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Autor Thema: Die EU als Vulkan:  (Gelesen 65724 mal)

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #180 am: 19. Juli 2017, 20:34:42 »


Guten Abend @Helli,

Du spannst den Rahmen etwas weiter, das ist vielleicht ganz gut so. Du hast ja Recht und ich bestimmt auch  [-]

Ich will es mal so aufdröseln: interessant ist, sich anzuschauen, wer z.B. Hitler bereits seit etwa Mitte der 20er jahre finanziert hat, und auch später die Rüstung in Deutschland förderte - u.a. hilft da ein Blick über den großen Teich, die Familie Bush soll da auch einige Aktien dran gehalten haben.

Warum ich das erwähne? Ein Ziel der nationalsozialistischen Revolution war die Brechung der Zinsknechtschaft, die maßgeblich auf Gottfried Feder zurückgeht. Naja, wenn man sich anschaut wer später in der Regierung Hitlers war, u.a. H. Schacht und Göhring - kann schon mal raten was kommen mußte. Die SA wurde abserviert ("Röhm-Putsch") und der wohl wichtigste Punkt - die Erneuerung des Geldsystems - verschwand aus dem Programm.

Insofern bestand sicher eine Verbindung "der Magnaten" zur - ich schreib mal - Wall Street. Sie wurden aber auch ganz schön gerupft, und haben sicher ihr Überleben (als Großkonzerne) nur der veränderten Doktrin der Alliierten zu verdanken - v.a. der Amerikaner. Sollte zunächst nach Morgenthau und weiteren Plänen Deutschland mehr oder weniger ausgerottet, bestenfalls auf Ackerland-Niveau zurückgestutzt werden, wurde nun Deutschland als Austragungsplatz des kalten Krieges benötigt. Ich will jetzt hier kein Buch schreiben, und noch mal auf zwei kurze Punkte eingehen:

1. Kriegsgewinnler - waren deutsche Unternehmen jedenfalls nicht. Allein was die Alliierten, wie immer voran die Amis und die Russen an Patenten und auch Wissenschaftlern weggeschleppt haben ist unvorstellbar.
Ich empfehle hierzu noch mal das Buch von Bruno Bandulet "Beuteland" - ist wirklich lesenswert und öffnet die Augen für die Vergangenheit und die Gegenwart.

2. Zum GG und den Parteien: ich wollte damit ausdrücken, das die Parteien, wie in Italien die Mafia, sich immer weitere Rechte/Möglichkeiten/Einflussmöglichkeiten gesichert haben. Wenn man mal zusammenrechnet - habe ich vor ein paar Monaten mal gemacht für einen Beitrag, den ich dann doch nicht geschrieben habe -  wieviele Parteimitglieder die Parteien so haben, dann kommt man fast auf die im Beitrag von @Alex genannten 1%/5%/90% und 4%. Und 5 Prozent von der Bevölkerung sind das bei weitem nicht. Und die einfachen Mitglieder haben auch nur einen geringen Einfluß.
Lange Rede, gar kein Sinn: was will ich hiermit sagen? Ich denke kaum, das den Machern des GG in den Sinn gekommen wäre, das die Macht der Parteien so groß wird, das sie z.b. die öffentliche Meinung/Medien so beeinflußen könnten wie sie es heute tun - ich meine jetzt nicht die "freie Bezahl-Presse", die brauchte eh eine Erlaubnis von US-Gnaden. Und daraus einen riesigen Versorgungsverein für gescheiterte/gealterte/ aus dem Rampenlicht zu ziehende Parteimitglieder zu machen. Oder schauen wir uns das Rechtssystem an. Braucht man nur mal anschauen, wer bestimmt über die Zulassung von Richtern - oder man zählt mal zusammen, wieviel Menschen in Deutschland wegen Meinungsdelikten im Knast sitzen - aber bei China und Russland beschweren über die Behandlung der Dissidenten  {[  Ich denke nur mal an Horst Mahler - und der dürfte ja wohl bei Rechts und Links bekannt sein, mit seiner Vita - den hat man in Knast nicht behandeln lassen - und dann mußte ihm ein Fuss abgenommen werden.... Pfui Teufel!

