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Autor Thema: Wien,Wien,nur du allein  (Gelesen 22996 mal)

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TeigerWutz

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #120 am: 03. April 2017, 13:32:19 »

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If you can't stand the heat - stay out of the kitchen!

jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #121 am: 03. April 2017, 17:48:42 »

Frau Nina ist im doppelten Sinn eine gewichtige Person.

Als sie vor 30 Jahren ihre Bar in Wien eroeffnete,mussten fuer
ihren Nerzmanten die uebliche Anzahl der possierlichen Tierchen
sterben.

Als sie die Bar letztes Jahres schloss,schon die 4 -fache Anzahl.

Jetzt stellt sie in einem Buch ihre Erinnerungen vor und gibt an,
aus dem "Naehkaestchen" zu plaudern.

Natuerlich war die Neugierde gross und Journalisten draengten sich
bei der Praesentation.

Zu hoeren bekamen sie,dass in ihrem Etablissement ein Bundes -
praesident verkehrte,Kardinaele sich die Klinke in die Hand gaben und
Bischoefe zur kurzen Verweil begruesst werden konnten.

Filmschauspieler und Saenger waren gerne gesehene Gaeste,die schon
bei der Eintrittstuere 5,6 oder 7 Flaschen Schampus zu je 500 Euro be-
stellten und hinterher auf den Teppich pinkelten.

Die Maedchen,die zu Diensten waren,feiern ein Wiedersehen,wenn sie
am Arm ihrer einflussreichen und reichen Ehemaenner den roten Teppich
beim Opernball entlang schreiten u.s.w.

Liebe Frau Nina,ich glaube,dass Sie ein klein wenig mogeln,denn von den
4 Bundespraesidenten sind 3 von Haus aus unverdaechtigt und der vierte
Bundespraesident,dem man so etwas zutrauen koennte,stand unter den
Pantoffeln seiner Ehefrauen.

Auch bei den Kardinaelen duerften Sie einer Fantasie zum Opfer gefallen sein.

Kardinal Koenig starb mit 101 Jahren und war mit knapp 80 Jahren sicherlich
kein Stammgast.Sein Nachfolger hatte es mehr mit den jungen Knaben und
faellt auch aus.Kardinal Schoenborn weiss ueber die verschwiegene Stiege im
erzbischoeflichen Palais Bescheid und kam,ausser beim Fronleichnahmsumzug
nicht in die Naehe des Bauernmarktes,wo Sie die Bar hatten.

Bleibt also nur die geheimnisvolle Dame,die strengen Sex bevorzugte und heute
eine prominente Politikerin ist.

Geben Sie doch ihrem Herzen einen Stoss und sagen Sie uns wenigstens das
Bundesland.

Es ist Niederoesterreich, stimmst ?

Jock


p.s. Waren Sie auch so mitteilsam,als es darum ging,bei der Steuerpruefung
die Einnahmen zu deklarieren ?
« Letzte Änderung: 03. April 2017, 18:28:12 von jock »
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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #122 am: 12. April 2017, 11:11:12 »

So um 1950 herum war die Zukunft von Oesterreich und damit
auch Wiens nicht ganz sicher.

Die Kommunisten scharrten mit den Hufen und probten sich im
Einvernehmen mit den Sowjets,die Staatsmacht zu uebernehmen.

Dadurch fielen die Grundstueckpreise und die Geschaeftsmieten
auf historisch niedrigste Staende.

Genau zu dieser Zeit gruendete Frau (Dr. Antoinette) Greiler vulgo
Antonia Greiler ihre Moebelfirma.

Sie war gebuertige Polin juedischer Herkunft und hatte den Holocaust
ueberlebt.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort bot man ihr Raeumlich-
keiten im Trattnerhof (erster Bezirk) an.Das war wichtig,denn vertrauens-
wuerdige Fimen hatten damals in der City ihre Adresse.

Um den vergleichsweise niedrigen Monatszins aufzubessern,ueberredete
man sie,doch auch das Kellergewoelbe anzumieten.

So geschah es und der Keller diente ueber Jahrzehnte als Rumpelkammer,
wo alles,im wahrsten Sinne des Wortes,hineingeworfen wurde,was nicht
mehr brauchbar schien.

Die Etage die Frau Greiler anmietete,diente zuvor den sowjetischen Besatz-
ern als Verrechnungsstelle fuer die USIA - Betriebe.Ein begehbarer Tresor
mit einer 50 cm dicken Stahltuere zeugte davon.

