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Autor Thema: Privat Krankenhäuser in Thailand  (Gelesen 3056 mal)

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Alex

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Privat Krankenhäuser in Thailand
« am: 01. April 2017, 10:25:57 »

Pfand für Hospitalkosten:

 Schmuck beschlagnahmt

Ein Privatkrankenhaus in Si Racha, nördlich von Pattaya, sieht sich Ermittlungen gegenüber, weil die Familie eines 34 Jahre alten Patienten „gebeten“ wurde, Goldketten zu überreichen, damit der Patient in ein anderes Krankenhaus verlegt werden kann.

Nach dem Vorfall sagte der Vizesprecher des Health Service Support Department (HSSD), dass man erste Ermittlungsergebnisse innerhalb von drei Tagen erwarte. Wie es aber immer so ist, hat man nie wieder etwas gehört.

Die Beschwerde richtete sich gegen das Privatkrankenhaus Piyavejj Bowin in Si Racha in der Provinz Chonburi.

Was dort vorgefallen war, wurde nur bekannt, weil ein Freund des Patienten auf sozialen Netzwerken postete, was sich in dem Krankenhaus abgespielt hatte. Neben allen anderen Aspekten ist auch dieser Fall ein Beispiel dafür, wie mächtig die Botschaften auf sozialen Netzwerken sind.

weiterlesen :::

http://hallomagazin.com/nachrichten-in-deutsch/pfand-fuer-hospitalkosten-schmuck-beschlagnahmt/

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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #1 am: 01. April 2017, 11:29:51 »

72-hour emergency treatment for free at any hospital

By Pratch Rujivanarom

The Nation
 
Under the new scheme, emergency patients can receive free medical service for the first 72 hours at any hospital before they are transferred to their registered hospital on their medical scheme.
 
STARTING FROM today, emergency patients can go to any hospital for 72 hours free emergency treatment, the Public Health Ministry has announced.

Public Health Minister Dr Piyasakol Sakolsatayadorn said yesterday that the ministry has launched the Universal Coverage for Emergency Patients (UCEP) policy.


http://www.thaivisa.com/forum/topic/976378-72-hour-emergency-treatment-for-free-at-any-hospital/
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Suksabai

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #2 am: 01. April 2017, 11:37:58 »


Da hatte der Mann aber Pech, dass er VOR diesem Beschluss Notfallpatient wurde. . . .

lg
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Helli

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #3 am: 01. April 2017, 16:35:21 »

Pfand für Hospitalkosten: Schmuck beschlagnahmt

Neben allen anderen Aspekten ist auch dieser Fall ein Beispiel dafür, wie mächtig die Botschaften auf sozialen Netzwerken sind.
Aus dem verlinkten Bericht geht aber nicht hervor, wie "mächtig" sie sind! Denn von einem "Erfolg" gegen die Praxis des KH ist keine Rede!
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Suksabai

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #4 am: 01. April 2017, 17:16:11 »


Ich verstehe allerdings die Aufregung nicht ganz:

wenn man knapp am Verdursten ist und ins nächstgelegene, aber teure Cafe, Restaurant etc. geht, um etwas zu trinken, kann ich auch nicht hoffen,
hochwertige Getränke zur "Lebensrettung" gratis zu bekommen.. . .
(ok, ist vielleicht etwas überspitzt)

Was ist daran auszusetzen, wenn für erbrachte Leistung mangels Bargeld des Schuldners ein Pfand eingefordert wird?
Die Leute im Spital werden ihre Pappenheimer schon kennen!

Ausserdem kann der Mann froh sein, kein Farang zu sein, ohne potente Versicherung oder Deposit wäre er möglicherweise verreckt, er wäre nicht
der erste gewesen.. . .

