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Autor Thema: Der Weg zum Nichtraucher  (Gelesen 13575 mal)

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schiene

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Der Weg zum Nichtraucher
« am: 29. April 2015, 22:43:04 »

Ich habe 37 Jahre ca.1 - 1 1/2 Schachteln geraucht. Hab paar mal versucht auf zu hören aber es ist mir nie gelungen.
Ich hatte auch nie Probleme mit Atemnot oder wie andere die ständig husten mussten. Geschmeckt hat es mir auch
und wenn man den Groschen nicht ständig rumdrehen muss spielen die paar Euro auch keine Rolle.

Am 12.2.2015 hatte ich dann meinen Herzinfarkt und nahm dies zum Anlass um noch einen Versuch mit dem Nichtrauchen zu starten (heute sind es 76 Tage ).
Seit dem habe ich bis jetzt keine einzige Zigarette geraucht. Auch beim Bier trinken nicht wo ich den meisten Appetit auf ein "Röllchen" habe.
Eine "Ersatzdroge" nehme ich nicht und essen tue ich auch nicht mehr oder weniger.
Das es mir durch das Nichtrauchen besser geht kann ich auch nicht sagen eher nervt es ständig das Gefühl zu haben das mir etwas fehlt.
Trotz allem habe ich für mich entschieden das Nichtrauchen durch zu ziehen.
Seit gestern versucht es auch meine Frau mal wieder. Sie nimmt allerdings Nikotinpflaster zur Unterstützung.
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Take off

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #1 am: 29. April 2015, 23:00:08 »

wie alt bist Du ??
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schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #2 am: 29. April 2015, 23:05:17 »

wie alt bist Du ??

52 Jahre.Ich habe mit 14 Jahren angefangen.
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shaishai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #3 am: 30. April 2015, 00:16:45 »

hast du 59 tage vorsprung  {*

weiter so  }}


mfg
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jorges

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #4 am: 30. April 2015, 01:03:33 »

wie alt bist Du ??

Hi Take off, wie alt bist du, und rauchste oder nicht?
-------------------------------------------------------------------

Zum Thema:

Der Weg zum Nichtraucher war in meinem Falle ca. 11000km. Habe auch ueber  30 Jahre Tabak geraucht und mir immer eingeredet, gar nicht aufhoeren zu wollen.

Dann kam aber doch mal der Gedanke auf, nur war entweder der Wille zu schwach, oder die Sucht zu stark.

Dann, bei meinem ersten Thailandbesuch, bin ich aus dem Flieger gestiegen und habe keine Kippe mehr angeruehrt.

Das funktionierte, weil ich schon vorher den Plan gefasst , und mich sozusagen auf dieses Vorhaben mentalisiert hatte. Denn wer zum ersten Mal an einem unbekannten Ort ist, dem Alltag entronnen, dem faellt es wesentlich leichter von seiner Sucht abzulassen, weil ja die laufend neue Eindruecke vom “Druck” ablenken.

Seither lebe ich Nikotinfrei, was fuer eine Wohltat!

Aber, z.B. im Auto, kann jeder rauchen, ich mag den Geruch sogar, nur in der Kehle moechte ich ihn nicht mehr spueren.

Schiene, vielleicht noch 3 Monate, dann haste kaum noch das Beduerfnis, ausser nach ein paar Bier, das reduziert sich dann aber auch.

Aber jeder, wie er will.
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„Und weilst du bei einem Volke 40 Tage, so sei einer von ihnen oder wandere weiter“.  Arabisches (vor-islamisches) Sprichwort

Burianer

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #5 am: 30. April 2015, 06:17:38 »

 }}  na herzlichen Glueckwunsch zu Deinem Entschluss,  da kannste jetzt ja jeden Tag das Geld  fuer 1 1/2 packungen in die Sparbuechse tun.
Wenn ich mal davon ausgehe, dass das ungefaehr 7 Euros am Tag sind, dann kannste locker  einige Wochen Thailand damit finanzieren   {*  ca 2555 Euros im jahr.
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Take off

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #6 am: 30. April 2015, 07:54:17 »

Jorges,

hättest Du meine kleine Vorstellung hier gelesen wüsstest Du wie alt ich bin .

Ich rauche seit ca. 5 Jahren. 2 Pack pro tag !

Früher war das Berufsbedingt kein Thema für mich.

Take off
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malakor

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #7 am: 30. April 2015, 08:48:39 »

Der Weg zum Nichtraucher ist ganz einfach:

man nimmt sich vor das Rauchen einzustellen, sofort und fuer immer.

Nun bin ich seit ca. 40 Jahren Nichtraucher.
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Pedder

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #8 am: 30. April 2015, 11:53:48 »

Ich habe 37 Jahre ca.1 - 1 1/2 Schachteln geraucht. Hab paar mal versucht auf zu hören aber es ist mir nie gelungen.

Trotz allem habe ich für mich entschieden das Nichtrauchen durch zu ziehen.


Sauber Schiene, halt durch! {*
Ich hoffe und arbeite dran, dass ich mich hier eines Tages auch mit so einer Erfolgsmeldung einloggen kann.

 
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drwkempf

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #9 am: 30. April 2015, 12:14:06 »

@ schiene,

Grosses Kompliment mein Lieber,

die allermeisten Menschen haben grosse Schwierigkeiten, sich das Rauchen abzugewoehnen, besonders, wenn man eigemtlich "keine" Probleme damit hatte.
Mir gings genauso. Vor mehr als 10 Jahren habe ich dann aufgehoert, irgendwie hats geklappt.

Was ist das Problem, das Menschen haben, die sich das Rauchen abgewoehnen wollen?

