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Autor Thema: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend  (Gelesen 6046 mal)

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thai.fun

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So in DACH-Medien an/erkenne ich nur das "ZAPP - Das Medienmagazin | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A-Z ... www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/index.html " als guten Journalismus.

Obwohl auch das, und dass ist des Menschen Los, wiederum nur schelte von einer Seite aus an die Medien und Journalisten ist. Dabei gibt es immer mehrere Seiten bei allem, und dann noch die die hinter diese Seiten schauen können ...  ]-[
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Thailand für Einsteiger, hier... / Alternative fürs TIP-Forum.  {--

nompang

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Eine Stunde zu spät ist relativ pünktlich....Einstein in Thailand.

Kern

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Daraus ...
Zitat
Eine bittere Bilanz zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise vor zwei Jahren zieht der Publizistikprofessor Michael Haller in einer Studie, die seit Freitag öffentlich zugänglich ist.

Er analysierte 35 000 Artikel, die in deutschen Presseerzeugnissen erschienen, und bekräftigt auf wissenschaftlicher Basis das, was auf dieser Seite bereits 2015 kritisch vermerkt wurde: die Journalisten verloren die kritische Distanz, wurden zu Stimmungsmachern und vernachlässigten damit eine ihrer fundamentalen Aufgaben, nämlich Ereignisse möglichst genau und unvoreingenommen darzulegen.
Die Presse habe, so Haller, grossenteils die Perspektive der politischen Elite übernommen und bis zum Spätherbst 2015 die «Sorgen, Ängste und auch Widerstände eines wachsenden Teils der Bevölkerung» kaum aufgegriffen. Wenn die Kommentatoren es doch taten, dann «in belehrendem oder auch verächtlichem Ton».
Wer Skepsis anmeldete, sei der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt worden. Durch die Ausgrenzung der Andersdenkenden hätten die Journalisten zur sozialen Polarisierung beigetragen. Deswegen sei das Misstrauen gegenüber Medien gewachsen. Ob der Schaden behebbar sei, sei offen.


Aus >> http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Studie-ueber-Willkommenskultur-in-den-Medien,haller112.html <<
Zitat
*Die von der Otto-Brenner-Stiftung geförderte Studie beschränkt sich auf Nachrichtenformate.
Kommentare, Reportagen und weitere Darstellungsformen wurden nicht berücksichtigt. Als Datenbasis dieser Studie diente eine Vorlaufstudie aus den Jahren 2009-2016. Für den Themenbereich "Willkommenskultur" wurden alle Tageszeitungen, die per e-paper zugänglich sind, analysiert. Zudem wurden für den Zeitraum Februar 2015 bis Februar 2016 tagesschau.de, spiegel.de, welt.de, focus.de analysiert.

---

Hinzuzufügen ist, dass diesbezüglich bis heute keine wesentliche Besserung hin zum kritischen Journalismus zu sehen ist.
In die gleiche Kerbe hauen auch die deutschen Rundfunk- und Fernsehsender, wodurch auch diese Medien kräftig zur Spaltung der deutschen Bevölkerung beitragen.
Eine Spaltung nicht in Ost und West oder ähnliches, sondern mehr in besorgte Realisten und verträumte Optimisten (wobei beide Seiten auch ihre Extremisten haben).
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Helli

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Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #18 am: 23. Juli 2017, 19:45:40 »

Daraus ...
Eine bittere Bilanz zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise vor zwei Jahren zieht der Publizistikprofessor Michael Haller in einer Studie, die seit Freitag öffentlich zugänglich ist.
Beim niederen Volk wird das zustimmend zur Kenntnis genommen (Motto: "haben wir doch schon immer gesagt"). Die dafür Verantwortlichen bei Presse und Politik machen unbeirrt weiter - wie abgesprochen!
Freunde: kündigt Eure Zeitungsabos und kauft auch keine mehr am Kiosk. Es geht einfach nur über den Geldbeutel! >:

---

Änderung:
Kommentar von Zitat getrennt
« Letzte Änderung: 23. Juli 2017, 21:09:53 von Kern »
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Lung Tom

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Die nächsten Enthüllungen des „Spiegel“
25. Juli 2017
by Julius Rabenstein

Nach dem Schockartikel über den Kartellskandal in der deutschen Autobranche, folgt nun Schlag auf Schlag. Der „Spiegel“ ist angriffslustig wie früher.