- so jetzt reichts für heute, nicht das ich noch ne Depression (wie vom Kollegen @jock befürchtet) bekomme  ;)
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #181 am: 24. Juli 2017, 19:55:03 »


Bundeskanzler Christian Kern ist Solidarität mit Italien wichtiger als unser Land

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) lässt in einem Interview die sprichwörtliche Katze aus dem Sack: Er hat nicht vor, illegalen Zuwandererstrom nach Österreich einzudämmen.

„So geht es einfach nicht“, maßregelt der Kanzler Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse. Dieser dürfe mit seinen Aussagen „nicht die guten Beziehungen zu Italien stören und so Südtirol gefährden“, so der Noch-Regierungschef. Anlass für das Kernsche Getöse waren die Aussagen des wahlkämpfenden Außenministers, die "Bootsflüchtlinge“ auf die italienische Insel Lampedusa zu bringen und sie dort zu belassen, was in Italien zu einem Proteststurm führte.

Kern will Grenzen offenhalten

Zudem erteilte der Kanzler Drohungen, die Brenner- Grenze zu schließen, eine Absage. "Hier wird ein Notstand inszeniert, den es so nicht gibt. Über die Balkanroute kommen selbst heute noch mehr Asylwerber als über den Brenner". Natürlich müsse man sich auf alle Szenarien vorbereiten, aber „in aller Ruhe und möglichst diskret“. Von einer Schließung der Brenner- Grenze wäre schließlich Südtirol hauptbetroffen, so der ehemalige ÖBB-Chef, der 2015 in dieser Funktion hunderttausende illegale Migranten nach und durch Österreich transportiert hat.

SPÖ-Verteidigungsminister steht blamiert da

Damit gibt Kern unumwunden zu, dass Österreichs Grenzen nach wie vor nicht gegen illegale Einwanderung geschützt sind und er auch gar nicht vor hat, dies zu veranlassen. Die SPÖ-Inszenierung ihres Verteidigungsministers Hans-Peter Doskozil als Hardliner, der Österreich angeblich vor der afrikanischen Völkerwanderung schützen und am Brenner sogar Panzer auffahren lassen will, löst sich damit in Luft auf.

Quelle:
https://www.unzensuriert.at/content/0024522-Bundeskanzler-Christian-Kern-ist-Solidaritaet-mit-Italien-wichtiger-als-unser-Land
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #182 am: 26. Juli 2017, 23:35:38 »

Trotz einiger Widersprüche ganz interessant:

EZB kauft Portugal-Anleihen: Laufzeit 9.999 Jahre*

*mittlerweile ist die Fälligkeit auf (wundersame Weise) 2199 vorverlegt worden...Außerdem ist auch der Titel irreführend, die Laufzeit sollte bis ins Jahr 9999 gehen, Ausgabe ca. 1940 - macht ca. 8.059 Jahre  ;) Lung Tom

Im Rahmen ihres Kreditaufkaufprogramms schreckt die EZB auch vor offensichtlichem Betrug nicht zurück. Bare Euros rückte die Notenbank beispielsweise für Portugal-Anleihen aus dem Jahr 1940 raus. Der Clou: Laufzeit bis zum Jahr 9999 – kein Scherz.

Wenn du einem Freund 1000 Euro geliehen hast und er kann nicht zahlen – dann hast du Pech gehabt.
Wenn eine Bank jemand 1000 Euro geliehen hat, und er kann nicht zahlen, dann geht die Bank zur EZB und holt sich das Geld.

Schöne neue Euro-Welt. Gilt aber nur für Banken.

Wenn du Geld brauchst und keinen Kredit mehr hast, weil du überschuldet bist – dann hast du Pech gehabt.
Wenn ein Staat nirgendwo mehr Geld kriegt weil er überschuldet ist, dann geht er zur EZB – und kriegt so viel wie er will.

Schöne neue Euro-Welt. Gilt aber nur für Staaten. Von Michael Mross.

Es steht dick und fett in den Statuten der EZB: Anleihekäufe durch die Notenbank sind ausgeschlossen. Das hat seinen guten Grund. Die Staatsfinanzierung durch die Notenpresse soll damit ausgeschlossen werden. Jeder weiß, was passiert, wenn Politiker Schulden machen wollen und ihr Geld per Knopfdruck quasi direkt von der Zentralbank erhalten.

