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Autor Thema: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais  (Gelesen 50618 mal)

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schiene

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #75 am: 25. Februar 2018, 18:32:22 »

Seh ich das richtig, nach den Bodenplatten gibt es einen Hohlraum von 50/60 cm ?[/quote
Ja da ist ein Hohlraum unter den Platten.Ist bei unserem Haus auch so.
Seh ich das richtig, nach den Bodenplatten gibt es einen Hohlraum von 50/60 cm ?
[/quote


Ja da ist ein Hohlraum unter den Platten.Ist bei unserem Haus auch so.
« Letzte Änderung: 25. Februar 2018, 18:37:56 von schiene »
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Bruno99

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #76 am: 25. Februar 2018, 18:53:41 »

Seh ich das richtig, nach den Bodenplatten gibt es einen Hohlraum von 50/60 cm ?

Habe ich bei meinem Haus auch, knapp einen Meter.
Was ich auf den Fotos von Schiene nicht erkennen kann, ob da Lueftungsgitter vorhanden sind, denn ich habe solche.
Somit findet auch ein Luftaustausch im genannten Hohlraum statt.
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schiene

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #77 am: 25. Februar 2018, 20:56:41 »

Nein,Gitter gibt es nicht.Die Waende sind ohne Luftdurchlass
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Schmizzkazze

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #78 am: 25. Februar 2018, 21:20:53 »

Was ist denn der Sinn dieser Hohlräume unter der Bodenplatte?
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Bruno99

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #79 am: 25. Februar 2018, 23:05:14 »

Der Hohlraum hat soweit keine Funktion, aber das Wohngeschoss nicht dann nicht mehr ebenerdig und bei sehr viel Regen kein Problem.
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Schmizzkazze

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #80 am: 26. Februar 2018, 01:46:44 »

Dann dient das Ganze als Podest, damit das Haus höher kommt?
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Camillo

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #81 am: 26. Februar 2018, 07:37:38 »

Wir haben diesen Hohlraum NICHT. Es wurden darin die Ringleitungen für den Pestschutz verlegt und dann verfüllt.
1 mal Jaehrlich kommt jetzt eine Specialfirma und flutet diese Leitingen mit ihrem Pestmittel, viola, kein Ungeziffer
im Haus und rund ums Haus, keine Schlangennester und auch keine Kakerlaken.
-Camillo-
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Helli

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Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #82 am: 26. Februar 2018, 22:44:03 »

Wir haben diesen Hohlraum NICHT. Es wurden darin die Ringleitungen für den Pestschutz verlegt und dann verfüllt.
1 mal jaehrlich kommt jetzt eine Spezialfirma und flutet diese Leitungen mit ihrem Pestmittel, viola, kein Ungeziefer
im Haus und rund ums Haus, keine Schlangennester und auch keine Kakerlaken. -Camillo-
Sehr nützlich, besonders wenn auf dem Gelände vorher Termiten "heimisch" waren! Der Hohlraum kann auch für eine zugängliche Verrohrung der Wasser- und Abwasserleitungen genutzt werden.
Einen großen Nachteil hat diese Skelettbauweise allerdings (und wird deshalb wohl auch z.B. in Europa nicht bevorzugt)! Die Erde unter dem Bau hat Nässe (sickert bei Regen auch von der Seite nach) und die kriecht durch die Stahlbetonsäulen hoch! Es gibt hier keine, wie in Deutschland übliche, Bitumenschicht zwischen "Fundament" und Aufbau! Das sieht man erst nach einer Reihe von Jahren, wenn an den Stützen der Salpeter aus dem Mörtel krümelt und der Putz abfällt!  :'(
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Chang

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #83 am: 27. Februar 2018, 15:31:24 »

Was ich auf den Fotos von Schiene nicht erkennen kann, ob da Lueftungsgitter vorhanden sind, denn ich habe solche.
Somit findet auch ein Luftaustausch im genannten Hohlraum statt.

War bei unserem Hausbau auch ein Thema.
Anfangs hatte der Bauunternehmer diese "vergessen" einzubauen.  {/



Nach der Regenzeit baute sich in diesem Hohlraum unter dem Haus bei großer Hitze scheinbar ein Überdruck auf.