Es lebe der Investigativjournalismus!

Hier der Artikel:
https://heerlagerderheiligen.wordpress.com/2017/07/25/die-naechsten-enthuellungen-des-spiegel/
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nompang

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Derselbe, der die Bestsellerliste manipuliert und damit die Bezeichnung Lügenpresse bestätigt.

https://www.nzz.ch/feuilleton/bestsellerlisten-der-spiegel-tilgt-fakten-und-bringt-ein-buch-zum-verschwinden-ld.1307724   

Wird wohl in den deutschen MM unterschlagen.  ;]
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micha3012

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                             :oWeltgeschichte - Wie Thailand mit Flüchtlingen aus Europa kämpft :o

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weltgeschichte-wie-thailand-mit-fl%C3%BCchtlingen-aus-europa-k%C3%A4mpft/ar-AAoSeM4?li=BBqg6Q9

Ein wunderbarer Beweis für die Qualität der deutschen Presse.Hier das Handelsblatt.
                              {:}Ich Denke mal Sommerloch {:}
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DAGEGEN,DAFÜR,oder. .!

tom_bkk

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@Micha

Der Artikel ist echt witzig

Zitat
Die Integration vieler dieser Flüchtlinge ist gescheitert: Manche lungern schon nachmittags in Grüppchen an den Bars herum, sie stieren jungen einheimischen Mädchen nach und haben kein Interesse daran die Landessprache zu lernen. Falls es etwas wie eine thailändische Leitkultur gibt, wird sie entschieden abgelehnt. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen.

Parallelgesellschaft  {+  :]
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Suksabai

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@micha

ich finde den Artikel auch amüsant  :D

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Non2011

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Benno

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Der Artikel fuellt weder das "Sommerloch", noch ist er  witzig oder auch nur amüsant.

Diese Beobachtungen im genannten Artikel sind lediglich die reale Wahrheit !

Die allerdings auf den Grossteil der Tippianer hier nicht zutrifft.

Besonders in Bangkok und Pattaya sind diese gescheiterten illegalen "Fluechtlinge" aus westlichen Laendern besonders gut zu beobachten.

Zitate aus dem bereits in #21 vorher verlinkten Handelsblatt:

Es gibt auch Menschen, die aus dem Westen fliehen. Ein beliebtes Ziel ist Thailand. Die Integration ist gescheitert. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen. Eine Weltgeschichte.

Thailands Behörden sind immer für Überraschungen gut. Diesen Monat haben Polizisten stichprobenhaft kontrolliert, ob Ausländer bei der Einreise 20.000 Baht (rund 500 Euro) vorweisen können. Falls es diese Vorschrift jemals tatsächlich gab, wurde sie seit Jahrzehnten nicht mehr angewandt. Einige Ankömmlinge mussten erst mal in den Flughafenknast.

Es ist nicht der erste Versuch Thailands, seine Grenzen genauer zu kontrollieren. In der Regel sind die Anstrengungen aber erfolglos. Im Urlaubsparadies tummeln sich deswegen zahlreiche Flüchtlinge aus dem Westen.

Sie fliehen vor dem Finanzamt, ihren Ehefrauen oder der Langeweile. Längst nicht alle leben legal hier oder haben ein Auskommen. Ich habe mal einen arbeitslosen Deutschen getroffen, der seit neun Jahren in Thailand wohnt und praktisch keine Papiere mehr hat. Er verlässt das Land einfach nicht mehr.