Zu der Regelung, dass das Government eine zwingende 72-Stunden-Erstversorgung verordnet hat, kann ich nur wieder mal sagen, dass die
das wieder mal nicht zu Ende gedacht haben.
Ein privatwirtschaftlich geführtes Spital wird über die erbärmlichen Vergütungen, die sie (vielleicht) zu erwarten - auf jeden Fall warten! - haben,
nicht wirklich begeistert sein und naturgemäss nicht mit Topleistungen aufwarten, ein Zustandsbild kann sich jeder gerne selbst ausmalen.. . . .

lg
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Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #5 am: 01. April 2017, 19:12:50 »

Moin heutzutage , ist selbst eine Erstversorgung nicht ueberall selbstverstaendlich. Vorgaben machen die KrankenhausManagements dazu. Selbst zwangsweise verordnet, neigt zur Vernachlaessigung mehr oder weniger.

Aerzte auf ihren Hippokratischen Eid aufmerksam zu machen, nuetzt auch nichts, so ist dieser sogar in EU in Vergessenheit geraten.

Also wenns soweit ist, werden die Karten gemischt sein, alles kommt auf den Tisch,und wenn man Abends noch lebt, war das Blatt gut.  Ansonsten hatte man nicht genug Asse! C--

https://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates

LG W.
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Prometheus

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #6 am: 02. April 2017, 17:15:02 »

Ich arbeite nun ueber 5 Jahre in einem privaten Krankenhaus. In dieser Zeit ist es immer mal wieder vorgekommen, dass wir notfallmaessig Patienten (Thais und Nicht-Thais) versorgen mussten. Dies kommt 1-2 mal in der Woche in etwa vor.Dabei gab es nicht einen Zwischenfall, der Aufmerksamkeit erregt haette. Fuer die Erstversorguing erhaelt das Haus eine Pauschale. Ist abzusehen, dass der Patient oder seine Angehoerigen/Freunde die Behandlung nicht stemmen koennen oder ist der Patient nur "staatlich" versichert, wird in das oeffentliche Krankenhaus verlegt.
Das Krankenhaus hat im letzten Jahr 4,2 Mio THB Aussenstaende "erwirtschaftet". Hierbei handelt es sich um Betraege, die Patienten oder Versicherungen, trotz abgegebener Garantieerklaerung noch dem Haus. schulden.
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Helli

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Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #7 am: 02. April 2017, 17:37:05 »

Was soll an dieser Idee einer kostenfreien "Erstversorgung" schlecht sein? Wenn die 30THB-Versicherung abgeschafft oder eingeschränkt werden soll, braucht auch eine Diktatur ein "Ersatz-Bonbon". Vielleicht fällt den Entscheidungsträgern in TH dabei auch mal auf, dass es höchste Zeit wird, den Versicherungen in TH mal kräftig auf die Füße zu treten. Deren Zahlungsmoral ist mehr als abenteuerlich - egal ob es sich um eine KV (wie @Prometheus andeutet) oder Kfz.-Versicherung (was ich aus eigenem Erleben kenne) handelt. Die Krankenhäuser werden ihre Kosten (und die "Ausfälle"!!!) mit Sicherheit in ihre Kalkulation eingebaut haben. Rechnet man dann noch die Gier der Besitzer dazu, kann man die horrenden Preise dort nachvollziehen!
Hier geht es nur um's Geldverdienen, das hat mit Sozialfürsorge der thail. Bürger nun wirklich nichts zu tun!
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jock

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #8 am: 02. April 2017, 17:48:47 »

@Prometheus

4,2 Mio THB sind viel Geld.

Aber um diesen Betrag in die richtigen Relation zu setzen,waere es
fein zu wissen,wie hoch ist der Gesamtumsatz des Krankenhauses,
auf wieviele Behandlungsfaelle verteilt sich der Betrag und wieso werden
zugesagte Zahlgarantien nicht eingehalten ?

Auch die Aufschluesselung auf nicht zahlungswillige Farangs und Einheim-
ische waere interessant.

Um mein Mitleid mit dem Krankenhaus fein abzustimmen,waere es notwendig,
den Gesamtgewinn und die Automarken des Boards zu erfahren.

Jock
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #9 am: 03. April 2017, 11:31:29 »

Die Realität in Thailand sieht leider anders aus ...

