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Autor Thema: Meine Kühe in Sakon Nakhon  (Gelesen 36890 mal)

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dolaeh

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #30 am: 10. April 2017, 12:22:31 »

Einfach nur KLASSE  ;}
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #31 am: 10. April 2017, 12:53:05 »


Danke an alle, denen es gefällt. Die Geschichte ist ja noch lange nicht fertig, es wird immer wieder etwas geben.

Pinkas
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #32 am: 11. April 2017, 09:47:17 »


Heute wurden die 25 Kühe, die aus dem Regierungsprogramm stammen, geimpft.
Danach dürfen die Bauern die Tiere nun nach Hause mitnehmen.

Ich bin froh darüber, so habe ich den Stall wieder alleine für meine Kühe, wofür er ja gedacht war. Um neun Uhr war die Aktion abgeschlossen. Der Arzt erklärte, die Kühe sollten erst Nachmittags nach etwa 15:00 Uhr nach Hause gebracht werden wegen der Hitze.
Doch wenn ich das Thermometer und die Wetterkarten ansehe, ist es um 09:00 Uhr wesentlich weniger heiss als am Nachmittag.
Ob das Thailogik ist, ich weiss es nicht.

Muss aber morgen dann alles noch sauber machen. So wie ich meine Leute hier kenne, werden sie eher nicht helfen dabei.

         
          Der Medizinkoffer des Doktors.

         
          Ein "Pieks" und die Sache ist erledigt.

Übrigens waren die Kühe viel ruhiger beim Impfen, wenn ich dabei stand und beruhigend auf sie einsprach. Der Tierarzt und seine beiden Helferinnen waren begeistert und die eine der Damen musste sofort ein Bild davon machen.
Dabei war ich noch nicht einmal gekämmt  ;D

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Suksabai

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #33 am: 11. April 2017, 10:44:19 »


Pinkas, der "Rindvieh-Flüsterer"  ;]

lg
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drwkempf

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #34 am: 11. April 2017, 13:43:40 »

Pinkas,

EINFACH KLASSE👍👍👍
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #35 am: 12. April 2017, 09:38:56 »


@suksabai
Es hat sich in meiner Zeit als Tierpfleger im Basler Zoo gezeigt, dass ruhige tiefe Töne auf Tiere beruhigend wirken. Zwar kein Flüsterer wie der Berühmte im Film, doch schon mit Herz dabei. Und ich rede immer mit den Kühen.

@forendoc, danke fürs Kompliment.

Gestern gegen fünf Uhr Nachmittags sind dann die vier Mitglieder der Gruppe gekommen. um ihr Kühe abzuholen. Das lief im Grossen und Ganzen gut ab. Bis auf die letzte "Herde", da war eine Kuh dabei, die wollte sich partout nicht wegbringen lassen. Die Bauern zerrten und rissen am Seil, doch sie wollte nicht. Auf einmal riss sie sich los, die Schnur zerriss und sie raste ungebremst in Richtung des Maschendrahtzauns um unser Haus. In ihrer Angst sah sie den Zaun nicht, raste einfach durch und zerbrach dabei drei Betonpfosten. Ok, die sind jetzt nicht von Spitzenqualität, denn eigentlich soll der Zaun die Hunde abhalten, auf Hühnerjagd zu gehen.

Die Besitzerin hatte schon Angst, dass würde nun ins Geld gehen für sie. Denn einer meinte, man müsste nur etwas Pflaster an die Pfosten schmieren, dann würde das halten. Ich sagte ihm dann, die werden neu gesetzt. Ich gebe die Pfosten, das Kies und den Sand, und der Besitzer bringt den Zement und macht die Arbeit, so wirds gemacht.

Meine Lebensgefährtin konnte die Kuh dann aus dem Garten bringen, ohne dass sie noch mehr Schaden anrichten konnte. Danach riss sie aus und kam erst etwa eine Viertel Stunde später zurück. Es gelang nicht mehr, sie einzufangen, sodass wir sie in den Laufstall dirigierten, in dem wir eine meiner Kühe als Leittier holten.

Über Nacht bleib sie dort und heute Morgen kam dann der Besitzer zurück, und zusammen mit seiner Frau konnte er die Kuh schlussendlich einfangen und es gelang ihm, sie auf seinen Pick-up zu laden und nach Hause zu bringen.
Komischerweise war das Aufsteigen für sie kein Problem.   

Nach Songkran kommt er vorbei und setzt die drei Pfosten neu.

         

         

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Helli

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Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #36 am: 12. April 2017, 16:45:18 »

Pinkas, der "Rindvieh-Flüsterer"  ;]lg
Zitat @pinkas: Es hat sich in meiner Zeit als Tierpfleger im Basler Zoo gezeigt, dass ruhige tiefe Töne auf Tiere beruhigend wirken. Zwar kein Flüsterer wie der Berühmte im Film, doch schon mit Herz dabei. Und ich rede immer mit den Kühen.

Wenn man sich diese Bilder über das Werden einer Viehhaltung anschaut und sich dann in der Gegend bei Einheimischen umschaut, kann man wirklich nur staunen. Es sollte -mit Hinweis auf den Buddhismus- eigentlich umgekehrt sein. Von @pinkas Arbeit (und seiner Einstellung zu Tieren) kann man nur begeistert sein! Die Steaks von diesen Tieren dürften fast unbezahlbar sein!
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Suksabai

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #37 am: 12. April 2017, 21:25:29 »

Die Steaks von diesen Tieren dürften fast unbezahlbar sein

Aber nur, wenn sie zu Tode gestreichelt wurden.. . .

