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Autor Thema: Heute gibts :  (Gelesen 97005 mal)

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.derbayer.

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Re: Heute gibts :
« Antwort #540 am: 03. Februar 2016, 13:29:31 »


Egal  wie  man  sagt:

Rindfleisch  mit  Merrettich
Meerettichfleisch
Rindfleisch  mit Kren
oder  die Ochsenbrust  mit Merrettich


Überall  ist  es  beliebt  , landauf,  landab ,
auch  wenn ich  us eigener  Erfahrung durchaus  weiß,  daß  es  erst mit zunehmendem  Alter  so  richtg  schmeckt.

Und  da ich  derzeit  etwas Low  Carb  koche  war  natürlich  die  herkömmliche  Art,
 mit  Merettichsauce  und  Kartoffeln  zum  aufnehmen der  Sauce  tabu.
Aber  das  ist kein Problem,  denn  es  gibt noch  eine anderes  beliebtes Rindfleischgericht,  das 



Münchner  Tellerfleisch


Dieses  wir  mit separat gekochten  Gemüsestreifen  und  mit Saft serviert.
Na  das  ist  doch  etwas  und statt der  üblichen Kartoffeln habe  ich  mir  ein Gemüsepürree
dazu ausgedacht. 
Also  ging  es  einkaufen und  ein  passendes  Rindfleisch  besorgt. 
Gerne wollte ich einen Tafelspitz,   bekam ich  keinen,  so  wurde  es  ein  Stück  vom  Bug, 
also der Schulter. Auch  schöne Markkochen  bekommt man  schlecht  zum Wochenanfang ,
 so nahm  ich was  da  war,   aber noch immer bestens.






Dazu  brauchte es  dann reichlich  Suppenware, das  kann nie  zuviel  sein .









Dann wirst  du bemerken  , daß  Schaum   im Topf  aufsteigt ,  Dass ist Eiweiß  und  Partikel und  Trübstoffe,  das  Eiweiß  bindet das  und es steigt auf.  Das sollte man dann mit einer  Schaumkelle  immer  wieder  abschöpfen  und man  wird  eine  herrliche  klare  Brühe erhalten.


Dann braucht  es  Zeit  und  Geduld,  gerne  kann das  je  nach  Fleischgröße schon mal 2, 5  bis  3  Stunden  dauern,  also  rechtzeitig  aufsetzen.  Das Suppengemüse  kommt  erst so  nach  Hälfte der  Kochzeit  dazu,  damit  es  nicht  total in der Brühe  zerfällt.
Vor allem  aber,  weil  ich mit  diesem  Suppengemüse  heute  etwas  besonders  vorhabe
daraus  mill ich ja  mit  dem Stabmixer ein Gemüsepürree machen. 
Als  Kartoffelersatz sozusagen.


Dazwischen  habe  ich  dann noch etwas  Gemüsejulienne  geschnitten und blanchiert
und  natürlich den  Merrettich gerieben.  Es  geht nicht s  über  frisch  geriebenen  Merretich dazu,
nur zur  Not  sollte man  so einen Gemüsemerrettich  aus  dem Glas  nehmen.


Also  war  alles hergerichtet  und  vorbereitet  zum  anrichten;

Rindfleisch mit Meerettich
 nach " MÜNCHNER ART "
mit Gemüsejulienne






Und hier  nun  die  2.  Version mit  dem  wunderbaren und  sehr  empfehlenswerten
Gemüseüpürree







Guten Appetit  beim nachmachen !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #541 am: 12. Februar 2016, 17:13:24 »

-


Heute gibts : Süppchen  vom Stangensellerie

Im Herbst  und  Winter  gibt  es doch nichts  schöneres als  ein wärmendes  und  kräftigendes Süppchen.  Leider  sind  viele  Suppen heute  aus  den Küchen  verschwunden, gerade
gebundene  Suppen, also  Samtsuppen  aber  auch die  Gemüsesuppen .
Mehr über  die  Gliederung  der  verschiedensten  Suppenarten  findest du  hier  bei mir:
https://heutegibts.wordpress.com/2013/10/13/suppen-fachmannische-gliederung-und-aufbau/