Thai`s die ihre Rechnung nicht bezahlen ( wollen oder können ) werden
selbstverständlich verklagt . Urteile sehen dann so aus , daß die Schuldner
ihre KKH Rechnung in 100 THB Raten / Monat abzahlen müssen !

Auf den Straßen fängt die Selektion schon an ... die sogenannten "Seelensammler "
aus den verschiedenen privaten Organisationen , die den Polizeifunk abhören und
meistens zuerst am Unfallort eintreffen ...  kassieren von Privatkliniken saftige
Provisionen für die eingelieferten Patienten.

Hilfreich ist dabei , wenn man selber nicht in der Lage ist zu bestimmen , wohin es gehen
soll ... einen mehrsprachigen Notfall-Ausweis mit zu führen . Auch helfen gefundene PKV
Karten und auch Credit Karten sind entscheidend wo man hingefahren wird .

In ganz Thailand gibt es nur in BKK eine Rettung über die Feuerwehr ... aber auch da
wird die Hauptarbeit von den privaten Organisationen erledigt . Btw. von denen hat
 niemand eine med. Ausbildung , allenfalls einen erste Hilfe Crash Kurs absolviert !

Diese privaten Hilfsdienste finanzieren sich über Spenden und die Fang bzw. Einlieferungs-
Prämien ! Die Fahrzeuge sind in der Regel selbst gestellte Private Pickups!



Bevor hier wieder mit dem " Besserwisser Argument " hantiert wird , ich weiß wovon ich
hier schreiben , da ich dem Highway Rescue in Suphanburi einen kompletten Satz Rettungs-
mittel inkl. einer Hydraulik Unit eines Österreichischen Herstellers vermacht habe und dort
Insider Infos sammeln durfte



(en ausführlichen Bericht über diese DONATION und den Freiflug mit der Thai Airways
sowie die Zoll Schwierigkeiten bei solchen Spenden mit hoher Wertigkeit sind in der
TIP History festgehalten worden ... )


Zurück zum Krankenhaus ... kürzlich ist einer der hier in PTY gescheiterten Geschäfts-Größen
mit dem Moped verunglückt . Einweisung durch die privaten Retter ins Banglamung Staats KKH !
Dort lief in den ersten Tagen eine Rechnung von knapp 50 K THB auf ; die Moped Versicherung
wollte aber nur für 16 kTHB gerade stehen ... ok der Rest wurde von Freunden u. einem Sponsor
bezahlt .

Nun zum Ablauf ... auch die Staats KKH`s sind nicht bescheuert und das Banglamung hat wohl
voraus gesehen , daß es da finanzielle Probleme mit einem Farang geben wird .

Das Prozedere ist simpel ... es wurde aus med. Gründen nach Chonburi verlegt ... und nachdem die auch gemerkt hatten was da abgeht nochmal aus med. Gründen nach BKK ... weiter geht es leider
nicht auf der Verlege-Leiter !

Wenn`s gut ausgeht wird der " PETER " das mit Hilfe von Freundes Spenden und die eines
solventen Sponsors , der ihm schon öfter aus der Patsche geholfen hat gut ausgehen !

So jetzt mal ne Frage ... wer hat denn so einen Notfall Zettel in der Börse für den Fall , daß
er nicht mehr ansprechbar ist nach einem Unfall ?

Die Krankenfahrzeuge des BPH & und des Bungrumrad PKH BKK haben im Gegensatz zu den
privaten Seelensammlern nicht nur eine ausreichende med. Notfall Ausstattung an Bord ,
sondern auch med. geschultes Personal bis hin zum Unfall Notarzt !

Es kann also über Leben entscheiden , mit wem der Transport stattfindet ... dies wird
in der Pampa ( nicht abwertend gemeint ) anders sein , weil dort die Wahlmöglichkeiten
nicht vorhanden sind und hier wohl jede schnelle Verlegung in med. Hände vorrangig ist.

 Ich kann das behaupten ,weil ich beide Dienste schon in Anspruch genommen habe .