1974,Frau Greiler war mittlerweile in die Jahre gekommen,und wollte ihr sehr
gut gehendes Geschaeft verkaufen.Die Firma Gordis war inzwischen die erste
Adresse fuer Designermoebel geworden,alle Architekten waren gezwungen
bei ihr einzukaufen und die Preise,die ausgelobt waren, waren astronomisch.

Ich war damals bei den zaehen Verhandlungen dabei,als Hans Taus die Firma
kaufte.

Die 3  Mio ATS als Abloese fuer das Lager,ok.Der Goodwil von nochmals 3 Mio
ATS kaufmaennisch nicht mehr vertretbar,zumal noch ein 60 Monate laufender
Konsulentenvertrag mit 30.000 ATS p/m gefordert wurde.
Denn Goodwill konnten wir allerdingsauf eine Leibrente umbiegen.Weitere
40.000 ATS als Kostenfaktor in der G/V Rechnung.

Allen Warnungen zum Trotze,Herr Taus schlug zu.

Seine Argumentation war,dass ihm Frau Greiler gebeichtet hat,sie haette nur
mehr 2-3 Monate zu leben,mehr wuerden ihr die Aerzte nicht mehr zubilligen.
Und mit ihrem Tode,erlischt der Konsulentenvertrag und auch die Leibrente.

Sobald der Kaufvertrag unterschrieben war,gesundete Frau Greiler auf wunder-
same Weise und starb erst in den spaeten 90ern.

Nach der Firmenuebernahme machte sich unsere Mannschaft daran,den Keller
zu entmisten. Er war 400 m2 gross und es dauererte Tage,bis er geleert war.
Als er leer war und man die Tuere im hinteren Teil oeffnete,fand man darunter
einen weiteren Keller mit 400 m2,der ebenfalls vollgeraeumt war.

Als auch dieser Keller endlich frei lag,eine weitere Tuere ,die zu einem 3.Keller
fuehrte,der genauso gross war aber nicht so vollgeruempelt.

Dafuer wartete eine andere Ueberraschung.

Auf einem vermoderten Sessel fand sich ein Gerippe mit den Resten einer sow-
jetischen Uniform.

Das hatte zur Folge,dass das weibliche Raeumungskommando fluchtartig die
Katakombe verliess und seither wahrscheinlich niemehr eine weibliche Person
da unten war.

Ja,das unterirdische Wien ist geheimnisvoll und noch lange nicht vollstaendig
erforscht.

Da gibt es Strecken fuer die U-Bahn,die noch nie ein Passagier befahren hat,
da gibt es Gaenge,die vor Jahrhunderten angelegt wurden,irgendwann zuge-
mauert und vergessen wurden.

Da gibt es Keller,die 3 stoeckig tief reichen,Verbindungsgaenge untereinander
haben,verschwiegene Fluchtwege fuer die Kaiserfamilie,oberirdische Strassen,
denen unterirdische Strassen genau folgen u.s.w.

Die Kanalisiation von Wien,war nicht nur im Film "Der Dritte Mann" Hintergrund
gewisser Geschaefte,sondern spielte auch im realen Leben der Wiener eine Rolle.

Die "Strotter" eine Gemeinschaft von 150 - 200 Koepfe gross,lebte und 'arbeitete"
im Verborgenen da unten.

Sie fischten Leichenteile,Tierkoerper und Knochen aus dem Abfluss und verkauften
sie an Seifenfabriken.

Unter der Michaelerkirche ist Aschenputtel begraben.Eine weibliche Leiche,der ein
Schuh fehlt.Tausende von Totenschaedel grinsen den Besucher an und werfen ihm
die Botschaft zu : Bald bist du einer von uns !

Aber bis es so weit ist,laesst man sich das Bier im oberirdischen Schanigarten noch
schmecken.

Jock


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Lung Tom

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #123 am: 21. April 2017, 19:46:41 »

Hallo @jock,

lese Deine Geschichten über Wien sehr gerne.

Als Gruss sende ich Dir eine musikalische "Liebeserklärung" an Wien, die ich gerade im Netz gefunden habe. Hoffe Dir und allen Freunden Wiens gefällt sie, für mich ists halt a bissl zu hektisch (die Musik  ;D):

https://www.youtube.com/watch?v=QkvWHRmHEVk&feature=youtu.be

"Hinreissende Liebeserklärung an Wien"
An 281 Orten in Wien packte das Streichduo Bartolomey/Bittmann seine Instrumente aus. Das Ergebnis ging viral und wurde zum Hit. Aber sehen Sie doch selbst!

