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Autor Thema: Meine Kühe in Sakon Nakhon  (Gelesen 46059 mal)

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #180 am: 01. November 2017, 10:08:41 »

Meines Wissens nach gibt es den nicht wirklich. Und auch die Preise sind im Moment gleich.

Mit den Bullen wird eher Mast betrieben, was ich aber nicht mache, da ich keine Lust habe, ein Tier während etwas mehr als einem Jahr in einem kleinen Stall angebunden zu mästen. Denn freilaufende Tiere werden nicht so schnell "fett", so wie es die Thais lieben, und daher kann man solche Tiere schlechter verkaufen. Man braucht länger und bekommt nicht mehr Geld, eher weniger.

Mit Kühen dagegen kann ich weiter züchten und schöne, gesunde Kühe kann man gut verkaufen. Darum warte ich auf weiblichen Nachwuchs.

Gruss Pinkas

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taidieter

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #181 am: 01. November 2017, 11:55:57 »

Hallo Pinkas, nun wird es aber wirklich Zeit, das das Gesetz der Serie endlich abreißt bei dir. Sechs Bullenkälber am Stück ist schon ungewöhnlich.
Zumal du ja andere Pläne hast .Nichts ist aber ewig und ich drücke dir ganz fest die Daumen, das es dann Kuhkälber werden. Es ist für mich immer
eine Freude von den" Bauern" zu lesen.Ich habe immer Hochachtung vor den Bauern, die 360 Tage im Jahr für ihre Tiere da sind.Das hält man nur
durch, wenn man viel Enthusiasmus und Tierliebe hat .
Der momentan Grottenschlechte  Schweinepreis treibt unseren Schweinebauern bestimmt das Wasser in die Augen. Dieter
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taidieter

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #182 am: 01. November 2017, 12:19:12 »

noch mal zu Schienes Frage zur Fleischqualität von Kuh und Bulle ,Kühe sind ja eher auf die Milchleistung fixiert und haben schon von daher nicht
soviel Substanz und eine Kuh die zuviel auf die eigenen Rippen packt ,ist für die Milchproduktion nicht so vorteilhaft. Wenn sie dann nach der achten Laktationsperiode auf dem Schlachthof landet, ist das Fleisch eigentlich nur zur Hackfleisch Produktion gut.
Ein Bulle wird ja nur ca. eineinhalb Jahre alt ,maximal .Von daher ist das Fleisch viel besser zum Verzehr geeignet und normalerweise sind diese
Mastbullen auf möglichst großen Fleischansatz getrimmt . Das gilt aber in erster Linie für die Erwerbsproduktion. Unsere "Bauern "können sich den
Luxus einer individuellen Vorliebe leisten ,dabei schauen sie schon ,für ihre Zwecke geeignetes Bullensperma zu bekommen. Dieter 
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #183 am: 06. November 2017, 18:54:30 »


Der kleine "Zorro" hatte einige Startschwierigkeiten. Das hing vorallem damit zusammen, dass bei der Mama das Euter enzündet war. Der Tierarzt meinte zuerst jedoch, dass Euter sei normal angeschwollen und bedürfe nur einer gründlichen Entleerung.

Das ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn man sah, dass es sie schmerzte. Und das Kalb konnte zuerst lediglich aus einer Zitze trinken. die normal gross war, jedoch nicht genug Milch abgab.
 
Mit Hilfe von meiner Lebensgefährtin und zwei sehr engagierten Helferinnen gelang es, eine Zitze nach der anderen zum Milchfluss zu bringen. Und der Tierarzt kam dann doch nochmals und gab der Mama eine Spritze, die den Milchfluss lösen soll. Und dazu gab es noch eine aufbauende Vitaminspritze. Dabei bekam auch Zorro ein Aufbaupräparat gespritzt, damit er schnell stark wird.

Im Vergleich zu Chock Dee jedoch ist er wesentlich kleiner und weniger kräftig. Ich hoffe jedoch, dass man das noch nachholen kann.

         
          So trinkt er nun täglich mehrmals selbstständig.

         
          Danach wird sofort eine Siesta eingelegt.

Übrigens lässt die Mutter mich nun wieder an sich heran, sie hat wohl gemerkt, dass wir nichts gegen ihr Kalb haben.

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Kern

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #184 am: 07. November 2017, 03:17:54 »

Übrigens lässt die Mutter mich nun wieder an sich heran, sie hat wohl gemerkt, dass wir nichts gegen ihr Kalb haben.

