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Autor Thema: Österreich nach der Wahl  (Gelesen 9228 mal)

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franzi

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #165 am: 26. April 2018, 07:22:45 »

Wahrscheinlich nur fuer ein paar Austrianer interessant:

Mindestsicherung - sind wir auf dem richtigen Weg?

Hitzige Debatte zum Thema Mindestsicherung im krone.tv-Studio: Mit Moderatorin Katia Wagner diskutieren Bundeskanzler Sebastian Kurz, Grünen-Sprecher Werner Kogler, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher und Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal. Oben gibt‘s das ganze Video noch einmal zum Nachsehen - und alle Highlights finden Sie hier!


In diesem Talk: Die Linken Schwurbler links, die Rechten Nichtschwurbler rechts  C--

http://www.krone.at/1698985

Kurz (damit meine ich nicht den A-Bundeskanzler) hier:

http://www.krone.at/1698783

Kann mich ueber die "Linken" nur mehr amuesieren, ernst zu nehmen sind die nicht mehr.

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Suksabai

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #166 am: 26. April 2018, 07:39:01 »


@franzi

Mir geht es ähnlich, ich lehne mich mit zufriedenem Lächeln zurück und geniesse.

Nach Jahren des Stillstandes fällt den Linken nichts anderes ein, ein Regierungsvorhaben
nach dem anderen mit Weltuntergangsszenarien zu kommentieren.

Ich warte auf echte Gegenstrategien - aber da kommt nichts, wie auch, wo sollen die Ideen
nach langen Jahren des Schlafens und Streitens mit dem "Koalitionspartner" herkommen?

Wie gesagt:  C--

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Lung Tom

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #167 am: 18. Mai 2018, 13:25:24 »


Kleine Lobrede auf Herrn Kurz:


Hält Wort und bleibt weiter im Hoch – Österreichs Bundeskanzler Kurz


Ein genaues Portrait des österreichischen Bundeskanzlers:

Bei Sebastian Kurz ist von Verschleiß-Erscheinungen nichts zu spüren. Umfragen zeigen den jüngsten Regierungs-Chef der Welt nach wie vor im Hoch. Was macht er anders als die anderen?

    Der Kommunikator: Sebastian Kurz hat sich nach der Machtübernahme nicht im Bundeskanzler-Amt eingebunkert, sondern ist weiterhin bei den Menschen.

Er adelt die Geburtstags-Feier eines Mitarbeiters durch seine unangekündigte Anwesenheit.

Er besucht überraschend die Jahreshauptversammlung einer Landjugend-Gruppe im Flachgau.

Er bleibt bei Veranstaltungen bis zum Schluss, während Politiker üblicherweise nach den Grußworten mit dem Hinweis auf angeblich Termine verschwinden.

Kurz vermittelt seinem Gegenüber den Eindruck: Nur du bist momentan wichtig.Auch wenn vieles davon bis ins letzte Detail geplant ist, diese Gabe haben nur wenige Politiker. Die meisten schielen aus den Augenwinkeln bereits auf den nächsten Kontakt, während sie einem die Hand geben.

Kurz hat die Kommunikation seiner Partei, seiner Regierung und seines Parlamentsklubs fest im Griff. Für Kritiker zu fest. Wie in einem Unternehmen bestimmt der CEO, was nach außen transportiert wird und was nicht.

Das Resultat: Keine Querschüsse vom siebten Zwerg hinter dem siebten Berg. Das gab es in der ÖVP lang nicht mehr.

