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Autor Thema: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl  (Gelesen 70167 mal)

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Vimana

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #495 am: 19. Mai 2017, 16:30:30 »

Das neueste zum Lachen: Robin Wright, First Lady in der Serie " House of Cards", beschwert sich:

Donald Trump hat alle unsere Ideen für Staffel 6 geklaut!
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Benno

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #496 am: 19. Mai 2017, 17:23:06 »


Noch etwas zum Lachen aus der Clownerie des Anti-Trump Theaters !





Von Wolfgang Röhl. Wir schreiben die letzten Tage von Trumps Chaosregime. „Das alles endet mit diesem Film“, erklärte jetzt der Filmemacher Michael Moore, Amerikas hierzulande meistgeliebter Politclown („Stupid white men“).

Seine Ankündigung, dem Donald mit einer neuen Doku unter dem Titel „Fahrenheit 11/9“ den Fangschuss zu verpassen, wurde von allen deutschen Leitmedien enthusiasmiert  verbreitet .

Dabei gerieten die jüngeren Erfolge des Hillary-Kumpels etwas aus dem Blick. Sein letzter Anti-Trump-Film, „Michael Moore in TrumpLand“ von 2016, spielte sage und schreibe beinahe 150.000 Dollar ein („La La Land“: 151.101.803 Dollar allein auf dem US-Markt). Und der linke „Guardian“ nannte Moores vorletztes Werk „Where to Invade Next“ den "größten Flop überhaupt". Mr. President, it’s over!

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thai.fun

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #497 am: 19. Mai 2017, 19:21:48 »

Nicht zum lachen fand ich was mir mein Lehrmeister (Gott hab in Selig) neben vielem anderen in den Jahren 1961-65 auf meinen Lebensweg mitgab.

"Wenn du willst das man über das was du sagst oder machst nicht schlecht sprich, dann sprich oder mach nichts".  :-X

Wahrscheinlich trifft Trump meinen "Lehrmeister" erst wenn es u späht ist ...  {--
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Wonderring

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #498 am: 21. Mai 2017, 21:39:40 »

Moin Frieden schaffen mit Waffen, verheisst nicht nur das, sondern auch Jobs ohne Ende.

 So wird denn jetzt auch klar, das ein "Geschaeftsmann" das macht, was er am besten kann, verkaufen! Und auch das was Amerika ueberall in der Welt vorfuehrt.

Zit>:
Die USA und Saudi-Arabien haben sich am ersten Tag des Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Riad auf eines der größten Waffengeschäfte in der gemeinsamen Geschichte der beiden Länder geeinigt. Es wurden mehrere Abkommen im Wert von insgesamt etwa 340 Milliarden Euro unterzeichnet, wie der saudische Außenminister Adel al-Dschubeir bei einer Pressekonferenz mit seinem amerikanischen Amtskollegen Rex Tillerson mitteilte. Die amtliche saudi-arabische Nachrichtenagentur Sana sprach von 34 Abkommen in verschiedenen Bereichen wie Rüstung, Öl und Luftfahrt.

Zu den Vereinbarungen zählt ein Rüstungsabkommen zwischen beiden Ländern im Wert von etwa 98 Milliarden Euro. Tillerson sagte, das Geschäft garantiere die langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens und der gesamten Golfregion angesichts des "bösartigen iranischen Einflusses" und "der mit dem Iran zusammenhängenden Bedrohungen". Tillerson forderte den wiedergewählten iranischen Präsidenten Hassan Ruhani auch auf, die Tests ballistischer Raketen zu beenden und das iranische "Terrornetzwerk" aufzulösen.

weiterlesen:http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/donald-trump-auslandsreise-saudi-arabien-riad

Zum Vergleich gibt die Schweiz jaehrlich 5 Mrd. fuer Ruestungsausgaben aus. So koennten fuer diesen MRD schweren Deal die Hungersnoete in der Welt auf Jahre bezahlt werden...