Also , dann ändern  wir dies  einmal  mit  einer  sehr geschmackvollen

Stangenselleriesuppe
[/size]


Viele  kennen  zwar  den  Stangensellerie vom Gemüsearkt oder  von gut  sortierten  Geschäften, 
wissen  aber leider  nicht  was  sie damit anfangen sollen. 
Gut  , manche  kennen  ihn  als  dekorative  Dekoration  eines  Bloody  Mary  .



Dabei  ist  er so  schmackhaft,  genau  richtig um ein Süppchen zu machen.
Und das  fällt  direkt unter  die Rubrik  blitzschnell gemacht:

Den Stangensellerie waschen und  in  Stangen zerteilen.
Die Stangen  brechen,  denn dann kannst du leicht  evtl.Fäden  ziehen.
Klein  scheiden  und in Salzwasser  blanchieren. 





Dann abseihen und  den Sellerie mit  dem Stabmixer  fein mixen. 
Nun soviel  vom  Kochwasser zufügen  und mit dem Schneebesen
unterrühren,  bis du die  gewünschte Dicke  hast.
Geschmacklich  wirst du nicht mehr  viel machen  müssen, denn  Sellerie  ist  extrem  geschmackvoll. 

Hier  nature  , also ohne Butter und ohne Sahne  :



Allenfalls  mit etwas Butter oder  mit  Sahne  kannst   du  das  Selleriesüppchen  noch  aufpeppen.
Schön  passen  einge  cross  gebratene Schinken oder  Bacon-Scheiben dazu.


das sieht dann so aus :








Wohl  bekomms und  guten Appetit !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #542 am: 12. Februar 2016, 19:35:24 »

.



Petto di pollo con salame e salvia


Paolo, einem  ehemaligen Freund  von mir,  einem begandeten italienischen  Koch  aus  Venetienwürde  dieses Gericht  sehr  gut gefallen.   Ja  ich konnte  viel   bei ihm  von der  Philosophie  der  italienischen Küche  lernen.
Es  ist  die  Harmonie  der  Zutaten  die eine mediterrane,  auch die italienische  Küche ausmacht. 
Es  sind  weiche  Harmonien,  nichts  grobes  nichts spitzes,  das  den Gaumen erschrickt  oder  den Magen aufregt :)

Daher finden sich auch hier  wenige und einfache  Zutaten aber  die gut harmonieren:




Antipasto di Diavolo
Petto di pollo con salame e salvia
mascarpone tuffo

oder

Hähnchenbrust Medaillons mit frischem Salbei
und feuriger italienischer Salame belegt und grilliert
dazu ein cooler Mascarpone Dip


Was  braucht  es  dazu:

Zuerst mal  Hähnchenbrust  * 
dann eine  sehr grob  marmorierte   italienische Salami  Tipo Peperoncini
zudem  frischen  Salbei  wie ich ihn so herrlich  bei meinem  türk. Gemüsehändler  bekomme
dann etwas  Mascarpone für einen Dip  und  Gewürze  dafür
Verwendet  habe ich mal  wieder  den großartigen Pfeffer  , das  Chilli  Sour  und den Dry Curry  vo hier:
 https://kochzivilisten.wordpress.com/kaufen/



und  dann geht es Step by Step so weiter:







 
Und  alle  fertig  vorbereitet :




Nun  aus  Mascarpone oder  aus  Chreme  fraich  einen Dip  herstellen den ich mit  den

Gewüzen  der Kochzivilisten zubereitet  habe.

Jetzt   die  Hähnchenspieße beidseitig scharf anbraten und kurz in die Röhre  geben , dann darf  serviert werden:












Guten Appetit beim nachmachen !



