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Autor Thema: Die EU als Vulkan:  (Gelesen 70730 mal)

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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #480 am: 26. Januar 2019, 13:16:07 »

@malakor

Nein,vielen Dank und meine Meinung deckt sich sicherlich mit der Mehrzahl der
Oesterreicher.

Die Ausrufung der Republik 1918 war eine geschichtliche Zaesur,die auch in absehr-
barer Zeit nicht rueckgaengig gemacht werden kann.

Die Verfassung muesste dafuer geaendert werden und das Volk befragt.

In Europa hat als einziges Land,Spanien,nach dem WK II.,wieder einen Monarchen
eingesetzt.Alle anderen Monarchien fuehren eine Tradition fort,wobei der Monarch
oder die Monarchin eine sehr eingeschraenkte politische Funktion hat.
(Die Koenigin Elizabeth II.darf nicht einmal den englischen Plenarsaal betreten,sondern
darf sich nur im House of Lords aufhalten.)

Dabei haetten wir ja eine Familie,die in Kaiser oder Koenigsangelegenheiten Erfahrung
mitbringen wuerde.
Aber ich glaube,nicht einmal der gute Karl von Habsburg- Lothringen,risse sich darum.

Interessant ist aber,dass in den 60gern und 70gern in den ehemaligen Kronlaendern,
Tschechoslowakei,Ungarn und Nordjugoslawien,nostalgische Gedanken gepflogen wurden
und die k.u.k. Monarchie verklaerten.

Treiber dafuer war das unterschiedliche Wohlstandniveau zwischen Cisleithanien und den
Ostblockstaaten,sowie der Reisefreiheit.

Abgesehen davon,sind geeignete Persoenlichkeiten,ausser die der Habsburger,teils
schon verstorben oder sind der Bahre nahe.

Ich denke dabei an Hans Moser oder Richard Lugner (der den Vorteil haette,dass er sich
fuer eine Regentschaft,ein geiles Weib zulegen wuerde,fuer das auch ein eingefleischter
Republikaner ein Auge riskierte)

Jock


« Letzte Änderung: 26. Januar 2019, 13:24:01 von jock »
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Helli

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #481 am: 26. Januar 2019, 13:22:06 »

Frage an die Oesterreicher:

wollt ihr euren Kaiser wiederhaben ?
Wo gäbe es denn einen Unterschied zwischen dem "Grüßaugust" im Schloß Bellevue und einem "Vorturner" mit Lametta? In DE hätten wir ja sogar noch die Möglichkeit, einem "regierenden" König diesen Job im Nebenerwerb anzubieten!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Bruno99

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #482 am: 29. Januar 2019, 07:53:00 »

Talk im Hangar-7 - Das Brexit-Chaos: Zurück zum Nationalstaat?
Hans-Hermann Hoppe spricht Klartext.

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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

franzi

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #483 am: 29. Januar 2019, 08:40:25 »

 {*

Da sieht man wieder, die Argumente der EU Befuerworter- und Profiteuren sind auf MM Niveau!

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #484 am: 22. Februar 2019, 20:31:41 »

Nichts mit:  zurück zum Nationalstaat - jedenfalls nicht bei echten deutschen "Helden":

Martin Schulz wirbt für europäischen Pass ohne nationale Identität

Dafür, dass es diesen schönen Pass eines Tages wirklich geben wird, kämpft die SPD seit 1925.“ Martin Schulz, langjähriger EU-Abgeordneter für die SPD, zuletzt auch umstrittener EU-Parlamentspräsident und nunmehr Mitglied des Deutschen Bundestages, sorgt mit diesem Eintrag auf seiner Facebook-Seite für Gesprächsstoff.

https://www.unzensuriert.at/content/0029031-Martin-Schulz-wirbt-fuer-europaeischen-Pass-ohne-nationale-Identitaet

Erbärmlicher Schurke....

---
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« Letzte Änderung: 23. Februar 2019, 01:27:02 von Kern »
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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #485 am: 23. Februar 2019, 06:13:21 »

Da hat doch @Lung Tom schon ganz schwarze bedrohliche Rauchwolken vom Vulkan Europa
aufsteigen gesehen und auch sogleich den Schurken ausfindig gemacht,der uns das einge-
brockt hat - Martin Schulz.

Tatsaechlich ist sein Beitrag so formuliert,dass man der Meinung sein kann,der gute Mann
( Herr Schulz) ist seiner Zeit weit voraus oder er ist uebergeschnappt.

Nur wenn man sich die Quelle ansieht,woraus er seinen Post entwickelt hat,kann man Ent-
warnung vermelden.

Der "Europass" ist eine Promotionaktion einer Musikband,bei der Herr Schulz und auch
andere Komiker,wie Herr Boehmermann mitmachen.

Eine politische Relevanz hat das in keinster Weise.