Die Integration vieler dieser Flüchtlinge ist gescheitert:

Manche lungern schon nachmittags in Grüppchen an den Bars herum, sie stieren jungen einheimischen Mädchen nach und haben kein Interesse daran die Landessprache zu lernen.

Falls es etwas wie eine thailändische Leitkultur gibt, wird sie entschieden abgelehnt. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen.

In den sozialen Netzwerken wächst zudem die Wut über immer häufiger auftauchende “Backpackers”:

Sie betteln auf der Straße, um ihre meist kurzfristigen Aufenthalte in Thailand finanzieren können. Ein Deutscher hat schon fast legendären Status erreicht: Er leidet an Elephantitis, aufgrund seines stark geschwollenen Beins wird ihm viel Geld zugesteckt. Die Einnahmen verprasst er anschließend in Nachtclubs.

Im Thema weiter bei .ch

«Begpacker» machen sich in Asien breit - 12. April 2017

Sie können sich einen Flug nach Asien leisten, schnorren sich dort aber durch. Bei den Einheimischen sorgen bettelnde Backpacker aus dem Westen für Unmut.


So sehen Begpacker aus: Auf den Strassen Bangkoks verkaufen Touristen Postkarten, um sich ihre weitere Weltreise zu finanzieren.


Spende gegen Gitarrengeschrammel? In Bangkok sind Begpacker schon länger bekannt und werden nur Farang Beggars, weisse Bettler, genannt.


Der junge Mann im Hintergrund bittet ebenfalls um eine milde Gabe.


«Ich reise ohne Geld durch Asien. Bitte unterstützen Sie meinen Trip», steht auf diesem Begpacker-Schild.


Auch dieses Paar bittet darum: «Unterstützen Sie unsere Weltreise!»

Maisarah Abu Samah, eine junge Frau aus Singapur, brachte Fotos des neuartigen Phänomens auf Twitter in Umlauf und brachte ihre Empörung zum Ausdruck.

«Wir finden es enorm verstörend, wenn uns fremde Menschen um Geld für ihre Reisen bitten. Auf der Strasse Dinge zu verkaufen oder zu betteln wird nicht respektiert», schreibt sie auf France24.com. Wer sich trotzdem dazu gezwungen sehe, zu betteln, tue dies, um nicht hungern zu müssen oder um das Schulgeld seiner Kinder bezahlen zu können. «Nicht für etwas, das als Luxus angesehen wird.»

«Wären sie nicht weiss, würden sie härter angefasst»

Auch in Vietnam, Malaysia, Hongkong und Thailand sind Backpacker, die ihr Budget mit Spenden aufbessern wollen, bereits bekannt. Besonders in den Strassen Bangkoks versuchen die klammen Touristen aus dem Westen ihr Glück. Was bei der lokalen Bevölkerung Fragen aufwirft: Wie kann man sich teure Instrumente oder gar Verstärker leisten und andere Leute anpumpen?

Touristen hätten das Gefühl, sich in Asien danebenbenehmen zu können, meint eine weitere Augenzeugin auf France24.com.

Quelle: HIER
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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Suksabai

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@Benno

Während der erstgenannte Artikel (Handelsblatt) durchaus satirische Züge aufweist - manche Sätze
erinnern mich frappant an die Steintischler in Naklua -

ist der zweite m.E. in erster Linie auf die Gedankenlosigkeit der heutigen Jugend zurückzuführen.
Sie machen sich keinerlei Gedanken über Sitten und Gebräuche des Gastlandes, alles was zählt,
sind Erlebnisse in ihrer Spass-Welt.

Naja, der Herr P. wird es schon richten, wenn es ihm zu bunt wird. . .

