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Autor Thema: Baht ... quo vadis ?  (Gelesen 1663 mal)

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archa

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Baht ... quo vadis ?
« am: 11. August 2019, 06:38:54 »

Hallo und guten Tag Allerseits,

Der hartnäckige starken Baht macht uns Farangs immer mehr sorgen. Nicht nur den Farangs leider auch viele Einheimische.
Bekanntlich ist der Baht seit Jahresanfang gegeüber dem  US-Dollar um satte 6% gestiegen !
Ausfuhr und Tourismus leiden auch bereits drastisch darunter, aber die  BOT  (Bank of Thailand) unternimmt sehr wenig oder überhaupt nichts.

Meine Frage lautet:  Was denkt ihr wie das weiter geht, oder gehen soll ?
                              Habt ihr bereits zu diesem hohen Baht Kurs negatives erlebt ?
                              Macht ihnen diesen starken Baht nicht auch langsam Sorgen ?
                                                              und/oder
                                        wie lange dauert diesen Zustand noch bis zur Einsicht der  BOT  bevor es auch für diese Leute, zum Handeln, zu spät ist ?   (Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall.)

Eure wertvollen Meinungen interessieren mich und sicher auch einige Leser/Innen und hoffe auch, dass da endlich etwas Konkreteres unternommen wird und nicht nur,  wie bisher, harmloses und untergeschätztes  Geschwätz durch diese,   -man kann fast glauben-  unseriöse  "BOTs-Herren"

Ich weiss, an allen Miseren hier im Lande sind immer der Ausländer oder der Farangs schuld.

Noch ein schöner Sonntag  wünscht:

archa



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Die ganz SCHLAUEN sehen um fünf ECKEN und sind geradeaus Blind.
(Benjamin Franklin)

franzi

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #1 am: 11. August 2019, 08:00:12 »

Lieber archa,
fuer meine Wenigkeit ist der Baht Kurs kein Problem, aber ein Aergenis. Dich mit deinen rund 2500 Euro Rente oder Pension wird das wohl nicht besonders tangieren.
Selbst habe ich die vermutlich unbegruendete Sorge/Hoffnung, dass der Baht wieder mal zusammenbricht (die Bank, wo ich a bissl Geld gebunkert habe, hoffentlich nicht)
Sollte die Thaiwaehrung weiter so stark bleiben oder noch staerker werden: Wie @tom_bkk auf Verweis auf @dii ja schon festgestellt hat, kann man sich einem Regenwurm aehneln, und der Regenwurm passt sich an fast alles an.
Mein ungebetener Rat: Machs ebenso, werde ein Regenwurm!
Man kann ganz einfach weniger verbrauchen/verschwenden und dann trotzdem noch relativ gut in Thailand leben.
Erster Punkt der Einsparung: den teilweise sinnlosen/nicht lebensnotwendigen Verbrauch der lieben Gattin reduzieren :-X

fr
« Letzte Änderung: 11. August 2019, 08:06:55 von franzi »
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

arthurschmidt2000

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #2 am: 11. August 2019, 08:43:11 »

Deutschland ist mit seiner starken DM sehr gut gefahren.

Die Schweiz mit ihrem starken Franken auch.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Pladib

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #3 am: 11. August 2019, 09:04:15 »

Das Ding hat halt mehrere Seiten. So sehr ein starker Baht den Export belastet, so preiswert(er) macht er Importe. Und Thailand hat zum Beispiel nicht besonders viele Rohstoffe, muss also
von jenen vergleichsweise viele einführen. Ich bin kein Ökonom, schon gar nicht weiss ich, wie
die Parameter im Detail aussehen.
Aber, ich glaube nicht, dass die "Thai-Währungshüter" völlig blöd sind.
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rampo

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #4 am: 11. August 2019, 09:15:02 »


Man kann ganz einfach weniger verbrauchen/verschwenden und dann trotzdem noch relativ gut in Thailand leben.
Erster Punkt der Einsparung: den teilweise sinnlosen/nicht lebensnotwendigen Verbrauch der lieben Gattin reduzieren :-X

fr

Ganz genau , ein wenig Sparsam  und es klappt .

Da die Biene 2 Haende hat , nicht nur zum  ausgeben  auch zum Hackln .

Kommen einige Bahts  in die Haushalts Kasse ,  lebensnotwendiges  Bier zahle ich vom  meiner  Pension .

Wolte mir dieses Jahr  ein Auto kaufen , nix drinn .

Mann weis nie  was noch kommt , ab man sollte halt damit immer  RECHNEN .

Fg.

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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

schiene

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #5 am: 11. August 2019, 11:58:31 »

Anfang der 90er gabs für eine Mark ca. 15-17 Baht dann gabs ne Wirtschaftskriese und es gab teilweise über 36 Baht.
Ich habe damals rein aus einer Vermutung heraus  gesagt das auf Dauer der Baht sich bei 1:21 einpegeln wird.
Naja ne zeitlang wars dann auch so.
Ich denke die nächsten 2-4 Jahre müssen wir wohl mit einem schlechten Wechselkurs für uns leben und dann wirds
in Deutschland und Europa gewaltig knallen und es wird noch weiter bergab gehen.Gewinner werden die Briten sein
und alle welche nicht mehr unter dem Knüppel der Brüssler EU Verwaltung stehen.
Aber auch Asien wird irgenwann wieder einbrechen und so relativiert sich alles.
Wer betroffen ist muss sich halt bisschen einschrenken und sich den Umständen anpassen.Hier wird auf extreme hohen Niveau gejammert.
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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

handong

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Re: Thaibaht, Qou vadis ?
« Antwort #6 am: 11. August 2019, 13:57:00 »