*(die bekomme ich ganz in der Nähe  vom Geflügelhof  Mahler
wann immer hole  ich mir  dort  mein  Geflügel,  sie verkaufen ab Hof oder  auch am Würzburger  Marktplatz. )
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Re: Heute gibts :
« Antwort #543 am: 28. Februar 2016, 22:18:20 »


.
Geht es euch auch mit manchen Dingen so ?

ich habe mal vom guten Sansamaki  aus Thailand einen sagenhaft guten gerollten, gruenen Tee geschickt bekommen.
Das beste was ich je an gruenem Tee hatte.
Selbst bei meinen Chinabesuchen fand ich sowas nicht.
Der Konatkt ist irgendwie  abgebrochen.  Auch hier  war er  lange nicht mehr und so huete ich diesen restlichen Tee wie einen Schatz !  Oder  weiss  jemand  was  mit ihm  ist ,  wo  er  zu hause  ist  oder  wie  es  ihm geht
Goenne ihn mir nur ganz selten, so wie heute wieder einmal , damit ich noch eine Weile etwas davon habe.










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Re: Heute gibts :
« Antwort #544 am: 16. März 2016, 06:55:37 »

.
So  macht man  eine  Leberknoedelsuppe

Selbst  viele  Muttis  heut koennen  keine  Leberknoedel  mehr  machen.
In Wirtshaeusern  ist  sie  vielfach  auch nicht mehr  auf  der  Karte, 
seit  deutsche Wirtshauser  mit  typischer  deutscher  Kueche  und  heimischer  Kost immer  mehr  verschwinden.  Es  in  den Staedten  mehr  Pizzerien  und  Chinesen, Doenerlaeden  oder  Burger  Stores  gibt.
Und  die  Jugend so  erzogern ist,  dass  sie  bei Leber gleich igitt , igitt  macht.

Aber nicht  alle !
Da denke ich gleich an meine kleine Tochter,  deren Lieblingssuppe  von klein auf eine ordentliche

Leberknoedelsuppe 

ist.
Und  sie  hat  von klein auf  auch immer  die  rohen Knoedelmasse  gekostet und  hernach  die Schuessel  ausgeschleckt. Kinder  werden  eben  auch  durch  das Elternhaus gepraegt und  ein  wenig  Erziehung schadet  auch  in Sachen Ernaehrung  nicht.

Alos  dann legen  wir  mal  los.
Wir  brauchen :

Leber  gemahlen  (bekommst  du  frisch bei  deinem Metzger !)
oder
Schweineleber,  etwas  gruenen Speck (  gibts  auch beim Metzger )
und  selbst  durch  den Wolf lassen
altbackene  Broetchen (  entweder  in  feine Scheiben oder  feine  Wuerfel  schneiden)
etwas  Semmelbroesel
Feinste  Zwiebelwuerfel (Brunnoise)
Eier

An Gewuerzen :
Salz, Pfeffer, Majoran, Nelke , Piment, eine  wenig Speisewuerze

Meine  Leberknoedel unterscheiden sich  ein  wenig von  anderen,  sie  sind  leichter  und  nicht  so  hart .
Das  kommt  daher  dass  ich Geschnittene  Boetchen (oder  Weissbrot) verwende  und nicht  Weckmehl. 
Denn   Weckmehl macht  sie  zu  “ Beton “  und  schwer.
Durch  geschnittene  Broetchen erhalten  sie zwar auch Bindung,  sind  aber  dann  leicht und auch lockerer.




Also,  zuerst  die  Leber  durch  den  Wolf lassen.  Der  Leber  sollte  etwa  25  %  gruener Speck zugefuegt  werden und  mit  gewolft  werden. Der Speck macht  die Masse  geschmeidiger, gibt  Geschmack und Lockerheit  (  Wenn du sie fertig  beim Metzger  kaufst,  macht  er  das  bereits)
Die  gibts  dann dort   fix und  fertig in Schaelchen  zu kaufen’


Nun  die  gem. Leber  in  eine  Schuessel  geben, die  geschnittenenn Broetchen,  die  Zwiebelwuerfelchen, dann  je  nach  Menge 1 Ei  ( auf etwa 300 gr  Leber 1  Ei )  bei mir  waren  es  heute  2.