Doch das ist alles Maastricht-Schnee von gestern. Die Realität von heute ist, dass die EZB jeden faulen Schuldschein kauft. Voraussetzung: Er muss von einer Bank oder einem Staat eingereicht werden (Chaos und Ordnung – das steckt hinter der neuen Milliardenaktionen der EZB).

So saugte sich die EZB bisher mit über 4 Billionen voll – alles faule Kredite, unverkäuflich auf dem freien Markt:

Hier gehts weiter:
https://www.pravda-tv.com/2017/07/ezb-kauft-portugal-anleihen-laufzeit-9999-jahre/
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #183 am: 03. August 2017, 18:45:48 »


Polen prüft Reparationsforderungen an Deutschland

Im polnischen Parlament werden rechtliche Möglichkeiten ausgelotet, um Reparationszahlungen von Deutschland zu bekommen. Das Ergebnis soll kommende Woche vorliegen.

Hier der Artikel:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/zweiter-weltkrieg-polen-fordert-reparationszahlungen-aus-deutschland-pis-jaroslaw-kaczynski

Die sollen mal lieber die besetzten Gebiete zurückgeben, aber bei unserer deutschfeindlichen Regierung ist ja nicht auszuschließen, das sie noch Sachsen an die Polen geben, dann wär sie ihr Problem mit der Pegida-Bewegung los.. {[

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #184 am: 06. August 2017, 16:50:23 »


Polen als Scharfmacher
Veröffentlicht am 5. August 2017

… wieder einmal,

möchte man sagen, betrachtet man jüngste oder jüngere Geschichte und aktuelle Ereignisse.

Nahezu alle „Leitmedien“ berichten aktuell über erneut aufgelegte Überlegungen der polnischen Regierung zu Reparationsforderungen an Deutschland. Dahinter steht offensichtlich der Westentaschen-Despot Jaroslaw Kaczyński, Vorsitzender der polnischen Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS); der eigentliche Strippenzieher der polnischen Politik aus dem Hintergrund, der sich wohl gerne als Wiedergänger des polnischen Nationalhelden und Diktators Josef Pilsudski* gerieren möchte. Die JF zitiert Kaczynski, der – so seine Worte – eine „historische Gegenoffensive“ vorbereitet:

„Wir reden hier über gigantische Summen und auch über die Tatsache, daß sich Deutschland über viele Jahre geweigert hat, Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg zu übernehmen.“

Der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz (PiS) ergänzt, Deutschland müsse „die schrecklichen Verbindlichkeiten zurückzahlen, die es dem polnischen Volk schuldet“.

Reparationsforderungen gegen Deutschland aus Ländern wie Polen – oder zuletzt auch aus Griechenland – tauchen in regelmäßigen Abständen auf. Besonders dann, wenn es darum geht, von irgendwelchen Sauereien im eigenen Land abzulenken. So jetzt in Polen von der rechtsstaatlich äußerst fragwürdigen Justizreform durch die Machthaber.

Fast alle Meinungsschnitzer in den Nannymedien sind sich aber einig, dass die Ansprüche der Polen keine Wirksamkeit haben und unberechtigt sind, da die Reparationsforderungen durch Regierungserklärungen von deutscher, sowjetischer und polnischer Seite in der Vergangenheit, sowie durch materielle Leistungen Deutschlands erledigt sind.

Hier gehts weiter:
https://conservo.wordpress.com/2017/08/05/polen-als-scharfmacher/#more-16008
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #185 am: 29. August 2017, 19:23:27 »


Im Vatikan sitzt ganz klar der "Teufel":

Papst Franziskus und weitere realitätsferne Kirchenfürsten fordern die Aufnahme von noch mehr Flüchtlingen in Europa
Veröffentlicht am 28. August 2017 von conservo
(www.conservo.wordpress.com)

Von Georg Martin *)

Nicht nur Krieg und Verfolgung seien Gründe für Asyl, sondern auch Armut und Not, so der „Heilige Vater“ aus seinem gutbewachten „Elfenbeinturm“ in Rom.

