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Autor Thema: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung  (Gelesen 47971 mal)

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #180 am: 25. Mai 2019, 11:21:18 »

Bauruinen gibts weltweit, daher natuerlich auch in Thailand.
Am auffaelligsten waren die vor 20 Jahren in Bangkok.
Hier, 55 Kilometer noerdlich, gehts aber unaufaelliger zu.



Schaut ja bis aufs Dach ja nicht schlecht aus



Innen aber weniger gut



Dies passt noch einigermassen



Dies aber nicht mehr



Als ich dieses Foto geschossen habe, waren die Einrichtungsgegenstaende noch da, ein halbes Jahr spaeter verschwunden



Die zerstoerten Zwischendecken liessen mich vermuten, dass hier Polizei Rauschgiftverstecke suchte



War aber nicht der Fall, die beschaedigten Dachplatten besorgten dies in der/den Regenzeit(en)



Damals war zumindest noch der teure Kuehlschrank vorhanden



Monate spaeter verschwanden wie durch Geisterhand Klimaanlagen, Kuehlschraenge, Moebel etc



Das Weiss vor dieser Huette ist kein Schnee



Eines der wenigen Haeuser auf diesem 57 Rai Grundstueck, das erhalten ist, wird von der uralten Besizterin bewohnt



Das Schwimmbad interessiert die natuerlich nicht



auch nicht der angeberische Eingang



sondern ein Verkauf von 10 Rai am Strand. Pro Rai 6 500 000 Baht  :D

Der Strand ist traumhaft, aber weit und breit in der Gegend nix los (ausser ein paar Moscheen, wo die Muezzin ihre Weisheiten durch die Gegend plaerren)



Zum Picknicken fahren wir aber trotzdem nach wie vor gerne dorthin, in der Hoffnung, dass der Schranke nicht geschlossen ist.



fr

NS-Hab grad jede Menge Rechtschreibfehler gesehen, lass die aber so stehen







« Letzte Änderung: 25. Mai 2019, 11:38:27 von franzi »
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #181 am: 25. Mai 2019, 14:29:17 »

Franzi, mal zwischendurch:
Danke für viele interessante Eindrücke, Einblicke, Foto-Berichte persönlicher Erlebnisse und mehr!

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #182 am: 18. Juni 2019, 07:03:19 »

Um kurz auf den vorvorigen Beitrag zurueckzukommen:
Die drei muslimischen Teenager waren offensichtlich heilfroh, aus dem suedlichsten Terroristengebiet fuer ein paar Tage abhauen zu koennen.
Dort haetten sie naemlich rahhmadanisieren muessen, um nicht in grosse Schwierigkeiten zu kommen.
Die Tochter hat mit ihrem Vater (der ist zwar ein netter Mensch, aber halt tiefreligioes) streiten muessen, damit die Teenager in der Rahhmadanzeit ein paar Tage Urlaub machen duerfen (und vorher mit einem anderen Madl 2 Wochen Urlaub in Malaysia). Denn: Am Rahhmadan gibts kein Verguegen.
Aber: Die Jungen sind halt nicht mehr so bloedglaeubig wie die Alten, werden aber von den Scheissaudis und Helfern nach aussen hin gezwungen, so zu tun.

Vor laengerer Zeit ueberraschte mich mein Darling mit dem Wunsch, ein Rai Traumgrundstueck kaufen zu wollen.



Guenstig, nur 300 000 Baht, gut fuenfzehn Kilometer von uns entfernt.



Da Verkaeufer Muslim, dann natuerlich in Ordnung



um dort Gemuese anzubauen. Alldings, meine Alte hat kein gruenes Haendchen.

Ueberdies ist der Fluss/Bach daneben nur knapp einen Kilometer vom Meer entfernt, daher in der Trockenzeit Brackwasser (keine Bewaesserungsmoeglichkei), in der richtigen Regenzeit setzt er die umliegende Gegend unter Wasser.



Hab sie auch auf den "guenstigen" Preis (35 000 Baht Arbeitszeit fuer eine 2 mal 3 Meter grosse Huette) eines anderen muslimischen Bekannten erinnert.



