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Autor Thema: "Indirekte" Majestätsbeleidigung: Gewerkschafterin entlassen  (Gelesen 9101 mal)

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Sonex

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Re: "Indirekte" Majestätsbeleidigung: Gewerkschafterin entlassen
« Antwort #60 am: 24. September 2008, 02:59:41 »

(BSOZD.com-NEWS)
 Thailand.

 Nach 46 Tagen Arbeitsniederlegung, beendeten Verhandlungen zwischen Body Fashion (Thailand) Co. Ltd., einem Produzenten von Damenunterwäsche und Bademode, ansässig in Bang Phli Industrial Estate, und der Triumph International (Thailand) Gewerkschaft den Streit, indem sich beide Parteien verpflichteten, die Entscheidung des Arbeitsgerichtes (in einem Berufungsverfahren) anzuerkennen.
Der Arbeitgeber wird keinen Einspruch gegen die Petition einlegen, die Ms. Jitra Kotchadet bei Gericht eingereicht hatte, um das Verfahren neu aufzurollen.

Es wird am 23. September darüber entschieden werden, ob das Gericht den Fall zur Wiederaufnahme annehmen wird.
 Die Firma wird auch ein tägliches Gehalt von 363 Baht (ca. 7 Euro), vom 13. September an bezahlen, bis zu dem Tag, an dem das Gericht darüber entscheidet, das Verfahren wieder aufzurollen, und das ursprüngliche Urteil zu verwerfen.
Die Firma hat bestätigt, keine Disziplinarmassnahmen zu verhängen, die auf den Regeln der Firma oder den gesetzlichen Bestimmungen basierten, um die Arbeitsverträge der Arbeiter, die in die Arbeitsniederlegung verwickelt waren, zu beenden.
Die Firma ist bereit, vom 13. September an, das normale Gehalt in Höhe von 5.200 Baht (ca. 104 Euro) monatlich, für Arbeiter, die an der Arbeitsniederlegung teilgenommen hatten, zu zahlen.
Entsprechend der Vereinbarung, werden Arbeiter, die keine Näherinnen sind, insbesondere die Zuschneider, Lagerarbeiter, Verpackungsmitarbeiter ….. am 15. September wieder zur Arbeit erscheinen.

Die Näherinnen werden spätestens am 26. September zurück erwartet.
Ms. Jitra sagte, dass die Gewerkschaft ihre 46-tägige Arbeitsniederlegung noch an diesem Abend beenden würden, und alle ab dem 15. September wieder zur Arbeit erscheinen würden.
Sie sagte, dass die Arbeitsniederlegung, zur Verteidigung der Gewerkschaft ein Sieg gewesen wäre.
Keiner der Arbeiter hätte gezögert zu erklären, dass, was auch immer passieren würde, man bereit wäre, die Gewerkschaft zu verteidigen.
Auch wenn die Arbeiter auf Grund der ökonomischen Zwänge nicht das gesteckte Ziel erreicht hätten, wären sie doch gestärkt durch diese Erfahrung und wüssten, wie sie sich vorbereiten müssten, um für zukünftigen Situationen bereit zu sein.

Quelle: Prachatai  17.09.2008
Aus: http://www.bsozd.com/?p=864
Gespeichert
 

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