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Autor Thema: Die EU als Vulkan:  (Gelesen 70470 mal)

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Helli

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Die EU als Vulkan:
« Antwort #105 am: 29. April 2017, 22:56:11 »

Aber eines fällt mir doch schon seit einiger Zeit auf. Die Stimmung gegenüber Deutschland entwickelt sich in Europa nicht gerade zum Positiven.
Das ist aber nichts Neues! Man wirft uns einerseits die Obrigkeitshörigkeit vor (dass wir uns eben Alles von unserer Politik gefallen lassen) und ist andererseits mehr als neidisch über die wirtschaftlichen Erfolge. Besonders in der Beziehung zu Frankreich weiß man eben ganz genau, dass unsere Nachbarn "arbeiten um zu leben" und wir "leben um zu arbeiten". Ich habe einige Freunde in Burgund und im Elsass und weiß, dass die hier gemeinte "Stimmung" lediglich von den Medien (je nach Bedarf) aus der Schublade geholt wird!
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #106 am: 29. April 2017, 23:07:16 »

Hallo @Helli,

ich glaube Dir, aber mit den wirtschaftlichen Erfolgen ? Vielleicht ein Arbeiter bei einem Automobilkonzern, wie z.B. Porsche, aber ansonsten sieht es doch ziemlich mager aus.
Andersrum gesagt: Trotz Weltmeisterschaft im Export kann ich keine positive Korrelation zur Einkommenssituation im allgemeinen erkennen, war ja wenn ich mich mich recht entsinne auch ein Punkt von MleP, Dumpinglöhne,

für heute mach ich erst mal Schluss,

Guten Abend und schönen Sonntag
Lung Tom
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Helli

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Die EU als Vulkan:
« Antwort #107 am: 29. April 2017, 23:34:14 »

Hallo @Helli,
ich glaube Dir, aber mit den wirtschaftlichen Erfolgen? Vielleicht ein Arbeiter bei einem Automobilkonzern, wie z.B. Porsche, aber ansonsten sieht es doch ziemlich mager aus.
Andersrum gesagt: Trotz Weltmeisterschaft im Export kann ich keine positive Korrelation zur Einkommenssituation im allgemeinen erkennen, war ja wenn ich mich recht entsinne auch ein Punkt von MleP, Dumpinglöhne,
Das ist ja richtig, Tom. Wann warst Du das letzte Mal in Frankreich? Die Löhne sind in FR etwas höher als in DE (was den franz. Export zugunsten von DE belastet) aber die Lebenshaltungskosten unvergleichlich wesentlich höher! Das ist ja im Verhältnis CH - DE genau so!
Zwei Beispiele: Für "einen kleinen Roten" ( 0,1 ltr. roten Tafelwein) hab' ich in Paris in einem popligen Café letzten Oktober 5,00 € bezahlt, ein paar Tage später in Mulhouse im Elsass in einem Restaurant sogar 6,50 €. Vergleichbare Qualität (ich bin Weintrinker) in DE in einer Weinstube für 0,2 ltr. (also das Doppelte) 3-4,00 €.
Ein Rumpsteak mit Friten und Salat (frisch, nicht aus dem Tütchen) kostet in unserer dt. Touristenstadt 16,50 €, letzten November in Innsbruck 18,50 € und auf der Rückreise in Strasbourg hat mein einladender Freund dort für mich 34,50 € bezahlt! ALDI und LIDL machen in der EU Bombengeschäfte mit den in DE "akzeptierten" Dumpinglöhnen (und damit niedrigen Lebenshaltungskosten)!
Auch schönen Sonntag (wir haben zwar kühles aber schönes Wetter in DE)!
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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #108 am: 30. April 2017, 08:07:14 »

So schlappschwaenzig wie die EU manchmal gesehen wird,ist sie
doch nicht.

Einstimmig haben die 27 Regierungs-und Staatschefs in nur 15 Minuten,
die Leitplanken fuer die Austrittsverhandlungen mit GB aufgestellt und
dem Verhandlungsfuehrer ein eindeutiges Mandat uebertragen.

Daran wird Frau Theresa May zu kiefeln haben,die gezwungen ist,aus
einer sehr schlechten Position eine schlechte zu machen.

Die Hoffnung der Briten,eine wirtschaftliche Kompensation durch die be-
sondere Verbindung zu ihrer ehemaligen Provinz jenseits des Atlanik zu
erfahren,haben sich nach 100 Tagen Trump ziemlich verringert.