Siehe die Schweiz auch hier kann die Nationalbank sehr wenig machen.Der Franken steigt und der Euro fällt. ....
Was ich z.b.in CH nicht verstehe warum verkauft man Miliarden Franken gegen Euro?Warum kauft man nicht Firmen,Boden oder sonstiges mit Wert?
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Patthama

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Re: Thaibaht, Qou vadis ?
« Antwort #7 am: 11. August 2019, 13:59:37 »

Die BOT ist etwas in die Zwickmuehle geraten.Ein zu starker Baht schwaecht natuerlich die Exportwirtschaft, und den Tourismis.Auf der anderen Seite muss sie aber auch auf die Infalation achten.Die Inflationsrate ist ja offizell mit unter einem Prozent noch sehr niedrig,aber jeder der in Thailand lebt,glaubt diesen Zahlen nicht so ganz.Die Lebenshaltungskosten haben doch in den letzten Jahren kraeftig angezogen.Ich schaetze die wahre Inflation auf ueber 2%.Also was nun.
Senkt die BOT den Leitzins nochmal,und erhoeht die Geldmenge koennte, es den Baht etwas abschwaechen.
Dadurch wird die Inflation aber deutlich zunehmen.

Wie der Arthur vorher schon schrieb.Die Deutschen und Schweizer sind mit einer starken DM,CHF immer gut gefahren,so wird auch die BOT vermutlich handeln.

Meine Prognose
Der Baht wird in naechster Zeit nicht mehr so viel ansteigen,wird  aber auch nicht so stark nach unten gehen.Ich rechne in Zukunft mit einen Euro/Thaikus
so zwischen 32,und 34 Baht.

Leute bleibt heiter,und noch einen schoenen Sonntag.
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arthurschmidt2000

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #8 am: 11. August 2019, 14:17:38 »

Die Leistungsbilanz Thailands weist seit Jahren hohe Überschüsse aus. So viel kann die BOT dann wohl nicht falsch gemacht haben.

Wenn ich auf die Inflationsraten der Nachbarn Thailands schaue, die sind höher. Und auch hier wird gelten, die gemessenen Raten liegen unter den gefühlten.
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Burianer

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #9 am: 11. August 2019, 14:27:57 »

Egal was man nun darueber redet, stellt euch einfach nur vor, wer vor 10 Jahren nach Thailand kam ( so um die 60zig oder siebzig) und  mit seiner Rente ( 1500 Euros )  belanglos hier leben konnte,  darf /muss nun wohl darueber nachdenken, wieder in die alte Heimat zurueckzuwandern.
Dort kommt man mit 1500 Euros wesentlich besser zurecht  :-X
Und nu ?   ???
Ein Euro damals 50 Bath und jetzt 34.
naja diese 16 Bath weniger juckt doch keinen  :-)
Hier wird nicht auf hohem Nivaeu gajammert, das sind Fakten  {[
Uebrigens, war heute wegen dem Mamaday mit der Familie essen in einem Thairestaurant.
Mehr als 10 Leute, jeder hat bestellt was er wollte plus Getraenke. Gekostet hat mich das  gerade mal 1500 Bath  }}
Gehe mal in Deutschland mit 10 Personen Essen und jeder bestellt, auf was er gerade Lust hat  :]
« Letzte Änderung: 11. August 2019, 14:33:17 von Burianer »
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Patthama

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #10 am: 11. August 2019, 14:39:39 »

Leute vergesst bitte nicht.Dass wir momentan so einen schlechten Wechselkurs haben,liegt auch an der EZB.Der Supermario,und demnaechst dann auch die Frau Lagarde werden alles tun,um die Zinsen niedrig zu halten,damit die Suedeuropaer ihre Schulden noch bedienen koennen.

Aus meiner Sicht wird in Zukunft der weiche,oder evtl. sogar der zusammenkrachende  Euro das groessere Problem fuer uns Expats sein,als ein stabiler Baht.

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Pladib

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #11 am: 11. August 2019, 15:01:40 »

Die Kursentwicklung "Baht - Dollar", zum Beispiel im Zeitraum der letzten drei Jahre,
scheint vielen keinen Blick wert zu sein.
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Burianer

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #12 am: 11. August 2019, 15:07:32 »

Wieso sollte ich darauf einen Blick werfen ?
Natuerlich weiss ich, Euro zu Dollar  und zu Bath.
Sehe ich jeden Tag.
   https://www.scb.co.th/en/personal-banking/foreign-exchange-rates.html 
Man koennte auch mal einen Blick auf das englische Pfund werfen  :'(
Da war auch mal ein grosser Unterschied. Euro 50 Bath, Pfund damals mehr als 70 Bath  ???  >:(  vor vielen Jahren.
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Pladib

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #13 am: 11. August 2019, 15:38:42 »

Welche Währung ist stabiler, Euro oder Pfund?
Und wie interessant ist der Kurs Baht - Dollar für uns?
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Helli

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Re: Baht ... quo vadis ?
« Antwort #14 am: 11. August 2019, 16:05:34 »

Die Kursentwicklung "Baht - Dollar", zum Beispiel im Zeitraum der letzten drei Jahre,
scheint vielen keinen Blick wert zu sein.
Der USD hat gegenüber dem THB auch verloren, also liegt das nicht nur an einem angeblich "schwachen" Euro.

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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.
 

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