Vor zig Jahren hab ich mich (in Stadt aufgewachsen) mal in bester und naiver Absicht im Isan einem jungen Kalb genähert.
Die Mutterkuh ging mich frontal an (wir kannten uns bis dato gar nicht) und schmiss mich um, als würde ich nur 20 Kilo wiegen.  :o

Im Nachhinein (durch Erzählungen meiner Frau) war ich froh, dass sie nicht zusätzlich auf mir rumtrampelte.
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #185 am: 07. November 2017, 18:17:00 »


 @ Kern, ja, eine Mutterkuh kann schon ganz gefährlich werden, da passiert immer wieder mal ein schwerer Unfall auf Weiden mit freilaufenden Mutterkühen und ich habe das auch in meinem früheren Leben als Zolliwärter erlebt.

Nun, im Moment läuft ein anderes Programm, Reisstroh kaufen und einlagern. Ich habe schon mal erwähnt, dass hier bei uns wegen den Überschwemmungen ende Juli nicht so viel Reis gewachsen ist wie sonst üblich. Und da hier praktisch "Jedermann" auf dem Land ein paar Kühe hat gibt es eher zuwenig Stroh. Und unsere Felder sind auch nicht so ergiebig wie auch schon.

Deshalb habe ich schon früh einen Händler kontaktiert und bei ihm Stroh geordert. Insgesamt habe ich 700 Ballen bestellt und er liefert jeden zweiten Tag an. Schönes und vorallem trockenes Stroh, worauf ich starken Wert lege. Er verlangt 35 Baht pro Ballen bis ins Lager geliefert. In anderen Jahren bekam man das so kurz nach der Ernte für 25 Baht frei Haus.

Doch wenn ich rechne, dass ich 15 Baht pro Ballen, die mir ein Nachbar presst und nochmals 10 Baht für das Stroh pro Ballen von fremden Äckern bezahle und ich dann das Stroh dort abholen muss, erscheinen mir dieses Jahr die 35 Baht als ok. Und nicht vergessen, für mich ist es ein Hobby und das darf etwas kosten.

Für eigenes Stroh wird bei uns auf unseren Feldern von Hand gemäht und dann gebündelt und nach Hause transportiert. Da kostet eine Hilfe zum mähen auch 150 Baht pro halben Tag und so kommt dann schnell ein rechter Betrag zusammen. Und die Dreschmaschine kostet auch noch etwas, pro 1000 Bündel im Moment 600 Baht. Wenn man das alles dann zusammen zählt sind bald einmal 25 - 30 Baht pro Ballen zusammen. Also ist der direkte Ankauf frei Haus im Endefekt sicher nicht teurer, aber wesentlich einfacher. Ich muss dann nur noch die Ballen stapeln, was die einzige unangenehme Arbeit ist, da ich dann bis auf etwa vier Meter hoch einlagere. Aber man hat ja sonst nichts zu tun.

         
          Pro Fahrt kommen sie mit jeweils rund 150 Strohballen an.

         
          Da sieht man, wie hoch ich dann klettern muss.......


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Helli

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Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #186 am: 07. November 2017, 21:31:01 »

Und da hier praktisch "Jedermann" auf dem Land ein paar Kühe hat gibt es eher zuwenig Stroh.
...und in unserem Umfeld wird das Stroh abgefackelt (weil kaum noch jemand Rinder hält - bzw. sich kaum so viel Arbeit mit den Tieren macht)! :(
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #187 am: 12. November 2017, 15:08:36 »


Heute ist Reis dreschen angesagt. Eine staubige Angelegenheit mit dieser Maschine doch mit sehr guter  Ausbeute. Da wird wirklich das letzte Korn aus den Ähren gedroschen. Und dazu gibt es sehr gutes Stroh welches die Kühe mögen. Wenn alles klappt kommt am Abend noch der Nachbar mit seiner Ballenpresse, so dass alles im Trocken ist.

         

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #188 am: 15. November 2017, 18:04:36 »


Bin gerade in Bangkok um einen neuen Pass zu machen.

Und um 16:00 ruft man mich von zuhause an und teilt mir mit ; die nächste Kuh, Saba, hat gekalbt. Und ihr dürft raten wegen des Geschlechts. Natürlich,was denn sonst, ein weiter Stier, ich glaub mich knutscht ein Elch oder so  {:}.

Bilder kommen, wenn ich wieder zu Hause bin.

Gruss, ein stierer Pinkas
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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #189 am: 18. November 2017, 16:14:13 »

 
So, hier ein paar Bilder vom jüngsten Stier in meinem Stall. Er ist nun drei Tage alt und fit wie ein Turnschuh, Ich habe ihm den Namen "Django" gegeben, aber langsam gehen mir die Namen für Stiere aus....

         

         

         
          Lustig anzusehen mit seiner "Mütze"

         
          Bereits am zweiten Tag kletterte er auf diese Strohballen.

         
          Die beiden älteren sind in der Zwischenzeit beste Kumpels geworden.