In der Steiermark muss man sie niemanden mehr vorstellen: BartolomeyBittmann. Als größter Hit entpuppte sich für das Streichduo Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann ihr Video „Les Pauli“, für das sie an verschiedenen, exakt an 281,  Schauplätzen in Wien ihre Instrumente auspackten. U.a. wurden Schloss Schönbrunn, Hofburg, Volkstheater, aber auch diverse Kaffeehäuser, auf der Verkehrsinsel der 2er-Linie, in der 49er-Straßenbahn oder den Katakomben von St. Stephan zum Drehort.

Und: Auch der Burgtheatermime Cornelius Obonya und Charakterdarstellerin Ursula Strauss kommen in dem Video vor. Mehr als eine Million Klicks erreichte die Liebeserklärung an Wien bereits bei Facebook.

Klemens Bittmann im "Wien heute"-Interview: „Ich bin ein gebürtiger Grazer und hatte die Freude mit den zwei Wienern, mit dem Max Parovsky, unserem fantastischen Fotografen und Videokünstler, mit dem wir gemeinsam dieses Video geschaffen haben, und dem Matthias, durch ganz Wien an den verschiedensten Tagen an den verschiedensten Jahreszeiten an den verschiedensten Tageszeiten herumzufahren.“

Und Bartolmey sagt: „Wir haben uns zwar erhofft, dass es viele Leute sehen -  und dann hat das eine Eigendynamik bekommen, die erstaunlich ist und uns wirklich überrascht hat.“

Quelle: http://t1p.de/s1c5

Schönen  Abend
Lung Tom
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Kern

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #124 am: 22. April 2017, 02:48:11 »

https://www.youtube.com/watch?v=QkvWHRmHEVk&feature=youtu.be

Diese Video ist ein Kunstwerk  ;} , aber so hektisch und verrückt, dass ich wahrscheinlich schon morgen wieder ins sitanja ziehen muss.

Zur Info:
sitanja (mit langem "a"; thailändisch) = Irrenhaus  ;D
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Suksabai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #125 am: 22. April 2017, 08:55:56 »




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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #126 am: 28. April 2017, 12:46:49 »

Wer jemals Paris besucht hat,war auch beim Arc de Triomphe und hat
die sternfoermig zulaufenden grossen Strassen von Paris bestaunt.

Champs d'Elysees,Avenue Foch,Avenue Victor Hugo u.s.w. die die
Eleganz einer Weltstadt zeigen und beste Adressen fuer die Eliten sind.

Auch Wien hat einen grossen Platz,wo Strassen sternfoermig ausgehen
und Namen tragen,wie Heinestrasse,Ausstellungsstrasse,Praterstrasse
und Franzenbrueckenstrasse.

Die Mitte ziert kein Triumphbogen,sondern ein Denkmal,wo die Wiener
spotten,es sei dem Erfinder des Kleiderstaenders gewidmet.Keine eleganten
Juweliere haben dort ihre Geschaefte,keine Boutiquen bieten Designermode
an,nur ein Elektrogeschaeft und ein Gasthaus lockern die graue Einoede
etwas auf.
Der moderne Bahnhof,der von der OBB errichtet wurde,ist Anziehungspunkt
fuer Alkoholleichen,Punker,Drogendealer und Obdachlose.

Der starke Strassenverkehr,der den Platz umrundet,verleidet ein Flanieren.

Nicht einmal,wenn Kaiserwetter herrscht,kommt Lebensfreude auf oder Hoffnung
auf eine Besserung des eigenen Lebens.

Im Gasthaus Hansy findet man die "Verdammten dieser Erde".Im zu gross ge-
wordenen Parka mit zerknitterter Hose kehren sie dort ein und laben sich an einem
Stehachterl.
Versunken stehen sie vor dem Glas und sinnieren ueber ihr verpfuschtes Leben.

Die Enge ihrer Wohnungen,die Ehefrau,mit der sie vor mehr als 10 Jahren das letzte
Mal richtig gesprochen haben.Der Geruch vom Kohlgericht,der noch immer irgend-
wie in der Lueft haengt,die tropfende Bassana,der abfallende Verputz,die tuerkische
Familie mit den sieben Kindern,darum kreisen ihre Gedanken und verstaerken den
Wunsch nach Sterben,Tod,Abschied und Vergessen.