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Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #27 am: 05. August 2017, 19:01:48 »


Heute am Beispiel der ZDF-Sendung Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl
aufgedrösselt von Akif P. in seinem Artikel:

WAS ZU HOLEN

von Akif Pirinçci


Wissen Sie mit dem Begriff „Retro“ etwas anzufangen? Wikipedia erklärt es: „Der Ausdruck Retro (lat. retro rückwärts) kennzeichnet in vielen Bereichen sich an ältere Traditionen oder Merkmale anknüpfende Erscheinungen.“ Retro geht in diesen Zeiten der anhaltenden Veränderungen schnell und muß gar nicht Jahrzehnte zurückliegen. Heute kommen uns Dinge schon Retro vor, die erst vor wenigen Jahren in aller Munde waren. Beispiel: Erinnern Sie sich noch an solche Sendungen wie „Raus aus den Schulden“ mit Peter Zwegat oder „Raus aus dem Messie-Chaos“ oder an Dokumentationen über irgendwelche asoziale Familien? Gegenwärtig scheint diese Fernseh-Welt der verzweifelten Deutschen wie untergegangen, fossil, ja, so paradox es klingt wie in der „guten alten Zeit“ beheimatet. Blick zurück in Wehmut, auch wenn es in diesen Mini-Dramen um arme Teufel in der Klemme ging.

Und da Retro so in ist, zieht das ZDF am 11. 7. in der Doku-Reihe „37 Grad“ mit „Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl“ nach und entführt uns in die gute alte Zeit, als sich die Deutschen noch vor dem Gerichtsvollzieher fürchteten und nicht davor, von Barbaren vergewaltigt, gemessert, mit dem Lastwagen überfahren, in die Luft gesprengt oder einfach umgevolkt zu werden und wegen Volksverhetzung im Knast zu landen, weil man auf Facebook einen barbarenfeindlichen Kommentar geliked hat. Solcherlei soziologische Horrorfilme, die zur Nervenberuhigung dienen, weil man ja selbst schön im Warmen sitzt und das Elend der anderen aus der Distanz genießen kann, lassen die Öffentlich-Rechtlichen gern von Frauen fertigen. Vielleicht weil sie glauben, daß die eh doof sind und die Zusammenhänge nicht erkennen und mittels ihnen eigener Hyper-Konformität exakt wissen, was von ihnen erwartet wird. Die Rechnung geht auf! Hier ist es eine gewisse Daniela Hoyer, eine Rassistin reinsten Wassers im umgekehrten Sinne.

SCHULDBELADEN SIND NUR DEUTSCHE

Was in der Doku als Erstes auffällt und beim Zuschauer schlußendlich hängenbleibt: Ausschließlich Bio-Deutsche, also halb-degenerierte Weiße, die des Deutschen mächtig sind und sich dem gesetzlichen Vollzug einer staatlichen Autorität beugen, kommen in solch eine beschissene Situation. Sämtliche Pfändungskandidaten und Mietsäumige sind Einheimische. An keiner Stelle der Sendung sieht man einen Fremden welcher Klassifizierung auch immer, gar eine Kopftuch- oder Schleiertante. Offenkundig muß der/die Gerichtsvollzieher/in nur bei „Ariern“ vorbeischauen, die derartige Versager sind, daß sich die Exekutive der Gesetzgebung zum Eingreifen genötigt sieht. Das ist ziemlich seltsam, wenn man bedenkt, daß inzwischen mehr als ein Viertel der Bevölkerung aus Ausländern besteht oder migrantische Wurzeln besitzt, also jene Gruppe, die medial immerzu als die prekärste im Lande dargestellt wird, wogegen der Einheimische stets vollgefressen, saturiert und an nichts fehlend. Sind alle Ausländer über Nacht wundersam die Treppe zu der Besserverdienenden-Etage nach oben gefallen? Zumindest einen Türken hätte man doch vorführen können, der seinen Ratenzahlungen für den Mega-Flatscreen nicht nachgekommen ist.