Die Kirchen-Seite “Kath.net“ berichtete, es sei Papst Franziskus eine Kern- und Herzensanliegen, für die Aufnahme und Integration von noch mehr Flüchtlingen in Europa zu werben. Franziskus verlangt humanitäre Korridore, mehr Familiennachzug, Sondervisa für Menschen aus Konfliktgebieten, Einbürgerungserleichterungen und Zugang zum Arbeitsmarkt schon für Asylbewerber.

Außerdem fordert er, dass beim Thema Grenzkontrollen die Sicherheit von Schutzsuchenden Vorrang vor der nationalen Sicherheit haben sollte, – was einem Aufruf zum kollektiven staatlichen Selbstmord gleichkommt.

Als Aufnahmekriterium nannte er nicht nur Krieg und Verfolgung, sondern auch Armut. Harte Abschiebungskurse mancher Regierungen, wie zum Beispiel die seitens Ungarn und Polen, lehnt er grundsätzlich ab.

Als Leitlinie gelte der Bibelsatz: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie einEinheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ Dies natürlich auch dann, wenn er dich in deinem Hause in die Luft sprengt, dich hinterrücks mit dem Messer absticht oder dich und deine Familie mit dem Auto überfährt.

Haben wir Sie richtig verstanden, meinen Sie das so, „Eure heilige Eminenz“?

Von einer verbindlichen Aufnahmequote des superreichen Vatikans selbst sprach der fromme Kirchenmann allerdings nicht, Ressourcen hätte der Vatikan ja im Überfluss. Die offizielle Amtswohnung von Papst Franziskus ist ohnehin frei.
Muslimische Immigranten und Immigrantinnen in Vollverschleierung, mit dem Gebetsteppich unter dem Arm und auf dem Petersplatz dreimal am Tage „allahu akbar“ rufend würden sicherlich zur bunten Vielfalt im verstaubten Vatikan der senilen alten Männer beträchtlich beitragen und dort zu einer locker-gelöste Stimmung beitragen.

Die superreiche christliche Kirche besitzt alleine in Deutschland ein geschätztes Vermögen in Höhe von etwa 1 Billion Euro. Die beiden Kirchen besitzen in Deutschland den größten Immobilienbesitz. Aber in die Kardinals- und Bischofs-Paläste der hohen Gottesfrömmler ziehen keine Asylanten ein. Die sollen dann bei der normalen Bevölkerung untergebracht und natürlich auch von dieser hart arbeitenden Bevölkerung all inclusive durchfinanziert werden. So sieht das christlich- humanitäre Konzept des Vatikans aus, die Kirche plant und lenkt und die Bevölkerung muss sehen, wie sie dann damit zurecht kommt oder eben auch nicht. Notfalls kann man dann ja zum Beten in die Kirche gehen und Gott um Hilfe bitten für das, was seine verantwortungslosen „göttlichen Vertreter auf Erden“ vorsätzlich verbrochen haben.

Hier komplett:
https://conservo.wordpress.com/2017/08/28/papst-franziskus-und-weitere-realitaetsferne-kirchenfuersten-fordern-die-aufnahme-von-noch-mehr-fluechtlingen-in-europa/
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Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #186 am: 29. August 2017, 19:41:58 »

Im Vatikan sitzt ganz klar der "Teufel":

Obs der Teufel selber ist weiss ich nicht, bin ihm noch nie begegnet  ???

Den Aussagen eines oder mehreren senilen, sich angeblich von "Oben" fuehren lassenden "Fuersten" (leitet sich wahrscheinlich aus den sog. fuerstlichen Behausungen ab, die sie bewohnen) ueberhaupt Gehoer zu schenken, ist nicht mal einen Artikel wert, ganz zu schweigen von einer Diskussion.

Die sonst so leer rumstehenden "Gotteshaeuser" haetten noch viel Platz und die Schatullen im Vatikan sind gut gefuellt.
Anstatt Naechstenliebe zu predigen, koennten die Kirchen ja eine lebenslange Buergschaft (100% der Kosten) uebernehmen.
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #187 am: 29. August 2017, 20:21:37 »


Hallo Bruno,

kann zwar Deine Sicht verstehen, aber man sollte das Ganze nicht bagatellisieren. Einfluss haben die "Burschen" wenn auch schon im älteren Semester sehr wohl.