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #190 am: 18. November 2017, 16:19:54 »


Da die Reisernte hier in vollem Gange ist, habe ich genug zu tun, um mein Strohlager zu füllen. Bis jetzt habe ich so um 1200 Ballen erstanden und aufgestapelt. Es sollten noch etwa um die 200 dazu kommen, dann habe ich ausgesorgt bis zur nächsten Reisernte und muss später nicht mehr für teures Geld, so wie dieses Jahr, dazu kaufen.

         
         Das Hauptlager, zu neunzig Prozent voll.

         
         Das Lager direkt im Stall, da hat noch etwas Platz.

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Pinkas

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #191 am: 18. November 2017, 16:35:49 »


Da war doch noch etwas. Am Donnerstag bekam ich Post von der hiesigen Polizei. Ich sei am 30.Oktober 11 km/h zu schnell gefahren und dürfe deshalb ihren Verein mit 400 Baht unterstützen :).

Nun, ich werde nächste Woche dort vorbei gehen und die 400 Baht bezahlen und danach versuchen, die Tempolimits  besser zu befolgen.

         
          So sieht der "Liebesbrief" aus.

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #192 am: 10. Dezember 2017, 16:01:31 »

So, heute habe ich das letzte Stroh eingelagert. Es sind rund 1500 Ballen geworden. Das reicht jetzt bis zur nächsten Reisernte 2018. Nicht alles Stroh ist sehr schön, da auch Stroh aus überschwemmten Äckern kam und da sieht man den Unterschied.

         
          Das grosse Strohlager, voll bis unter das Dach.

         
          Das zweite Lager direkt beim Stall, ebenfalls voll.

Aber das macht nichts, es wird angenommen von unseren Kühen. Wenn nun dann alle Äcker aufgeräumt sind und als Weiden für tagsüber dienen geht es an den nächsten Schritt. Einmal werden zwei Grundstücke aufgefüllt um als Grasweiden zu dienen. Ich habe schon einen Lieferanten, der mir mindesten 200 Lkws Erde bringt, den Lkw zu 180 Baht. Dabei ist ein Traktor inbegriffen, der das Erdreich dann verteilt.

Des weiteren sollte unser Weiher ausgebaggert werden, da habe ich eine Offerte für den Bagger. Der verlangt pro m3 ausgehobenes Erdreich 30 Baht.

Dann soll noch der Auslauf des Stalls vergrössert werden, damit in der nächsten Regenzeit die Kühe mehr Platz haben. Und ein kleiner Laufstall sollte noch dazu kommen, um einige Jungtiere  für jeweils ein Jahr zu halten, die danach in die Mast gehen. Die Idee habe ich von Rampo abgeschaut und scheint mir viel versprechend zu sein.

Die beiden Jungstiere sind immer noch da. Ich glaube aber, dass ich bei einem oder zwei Interessenten bemerkt habe, dass es zum Verkauf kommen wird.

Heute war noch der Tierarzt da, nicht wegen den Kühen, sondern wegen unseren fünf Hundedamen auf dem Hof. Da ich keinen Nachwuchs will bekommen die alle fünf Monate eine Antibaby-Spritze, damit Ruhe herrscht .

Den drei jüngsten Stieren geht es gut, auch der zuerst etwas schwächliche "Zorro" macht sich nun prächtig und alle drei geniessen den Auslauf auf den Weiden.

         
          "Chok Dee", jetzt drei Monate alt, kräftig und sehr zutraulich.

         
          "Zorro" und "Django" geniessen die Siesta am Nachmittag.

         
          Und Abends im Stall lieben sie es, zusammen zu schlafen.

         

         
          Mittags kommen alle Kühe in den Schatten und geniesen hier den Nachmittag.

         
          Und rund ums Haus blüht es in allen Farben.



« Letzte Änderung: 10. Dezember 2017, 16:20:30 von Pinkas »
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norwegerklaus

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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #193 am: 11. Dezember 2017, 08:43:06 »

Sieht alles sehr, sehr gut aus Niggi  ;}
Du hörst Dich auch zufrieden und glücklich an.
Hoffe das Dein "Hobby" Dir auch weterhin Spass und Freude bereitet und auch noch einträglich ist!!
Gruss Klaus
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Re: Meine Kühe in Sakon Nakhon
« Antwort #194 am: 11. Dezember 2017, 09:21:14 »

Danke Klaus,

ja, ich bin hier rundum zufrieden und es wird mir nie langweilig, was ja in unserem Alter kein unwichtiges Detail ist.

Ob es wirklich einträglich wird? wenn ja ist es gut, wenn nicht ist, es zumindestens ein schönes und gesundes Hobby.

Gruss  Niggi

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