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Autor Thema: Meine Kühe in Sakon Nakhon  (Gelesen 46077 mal)

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xsarre

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #60 am: 04. Mai 2017, 13:58:21 »

Da kann man nur hoffen, dass die wohlgenärten Rindviecher nie in Thaibauernhände fallen,,,,
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Kern

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #61 am: 04. Mai 2017, 16:19:01 »

 {;  Man sollte nicht alle Thai-Bauern in einen Topf schmeißen.
Denn es gibt sehr wohl Thais, die mit ihren Viechern gut,vernünftig und clever umgehen.

Außerdem kaufe ich unseren Rindermist nur von glücklichen Kühen.  ;D

---

Danke, Pinkas, für Deinen interessanten, mit guten Bildern versehenen Vieh-, Stall- und mehr -Bericht (samt diversen Zusatz-Informationen).   {*   ;}    {*
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xsarre

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #62 am: 05. Mai 2017, 13:15:05 »

Jawohl, Mr.Kern,,,nicht alle über über einen Kamm scheren.....Mal sehen ob ich bei mir rund um Roiet was finde was dazu passt... ;} War mal wieder( bei meinem letzten verweilen im Paradies) bei einer Schweine-schlachtung dabei, o Gott o Gott, in einem Jutesack ,das arme Pork und dann mit dem Pickel versuchen den Kopf zu treffen,, das Fleisch wäre unter Adrenalindoping gefallen, pfui --C
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #63 am: 05. Mai 2017, 15:53:33 »


Danke @ Kern für das Kompliment.

Es ist richtig, dass es auch gute Bauern gibt, die sich um ihre Tiere kümmern, alleine wenn ich diejenigen gesehen habe, die ihre Zuchtbullen vorgeführt haben. Da war Besitzerstolz zu sehen und diese Leute kümmern sich sehr gut um ihre Tiere.

Doch leider sind die aus meiner Sicht eindeutig in der Minderheit. Es erstaunt mich immer wieder, wie lieblos sehr viele Leute hier mit Tieren umgehen. Ich versuche manchmal den Leuten hier zu erklären, dass man sich um seine Kühe kümmern sollte, denn die sind für viele hier so etwas wie ihre eiserne Geldreserve, und darum sollte man sich doch eigentlich ganz selbstverständlich kümmern.

Ich ernte jedoch meistens nur verständnisloses Kopfschütteln. Die verkaufen ihre klapprigen Tiere lieber günstiger als dass sie sich etwas mehr einsetzen, dass es ihnen gut geht. Schade, doch es ist einfach so. Und ich will und kann das nicht ändern, denn ich bin ja nicht hierher gekommen um zu missionieren. Ich habe lediglich die Möglichkeit, mittels Vormachen beim einen oder anderen Menschen hier eventuell etwas zu ändern.

 
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #64 am: 05. Mai 2017, 16:00:59 »


Heute noch ein kleiner Bericht über :

Betonelemente

Denn hier trifft man überall auf fertige Teile aus Beton. Betonpfosten, Betonröhren, Betonringe usw. die sind nicht einmal so teuer. So kostet ein Betonpfosten mit 15cm x 15cm hier 200 Baht pro Meter. Oder ein Betonring mit 50 cm Innendurchmesser 50 Baht. Einer mit 1.20 Meter Durchmesser kommt auf 250 Baht, usw.

Man bestellt also die Pfosten in der gewünschten Länge und Dicke, sagt noch, wie man den Abschluss oben will. Dies darum, weil je nachdem was man damit bauen will, dies unterschiedlich gemacht wird. Wenn man die Pfosten als Dachträger für einen Eisendachstuhl will, lässt man oben vier dicke Armierungseisen herausschauen. Daran wird dann die Eisenkonstruktion festgeschweisst.

Oder man baut einen Holzdachstuhl drauf, dann bestellt man Pfosten mit entsprechenden Einkerbungen und Löchern, durch die dann beim Bauen die Schrauben zum Befestigen der Holzbalken gesteckt werden.

Hier deshalb einmal ein paar Bilder aus der Betongiesserei unseres Vertrauens.

         
          Giessen eines Betonrings.

         
          Vorbereitung für eine Betonsäule, man sieht gut die Armierung.

         
          Hinten wurden gerade einige Pfosten ausgeschalt.

         
          Arbeiter beim installieren der Armierung.

         

         
          Diverse fertige Betonpfosten.

         
         
          Man sieht hier die Aussparrung für die Holzbalken.