Und mit Ruahni (Iran) weiter an der Spitze, faellt eigentlich der Aufruestungsgrund auch weg, genau diesen Friedensweg hat das iranische Volk eigentlich mit dessen Wiederwahl signalisiert!

Bin gespannt: was als letzte Station in Bruessel, oder gar fuer D, was bei der "Verkaufstour" an Spielzeug abfaellt? C-- C--

LG.W

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namtok

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #499 am: 22. Mai 2017, 00:18:26 »

 ;)

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thai.fun

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #500 am: 22. Mai 2017, 17:34:14 »

So wird denn jetzt auch klar, das ein "Geschaeftsmann" das macht, was er am besten kann, verkaufen!

Macht-Reden in Populistischer Reinkultur, oder so!?

Trumps Grundsatzrede in Saudiarabien "Vertreibt die Terroristen"! Dass braucht wirklich Mut, so was den größten Islamistischen Terroristen direkt ins Gesicht zu sagen. Hut ab vor Trump. Ja Geschäften kann er, sogar mit den Teufel die er ja eigentlich aus Amerika aussperren will. Und das lassen sich die "Teufel" Saudis bieten nur um die Teufel Irans zu bekriegen und OEL loswerden zu können.  :}
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Wonderring

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #501 am: 23. Mai 2017, 10:47:18 »

Moin Thai.fun Hast du verpasst, das im Iran gerade Wahlen waren, und wie das Volk so denkt in Bezug auf Zukunft?
Wenn sich ein Tramp schon in die "Hoehle des Loewen" begibt, wird es denen natuerlich weissmachen der Feind sitzt nebenan....schliesslich will er ja auch noch Spielzeug absetzen....

Somit ist aus dem einst "gefraessigen Tiger" schon laenger ein "zahnloser" geworden, nur das einstige Weltbild passt da besser zur Verkaufsschau...

Was ist denn daran Populistisch, das ist die Realitaet!

LG W.
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Suksabai

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #502 am: 23. Mai 2017, 11:18:11 »


Naja, man kann zu Donald stehen, wie man will, leicht hat er es nicht!

Behördendokumente enthüllen
Hedgefonds-Legende Soros wettet 800 Millionen Dollar gegen Trumps Rally


George Soros geht seine nächste große Wette ein:
Der Investor, der mit seiner Attacke gegen das Pfund in den 90ern weltbekannt wurde,
spekuliert in großem Stil gegen die US-Börsen,
und damit gegen US-Präsident Donald Trump und die von ihm entfachte Rally,
wie am Montag aus Dokumenten der US-Börsenaufsicht SEC bekannt wurde.

Quelle hier

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

namtok

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #503 am: 23. Mai 2017, 13:12:01 »

Er hatte sich bei Trumps Wahlsieg schon mal kräftig die Finger verbrannt, somnamnah...  {--
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thai.fun

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #504 am: 23. Mai 2017, 17:04:11 »

Moin Thai.fun Hast du verpasst, das im Iran gerade Wahlen waren, und wie das Volk so denkt in Bezug auf Zukunft? ...

Was ist denn daran Populistisch, das ist die Realitaet!
Wäre ja ein Traum, wenn der Populist Trump die Islam-Tiger zähmen könnte indem er denen die Religion Mammon vorschreibt, oder so. ... Aber! Gerade schau ich nach "Manchester" ...
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Benno

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #505 am: 24. Mai 2017, 21:34:35 »


Voltaire Netzwerk meldet am 23. MAI 2017 :

Hillary Clinton’s "Vorwärts!"

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Lung Tom

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #506 am: 24. Mai 2017, 22:19:33 »

Wird Zeit das Natas sie nach Hause holt....