Angesichts des zu erwartenden Szenarios,verstehe ich nicht ganz,dass man
Mme Le Pen applaudiert,die in ihrer 144 Punkten umfassenden "Regierungs-
erklaerung" sich noch radikaler von der EU abwenden will.

Kaeme sie in die Lage dieses Programm umzusetzen,tangierte es den Ab-
satzmarkt der deutschen Wirtschaft betraechtlich.

Protektionismus wird bei ihr ganz gross geschrieben.Keine Auftraege mehr
fuer auslaendische Firmen bei staatlichen Investitionsvorhaben.Sonderab-
gaben fuer Importe,Sondesteuer fuer franzoesische Firmen,die Auslaender
beschaeftigen u.s.w.

Gleichzeitig soll die 35 Stunden Woche beibehalten werden waehrend der Renten-
eintritt mit 60 Jahren nicht angetastet wird.

40.000 Gefaengnisplaetze sollen neu geschaffen werden,das Personal der
Polizei massiv aufgestockt und die Armee rein national gefuehrt werden.

Alle diese Vorhaben kosten Geld,woher dieses kommen soll,bleibt offen.

Jock



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arthurschmidt2000

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #109 am: 30. April 2017, 08:42:42 »

Ich erinnere mich, ein noch so vor knappen 100 Tagen hier hochgeschätzter amerikanischer Präsident äußerte ähnliche Ideen.

Da ist es inzwischen merkwürdig still darum geworden. Aber vielleicht ist mir ja nur etwas entgangen.

Ich sehe das Autarkiegemurmel etwas lockerer weil ich weiß, will sich eine große  Volkswirtschaft abschotten muss sie erst einmal die Kapazitäten aufbauen (bzw. umstellen), die bisher importierten Produkte und Dienstleistungen selbst herzustellen. Aber auch, schottet sich jemand von Importen ab sollte der durchaus damit rechnen, dass seine Exporte auch nicht mehr wie zuvor funktionieren.
« Letzte Änderung: 30. April 2017, 09:09:34 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #110 am: 30. April 2017, 21:23:53 »

@Helli,

danke Dir für Deine Infos. Als Frankreich-Kenner kann ich mich wirklich nicht bezeichnen, war bisher nur einmal an einem Nachmittag in Frankreich und dann auch noch im Elsass. Wir wollten aus Basel kommend mal einen schönen Flammkuchen essen. In meiner Erinnerung, ist ja schon fast 17 Jahre her, war das ein Mittwoch und kein Lokal hatte offen. Waren zwar alle nett zu uns, zu Essen gabs aber nichts, sind wir halt nach Lörrach, war dann ein "Mitternachtsmahl". Das Essen in der Region ist echt delikat. Ich denke sehr gern an meine Zeit in Basel.

Zu den Lebensmittelpreisen und den Preisen für Alkoholika aller Art in Deutschland möchte ich noch meine Meinung hinzufügen, dann ist mein Beitrag nicht vollkommen OT: Ich bin überzeugt das die Situation in Deutschland nur so ruhig ist (zumindest seitens derer, die hier schon länger leben), weil die Preise sowohl für "Lebens"mittel als auch für die "Betäubungsmittel" auf einem erschwinglichen Niveau gehalten werden.

Bon soir
Lung Tom





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samuispezi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #111 am: 03. Mai 2017, 16:48:51 »

@Helli,

danke Dir für Deine Infos. Als Frankreich-Kenner kann ich mich wirklich nicht bezeichnen, war bisher nur einmal an einem Nachmittag in Frankreich und dann auch noch im Elsass. Wir wollten aus Basel kommend mal einen schönen Flammkuchen essen. In meiner Erinnerung, ist ja schon fast 17 Jahre her, war das ein Mittwoch und kein Lokal hatte offen. Waren zwar alle nett zu uns, zu Essen gabs aber nichts, sind wir halt nach Lörrach, war dann ein "Mitternachtsmahl". Das Essen in der Region ist echt delikat. Ich denke sehr gern an meine Zeit in Basel.

Zu den Lebensmittelpreisen und den Preisen für Alkoholika aller Art in Deutschland möchte ich noch meine Meinung hinzufügen, dann ist mein Beitrag nicht vollkommen OT: Ich bin überzeugt das die Situation in Deutschland nur so ruhig ist (zumindest seitens derer, die hier schon länger leben), weil die Preise sowohl für "Lebens"mittel als auch für die "Betäubungsmittel" auf einem erschwinglichen Niveau gehalten werden.