Doch von Zeit zu Zeit gelingt es,vom Caroussel des Depressionen abzusteigen -
dann,wenn ein Heurigenbesuch ansteht.

Vergessen ist dann der zu hohe Blutdruck,die beaengstigenden Werte des Cholesterin-
spiegels und die bevortehende Operation der Krampfadern.

Dort wird man wieder jung und Heiterkeit breitet sich ueber die Seele aus.

Frohgemut singt man mit,wenn ein Lied erzaehlt,wie es ist,die Pferde in den Stall
zu stellen,dass man aus dem Liechtental sei und dass man jener ist,der immer das
Bummerl hat.

Viele der Wienerlieder besingen die Todessehnsucht und suhlen sich im Abschieds-
schmerz.Aber das faellt beim Klang der Gitarre,der Zither und dem Excelsiorak-
kordeon nicht auf.

Jock







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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #127 am: 04. Mai 2017, 10:35:06 »

Dem Nichtwiener faellt es gar nicht auf.

Er kennt nicht den Unterschied zwischen Hansiiiii und Hanseeee und
doch liegen Sportwelten dazwischen.

Hier Boxen dort Fussball.Hier ein Leben im prekaeren Bereich,dort ein
Leben im Gutbuergerlichen.

Von Hans Orsolics (Hansiiiii) und Hans Krankl ( Hanseee) ist die Rede.

Beide waren Stars und verdienten gutes Geld.Dem einen verrann es
zwischen den Fingern,der andere behielt es und kann noch immer davon
zehren.

Hanseee versuchte,wie so viele ehemalige Fussballer die Trainerlaufbahn
einzuschlagen.
Das Ergebnis ist ueberschaubar.Auch als er Nationaltrainer wurde,half es
wenig,beim Abspielen der Nationalhymnen die Hand aufs Herz zu legen,die
Niederlage war gewiss.
Etwas erfolgreicher war seine Musikband,wo er als Saenger hervortrat und
seine Dressmankarriere,wo er von den Plakatwaenden herunterlaechelte.

Sonst fuehrte er ein unspetakulaeres Familienleben.

Da war das Leben von Hansiiii etwas verrueckter.

Als Boxer eroberte er die Herzen der Wiener.Wenn ein Boxkampf anstand,
fuellten sich in den sechzigern Jahren die Gast- und Kaffeehaeuser,denn
private Fernseher waren noch nicht so haeufig zu finden.

Europameister war er bald und als sich die Chance ergab,nach der WM-
Krone zu greifen,verpatzte sein Management alles.

Die Beschwoerungen waehrend des Kampfes " Hansiii tua d'Haend aufi "
fruchteten nichts,Hansiiii ging k.o. und das war's dann.

Die Riesenschar an Freunden verlief sich,sein Gasthaus,das als buergerliche
Existenz gedacht war,ging in Konkurs,er selbst verfiel dem Alkohol und
sass bald im Gefaengnis.

Seine damalige Frau war samt dem Wellensittich schneller weg,als sein Geld.

Als er ganz unten war,nahm ihn ein Fernsehjournalist unter die Fittiche und
verschaffte  Hansiiii einen Hilfsarbeiterjob in der Hausdruckerei.
Einem Engel zuliebe,schwor er dem Alkohol ab und heiratete sie.

Dann folgte ein kurzer heller Schimmer,der die Tristesse seines Daseins unter-
brach.

In einem Liedchen besang er sein potschertes Leb'n.Ein Gassenhauer,der sogar
Falco auf der Hitliste verdraengte.

Mit dem eingenommenen Geld konnten alle Restschulden bezahlt werden und die
Wohnungseinrichtung erneuert.

Heute ist er Pensionist,weisshaarig und von Parkinson gezeichnet.Auch der
Alzheimer macht Fortschritte.

Aber etwas hat sich zum Guten veraendert.

War frueher in der aktiven Zeit der Boxring mit 36 m2 seine Welt,so ist es heute
seine Gemeindewohnung die 37 m2 umfasst.

A Wauhnsinn normaeu!

Jock


« Letzte Änderung: 04. Mai 2017, 11:13:57 von jock »
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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #128 am: 05. Mai 2017, 18:25:50 »



Heast Oida!