Dann wird  gewuerzt,  mit : Salz, Pfeffer, Majoran,  etwas  gem Piment und Nelke,  etwas  Suppenwuerze.


Nun  alles  ordenlich  durchmischen und  10  min.  stehen lasssen.  Dann die  Masse mit  den Haenden ordentlich durcharbeiten und  mit  den Fingern zerdruecken,  damit  enteht Bindung.



Inzwischen  hast  du einen  Topf mit Salzwasser,  einer  Zwiebel und  einem Lorbeerblatt  aufgestellt, worin  die Kloeschen abgekocht  werden.
Du drehst nun ein ein Probekloeschen ab u nd kochst es,  um  zu  sehen  ob  die  Masse  haelt und nicht  zerfaellt.  ggf   mischt  du noch  etwas  Weckmehl  dazu , dann  sollten  sie halten.


Dann  kannst du  deine Kloeschen  abdrehen.
Gut  sind kleine  Schoepfkellen, mit denen  kannst  du  die Masse  portionieren wie  hier im Bild
zu  sehen, dann abdrehen  und alle  sind  dann gleich gross .





Ich selbst  forme  meine  Leberknoedel  lieber in Nockerlform.
Dazu brauchst du  einen  nasssen Loeffel,  nimmst Masse  aus  der Schuessel auf,  klatscht  sie auf die  flache Hand , feuchtest den Loeffel  kurz  an, nimmst  mit dem Loeffel die Masse  wieder  von den Hand  auf, wieder  auf  die Hand klatschen ... das mehrmals  gemacht und  du  hast  ein Nockerl  mit dem Loeffel geformt,  das  du zuguterletzt in das Kochwasser  gleiten  laesst.





Das  Kochwasser nicht  sprudelnd kochen sondern nur simmern lassen.
Und  bitte nicht in deiner  fertigen  Suppe  abkochen,das  wuerde  deine  schoene  Suppe  “versauen und  eintrueben” daher immer  separat in  dem oben geschilderten Salzwasser abkochen.


Erst  beim Anrichten  kommen  sie  zur Suppe in den Teller  dazu , kommt  es  zur Hochzeit  von Suppe  und  Leberkloeschen.  Eigentlich  braucht  es nichts  ausser  etwas Petersilie  dazu, hier in unserer  Gegend  findet  man  oft noch  Schwimmerli  oder  sogenannte  Backerbsen in einer Lebeknoedelsuppe.


und  dann sollte  sie  so  aussehen:









Guten Appetit beim nachmachen !


siehe auch : https://heutegibts.wordpress.com/2013/10/09/heuts-gibts-bayerische-leberknodelsuppe/
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Re: Heute gibts :
« Antwort #545 am: 21. März 2016, 05:06:19 »

'


Fraenkischer  Plootz

Der  Plootz  ist  ein  eher  baeuerlicher  Kuchen  wie  er  noch  bis  vor  Jahren ueberall  in  jeder  Landbaeckerei   zu  haben  war.  Die  “Plootz"  gab  es  stets  mit   verschiedenen  Belaegen, je  nachdem  was  man da  hatte:   
Zwetschgen,  Apfel,  Streusel ,  Mohn  oder  auch  als Kaesekuchen.

Besonders  beliebt war  er  auch  als  Kirchweihkuchen oder  zu Festtagen.   
Da trugen  die Frauen  riesige Kuchenraeder  zum  Baecker,  so  gross,  dass  sie  gar nicht in den heimischen Ofen passten.  Sie  waren  immer  rund. 
Erst  spaeter  mit den  Elektrooefen  wurden da und  dort  eckige Blechkuchen daraus,  was  aber ein Stilbruch ist. 
Sie  hatten  stets  Durchmesser von  60- 80  cm   so  dass  dann auch  die  Stuecke  schmal , lang und  spitz  waren.