Hier komplett:
https://conservo.wordpress.com/2018/05/16/haelt-wort-und-bleibt-weiter-im-hoch-oesterreichs-bundeskanzler-kurt/

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namtok

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #168 am: 18. Mai 2018, 13:37:20 »


Bei Sebastian Kurz ist von Verschleiß-Erscheinungen nichts zu spüren

das wäre ja noch schöner bei diesem "jungen Hupfer" Anfang 30  :-)
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Lung Tom

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #169 am: 23. Juli 2018, 19:47:20 »


Langsam, aber sicher, werde ich auf Oesterreich neidisch. Dort scheints richtig vorwärts zu gehen, wie folgender Beitrag zeigt. Zwar nur ein kleiner Schritt, aber derer gabs zuletzt einige. Wie heißt es so schoen: Der Mann der anfing, kleine Steine abzutragen, hat am Schluss den ganzen Berg geschafft...ist jetzt nicht das Original, aber so ungefähr gings:

FPÖ-Verkehrsminister Hofer streicht Führerscheinprüfungen auf Türkisch

Sie haben es sich schon sehr bequem eingerichtet, die Türken in Österreich. Schritt für Schritt eroberten sie eine Bastion nach der anderen. So durften schließlich nur türkische Österreicher ihre Führerscheinprüfung in ihrer Muttersprache ablegen – alle anderen müssen dies selbstverständlich auf Deutsch, Slowenisch oder Kroatisch tun. Zusätzlich wird auch noch die englische Sprache angeboten. Im Staatsvertrag von 1955 wurde den autochthonen, anerkannten Minderheiten der Slowenen und Kroaten das Recht auf Verwendung ihrer Sprache zusätzlich zu Deutsch als Amtssprache eingeräumt - nur diesen.

Türkisch – zweithäufigste Prüfungssprache

Türkisch war bisher die zweithäufigste Sprache bei den Führerscheinprüfungen in Österreich. Ab 2019 wird es kein Türkisch mehr geben. Die Möglichkeit der Ablegung des Theorietests in einer Fremdsprache ist laut Verkehrsministerium weder im Führerscheingesetz noch in der Fahrprüfungsverordnung vorgesehen.

Fahrschülern werde mit Englisch sowie Slowenisch und Kroatisch eine große Auswahl geboten, sagte Hofer in einer Stellungnahme der APA. „Durch jede weitere angebotene Sprache entstehen der öffentlichen Hand nicht argumentierbare Kosten in fünfstelliger Höhe", so Hofer.

Quelle:
https://www.unzensuriert.at/content/0027278-FPOe-Verkehrsminister-Hofer-streicht-Fuehrerscheinpruefungen-auf-Tuerkisch
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Helli

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Österreich nach der Wahl
« Antwort #170 am: 24. Juli 2018, 17:15:21 »

Langsam, aber sicher, werde ich auf Oesterreich neidisch. Dort scheints richtig vorwärts zu gehen, wie folgender Beitrag zeigt. Zwar nur ein kleiner Schritt, aber derer gabs zuletzt einige. Wie heißt es so schoen: Der Mann der anfing, kleine Steine abzutragen, hat am Schluss den ganzen Berg geschafft...ist jetzt nicht das Original, aber so ungefähr gings:

FPÖ-Verkehrsminister Hofer streicht Führerscheinprüfungen auf Türkisch

...und die deutsche Verwaltung weitet die möglichen Sprachen aus! Hier kann man die Prüfung auch seit Längerem schon in Arabisch machen (was einem Thai entgegen der technischen Möglichkeiten nach wie vor verwehrt wird)!
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Lung Tom

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #171 am: 24. Juli 2018, 17:37:37 »


Hallo Helli,

genau, das meine ich. Man schafft da Komfortzonen, die schleunigst abgebaut werden müssen.
Ich denke noch an die hirnrissige Idee, wir Deutsche sollen Arabisch lernen, um die Integration zu verbessern  {:}, eher  {[
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Helli

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Österreich nach der Wahl
« Antwort #172 am: 24. Juli 2018, 17:40:20 »

Ich denke noch an die hirnrissige Idee, wir Deutsche sollen Arabisch lernen, um die Integration zu verbessern  {:}, eher  {[
Tom, das war damals doch Satire - wie alles aus der links-grünen Ecke! Claudia lässt grüßen!
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Lung Tom

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #173 am: 21. Juli 2019, 18:43:28 »


Zu Ibiza gibts wieder was Neues:

Wurden Ibiza-Daten Opfer des Reißwolfs?

