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Autor Thema: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands  (Gelesen 21879 mal)

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Lung Tom

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Re: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands
« Antwort #210 am: 18. Mai 2019, 21:20:20 »

Schön langsam nervt es, entweder die Nachbarn verbrennen entsorgen ihren Müll anders - oder ich gewöhne mir meinen Reflex ab, was wahrscheinlich leichter realisierbar ist...

Schoenen Gruss in den Wilden Osten, kann Deinen Bericht gut nachvollziehen:

Meinen Nachbarn kann ich eigentlich gut leiden. Leider ist es ihm nicht auszutreiben, seine Holzkohle mit alten Mopedschläuchen anzuzünden. Normal tun mir nur seine Enkel leid, die in diesen "Pest-Schwaden" rumturnen. Aber ab und an, wenn der Wind ungünstig steht, und ich mal oben was zu tun habe - z.B. Pflanzen vor dem Grundstück wässern - da krieg ich echt Angst um meine Lunge  {:}

Zum Glück gibt es seit einigen Jahren eine funktionierende Müllabfuhr hier - sodas die ganz großen Belastungen ausbleiben.

Am besten wird es wohl sein, in solchen Situationen einen Mund/Nasenschutz zu tragen. Mach ich jetzt auch beim Laub fegen; durch die Hunde sind soviele Haare verteilt, die mag man auch nicht einatmen.

In dem Zusammenhang fällt mir gerade noch ein, man sollte auch ab und an mal auf moeglichen Wurmbefall bei den Haustieren und natürlich auch bei sich selbst achten. Kann recht schnell vom Haustier auf den Mensch übertragen werden, durch eine kleine Unachtsamkeit oder was auch immer.

Zum Moped-Thema: an der Uni gibts hier eine Truppe, die sich in ihrer Freizeit der Restaurierung bzw. Verschoenerung alter Zweiräder widmet. Immer wieder spannend zu sehen, was die Studenten so zusammen basteln. Nummernschilder sehe ich an den "antiken" Fortbewegungsmitteln selten und ein grünes Buch ist wahrscheinlich auch meist nicht mehr vorhanden...

Schoenen Abend
Lung Tom

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Suksabai

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Re: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands
« Antwort #211 am: 18. Mai 2019, 21:56:11 »



Tja, Müllabfuhr? Nie gehört!  ;] ;] ;]

Es sind ja auch keine extremen Schwaden, die zu mir ziehen - nur der Geruch macht mich nervös (aus beschriebenem Anlass)

Und Haustiere: unzählige Tschintschoks, ein Pärchen samt Nachwuchs Tukää, eine Eidechsenfamilie, die im Haus ein und aus geht, und seit kurzem im Garten eine Echse,

die wie ein Mini-Waran aussieht, hochbeinig hellbraun...

Keine Wurmgefahr...  :D

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Suksabai

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Re: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands
« Antwort #212 am: 06. Juni 2019, 18:04:36 »

Heute möchte ich einmal einen Beitrag verfassen, der hart an der Grenze zu Werbung ist -
andererseits ist er aber auch vielleicht hilfreich für Farangs in meiner Ecke...

Also von Anfang an:
ich hatte unerträgliche Vibrationen bei meinem 28jährigen Mitsubishi L200 4WD in einem gewissen Geschwindigkeitsbereich zu ertragen - das nervt mit zunehmender Länge der Strecke.
Ausserdem sah ich, dass die Aussenflanke des rechten Vorderreifens etwas mehr abgefahren war als das restliche Profil.
Da ich ja erst vor kurzem dem alten Büffel vorne neue Antriebsachsen spendiert hatte, dachte ich, es könnte sich bei den Arbeiten Spur und/oder Sturz verstellt haben.

Also fuhr ich zu meinem (relativ neuen) Freund Norbert, der einen gutgehenden Farangtreff (Pizza4You) in Kantharalak betreibt.
Ja, er wisse da eine Werkstätte, sehr neu und top ausgestattet - und man spricht englisch!

Da musste ich hin, es sind von ihm aus (Busbahnhof) ca. 5 km in Richtung Sisaket.
Richtig, da war die Firma auch schon, wie sie Norbert beschrieben hatte, auf der linken Strassenseite, mit einem markanten betonierten Vorplatz und Buswartehüttchen,
ca. 200 m nach dem offiziellen Mitsubishi-Stützpunkt:





(links verglast der klimatisierte Kundenwarteraum)

(Koordinaten:  14°39'51.33"N     104°36'7.82"E )
(Kleiner Hinweis für etwaige Autobesitzer, die hinfahren: wenn man von Sisaket kommend zum Land Transport Office kommt, ist man schon weit vorbei)

Als ich ausstieg, stürzte sich gleich ein junger Mann auf mich und fragte, wie er mir helfen könne.  Ich erklärte ihm meinen Verdacht, er nahm es offenbar mit Sachverständnis auf,
denn er führte mich gleich zum Mess-und Prüfstand, den er nicht ohne Stolz präsentierte:



Na, das liess mich nicht unbeeindruckt, sowas sieht man selten im LoS - und schon gar nicht im "Wilden Osten" - aber er belehrte mich eines Besseren.
Direktimport aus USA, nicht der Schrott, den man in Thailand evtl. erhält - inkl. Einschulung fast eine Million...