Logischerweise, nicht gekauft!

Selten, aber doch, Bekannten und Unbekannten diesen



Wasserfall gezeigt.

Die Auslaender Flachlandtiroler, die bei den hundert oder a bissl mehr Hoehenunterschied gewaltig ins schnauben kamen



Der Wasserfall hat sie schon beeindruckt



der dunkle Grund im Bassin darunter aber auch so stark, dass sie sich dort nicht hineinwagten.



Dafuer aber dort  {{



Waren aber sympathische Leute.

Die Urwaldbaeume gefielen ihnen auch.



Da es bei diesem Wasserfall kein geoeffnetes Restaurant gab, einen kleinen Umweg ueber Kirikom gemacht, um zu jausnen. Unser Autole dorthin voll besetzt, da es zu regnen angefangen hat.
Bei der Hinfahrt zum Wasserfall wollten die Leutln das Abenteuer auf der Ladeflaeche eines Pick-Ups auf sich nehmen, beim zurueckfahren bei Starkregen war ihnen das aber dann doch zu abenteuerlich.



fr
 



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Lung Tom

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #183 am: 18. Juni 2019, 18:47:46 »


Wieder mal ein sehr interessanter Bericht mit schoenen Fotos.

Danke @franzi !

Der Wasserfall sieht ja echt beeindruckend aus.  ;} Liegt der in einem Naturschutzgebiet ?

Und noch eine Nachfrage zu dem "Hüttenprojekt". Bei dem Preis waren doch die Materialien inkludiert, oder war das echt nur für die Arbeitsleistung??? Bei Letzterem wäre es ja wirklich ein Freundschaftpreis  {:} Wahrscheinlich ein Einmann-Projekt über 70 Tage....

 [-]
Beste Grüße
Lung Tom
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #184 am: 18. Juni 2019, 19:00:57 »

Der Karom(e) Wasserfall befindet sich wie mindestens 10 andere im Khao Luang Nationalpark. Eintritt fuer Farangs mit Thai FS 40 Baht, sonst 400. Allerdings konnten wir einen Preis von 100 Baht pro Farang ohne Thai FS aushandeln.

Die 35000 Baht waeren fuer die Arbeit vorgesehen gewesen, ohne Material.

fr
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #185 am: 17. Juli 2019, 12:22:56 »

Wie man dort vom Highway abkommen kann, ist mir unklar



Passiert wird ihm oder ihnen nicht viel sein, der Knick im Dach wird wohl durch einen Rahmenverzug entstanden sein.
Trotzdem, wenn man nicht Autofahren kann, soll mans lassen



Dasselbe gilt natuerlich auch fuer Motorradfahrer (die Prellungen kann man nicht sehen).
Glueck im Unglueck: Der Kopf blieb unverletzt



Diese beiden Damen hatten Interessantes zu schauen (selbst auch)



Die beiden Hunde gingen normalerweise nur mit dem Herrl ins Wasser, da dieses nicht anwesend war, an dem Tag auch ohne



Spaeter zeigte der unglaublich geduldige Ruede, wer der Chef am Strand ist



Da nuetzte auch das quietschklaeffen der jungen Huendin nix



Ein anderes mal war er nicht so chefitaetenmaessig auf dem Weg. Jederzeit bereit, zurueckzuhupfen und das Weite zu suchen.



Kein Wunder, wenn sich ein Meeresungeheuer in der Gegend befindet



Der Gattin passten die vielen Nadeln der Baeume auf dem Boden nicht, daher wegraeumen, anhaeufen und anzuenden



und danach mit meiner und noch einer Hilfe loeschen, damits kein grosser Flaechenbrand wird. Es ging eine sehr starke Brise vom Meer her



Auch das kleinste Feuerchen bzw Raeuchchen wassern



Sofort danach fings allerdings schuetten an (war vor zwei Tagen am spaeteren Nachmittag)

Gestern wieder dorthingefahren, viel frueher, da wir dort ohne Regenguss jausnen wollten.
Gewichtsmaessig viel mitgenommen, da sie in unserer Huette wegen dem Zeitdruck nicht fertigkochen konnte



