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Autor Thema: Die EU als Vulkan:  (Gelesen 70744 mal)

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Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #240 am: 19. September 2017, 18:27:42 »

Suksabei, sind halt alles Peanuts, was da so in Deutschland am Fiskus vorbeigeschleust wird.

fuer 2017 rechnet man ca 330 Milliarden durch die Schattenwirtschaft:

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/schattenwirtschaft-in-deutschland-330-milliarden-euro-fliessen-am-fiskus-vorbei/19359572.html

Der CH Finanzplatz scheint doch nicht "für Jedermann" (Copyright by Klaus) ideal zu sein, DE auch auch so seine Probleme mit einer bestimmten Klientel:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/geldwaesche-in-deutschland-bei-100-milliarden-euro-pro-jahr-a-1088394.html

Berlin tut sich da besonders hervor:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/geldwaesche-in-deutschland-boomt-berlin-spitzenreiter-a-1145319.html

Interessant ist, dass die Medien darueber nicht mehr berichten

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mafia-in-deutschland-die-geschaefte-der-kriminellen-clans-a-963027.html

Zitat
Die Polizei konzentriert sich auf die Bekämpfung von Islamisten, Einbrecherbanden, Fußballrowdys und Rockern - derweil die italienische Organisierte Kriminalität weiterhin ihren Milliardengeschäften nachgeht.
[...]
Sehr sorgfältig achten die Clans darauf, ihr Agieren im Verborgenen nicht durch schlagzeilenträchtige Verbrechen zu gefährden.
Sie haben eine Grundregel der modernen Informationsgesellschaft verstanden, wie der italienische Untersuchungsrichter Roberto Scarpinato einmal sagte: "Was in den Medien nicht existiert, existiert auch in der Wirklichkeit nicht."

Weitere Kommentare diesbezueglich wird es von mir nicht mehr geben, dies ist meines Erachtens keine Diskussion mehr  {;

Ich hoffe es wird nicht auch das Rückzugsgebiet aller Terroristen, denn es liegt mitten in Europa.

Keine Angst, die sitzen schon alle in Österreich (ist auch in der Mitte), zumindest die Köpfe - oder ist niemandem aufgefallen,
dass es in A keine Terroranschläge gibt?

Kein Vogel kackt ins eigene Nest!

Alle Voegel scheinen doch noch nicht ausgeflogen zu sein, denn auch die CH blieb bisher von Terroranschlaegen verschont 
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #241 am: 19. September 2017, 19:49:08 »

Wenn die Kosten fuer Migranten in Deutschland bis zu 78 Mrd.p/a
ausmachen und wenn man davon ausgeht,dass diese nicht anfallen
wuerden,gebe es keine Auslaender,kann man rueckschliessen,dass
dies einen Niederschlag in der Budgetrechnung findet.

Addiert man zu den 78 Mrd.noch den mit 23 Mrd.ausgewiesenen
Ueberschuss hinzu,ergaebe die Rechnung 101 Mrd."Gewinn" fuer das
Vaterland.

Die Gewinnrechnung ist noch zu verbessern,wenn es gelingt die 50 Mrd.
Zahlungen an die USA und die 30 Mrd.an Israel einzusparen,wobei noch
nicht eingerechnet ist,wieviel aus einer Besteuerung der Schattenwirt -
schaft im Umfang von 330 Mrd. herauskommen koennte.

Damit waere Deutschland einsamer Weltmeister im staatlicher Wirtschaft-
lichkeit.

Leider ist es so,dass sich jeder die Rechnung so macht,wie er es gerne
sehen will.

Solange es keine nachpruefbaren Zahlen ueber die tatsaechlich zuzu -
rechnenden Aufwendungen fuer Migranten gibt,bleiben die Berechnungs-
modelle fiktiv.

Denn auch die Professoren,die die Horrorzahlen errechneten,muessen zu-
geben,ueber kein fundiertes Zahlenmaterial zu verfuegen.

Jock

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Pladib

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #242 am: 19. September 2017, 19:49:53 »

Wer  glaubt bitte, was in der "Welt" propagiert wird?

Die "Zeit" und die "FAZ" schreiben bereits von 50 Mrd., die Deutschen Wirtschaftsnachrichten
von 78 Mrd.. . .

