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Autor Thema: Die EU als Vulkan:  (Gelesen 67332 mal)

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samuispezi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #330 am: 28. März 2018, 15:33:37 »


speziell in Spanien würde eine gelungene Abspaltung der Katalanen eine
Kettenreaktion auslösen.
Die Basken, die Ihren Kampf um Unabhängigkeit mal bis auf Weiteres
friedlich lösen wollen, wären auch wieder sofort in "Kampfmodus". Und das nicht nur
gegenüber Spanien, sondern auch gegen Frankreich, wo ein erfolgreiches
Aufbegehren auch sofort wieder die Begehrlichkeiten der Korsen wecken würde.

Also ein sehr gefährlicher Funke, der ohne Vorwarnung sofort zu
Bürgerkrieg führen würde.

Man hat politische Systeme gefunden, wo es den Menschen im Prinzip eigentlich
so gut geht, wie überhaupt noch nie, aber es gibt auch immer noch welche, die
ohne Rücksichten auf das eigene Volk eigene Interessen skrupellos durchsetzen
wollen, vor allem mit Unterstützung von Medien, die, wie in einem anderen
Fred ja ausführlich diskutiert, voll wissentlich Unwahrheiten und Hetze
verbreiten.

Viele Grüße
Samuispezi
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Helli

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Die EU als Vulkan:
« Antwort #331 am: 28. März 2018, 16:42:38 »

Eine logische Konsequenz, die die Katalanen als eigenstaendiger Staat zu erwarten
haetten sind :

Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um 25 - 30 %
Zoelle die die EU einheben wird,laesst Absatzchancen sinken
Der Binnenmarkt der EU ist ihnen verschlossen.
Schengen dahin
Eine Aufnahme in die Union scheint ausgeschlossen,da Restspanien dies verhindern wird.
Zumal die ganze Prozedur eines Beitritts Jahre dauern wuerde.
u.s.w.

Rein rechnerisch waere, ohne die oben angefuehrten Bremsen, wohl Katalanien
lebensfaehig, doch sind derzeit die Fronten so verhaertet, ein Gutteil kann man
der Zentralregierung anlasten, dass nicht einmal Autonomiezugestaendnisse
die Wogen glaetten wuerden.

Was nicht zu vergessen ist, kaemen die Katalanen durch, haette das einen Nach-
ahmungseffekt, der gut 100 Mio Buerger der Union tangieren wuerde.

Wenn das eintritt, zerreisst es die EU, sehr zur Freude von Herrn Putin.

Jock

Der arme Putin muss aber auch für jeden Mist und jeden Deiner Kommentare herhalten!
Könnte es sein, dass die Lösung dieser "Probleme" in der ehemals angestrebten Auflösung der Nationalstaaten innerhalb der EU sein? Dass das heute kein Thema mehr ist, hat sich die EU mit ihrer Merkelschen Migrationspolitik doch selbst eingebrockt! Das Zusammenrücken der Bürger (was man heute auch als Patriotismus negativ definiert) ist die Folge der Politik der selbsternannten und abgehobenen Eliten der Nationalstaaten (und ihrer vereinnahmten Medien und Claqueure)!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Bacadi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #332 am: 28. März 2018, 19:17:17 »

Zitat
aber es gibt auch immer noch welche, die
ohne Rücksichten auf das eigene Volk eigene Interessen skrupellos durchsetzen wollen

Man trimmt seit mehreren Generationen alle Gesellschaften auf Egoismus. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass mehr und mehr Menschen nur noch "ich, ich, ich" denken und dementsprechend handeln (ich selber will mich da garnicht von ausnehmen). Die Ergebnisse dieses Prozesses sind gegenwärtig prominent in vielen Tageszeitungen zu besichtigen. Aber auch nationalistische Abspaltungstendenzen wie in Spanien, Belgien, Italien oder England fallen für mich in diese Kategorie.
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franzi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #333 am: 30. März 2018, 04:54:10 »

Auf Geheiß der NATO kündigt die EU neue Vorschriften für "Militär-Standard"-Brückengrößen an

Plan will schnellere Truppenbewegungen in ganz Europa ermöglichen

http://antikrieg.com/aktuell/2018_03_29_aufgeheiss.htm

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arthurschmidt2000

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #334 am: 30. März 2018, 06:52:54 »

Das ist natürlich übel.

Aber berichtet die russische Propaganda nicht von immer neuen und immer wirksameren Wunderwaffen?
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #335 am: 31. März 2018, 20:29:38 »



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franzi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #336 am: 03. April 2018, 09:35:31 »

Einer meiner Favoriten bezueglich "Wahrheit" (lehne dieses Wort normalerweise ab, da NIEMAND die Wahrheit kennt) spricht Klartext  ;}
Das Dreieinhalbminutenvideo sollte man sich ansehen.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/henryk-m-broder-die-irrsinns-strategie-der-eu-a2390420.html

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #337 am: 10. April 2018, 19:42:07 »


Wenn Europa so weitermacht, wird es zu Eurabia
Der muslimische Anteil an der europäischen Bevölkerung steigt unaufhaltsam, ohne dass eine Integration stattfindet.