Vorspeise an Ort und Stelle gekaufte Muschelen, schmeckten sogar mir als Nichliebhaber von Muscheln gut



Erdaepfel etc (bin auch von denen kein Freund)



Huhn, gruener Paprika, Champignons mit a Sauce auf dem Highteckocher ging sich noch aus, aber nicht mehr fertigessen im Trockenen.
Fing diesmal kurz nach Mittag zu schuetten an. Fuer mich kein Problem, wurde die Jausn mehr und mehr waessrig. Am Ende fast zu waessrig.
Und wir platschnass.



fr





« Letzte Änderung: 17. Juli 2019, 12:44:58 von franzi »
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #186 am: 02. August 2019, 14:57:10 »

Die Baeche hier in den Bergen lassen nach. Foto vor rund einem Monat, aber besser, und Gottseidank schlechter, wurde es bis jetzt nicht.



An diesem Tag hatte die Gattin einen mordsmaessigen Hunger, selbst keinen. Also zuviel bestellt, dies ueberlasse ich immer ihr.



Das Laab und einen Teil vom SomtamPLARA ging gerade noch so weg, aber die zwei halben Hennen?

Mit Katzen kann geholfen werden.
Fuer mich ruehrend zuzusehen, wie die Katzenmutter den Grossteil an ihr nicht mehr gar so Junges abtritt



Nach einer Weile haben sie die Angst/Scheu abgelegt und bei uns im Pavilon gefressen, das Junge natuerlich das Meiste



Sparsam wie wir sind haben wir das andere halbe Hendl mitgenommen und ich am naechsten Tag am Strand gefuttert.



Kein Ueberdrueberstrand, aber ruhig



schattig an der Picknickstelle



die schwachbefahrene Strasse 200 Meter entfernt



Das Schoene in Thailand ist, dass man hier alles ziemlich locker nimmt. Zum Beispiel, dass zehnjaehrige Buben mit einem Kraftfahrzeug fahren



Habe dieses Gefaehrt wie ein Wilder ueberholt, um den Fahrer zu fotographieren, war aber zu wenig wild, eine Sekunde zu langsam



Dachte, die wollen den ATM auffuellen. Falsch gedacht, sollte repariert werden.



Leider nicht gelungen, dann eben abschliessen und andere diesen schwierigen Fall loesen lassen



Tha Sala, 30 Kilometer noerdlich von hier, ruestet auf (Uni und Spital)



Da koennte sich NST eine Scheibe abschneiden



Der Rasen gut gewaessert

Alles fuer die Studenten?



Im Ranking ist mir diese Uni noch nicht aufgefallen



Ein gut einen Rai grosser Irrgarten



Natuerlich kein Problem fuer einen Farang



Eini und los gehts. Alleine, die Junge hat sich geweigert, mehr als einen Knick zu gehen.
In der Mitte muss es einen Brunnen geben, dem plaetschern gefolgt, umgekehrt, gefolgt, umgekehrt und so weiter.
Nach zehn Minuten hab ichs aufgegeben.
Wie den Ausgang finden ohne eine Ewigkeit herumzuirren?
So wie viele andere, einen Notausgang benuetzen, die Studenten sind ja nicht bled



Auch die Gattin hat mir durch ihr zirpenden Lockrufed dann den letzten Notausgang gewiesen



fr


















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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #187 am: 08. August 2019, 13:32:40 »

Wenn wir in der kuehlen Jahreszeit spaeter unsere Runde im Thaladpark drehen, kann man auch Fotos machen.



Diese drei Hunde haben kurz vorher das Heiligtum angeheult  :o



Anfang Jaenner hat der angekuendigte Taifun weniger Schaeden angerichtet wie befuerchtet.. Bei vielen Haeusern ein paar Dachplatten abgedeckt, hier am Laemtalampuk bei diesem Wat auch, Militaer hats repariert



Der "Bunker" im Ort, 5 Kilometer vor der Spitze, die Schule, wurde zweieinhalb Wochen nach dem Sturm von vielen Einwohnern noch immer bewohnt/benutzt, um Sachen zu verkaufen.



