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Autor Thema: Welttag gegen Internetzensur  (Gelesen 1112 mal)

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Alex

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Welttag gegen Internetzensur
« am: 12. März 2009, 10:57:33 »

"Welttag gegen Internet-Zensur"


klick mich



Welttag gegen Internetzensur


Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repression gegen Blogger/innen aufmerksam zu machen.

Anlässlich des Tages veröffentlicht ROG:

- einen neuen Bericht zum Thema Internetzensur mit einer aktuellen Liste der „Feinde des Internets“ - darin sind Länder verzeichnet, die das Internet massiv zensieren.

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/internet-freedom-day/welttag-gegen-internetzensur.html






Bedrängte Meinungsfreiheit für Internetnutzer


Im Internet haben Menschen weltweit Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern.

Gerade in Ländern, in denen es mit der Pressefreiheit nicht so weit her ist, informieren sich Menschen online bei internationalen Medien oder nutzen Weblogs, um selbst Nachrichten zu verbreiten.



Eine junge Chinesin testet auf einer Messe einen Laptop. China ist eines der Länder, in denen das Internet massiv zensiert wird.

Doch staatliche Eingriffsversuche nehmen zu, warnt die Organisation Reporter ohne Grenzen. Sie hat deshalb den 12. März zum "Welttag gegen Internet-Zensur" ausgerufen.

tagesschau.de berichtet regelmäßig über Repressalien gegen Blog-Schreiber oder über Filter-Versuche der Obrigkeit.
http://www.tagesschau.de/ausland/internetzensur120.html



Pressefreiheit in Birma

Blogger lassen sich nicht aufhalten

Die Junta nutzte Waffengewalt, um die Demonstrationen in Birma zu sprengen. Doch was sie nicht mit Waffen bekämpfen kann, ist die "Bedrohung" aus dem Internet. Durch einfallsreiche Ideen schmuggeln Technikfreaks Informationen und Bilder an der Zensur vorbei auf Monitore in der ganzen Welt.

Von Julia Abb für tagesschau.de

Als 1988 die Demokratiebewegung in Birma blutig niedergeschlagen wurde, bekam die Weltöffentlichkeit davon kaum etwas mit. Tage, gar Wochen hatte es gedauert, bis Informationen und Bilder das abgeriegelte Land verlassen konnten. Heute, fast zwanzig Jahre danach, gibt es neue, schnellere Wege in die Außenwelt.

Über Internet und Mobiltelefone zeigen oppositionelle Birmanen, wie es wirklich in ihrem Land aussieht. So wurden die Proteste im September der Weltöffentlichkeit schnell bekannt.

Junta ist sich der Gefahr bewusst

Auch die Junta ist sich der technischen Möglichkeiten der neuen Medien bewusst und setzt schon seit Jahren dagegen. Einer Studie des Forschungsprojekts "OpenNet Initiative" der Harvard-Universität zufolge gehört die birmanische Internet-Zensur im Vergleich zu anderen totalitären Staaten zu den umfassendsten.

Mit modernster Software wird demnach 85 Prozent der E-mail-Kommunikation überprüft, beinahe genauso viele demokratische oder systemkritische Webseiten sind für die birmanische Bevölkerung gesperrt.

 Auf der Rangliste der "Reporter ohne Grenzen" zur Lage der Pressefreiheit liegt Birma auf Platz 164 (von 169). Unabhängige Nachrichten kommen also nur selten aus dem Land. Doch Technikfreaks entwickeln immer wieder neue Möglichkeiten, die staatliche Zensur auszutricksen.

Weblogs berichten über Situation in Birma

In Weblogs schildern viele Birmanen die Situation auf den Straßen, veröffentlichen Bilder und üben Kritik am System - unter Pseudonym versteht sich. Denn wer erwischt wird, dem drohen hohe Strafen. Direkt aus Rangun berichtet "Nyein Chan Yar".

Neben Bildern der Ereignisse zeigt er auf seiner Webseite auch Videos aus der Hauptstadt. Unterstützt werden die Web-Dissidenten von Exilbirmanen auf der ganzen Welt. Die Bloggerin "Moe Moe" ist mit ihrer Familie vor zehn Jahren aus Birma geflohen und lebt jetzt in Kalifornien.