Können wir frei ohne Zensur beziehungsweise Selbstzensur über die Folgen der islamischen Zuwanderung nach Europa sprechen? Ist es möglich und erlaubt, einen Widerspruch – unter Bezugnahme auf drei weltweit anerkannte Experten – Bernard Lewis, Bat Ye’or und Walter Laqueur – gegen das herrschende Narrativ im Rahmen einer sachlichen Debatte vorzubringen? Diese drei Denker vertreten die These von einem zukünftigen Eurabia in Europa. Darf man schliesslich Schlussfolgerungen aus Statistiken ziehen, die einen zunehmenden arabo-islamischen Anteil an der Wohnbevölkerung Europas prognostizieren?

Zu den vom vorherrschenden Narrativ erzwungenen Einschränkungen des Grundrechts auf Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf die anstehende Thematik gehört der Vorwurf der Islamophobie. Dieser Begriff wurde im Iran Anfang der 1980er-Jahre geschmiedet, um jede kritische Diskussion über Islam und Islamismus im Keim zu ersticken; er wurde als Vorwurf instrumentalisiert und von den Linken übernommen. Gegen diese Richtung argumentiert der französische Schriftsteller Pascal Bruckner. Er spricht von einer erfundenen Islamophobie, deren zentrales Opfer jene sind, die die beklagte Bestrebung, das Thema «islamische Zuwanderung und ihre Folgen» zu tabuisieren, nicht mitmachen.

Demografischer Trend

Unter dem Titel «Islamische Zuwanderung und ihre Folgen» habe ich ein Buch veröffentlicht, das von allen deutschsprachigen Medien verschwiegen wird. Ich gehöre zu den Opfern. Nun können Argumente diffamiert werden – wirksamer ist jedoch, sie medial totzuschweigen. Wie steht es aber mit den Statistiken?

Anfang dieses Jahrhunderts, im Jahr 2004, war die angesprochene Einschränkung der Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf unser Thema noch nicht so stark, wie sie heute ist. Die Tageszeitung Die Welt veröffentlichte am 28. Juli 2004 ein Interview des Princeton-Historikers Bernard Lewis unter der Überschrift «Europa wird am Ende des 21. Jahrhunderts islamisch sein». Im selben Jahr wurde in einem in der US-Zeitschrift Weekly Standard (Heft 4/2004) veröffentlichten Artikel vom Financial Times-Leitartikler Christoph Caldwell der Begriff «Islamic Europe» geprägt.

Ein Jahr danach veröffentlichte die in Ägypten geborene jüdische Publizistin Bat Ye’or in den USA das damals viel beachtete Buch «Eurabia». Darin spricht sie von einem massiven demografischen und kulturellen Trend, Europa in ein islamoarabisches Gebilde zu verwandeln. Die prophetischen Aussagen dieses Buches wirken seit der Flüchtlingskrise 2015/2016 ungeheuer aktuell.

Ich fühle mich stets an dieses Buch erinnert, wenn ich heute in vielen deutschen Städten in Verkehrsmitteln und auf öffentlichen Plätzen vernehme, wie die zugewanderten «neuen Deutschen» (Herfried Münkler, Politikwissenschaftler) sehr laut ein für mich als muttersprachlich arabisch sprechender Syrer störendes, primitives Arabisch sprechen. Arabisch ist eine wunderschöne und hochzivilisierte Weltsprache, allerdings nur, wenn man sie durch Bildung beherrscht. Gebildete Araber sprechen ein anderes Arabisch als das, was ich in Deutschland seit 2015 auf den Strassen so oft höre, dass ich denke, in einem arabischen Land zu sein.

Arabisch ist so eine differenzierte Sprache, dass man eine Person, die sie spricht, gleich geografisch und sozial lokalisieren kann. Das Arabisch, das ich heute in Europa höre, ist nicht die Sprache gebildeter syrischer Ingenieure und Ärzte, die uns die Vertreter der Willkommenskultur vorgaukeln. Ich höre ein bäuerliches beziehungsweise ein Slum-Arabisch. Als zivilisierter Syrer kenne ich Polygamie weder aus meiner Damaszener Familie noch aus den Kreisen, in denen ich die ersten 18 Jahre meines Lebens verkehrte.