Ich habe mir mal erlaubt, deine Angaben zu prüfen. Auf den Seiten
der genannten Quellen (FAZ u. Zeit) fand ich die Zahl von bis zu
50 Milliarden für 2(!) Jahre - geschätzt. Das würde folglich 25 Milliarden
pro Jahr bedeuten. Und "Die Welt" schrieb explizit von jährlich! Es
ist übrigens auch kaum vorstellbar, dass 90 Milliarden pro Jahr möglich
sind, dann wären wir nämlich fast bei einem Drittel des gesamten
Bundeshaushalts! Und so ist mir auch klar, warum du deine Quellen
nicht mit Links prüfbar gemacht hast.
Soll ich das für dich nachholen?
Gern würde ich den Link von den "Deutschen Wirtschaftsnachrichten"
über 78 Milliarden sehen. Da fand ich die Zahl nur in einem ganz
anderen Zusammenhang:
 https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/02/credit-suisse-vw-drohen-kosten-von-bis-zu-78-milliarden-euro/

Aber vielleicht findest du noch den Link über 78 Milliarden an
Flüchtlingskosten jährlich. Ich wäre dir sehr dankbar.

Ansonsten müsste ich sagen: Fake! >:

« Letzte Änderung: 19. September 2017, 20:32:58 von Pladib »
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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #243 am: 19. September 2017, 20:42:54 »



@Pladip

Immerhin ist es mir gelungen, dich eine Weile zu beschäftigen.. . .   ;]

(als kleine Rache für deine Verbalinjurie)

Prinzipiell sind für mich Zahlen bei dieser Thematik nebensächlich, solange die Regierungen - und hier insbesondere die deutsche - (Steuer)Geld mit vollen Händen hinausschmeisst, sollen auch die mehr oder weniger grossen "Steuerhinterzieher" leben, ist wahrscheinlich ihre Art der Rache.

 >:

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arthurschmidt2000

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #244 am: 20. September 2017, 07:32:03 »

Zitat
Prinzipiell sind für mich Zahlen bei dieser Thematik nebensächlich...

Und warum nennst Du dann ausgerechnet ganz falsche? Bist Du zur Antifa übergetreten? Das sind doch deren Methoden!

Fortsetzung im Thread: Warum verdrehen die Medien oft die Wahrheit?
« Letzte Änderung: 20. September 2017, 08:09:30 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #245 am: 21. September 2017, 19:28:28 »


So, eigentlich wollte ich das schon eingestellt haben, aber naja. Eine Nachricht aus der NZZ, die, wenn ich richtig gelesen habe auf Mrd. 55 plus x kommt. Dieses plus x ist natürlich schwierig zu ergründen, jedenfalls für uns Normalsterbliche. Letztens habe ich ja Kollegen @jock, Humor unterstellt, weil er die "Nichtauskunftbereitschaft" einer Behörde zur Hilfe nahm. Dafür kann natürlich auch Kollege @jock nichts, aber in einem Land, in dem jede Erbse gezählt wird, oder auf die Realität übertragen, z.B. jedes mißliebige Flugblatt oder Aufkleber gezählt, um damit die Straftatbestände von "Rechts" zu erhöhen, da ist es extrem unglaubwürdig das die entsprechenden Zahlen nicht erhoben werden. Es wird doch sonst alles protokolliert. Hmmmm, jedenfalls beim deutschen Michel. Die Frage ist, ob in die Zahlen auch die ganzen weiterführenden Kosten schon eingerechnet wurden. Kleine, unvollständige Aufzählung: Reparatur- und Instandhaltungskosten, Verfahrens- und Gerichtskosten, Notversorgungskosten etc.pp.

Hier der Artikel:
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Deutschland hat sich in der Aufnahme von Flüchtlingen äusserst grossherzig gezeigt. Wie es mit der «Willkommenskultur» weitergeht, ist jedoch ungewiss. Die Kosten drücken gewaltig.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333

...sowie:
Schweizer NZZ entlarvt den „Bereicherungsmythos“ der Linken als Lüge

https://conservo.wordpress.com/2017/09/18/schweizer-nzz-entlarvt-den-bereicherungsmythos-der-linken-als-luege/
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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #246 am: 30. September 2017, 11:44:19 »

Morgen,am 1.Oktober wollten die Katalanen in einem Referendum darueber
abstimmen,ob sie sich von Spanien abspalten oder nicht.

Die spanische Zentralregierung verbot das Referendum,beschlagnahmte Wahl-
urnen,Stimmzettel und besetzte Wahllokale.

Wo bleibt dabei das Recht der Voelker auf Selbstbestimmung ?

In diesem Fall greift es nicht,denn bei einer Sezession ist zu beachten,dass
die aufgespaltenen Teile lebensfaehig bleiben.

Da in diesem Fall Katalonien der wirtschaftlich staerkste Teil von Spanien ist,
haette Restspanien die negativen Folgen zu tragen,was es natuerlich ablehnt.

Zwar haben die Katalanen eine gute Autonomie und koennen vieles selber ent-
scheiden,doch wirklich frei zu sein hat ein anderes Geschmaeckle.

Aber mit einer Abspaltung und Ausrufung eines Nationalstaates ist es nicht ge-
tan.
Man muss auch dafuer vorbauen,dass der neue Staat anerkannt wird.