Nur wenn du 9/10 in diesem Quiz schaffst, bist du wirklich aus Wien

Zum Quiz geht es hier

Viel Spass!

lg
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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #129 am: 05. Mai 2017, 18:44:11 »

Resultat:

Du bist ka echta Weana !

6 von 10, naja besser als ein Stock ins Auge  ;D
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Suksabai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #130 am: 22. Juni 2017, 09:23:07 »






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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #131 am: 28. Juni 2017, 19:29:16 »

Hier das - nach dem Bericht - wichtigste Wort, das man in Wien können muß:



Ick hab det nur jelesen und jehört, aba det kann schon sein  ;]
Wennet nich stimmt, laßt et mir mal wissen  :]
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Suksabai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #132 am: 28. Juni 2017, 19:35:37 »

Wennet nich stimmt, laßt et mir mal wissen  :]

Ist tatsächlich eines der gebräulichsten Worte, allerdings für Nichtwiener schwierig richtig anzuwenden.. . .

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Lung Tom

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #133 am: 28. Juni 2017, 19:50:23 »


...gut zu wissen. Leider hat mich mein Weg bisher nicht nach Wien geführt. Außer beim Umsteigen im Flughafen. Das war auch ne lustige Geschichte:
Da hatte ich in Bangkok eine Flasche Gin gekauft, die wurde damals auch eingetütet und gut verschlossen, in Wien wurde diese Maßnahme der Bangkoker Duty-Free Händler aber nicht anerkannt. Mir wurde angeboten: a) gleich austrinken, b) in den Abfall werfen oder c) in meiner Tasche als Aufgabegepäck neu einchecken, letzteres habe ich dann auch gemacht, 1 Liter war mir nen bischen viel  ;] Mußte dazu aber den Transitbereich verlassen, naja hat ja alles noch geklappt  ;]
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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #134 am: 24. Juli 2017, 14:35:52 »

In den 50gern und anfangs der 60ger Jahren war es ein woechentliches
Schauspiel in den grauen Vorstaedten Wiens.

Das Proletariat bekam seinen Wochenlohn ausbezahlt und bereitete
sich vor,diesen in Alkohol zu veredlen.

Ueberall sah man an Freitagen (frueher Samstagen) torkelnde,sich
uebergebende oder schlafende Gestalten,die auf dem Weg zur ehelichen
Zimmer-Kueche - Wohnung waren,um ihren Frauen eine Tracht Pruegel
zu verabreichen,weil sie zeterten,dass der Lohn versoffen wurde.

Wie soll dann die Familie verkoestigt werden,laesst der Greisler noch "auf-
schreiben" ?waren Sorgen,die die Ehefrauen plagten.

Mit der Einfuehrung des Girokontos und der Moeglichkeit den Wein im Super-
markt kaufen zu koennen,verschwanden nach und nach die Frauen vor den
Fabrikstoren und damit auch haessliche Debatten um brisanten sozialen
Gespraechsstoff.

Ja in dem unteren Bereich der Sozialskala mag das so stimmen,aber ist das
ueberall so angekommen ?

Wie sieht es damit bei den "Besserverdienenden" aus ?

Ich behaupte,dort hat sich nichts geaendert.Dort sind immer noch die Frauen
zur richtigen Zeit zur Stelle,um das hart verdiente Geld ihrer Ehemaenner zu
kassieren und ihnen nur ein kleines Taschengeld zu ueberlassen.

Zu sehen war es am vorvergangenen Sonntag,als um ein hohes Preisgeld in
Wimbledon Tennis gespielt wurde.

Frau Mirka,von Sorge getrieben,wie sie die Lebensmittel fuer ihre Familie wohl
bezahlen wird koennen,war zugegen,als Roger Federer ein hoeheres Preis-
geld gewonnen hat.

Sie war auch zugegen,als er in Australien gewann und all die Jahre zuvor.

Die Preisschecks hatte er nur kurze Zeit in der Hand,dann waren sie weg.

Aber nicht nur Roger Federer ergeht es so.Auch seinen Kollegen ereilt das selbe
Schicksal.
Ob sie nun Nadal,Murray,Djokovic oder sonst wie heissen.

Kein Wunder,wenn die beliebteste Lied in diesen Kreisen "Brueder zur Sonne,
zur Freiheit"heisst.

Aber da werden sie noch lange warten muessen.

Jock
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