Je  nach  Jahreszeit  fand  man bei den Baeckern  diesen  oder  jenen  Plootz  im Laden und im Sommer  zur  Zwetschgenzeit  hatte  die  Baeckersfrau  mit  den  Bienen  zu  kaempfen.

Meist  wurde  er  ja  nur einfach belegt,  ich mache  heute einen  festlichen

“Fraenkischen  Plootz”

der  wird  gleich  dreifach belegt: 
mit Quark/Topfenmasse, mit Apfel und  oben auf  dick  und satt mit  Streuseln  belegt.

Heute  wird  er  da und  dort wieder  gebacken,  weil  viele  Doerfer  eine  Renaisance  der  Holz - befeuerten Dorfbackoefen  pflegen   und  das  ist  eine  Freude  zu  sehen.

Der  Boden  wird  traditionell aus  einem  Hefeteig  gemacht:

500   Gramm Mehl
200   Gramm Margarine, besser Butter
3       Eier
1       Pckch  Vanillezucker
125   Gramm Zucker 
1/4    Liter Milch
40     Gramm frische Hefe  1  (Wuerfel )
1       Prise  Salz

kleinen  Vorteig  aus aufgeloester  Hefe,  etwas  warmer  Milch,  etwas  Zucker machen und  in eine Muldeueber  das  restliche  geben  . 30 min gehen lassen , dann alle Zutaten  zu einem Teig  verarbeiten,  bis  er  sich von der  Schuessel  loest.  Diesen  erneut  30 min an  einem warmen Ort  gehen  lassen.


In  der  Zwischenzeit  eine  Kaesekuchenmasse  bereiten:

250  gr.  Quark
125ml     Milch/Sahne
Zucker, Zitronenabrieb , Vanillezucker, 1  Pckchen  Vanille Pudding  oder  4 EL  Staerke
1 Ei  mit  dem  Schneebesen  zu einer  glatten Masse  verarbeiten

Nun  den Apfelbelag :

3-  4  Aepfel  ausstechen,  schaelen,  und  in  Scheiben  hobeln.
mit  Zitrone ,  Zimt-Zucker, Vanillezucker marinieren und  ziehen lassen




Fuer  die  Streusel :

200 gr  Mehl
150 gr Butter
150 gr Zucker
1 Pkch Vanillezucker
 gut zu  einer Streuselmasse  vermengen





dann sollte  der Hefeteig so  weit  sein dass  wir  den Boden davon  machen koennen.
Eine  Bitte  :  IMMER  RUND  !   so  gross,  dass  er  gerade  noch in den Ofen  passt.
Also   erst rund  druecken und dann rund ausrollen  ( immer  mehlieren  dabei ) dass  er   allenfalls  einen  knappen Zentimeter   hoch ist,  nicht  hoeher !
Ich habe  so Alu- Tortenbleche,  die  verwende  ich  dafuer.
Dann nochmal  15 min  gehen lassen und den  Ofen  auf  190  gr  aufheizen.




Jetzt kann der Boden  belegt  werden:





Erst  die Quark/Kaesekuchenmasse  darauf verteilen  und mit einem Spatel glattziehen,
dann duerfen  die marinierten  Apfelscheiben  darauf verteilt  werden.
Zuguterletzt werden nun  die  Broesel  darauf  verteilt,  dann darf  der  Fraenkische  Plootz  in
den vorgeheizten Ofen.  Erst  ganz unten  fuer  etwa  30 min,  dann  auf mittlerer  Hoehe fertigbacken und dabei beobachten   (ca  50-60 min Gesamtbackzeit)

dann  sollte er so  aussehen:







viel Spass beim nachbacken  und guten Appetit !

