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Autor Thema: Meine Kühe in Sakon Nakhon  (Gelesen 46064 mal)

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #105 am: 22. Juni 2017, 12:53:01 »

Wie kam ich zu den Bananen?

Vor Jahren lebte ich in einer Nachbarprovinz von Bangkok. Ich hatte dort ein Reihenhaus ohne Garten und Landanteil. Das war nicht wirklich mein Ding und so begann ich mich um zu sehen, was ich den machen könnte. Es war mir langweilig und hinter dem Haus war brachliegendes Land, total verwildert und zugemüllt. Ich fand heraus wem das Land gehörte und fragte die Besitzer, ob ich dort etwas machen könne. Sie sagten mir, dass sei ihnen egal, ich könne dort machen was ich wolle. Doch wenn sie das Land einmal verkaufen würden, wäre alles für mich verloren.

Ich wollte das Land nicht kaufen, denn einerseits waren deren Preisvorstellungen jenseits von Gut und Bös und andererseits zog es mich damals schon weg von dort. Ich begann also als Hobby das Land zu roden und aufzuräumen. Dabei stiess ich nicht bei allen Nachbarn im Moo Ban auf Gegenliebe. Denn auf einmal sah man all den Müll, der über Jahre einfach hinter den Häusern entsorgt wurde.

         
          Das geräumte Grundstück

Ich liess mich nicht beirren und schaffte es, das Grundstück sauber zu bekommen. Meine Idee war schon, es mit Bananen zu versuchen. Also pflanzte ich Bananen und konnte in kurzer Zeit schon die ersten Früchte ernten. Es waren einfach Bananenstauden, die ich da und dort bekam, wenn ich in der Umgebung herumfuhr und Bananen suchte. Man gab mir die Ableger beinahe immer gratis und wunderte sich höchstens, was der Falang damit machen will.

         

         

         
         Erste Früchte entstehen an der Bananenstaude.

         
         Mit einer sehr guten ersten Ernte war meine Leidenschaft für Bananen entfacht.

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #106 am: 22. Juni 2017, 13:05:15 »

Dann entdeckte ich eines Tages auf dem Markt in der Stadt einen Stand mit Bananenstauden. Eine kompetente Verkäuferin erklärte mir geduldig alle Fragen Bananen betreffend. Und ich kaufte vierzehn verschiedene Sorten Bananen und begann am nächsten Tag einen Versuchsgarten anzulegen.

         
          Der Marktstand mit den Bananenstauden.

         
          Die kompetente Verkäuferin.
       
Ich machte um die neuen Bananenstauden eine Einzäunung um sie zu schützen, denn es waren viele Hunde im Quartier und die mochten es, Löcher zu graben. Dann pflanzte ich die neuen Bananen und markierte sie gut, damit ich später noch wusste, welche Staude welche Sorte ist.

         

         

         


Und nun die ersten drei meiner damaligen Einkäufe.

         
         Elefantenstosszahn Banane

         
         Teepanom Banane

         
         Theparot Banane

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #107 am: 24. Juni 2017, 10:26:33 »

Ich hatte öfters Besuch in meiner Bananenplantage. Warane in allen Grössen gab es dort sehr zahlreich. Junge fielen oft den "Soidogs" zum Opfer, die jeweils erbittert mit den Waranen kämpften.

Grosse Warane allerdings hatten da weniger Probleme. Eines Tages hörte ich lautes Gebell und beim Nachsehen entdeckte ich dann diesen Prachtskerl. Ich musste das natürlich sofort mit der Kamera festhalten. Man sieht hier, dass die Hunde einen Sicherheitsabstand einhalten, den der war nun wirklich eine Nummer zu gross. Er verzog sich dann friedlich.

         

         

         

         
         Schon beeindruckend bei dieser Grösse.

Und hier wieder drei meiner seltenen Bananen.

       
        Nag Banane

       
        Jackfrucht Banane

       
        Goldene Eierbanae "India"



 
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Lung Tom

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #108 am: 25. Juni 2017, 19:10:51 »


Guten Abend @Pinkas,

meine Sorte war zwar noch nicht dabei, aber Du hast ja wirklich alles akribisch zusammengestellt  ;}
So sah damals der Stand ungefähr auch aus, bei dem wir fündig geworden sind, seitdem habe ich die nie wieder
in Kanchanaburi gesehen.

Einige Warane haben wir hier auch, ein bis zwei auch in dieser Größenklasse. Einer davon, nicht ganz so groß, war auf unser Grundstück gekommen und die vier Hunde auf ihn los. Naja, ich hab versucht, die Hunde zu beruhigen, jedenfalls ist der Bursche über ein Zaunfeld - ca. 60 cm. - hoch, glücklicherweise entkommen.