Die ÖVP hat ganz offensichtlich einiges zu verbergen. So viel, dass man wenige Tage nach dem Platzen der Ibiza-Bombe sogar einen Datenträger durch den Reißwolf laufen ließ. Abgegeben wurde das heikle Ding laut Kurier von einem Kabinettsmitarbeiter von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz, allerdings unter falschem Namen und ohne die Rechnung zu bezahlen.

Polizei durchsuchte Wohnung des jetzigen ÖVP-Mitarbeiters

Das rächte sich, denn der geprellte Unternehmer forschte den getarnten Kunden mit dessen Handynummer aus. Die Folgen waren laut Kurier der Besuch der Polizei in der ÖVP-Bundeszentrale, wo der Mann jetzt tätig ist, sowie eine „freiwillige Nachschau“ in seiner Wohnung.

Die Geschichte, die der offenbar sehr enge Kurz-Mitarbeiter dazu auftischte, klingt abenteuerlich. Es habe sich bei dem Gerät um den Drucker-Server gehandelt, denn von einem solchen, mutmaßt die ÖVP offenbar, habe man schon einmal sensible Daten aus dem Kurz-Umfeld geklaut – damals residierte er noch im Außenministerium.

So glaubwürdig wie die „gefälschten“ Ibiza-Mails

Glauben will das freilich so niemand richtig, und so sahen sich am Samstag sämtliche Parlamentsparteien außer der ÖVP veranlasst, umgehend Aufklärung zu fordern. Die FPÖ wies dabei auf die merkwürdige Pressekonferenz von Kurz gemeinsam mit ÖVP-Generalsekretär Nehammer hin, in denen die beiden – laut IT-Experten erfolglos – nachzuweisen versuchten, dass Mails, in denen sich Kurz und Blümel bereits im Februar 2018 augenscheinlich über das Ibiza-Video unterhielten, gefälscht seien. Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein sagt:

Heute ist anzunehmen, dass die kolportierten E-Mails zwischen Blümel und Kurz nicht nur authentisch sind, vielmehr dürften im Zuge der Kommunikation zwischen den beiden ÖVP Politikern – neben den mutmaßlichen Ibiza-Verstrickungen – auch weit sensiblere Dinge besprochen worden sein. Hier ist in den nächsten Tagen und Wochen noch einige „Dynamik“ zu erwarten.

Hier gehts weiter:
https://www.unzensuriert.at/content/52867-wurden-ibiza-daten-opfer-des-reisswolfs/
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namtok

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #174 am: 07. September 2019, 15:59:16 »

Weiter gehts unter "Österreich nach der Wahl"

Nun wieder "vor der Wahl, Part II"

Da wird ganz anders als in D auf den Putz gehauen  :o , den Kickl kannte ich bisher nur vom Namen her ( Beginn ab ca. min 30 im noch laufenden Livevideo ...)  }} 

https://www.facebook.com/HCStrache/videos/1122175807972044
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Helli

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Österreich nach der Wahl
« Antwort #175 am: 07. September 2019, 18:28:05 »


Zu Ibiza gibts wieder was Neues:

Wurden Ibiza-Daten Opfer des Reißwolfs?

Die ÖVP hat ganz offensichtlich einiges zu verbergen. So viel, dass man wenige Tage nach dem Platzen der Ibiza-Bombe sogar einen Datenträger durch den Reißwolf laufen ließ. Abgegeben wurde das heikle Ding laut Kurier von einem Kabinettsmitarbeiter von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz, allerdings unter falschem Namen und ohne die Rechnung zu bezahlen.

Polizei durchsuchte Wohnung des jetzigen ÖVP-Mitarbeiters

Das rächte sich, denn der geprellte Unternehmer forschte den getarnten Kunden mit dessen Handynummer aus. Die Folgen waren laut Kurier der Besuch der Polizei in der ÖVP-Bundeszentrale, wo der Mann jetzt tätig ist, sowie eine „freiwillige Nachschau“ in seiner Wohnung.

