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Autor Thema: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend  (Gelesen 5049 mal)

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Expat Charly

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--- "Niedergang des Journalismus" ---
Der Qualitätsjournalismus verliert zunehmend an Terrain

www.3sat.de/page/?source=/scobel/188905/index.html
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61863 (58:39)

--- "Das manipulierte Bild" ---
Gefälschte Bilder und Videos sind kaum zu erkennen

www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/188892/index.html
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61712 (43:27)

--- KenFM-Positionen #7: ---
"Journalismus oder Propaganda - Wenn Recherche zum Risiko wird"

      (2:53:42)

"Es begann mit einer Lüge - Doku über NATO-Einsatz in Jugoslawien"

      (43:02)

--- "Der Irak-Krieg - Es begann mit einer Lüge" ---

    (42:20)

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Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #1 am: 17. November 2016, 18:08:04 »

Interessanter Beitrag von Jo Conrad zu einem TAZ-Artikel über Bewusst.tv

http://bewusst.tv/taz-ueber-bewusst-tv/
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Suksabai

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #2 am: 19. November 2016, 09:25:36 »


"Richtige" Meinung
Schweden baut sich neuen staatlichen Medienkonzern

Zitat
Wie in fast allen europäischen Ländern steuert auch die Medienlandschaft in Schweden einer unsicheren Zukunft entgegen.
Printredaktionen schrumpfen, Leser und Einnahmen werden weniger.
Die rot- grüne Regierung will nun mit einer umstrittenen Aktion gegensteuern.
Um den "Qualitätsjournalismus im Land" sicherzustellen, will man ein neues - mit öffentlichen Geldern finanziertes - digitales Medienunternehmen gründen.
Dafür werden 500 Journalisten angestellt.
Weiters sollen die bestehenden 140 Printmedien künftig nur noch dann staatliche Subventionen erhalten,
wenn sie eine "Demokratieklausel" unterschreiben.
Medien sehen darin einen massiven Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit.

....Das neue Unternehmen soll auch auf eine "gute digitale Debatte hinwirken und fehlerhafte Informationen, die im Umlauf sind, korrigieren".
Dazu soll es eine eigene Webseite geben und sämtliche schwedischen Medien sollen die Inhalte frei übernehmen.
Der Verdacht liegt nahe, dass nur noch politisch korrekte und regierungsunkritische Meldungen weitergegeben werden sollen... . .

...Die strengeren Bedingungen beinhalten auch, dass nun mindestens 60 Prozent des Outputs redaktioneller Inhalt sein muss.
Mindestens 20 Prozent müssen selbst produziert werden... . .

Der ganze Artikel hier in der Krone

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #3 am: 23. November 2016, 21:28:28 »

Volksheuchlertag



Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter Sonntag vor Ostern) zu begehen.

Der Volkstrauertag wurde erstmals am 1. März 1925 begangen, der erste Reichspräsident Friedrich Ebert war am Vortag verstorben. Überall fanden Gedenkfeiern für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs statt. Die Cellesche Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 27. Februar 1926:

 „Volkstrauertag! Der erste deutsche Volkstrauertag soll in erster Linie dem Ehrengedenken unserer im Weltkriege gefallenen Väter, Brüder und Söhne gewidmet sein. Es ist nur zu wünschen, daß sich diese ernste Feier recht tief und fest und feierlich, auch ohne viele Reden und Gesänge, aus dem ureigenen deutschen und menschlichen Empfinden heraus geltend macht in den Herzen des ganzen Volkes.“

– Cellesche Zeitung: Den Gefallenen.

Fernseher ausschalten, Abos abbestellen!"" rät der Lung Tom
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Expat Charly

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #4 am: 25. November 2016, 00:48:42 »

3sat-Kulturzeit: Wenn Satire den Journalismus ersetzt

      (12:38)


Warum darf die Wahrheit im deutschen Fernsehen nur als Satire verpackt werden?