Wie auch immer, als der Mechaniker dazukam, stellte der fest, dass der Reifen auch auf der Innenflanke bereits Erscheinungen des Abgefahrenseins aufwies -
also nix mit Spur und Sturz: ich war der Arxxx, ich hatte den Reifen eine Zeit lang mit zuwenig Druck gefahren.

Ausserdem bemerkte der Mechaniker, dass der Reifen einen minimalen Schlag aufwies.
Da fragte mich der junge Mann, wieviel ich normalerweise auf meinen Pickup laden würde, über 1000 kg? - Nein.
Na gut, dann könne man ja die Räder vorne mit hinten tauschen, hinten wirken sich (leichte) Unwucht und (minimaler) Schlag nur marginal auf den Fahrkomfort aus.
Hätte ich schwere Lasten transportieren wollen, hätte er mir zu einem Neukauf von Reifen - die er vorrätig hatte - geraten.

DAS hat mir aber gewaltig imponiert!
Ad 1 hätte er auch versuchen können, mir eine Vermessung mit den verbundenen Kosten aufzulegen,
Ad 2 hätte er in weiterer Folge mir neue Reifen andienen können.
Ad 3 hat der Mechaniker im Zuge des Umsteckens auch noch alle Gelenke überprüft

Aber nein, die 2 ehemalig hinteren, jetzt Vorderräder wurden auf den (nagelneuen) Wuchtmaschinen nochmals präzise gewuchtet,
im Zuge des Umsteckens wurde ich noch darauf aufmerksam gemacht, dass da irgendein Plastikteil, der zwischen den Blattfedern stecken sollte,
praktisch nicht mehr vorhanden war (mit dem Hinweis auf 50 Baht/Stk., 2 Stück) nach meiner Zustimmung gleich miterneuert,
eine Probefahrt gemacht, mir auch eine angeboten und ich verneinte (wenn sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, dann passt es)

und schlussendlich schlappe 400 Baht in Rechnung gestellt....

Das Problem war damit restlos behoben - ich war vorher bei ZWEI Reifendiensten, die immer brav wuchteten....

Blick in die Halle:



Ich bin jedenfalls von so einer Werkstatt und Kundenbetreuung schwerstens beeindruckt...

PS: falls gebraucht, die Tel.Nr. des englischsprachigen Juniorchefs: 0810747475



« Letzte Änderung: 06. Juni 2019, 18:10:16 von Suksabai »
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Suksabai

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Re: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands
« Antwort #213 am: 10. Juni 2019, 14:17:14 »



Vor einiger Zeit - es mag auch schon ein Jahr her sein - verspürte unsere Nachbarin, eine Frau in den Sechzigern und nicht gerade die Hellste

(so mancher spricht auch von dem berühmten "Sprung in der Schüssel" ), natürlich auch zur angeheirateten Verwandtschaft meiner Mia zählend,

ein Brennen in der Brust.

Sie machte sich sogleich fertig für den Letzten Gang, stellte alles ein, was irgendwie nach Arbeit roch und wartete auf ihr Ableben.

Nach ein paar Wochen wurde es ihrem Gatten zu bunt und er schleifte sie zum Arzt, der eine Magenübersäuerung konstatierte,

ihr ein paar Tabletten und den Rat mitgab, so oft als möglich die Luft rauszulassen - sprich: zu rülpsen.

Das nahm sie sich zu Herzen! Nicht nur, dass sie ihre Werktätigkeit wieder aufnahm, sie perfektionierte auch ihren Rülps-Stil!

Jedenfalls kann die Umgebung live und lautstark miterleben, wenn sie sich in Sachen Gasen Erleichterung verschafft.

Momentan dürfte es wieder ein bisschen schlimmer sein, es hört sich an, wie wenn ein Ochsenfrosch-Pärchen balzen würde.

Obschon: wenn man genau hinhört, mischt sich in das Geräusch auch ein bisschen was vom Gegrunze eines Wasserbüffels...

 {:}  ;] ;] ;]


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Re: Erlebnisse im "Wilden Osten" Thailands
« Antwort #214 am: 10. Juni 2019, 14:21:49 »

 :D   :D
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