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Autor Thema: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?  (Gelesen 4429 mal)

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Wonderring

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #30 am: 21. Juni 2017, 14:42:52 »

Moin und nochmals kommt das "Wunderheilmittel" welches auf fast keiner Tablettenliste hier in TH fehlt, in die Schlagzeilen? Ob Zufall oder auch ursaechlich er Zusammenhang wird die Autopsie zeigen.

http://thailandtip.info/2017/06/08/brite-angeblich-wegen-der-einnahme-von-fuenf-paracetamol-gestorben/

Deshalb nochmals der Hinweis hier:

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jonathan-benson/usa-neuer-warnhinweis-fuer-das-medikament-tylenol-es-kann-zu-leberschaeden-und-sogar-zum-tod-fuehr.html

LG W.
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Non2011

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #31 am: 22. Juni 2017, 15:35:59 »

Aber ja doch verschreiben d. Ärzte hier in TH – zu viel des Guten.

Wenn meine Frau, wie Neulich vom Dr. kommt, wegen div. Magen und Darmproblemen – dann nennt Sie einen bunten Pillenmix ( so insg. 14 Stück ) ihr eigen. Mit z. B. Omeprazol könnte ich zwischenzeitlich ganz Korat versorgen.

Aber es sind ja nicht nur die Ärzte – an ( fast ) jeder Strassenecke können Antibiotika gekauft werden bis zum Abwinken. Hatte kürzlich eine schwere Bronchitis – sodann Tetracyclin zu bekommen – 10 / 50 / 100 oder ,,,,, - überhaupt kein Problem.

Wobei hier die TH – Mediziner die Gefahr massiv unterschätzen und auch nicht hinterfragt wird, ob eine Allergie gegen best. Arzn. Stoffe vorliegen könnte. Habe hier in TH schon einige Todesfälle von Personen erleben müssen – die es bei einem Allergieschock nicht mehr rechtzeitig ins Spital geschafft haben.

Was nun den bes. Briten mit den – 5 – Paracetamol ( denke es waren a. 500er ) betr. entweder der Mann war derart besoffen, das dieser nicht wusste was er tat. Schwerlich vorstellbar, das auch Insulaner d. Britischen Empire / sich über die sodann Folgen nicht im Klaren sind.
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Wonderring

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #32 am: 22. Juni 2017, 16:53:00 »

Moin Non

Zitat
Wobei hier die TH – Mediziner die Gefahr massiv unterschätzen und auch nicht hinterfragt wird, ob eine Allergie gegen best. Arzn. Stoffe vorliegen könnte. Habe hier in TH schon einige Todesfälle von Personen erleben müssen – die es bei einem Allergieschock nicht mehr rechtzeitig ins Spital geschafft haben.



Aus #23
Zitat
Cetrizin - gleich , gegen allergische Reaktionen als Standardgabe dabei!
im Tablettencocktail, wohl vorsorglich bei Komplikationen....gefragt nach bekannten allerg. Reaktionen wurde ich bis jetzt bei jedem Arzt/Krhsbesuch

Zitat
Aber es sind ja nicht nur die Ärzte – an ( fast ) jeder Strassenecke können Antibiotika gekauft werden bis zum Abwinken. Hatte kürzlich eine schwere Bronchitis – sodann Tetracyclin zu bekommen – 10 / 50 / 100 oder ,,,,, - überhaupt kein Problem.

1. Arzt
Zitat
Augmentin (Amoxicilin,Antibiotikum)
keine Besserung!

2. Arzt
Zitat
kein Antibiotikum, sondern nur Paracetamol  500 gleich 30 Stueck
Nicht genommen, war noch Herr meiner Sinne, und noch nicht lebensmuede!

3. Arzt
Zitat
so wurde es denn nur ein (!) Antibiotikum "Crixan" (Clarithromicin)
  hat nach 3 Tagen geholfen




Siehe #24 selbst studierte Mediziner muss man hinterfragen, bzw. raetseln/verordnen auf "blauen Dunst".

Andererseits hat man daher mit einer "Selbstmedikation" schon fast eine reelle "50 : 50" Chance   {--  bzw. steigt nun das Risiko, oder sinkt es je mehr Aerzte involviert sind?? C--

Natuerlich habe ich auch durch Recherge im Netz festgestellt, das best. Medikamente in der Zusammensetzung aus TH z.b. in USA, oder EU verboten sind! Somit ein erhoehtes Risiko besteht schon daran "zu erkranken"  :]

Andererseits sind ja auch z.B> bei Tabletteneinnahmen schon bekannte Nebenwirkungen "schaedigen den Magen" deshalb wohl gleich Omneprazol mit verordnen, oder wie bei mir "Histamine" (Cetrizine) fuer allerg. Schock" auch prophylaktisch mit verordnet wird.??