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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #65 am: 08. Mai 2017, 10:37:53 »


Auch das gehört zur Arbeit mit Kühen.

Wie ich berichtet habe, hatten wir einen Mastbullen, der nach einem Jahr strikter Mast verkauft wurde. Er brachte am Schluss 582 kg auf die Waage und dafür erhielten wir 64`000 Baht. Ich habe jedoch wie gesagt, beschlossen, keine Bullen mehr zu mästen, da ich es nicht gut finde, ein Tier ein Jahr lang auf engstem Raum zu halten, nur damit es fett wird und Geld einbringt. Es ist mir auch klar, dass diese Art von Mast hier üblich ist, doch muss ich es nicht so machen.

Ich will heute noch schreiben, was gemacht wird, wenn man Bullen mästen will. Als erstes werden sie kastriert. Das ist unabdingbar, sagen die Leute hier, denn nur so werden die Tiere fett, denn hier bedeutet fettes Fleisch ist gutes Fleisch.

Unser Bulle wurde als zwei jähriges Tier mittels der Burdizzo Zange kastriert, das ist eine unblutige Angelegenheit und unter Narkose weitgehend schmerzfrei. Dabei werden die Hoden nicht heraus genommen, sondern nur die Samenstränge abgeklemmt. In der zugängigen Literatur wird allgemein geraten, diesen Schritt relativ früh zu machen. Hier jedoch sagte man mir, dass mit zwei Jahren der richtige Zeitpunkt sei.

         
          Burdizzo Zange

Die andere Methode ist die, dass die Hoden entfernt werden. Die Bullen würden dann noch schneller fett und im Durchschnitt schwerer, hat man mir erklärt, doch für mich war das Abklemmen in Ordnung und auch weniger anfällig für etwaige Entzündungen.

Der Jungbulle wurde also aus dem Stall geführt, beruhigt und bekam dann die Narkose, die sehr schnell wirkte. Er wurde so auf den Boden gelegt, so dass die beiden Operateure problemlos Zugang zum Operationsfeld hatten. Die gesamte Prozedur der Kastration dauerte dann nicht sehr lange, jeder Samenstrang wurde für gut eine Minute mit der Zange abgeklemmt und danach bekam er noch eine Antibiotikainjektion.

         
          Man lässt die Betäubungsspritze einwirken.

         
          Dann wird der Samenstrang wäkrend einer Minute abgeklemmt.

         
          Noch etwas wacklig zurück in den Stall.

         
          Und alles scheint schon vergessen zu sein.

Nach dem Aufwachen war er noch etwas unsicher auf den Beinen, konnte jedoch problemlos in seine Boxe laufen, wo er dann den Rest des Tages meist liegend verbrachte. Schon am nächsten Morgen war er bereits wieder der Alte, er frass seine Morgenration an Kraftfutter und naschte schon wieder am Reisstroh und wollte dann auf die Weide.

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #66 am: 10. Mai 2017, 10:39:43 »


Futterzubereitung

Morgens um sechs Uhr beginne ich mit der Zubereitung des Futters für die Kühe. Tagwache ist bei mir meistens um halb fünf Uhr. Dann gibt es zuerst einmal Kaffee und im Internet lese ich diverse Zeitungen, um etwas auf dem Laufenden zu sein und besuche auch das Forum.

Dann gegen sechs Uhr geht’s zum Stall, wo ich zuerst einmal alle Hunde begrüsse, die sehr gut auf unser Areal aufpassen. Und es gibt dann zur Begrüssung immer ein kleines Wursthäppchen für jeden. Dann schnell nachschauen, ob alles im Stall in Ordnung ist. Die Kühe warten schon auf mich, denn sie wissen nun, noch eine halbe Stunde und dann gibt es Frühstück.

Als erstes bereite ich die Kraftwürfel zu, ich weiche sie mit Wasser auf, dabei quellen sie auf und werden von den Tieren besser angenommen. Dann beginne ich mit der Zubereitung, für jedes Tier einzeln, damit kann ich bei Bedarf reagieren, wenn ein Tier eventuell von dem Einen oder Anderen etwas mehr oder weniger braucht. Als Grundlage dient Lam, die Kleie vom Reis, das man kaufen kann und je nach Qualität und Angebot so zwischen fünf bis acht Baht pro Kilo kostet.

         
          Die Kraftwürfel

         
          Lam und Mineralien

         
          Melasse
         
Dazu gibt es eine kleine Prise Mineralien- und Spurenelemente und eine Portion Zuckerrohrmelasse. Das wird dann mit etwas Wasser verrührt und dann kommt eine Portion der Kraftwürfel dazu, wieder mischen und zum Schluss gibt es noch eine Portion gehäckselten Maniok dazu.