Geht hier noch weiter...:
http://der-kleine-akif.de/2017/07/15/was-zu-holen/
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Wonderring

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #28 am: 06. August 2017, 10:16:31 »

Moin
Zitat
Was in der Doku als Erstes auffällt und beim Zuschauer schlußendlich hängenbleibt: Ausschließlich Bio-Deutsche, also halb-degenerierte Weiße, die des Deutschen mächtig sind und sich dem gesetzlichen Vollzug einer staatlichen Autorität beugen, kommen in solch eine beschissene Situation. Sämtliche Pfändungskandidaten und Mietsäumige sind Einheimische.

Von denen hier die Rede ist, laesst sich keiner von dem "System", welches insgeheim sowieso nicht anerkannt wird, keiner auf "der Nase rumtanzen"? Oder sind das etwa auch schon von den "Eintreibern", zu  "No Go Areas" aufgestiegene "Abschreibeobjekte"?

LG W.
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Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #29 am: 06. Oktober 2017, 20:19:23 »


...nichts Neues, aber trotzdem lesenswert  ;) :

Medien: Die Macht um acht – der Faktor Tagesschau

15 Minuten lang informiert die Tagesschau über die vorgeblich wichtigsten Ereignisse des Tages. Als »Flaggschiff der ARD« gibt sie sich als verlässlich, neutral und seriös. Diesen Anspruch hinterfragen Uli Gellermann, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer detailliert und gründlich.

Sie gehen der Geschichte der Tagesschau nach, beleuchten ihre Vermittlung und Auswahl von Nachrichten, kommentieren ihre Berichterstattung zu zentralen aktuellen Themenschwerpunkten wie dem Krieg gegen Syrien und dem Konflikt um die Ukraine, stellen die viel zu unbekannten »Programmbeschwerden« als Möglichkeit des Zuschauerprotests und der demokratischen Auseinandersetzung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk dar.

Ihr Fazit ist ernüchternd. Sie halten die ­Tagesschau weder für verlässlich noch für neutral, nur für bedingt seriös und bestenfalls für schlau. Nach diesen 15 Minuten weiß man, was die Regierung denkt; was die Republik denken soll und was zu denken unter den Tisch fallen kann.

Jeden Abend schauen etwa neun Millionen Menschen die „Tagesschau“ der ARD. Die Sendung gilt als wichtigster Nachrichtenüberblick des Landes. Seit der Ukraine-Krise und dem Syrienkrieg mehren sich jedoch die Zuschauer-Beschwerden.

Der Journalist Ulrich Gellermann hat diese zusammen mit zwei ehemaligen NDR-Mitarbeitern untersucht:

Herr Gellermann, Forscher der Universität Harvard haben die Medienberichterstattung über die ersten 100 Tage der Präsidentschaft von Donald Trump in den USA, aber auch in Großbritannien und Deutschland untersucht.

Für Deutschland wurde exemplarisch die „Tagesschau“ der ARD untersucht. Heraus kam, dass niemand so negativ über Trump berichtet wie die Tagesschau: 98 Prozent aller Berichte der ARD hatten einen negativen Inhalt. Überrascht Sie das?

Also erstmal kann ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen. Sie wissen, dass die „Tagesschau“ zu jener Medienfraktion zählt, die mit dem Begriff Anti-Amerikanismus hantiert, um Kritik an den USA mundtot zu machen. Und jetzt wurde sie selbst bei heftigem Anti-Amerikanismus erwischt. Das ist schon ein Grund zur Erheiterung.

Aber ernsthaft: Nein, es überrascht mich nicht. Denn die ARD und mit ihr die „Tagesschau“ hat einen Wahlkampf für Hillary Clinton geführt, gegen Trump. Der Zuschauer sollte glauben: Trump wäre von den Russen gesteuert, also böse, und Hillary wäre die Gute. Beides stimmte natürlich nicht. Und jetzt hat die ARD den Wahlkampf verloren. Aus dieser Sicht eines Wahlkampfverlierers beurteilen die Mitarbeiter der „Tagesschau“ heute ihren damaligen Favoriten Trump.

Und hier komplett:
https://www.pravda-tv.com/2017/10/medien-die-macht-um-acht-der-faktor-tagesschau-video/
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