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Re: Heute gibts :
« Antwort #546 am: 23. März 2016, 20:41:11 »



Easy  Kimchi  selbermachen

Ich habe   ja  mehrere  tolle  Thai oder  Asialaeden in der  Stadt.
In  einem  macht eine  seit ueber   30  Jahren hier  ansaessige  Thai  ein  ganz  tolles  KIMCHI.
Eigentlich  ein  Koreanisches  Kohlgemuese,  aber  sie  macht  das  perfekt.

Er  wird  dort  in Korea  aber  auch in Asien zum Herbst eingemacht  wie  hier  Sauerkraut und  wird  durch Milchsaeure haltbar gemacht und dient ueber den Winter hinweg als  Salat /Gemuese.
Nur ist  dies  halt  eine  sehr  feurige Angelegenheit. Ansonsten  genauso beliebt  wie uns  Deutschen  das  Sauerkraut,  uns  nennt man ja auch nicht ganz  umsonst  “Krauts”.



Und  ich hatte gestern  Pak Choi  bekommen   diese  Asiatische  Kohlart .
Eigentlich  Minis,  also  Baby Bok Choy / Baby Pak Choi wie man hier meistens  bekommt. 
Die  grosse  Sorte ist  eher  selten  zu finden. 
( ich habe uebrigens  gerade  welchen  gesaet,  schaun  ma  mal ! )







Also  zuerstmal  gut  waschen, den Pak  Choi und den  untersten Strunk weg, dann  halbieren,  besser  vierteln. Dann reichlich mit  Meersalz  (  anderes  geht  natuerlich auch ) bestreuen, etwas  zusammendruecken und  mind.  eine  halbe  Stunde  Stehen  lassen, besser was  laenger  und du  wirst  sehen  er faellt zusammen  wird  weicher.

Waehrend  der  Zeit machst  du  die  wenigen Zutaten  zurecht  die  es  braucht:

1  Rote  Zwiebel
2-3  Zwiebelschlutten
-----------------------------
1      TL fein geriebener/gehackter  Ingwer
2-3  Knoblauchzehen  gehackt
2-3  EL Chili-Pfeffer-Flocken
3-4  EL Fischsauce
1     EL  Maissirup (oder einen Honig)
1     TL Sesamsamen
1-2  EL  Sesamoel oder Sonnenblumenoel
das alles  zu einer Marinade  vermischen

Nun den Pak Choi abgiesen und kurz  abwaschen  damit es nicht zu salzig  wird
Jetzt  die  beiden  Zwiebelarten zugeben  und  zuguterletzt die Wuerz- Marinade


abgegossen und  gewaschen

Dann die Marinade  zugeben und gut mischen:



du kannst  ihn  nach  einigen Stunden  als  frischen

Baechu Geotjeori (frisches Kimchi)
geniesen. 






Hast  du mehr,  Kannst  du ihn in Glaeser mit losem Deckel(!) oder  Plastikdosen mit  Deckel einlegen und spaeter  verbrauchen,  er  haelt  schon einige  Zeit im  Kuehlschrank.

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Re: Heute gibts :
« Antwort #547 am: 06. Juni 2016, 00:23:43 »

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Bernd`s " Tarte de abricots  "



Aprikosen oder Marillen ganz wie du willst.
Je nach Gegend werden  sie anders genannt, die süßen Früchtchen.



Die Vorgabe war heute  mal, daß ich keine mit Obst belegte Tarte wollte.
Auch keine bei der die Aprikosen mitgebacken werden. 
Das mag ich irgendwie nicht,  die sind  dann so matschig wenn man rein beist,
ist  nicht so  meine Sache.


Doch zuerst wie  immer  bei meinen Tartes  kommt mein1-2-3  Tarteteig zum Einsatz,
x  mal schon hier  vorgestellt , ich mache  ihn immer wieder gleich, 
und  verwende nur  „blind gebackene“  Tarteböden,
wie,  das du findest  hier :

https://heutegibts.wordpress.com/2015/06/26/ganz-einfach-so-backt-man-einen-tarte-boden/






Während  der Boden im Ofen ist kann ich mich dem Belag  widmen.