Eine politische Relevanz hat allerdings das Vorhaben der,hoffentlich kurzzeitigen,oester-
reichischen Regierung,die eine Doppelstaatsbuergerschaft fuer Suedtiroler gesetzlich ver-
ankern will.

Das hat nicht nur den Herrn Salvini die gute Laune verdorben,sondern fand auch bei der
ueberwiegenden Mehrzahl der (deutsch - und ladinischsprachigen)Suedtirolern Unver-
staendnis und Ablehnung.

Wahrscheinlich ist das durchsichtige Projekt mittlerweile zu Grabe getragen worden,was
auch gut waere.

Das mit der "Doppelstaatsbuergerschaft" samt ausgegebenen Reisepaessen,wird von
manchen Laendern inflationaer gehandhabt.

So bietet Ungarn allen halbwegs des Ungarisch Maechtigen oder/und abstammungsmaes-
sigen Menschen,die irgendwo in der Welt leben den ungarischen Reisepass an,der gleich-
zeitig das Recht einraeumt,an ungarischen Wahlen teilzunehmen.

Ich warte ja nur darauf,dass Deutschland mir,als ehemaliger Einwohner der Ostmark,mit
einem deutschen Reisepass wachelt,den ich aber dankend ablehnen werde und wahrschein-
lich befinde ich mich damit in guter Gesellschaft mit @Suksabai und @franzi.

Nur beim "Bauern" bin ich mir nicht sicher.

Jock

« Letzte Änderung: 23. Februar 2019, 06:35:45 von jock »
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Vimana

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #486 am: 23. Februar 2019, 08:07:38 »

@ Jock

"bei der Herr Schulz und auch
andere Komiker,wie Herr Boehmermann mitmachen."

 :] {*
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boehm

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #487 am: 23. Februar 2019, 10:20:21 »

Sehr vernünftige Entscheidung:

Zitat
Tschechischer Präsident lehnt US-Raketen ab

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat sich gegen eine Stationierung von US Raketen
in seinem Land ausgesprochen.

Dafür sehe er „absolut keinen Grund“, sagte der 74-Jährige im TV Barrandov.

Zuerst die USA und dann Russland hatten vor Kurzem ihren Rückzug aus dem INF-Vertrag angekündigt.

Die Vereinbarung verbietet landgestützte atomare Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite
von 500 bis 5500 Kilometern.

dpa
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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #488 am: 23. Februar 2019, 11:29:42 »



@jock

Zitat
Eine politische Relevanz hat allerdings das Vorhaben der,hoffentlich kurzzeitigen,oesterreichischen Regierung...

Auch du solltest dich schön langsam damit abfinden, dass Österreich demokratisch gewählt hat...  ;]


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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #489 am: 23. Februar 2019, 12:26:39 »

@Suksabai

Du wirst kein einziges Statement finden,womit ich die demokratische Wahl anzweifle.

Trotzdem erlaube ich mir den Luxus,die Regierung kritisch zu beurteilen und dies mit
der Hoffnung zu verbinden,dass sie kurzzeitigt waere.

Ich weiss dabei,dass ich mit meiner Meinung im Gegensatz zu der ueberwiegenden
Zahl der Kronenzeitungslesern stehe.

Ausserdem unterscheide ich zwischen dem Politiker Sebastian Kurz und seiner Politik.

Kurz,als Politiker hat meinen Respekt,seine Politik jedoch nicht.

Wenn,Kritik am politischen Kurs mit Abqualifizierungen,wie "links-versifft" entgegenge-
halten wird,zeigt mir das,dass die Argumente fuer eine Pro-Regierungstaetigkeit nur
duenn gesaet sind.

Jock

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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #490 am: 23. Februar 2019, 13:33:44 »



@jock

ich finde es extrem erheiternd, dass die linke Fraktion (auch du?) all die Jahre, in denen die Sozialisten Mist gebaut haben, dies

mehr oder weniger stillschweigend zur Kenntnis genommen (?) haben - das nenne ich echte Loyalität!

Wobei - und das muss man der Fairness halber schon sagen - du zu den gemässigten Kritikern heute zählst,

wenn ich deine Aussagen Statements im Netz gegenüberstelle ...

 ;]


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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #491 am: 23. Februar 2019, 15:50:08 »

@Suksabai

Wir reden vom Bund ?

Dann nenne doch einige Beispiele,welche die Linken aka Sozialdemokraten,allein
fuer den Mist verantwortlich sind.

Der Hinweis darauf,dass sie in den letzten Jahren den Bundeskanzler stellten,wird
nicht ziehen.

Wie bekannt,hat der Bundeskanzler in Oesterreich kein Weisungsrecht.Die 100 %
Zustimmung bei Gesetzesbeschluessen,also mit Stimmen der Oppositionsparteien
FPOE,Gruene,dann BZOE und Team Stronach lag trotzdem bei 22 % in der letzten
Parlamentsperiode.

Zuvor erreichte dieser Wert 37 und 42 %.