         
          Noch den Maniok dazu.

Diesen darf man jedoch nur verfüttern, wenn er getrocknet ist. Ich kaufe den jeweils von einem Nachbarn, der ihn mir klein geschnitten und getrocknet bringt. Der Preis für Maniok ist im Keller und die Bauern hier verdienen nichts daran, im Moment bekommen sie, wenn sie Glück haben zwei Baht pro Kilo. Ich habe deshalb mit ihm abgemacht, dass ich ihm sechs Baht pro Kilo gut getrockneten und sauberen Maniok bezahle und ihm die ganze Ernte abnehme. So hat es etwas Sicherheit und ich habe immer genug Maniok.

Nach etwa einer halben Stunde ist es dann soweit, die Portionen sind bereit und ich bringe sie den Tieren, die bereits ungeduldig warten. Danach wird es ruhig und in 15 Minuten ist der letzte Krümel weggeputzt. Nun ist es Zeit für die Tiere auf die Weide zu gehen und ich habe nun Zeit, um den Stall auszumisten, was bis etwa halb neun dauert, worauf es dann erst einmal zum Frühstück geht.

         
          Bereit zur Fütterung

         
          Ungeduldiges Warten.

         
          Und endlich ist es soweit, Stille und geniessen.

         

         

         

         

         
          Die Mineralien und die Spurenelemente.

         
          Kraftfutter
 
         
          Kraftfutter

         
          Kraftfutter

         
          Salzlecksteine, die gehören dazu, sind in jeder Boxe aufgehängt und werden gut angenommen.


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Helli

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Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #67 am: 10. Mai 2017, 17:21:18 »

Als ich das erste Mal vor über 10 Jahren zu "meiner" heutigen Familie in den Isaan kam, gab es da auch eine Handvoll Rinder, die von der Schwiegermutter "versorgt" wurden. Aber das, was ich jetzt hier von @Pinkas lese und auf den Bildern nachvollziehen kann, hab' ich nie kennen gelernt oder gesehen!
@Pinkas, ich denke, dass Dich das nur peripher tangiert, aber wenn ein Isaan-Bauer so einen Aufwand treiben würde, bliebe da noch etwas übrig? 
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Lung Tom

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #68 am: 10. Mai 2017, 19:38:19 »

Guten Abend @Pinkas,

ich schließe mich gleich mal auch noch mit einer Frage an. Vorab, wieder mal interessante Fotos und Informationen  ;}

Auf den Fotos, wo Deine Rinder ihr Futter fressen, sind sie - wenn ich es richtig sehe - durch die Nasenlöcher angebunden. Mal unfachmännisch formuliert. Das hab ich so noch nicht gesehen, oder kann mich nicht dran erinnern.

Warum macht man das so?

Danke vorab und beste Grüße
Lung Tom
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #69 am: 10. Mai 2017, 21:32:52 »


@Helli,

es könnte schon etwas übrig bleiben, wenn sie richtig rechnen würden. Doch das ist hier leider praktisch nie der Fall. Denn hier wird noch immer nach dem Motto "mein Vater, dessen Vater und dessen Vater haben das schon so gemacht" und wollen nichts neues versuchen. Ich sehe das bei uns selbst, ich versuche zu erklären, dass man einerseits alle Ausgaben erfassen muss und dann andererseits alle Einnahmen und dann kann man ersehen, ob etwas rentiert. Das zu den Ausgaben auch die eigene Arbeitsleistung, Diesel für die Arbeitsgeräte, Strom und Unterhalt zählen, lehnen sie jedoch ab. Man sei doch sowieso da, also warum das dazu rechnen. Ich kämpfe immer wieder gegen diese Einstellung und muss immer wieder vorrechnen, was dann oft ungläubiges Staunen auslöst.

Zum Beispiel das mit dem Verbessern des Bodens, um so Mehrertrag zu erzielen. Man nimmt lieber Kunstdünger, kauft den auf Kredit und zahlt dann nach der Ernte zurück. Dem Boden selbst hilft das nicht. Beim Reis Preis heute bleibt den Kleinbauern in der Regel dann nichts mehr übrig. Mit Stalldünger, den man täglich sammelt und mit natürlichen Produkten bearbeitet, lockert man den Boden und düngt ihn gleichzeitig. Und wir machen noch Gründüngung, das hilft zusätzlich zur Verbesserung der Böden. Die meisten Bauern hier misten ihren Stall nie aus und haben dann bevor sie pflügen nur sehr wenig und nur sehr konzentrierten Mist.