1. Dazu  habe ich etwa  15-20 Aprikosen gewaschen, entkernt und   geachtelt  , zudem mit etwas  Zitrone  beträufelt,
    und leicht gezuckert,  denn  auch  Aprikosen oxidieren und verändern  sonst  die Farbe. 
2.  die  Aprikosen mit  dem Stabmixer  sehr  fein mixen
3.  3/4  davon  für die Masse  verwenden und  kaltstellen . 1/4  für  den  Spiegel später
4.  1 1/2 Päckchen Gelantinepulver in etwas warmer Milch  auflösen
5.  Nun 2 Becher Sahne aufschlagen
6.  Jetzt die  Hochzeit  von:  3/4 der gemixten Aprikosen, der  aufgeschlagenen Sahne
     und der in Milch  aufgelösten Gelantine.  Alles  mit  dem  Schneebesen gut  unterheben
7.  Dann die Masse auf  den  bereits ausgekühlten Tarteboden aufbringen, glatt  ziehen und ab
     in den Kühlschrank (  noch schneller  gehts  im TK) 
8.  Während dessen das  restliche  halbe Päckchen Gelantine in einigen Löffeln  warmen
      Wasser  auflösen und unter das  andere 1/4  des Aprikosenpürrees  ziehen  , denn damit
      machen wir nun den Spiegel,  ziehen  es auf die ausgekühlte Masse  auf.
9.   Erneut  auskühlen  lassen  und so dann dekorieren ganz nach deinem Wunsch.
10.  Bei mir  warenes  einige  Maccarons         


Erneu durchkühlen lassen  und dann  sah meine  Sonntags -
Tarte von Aprikosen

oder wie die Österreicher  sagen, Mirellen,  so  aus :










Viel  Spaß beim nachbacken !







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Re: Heute gibts :
« Antwort #548 am: 25. November 2016, 14:12:00 »

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Tarte  vom  Apfel  mit Gitter
[/size]

Bekannnt  und beliebt  aber  auch  in England ,dort  als


Apple  Pie  oder lattice Pie


In Zeiten  wo  alles  immer  mehr  vereinfacht  wird  und  jeder  einzelne  Handgriff
dartnach  überrüft  wird  ob man ihn  nicht doch lassen  kann ist ein  hübsch  oder  reich  verzierter  Apfelkuchen mal  eine  Wohltat.  Hebt  er  sich  doch  sehr  vom  gewohnten Bild  ab .  Und  daher  macht  es  auch Spaß  und  Freude  einmal  etwas  Creativ  zu  sein,  gerade   jerzt  bei  der   weihnachtlichen  Plätzchenbäckertei hat man  immer  einen Mürb/plätzchenteig der  sich bestens als  Boden  oder   aber  zur  Herstellung eines  Gitters  eignet.

Ich  verwende  immer   einen  sogenannten  1-2 3- Teig für  meine Tarte Böden und  wir  werden  diesen  auch  für das  spätere Gitter verwenden,  daher habe ich  die  doppelte Menge  des  unteren Rezeptes  verwendet.
so mac ht man einen Tarte Boden:
https://heutegibts.wordpress.com/2015/06/26/ganz-einfach-so-backt-man-einen-tarte-boden/

Zuerst einen 1-2-3 Mürbteig machen 1 , 2, 3 steht für die Teile:
1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl, also :
100 gr Zucker 
200 gr Butter   
300 gr Mehl
1 Ei

Daraus einen geschmeidigen Mürbteig machen , 30 min in den Kühlschrank geben.
Wir machen  das   2x   !  Einmal Teig  für  den Boden einmal  für  den Belag !
1. Für  den Boden: 
den Teig  ausrollen,  die gefettete  Form damit  auslegen,  mit  einer Gabel einstechen
und  ab in den Ofen,  etwa  15-20 min blind ausbacken bei  170  grad  so  daß  der Teig  keine  Farbe  bekommt.