Eine Nacht INTENSIV im BPH ,schlägt flott mit 40.000 THB zu Buche zuzüglich aller
med. & pharmakologischen Leistungen ... diese Werte kann ich alle schriftlich belegen.

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rampo

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #10 am: 03. April 2017, 11:49:39 »

Die Realität in Thailand sieht leider anders aus ...



So jetzt mal ne Frage ... wer hat denn so einen Notfall Zettel in der Börse für den Fall , daß
er nicht mehr ansprechbar ist nach einem Unfall ?



Lebe zwar in der Pampas , hab aber eine Karte in der Boerse wos hin gehen soll.

Wens mich mal erwischt .

Fg.
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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #11 am: 03. April 2017, 11:52:50 »

Zitat
4,2 Mio THB sind viel Geld.

nun Jock , für ein Privat KKh sind 4,2 Mio.THB ein Klacks !!! Die sind durch
solvente oder gut versicherte Patienten ruck zuck wieder eingefahren !

Btw. das Gesetz der Aufnahme Pflicht für Notfälle mußte auch nicht neu
beschloßen werden , das gab es schon immer ! Wilder Schlagzeilen Aktionismus !

Es ist jedenfalls für mich verständlich , wenn sich ein privat finanziertes Krankenhaus
wirtschaftliche Regeln setzt und bei Aufnahme die Solvenz bzw. die Versicherung
für die Begleichung der med. Leistungen feststellen läßt !

Sowohl das BPH als auch das Bungrumrad BKK  haben jedenfalls meiner PKV in direkt
Vereinbarungen bestätigt , daß sie nicht über der D - GOÄ abrechnen . In meinen OP`s
wurde das aber wieder durch den Chef Arzt Passus meiner PK Verträge aus gehebelt!

Dto. galt das für die Einbett Regelungen in beiden Häusern , die mit nicht unwesentlichen
Preisaufschlägen zu Mehrbett Angeboten aufwarten !


Ps. Das mit der Gebühren Ordnung Ärzte ( GOÄ ) ist in D genauso , mit dem Unterschied,
     daß die Chef Arzt Rechnungen einzeln und separat mit der PKV bzw. dem Patienten
     abgerechnet werden ... in Thailand sind diese Beträge in der ges. Rechnung des PKH`s
     eingetintet ! Sie sind aber in den mir vorliegenden Abrechnungen auch für mich ersichtlich
     und wurden allesamt direkt mit meiner PKV beglichen . Nie mußte ich in Vorleistung in Form
     eines DEPOSIT treten und bin regelmäßig über die der PKV in Rechnung gestellten Kosten
     schriftlich informiert worden. ( Im Bungrumrad BKK sogar täglich mit einer detaillierten
     Deklaration der angefallenen Kosten )
 

« Letzte Änderung: 03. April 2017, 12:11:02 von Alex »
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #12 am: 03. April 2017, 12:26:51 »

Zitat
die Patienten oder Versicherungen, trotz abgegebener Garantieerklaerung noch dem Haus. schulden.

Vom BPH weiß ich , das solche PKV`s , die trotz Garantie Erklärung nicht bezahlt haben
"black gelistet " werden . Die dort Versicherten werden vor der Behandlung aufgefordert
ein Deposit in Höhe der zu erwartenden Kosten zu hinterlegen .

Insbesondere wurde mir berichtet trifft das auf russische PKV`s zu . Mir sind auch hier in
Thailand abgeschlossene Versicherer bekannt , die nicht mit dem PKH abrechnen , sondern
der Kunde in Vorleistung treten muß !
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #13 am: 04. April 2017, 09:04:55 »

In den vier großen Krankenhaus Ketten in Deutschland

werden pro Jahr round about 820 Mio € Gewinn erwirtschaftet

... wer sagt es denn , das KKH`s keine Profit Center sind ???

Auf den Stationen wird gespart ... 15 Patienten / Schwester in D

in Norwegen ganze 5 Patienten pro Schwester im Schnitt .