Staendige Uebereinstimmung von 100 % waere der Ausdruck dafuer,dass ein komm-
unistisches oder totalitaeres Regime an der Macht ist.

Die Politik der oesterreichischen Regierung war seit 1945 eine konsensuale und damit
sind wir sehr gut gefahren,wie man an den wenigen Streiktagen sieht.

Jetzt wird ohne besonderen Grund,ueber die Argumente von Oppositionsparteimein-
ungen,druebergefahren und auch,ohne auf die Einwendungen Betroffener Ruecksicht
zu nehmen.

Kaum ein Gesetzesvorhaben der jetztigen Regierung,wo nicht ein Staats-oder Verfas-
sungsrechtler die Stirne runzelt.

Auch bei "Kleinigkeiten" wie die Urlaubsregelung beim Karfreitagsfeiertag,geht es ohne
Broeseln ab.

Das ist eine Schande und ein unnotiger Energieverbrauch.

Jock

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Suksabai

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #492 am: 23. Februar 2019, 16:35:45 »



@jock

Zitat
Die Politik der oesterreichischen Regierung war seit 1945 eine konsensuale und damit
sind wir sehr gut gefahren...

Wer nichts oder wenig macht, macht auch keine oder weniger Fehler...


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jock

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #493 am: 23. Februar 2019, 17:43:20 »

@Suksabai

Beim Satz mit den Broeseln habe ich das "nicht" vergessen.

Naja,deine Aufzaehlung der Fehler,Versaeumnisse und Mist,die du den Sozialdemo-
kraten andichten willst,ist recht kurz.

Und glaubst du wirklich,dass es durch Nichtstun der vergangenen Regierungen,
der allgemeine Wohlstand vom Himmel gefallen ist ?

Aufbauleistung nach dem Krieg,Staatsvertrag,14 Monatsgehaelter pro Jahr,Sozial-
leistungen,die im vorderen Feld rangieren,Medizinische Versorgung,anstaendiges
Schulwesen,Massenmobilitaet,40 Stundenwoche,5 woechiger Urlaubsanspruch,Ruhe-
standsantrittsalter weit unter dem gesetzlichen,kein blaues Auge bei dem weltweiten
Finanzturbulenzen in 2007/2008,EU - Beitritt,bisher sozialer Friede und und und.

Ich finde das ist eine anstaendige Leistung fuer die Regierungen der "davon gelaufenen
Sklaven" der Deutschen.

Das Copy right von den " davon gelaufenen Sklaven" liegt beim @Helli.Ich glaube 2016
oder 2017 hat er sich diesbezueglich geaeussert.

Jock

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Lung Tom

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Re: Die EU als Vulkan:
« Antwort #494 am: 23. Februar 2019, 19:56:13 »

Wieder ein schoenes Beispiel dafür, das Kollege @jock und ich in vollkommen anderen Realitäten leben, bzw. das politische Geschehen vollkommen anders beurteilen. An den Aussagen in dem verlinkten Artikel ist mEn nichts auszusetzen, werden ja im Beitrag vom Kollegen auch noch mal aufgeführt.

Während Kollege jock aber zu dem Schluss gelangt, es handele sich eben nur um Satire, sehe ich das weniger. Und damit will ich nicht darauf eingehen, das die "Guten" ihre Beleidigungen als  "Satire" tarnen, um dem Strafrecht eins auszuwischen. Dasselbe von Patrioten, da wird sofort  der Latrinenkübel drüber geschüttet und alle Register gezogen, um den Betreffenden wirtschaftlich/gesellschaftlich "auszumerzen". Auch und gerade von den angeblich ungelenkten Systemmedien (Lückenpresse).

Wer sich etwas im Politikbetrieb auskennt, weiß wie solche Dinge laufen. Die Vernetzung zwischen Politik, "Kulturschaffenden", Industrie etc. pp kann man sich bildlich wie ein Pilzmycel vorstellen. Und an jede Stelle, wo der Martin gestellt wird - zumindest im Politikbetrieb - schafft er es, das Optimum an Gift zu verspritzen, bzw. den Weg für die EineWelt-Regierung zu ebnen.

Das geht in die Richtung, die dieses Zitat sehr gut unterlegt:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Jean-Claude Juncker, Der Spiegel Nr. 52/1999

....man konnte (kann?)  im Besucherzentrum in Brüssel folgendes lesen:

„Nationale Souveränität ist die Grundursache der meisten Übel unserer Zeit. Die einzige endgültige Abhilfe gegen dieses oberste katastrophale Übel ist eine föderale Union der Völker.“

Das alles ist nur immer mehr Wasser auf die Mühlen...Das ich die EU als Organisation für ein unbehandeltes Furunkel halte, dürfte in meinen vielen Beiträgen schon zum Ausdruck gekommen sein. Aber um es klar zu sagen, auch behandelt, braucht KEINER ein FURUNKEL.

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