Und Deinen letzen Satz habe ich heute früh, als ich den Artikel über die "armen Bürgen" gelesen habe, auch gedacht. Die sollen mal nicht den Staat verklagen, sondern die Kirche, die sie auf den Trichter gebracht hat. Aber auch die Bürgen haben nicht verdient das man ihnen entgegenkommt - obwohl dies bestimmt noch so kommen wird - denn die haben ja auch darauf spekuliert das nach einer Schamfrist die Allgemeinheit für die Kosten aufkommt.

Wenn ich bestimmen könnte, gäbs da kein Erbarmen, gibt es ja für "normale" Bürgen auch nicht, und auch nicht für den Rentner der für 6 Euro ein paar Rasierklingen klaut.

Seit ein paar Jahrzehnten ist der Teufel Gast im Vatikan, eine der wenigen Ausnahmen, wenn auch "geschaßt" war "unser" Benedikt  ;)


Lung Tom
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Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #188 am: 29. August 2017, 20:31:02 »

Einfluss haben die "Burschen" wenn auch schon im älteren Semester sehr wohl.

Da liegst du leider nicht so falsch, leider aber auch aus dem Grunde, dass man ihnen aus der Politik diesen Einfluss auch gewaehren laesst.

Wie schoen koennte die Welt ohne Religion wohl sein  :-)

Sollten wir das Thema noch etwas vertiefen, muesste wohl der Titel in Der Vatikan als Vulkan angepasst werden   ;]
Bezuegliche des Artikels ueber die Burgen, gehe ich mit dir absolut einig, die sollen eben fuer die ganze Summe und nicht nur fuer einen Teil gerade stehen, denn ...
ein wenig buergen ist in etwa so, wie ein wenig schwanger   {+
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Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #189 am: 29. August 2017, 20:51:35 »

Ab kommenden Freitag kommt die naechste Stufe der Staubsaugerleistungslimite durch die EU.

http://www.staubsauger.net/wattbeschraenkung/

Zitat
Ab September 2017 tritt eine Verschärfung der Regelung in Kraft und in der Europäischen Union dürfen dann nur noch Staubsauger verkauft werden, deren Leistung maximal 900 Watt beträgt. Hinzu kommt eine Lärmgrenze von maximal 80 Dezibel.

Wie schoen, dass sich die Verbraucher hier in TH nicht um solchen Schwachsinn kuemmern muessern, da wird eh feucht aufgenommen und nicht Staub gesaugt.

Fuer die Entfernung von Spinnennetzen in den oberen Ecken ist er aber immer noch gut zu gebrauchen.
Da dies nicht allzu oft noetig ist, ist mir eigentlich die Watt-Zahl des Saugers egal, wichtig ist, die Netze sind im Beutel  ;]
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Helli

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Die EU als Vulkan:
« Antwort #190 am: 30. August 2017, 18:36:56 »

Außerdem fordert er, dass beim Thema Grenzkontrollen die Sicherheit von Schutzsuchenden Vorrang vor der nationalen Sicherheit haben sollte, – was einem Aufruf zum kollektiven staatlichen Selbstmord gleichkommt.
Was die Notwendigkeit der Kündigung des Konkordats heraufbeschwört und damit den Geldzählern im Vatikan die Tränen in die Augen treibt! Hoffentlich schaffen wir das in absehbarer Zeit endlich. >:(
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #191 am: 08. September 2017, 17:56:03 »



Europäischer Gerichtshof:
Slowakei nennt Flüchtlingsurteil "irrelevant"

Die slowakische Regierung akzeptiert das EuGH-Urteil zu den Flüchtlingsquoten, hält die Umverteilung aber für gescheitert. Ungarn will die Entscheidung nicht hinnehmen.

Die slowakische Regierung will vorerst keine direkten Konsequenzen aus ihrer Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ziehen. Das Land hatte zusammen mit Ungarn gegen die Aufnahmequote der Europäischen Union für Flüchtlinge geklagt und damit verloren. "Die Quote funktioniert nicht, weshalb die Gerichtsentscheidung jetzt recht irrelevant ist", sagte der slowakische Wirtschaftsminister Peter Žiga in Bratislava. Die EU müsse einen anderen Weg finden, um das Problem zu lösen.

