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Autor Thema: Gerichtsurteil aus D-A-CH  (Gelesen 33712 mal)

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Suksabai

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #345 am: 20. März 2019, 17:48:27 »


@Bruno

Jock, auf die Mails, sollten sie denn existieren, gebe ich gar nichts, wer mir was zu sagen hat, kann es im Saloon, Mitteilung von Mitglied.... posten.

Sozusagen:

"Wer hinter meinem Rücken über mich spricht,
befindet sich bereits in der besten Position
mich am A.... zu lecken!"


 ;] ;] ;]


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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

kiauwan

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #346 am: 20. März 2019, 18:03:54 »

hier mal ein Artikel zur Ausbeutung im Knast

http://www.spiegel.de/wirtschaft/arbeiten-im-gefaengnis-billigloehner-hinter-gittern-a-1143147.html

da steht auch das die 40% billiger anbieten als normale
und der Tageslohn von 11 Euro oder so, da werden nach den wahlen die Thais mehr verdienen
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Wandat

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #347 am: 20. März 2019, 18:32:55 »

Nun ja, man könnte den Häftlingen wahrscheinlich einen Lohn wie in der freien Wirtschaft zahlen. Dazu müssten nur ein paar Gesetze geändert bzw. neu eingebracht werden. In etwa:

Die Häftlinge haben von Ihrem Lohn Gerichtskosten und Wiedergutmachung für den durch die Straftat angerichteten Schaden sowie Unterbringungs- und Verwaltungs-, Verpflegungs-, Versorgungs- ... sprich alle Kosten, die durch den Gefängnisaufenthalt entstehen, zu tragen.

Ob dann unterm Strich noch mehr als 75 Cent/Stunde übrigbleibt? Ob dann die Wirtschaft wegen der hohen Lohnkosten noch Aufträge an Gefängnisse vergibt? Wer weiß es?
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kiauwan

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #348 am: 20. März 2019, 18:50:21 »

das braucht man auch nicht, bei der derzeitigen Lage ist es doch so das die billigen Arbeitsplaetze sehr schnell wieder durch selbige ersetzt werden
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Franky66

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #349 am: 20. März 2019, 19:20:56 »

Zitat
Was einem Sklaventum charakteristisch ist,ist die Tatsache,dass die von Haeftlingen er-
brachte Arbeitsleistung um ein Vielfaches am freien Markt verkauft wird,ja sogar offen
beworben wird,und der Hauptgewinn der JA verbleibt

jaja ,Gefängnisse sind ein gutes Geschäft..
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Franky66

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #350 am: 20. März 2019, 19:22:30 »



@jock

man sollte vielleicht doch nicht vergessen, dass Gefängnisinsassen EINE STRAFE ZU VERBÜSSEN HABEN.

Es sind KEINE Waisenkinder....
bis auf dem einen,der seine Eltern getötet hat...
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Bruno99

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #351 am: 20. März 2019, 20:53:47 »

Um die ca. 75 Eurocent Stundenlohn,der ihnen verbleibt,werden fuer diverse Artikel
ausgegeben,die in den Haftanstalten ueberteuert angeboten werden.

Das Meiste habe wiedergegeben aus den " Blaettern fuer deutsche und internationale
Politik ".
Koennte durchaus sein,dass dort mehr Expertise vorhanden ist und das Thema vor-
urteilslos behandelt wurde.

Soeben habe ich mir ein paar dieser "Blaetter" ergoogelt, und was lese ich denn da:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/arbeit-im-gefaengnis-warum-haeftlinge-im-knast-arbeiten.976.de.html?dram:article_id=350380

Zitat
12,50 Euro Lohn am Tag

Den Vertrag schließt Jan-Marc Stührmann mit der Arbeitsverwaltung des Frauengefängnisses ab, die dem „Landesbetrieb“ untergeordnet ist.
Die JVA stellt in der Anstaltseigenen Schneiderwerkstatt die Maschinen und das Personal.
Der Unternehmer Stührmann liefert das Material, Segeltuch, Garne, Schließen, Gurtband, und holt die fertigen Taschen ab.
Auf den Lohn der Arbeiterinnen hat er keinen Einfluss, denn der wird vom Gesetzgeber festgelegt und ist im „Paket“ mit drin, das er pro Tasche bezahlt:

„Natürlich ist es so, dass die Frauen meines Wissens nach dem jetzigen Stand 12,50 Euro maximal am Tag verdienen dürfen, das ist festgelegt im Justizvollzugsgesetz, dieses wiederum ist verabschiedet von der Bundesregierung, diese wird in unserer Demokratie von uns gewählt, und das Gefängnis ist natürlich angehalten zu sagen als staats- oder hochsubventioniertes Unternehmen, keine Konkurrenz gegenüber der freien Wirtschaft darzustellen.

