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Autor Thema: Tiergeschichten aus Thailand  (Gelesen 12957 mal)

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franzi

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Re: Tiergeschichten aus Thailand
« Antwort #75 am: 25. Mai 2018, 12:39:33 »

Habe einen sehr guten Bekannten, dem laufend teure Junghuehner abhanden kamen (mit schwarzen Haxen etc.). Dann kam dieser durch Zufall drauf, dass es nicht Schlangen waren wie von ihm vermutet, sonder eine freilaufende Huendin sich eines dieser Junghuehner schnappte und davonrannte.
Er hinterher, konnte das Huhn retten (dieses war a bissl sehr geschockt), den Auffenthaltsort dieser Hundefamilie kannte er nun.
Es war eine Huendin, die Lebendfutter zu ihren zahlreichen Welpen brachte!
Meine erste Reaktion war, als ich das vernahm, solche Viecher muss man exekutieren.
Aber wie?
Diese Huendin hat dann aber den toedlichen Fehler begangen, dass sie zwei Huehner eines thailaendischen Nachbarn verschleppt hatte.
Meinem Bekannten wurde dies vom Thai gesagt, der informierte den ueber den Wohnplatz der Hunde und kurz danach waren alle bis auf drei derselben erschossen.
Diese drei haben aber nach wie vor Hunger auf Lebendfutter (wie wir uns selbst ueberzeugen konnten), die kommen sicher in Kuerze als naechstes dran.
Ist nicht schade darum.
Das schreibe ich als Tierliebhaber!

fr
« Letzte Änderung: 25. Mai 2018, 12:58:06 von franzi »
Gespeichert
Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

goldfinger

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Re: Tiergeschichten aus Thailand
« Antwort #76 am: 02. Juli 2018, 14:17:44 »

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Politik: die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil. - Ambrose Bierce

jock

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Re: Tiergeschichten aus Thailand
« Antwort #77 am: 08. Oktober 2018, 11:28:39 »

Der nuetzliche Idiot

Es tut mir weh,das zu schreiben,doch es ist die Wahrheit.

Begonnen hat es vor 2 Monate,als Cisar und ich meine Tage bekamen.In der Zeit verstroemen
wir betoerende Duefte,die alle Rueden weit und breit verrueckt machen.

Tag und Nacht belagern sie unser Anwesen und die Starken und Grossen springen sogar ueber
die Mauer um uns nahe zu sein.

Doch wir sind anstaendige Damen und halten sie eine Armlaenge von uns ab,muessen uns aber
eingestehen,dass uns die Avancen schmeicheln.

Ein riesengrosser weisser Ruede,der aussieht wie eine Mischung zwischen einem Molosser und
einem Retriever war besonders hartnaeckig,sodass dies auch meinem Herrchen auffiel.

Zuerst versuchte er ihn wegzujagen,doch zwei Tage spaeter hat er es schafft,ihn um den Finger
zu wickeln.

Herrchen spricht ihn seither mit honigsuessen Worten an,streichelt ihn vorne und hinten und nimmt
sogar eine Buerste zur Hand um sein Fell zu buersten.
Auch einen Namen gab er ihn und ruft ihn Primus.

Jedoch was ich sofort wusste,ein Soi-Dog wird sich niemals unterwerfen oder sich dominizieren
lassen und schon gar nicht,dass ihn jemand in seine Angelegenheiten dreinredet.

Er kommt meistens am Vormittag und macht meinem Herrchen schoene Augen und geniesst eine
ausgiebige Packung Streicheleinheiten.Dann geht er zu einem schattigen nassen Platz um ein
laengeres Schlaefchen zu machen.

So gegen 17 h wacht er auf,schuettelt sich kraeftig und wirft einen vorwurfsvollen Blick erst auf
seine leere Futterschuessel,dann auf mein Herrchen.

Dieser Moment loest bei ihn grosse Schuldgefuehle aus und sofort macht er sich auf den Weg um
ein halbes Grillhuhn zu kaufen.

Vorsichtig loest er die Knochen vom Fleisch,zerteilt es in mauliche Happen,gibt frisch gekochten
Reis hinzu,2 Eier und wenn vorhanden,etwas uebrig gebliebener Bratensaft.

Gut mit seinen Haenden durchgemixt,teilt er es auf 3 Futterschuesseln auf,ruft "Putzi,Putzi Papi"
und schiebt die groessere Schuessel Primus unter die Nase.

Nach dem Fressen bleibt Primus hoeflichkeitshalber noch eine Stunde da,bevor er gruss-und kuss-
los in der Finsterniss der Nacht verschwindet.

Sollte dereinst mein Herrchen den Loeffel abgeben und Frauchen an seinem Chedi die Inschrift,die
da lautet :" Der Narr ( Mohr) hat seine Schuldikeit getan,der Narr kann gehen", anbringen,werde
ich dem insgeheim zustimmen.

Muck von Jockstein


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jock

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Re: Tiergeschichten aus Thailand
« Antwort #78 am: 12. Oktober 2018, 12:07:22 »

Gerade komme ich von der Terrasse ins Haus zurueck und blieb starr vor Schreck
wie angewurzelt stehen.

Alle 3 Hunde tot !

Kein Schweif wedelte,kein Ohr zuckte und kein Auge blinzelte.

Muck lag im Wohnzimmer - tot.Cisar lag im Schlafzimmer - toeter und Primus lag in
der Kueche - mausetot.

Tiefe Trauer befiel mich und ich ging in der Garten um Plaetze fuer die Graeber zu fixieren.

Bevor ich mich daran machen wollte,die Grube unter einem Baum auszuheben,ein T-Shirt
hineinzulegen und die toten Hundekoerper darauf zu betten,brauchte ich einen Schnaps.

Ich oeffnete den Kuehlschrank um die Flasche herauszunehmen und mir ein Glaeschen ein-
zuschenken.

Dabei geschah das Wunder - alle 3 Hunde standen ploetzlich neben mir.Offensichtlich gesund
und munter.

Meinen Dank gilt meiner Regierung.

Der heilige Sebastian und der Erzengel Heinz-Christian haben es vollbracht,dass meine Hunde
wieder ins Leben zurueckgekehrt sind.

Tausend Dank,aber waehlen werde ich euch Gauner trotzdem nicht.

Jock



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