Die Zeitung Welt am Sonntag berichtet in dem Artikel «Strafbar, aber geduldet» (28. Januar 2018) von Einführung der Polygamie durch viele syrische Flüchtlinge, so etwa von einem Syrer, der im Rahmen der Familienzusammenführung vier Ehefrauen und 23 Kinder nach Deutschland auf Kosten der Steuerzahler gebracht hat und entsprechend alimentiert wird. Der Artikel fügt hinzu: «Das ist kein Einzelfall.»

Hier gehts weiter:
https://bazonline.ch/ausland/europa/wenn-europa-so-weitermacht-wird-es-zu-eurabia/story/20258524
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namtok

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #338 am: 11. April 2018, 01:48:19 »

Nach dem Wahlsieg Orbans sehe ich für eine vernünftigere EU in der Zukunft gar nicht so schwarz.
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arthurschmidt2000

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #339 am: 11. April 2018, 09:25:53 »

Zwischen Mitte des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts stieg die Gesamtzahl der arabischen Bevölkerung von 80 auf 320 Millionen. Heute kann man von circa 400 Millionen Arabern reden, wovon 50 Prozent unter 20 Jahre alt sind; diese sehen nur in der Flucht nach Europa eine Zukunftsperspektive.

https://bazonline.ch/ausland/europa/wenn-europa-so-weitermacht-wird-es-zu-eurabia/story/20258524

Ein Beispiel. Ägypten hat mehr als 100 Mio. Einwohner und muss so 60% seines Getreidebedarfs einführen. Bezahlt wird das (noch) von den Golfstaaten.

Aber auch nicht nur Arabien. Der Iran und die Türkei wachsen ähnlich schnell. Und, so wenigstens mein Eindruck, auch in diesen Ländern lebt man ökologisch inzwischen von der Substanz.

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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #340 am: 11. April 2018, 09:57:03 »

@namtok

Was ist eine "vernuenftigere" EU ?

Kann man das wo festmachen ?

Herr Orban hat den Wahlgewinn nur zwei Themen zu verdanken.Fremden-
feindlichkeit und dem abgegriffenen Begriff "Heimat".

Die wirklichen Probleme die Ungarn plagt,wurden damit ueberdeckt.Ohne
die Geldstroeme der Nettozahler ( via der EU - Geldtoepfe) ist schnell Schluss
mit der Party.

Jock
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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #341 am: 11. April 2018, 10:12:44 »


@jock

.. und warum glaubst du, bemüht sich Orban intensiv um China?

Wäre es möglich, dass er sich damit eine zweite Option offenhält?

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #342 am: 11. April 2018, 11:40:16 »

@Suksabai

Es ist die Frage,ob sich Herr Orban um China bemueht oder China um
Ungarn.

Beide haben Interessen,wobei China nur wirtschaftliche haben.

Die projektierten Infrastruktur Investitionen,wie Bahn von Budapest nach
Belgrad oder Strasse nach Piraeus,dienen hauptsaechlich China bzw. dessen
Handel.
Dafuer kann man schon mal Kredite einraeumen.

Ich glaube nicht,dass China besonderes Interesse hat,den sozialen und
demokratischen Standard in Ungarn zu heben.Dieses Bemuehen ueberlas-
sen sie gerne der EU.

China weiss auch,wie die letzte und derzeitige Regierung Ungarns es mit Ver-
tragstreue haelt.

Es hat sicherlich registriert,dass Ungarn da nicht sehr zimperlich ist.Als Bei-
spiel soll in Erinnerung gerufen werden,dass am Agrarsektor Pachtvertraege
einfach gekuendigt werden,das auslaendische Wirtschaftsunternehmungen,
ueber Nacht, mit Sonderabgaben belegt wurden und man die Finanzwirtschaft
gegen das Bein getreten hat und die Kursdifferenz aus Fremdwaehrungsdar-
lehen,statt den Konsumenten bluten zu lassen,einfach den Banken aufbuerdete.

Eine Sondersteuer fuer auslaendische Banken wurde zur Freude von Raiffeisen,
Unicredit etc.zusaetzlich noch erhoben.

Ab 2020 gilt ein neuer mehrjaehriger Finanzrahmen fuer die EU.Kann sein,dass
sich die Sonderwege,die sich Ungarn gegenueber der EU  herausnimmt,seinen
Niederschlag wiederfindet.

Jock

 

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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #343 am: 11. April 2018, 12:41:08 »


@jock

Soweit ich deine anführten Punkte beurteilen kann, hat er jedes Mal zum Wohle Ungarns gehandelt.

Schlecht?

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kapom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #344 am: 11. April 2018, 13:07:29 »

Hast du Jock genau verstanden? Achte auf die letzten zwei Sätze. Was kurzfristig nützlich scheint , kann langfristig schaden. Damit hat aber auch Ami Trump seine Probleme. Gilt nicht nur in der EU.
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