Wie ueblich hat die See in dieser Gegend nicht Land gefressen, sondern Sand ausgespieben



Fuer einen nervoesen Gasfuss nicht einfach zu fahren,



da man sich bis zum zwanzig Zentimeter tiefen Sand leicht eingraben kann (die Antriebsraeder)

Schaeden, ein paar hundert Meter weiter vom Ort waren aber kaum eingetreten



Ein paar entwurzelte Baeume, das wars schon fast

Ausgerechnet unser Stammlokal am Anfang des Kaps hats aber schwerer getroffen



Nicht der Sturm, sondern die Wellen



Von den Fischern hundert Meter danaben, bei denen wir oefters frische Meeresfruechte kauften, war nix mehr zu sehen



Inzwischen sind sie aber wieder da



Sogar aufgeruestet.
Waehrend frueher 10 bis 15 Mann  :-X die anlandenden Boote muehsam ueber die untergelegten runden Kokusnussbaumpruegel zerrten erledigt dies jetzt eine elektrische Seilwinde.



Das beschaedigte Reste, das aber sowieso selten benutzt wurde (die Gaeste essen, wenns das Wetter zulaesst, lieber in den primitiven Pavilons) ist repariert



Innen alles neu,



aussen, wenn man ankommt, siehts so aus



Das Essen akzeptabel, aber nimma so gut wie frueher.
Daher fahren wir die hundert Kilometer hin und retour nimma so oft dorthin.



Und uebrigens sind nicht nur viele Thailaender, sondern schockierenderweise auch viele Thailaenderinnen alles Nazis!



fr






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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #188 am: 10. August 2019, 02:37:56 »

Und wieder ein interessanter Foto-Bericht   {*   {*   [-]

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Und uebrigens sind nicht nur viele Thailaender, sondern schockierenderweise auch viele Thailaenderinnen alles Nazis!



 :D    :D
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #189 am: 23. August 2019, 09:15:18 »

Letzten Sonntag waren wir nach vielen Jahren Pause (wegen der schlechten Strasse bzw. wegen umgestuerzten Baeumen) wieder mal am Zipfel von Laemtalangpuk. Ein alter Thai hat mir gezeigt, wo NST liegt (in der Bildmitte 10 Kilometer einwaerts des duenn sichtbaren Landes im Hintergrund, von hier 17 Kilometer Luftlinie, 75 Strassenkilometer). Ich habe ihm daraufhin Pak Paya und Pak Nakhon (etwas rechts und rechts im Bild, direkt am Strand) gezeigt, daraufhin war er baff.



Hier am aeussersten Ende alles wie eh und jeh,



ein paar hundert Meter spaeter ebenso, viele abgestorbene Baeume.
Und danach ein paar extrem schlechte Strassenabschnitte, bin zwei mal krachend aufgesessen (bei der Hinfahrt, bei der Rueckfahrt natuerlich nicht mehr), da ich die Salzwasserlacken falsch angefahren bin. Wollte da nicht hinein.



Diese Viecher duerften ziemlich scheu sein, hab noch nie eines gesehen.



An manchen Stellen hat der Sturm im Jaenner gewuetet



hauptsaechlich an den aelteren Kasuranien. Dachte immer, dass die sehr stabil sind, aber anscheinend sind das Flachwurzler.



In erster Linie sind wir ja zum Picknicken dorthin gefahren, aber "unser" Picknickplatz (ca drei Kilometer vom Zipfel entfernt) hat sich stark veraendert.



Frueher gruen und schattig, jetzt sandig und nur bedingt schattig.
Muss man halt nachruecken, wenn sich der Sonnenstand veraendert.



