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Autor Thema: Strasse Chalong-Patong / Tea Money für Umweltminister vergessen ?  (Gelesen 1028 mal)

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Ozone

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Neue Strasse Chalong - Patong

Die neue Anbindung von Phukets Süden nach Patong wurde im letzten Moment zurückgeweisen...der Gouverneur ist alles andere als glücklich
Er unterstützte die Idee einer neuen Route, weil sie erheblich Reisezeit einspart, konkret eine Reduzierung der Verbindung von 20 km auf 5 km.
Das Umweltamt lehnte eine Bewiilligung ab, weil die Strasse die begrenzten 80m (ab Meeresniveau) Höhe überschreitet (um 5 m !!!)
  
Phukets Gouverneur Wichai Praisa-Nob, der sich für verbesserte Strassenverbindungen auf der Insel einsetzt: "Wir haben das Budget der Regierung über 26 Mill. THB und weitere 14 Mill. THB von den örtlichen Behörden bereits gutgeheissen bekommen. Das Geld ist da, jetzt sagen sie uns, dass wir das Projekt nicht realisieren können."

Das Umweltministerium meint, es sei illegal eine Strasse über 80 m zu bilden, in diesem Falle wird die Grenze um 5 Meter  überschritten.

Die Ablehnung stütze sich auf  Bestimmungen, die in den Regelungen der Zone C festgelegt sind, welche keine Bauten über 80m erlauben.
Die bisherige Strasse von Chalong nach Patong verursacht einen grossen Zeitverlust in dem man den ganzen Hügel umfahren müsse. In beiden Fällen über Karon oder Phuket City. Fahrer müssen 20 Kilometer in Kauf nehmen, eine Direktverbindung würde die Strecke erheblich verkürzen, nämlich auf 5 Kilometer.

"Der Bau der neuen Route würde nur 6 Monate Bauzeit beanspruchen", führt der Gouverneur weiter aus.
"Ich kann nicht verstehen, warum man ein solcher Projekt nicht vorantreiben sollte", sagt er weiter."Da sind nur Gummibäume an diesem Hügel, kein natürlicher Wald. Das Projekt wäre ganz im Sinn der Beweohner und gut für den Tourismus."

"Es gibt andere Bauten auf der Insel, die die 80m-Grenze klar überschreiten, warum unternahm das Umweltministerium in diesen Fällen nichts ?" empört er sich weiter.

Der Gouverneur hat auch Pläne für eine zweite Schnellstarsse zwischen Airport und Phuket Town, zum Vorteil der Städte Reisenden im Bezug auf die wichtigsten Verkehrsverbindungen

Die Landbesitzer über 80 m machen geltend, sie seien im Gegensatz zu den Grundbesitzern in tiefern Gegenden übervorteilt worden.
Umweltschützer haben sich immer gegen Bauten in grünen Zonen über 80 m gestellt. Aber da gab es es sehr wohl einige Ausnahmen.

Der grosse Buddha, einer der neuen Hauptattraktionen der Insel, ist eine davon. Auf dem 380 m hohen Nakkerd Hügel.
Eine neue Verbindung nach Chalong würde Besucher aus Patong in einem Viertel der Zeit zum Big Buddha bringen.


Wie auch immer, die vormals unbebaute Waldgegend an der Strasse zum Buddha wurde mittlerweile schnell mit kommerziellen Projekten bebaut.

http://phuketwan.com/property/green-ban-kills-speedy-patong-route-big-buddha-11385/

Kommentar:
Es ist zu erwähnen, dass die Strasse auf beiden Seiten bereits seit Jahren besteht, es geht nur um die letzten paar hundert Meter. Das Zünglein an der Waage.
Hier wurde wohl eine Einladung an den Umweltminister fürs Tea-Money-Meeting vergessen.  >:

Der gute Mann vergisst, dass mit der jetzigen Lösung die Autos viermal länger auf der Strasse sind. Aber im Rechnen scheinen Minister nur stark, wenn es ums Betrachten des eigenen Bankbüchlein geht.

Hier scheiterts an 5 m Höhe einer Gummiplantage,  deren Besitzer wohl bereit ist zu verkaufen. Und da gibts tatsächlich Leute, die immer noch an einen Tunnel glauben... :D

Ein konstruktiver Vorschlag von meiner Seite. Aussitzen. a) Höhe bei Flut bestimmen und b) Erderwärmung weiter abwarten, (was durch die zuviel gefahrenen Kilometer noch beschleunigt wird). Und wenn dann der Meeresspiegel ansteigt durch das Schmelzwasser, sich nur noch um einen Meter streiten. 8)

ozone


« Letzte Änderung: 02. August 2009, 13:33:56 von Ozone »
Gespeichert
Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit
 

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