Ich hab mal noch eine Verständnisfrage: Wenn ich Deinen Bericht richtig verstanden habe, hast Du die Bananenplantage damals auf dem Nachbargrundstück angelegt. Ich will ja Deinem weiteren Bericht nicht vorgreifen, aber war das nicht riskant? Ich habe selber nämlich das Angebot gehabt, das Nachbargrundstück um einen kleinen Obolus zu bewirtschaften, allerdings war und ist es halt im "Urzustand". Stellt sich die Frage, wenn man Arbeit reingesteckt hat, wird dann alsbald verkauft - kaufen will ich selber nicht - hatte man viel Arbeit und wenig Ertrag.

Beste Grüße
Lung Tom
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #109 am: 26. Juni 2017, 10:44:18 »

Ich warte noch immer auf die Handwerker, damit die letzten notwendigen Arbeiten erledigt werden können. Die Regenrinne ist montiert inklusive der Abläufe. Ich muss nur noch die Abzweigungen in die Regenwassertanks montieren. Weiter wurde ein Tank installiert, der die Nephiergrasflächen bewässern soll in der Trockenzeit. Befüllt wird er mit Wasser aus dem Weiher mittels Tauchpumpe, und danach wird durch das Gefälle das Wasser in noch zu verlegenden Bewässerungsschläuchen selbstständig fliessen.

         
          Regenrinne mit den Abläufen.

         
          Wassertank

Nachträglich habe ich noch Regenrollos am Laufstall montiert. Wenn es stark regnet und zugleich heftige Windböen gibt, drang der Regen in den Laufstall ein. Dies habe ich nun mit den Rollos nicht mehr.

         
          Die Regenrollos bei schönem Wetter oben.

         
          Und können bei Bedarf schnell runter gelassen werden.

Die Behandlungsboxe für die Kühe ist zwar angefangen, doch nun warte ich wieder ungewisse Zeit, bis sie fertig gemacht wird. Dabei sollte ich sie dringend benutzen können, denn die beiden Jungstiere, jetzt sieben und neun Monate alt, sollten bald ihre Nasenschnüre bekommen, eventuell mache ich aber auch Nasenringe, da muss ich noch etwas nachdenken. Die beiden Tiere sind prächtig gewachsen und sind an den Schnüren um den Hals nicht mehr zu halten, also muss das sein.

         
          Behandlungsboxe, leider noch nicht fetrig gebaut.

Alle Kühe sind in bester Verfassung und machen mir wirklich Freude. Bis auf eine der Kühe können wir alle problemlos „handeln“, sie lassen sich überall anfassen und sind teilweise richtig süchtig danach, mit einer Bürste gestriegelt zu werden. Das erscheint mir wichtig zu sein, damit man in einem Notfall die Tiere auch anfassen und behandeln kann.

         

         
          jeweils morgens um halb sieben gibt es Frühstück, und es schmeckt den Kühen.

         
          "Ganja", jetzt neun Monate alt, wird ein Prachtstier.

         
          "Sip Et", sieben Monate alt, auch er wird ein Prachtskerl.

         
          Siesta nach dem Herumtollen am Morgen.

         
          Der "Grasexpress" ist da.


         

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #110 am: 26. Juni 2017, 10:54:32 »

Hallo Lung Tom,

ich habe ja geschrieben, dass der Besitzer mich aufmerksam machte, dass wenn er verkauft, alles weg ist. Das wusste ich also. Aber mir was das nicht wirklich wichtig, denn ich hatte etwas zu tun. Und ich dachte ja, wenn es soweit sein wird, kann ich Ableger der jeweiligen Bananen mitnehmen.

Doch es kam dann eben alles anders. Es war nicht die Schuld des Besitzers, es waren andere, private Umstände, die zum Verlust führten. Doch ich konnte das verkraften. Ich werde es irgendwann hier in Sakon Nakhon wieder aufbauen.

Heute stelle ich vier weitere Bananen von damals vor.

         
          Hatmuk Banane

         
          Sawkatüphor Banane

         
          Schwarze Banane

         
          wohlriechende Goldbanane

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #111 am: 28. Juni 2017, 10:11:01 »

Das Wetter ist im Moment nicht sehr hilfreich für die Reisbauern. Die Felder sind teilweise zu stark überflutet, sodass kein Reis ausgesät werden kann. Die Teile der Felder, die angepflanzt werden sind oft so voll, dass man noch warten muss mit dem Pflanzen, damit die Reispflänzchen nicht komplett unter Wasser sind. Deshalb wir überall wo es möglich ist, Wasser abgepumpt. Das kostet Geld und schmälert schon einmal im Voraus einen eventuellen Gewinn nach der Ernte.

Noch ist es zwar nicht zu spät für den Reis, doch ist dieses Jahr sehr viel mehr Einsatz für den Reisanbau notwendig als letztes Jahr. Ich hoffe für die Bauern hier, dass zum Schluss doch noch eine ansprechende Ernte herausschaut.