Die Flüchtlingssituation sei derzeit aber nicht mehr so schwierig wie vor zwei Jahren, als man sich gezwungen sah, Klage gegen die Umverteilung einzureichen. Das slowakische Außenministerium nimmt die Niederlage hingegen an. "Wir nehmen das Urteil zur Kenntnis und akzeptieren es", sagte ein Ministeriumssprecher der Welt. Aber auch das slowakische Außenministerium erneuerte die Kritik am Umverteilungsmechanismus der EU: "Das Urteil ändert jedoch nichts an unserer Überzeugung, dass die Verteilung von Flüchtlingen nach Quoten in der Praxis nicht funktioniert", sagte der Sprecher.

Hier der komplette Artikel:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-09/europaeischer-gerichtshof-slowakei-fluechtlingsquote
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schiene

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #192 am: 09. September 2017, 12:47:54 »

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Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.

jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #193 am: 14. September 2017, 18:38:55 »

Die Rede Herrn Junkers zur Lage der Union ist nicht sehr gut auf-
genommen worden.

Speziell seine Vision,den Schengenbereich auszuweiten und die Ein-
fuehrung des Euros auf alle EU-Laendern als Ziel zu nehmen,hat in
den Staatskanzleien zu unterschiedlichen Reaktionen gefuehrt.

Begeisterung hat es nirgens hervorgerufen.Offene Ablehnung und
Skepsis waren die Folgen.

Bevor man sich ernstlich damit beschaeftigt,waere es besser,die der-
zeitigen Baustellen abzuarbeiten um das Schiff EU wieder flott zu be-
kommen.

Die Verhandlungen um den Brexit ist die eine Baustelle,die aber so oder
so ab April 2019 abgeschlossen ist.

Schwieriger wird es mit der Baustelle um die verbleibenden Mitgliedern
Ungarn und Polen.

Ungarn folgt dem EuGH Urteil nicht und verweigert die Aufnahme von Kon-
tigentfluechtlingen.
Und da stellt sich heraus,dass die EU resp.die Kommission nichts dagegen
machen kann,da ihr keine Instrumente zur Verfuegung stehen oder sich
diese als stumpfe Waffen erweisen.

Laender der EU koennen nicht ausgeschlossen werden,sie koennen aber lt.
Art.50 jederzeit von sich aus die Union verlassen.
Nur werden sie das nicht tun,solange sie von den Foerdergeldern profitieren.

Bleibt noch das Mittel eines Suspendierungsverfahrens,demnach Ungarn
einige Mitbestimmungsrechte verlieren wuerde.

Dieses Verfahren kann eingeleitet werden,wenn "eine ernstliche Gefahr einer
schwerwiegenden Verletzung des Art. 2 EUV" besteht.

Die Feststellung,dass dieser Zustand eingetroffen ist,muss der Rat einstimmig
beurteilen.Diese Einstimmigkeit ist derzeit nicht erreichbar,da sich Polen schon
dagegen ausgesprochen hat.

Umgehen kann die EU diese Patt- Stellung,indem sie auch gegen Polen ein
Suspendierungsverfahren einleitet.

Auch wenn die EU resp.Kommission dieses Verfahren gewinnen sollte,bleiben
beide Laender in der EU und beziehen bis zum Auslaufen der Finanzperiode noch
die ihnen zustehenden Foerdergelder.

Diesen gordischen Knoten muss man durchschlagen,sonst droht eine Spaltung
entweder in eine EU der zwei Geschwindigkeiten oder des Euros in hart und
weich.


Jock



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Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #194 am: 14. September 2017, 19:05:21 »

Diesen gordischen Knoten muss man durchschlagen,sonst droht eine Spaltung
entweder in eine EU der zwei Geschwindigkeiten oder des Euros in hart und weich.

Die Einen wussten es schon lange, Andere befuerchten es bereits seit geraumer Zeit und Junker will es bis heute nicht einsehen... es ist und bleibt eine
Fehlkonstruktion.
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill
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