Bei 75 Eurocent Stundelohn, muessen die ja gut 16 Stunden pro Tag arbeiten.
Denke nicht, dass dies das Justizvollzugsgesetz zulaesst, da musst du wohl das naechste mal besser ueber die Buecher.


Zu den Umsaetzen gibt es ebenfalls ein Statement im obigen Link:

Zitat
19 Millionen Euro Umsatz im Jahr in den dreizehn Haftanstalten in Niedersachsen!

Dieser Umsatz wird wohl keiner Kostenrechnung standhalten, daher ist deine Aussage:

Was einem Sklaventum charakteristisch ist,ist die Tatsache,dass die von Haeftlingen er-
brachte Arbeitsleistung um ein Vielfaches am freien Markt verkauft wird,ja sogar offen
beworben wird,und der Hauptgewinn der JA verbleibt.

jenseits von jeglicher Realitaet.
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jock

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #352 am: 20. März 2019, 21:26:58 »

@Bruno99

Du hast aber ueberlesen,dass ich geschrieben habe,dass die 75 Eurocent jener Be-
trag ist,der dem Haeftling verbleibt.

Damit ist gemeint,dass er nur diesen Betrag ausgeben kann,weil ja die Haelfte von
der JVA fuer ihn gespart wird.

Also das heisst,dass der Haeftling rd. 1.50 Euro/pro Stunde verdient und somit bei
einem "Einkommen" von rd. 12 Euro,bei einem 8 stuendigen Arbeitstag zu liegen be-
kommt.

Jock
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Bruno99

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #353 am: 20. März 2019, 21:44:48 »

Dass nur die eine Haelfte ausbezahlt wird und die andere Haelfte angespart wird, ist mir sehr wohl bewusst, denn die gelangt bei Haftentlassung zur Auszahlung.
Es verbleiben ihm also nicht 75 Eurocent, sondern das ist der Betrag, ueber den er waehrend der Haft verfuegen kann.

Der Ertrag seiner Arbeit ist also ca. 1 Euro 50.


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Helli

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #354 am: 21. März 2019, 17:03:43 »

@Bruno99

Du hast aber ueberlesen,dass ich geschrieben habe,dass die 75 Eurocent jener Be-
trag ist,der dem Haeftling verbleibt.

Damit ist gemeint,dass er nur diesen Betrag ausgeben kann,weil ja die Haelfte von
der JVA fuer ihn gespart wird.

Also das heisst,dass der Haeftling rd. 1.50 Euro/pro Stunde verdient und somit bei
einem "Einkommen" von rd. 12 Euro,bei einem 8 stuendigen Arbeitstag zu liegen be-
kommt.

Jock
...und wer bezahlt Unterkunft, Verpflegung und Bewachung (von den angefallenen Kosten bis er mal endlich da drin hockt gar nicht zu reden)? Warum soll er das nicht komplett abarbeiten müssen?
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jock

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #355 am: 21. März 2019, 18:06:51 »

@Helli

Das deutsche Strafvollzugsgesetz raeumt ja einen Haftkostenzuschuss,durch den Ge-
fangenen zu zahlen,ein.

Allerdings muss dem Haeftling ein gewisser Betrag zur zur persoenlichen Verwendung
zur Verfuegung zu stehen.

@Wandat

Bei einem Strafprozess wird nur in Ausnahmefaellen auch ueber Schadensersatz ge-
urteilt.

Dann,wenn der Schaden finanziell feststeht und nicht geaendert werden kann.

Bei allen anderen Faellen,wird sich der Strafrichter damit nicht befassen,sondern den
Klaeger an den Zivilrichter verweisen.

Jock
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jock

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #356 am: 21. März 2019, 18:43:15 »

@Bruno99

Wenn du bezweifelst,dass es Mails gibt,die deine Arbeit als Moderator kritisch
sehen,biete ich dir an,einen Notar zu beauftragen,der in meine Mailkorrespondenz
Einsicht nimmt.