Auf ihrer Webseite zeigt sie aktuelle Fotos aus ihrer alten Heimat. Auch der in London lebende Ko Htike veröffentlicht in seinem Blog Bilder und Augenzeugenberichte aus Birma. Eigentlich ist seine Webseite auf Literaturthemen fokussiert - doch während der Proteste glich sie eher einer Nachrichtenseite mit Tickermeldungen. "Etwa zehn Menschen aus Birma lassen mir Informationen zukommen", sagte er im Interview mit der BBC.

Großer Einfallsreichtum bei Bürgerreportern

Diese sogenannten Bürgerreporter sind einfallsreich. Sie verstecken Mitteilungen und Fotos in eCards, auf Social-Network-Seiten oder in freien Bilddatenbanken, wie "Flickr", ums sie an der Junta vorbei ins Ausland zu schmuggeln. Auf der Internetplattform "YouTube" tauchen ebenfalls immer häufiger Handyvideos auf.

Auf diese "Insider"-Informationen sind die Exilbirmanen der "Demokratischen Stimme Birmas" in Oslo angewiesen. Alle Mitteilungen, die sie erreichen, geben sie über Kurzwellenradio und Satellitenfernsehen in die ganze Welt weiter. Das Internet-Magazin "Irrawaddy" in Thailand und die Exilzeitung "Mizzima News" mit Sitz in Indien versuchen ebenfalls durch die Augenzeugenberichte der Bürgerreporter über die Situation in Birma aufzuklären.

http://www.tagesschau.de/ausland/birmainternet2.html

Deutschland auf Platz 20 , Thailand in der 2008 Liste auf Rang  124



http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/rangliste-2008.html



Asien

Militärherrschaft gegen Freiheitsrechte

In Thailand (135.) und auf den Fidschi-Inseln (107) haben Militärputsche, die angeblich die Demokratie wiederherstellen sollten, die Lage der Nachrichtenmedien verschlechtert.

 Die Medien in Bangkok sind zwar relativ frei, aber das Militär hat die Gründung eines Fernsehsenders durch Anhänger des abgesetzten Ministerpräsidenten verhindert. Mehrere Chefredakteure von Webseiten und Blogger wurden verhaftet.

In Fidschi herrschte mehrere Wochen lang ein gespanntes Verhältnis zwischen Armee und Medien; ein ausländischer Reporter wurde ausgewiesen. Seitdem richtet sich der Druck vor allem gegen kritische Stimmen im Internet.



Unerwartete Verbesserungen

Kambodscha (85.) ist in der Rangliste um einige Plätze nach oben geklettert. Die Regierung hatte entschieden, die Kriminalisierung von pressrechtlichen Verstößen aufzuheben.

 Journalisten wandern nicht mehr ins Gefängnis. Doch gab es weiterhin Morddrohungen, insbesondere wenn Journalisten über Korruptionsfälle berichteten.

Auf den Philippinen (128.) wurden weniger Mordfälle registriert als letztes Jahr. Auch haben die Mitarbeiter der Präsidentin Gloria Arroyo nicht mehr so viele Verleumdungsklagen gegen Journalisten und Medien angestrengt.



Kommentar :

Zitat
Vielleicht sollt man dem MP in Thailand dessen Bericht mal zukommen lassen ,
 ich befürchte aber am LM und den Zensuren in Thailand würde dies nichts ändern !

Die Berichte über Thailand stammen von 2007 , da lag Thailand noch auf Rang 135
« Letzte Änderung: 12. März 2009, 11:09:34 von Alex »
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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

juerken

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Re: Welttag gegen Internetzensur
« Antwort #1 am: 12. März 2009, 11:10:56 »


Hut ab - Alex du hast dir viel Arbeit gemacht ich hoffe sie wird von den Foristen auch entsprechend gewürdigt.

Gruß Jürgen
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Oh Thailand oh Wunder

Roy

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Re: Welttag gegen Internetzensur
« Antwort #2 am: 12. März 2009, 11:17:40 »

Wir sind anders!
Wir brauchen Zensur gegen den bösen, verleumderischen Rest der Welt, einschliesslich der Defätisten im Inland.
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