..den George kann sie gleich mitnehmen. Aber der ist wahrscheinlich Natas selber, upps  :-X
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Helli

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USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #507 am: 24. Mai 2017, 23:02:32 »

Voltaire Netzwerk meldet am 23. MAI 2017 : Hillary Clinton’s "Vorwärts!"
Soweit ich das mitbekommen habe, kann die Frau Dingens nur davon träumen!
Selbst wenn man den Herrn Trump vom Stuhl kicken könnte, Nachfolger würde sein Vize!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Burianer

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #508 am: 26. Mai 2017, 06:23:56 »

Ein Bild sagt  mehr als   tausend Worte   :]
Trump,  in Amerika habe ich dir schon nicht die Hand gegeben, jetzt werde ich dich auch nicht kuessen  {--

  http://www.n-tv.de/politik/Trump-bleibt-hart-article19860090.html   
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Benno

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Re: USA , das neue Zeitalter ? Nach der Wahl
« Antwort #509 am: 26. Mai 2017, 20:52:10 »




Fünf Gründe, die für den US-Präsidenten sprechen

Wolfram Weimer  / 26.05.2017

Für die meisten Europäer ist der Amtsantritt von Donald Trump in etwa so erfreulich wie Reizhusten. Seine Beliebtheit ist diesseits des Atlantiks im gefühlten Mittel von Zappel-Philipp und Räuber Hotzenplotz. Man erwartet von ihm im besseren Fall alberne Eitelkeit und Sprunghaftigkeit, im schlechteren großen, nationalistischen Ärger. Von der Autoindustrie bis zu Nato-Generälen, von Klimaschützern bis zu Kulturschaffenden gibt man sich hell entsetzt.

Nun wirkt mancher Trump-Pessimismus zuweilen wie der hungernde Teil einer untergehenden Ideologie – vieles an der rasenden Kritik klingt wie linkes Selbstmitleid.

1. Zwischen den USA und Russland bahnt sich ein Ende der Eiszeit an. Trump und Putin haben signalisiert, dass sie die angespannten Beziehungen auf eine neue, partnerschaftliche Grundlage stellen wollen. Auch wenn uns Europäer das mulmige Gefühl beschleicht, dass sich zwei Kirmeskerle damit die Welt wie einen Jahrmarkt aufteilen könnten, so ist die Aussicht auf eine neue Ost-West-Entspannung doch prinzipiell positiv. Diese Beziehungs-Achse bleibt nun einmal für den Welt – und insbesondere Europafrieden alles entscheidend. Nicht nur weil mit einer Aussöhnung ein globales Wettrüsten verhindert würde. Wenn Washington und Moskau fortan bei wichtigen geopolitischen Krisen an einem Strang zögen, würden viele Konfliktlagen entschärft. Auch in Europa haben wir ein Interesse daran, dass die Ukraine-Krise oder der Syrienkrieg nicht weiter eskalieren, sondern zu einer friedlichen Lösung führen.

2. Die Chance auf ein Ende des Syrien-und Irakkrieges steigt mit der Amtsübernahme Trumps. Der designierte Präsident hat angekündigt, mit Russland, der Türkei und Iran einen möglichst raschen, umfassenden Friedensdeal herbeizuführen. Er legt – anders als die Obama-Regierung – keinen Wert auf den Sturz Assads. Trump zielt vielmehr auf Stabilität und die Bekämpfung des IS-Terrorismus. Trump hatte von Anfang an einen viel realistischeren Blick auf das verminte Konfliktfeld als seine Vorgänger Obama oder Bush. So sprach sich Trump erstmals 2004 und auch danach immer wieder gegen den Irakkrieg aus.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte er noch vor wenigen Tagen den Irak-Krieg als möglicherweise schlechteste Entscheidung in der Geschichte der USA. „Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu werfen“, sagte er. „Und nun ist es einer der größten Schlamassel aller Zeiten.“

3. Die Entspannung mit Russland und die dadurch wahrscheinlichere Befriedung von Konflikten wie in Syrien oder der Ukraine dürfte der Wirtschaft neue Chancen eröffnen. So würde insbesondere die deutsche Wirtschaft von einem Ende der Russland-Sanktionen erheblich profitieren. Die Stabilisierung der Lage in Osteuropa und im Nahen Osten könnte zu einer Friedensdividende führen.