Eine Herde Bullen, die wir ein paar hundert Meter vorher am Strand gesehen haben, haben einen Standortwechsel vorgenommen



Da die Gruppe Thais sie nicht beachtet haben, dann etwas Gruenzeug gefressen



und sich danach am Strand ein schattiges Platzl zum wiederkaeuen gesucht



Da kann man tatsaechlich behaupten, menschenleerer kilometerlanger Strand, bei dem ich es nicht wagte, das Schwerverbrechen zu begehen, einen Tschigg zu rauchen, da kein Papierkorb vorhanden ist.
Geraucht habe ich aber bei unserem Platzl 50 Meter entfernt, die ca 8 Zigarettenstummel haben wir mit den zwei Bierflaschen und iener Wasserflasche dann spaeter ordnungsgemaess entsorgt



Komischerweise wurden die Baeume in alle vier Himmelsrichtungen entwurzelt



Die Masten der Stromleitungen zu den Rangergebaeuden wurden ALLE zerstoert, sicher nicht durch den Sturm, sondern durch die umgestuerzten Baeume.
Uebrigens verlangen die nun den Wahnsinnspreis von 20 Baht fuers hineinfahren ins Vogelschutzgebiet.



Kokosnusspalmen sind eindeutig sturmresistenter



Vor nicht langer Zeit war da viel Sand auf der Strasse, jetzt beiseitegeschaft



In den Restaurants (5 Kilometer vor der Spitze des Kaps) nach wie vor nix los, aber selber schuld, das Essen dort ist nicht gut aber teuer.



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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #190 am: 02. September 2019, 09:39:24 »

Manchmal haben sie wirklich Schnapsideen.
Von NST nach Pak Nakhon sinds ungefaehr 10 Kilometer. Zirka vier Kilometer der Strasse nach dorthin sind schon lange 4spurig mit breitem Mopedfahrstreifen ausgebaut, die restlichen zweispurigen 6 Kilometer wurden im Laufe eines Jahres um ein Drittel verbreitert.
Aaber, dieses Drittel wird als Fahrradstreifen verplempert.
Am Anfang einspurig



spaeter, wo die ersten Haeuser stehen, zweispurig.
Weiters wurden die sieben Bruecken bei der Gelegenheit um rund zwei Meter erhoeht, damit die Boote in den Kanaelen leichter durchkommen.



Radfahrer habe ich auf dieser Strasse noch nie gesehen, aber blau gekennzeichnete Parkplaetze



oder Verkaufsstandplatzln



haben halt ein gewisses Flair.
Diese Jean passt nebenbei bermerkt farbmaessig hervorragend zum Blau des Fahrradstreifens



Die Schnelligkeit von Reparaturen, welche die oeffentliche Hand durchfuehren muss, ist manchmal phaenomenal.
Taifunschaden von Anfang Jaenner



durch Wellen, nicht Wind. Auf einer Seite hat man es immerhin geschafft, einen provisorischen Uebergang zu fabrizieren



Wahrscheinlich werden die Steher der gebrochenen Stellen aehnlich ausgesehen haben



Zahlreiche duenne Betonsaeulen sollen Schaeden durch Wellen an den sich dahinterbefindlichen Haeusern vermeiden



Es funktioniert aber auch so



Puenktlich um fuenf Uhr ein Fischerbootrennen in den "Hafen" (habe nur die Haelfte der Boote aufs Foto draufgebracht)



Es gibt hier ein paar Meeresfruechterestaurants (eines davon links im Bild), wir haben aber noch nie eines besucht. Die Gattin meint, die sind zu teuer und fuer mich schauen sie irgendwie zu wenig gemuetlich aus.



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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #191 am: 10. September 2019, 10:04:13 »

Zu obigen
Die Gattin meint, die sind zu teuer
eine Ergaenzung: Der Grund in den dortigen Lokalen keine Meeresfruechte essen zu wollen liegt aber tatsaechlich darin, da dort viele "Meeresbestattungen" der uebriggebliebenen Knochen von den Verbrennungen vorgenommen werden. Hoechstwahrscheinlich von von diesem kleinen Tempel aus



und sie keinen Bock hat, Viecher, welche das manchmal noch vorhandene restliche Fleisch der Knochen abnagen, zu essen.
Die Preise der Lokale kennt sie naemlich nicht.