      (13:19)
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Expat Charly

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #5 am: 01. Dezember 2016, 18:13:13 »

--- Maischberger, 30.11.2016: Kann man Journalisten noch trauen ---

      (55:13)

Leider ist die im Maischberger-Beitrag erwähnte TV-Doku "Die vierte Gewalt", die am 26.8.2016 gezeigt wurde, bei Youtube nicht abrufbar. Nachstehend eine Inhaltsangabe jener Doku:

--- http://programm.ard.de/?sendung=2872418357527650 ---


--- Vertrauen verspielt? - Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen ---

      (44:30)

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Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #6 am: 01. Dezember 2016, 19:40:39 »

„Orientierungshilfe für die Praxis“
Österreich: Presserat gibt Tips für Flüchtlings-Berichterstattung


WIEN. Der österreichische Presserat hat eine „Checkliste“ zusammengestellt, die Journalisten als Anleitung bei der Berichterstattung über Asylsuchende dienen soll. Da das Thema in der Bevölkerung und in den Medien „emotional und kontrovers“ diskutiert werde, möchte man „Orientierungshilfe für die Praxis bieten“, erklärte der Rat.

Hier gehts weiter:
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/oesterreich-presserat-gibt-tips-fuer-fluechtlings-berichterstattung/
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Lung Tom

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #7 am: 02. Februar 2017, 18:17:49 »

Medien immer dreister: Tageszeitung TAZ veröffentlicht Anleitung zum Asylbetrug

Sie sind Türke und wollen unbedingt nach Alemanya und wissen nicht wie? Die linkspolitische Tageszeitung »taz« steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und schreckt hierbei scheinbar auch nicht davor zurück, spezielle Tipps zum offenen Rechtsbruch anzupreisen.

von Christian Jung

Die linkspolitische Tageszeitung »taz«, trotz stetig sinkender Auflage immer noch im Mainstreamgeschäft, gehört unter den Möchtegernintellektuellen nach wie vor zur ersten Lektüre-Wahl. Ob menschenverachtende Kolumnen des – mittlerweile zur Welt migrierten- Deniz Yücel, der seiner Landsmännin Melly Kiyak – Kiyak nannte Thilo Sarrazin eine »lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur« – in der taz beipflichtete und hoffte, dass Sarrazins nächster Schlaganfall »sein Werk gründlicher verrichten möge«, oder die taz-Personalpolitik offen männerdiskrimminierend ist – all das wird von der linken Leserschar geschluckt und beklatscht.
Buchtipp zum Thema: Der Links-Staat von Christian Jung & Torsten Groß

Auch dem halbwegs aktuellen Artikel »Welcome to Almanya« – nach taz-Art ebenfalls in türkischer Sprache veröffentlicht, dürfte breit gebilligt werden. Dieser wendet sich an all jene, die noch in der Türkei leben, aber unbedingt nach Deutschland migrieren möchten. Das engagierte »taz-Gazete-Team« zeigt fünf Möglichkeiten auf, wie dies bewerkstelligt werden kann. Vier davon seien legal.

Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://www.anonymousnews.ru/2017/01/30/medien-immer-dreister-tageszeitung-taz-veroeffentlicht-anleitung-zum-asylbetrug/
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Suksabai

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #8 am: 09. Februar 2017, 21:27:13 »


Der Haltungsjournalist, das edle Wesen

Zitat
Der Haltungsjournalist ist ein edles und sensibles Wesen.
Mit all seiner naturgegebenen moralischen Überlegenheit und seinen in den Reporterschmieden dieses Landes geschärften Sinnen
pirscht er sich durch diesen Dschungel namens Gesellschaft, schlägt kleine Schneisen der Aufklärung ins Dickicht der Kleingeisterei,
während er aufmerksam lauscht, stets in Habachtstellung.

Das tut er – natürlich – nicht ohne Grund.
Er weiß um seine unersetzbare Rolle.
Er ist Kundschafter, er eilt voraus, trägt Sorge, dass hinter dem nächsten Strauch und unter dem nächsten Stein
nicht schon das Ende einer offenen, toleranten, bunten, friedlichen und stets glücklichen Utopie lauert.
Eine Utopie, die er dank der ausführlichen Lektüre entsprechender Publikationen und in endlosen Gesprächen
über die Überwindung aller Ungerechtigkeiten dieser Welt dank Gender Mainstreaming und andere
Substitutions-Religionen wie Veganismus erschaffen hat.

Weiterlesen hier

lg
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Gerdnagel

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Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
« Antwort #9 am: 13. Februar 2017, 09:21:25 »

Uberfordert  uns die Nachrichtenwelt ?