Der Mensch ist, wie wir alle wissen, ein Gewohnheitstier.
Das bedeutet, dass wir mit dem Rauchen eine liebgewordene Gewohnheit aufgeben muessen.
Wie der Pawlow'sche Hund haben wir uns konditioniert: wir haben wiederkehrende Taetigkeiten oder Lebenssituationen mit dem Anzuenden einer Zigarette verbunden und haben uns dabei wohl gefuehlt.
Daraus entwickelte sich eine Gewohnheit, die fester Bestandteil unseres Lebens wurde und auf die wir im taeglichen Leben nicht mehr ohne weiteres verzichten wollten.
Selbst die Einsicht in die prinzipielle Schaedlichkeit unseres Verhaltens half da nicht wirklich weiter.

Nach endgueltigem Einschalten von Gehirn 2.0 entschlossen wir uns irgendwann, mit dem Rauchen aufzuhoeren.
Wir wissen, dass die koerperliche Abhaengigkeit vom Nikotin nur etwa eine Woche lang anhaelt, danach ist der Nikotinentzug vorbei.
Was nun folgt ist die Aufgabe, eine liebgewesene Gewohnheit durch eine andere Gewohnheit zu ersetzen.
Und das ist alles andere als leicht!

Wir muessen uns bewusst machen, welche Situationen wir mit dem Anzuenden einer Zigarette verbunden haben, und jedesmal, wenn eine solche Situation wieder eintritt, muessen wir konsequent beim NEIN bleiben. Nur so gehts, nicht anders.

Leider fuehrt unser eigener vernuenftiger Entschluss naemlich gar nicht dazu, dass unsere ganze Umgebung auch das Rauchen einstellt, dass Rauchwaren aus unserem Umfeld gaenzlich verschwinden. Wir muessen in einem Umfeld von Rauchern und Tabaklaeden konsequent bleiben.
Trotzdem kann man es schaffen, und ich wuensche jedem dazu ein ausgepraegtes Durchhaltevermoegen und das bischen Glueck, das man im Leben bekanntlich auch immer braucht.

Wolfram


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shaishai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #10 am: 30. April 2015, 12:18:22 »

ok, dann schreib ich es hier auch nochmal rein,
vielleicht ist es ein ansporn für andere.

bin 43, angefangen mit 16.

normal 1 schachtel am tag, die letzten monate doch eher 1,5 schachteln.

habe gestern angefangen, "bewusster" zu rauchen, also nicht zur kippe zu greifen, bloss weil ich grad nix anderes zu tun habe.
ergebnis gestern: nur 9 kippen geraucht  :)


bisher 30 kippen am tag.
gestern 9 kippen.
heute 2 kippen und an der 3. zweimal gezogen.

am 12. april die letzten 2 kippen + 2 züge  :)


mfg
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Tommi

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #11 am: 30. April 2015, 12:57:25 »

Angefangen mit 20, aufgehört mit 23. Ich habe allerdings von Anfang
an mit Unterbrechungen geraucht. Demzufolge war das "Abgewöhnen"
relativ leicht. Heute bin ich 52 ... Thema für mein Leben durch.
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schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #12 am: 30. April 2015, 13:03:36 »


Wir muessen uns bewusst machen, welche Situationen wir mit dem Anzuenden einer Zigarette verbunden haben, und jedesmal, wenn eine solche Situation wieder eintritt, muessen wir konsequent beim NEIN bleiben. Nur so gehts, nicht anders.

Das ist genau das Schwierigste.
Inwieweit Hilfsmittel wie Nikotinpflaster oder anderes beim Abgewöhnen sinnvoll bezw.hilfreich sind muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren/testen.´/entscheiden.
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uwelong

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #13 am: 30. April 2015, 13:08:08 »


Das "mit dem Rauchen aufhören" ist doch ganz leicht!

Das hab ich schon so oft gemacht!


 ;D
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Blaubeeren sind grün, wenn sie rot sind!

Khun Hans

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #14 am: 30. April 2015, 13:30:59 »

Ich hatte im Januar 2014 einen Herzinfarkt, habs aber nicht gemerkt.
Im August dann Arterienverschluss, der mit Ballon und Stent behoben werden konnte, hatte einen Termin in der Herzklinik und bin auf der Rampe des Krankenhauses zusammen gebrochen, nach dem Erwachen in der Intensivstation, und 5 Tage dableiben, habe ich mich entschieden, nach 43 Jahre rauchen, es dran zu geben.
So sei es nun, und ich bin seit ca. 8 Monaten ehemaliger Raucher.
Ich glaube Nichtraucher wird man nicht.
Mich nervt aber der Rauch gewaltig und stört mich auch, sei es drinnen oder draussen, ich hoffe das legt sich noch. Da ich aber weiss, was es heisst Raucher zu sein, und ich weiss das es eine Sucht ist, die ich wirklich X-Male versucht habe zu überwinden, ziehe ich mich zurück, und gehe den Rauchern aus dem Wege, und habe eigentlich ein wenig Mitleid, denn die wissen alle nicht, wie es ist, wieder Luft zu haben, eine Treppe hoch zu gehen ohne ausser Atem zu kommen, wie es ist,  ein zu schlafen ohne das Trockenheitsgefühl im Hals, am Morgen auf zu stehen, ohne zuerst zu Husten. usw.
Ich kämpfe aber nach wie vor jeden Tag mit mir, und habe jeden Tag irgendwann mal Lust eine an zu zünden, es wird immer weniger, aber das Gefühl ist halt da, und ich hoffe dass ich nicht aus irgend einem Grund Rückfällig werde, denn auch das weiss ich, ist Jederzeit möglich!

Grus Khun Hans
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