Allerdings mit der Einschraenkung,dass er weder Namen noch Inhalt erhebt bzw.
diese an dich weiterleitet,sondern nur die Existenz solcher Mails bestaetigt.

Dann kannst du sicherlich wieder schlecht schlafen.

Jock
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Franky66

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #357 am: 21. März 2019, 19:06:21 »

@Bruno99

Wenn du bezweifelst,dass es Mails gibt,die deine Arbeit als Moderator kritisch
sehen,biete ich dir an,einen Notar zu beauftragen,der in meine Mailkorrespondenz
Einsicht nimmt.


Jock
was bist denn du für komischer Vogel ?.Leute gibts  hier,ich fasse es nicht..
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Bruno99

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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #358 am: 21. März 2019, 19:30:31 »

Wenn du bezweifelst,dass es Mails gibt,die deine Arbeit als Moderator kritisch sehen...

Das bezweifle ich keineswegs, du gehst ja mit bestem Beispiel voran und liegst mit deinen direkten Kritiken (Moderation allgemein und mich im speziellen) in den Top 5 weit vorne.
Dass es da weitere Stimmen geben mag, kann ich akzeptieren, aber, wie bereits geschrieben, koennen sie sich jederzeit im Saloon aeussern.
Auf Hinweise, wie "ich habe Mails, die...." , wie sagtest du doch noch... gehen mir einfach am Allerwertesten vorbei !

Dann kannst du sicherlich wieder schlecht schlafen.


Traeume weiter lieber Jock, ich kann mich ueber guten Schlaf keineswegs beklagen, aber wie sieht es bei dir aus?

... unwichtig, war eher eine rhetorische Frage  :-) 
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Re: Gerichtsurteil aus D-A-CH
« Antwort #359 am: 21. März 2019, 20:03:48 »

Die Sache mit der Pflicht zur Arbeit hinter Gefaengnismauern ist ein wenig anruechig
und erinnert sehr an Sklavenarbeit,daher ist in Spanien und Frankreich die Arbeits-
pflicht ausgesetzt.

Kritiker der Pflichtarbeit hinter Gefaengsmauern beklagen,dass der Abstand zur freien,
geregelten Arbeit zu gross ist.

Insbesondere ist ein Kritikpunkt die miese Bezahlung,die zu dem noch zur Haelfte zwang-
gespart wird und erst am Ende des Gefaengnisaufenthalts ausbezahlt wird.

Ein weiterer Punkt ist,dass der Aufenthalt im Gefaengnis,keinen Erwerb von Renten-
punkten ermoeglicht,sodass dies u.U. zur Altersarmut wegen geringer Rente fuehrt,ob-
wohl der Insasse die ganze Zeit gearbeitet hat.

Was einem Sklaventum charakteristisch ist,ist die Tatsache,dass die von Haeftlingen er-
brachte Arbeitsleistung um ein Vielfaches am freien Markt verkauft wird,ja sogar offen
beworben wird,und der Hauptgewinn der JA verbleibt.


Hallo Jock

Wenn Du solche seltsamen Sätze schreibst, dann zeigt das, dass entweder Dein Hirn komisch verdrahtet ist oder dass Du ganz bewusst provozieren willst oder beides.

---
@Bruno99
@Helli
@Suksabai

Ach ja,vielleicht haette ich dazuschreiben sollen,dass dies nicht meine Meinung zu
dem Thema ausdrueckt.

Das Meiste habe wiedergegeben aus den " Blaettern fuer deutsche und internationale
Politik ".

Koennte durchaus sein,dass dort mehr Expertise vorhanden ist und das Thema vor-
urteilslos behandelt wurde.

Noch was @Bruno99 - ich bin weder gruen noch links.Also kannst du die Unterstellungen
lassen,denn mir gehen sie sowieso am Allerwertesten vorbei.

Nur dir schaden sie deinen Ruf eher mehr als mir,wie ich den mir zugekommen Mails
seit einiger Zeit,entnehme.

Jock


Das zeigt, dass beides gilt.
Für komische Gedanken gibt es keine Sendepausen. Deine Sturheit, ganz bewusst und rücksichtslos keine Links mitzuteilen, nervt allerdings.
Und für Deine nicht seltenen Provokationen bekommst Du nun einen Tag Sendepause.
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