2. Für  das  Gitter:
 
Den sehr  gut  durchgekühlten Teig  flach  drücken, mehlieren und  zwischen  2  Backpapieren eckig ausrollen,  auf  etwa  3mm !
Dann  diese  Teigplatte  auf  ein  Blech  geben  und  im TK  frosten !
Dieses  frosten  ist  sehr  wichtig wie man  dann unten  sieht ,  denn  dann kannst  du  deine Teigstreifen später leicht,  akkurat und  präzise in  Streifen schneiden. Kühlt  man  den  Teig  für das  spätere  Gitter,  ist  das  ein gefummle und  geschmiere und  sieht  laienhaft  aus.   

3. Die  Apfelfüllung:

Dazu habe ich  6  Äpfel  ausgestochen,  geschält  und  dann klein  und  scheiblig geschnitten, mit  Zitronensaft beträufelt und  gut  gezuckert. Ein  Glas  Apfelsaft  aufkocken  die  Äpfelzugeben, kurz   aufkochen lassen,  etwas  Stärke zugeben und  leicht andicken. Zusätzlich  darfst  du mit  etwas  Rum,  oder  Vanilleschote aromatisieren  ganz nach  Geschmack.  Dann beiseite stellen  bis  dein  Boden blind  vorgebacken ist.

1. Den Teigboden zwischen  2  Backpapieren ausrollen, in die gefettete  Form geben,
    und blind  backen   (keine Farbe nehmen lassen )
2.  Die  Apfelfüllung  in  den  vorgebackenen Boden  füllen und sauber glatt ziehen,
     damit  wir  eine schöne  glatte Oberfläche  haben  und  keine  wellige !

3.  Den gefrosteten Teig nun  mit  einem Lineal  und einem Teigrädchen oder  Messer
      in  gleichmäßige  Streifen  schneiden



4.  Zuerst legst  du  rings  herum um  den Backformrand  einen  Kranz  mit  Teig, 
     der  dient  dafür  daß  er  den  Streifen  dann  halt bietet !
5.  Nun beginnst  du  von  der Mitte  ausgehend  die Streifen  mit einem  akkurraten 
     Abstand jeweils  von  Rand zu  rand abzulegen und  das  Ende  abzuschneiden
     (  jetzt  siehst  du  wie  wichtig  das  frosten  war,  denn  der Teig  läßt  sich 
      leicht und  wunderbar  verlegen !)




6.  Hast  du  die  erste  waaagrechte  Reihe  fertig, dann drehst  du die  Form um
     90  Grad und  legst  nun  die  andere  Richtung  genauso  aus.
      dann sollte  es  so  aussehen:


Nun  den Gitterbelag noch mit  etwas  Eigelbmilch  für  eine  schöne  Optik  abpinseln
und  dein  Apfelkuchen mit Gitterbelag  darf  auf  mittlerer  Höhe  und  180 Grad  für  etwa  40 min in den Ofen.  gut  beaufsichtigen !

Dann  sollte  er so  aussehen:











Viel  Freude  beim  nachmachen und guten Appetit !


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Re: Heute gibts :
« Antwort #549 am: 31. Dezember 2016, 16:32:30 »

....


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Kern

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Re: Heute gibts :
« Antwort #550 am: 01. Januar 2017, 08:28:48 »






Das bedeutet wohl:
Heut bleibt beim Bernd die Küche kalt.
Heut geht er in den Wienerwald.

 :-)     [-]
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Re: Heute gibts :
« Antwort #551 am: 07. Januar 2017, 09:55:20 »



Heute gibts :

Neujahrsgrüße  an alle

Ich  darf  allen Freunden und  Bekannten
 das Beste zum neuen Jahr  Wünschen
besonders aber  Gesundheit 
und
stets was  ordentliches  auf dem Teller
;)






Mit  besten Grüßen :  Euer  Bernd 

 


 
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