Jedenfalls  scheint es sicher, bei der Flut von all den auf uns einstuerzenden Nachrichten, das richtige  zu erkennen.
Nachrichtenmuede   :-)

Zitat
   Information Overload" ist einer davon, erfunden hat ihn vermutlich Alvin Toffler in den Sechzigerjahren. Aber "Information Overload" bedeutet eigentlich nur, dass man ob der enormen Flut möglicher Inhalte einfach nicht mehr mitkommt.

Ein präziserer Begriff ist "News Fatigue", also Nachrichtenmüdigkeit. Er taucht in einer kleinen qualitativen Studie der Nachrichtenagentur AP aus dem Jahr 2008 auf. Die Autoren befürchteten schon damals, dass die Masse digital verfügbarer Nachrichtenhäppchen mit mangelndem Kontext die Konsumenten überfordern könnte.
   

  http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nachrichtenkonsum-leiden-sie-schon-an-trump-erschoepfung-a-1134059.html     dann ab ins La la land  ;]

   https://twitter.com/sharonstone/status/826990890736443392/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw 
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Lung Tom

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Polterabend
Posted on 1. März 2017 by eulenfurz

Man stelle sich vor, irgendein in der Türkei lebender deutschstämmiger Hans Wurst würde unter der Tarnbezeichnung „Journalist“ nicht nur Propaganda für die dubiose Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) betreiben, sondern in türkischen Zeitungen gegen seine Gastgeber hetzen:

    "Der baldige Abgang der Türken aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. … Nun, da das Ende der Türkei ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald zwischen Europa und Asien entstehen wird: Zwischen Bulgarien und Iran aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als die Türkei findet sich allemal."

Daß dieser Volksverhetzer seine Völkermordphantasien in türkischen Zeitungen ungeschoren schreiben dürfte, ist eigentlich unvorstellbar. Naheliegender und in eines Landestyrannen Sinne wäre Hetze im Stürmer-Stil gegen Oppositionelle:

   " So etwa die oberkruden Ansichten der leider zu erfolgreichen politischen Aktivistin Meltem Oral, die man … eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf … und der man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge ihr Werk gründlicher verrichten."

Wenn diesem offenbar geistesgestörten Hans Wurst schon nicht in der Türkei wegen des ersten Zitats von einem aufgebrachten Volksmob der Garaus gemacht würde, oder wegen des zweiten Zitats von militanten Oppositionellen, so täten spätestens im freiesten Rechtsstaat aller Zeiten und Welten, der BRD, die Handschellen klicken. Anklagepunkte: Volksverhetzung, Werbung für terroristische Vereinigungen, usw. usf.

Nun ist der Fall aber umgekehrt, der dummdreiste Typ heißt Deniz Yücel, er hetzt gegen Deutschland und den kritischen Bestsellerautor Thilo Sarrazin, macht Werbung für die kurdische Terrororganisation PKK und sitzt nun in einem türkischen Gefängnis. Und obwohl der Typ in Mordphantasien gegen Völker und Menschen schwelgte, entblöden sich deutsche Hetzmedien, Lügenpolitiker und ihr debiles Gefolge nicht, diesem notorischen Wiederholungstäter ihre Solidarität zu bekunden und den türkischen Staatschef zu beleidigen.

Das sagt viel darüber aus, in welchen Sphären sich die Herrscher- und Medienkaste der Bundesrepublik bzw. der Schrumpel-EU mitsamt den ihr treu ergebenen Untertanen bewegt. Im geopolitischen Polterabend hat die größenwahnsinnige linksdeutsche Schickeria nach Rußland (Putin), Osteuropa (Orban usw.), Britannien (Brexit), den USA (Trump) nun auch die Türkei und deren Sultan zum Feind erkoren. Frankreich und Holland könnten alsbald folgen.

Am deutschen Gutmenschenwesen soll die Welt genesen – diese will sich aber von dem moralisierenden Herrenmenschendünkel nicht unter Druck setzen lassen. Tritt der Paradigmenwechsel in der BRD nicht bald ein, wird das für die Bundesrepublik katastrophale Folgen haben.