Zitat
Was nun den bes. Briten mit den – 5 – Paracetamol ( denke es waren a. 500er ) betr. entweder der Mann war derart besoffen, das dieser nicht wusste was er tat. Schwerlich vorstellbar, das auch Insulaner d. Britischen Empire / sich über die sodann Folgen nicht im Klaren sind.

5 davon (500!) auf einmasl stellen schon ein besonderes Kaliber dar meine ich.... Andererseits wenn ich sehe, wie Familie oder Nachbarn erstmal blauaeugig Zahnschmerzen mit Paracetamol versuchen zu therapieren, kommen ueber einen Tag verteilt auch so 4-6 zusammen.

Natuerlich will meine Bedenken dazu keiner hoeren, schliesslich bin ich ja kein Arzt....und Wissenschaftler und Aerzte aus unseren Gefilden haben ja keine Ahnung, und wenn was im Netz darueber steht, zu muehsam es auch noch zu uebersetzen, glaubt man also eher an "Fake News"

Und zu hoeren bekomme ich dann " Thai docter good!! Thai Docter good"   Wie gut weiss glaub ich nur ich in meiner Strasse..... wohl weil ich auch weiss was "gut" heisst und was "schlecht" heisst :]

LG W.

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Suksabai

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #33 am: 24. Juni 2017, 11:07:29 »



Jetzt muss ich hier einmal eine Lanze brechen für das gute alte Penizillin!

Hatte vor ein paar Tagen (wieder einmal) eine unsanfte Begegnung mit dem Auspussrohr meines Mopeds, wobei ich mir den
rechten Unterschenkel verbruzzelte.

Da ich aber gerade auf dem Weg zu einem schönen Abendessen mit Frau und Freunden war, mass ich dem keine grosse Bedeutung zu.
Spätabends daheim angekommen versorgte ich die Wunde mit Wundpuder, worauf sie auch schön verschorfte.
Nach einem weiteren Tag allerdings rötete sich die Umgebung und das Bein begann bei Belastung zu schmerzen, was auf eine
Wundinfektion hindeutete.

Jetzt war Reaktion angesagt!
Nachdem ich schon länger die These vertrete, dass die Bazillen durch die modernen Breitbandantibiotika den Umgang mit dem "uralten"
Heilmittel Penizillin "verlernt" haben, habe ich mir aus der Pharmacy 6 Millionen Einheiten in Tablettenform um wohlfeile 60,-- Baht besorgt
und mir gleich einmal 1 Mio verpasst, danach jeweils 500.000 (=1 Tablette).

Und siehe da, nach rund 24 Stunden trat eine deutliche Besserung sowohl der Schwellung als auch der Beschwerden ein.. . .

Was ich damit mitteilen möchte:
ich für meine Person ziehe es vor, althergebrachte Methoden anzuwenden bevor ich mit Kanonen auf Spatzen schiesse.
Ein Arzt hätte mir wahrscheinlich eines der vielgerühmten Breitbandantibiotiken gegeben und möglicherweise die Resistenz der Bazillen
gefördert.

lg

PS: natürlich wusste ich schon vorher, dass bei mir keine Allergie auf Penizillin vorliegt.. . .

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franzi

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #34 am: 24. Juni 2017, 13:50:36 »

Verwende seit Jahrzehnten Ospen 1500 gegen Zahnfleischentzuendungen, war nach maximal 10 Tabletten bereinigt.
Frueher in Thailand nachtraeglich vorsorglich nach einer vergnueglichen Nacht auch (2 Tabletten), wenn mir etwas nicht ganz geheuer vorkam.
Resistenz gibts bis jetzt noch keine, obwohl die Apothekerinnen immer darauf hingewiesen hatten, die ganze 30er Packung zu fressen, damit diese nicht eintritt.

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Suksabai

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #35 am: 25. Juni 2017, 18:32:24 »


Sorry, in einem Punkt muss ich meinen vorhergehenden Beitrag korrigieren:

. . .den Umgang mit dem "uralten"Heilmittel Penizillin "verlernt" haben, habe ich mir aus der Pharmacy
6 Millionen Einheiten in Tablettenform um wohlfeile 60,-- Baht besorgt.. . .