4. Das angekündigte US-Konjunkturprogramm dürfte die gesamte Weltwirtschaft beflügeln – so er nicht durch kurzsichtigen Protektionismus großen Flurschaden anrichtet. Trump will mit Multimilliarden-Investitionen die Infrastruktur der USA massiv modernisieren. Die Experten der OECD erwarten dadurch, dass die US-amerikanische Wirtschaftsleistung im Jahr 2018 um 3 Prozent zulegen könne. Den Impuls durch das von Trump bislang skizzierte Wirtschaftsprogramm schätzen die OECD-Experten auf 0,4 Prozentpunkte 2017 und auf rund 0,8 Prozent 2018. Davon wiederum können auch andere Länder – allen voran Deutschland, China und Japan – profitieren.

Seit Trumps Wahlsieg steigen an den Weltbörsen die Aktienkurse. Die Aussicht auf eine wirtschaftsfreundliche Politik mit niedrigen Steuern und die Konzentration des Staates auf Infrastruktur und Sicherheit anstatt auf Umverteilung und Umerziehung führt zu erheblichen Wohlstandsgewinnen rund um den Erdball. Allenthalben glauben große wie kleine Investoren, dass diese strategische Linie der Wirtschaftspolitik positiv sei und also investieren sie. Dieser Effekt wirkt wie ein Aufschwungimpuls in sich selbst. Alleine der Zehn-Prozent-Sprung der bisherigen Trump-Hausse hat im globalen Asset-Volumen der Aktien etwa sieben Billionen Dollar Zugewinn ausgemacht. Jedes Altersversorgungswerk, jeder Pensionsfonds, jedes Aktienportfolio von Sparern profitiert davon unmittelbar. Zugleich erleichtert die gut laufende Börse die Refinanzierung vieler Unternehmen und mehrt mittelbar Wohlstand für viele.

5. Trumps politischer Non-Konformismus könnte auf die verkrusteten westlichen Demokratien wie eine Frischzellenkur wirken. Das bestehende Politiksystem aus Partei- und Medienkartellen verliert in vielen Ländern an Akzeptanz. Trumps polternder Amateurstil entlarvt zuweilen die dringende Reformbedürftigkeit mancher Institution – zum Beispiel eine als oligarchisch empfundenen Kaste von Parteiberufspolitikern. Oder eine als belehrend und einseitig auftretende Medienelite. Oder ein Steuersystem, das Millionen von Menschen, insbesondere aber der wirtschaftende Mittelstand als unfair und viel zu kompliziert ansieht. Wenn Trump das Steuersystem – wie angekündigt – vereinfacht und den Mittelstand entlastet, dann würde er damit ein Vorbild für die überfällige Reform in vielen Ländern schaffen. Es kann dabei hilfreich sein, dass Trump weder Berufspolitiker ist noch zum Establishment gehört.

„Der Spiegel“ beschrieb das schon früh als eine besondere Stärke Trumps, der „fast alles unterlässt, was herkömmliche Politiker machen.“ Er benenne gnadenlos alles, was im politischen System der USA faul sei. Und seien es – wie in dieser Woche – die Nato oder die EU, die er ebenso verblüffend offen hinterfragt.

Tatsächlich bedürfen beide einer Revision. Ist die EU demokratisch genug? Wird sie von den Europäern wirklich akzeptiert? Ist sie effizient und bürgernah? Wo löst sie Probleme, wo schafft sie nur Bürokratie und Bevormundung? Ist sie ausreichend stark, um echte Probleme lösen? Droht ihr der Zerfall, weil die Europäer ihr nicht mehr trauen? Sie muss – da hat Trump einfach recht – wie die Nato neu gedacht und gebaut werden. Schützt die Nato ausreichend und zielsicher gegen Islamismus und Terrorismus? Hat sie einen Beitrag zur Befriedung der Ukraine oder Syriens geleistet? Stabilisiert sie unser Verhältnis zu Russland? Ist sie modern ausgerichtet für neue Allianzen des 21. Jahrhunderts oder doch ein Relikt des Kalten Krieges aus dem 20. Jahrhundert?

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.
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