---------------------------

Alle Jahre wieder faehrt eine auf vieeeeeele Kilometer aufgefaecherte Fahrradkolonne (Kolonne kann man eigentlich gar nicht sagen, es sind immer kleine Gruppen) gen Sueden.



Ueberwiegend aeltere Herren, auf dem Gepaeckstraeger aufgespiesste meist 20 Baht Scheine. Wir dachten immer, dass das Spenden fuer Essen und Uebernachtung seien,
(Die Fahrtstrecke lang, von Ubon Ratchatani nach Pattani.)



aber falsch geraten. Das sind Spenden fuer einen Wat in Pattani.



Kuerzlich wollte die Gattin einen Traumstrand besuchen, um dort schwimmen zu gehen.



Dann der Schock  :o


(Sicher von ein paar Farangspassvoegel, die ein Stueck weiter wohnen, angebracht.

Dann sind wir halt a Stueckl weitergefahren zum Picknicken



Zu unserer kuerzlich erworbenen Errungenschaft ein paar Worte.
Gekauft bei Lazada, 2 Stueck incl. Transport nicht mal 1100 Baht. Sehr stabil!



Gekauft aus dem Grund, da ich zunehmend vergessen habe, Sitzsachen vom Strand mitzunehmen. So wie diese Boje (vor Jahren aufgelesenes Strandgut, leicht und fuer mich bequem)



und kurz danach einen Plastikhocker in Normalhoehe am gleichen Platz (weiss und rot, eigentlich unvergessbar).
Diese Liege/Sitzstuehle sind jetzt aber so gross und schwer (5 Kilo je), dass ich die mit Sicherheit nicht vergessen werde. 

Die Fahrt von Bangkok nach Nakhon Si Thammarat oder frueher Suratthani mit dem Zug war immer ein grosses Vergnuegen.
Ende April ergab sich durch die Ankunftszeit der AUA in BKK die Gelegenheit, statt mit dem Flugzeug mit der Bahn nach NST zu reisen.
Vor 15 Jahren noch war alles erlaubt. Rauchen, saufen (selbst ein oder zwei Bierchen, habe aber auch schon Touristen erlebt, die Schnaps oder Whiskeyflaschen geleert haben, ohne dabei aber ausfaellig zu werden).
Vor ein paar Jahren alles verboten, doch durfte man im Speisewagen zum Essen ein Bier bestellen und auch rauchen.
Im April dieses Jahres: Null mehr erlaubt, ausser den grausigen Frass fressen.
Die Schlaf bzw Liegewagen wurden ausgetauscht in modernere



mit unter Anderem Presslufttueren. Man kann die am Bahnhof zwar mit einem Knopf oeffnen, muss aber aufpassen, dass man nicht eingeklemmt wird, wenn man Fotos machen will, da sie sich nach unbestimmter Zeit von alleine schliessen.



Ausserdem sind die Sitze unnoetig breit und der Gang daher nicht mehr geeignet, Koffer etc abzustellen.
So schauts dann kurz vor den Ankunft in NST aus



Mich kann die thailaendische Bahn mit ihren idiotischen "Verbesserungen" jedenfalls vergessen.

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #192 am: 10. September 2019, 15:47:56 »

Für ein paar hundert Baht gemütlich in der Schlafkoje durch die Tropennacht zu zuckeln, davor das ein oder andere Gutenacht - Bierchen mit einem Plausch mit anderen Passagieren, egal ob Thai oder Touri zu verbinden das war halt die "gute alte Zeit"...
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Helli

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Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #193 am: 10. September 2019, 17:18:38 »