Da wir ringsherum den Sockel verfliest hatten, sprengte der Überdruck die Dehnungsfugen  an verschiedenen Stellen. Da reichte wohl nur eine kleine Bewegung im Millimeterbereich.
Erst der Architekt ist dann darauf gekommen, hier Lüftungsgitter an jeder Seite anzubringen.  {*



Seitdem ist der Spuk vorbei.
War aber alles noch in der Garantie und wir mussten nichts dafür bezahlen.  ;}
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Schmizzkazze

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #84 am: 27. Februar 2018, 15:52:22 »

Zitat
Einen großen Nachteil hat diese Skelettbauweise allerdings (und wird deshalb wohl auch z.B. in Europa nicht bevorzugt)! Die Erde unter dem Bau hat Nässe (sickert bei Regen auch von der Seite nach) und die kriecht durch die Stahlbetonsäulen hoch! Es gibt hier keine, wie in Deutschland übliche, Bitumenschicht zwischen "Fundament" und Aufbau! Das sieht man erst nach einer Reihe von Jahren, wenn an den Stützen der Salpeter aus dem Mörtel krümelt und der Putz abfällt! 

Ja, die Erde ist immer mehr oder weniger feucht.
Den Bau muss man gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen, das ist mir soweit klar. Aber nun die Frage: wird ab oberhalb der Bodenplatte geschützt? Dann wäre die Bodenplatte selbst ungeschützt und würde vergammeln.

Wird unterhalb der Bodenplatte geschützt, dann wäre auch sie geschützt. Dann müßte man die Bodenplatte auf Teichfolie betonieren. Aber dort, wo Pfosten (Stützen) in den Boden betoniert worden sind, zieht dann die Feuchtigkeit nicht über die Stützen nach oben? Dann müßte man diese auch Teichfolie betonieren?

Oder wie schützt man die ganze Hütte vor aus dem Boden aufsteigender Feuchtigkeit?
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Burianer

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #85 am: 27. Februar 2018, 15:59:32 »

Schmitsskaze, man schuetzt die aufsteigende Feuchtigkeit nur mit einer bestimmten Folie  ( Weiss jetzt nichtmehr den Namen, wurde aber von mir selber verlegt und die Ueberhaenge mit einem bestimmten Kleber die ich auch in Deutschland beim Hausbau benutzt habe verklebt..)
Unterhalb der Betonplatte und mit ausreichend Ueberhang um den Rest, wie bei mir ausserhalb etwas  in die Hoehe zu ziehen an der Aussenwand.
Ferner habe ich meine Aussenwaende vom Boden ( der ist 3 Stufen hoch ) auch noch gegen Regenwasser ( Spritzwasser gesichert.
Somit seit 12 Jahren , null Probleme  }}
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malakor

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #86 am: 27. Februar 2018, 16:16:57 »

Zitat
Einen großen Nachteil hat diese Skelettbauweise allerdings (und wird deshalb wohl auch z.B. in Europa nicht bevorzugt)! Die Erde unter dem Bau hat Nässe (sickert bei Regen auch von der Seite nach) und die kriecht durch die Stahlbetonsäulen hoch! Es gibt hier keine, wie in Deutschland übliche, Bitumenschicht zwischen "Fundament" und Aufbau! Das sieht man erst nach einer Reihe von Jahren, wenn an den Stützen der Salpeter aus dem Mörtel krümelt und der Putz abfällt! 

Ja, die Erde ist immer mehr oder weniger feucht.
Den Bau muss man gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen, das ist mir soweit klar. Aber nun die Frage: wird ab oberhalb der Bodenplatte geschützt? Dann wäre die Bodenplatte selbst ungeschützt und würde vergammeln.

Wird unterhalb der Bodenplatte geschützt, dann wäre auch sie geschützt. Dann müßte man die Bodenplatte auf Teichfolie betonieren. Aber dort, wo Pfosten (Stützen) in den Boden betoniert worden sind, zieht dann die Feuchtigkeit nicht über die Stützen nach oben? Dann müßte man diese auch Teichfolie betonieren?

Oder wie schützt man die ganze Hütte vor aus dem Boden aufsteigender Feuchtigkeit?