Bon soir
Lung Tom

nur kurz zur Ergänzung: Exporte aus England sind zum großen Teil schon lange Geschichte.
Meine LKW,s fahren schon seit langem aus England leer zurück auf,s Festland, wo dann erst wieder in Belgien oder Holland Ladung aufgenommen wird.
Das weiß auch jeder, und die Preise sind eigentlich im Vorhinein schon so kalkuliert.

Die Zeiten waren auch schon mal anders, aber das ist lange vorbei.

VG
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Helli

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Die EU als Vulkan:
« Antwort #112 am: 03. Mai 2017, 17:07:22 »

nur kurz zur Ergänzung: Exporte aus England sind zum großen Teil schon lange Geschichte.
Meine LKW,s fahren schon seit langem aus England leer zurück auf,s Festland, wo dann erst wieder in Belgien oder Holland Ladung aufgenommen wird. Die Zeiten waren auch schon mal anders, aber das ist lange vorbei. Samuispezi }}
Gut, dass man auch mal ein paar Infos erhält, die nicht vorher durch Interessenverbände "rein gewaschen" wurden.
Charles de Gaulle hatte schon ganz recht mit seinem leider vergeblichen Versuch, die Insel aus der EU raus zu halten! Er musste sich damals den Amis aufgrund der "Hilfe" aus WKII beugen.
Es ist wie immer, man kann auch zu Engländern persönliche Freundschaften haben, wenn die Chemie stimmt. Allerdings ist es bei mehrheitlich Hochnäsigen schwer, solche zu finden. Sie werden ihre Bauchlandung auslöffeln müssen und ich hoffe, dass die Wirtschaftsverbände bei den Verhandlungen nicht obsiegen!
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Alex

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #113 am: 05. Mai 2017, 09:27:29 »



HIER wurde die Macron Jubel Show und alle gegen Le Pen
schmerzhaft durch Fachkenntnis ersetzt ----
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Alex

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #114 am: 05. Mai 2017, 09:29:46 »



die Jubel Show im gesamt Vergleich der Protagonisten


Was haben wir gelernt ... Macron wird die EU & Frankreich retten
bei einem Sieg und die Deutschen werden das bezahlen .

EURO Bonds ( in der Realität längst eingeführt ) noch mehr politische
Aufmerksamkeit den verschuldeten Südländern ....

Zum Thema wie ein total undemokratisches EU Monster denn reformiert
werden soll ... herzlich wenig !!!

Und wieder mal diente die Auswahl der Diskutanten der Meinungsverbreitung
und nicht einer Bestands Aufnahme  der realen Desaster Zustände in D & EU

 
« Letzte Änderung: 05. Mai 2017, 09:40:22 von Alex »
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Alex

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #115 am: 05. Mai 2017, 09:32:45 »



zu 99 % das Thema voll verfehlt ... Trump bashing Club
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franzi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #116 am: 07. Mai 2017, 20:57:50 »

Wuensche mir im Grunde genommen, dass Le Pen den Wahlkampf gewinnt. Mein Verstand sagt mir aber, dass Macron als Sieger daraus hervorgehen soll.
Ist besser fuer den Euro, von dem wir ja schliesslich leben.

Am Tag vor der entscheidenden Stichwahl in Frankreich ist eine riesige Bombe geplatzt. Unbekannte Hacker haben Zugriff auf geheime Unterlagen und Emails des „unabhängigen“ Pro-EU-Kandidaten Emmanuel Macron erbeutet und ins Netz gestellt. Die Plattform Wikileaks untersuchte die Dokumente und bestätigte die Echtheit. Der absolute Hammer: Die französische Wahlkommission hat Medien unter Androhung von Gefängnisstrafen aufgefordert, keine Einzelheiten aus den geleakten Unterlagen zu veröffentlichen. Der Aufruf zur Zensur zeigt Wirkung:

Mehr

http://www.anonymousnews.ru/2017/05/07/gigantischer-leak-ueber-macron-waffenhandel-drogen-schwarzgeld-medien-schweigen/

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #117 am: 08. Mai 2017, 18:53:42 »



Französ. Präsidentschaftswahl II: Zwei Gewinner! Auch zwei Sieger?


Macron hat zwar gewonnen, aber Frankreichs Probleme bleiben – und damit die großen Probleme Europas!

Von Peter Helmes

Nun feiern sie, „die“ Franzosen! Siegestrunken jubilieren sie über den „neuen Kennedy“, als ob es nach der Wahl keine Fragen und Probleme mehr gäbe.