Habe mir heute Nachschub (gleiches Präparat, gleicher Erzeuger) nachgekauft - sozusagen für die Hausapotheke.
Hatte da ein aha-Erlebnis:
in einer kleinen Pharmacy bezahlte ich - im Gegensatz zu vorher( 1Pckg. 60 Baht) - für 2 Packungen 50 Baht.

Bin mal wieder dem thailändischen Zweipreissystem auf den Leim gegangen.. . . .

 {:}


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Wonderring

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #36 am: 28. Juni 2017, 13:43:50 »

Moin Non # 31
Zitat
Hatte kürzlich eine schwere Bronchitis – sodann Tetracyclin zu bekommen – 10 / 50 / 100 oder ,,,,, - überhaupt kein Problem.

Trotzdem sollte man schon daran denken, das hier evtl. noch "Ladenhueter" oder es schon laengst ueberholte M. gibt oder wohlweislich besserer Medikamente diese schon in EU, Usa etc. abgeloest haben, weil :

aus Wikip.Auszug  Das mittlerweile nicht mehr eingesetzte Tetracyklin, Demeclocyclin und Medikamente aus der Substanzklasse der Vaptane hemmen den Effekt von antidiuretischem Hormon (ADH) auf den Rezeptor in der Niere."

weiterlesen Elektrolytstoerung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hyponatri%C3%A4mie

Wie gesagt auch daran denken....hat zwar immer gut geholfen, aber....Wissen/Fortschritt ist evtl heute "schlauer".

Natuerlich gibts jetzt auch wieder die "Schlauen" hier, die das ganze unter dem wirtschaftl./finanziellen Aspekt sehen wollen....nach dem Motto (evtl. ausgelaufene Lizenzen/neue veraenderte Substanzforschung/Zulassung= neue Gewinne)  Aber das gehoert hier nun nicht her!

LG W.
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Lung Tom

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #37 am: 02. April 2018, 16:28:06 »


Im bin nicht 100 Prozent sicher, ob das hier passt. Ein neues Thema wollte ich deshalb aber nicht aufmachen. Ggf. verschieben.
Finde das Interview aber ganz informativ:

Der betrogene Patient: Das Geschäft mit den Kranken - Arzt packt aus!




Die Videobeschreibung:
Jährlich sterben in deutschen Kliniken rund 18.800 Menschen durch Behandlungsfehler. Das sind etwa fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr, hat eine Studie der AOK ergeben, die von Ärzten dafür heftig kritisiert wurde. Doch unser Gast, der Radiologe Dr. med. Gerd Reuther, geht noch weiter: Die Dunkelziffer der Todesopfer von Ärzten dürfte sogar noch deutlich höher liegen. Seine Recherchen hat der Arzt in dem vielbeachteten Buch „Der betrogene Patient“ zusammengefasst, das es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Im Gespräch mit Robert Fleischer erklärt er, warum er Ärzte für die Todesursache Nummer 1 hält, welche Umstände dafür verantwortlich sind und was man als Patient tun kann, um sich sicher behandeln zu lassen.

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Helli

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Re: Verschreiben thail. Aerzte zuviel Medizin?
« Antwort #38 am: 02. April 2018, 18:34:40 »

Jährlich sterben in deutschen Kliniken rund 18.800 Menschen durch Behandlungsfehler. Das sind etwa fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr, hat eine Studie der AOK ergeben, die von Ärzten dafür heftig kritisiert wurde. Doch unser Gast, der Radiologe Dr. med. Gerd Reuther, geht noch weiter: Die Dunkelziffer der Todesopfer von Ärzten dürfte sogar noch deutlich höher liegen. Seine Recherchen hat der Arzt in dem vielbeachteten Buch „Der betrogene Patient“ zusammengefasst, das es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Im Gespräch mit Robert Fleischer erklärt er, warum er Ärzte für die Todesursache Nummer 1 hält, welche Umstände dafür verantwortlich sind und was man als Patient tun kann, um sich sicher behandeln zu lassen.
Was? Noch schlimmer als Co², Stickoxyde von Dieselfahrzeugen, abhanden gekommenes Ozonloch, saurer Regen, menschengemachte Erderwärmung, Alkoholismus, Zucker Fett und Plastik im Essen und Rauchen zusammen? :o Das kann doch gar nicht sein!
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