Interessant diesmal Inkompetenz des Ministers trifft auf

kompetenten Sachverstand ... von OP Schwester u. leitendem Klinik Prof.
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Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #14 am: 04. April 2017, 10:55:06 »

Moin,

obwohl die Fragestellung "Krhs in TH" heisst, gehoert Allgemeines dazu auch hierherein, wie ich meine, und weil Alex ja den Schwenk selbst auf D gemacht hat.

Die ganzen Gesundheitsexperten der letzten Jahre in D, wie Bahr, Roesler, Groehe (Spahn -gesundh.pol.Sprecher CDu/CSU), Suessmuth, Schmidt, haben systematisch mit ihrer Politik zu diesem Gesundheits und Pflegenotstand gefuehrt! (uebriogens auf vielen anderen Gebieten auch, wie wir wissen, steht aber hier nicht zur Diskussion)

Auf den Punkt gebracht: Der Weg in die schwarze Null hat alles kaputtgespart. Ist aber auch hier nicht Thema der Diskussion, nur zur Anmerkung, bezogen auf die Vorgeschichte der Misere.




Es bleibt noch viel haengen bei den Krankenhaeusern, logisch weil das ganze Abrechnungssystem und die Methoden geduldet werden , bzw. loechrig wie ein Kaese sind:  Dafuer wird dann beim Kranken und Pflegebeduerftigen sehr kleinlich geschaut, und der Rotstift grosszuegig angesetzt.

Wobei Pharmalobby, Gesundheitslobby eben die "staerkeren Gegenargumente" haben!

Das schmutzige Geschaeft     Wem das noch nicht genuegt , die Tube ist voll davon!
  Gefahr Krankenhaus

Alles resultierend, weil die sogenannten Experten ihrer Politik verpflichtend,  ihren Kurs in den Notstand zu fahren , immerwieder schoenreden muessen.
Um noch halbwegs glaubwuerdig zu erscheinen, und dem Volk nicht gleich mit der "Holzhammermethode" Kopfschmerzen zu verabreichen!

Dafuer bleibt es aber bei vielen nicht mehr bei nur Kopfschmerzen, was dieser Notstand alles bereithaelt fuer die Leidtragenden.
In den Nachbarlaendern sehen wir, das es auch anders ginge wiedermal. Aber das ist ja weit weg vom politischen Willen der letzten Jahre.

Ja sogar einige privat Krankenheauser in TH koennen als positive Beispiele ,u.a. was Hygiene ,Sauberkeit, Dienst/Umgang am Patienten etc.  angeht, genannt werden.

Zitat
... wer sagt es denn , das KKH`s keine Profit Center sind ???

Auf den Stationen wird gespart ... 15 Patienten / Schwester in D

in Norwegen ganze 5 Patienten pro Schwester im Schnitt .

Und komischerweise funktioniert alles tadellos in viel kleineren Volkswirtschaften, und in der groessten soll das nicht gelingen, wer soll das glauben???

Fuer mich ist klar, wer an diesem Notstand und am System der Lobbybefriedigung die Schuld traegt.
So wird dieses System auch von einer 3 Saeulen Konstellation getragen (um auch mal solche schoenen Beispiele anzubringen) Politik, Lobbyistenvereinigungen (Pharma,Kassen,etc) und .....und Privatisierungen!

Wenn ein Staat nicht bereit ist, fuer seine Buerger bestimmte Leistungen zu erbringenbzw. zu subventionieren, wird es immer "Ware gegen Leistung bzw. Geld gegen Leistung" heissen, mehr noch bei Privatgefuehrt!  Damit gibt es immer die Gewinner oder Verlierer, die es sich leisten koennen oder nicht.
So wird die Klasseneinteilung schon bewusst forciert.

Fuer mich war einer der groessten Fehler ueberhaupt die Krankenhaeuser zu privatisieren, und sogar trotz gegenteiligem Volksentscheid wie in Norddt. (CDU)

Mehr dazu wurde in einem anderen Fred schon gesagt!

LG W.
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