Wieder nüchtern, dürften sie bald feststellen, daß zum Feiern überhaupt kein Anlaß ist. Zugegeben, ich gönne den Gewinnern die Freude über das Ergebnis: Macron ist der neue Präsident Frankreichs, und Marine Le Pen hat mit elf (!) Millionen Stimmen (etwa ein Drittel) die bisher höchste Stimmenzahl auf sich vereinigen können. Das war´s dann aber auch mit dem Jubel.

Die ganze Wahrheit – schonungslos dargestellt – zeigt sich in einer Kurzanalyse:

Mehr als ein Drittel der Wähler hat für Le Pen votiert. Ein Viertel hat sich komplett verweigert. Hinzu kommt die seit 1969 höchste Stimmenthaltung. In der französischen Präsidentschaftswahl ging es letztlich vor allem um die Frage, wie weit es der „Populismus“ – ich könnte es auch „Volksnähe“ nennen – in Europa, ja sogar im gesamten Westen bringen kann. Der erstaunliche Erfolg Marine Le Pens steht symbolisch für das Scheitern der etablierten Parteien und des politischen Systems, das kaum noch imstande ist, die Probleme des Landes zu lösen.

Noch klarer: Fast die Hälfte der französischen Wähler ist den Verheißungen Macrons nicht gefolgt. Also: Die Hälfte der Franzosen zweifelt daran, daß es in Frankreich anders oder gar besser werde. Es wurde noch einmal deutlich, welch tiefer Riß durch Frankreich geht. Die Anhänger Le Pens sowie die Unterstützer Mélenchons und Hamons sind gegenüber Macrons Werten feindselig eingestellt.

Der komplette Beitrag:
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Eddy03

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #118 am: 08. Mai 2017, 19:55:58 »

Ja genau! Die Probleme bleiben!   {*
"Ungültige Stimmen" sollen auch nicht im "normalen Rahmen" gewesen sein. Über 10%.
Ich fühle mich in einer Infogesellschaft in der ich mit ungereimten, wenn nicht offensichtlichen ("Fehl und Falsch")-Meldungen bombardiert werde.
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Gedächtnisstütze-Forenregeln: Anstand wahren, nicht zuviel Blödsinn schreiben , nicht als Nervensäge wirken (keine Bemerkungen über Land-xyz), kein rot verwenden, Zitate richtig Kennzeichnen, auf Rechtschreibung, Satzbau und Kommasetzung achten. That´s it! Akzeptiere es! Verurteilen unterdrückt. B.K

jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #119 am: 08. Mai 2017, 20:08:38 »

@Lung Tom

Du stellst immer wieder Einschaetzungen und Analysen von Be-
obachtern und Kommentatoren ein.

Warum nicht mal deine eigene Ansicht der Dinge ?

Herr Helmes hat zwar recht,wenn er schreibt,dass es mit der Wahl
alleine von Macron,die Probleme Frankreichs nicht kleiner geworden
sind.

Aber waeren sie weggeschwischt worden,wenn jemand anderer Praesident
geworden waere ?

Nein,denn alle anderen Kanditaten entstammen der selben Elite und
haben auf ihre Netzwerke Rueckicht zu nehmen und sind dadurch bei
der Einleitung von Reformen gebremst.

Auch Herr Macron ist durch diese "Schule" gegangen,aber immerhin hat
er sich rechtzeitig davon distanziert und eine eigene,frische Partei ge-
gruendet.

Ob er es schafft,fuer alle 577 Wahlgebiete eigene wahlfaehige Kanditaten
aufzustellen,ist offen.Genauso ist offen,eine Parlamentsmehrheit zu
organisieren.

Aber immerhin den Funken einer Chance hat er und damit auch Frankreich,
um wieder in Bewegung zu kommen.

Sind nach 5 Jahren Erfolge zu verzeichnen,ist der Front Nationale  ueber -
fluessig geworden.

Das spuert auch Mme Marine Le Pen,die schon angekuendigt hat,die Partei
nach Mitte auszurichten und den EURO doch beizubehalten.

Damit legt sie aber auch das scharfe Profil der Partei ab und der FN wird ver-
wechselbar.

In 5 Jahren sind auch die Auswirkungen des Brexit fuer GB bekannt.Allen Pro-
gnosen nach,wird GB schlechter dastehen und es schwerer haben,als waeren
sie EU-Mitglied geblieben.

Auch das wird der FN nicht in die Karten spielen.

Jock

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