Die Geschichte, die der offenbar sehr enge Kurz-Mitarbeiter dazu auftischte, klingt abenteuerlich. Es habe sich bei dem Gerät um den Drucker-Server gehandelt, denn von einem solchen, mutmaßt die ÖVP offenbar, habe man schon einmal sensible Daten aus dem Kurz-Umfeld geklaut – damals residierte er noch im Außenministerium.

So glaubwürdig wie die „gefälschten“ Ibiza-Mails

Glauben will das freilich so niemand richtig, und so sahen sich am Samstag sämtliche Parlamentsparteien außer der ÖVP veranlasst, umgehend Aufklärung zu fordern. Die FPÖ wies dabei auf die merkwürdige Pressekonferenz von Kurz gemeinsam mit ÖVP-Generalsekretär Nehammer hin, in denen die beiden – laut IT-Experten erfolglos – nachzuweisen versuchten, dass Mails, in denen sich Kurz und Blümel bereits im Februar 2018 augenscheinlich über das Ibiza-Video unterhielten, gefälscht seien. Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein sagt:

Heute ist anzunehmen, dass die kolportierten E-Mails zwischen Blümel und Kurz nicht nur authentisch sind, vielmehr dürften im Zuge der Kommunikation zwischen den beiden ÖVP Politikern – neben den mutmaßlichen Ibiza-Verstrickungen – auch weit sensiblere Dinge besprochen worden sein. Hier ist in den nächsten Tagen und Wochen noch einige „Dynamik“ zu erwarten.

Hier gehts weiter:
https://www.unzensuriert.at/content/52867-wurden-ibiza-daten-opfer-des-reisswolfs/

Zitat: Österreichs Kanzlerin Brigitte Bierlein erklärte, „die Löschung bestimmter sensibler, nicht dem Bundesarchivgesetz unterliegender Daten entspricht der üblichen Praxis bei Regierungswechseln.“
aus: https://www.wort.lu/de/international/mysterioese-datenvernichtung-im-auftrag-des-bundeskanzlers-5d370a8eda2cc1784e3486b5
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Burianer

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #176 am: 07. September 2019, 18:40:51 »

Duck Dich  :]
Zitat
  Es ist Wahlkampf in Österreich und da wird (wie überall) immer mit Dreck geworfen!   
   ;]
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Koarl

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #177 am: 08. September 2019, 01:18:48 »

#50shadesofkurz auf Twitter  ;D  schwerer #brunzalarm hahaha, der Bubenkanzler LOL
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@thaikoarl

franzi

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #178 am: 08. September 2019, 03:33:29 »


Zu Ibiza gibts wieder was Neues:

Wurden Ibiza-Daten Opfer des Reißwolfs?

Die ÖVP hat ganz offensichtlich einiges zu verbergen. So viel, dass man wenige Tage nach dem Platzen der Ibiza-Bombe sogar einen Datenträger durch den Reißwolf laufen ließ. Abgegeben wurde das heikle Ding laut Kurier von einem Kabinettsmitarbeiter von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz, allerdings unter falschem Namen und ohne die Rechnung zu bezahlen.

Polizei durchsuchte Wohnung des jetzigen ÖVP-Mitarbeiters

Das rächte sich, denn der geprellte Unternehmer forschte den getarnten Kunden mit dessen Handynummer aus. Die Folgen waren laut Kurier der Besuch der Polizei in der ÖVP-Bundeszentrale, wo der Mann jetzt tätig ist, sowie eine „freiwillige Nachschau“ in seiner Wohnung.

Die Geschichte, die der offenbar sehr enge Kurz-Mitarbeiter dazu auftischte, klingt abenteuerlich. Es habe sich bei dem Gerät um den Drucker-Server gehandelt, denn von einem solchen, mutmaßt die ÖVP offenbar, habe man schon einmal sensible Daten aus dem Kurz-Umfeld geklaut – damals residierte er noch im Außenministerium.