Die Schlaf bzw Liegewagen wurden ausgetauscht in modernere

mit unter Anderem Presslufttueren. Man kann die am Bahnhof zwar mit einem Knopf oeffnen, muss aber aufpassen, dass man nicht eingeklemmt wird, wenn man Fotos machen will, da sie sich nach unbestimmter Zeit von alleine schliessen.
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Mit so einem "Kühlschrank" (Made in Korea) war ich 1997 von Kuala Lumpur nach Singapur unterwegs. Inklusive der Strecke BKK nach der malaysischen Hauptstadt waren das über 50 Std. Bahnfahrt (vorgebuchtes Abenteuer!). Der Thai-Zug war vergleichbar mit der Holzklasse der 20/30er Jahre in Europa, den vorgebuchten und bestätigten Anschluß in Butterworth gab es gar nicht, die Lok gab in einem Niemandsland den Geist auf und die gerade noch erreichten,  vorgebuchten Plätze in der unteren Etage des koreanischen Kühlschrank waren von älteren, seltsam riechenden Chinesendamen belegt.
Ein Schlaf in dem dann bezogenen "upperbed" war auch nicht möglich, weil die pneumatischen Türen permanent auf und zu gingen. Der am Abend letzte chinesische Toilettengänger gab dem ersten am Morgen die Hand!
SOA mit Zug? - der Weg ist das Ziel!
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #194 am: 06. Oktober 2019, 10:44:46 »

Am 18. letzten Monats ist die Schmu bei uns eingetroffen, am 20. wollte sie zu ihren Freunden in der Pampa 
(Naehe meines seinerzeitigen Wohnortes, kenne die dadurch alle), um mit denen eine wichtige Buddhistenfeierlichkeit vom 26. bis 28. September zu vollziehen. Zwei Tage danach wollte sie schon dorthin.
War dadurch natuerlich sehr erleichtert, hab sie daher zu einem bescheidenen Essen in den Bergen Naehe ihrer Freunde eingeladen.
Die Gattin wie ueblich zu viel bestellt, selbst keinen Hunger, sie auch keinen grossen, daher angefangen, mit "meinem" Huhn die Katzen zu fuettern. Aber die Schmu hat anscheinend einen Futterneid und daher den Katzen alles weggegessen.



Am 27. dann der Anruf, dass wir sie vom Wat zu anderen Freunden bringen sollen.
Hier in der Naehe wurde auch gefeiert



sogar ausgelassen auf der Strasse



In "ihrem" Wat gings dagegen serioes zu



(Mensch, geht mir das Gejammer der Moenche auf die Nerven, zeig das natuerlich aber nicht)



Habe da aber gluecklicherweise in der Naehe einen guten Bekannten, daher das Ende der Veranstaltung dort mit drei Bier (eins fuer ihn, eines fuer die Tochter und eines fuer mich) abgewartet.



Und dann holte die Gattin die Schmu vor drei Tagen fuer ihre Rueckkehr nach Koh Phangan wieder zu uns.
Hip ist sie schon, die Alte. Hat sich so ein Mehrzweckgeraet mit wechselnden Lichtern gekauft



und wollte noch zwei Tage bei uns uebernachten. Und, meine Junge wollte sie begleiten und 2 Tage auf Koh Phangan verbringen (inzwischen von mir auf mindestens vier Tage eingeredet)
Passte mir irgendwie nicht, hab sie daher vor die Alternative gestellt, entweder kehrt sie am naechsten Tag zurueck, dann fahr ich sie nach Donsak zur Faehre, oder sie muessen sich am uebernaechsten Tag mit dem Minibus dorthin transportieren lassen.
Mein Angebot wurde angenommen, da fruehzeitig abgefahren in Khanom eine Kleinigkeit gegessen

Der Strand menschenleer, und nicht nur der Strand



auch die Restaurants (die Personen im Hintergrund sind Kellner)



Und wieder musste Schmu alles bis auf den letzten Rest essen, da so teuer, wie sie meinte (600 Baht mit zwei Bier a 80)



Dadurch kam ich a bissl in Zeitdruck und fuhr natuerlich ziemlich schnell, um die 14 Uhr Faehre nicht zu verpassen. Die oftmalige Frage der Schmu an die Gattin, ob ich wegen der Biere besoffen bin, weil ich so rasant auf dem Weg war habe ich mehrmals so beantwortet, dass ich nicht besoffen sein muss wie ein Thai, um schnell zu fahren.

Ging sich im Endeffekt aber noch leicht aus



Auch bei den Faehren nicht viel los



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« Letzte Änderung: 06. Oktober 2019, 11:01:16 von franzi »
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