Quelle:
https://eulenfurz.wordpress.com/2017/03/01/polterabend/

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Lung Tom

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....hier noch eine "Aufklärung" zum gestrigen Artikel:

Inhaftierter „Welt“-Journalist Yücel: Freude über „Deutschensterben“ und Sarrazin „nächsten Schlaganfall“ gewünscht
Von Sonja Ozimek und Steffen Munter1. March 2017 Aktualisiert: 2. März 2017 8:55

Politiker aus dem In- und Ausland sind über die Verhaftung des "Welt"-Journalisten Yücel empört. Die EU-Kommission fordert Ankara zur Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien auf. Aber wer ist Deniz Yücel eigentlich?

Das erfährt man hier:
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/inhaftierter-welt-journalist-yuecel-freude-ueber-deutschensterben-und-sarrazin-naechsten-schlaganfall-gewuenscht-a2060022.html

Den können se mal schön behalten!
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Lung Tom

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nompang

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Aus dem Artikel:

Zehn Grundsätze guten Journalismus

In seiner Ansprache am traditionellen Bankett formulierte Chefredaktor Eric Gujer zehn Grundsätze, was guter Journalismus für die NZZ bedeutet, wenn gerade auch bei ihr Online zu einem zentralen Pfeiler der Strategie geworden ist.

Dazu gehört, Informationen durch Menschen und nicht durch Algorithmen bewerten zu lassen und sich zur Absicherung gegen «Fake News» genügend Zeit zu lassen. Die NZZ setzt dabei laut Gujer bewusst nicht auf Reichweite, sondern auf registrierte, zahlende Leser; sie ist kein Massenprodukt.

Differenzierung ist anstrengend, aber notwendig und bedingt Sachkenntnis und damit eine entsprechend ausgestattete Redaktion.

Im Selbstverständnis der NZZ bedingen Fakten und Meinung einander. Das höchste Gut ist in Print wie Online die Glaubwürdigkeit, der Leser muss dem Medium vertrauen können. Dabei bestimmt sich der Relevanzbegriff der NZZ nicht quantitativ, wie etwa bei einer Suchmaschine wie Google, sondern qualitativ.

Und schliesslich gehört zu den publizistischen Grundsätzen der NZZ ungebrochen auch so Bewährtes wie der Mut zur Mässigung, Verzicht auf Rücksichtsloses und Ordinäres und das Wissen, dass es nicht die alleinseligmachende Wahrheit gibt.

Aber die aufrichtige Mühe, hinter die Wahrheit zu kommen, soll den Wert von Qualitätsjournalismus ausmachen.


https://www.nzz.ch/wirtschaft/generalversammlung-der-nzz-mediengruppe-von-nichts-kommt-nichts-ld.1288282   
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Eine Stunde zu spät ist relativ pünktlich....Einstein in Thailand.

Lung Tom

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Weilers Wahrheit: Von schlimmen „Rechten“ und eher harmlosen „Linken“
Veröffentlicht am 18. Juli 2017 von conservo

Von Michael Weilers

1000 Migranten in Köln oder jetzt in Schorndorf, es kommt zu tausenden Grabschereien und Vergewaltigungen und die Presse spricht von Schutzsuchenden.

1500 extremistische Linke in Hamburg hinterlassen 500 verletzte Polizisten, ganze Stadtviertel sehen aus wie Beirut im Bürgerkrieg und die Presse spricht von Autonomen oder Aktivisten.

Wenn aber 6000 Rechte ein Rechtsrock-Festival besuchen und es zu vergleichsweise nahezu lächerlichen 32 Straftaten kommt, spricht die Presse von „Brauner Brut“ die eine ganze Kleinstadt überrennen (Bild).

Noch lächerlicher wird es, wenn man sich die ganz dolle gemeingefährlichen und menschenverachtenden Straftaten der Rechten einmal ansieht.

Hierbei handelt es sich lt. „Bild“ unter anderem um das Verwenden von Aufnähern (Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen), Beleidigung, Sachbeschädigung oder Drogenmissbrauch.

Diese hasserfüllte und ideologisch eingefärbte Berichterstattung geht wirklich auf keine Kuhhaut mehr.

Solch eine, beinahe schon krankhafte, Realitätsverzerrung und Verlogenheit stellt selbst Orwells „1984“ locker in den Schatten.

Quelle:
https://conservo.wordpress.com/2017/07/18/weilers-wahrheit-von-schlimmen-rechten-und-eher-harmlosen-linken/
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