Das Ganze ist einfach mit viel Arbeit verbunden, die hier jedoch für Kühe nicht investiert wird. Und wie sagt man so schön, von nichts kommt nichts.

Nur noch ein kleines Beispiel : vor drei Jahren hat eine Schwägerin Mais angebaut. Ich habe für sie alle Ausgaben zusammen gerechnet und kam auf 4500 Baht. Nach der Ernte bekam sie für die gesamte Ernte 4000 Baht und war Stolz wie Oskar, dass sie an diesem Tag 4000 Baht verdient habe für drei Monate Arbeit.

Wobei es schon klar ist, dass meine Kühe im Moment unter Hobby zu betrachten sind. Doch haben wir alleine dieses Jahr durch den Verkauf der zwei Bullen über 100`000 Baht eingenommen, was die Ausgaben für den Unterhalt der Kühe für anderthalb Jahre deckt.

@Lung Tom,

das ist Standard in Thailand. Hier werden die Kühe nicht wie in Europa auf eingezäunte Weiden gelassen, sondern immer wieder an anderen Orten zum Grasen geführt. Dazu müssen sie angebunden werden damit sie nicht davon laufen. Deshalb werden den Kühen als etwa einjährige Tiere Nasenschnüre verpasst. Wenn das ein Fachmann macht, geht das schnell und nicht ganz so schmerzhaft wie es aussieht. Ich habe es einige Zeit mit Halftern versucht, doch die Qualität, die man hier bekommt, ist Schrott, die Kühe haben mir dauernd die Zugketten zerrissen. Also ging ich wieder zu den Nasenschnüren zurück.

         

         
          Halfter, doch wie gesagt, Schrott....

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Lung Tom

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #70 am: 10. Mai 2017, 21:50:37 »

@Pinkas,

zwei prima Antworten. Danke, habe ich wieder was dazugelernt, das mit den Nasenschnüren kann ich jetzt gut nachvollziehen.

Mit der Wirtschaftlichkeitsberechnung kann ich Dir nur zustimmen. Da habe ich auch schon einige Erfahrungen gesammelt. Mir scheint, das oft schon die Grundlagen fehlen, also der Mathe-Unterricht scheint mir ausbaufähig zu sein. Allerdings passierts ja auch in Deutschland, das Leute z.B. Umsatz und Ertrag verwechseln  :o

Beste Grüße
Lung Tom
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Suksabai

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #71 am: 10. Mai 2017, 22:42:08 »


@Pinkas

Zitat
Und wir machen noch Gründüngung, das hilft zusätzlich zur Verbesserung der Böden.

Das habe ich in Zukunft auch vor, und zwar mit Leguminosen, die binden den meisten Stickstoff im Boden.
In A verwendeten wir dazu Pferdebohnen, die werden wahrscheinlich hier nicht wachsen.

Was verwendest du zur Gründüngung?

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

TeigerWutz

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #72 am: 10. Mai 2017, 23:37:13 »

Zitat von: Suksabai
In A verwendeten wir dazu Pferdebohnen, die werden wahrscheinlich hier nicht wachsen.

Oja - Haben einen lustigen Namen > ถั่วปากอ้า  tua paak aa

LG TW
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If you can't stand the heat - stay out of the kitchen!

Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #73 am: 11. Mai 2017, 05:05:19 »


@Suksabai,

wir haben haben Crotalaria juncea, Ostindischer Hanf genannt, ausgesät und werden den nun in den nächsten Tagen unterpflügen.

Thailändisch nennt es sich ปอเทือง, ausgesprochen etwa so : "ohne Gewähr"  pho thüang.

Gruss

Pinkas
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namtok

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #74 am: 11. Mai 2017, 05:31:54 »

Zitat von: Suksabai
In A verwendeten wir dazu Pferdebohnen, die werden wahrscheinlich hier nicht wachsen.

Oja - Haben einen lustigen Namen > ถั่วปากอ้า  tua paak aa

LG TW

Die "hier" wächst ist wahrscheinlich die indische Variante:

Pferdebohne steht für:
Ackerbohne (Vicia faba), Trivialname
Macrotyloma uniflorum, indische Bohnenart


Es ist unschwer nachvollziehbar warum die "Bohne mit geöffnetem Mund"  tua paak aa   so heisst :





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