Nein, sorry, jetzt ging wieder der Schelm in mir durch, widerrufe ich natürlich.
Aber ja, wenn ich mich so an meine Ferienzeiten in der Steiermark erinnere, die Rindviecher hätten sich alle Klauen abgeschleckt ob dieser Unterkunft!

lg
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taidieter

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #39 am: 13. April 2017, 09:43:12 »

Das ist zwar erst mal eine größere Investition, aber die Arbeitserleichterung ist enorm .An mangelnder Arbeit wird Pinkas auch mit den Tränken nicht
leiden.Die Kühe begreifen ganz schnell ,wo das Wasser herkommt.Sehr gute Haltungsbedingungen und vor allen Dingen merkt man dir an ,das das
Tierwohl einen ganz wichtigen Platz einnimmt.Dieter
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #40 am: 13. April 2017, 17:55:22 »


@Helli
die Leute hier mögen eigentlich lieber sehr fettes Fleisch und bei meiner normalen Fütterung und dem täglichen Auslauf wird das mit dem Fett nicht so wie man es hier mag. Also wären die Steaks meiner Kühe hier nicht sehr viel wert.

@suksabei,
zu Tode gestreichelt....der war gut... ;]
und ja, auch ich kenne aus meiner Jugendzeit Ställe in der Schweiz, die waren schlicht und einfach zum {/

@jorges
muss ich darüber nachdenken

@taidieter
es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag mit Wasserkübeln rumrenne. Am Abend auffüllen und vor dem schlafen gehen nochmals nachfüllen. Tagsüber steht ihnen draussen Wasser zur Verfügung.

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #41 am: 13. April 2017, 18:12:48 »

Gestern Abend gegen halb sieben Uhr heftiges Gebelle der Hofhunde. Es war niemand zu sehen der kommen wollte und auch niemand, der in den umliegenden Felder auf Froschjagd mit Taschenlampen ging. Also musste etwas sein.

Meine Lebensgefährtin lief zum Stall rüber und sah dann, wie die Hunde ein Speikobra im Stall stellten. Es ging für die Kobra nicht gut aus, der Zinken einer Mistgabel beendete ihr Dasein. Obwohl ich nicht unbedingt ein Freund vom Totschlagen von Schlangen bin, diese ging zu weit. Zwei der tapferen Hunde bekamen allerdings beim Angriff auf die Schlange ihr Gift in die Augen ab.


         


         

Da muss ich jetzt einige Tage bei denen die Augen auswaschen. Ich habe dazu immer etwas Kamilosan hier, was sehr gut hilft, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.

         
          Die grosse weisse Hündin ist eine zuverlässige und hervorragende Schlangenjägerin.   

             
          So sehen die Augen aus. Es muss schmerzen und ich hoffe, dass alles wieder in Ordnung kommt.

Und eine unserer Nachbarinnen hat sich gefreut, dass sie mit ihrem Mann nun ein delikates Essen auf den Tisch bekommen wird. Sie hat sie mit Freude mitgenommen

 
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namtok

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #42 am: 13. April 2017, 18:32:54 »

Für diese Art der Schlangenjagd empfiehlt sich unter anderem eine Brille, damit man keinen direkten Treffer abbekommt, denn auf Mistgabelreichweite könnte das sonst ziemlich  "ins Auge gehen"
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Helli

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Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #43 am: 13. April 2017, 19:07:06 »

@Helli, die Leute hier mögen eigentlich lieber sehr fettes Fleisch und bei meiner normalen Fütterung und dem täglichen Auslauf wird das mit dem Fett nicht so wie man es hier mag. Also wären die Steaks meiner Kühe hier nicht sehr viel wert.
Keine Sorge, die Geschmäcker (auch bei Thais) sind nicht alle gleich! Ich freu mich immer wenn ich sehe, dass im Supermarkt das fettlose Schweinefleisch (z.B. Filet) am preiswertesten ist und ein Rindersteak richtig zubereitet, ein Tafelspitz, Rouladen oder Sauerbraten brauchen kein Fett!
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #44 am: 14. April 2017, 13:38:11 »


Im Moment ist ja Songkran, für mich ein Fest das zu laut ist, als das ich es geniessen könnte. Deshalb bleibe ich zu Hause. Ich habe ja die Ausrede, jemand muss die Tiere betreuen. Ich habe noch am Montag einen Lkw voll mit Laterit erhalten und habe begonnen, die Lagerhalle im Stall damit aufzufüllen. Gereicht hat das Material nicht, doch weil am Dienstag das Fest begann, lieferte niemand irgendetwas, man muss bis anfangs nächste Woche warten.

Gleichzeitig hatte ich noch Glück und fand einen Elektriker, der mir am Montag und Dienstag im Stall die Leitungen verlegte und LED-Lampen sowie Steckdosen installierte. Er hat das sehr sauber gemacht und das zu einem Preis von umgerechnet 90 Franken.

Als habe ich heute den einen Feiertag genutzt, um in der Lagerhalle das Futterlager einzurichten sowie die Futterküche aufzubauen. Zuerst habe ich den aufgefüllten Laterit mit einem Rüttler verdichtet, damit das Ganze stabil wird. Danach habe ich das ganze Futter vom provisorischen Lager ins neue Lager gezügelt. So habe ich es nun bequem, um am Morgen das Futter, welches ich den Tieren mische, direkt in die Futterraufe zu bringen.

         
          Mein neustes Spielzeug, ein Rüttler.

         
          Ein Blick zum Futterlager

         
          Und hier die Futterküche.

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