Auf Stelzen bauen, mind. 2 m.
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Kern

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #87 am: 27. Februar 2018, 17:34:33 »

Oder wie schützt man die ganze Hütte vor aus dem Boden aufsteigender Feuchtigkeit?

Ich sehe das ziemlich entspannt.
Wenn man in Thailand nicht gerade in Feucht- oder Sumpf-Gebieten baut (und nicht für die Ewigkeit bauen will): am besten gar nicht!

Zwar hatte ich beim Rohbau (in 2007) unter der Betonplatte extra überall eine dicke Plastikfolie verlegt (auch gegen das aufsteigende Radon). Aber meine Isan-"Fachleute" haben damals daraus eine Art "Mega-Nudelsieb" gemacht.  {+

Effekt:
Die Bodenfeuchtigkeit steigt in die Bodenplatte und verdunstet durch die Fliesenfugen. Das schafft soviel Verdunstungskälte, dass der Boden im Erdgeschoss immer mindestens 3 Grad kühler ist als der im 1. Stock.

Und das ist (ausser in den harten Isan-Wintern  :-) ) angenehm!

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Burianer

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Re: Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #88 am: 27. Februar 2018, 17:43:34 »

In der starken Regenzeit kann das durchaus ein Problem werden, denn dann steigt der Wasserpegel auf Oberkante Rasennarbe.  :(

Meine Abflussrinnen an den Aussenmauern vom Grundstueck sind dann permanent mit Grundwasser gefuellt.
Gut, dass es abfliesen kann.
Wohin  ;]  auf die davor liegende Strasse  :-) die etwa 40 cm tiefer liegt.   
 :-X NO POMPEM
Was das heist , sollte jeder selber heraus finden.
Grundstueck immer etwas hoeher als die Umgebung.  40 cm ist bei mir genug, da die anderen Grundstuecke  auf der anderen Strassenseite  tiefer liegen..
 Man sollte auch die Kapillarwirkung des Wasser nicht vernachlaessigen, die steigt durch jede Betonwand oder Pfosten.
« Letzte Änderung: 27. Februar 2018, 17:53:06 von Burianer »
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Helli

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Bau einfacher Wohnungen/Zimmer für Thais
« Antwort #89 am: 27. Februar 2018, 22:21:16 »

Zitat
Einen großen Nachteil hat diese Skelettbauweise allerdings (und wird deshalb wohl auch z.B. in Europa nicht bevorzugt)! Die Erde unter dem Bau hat Nässe (sickert bei Regen auch von der Seite nach) und die kriecht durch die Stahlbetonsäulen hoch! Es gibt hier keine, wie in Deutschland übliche, Bitumenschicht zwischen "Fundament" und Aufbau! Das sieht man erst nach einer Reihe von Jahren, wenn an den Stützen der Salpeter aus dem Mörtel krümelt und der Putz abfällt! 

Ja, die Erde ist immer mehr oder weniger feucht.
Den Bau muss man gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen, das ist mir soweit klar. Aber nun die Frage: wird ab oberhalb der Bodenplatte geschützt? Dann wäre die Bodenplatte selbst ungeschützt und würde vergammeln.

Wird unterhalb der Bodenplatte geschützt, dann wäre auch sie geschützt. Dann müßte man die Bodenplatte auf Teichfolie betonieren. Aber dort, wo Pfosten (Stützen) in den Boden betoniert worden sind, zieht dann die Feuchtigkeit nicht über die Stützen nach oben? Dann müßte man diese auch Teichfolie betonieren?

Oder wie schützt man die ganze Hütte vor aus dem Boden aufsteigender Feuchtigkeit?
Nachträglich wohl chancenlos! Ich hatte das Problem schon beim Bau im Hinterkopf (weil beim Haus der Schwiegermutter gesehen). Mein Bauunternehmer hatte mir versichert, dass bei den Stützen ein Zusatz im Beton sei, der das verhindern solle. Da er die Dinger aber nicht selbst gemacht, sondern im Baustoffhandel gekauft hat, wurde er wohl dort (zu unserem Schaden) beschissen. Von den 27 Stempeln bei uns, sind mindestens 5 ohne diesen "Zusatz" und jetzt nach knapp 9 Jahren sehen wir den "Erfolg" bereits an einigen Stellen! {[
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