Hier noch die letzten meiner Bananen, die ich vorstellen will.

         
          Khamphengphet Eierbanane, eine meiner Favoriten unter den Bananen.

         
          Kein Witz: Mädchenbrustbanane

         
          Steinbanane

         
          Pferdepeitschebanane

Vor allem die Khamphengphet Eierbanane möchte ich hier bei mir wieder anbauen. Ich bin deshalb am suchen nach Ablegern dieser Banane.


         
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #112 am: 20. Juli 2017, 13:35:07 »


Dieses Jahr ist es bei uns mit der Stromversorgung merklich schlechter geworden. Praktisch täglich kurze Unterbrüche, regelmässige starke Spannungsschwankungen und Unterbrüche die sich über Stunden hinziehen. Den Rekord gab es in dieser Woche, als unser Dorf und zwei Nachbardörfer 36 Stunden ohne Strom waren. Ich hatte dabei Glück, da ich ausserhalb des Dorfes wohne und wir die Stromzuleitung von der anderen Seite her bekommen. So bleiben wir selber verschont.

Doch ich begann dann mit der Suche nach einem Dieselgenerator, der mich unabhängiger macht von solchen Strompannen. Ich wurde fündig und habe nun einen Dieselgenerator der Firma Bison gekauft. Er ist eingeschalt und daher sehr leise im Betrieb. Ich brauche nun noch einen Elektriker, der mir dieses Gerät richtig installiert, damit ich bei Stromausfall problemlos umschalten kann. Ich habe einen gefunden, der mir den Generator installieren wird, sobald er fertig ist mit dem Reis pflanzen, das natürlich hier Priorität hat.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Gerät etwas ordentliches gekauft habe.

           

         

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malakor

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #113 am: 20. Juli 2017, 14:25:32 »

Der hier ginge auch, damit kannst du das ganze Dorf versorgen, ist Konkurrenz fuer EGAT.
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Helli

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Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #114 am: 20. Juli 2017, 18:42:11 »

Ich hoffe, dass ich mit diesem Gerät etwas ordentliches gekauft habe.
Wenn es die Leistung bringt, die Du brauchst, wird das schon OK sein.
Vielleicht kann Dir Deine Elektro-Fachkraft auch noch ein Relais installieren, damit das Ding bei fehlendem Strom automatisch anspringt. Eine über Nacht abgetaute Tiefkühltruhe ist unangenehm und kann teurer sein als das neue Aggregat!
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #115 am: 26. Juli 2017, 10:01:57 »


So, gestern hat mir ein Elektriker mit seinen Kollegen den Generator ans Hausnetz angeschlossen. Sie haben alles sehr sauber installiert und dann gab es einen Probelauf, der erfolgreich verlief.

Und heute morgen war bereits der erste Einsatz angesagt. Um halb Sieben Stromausfall, ich war gerade im Stall beim Füttern, und so setzte ich dann den Generator in Betrieb. Der Ausfall dauerte eine Stunde und in dieser Zeit lieferte das Gerät problemlos Strom. Also "Feuertaufe" bestanden und ein gutes Gefühl, nicht mehr so abhängig zu sein von der PEA.

         
          Der Zusatzkasten mit den Anschlüssen an Hausnetz.

         
          Innenansicht.

         
          Der Generator, jetzt ans Netz angeschlossen.

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Burianer

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #116 am: 26. Juli 2017, 10:15:00 »

Gib mal ein paar technische Daten durch. Leistung, Verbrauch, Kosten, Lautstaerke etc.   Diesel oder Benzin ?
Springt der  Generator automatisch an  bei Stromausfall ?

Wuerde mich interessieren.
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namtok

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #117 am: 26. Juli 2017, 14:36:02 »

Ich denke mal, die Kühe bekommen bei dir derzeit sicher keine nassen Füsse. Die in der Thai -Nachbarschaft haben es sicher nicht so gut...
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #118 am: 26. Juli 2017, 18:48:43 »


@Burianer,

         

Hier die technischen Daten des Geräts. Es ist der DG6LN. Es ist ein Dieselgenerator, die Lautstärke ist halt eben wie ein Diesel so klingt. Man hört ihn.
Den Verbrauch kann ich noch nicht beurteilen, dafür läuft er noch nicht lange genug.

Er ist so angeschlossen, dass ich bei Stromunterbruch selbst aktiv werden muss. Es gäbe sicher die Möglichkeit eines selbst startenden Gerätes, doch ich habe mich für diese Version entschieden. Sind die Unterbrüche hier doch öfters nur wenige Minuten, die keinen Generator notwendig machen. Und für die längeren Unterbrüche ist es kein Problem, das Gerät zu starten.

Gruss  Pinkas
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Burianer

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #119 am: 26. Juli 2017, 18:57:29 »

Pinkas, vielen Dank fuer Deine Info.
Gruss aus Buriram  }}
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