So glaubwürdig wie die „gefälschten“ Ibiza-Mails

Glauben will das freilich so niemand richtig, und so sahen sich am Samstag sämtliche Parlamentsparteien außer der ÖVP veranlasst, umgehend Aufklärung zu fordern. Die FPÖ wies dabei auf die merkwürdige Pressekonferenz von Kurz gemeinsam mit ÖVP-Generalsekretär Nehammer hin, in denen die beiden – laut IT-Experten erfolglos – nachzuweisen versuchten, dass Mails, in denen sich Kurz und Blümel bereits im Februar 2018 augenscheinlich über das Ibiza-Video unterhielten, gefälscht seien. Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein sagt:

Heute ist anzunehmen, dass die kolportierten E-Mails zwischen Blümel und Kurz nicht nur authentisch sind, vielmehr dürften im Zuge der Kommunikation zwischen den beiden ÖVP Politikern – neben den mutmaßlichen Ibiza-Verstrickungen – auch weit sensiblere Dinge besprochen worden sein. Hier ist in den nächsten Tagen und Wochen noch einige „Dynamik“ zu erwarten.

Hier gehts weiter:
https://www.unzensuriert.at/content/52867-wurden-ibiza-daten-opfer-des-reisswolfs/

Zitat: Österreichs Kanzlerin Brigitte Bierlein erklärte, „die Löschung bestimmter sensibler, nicht dem Bundesarchivgesetz unterliegender Daten entspricht der üblichen Praxis bei Regierungswechseln.“
aus: https://www.wort.lu/de/international/mysterioese-datenvernichtung-im-auftrag-des-bundeskanzlers-5d370a8eda2cc1784e3486b5
Es ist Wahlkampf in Österreich und da wird (wie überall) immer mit Dreck geworfen!

Es ist aber eine unuebliche Praxis, dass ein Mann (in diesem Fall der OeVP) sich mit fuenf Datentraegern auf den Weg macht, unter falschem Namen diese dann schreddern zu lassen und spaeter nicht mal die Rechnung bezahlt.

Zitat
. . . . . . .Ein Fehler des Kurz-Vertrauten lässt alles auffliegen

Wegen einer Formsache kontaktiert eine Mitarbeiterin den vermeintlichen „Walter Maisinger“ wenig später. Denn eine Handynummer hat M. hinterlegt. Doch Arno M. meldet sich mit seinem richtigen Namen – die Mitarbeiterin legt auf. Sie stellt routinemäßig die Rechnung fürs Schreddern aus – eine Rechnung, die M. nicht bezahlt.

Wenige Tage später ist Sebastian Kurz im Fernsehen. An seiner Seite zu sehen: Arno M. „Reisswolf“-Mitarbeiter erkennen den Mann wieder – und schöpfen Verdacht. Was hat der Kurz-Mitarbeiter an Daten vernichtet? Warum auf so unüblichem Weg? Warum war er so nervös?

    Obendrein reagiert M. nicht auf Mahnungen – wochenlang zahlt er die fällige Schredder-Rechnung nicht. Es wären nicht einmal 77 Euro gewesen. M. ist abgetaucht. . . .
.

https://kontrast.at/schredder-affaere-kurz-oevp-reisswolf/

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jock

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Re: Österreich nach der Wahl
« Antwort #179 am: 14. Oktober 2020, 16:07:08 »

Oesterreich nach der Wienwahl

Nun liegt das Ergebnis vor.

Die SPOe,wie vorhergesagt,gewinnt leicht dazu.
Die OeVP verdoppelt ihren Stimmenanteil von ca.9 % auf ca 20 %
Die Gruenen legen leicht zu,NEOS ebenfalls
Die Liste HC (Strache) erreicht etwas ueber 3 % und ist damit meilenweit von einem
Einzug ins Landesparlament entfernt.

Was aber im Focus ist,ist die Erdrutschniederlage der FPoe-Wien.Von fast 32 % auf ca.
7 %.
Zwar hatte man in der Partei mit einem Absturz gerechnet,doch das Ausmass ging
ueber die schlimmsten Erwartungen hinaus.

Offiziell kommentiert man dort,dass Herr Strache die Schuld daran traegt. Ibiza und die
ungeklaerten Spesenabrechnungen sollen der Hauptgrund daran sein.