Daher waren in der Vergangenheit Emissaere unterwegs,die sich erkundigten,
wie die Sache in den anderen Laendern so gesehen wird.

Und wurden ausgerechnet in den USA positiv fuendig.

Dieses Land empfindet sich als von der Vorsehung auserkoren,anderen Voelkern
und Laendern Demokratie zu bringen und nimmt es notfalls in Kauf mit Banden-
fuehrer zusammenzuarbeiten,wie der arme Kaiser Maximilian in Mexico zu spueren
bekam.

Die EU in Person von Herrn Juncker hat bereits abgewunken und bekundet,dass
Katalonien nicht als EU- Mitglied anerkannt werden wuerde und damit alle Privi-
legien verloere.

Zu guter Letzt ist der spanische Regierungschef dieser Tage zu Herrn Trump ge-
flogen um ihm zu ueberreden,die Anerkennungsbereitschaft zurueck zu ziehen.

Das gelangt und damit ist der heurige Traum der Katalanen ausgetraeumt.

Mal schauen,wie die EU regiert,wenn sich die Bayern womoeglich Gedanken....

Jock

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Pladib

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #247 am: 30. September 2017, 14:41:00 »

Ja Jock, da stellen sich einige Fragen, wenn die Katalanen aufbegehren, oder wer auch sonst.
Vielleicht sind wir irgendwann wieder beim "altbewährten" Brückenzoll angekommen?!

Diese "guten, alten Zeiten" gab es ja auch in Deutschland.
https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/amp/kultur/history/article13641035/Diese-deutsche-Kleinstaaterei-war-segensreich.html
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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #248 am: 30. September 2017, 19:53:37 »


So, nun ist die Katze aus dem Sack:

»EU-Reform« – Frankreich will Deutschland noch kräftiger zur Kasse bitten

Macron fordert »EU-Reform« hin zu noch mehr Zentralismus! Frankreichs Präsident Macron fordert eine umfassende Reform der EU und »eine neue Partnerschaft« mit Deutschland.

Dahinter verbergen sich jedoch ein EU-Budget mit weiteren Steuern, neue Zentralbehörden und dass Deutschland das Vierfache zahlen soll.

Nach der Rede von Emmanuel Macron hält sich in Deutschland der Jubel sehr in Grenzen. Es ist klar: Deutschland soll zahlen. Viel zahlen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in einer Grundsatzrede in der Pariser Universität Sorbonne eine »Neugründung Europas« und umfangreiche Reformen in der EU gefordert.

Darunter stellt er sich insbesondere ein gemeinsames Budget, eine gemeinsame Asylbehörde und eine gemeinsame Interventionstruppe vor (EU-Plan: Realitätsverlust in Brüssel und Berlin (Video)).

Macron plädierte in seiner Ansprache für ein eigenes Budget für die 19 Länder der Eurozone, dessen Haushalt über eine eigene Steuer finanziert werden soll. Ins Spiel bringt er dabei die Unternehmensteuer, die vom Steuersatz her in Europa angeglichen werden solle. »Wir brauchen ein gestärktes Budget im Herzen von Europa, im Herzen der Eurozone«, sagte der Staatspräsident.

Mit Deutschland soll sich Macron »eine neue, vertiefte Partnerschaft« vorstellen. Dabei gehe es darum bis 2024 »unsere Märkte vollständig zu integrieren«, wobei die selben Regeln für Unternehmen in Frankreich und Deutschland gelten sollte.

Dazu könne ein neuer Elyséevertrag geschlossen werden, in Anlehnung an den gleichnamigen Vertrag, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 schlossen.

Im weiteren nennt er als Forderung die Schaffung einer »europäischen Asylbehörde«. Diese solle als Zentralbehörde künftig schneller über die Anträge von Asylbewerbern entscheiden, als es in den nationalen Staaten geschieht. Eine gemeinsame Grenzschutzpolizei soll überall die Grenzen sichern.

Im Kampf gegen den Terrorismus regt Macron eine »europäische Staatsanwaltschaft« an.
Der Präsident machte sich ferner für ein europäisches Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Interventionstruppe stark. Diese soll zum Beginn des kommenden Jahrzehnts geschaffen werden. Dafür solle Europa dann auch eine »gemeinsame Doktrin« haben.

In einem Atemzug, wie er den Nationalstaaten weitere Zuständigkeiten an fernen Zentralbehörden wegnehmen will, warnt Macron zuletzt von einem steigenden Nationalismus, der »gegen die Prinzipien eines gemeinsamen Europas, die aus der Tragödie zweier Weltkriege entstanden seien« verstoße. Dieser sei wieder aufgetaucht, »weil wir vergessen haben, Europa zu verteidigen«.