Das spielt sicher eine Rolle,aber der alleinige Grund ist es nicht.
Der Vorsitzenden der Landespartei hat wacker den Wahlkampf gefochten.Mit den be-
kannten Wahlslogans,die plakatmaessig unterstuetzt und fallweise ueberzogen wurden.
Als Beispiel dient der,vom Islam angezuendete,brennende Stephansdom.

Gewettert wurde gegen Migration,Islam und ueberzogene Anticoronamassnahmen der
derzeitigen Bundesregierung,Nur die patriotische Heimattreue hielt man hoch.

Es hat nicht geholfen und jetzt in den Tagen nach der Wahl,faellt es den Urgesteinen,
FPOe - Landesobmaennern und sogar dem Mitglied der Bundespartifuehrung auf,das
der bisherige Kurs nicht mehr zeitgemaess ist und man damit keinen von der Ofenbank
herunterholen kann.

Herr Moelzer,einst Chefideologe und Architekt,des Kurses Haider und in Folge Strache,
gibt an,dass damit nur ein politischer Wind entfacht wurde aber keine Nachhaltigkeit.
Herr Kickl,eine grosse Nummer in der Partei und Scharfmacher (einst bester Innen -
minister aller Zeiten,cr @franzi) bekennt,dass man sich damit selbst die Niederlage
zugefuegt hat und forciert ein Umdenken.
Aber auch Granden in den Landesparteien,wie Arzweger,Tirol oder Haimbucher,OOe,
Landbauer NOe geben bekannt,dass eine Neuausrichtung unumgaenglich ist.

Was auf Deutsch heisst,dass man den Stil,von Anschwaerzen weg und hin zur kon-
struktiven Mitarbeit aendern wird muessen.
Rueckbesinnung auf einen buergerlich-freiheitlichen Konservatismus.

Vor dieser Zaesur steht aber auch die rechtspopulistische AfD in Deutschland.

Auch hier wird es notwendig werden,die Provokationen zu zuegeln,damit wenigstens
die 8 % bei der naechsten Bundestagswahl erreicht werden.

Verfolgt man die "Sonntagsfragen"hat die AfD von ca 12 % bei der letzten Wahl,
gut ein Drittel an Zustimmung eingebuesst.

Auch der geduldigste Waehler der AfD wird sich fragen,was hat meine Partei im Bundes-
tag oder in den Landesparlamenten erreicht ?

Provokante Reden einiger Abgeordneten,die von Herrschaften hier mit "grossartig"
oder "bedeutungsvoll" bezeichnet werden und die ewige Wiederholung,dass die Bundes-
regierung unfaehig ist,Blutgeld bezahlt und nichts fuer die Bevoelkerung tut,schleifen
sich ab und kaum wer hoert mehr hin.

Die halbherzige Distanzierung vom "rechten Fluegel"wird kompensiert durch Aussagen
einer Ex-Parteigroesse,die von Erschiessen oder Vergasen von Migranten fabuliert.
(Interessanterweise,war diese Aussage hier im Forum kein Thema,was,wenn man
boese ist,tief schliessen laesst,da ja sonst jeder unnoetige Furz eines Gruenen,Linken
oder Sozis,die Wogen hochgehen laesst).

Interessant wird es in Oesterreich,ob,wenn es zu einer Koalition in Wien zwischen
Rot und Gruen nicht klappt,die Bundesregierung Bestand hat.

Jeder sieht,dass die Tuerkisen die Gruenen in der Regierung Gassi fuehren.Und die
Frage stellt sich dabei,wie leidensfaehig ist Herr Kogler.

Etwaige Ruecksichtsnahmen auf die Gruenen in Wien fiele weg und bevor sich die
gruene Basis abwendet,kann ich mir vortellen,dass Herr Kogler die Reissleine zieht
und den Tuerkisen den Sessel vor die Tuer stellt.

Jock













« Letzte Änderung: 14. Oktober 2020, 16:58:57 von jock »
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