Wie Macron sich die »neue Partnerschaft mit Deutschland« vorstellt, wird deutlich, wenn es um die Finanzierung geht. Demnach soll Deutschland ein Drittel des Bundeshaushaltes an die EU zahlen, denn den Staaten werden nach dem Konzept 3 bis 4 Prozent des Bruttoinlandproduktes als Abführung aufgedrückt. Für die Bundesrepublik hieße das bis zu 125 Milliarden Euro, die nach Brüssel fließen würden.

Hier komplett:
https://www.pravda-tv.com/2017/09/eu-reform-frankreich-will-deutschland-noch-kraeftiger-zur-kasse-bitten/
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namtok

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #249 am: 01. Oktober 2017, 01:33:25 »

Die französischen Vorschläge sind gerade zu diesem Zeitpunkt ziemlich dreist.

Da hat es die Merkel versäumt, vor einem  halben Jahr während des französischen Präsidentenwahlkampfs ihren eigenen Europaplan vorzustellen.
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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #250 am: 01. Oktober 2017, 10:38:07 »



Zitat
Der Präsident machte sich ferner für ein europäisches Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Interventionstruppe stark.

Wäre zu prüfen, inwieweit das mit Österreichs Neutralitätsstatus zusammenpasst.. . .

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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #251 am: 01. Oktober 2017, 11:35:47 »

@Suksabai

Mit Zustimmung zum Art.42 des Vertrages von Lissabon,hat Oesterreich
faktisch den "Macron-Vorschlag" zur Europaeischen Armee und der Finanz-
ierung derselben,uebernommen.

Nicht nur das,sondern man ist damit auch die Verpflichtung eingegangen,
bei einem Angriff auf ein EU-Mitgliedsland,diesem militaerisch beizustehen.

Jock

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #252 am: 01. Oktober 2017, 11:37:29 »

Was nicht paßt, wird passend gemacht  ;)

Hier ein kleiner Abriß zur Geschichte des Neutralitätsstatuses:

Entstehung und Abschaffung der Neutralität Österreichs

Die immerwährende Neutralität Österreichs hat Österreich 1955 beschließen müssen, um nach dem 2. Weltkrieg seine Freiheit und Souveränität wieder zu bekommen. Aufgrund des Moskauer Memorandums am 15.4.1955 - bei dem Österreichs bereits die immerwährende Neutralität zugesichert hatte um seine Freiheit wiederzuerlangen - konnte ein Monat später der Staatsvertrag am 15.5.1955 in Wien unterschrieben werden. "Österreich ist frei", so damals Außenminister Leopold Figl.
Die Alliierten Truppen (Russen, Amerikaner, Engländer, Franzosen) verließen bis zum 25. Oktober 1955 Österreich, welches bis dahin nach dem 2. Weltkrieg besetzt war.
Der 26. Oktober 1955 war somit der erste Tag, an dem kein fremder Soldat mehr in Österreich war. Österreich beschloß vereinbarungsgemäß "aus freien Stücken" am 26. Oktober 1955 das Neutralitätsgesetz.  1965 wurde der 26. Oktober zum Nationalfeiertag, ab 1967 auch arbeitsfreier Tag.

Seit 1994 arbeitet ÖVP und SPÖ an der scheibchenweisen Abschaffung der Neutralität Österreichs, da die Neutralität mit der Mitgliedschaft in der EU nicht wirklich vereinbar ist, insbesondere nicht mit dem Vertrag von Lissabon. Man fragt sich, ob damit nicht der Tatbestand der Neutralitätsgefährdung durch die Bundesregierung gegeben ist.

Hier komplett:
http://www.wien-konkret.at/politik/neutralitaet/

Gibt dazu sicher noch ausführlicheres Material, aber ich denke für den "Hausgebrauch" ist es geeignet  ;]
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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #253 am: 01. Oktober 2017, 11:58:21 »

@Suksabai

Mit Zustimmung zum Art.42 des Vertrages von Lissabon,hat Oesterreich
faktisch den "Macron-Vorschlag" zur Europaeischen Armee und der Finanz-
ierung derselben,uebernommen.

Nicht nur das,sondern man ist damit auch die Verpflichtung eingegangen,
bei einem Angriff auf ein EU-Mitgliedsland,diesem militaerisch beizustehen.

Jock

Das ist, wie schon von @Lung Tom erwähnt, ein krasser Verstoss gegen die Neutralitätsvereinbarungen und sollte geahndet werden!

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #254 am: 01. Oktober 2017, 12:09:55 »


Da hast Du sicher recht, nur wer soll das durchsetzen? Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter.

Die einzige Partei, die dadurch Schaden hat - inwieweit es den Österreichern besser gehen würde mit einer echten Neutralität kann ich nur mutmaßen -
sind die Russen. Und die sind ja mittlerweile Kummer gewöhnt.  :-)
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