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Autor Thema: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?  (Gelesen 54706 mal)

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Profuuu

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #195 am: 13. Mai 2009, 15:59:55 »


Nach kurzer Zeit passiert meist folgendes:
- Öffnungszeiten extrem flexibel (besonders am Morgen)
- (fast) monatliche Preisaufschläge (Restaurant / Wäscherei)   
- kein Wechselgeld (mehr)
- nur noch ein Teil des Angebots verfügbar (speziell bei Restaurants schrumpft die Karte schnell)
- Kundenfreundlichkeit geht von Selbstverständnis bis schlussendlich geduldeter Gast über etc. 
- Warenbewirtschaftung  ??? ??? ??? ??? Was ist das?
- der ganze Clan hängt im Geschäft rum - wozu? (Personalkosten)
- "die Sauberkeit geht in den Keller"
- Es wird mehr ausgegeben als eingenommen.
- Rückstellungen - wozu?
- Der Farang hängt dann auch bald, die ganze Zeit (wohl zur Abschreckung  ;D) in seinem Laden herum.
- irgendwann spielen dann die eigenen Kinder zwischen den Tischen und Regalen und die Hunde folgen bald auch noch...
etc. pp.




Sehr gut beobachtet. Die Reihenfolge entspricht absolut der Thailogik. Nur die Zeitabstände zwischen diesen Phasen sind variabel.

Bis auf die liebe Verwandtschaft, die sich dort tummelt, stimmt diese Reihenfolge auch für in Europa finanzierte Geschäftchen für die Thai-Lebensabschnittspartnerin.   
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #196 am: 13. Mai 2009, 16:51:18 »

@Moesi
Zitat: "Kommt doch mal auf den Boden runter!"

Das schreibst ausgerechnet Du? Ich denke die meisten Schreibenden in diesem Traed, stehen durchaus
mit beiden Füssen auf dem Boden. Ihre kritischen Beiträge decken sich meist mit all meinen Erfahrungen.
Es ist für mich manchmal kaum nachvollziehbar, dass wir von den gleichen Menschen, resp. vom gleichen Land/Region sprechen.
Hast Du in deinem Alltag mit Thais wie Tagelöhnern, Landarbeitern, Handwerkern usw. zu tun oder philosophierst Du als Gutmensch
in einer Villa mit einem zwei Meter hohen Zaun.  ???
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Thaiguru

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #197 am: 13. Mai 2009, 17:02:10 »

@moesi ???
Da stehen sie ihren Europäischen "Kollegen" in nichts nach.

Von welchen Europaeischen Kollegen sprichst du?
Da wo ich aufgewachsen bin ist das eine Seltenheit.
Du solltest mal von deinem hohen Ross heruntersteigen und deinen kleinen Egotrip fuer eine Weile beenden!!

thai.fun

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #198 am: 13. Mai 2009, 17:57:16 »

Steher Tropfen höhlt den Stein.  :-X
Bei stetem Farang grölt der Thai! ;D
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #199 am: 13. Mai 2009, 20:24:59 »

@moesi ???
Da stehen sie ihren Europäischen "Kollegen" in nichts nach.

Von welchen Europaeischen Kollegen sprichst du?
Da wo ich aufgewachsen bin ist das eine Seltenheit.
Du solltest mal von deinem hohen Ross heruntersteigen und deinen kleinen Egotrip fuer eine Weile beenden!!

Europäer, die sich täglich besaufen eine Seltenheit?
Weder zu Hause - noch in Thailand?

Wo bitte wohnst Du?
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sitanja

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #200 am: 13. Mai 2009, 20:34:14 »

@Thaiguru

Du lebst wohl im Kloster,oder in einer Sekte.
Es kann aber auch sein das Du blind bist.
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #201 am: 13. Mai 2009, 22:18:15 »

@Moesi
Hast Du in deinem Alltag mit Thais wie Tagelöhnern, Landarbeitern, Handwerkern usw. zu tun oder philosophierst Du als Gutmensch in einer Villa mit einem zwei Meter hohen Zaun.  ???

Ich seh vermutlich die Dinge anders, weil ich hier in Asien (und anderswo) beim Aufbau von vielen Fabriken mitgeholfen habe. Halbleiter-, CD-, DVD- und Optikindustrie. Alles hochkomplizierte Anwendungen wie Ionenunterstütztes Elektronenstrahlverampfen (IAD) und Planar Magnetron Sputtrons, Restgasanalyse mit Quadrupol Massenspektrometrie und dergleichen.

Dort muss man an Maschinen, die schon unsere Physiker und Ingenieure überfordern, oft genug billigste Operateure und "Maintenance Engineers" ...sozusagen frisch ab dem Reisfeld und oft ohne jegliche Bildung und Sprachkenntnisse einschulen. Gut gebildete Leute gibts hier auch...aber fast nie während der Nachtschicht und schon gar nicht am Wochenende!
Statt um eine misslungene Suppe, geht es aber in dieser Branche oft um Chargenkosten bis 150'000 USD und um Maschinen, die mehrere Millionen USD kosten! Man kann sich vorstellen, was hier ein einziger falscher Handgriff bedeutet!

Die grössten Probleme an weitgehend automatisierten Anlagen machten vor allem die vorbeugende Wartung: Auch wenn der Boss zum Sparen aufruft, trotzdem jede Woche ein Verschleissteil für 800 Euro zu tauschen, um einen Schaden von 15'000 Euro und noch schlimmer: einen Produktionsausfall von mehreren Stunden oder Tagen zu vermeiden. So Dinge muss man hier erst einmal durchsetzten!
Auch dass so lästige "Problemmacher" wie Kühlwasser-Durchflusswächter und Alarmsirenen nicht zum Überbrücken gedacht sind, weil diese bequeme "Fehlerbehebung" oft Schäden im Bereich mehrerer zehntausen Euros verursachen kann.

Die meisten meiner grauen Haare dürften aus dieser Zeit stammen. Aber ich hab damit umgehen gelernt. Tatsächlich "zu dumm" waren nur wenige. "Falsch gezeigt" und "Wichtigkeit nicht verstanden" oder "zu hohe Fluktuation des hoffnungslos unterbezahlten Produktionspersonals" war eher das Problem. Wohl überflüssig zu erwähnen, dass gut ausgebildetes Personal in anderen Buden gern höher bezahlt wird.

Viele meiner langnasigen Kollegen aus allen westlichen Ländern sind laut schreiend in diesen Reinräumen herumgerannt und haben sich täglich über die "Dummheit" dieser "Schlitzaugen" bis zum Umfallen aufgeregt. Viele Zitate in diesem Forum erinnern mich an diese Herren.
Aber mittlerweile laufen diese Fabriken und erzielen oft einen Yield, von dem westliche Fabriken nur träumen können (Sorry: Ich kenne das Deutsche Wort für "Yield" nicht: Das ist die gesamte Produktion abzüglich Ausschuss).

Weil fast jede wichtige Sitzung oder Unterschrift in einer wilden Party in einer Bar mit vielen (oft bezahlten!) Prostituierten endete, bin ich auch gegen diese Art der "Liebe" ziemlich resistent geworden. Vielleicht hat auch das ein wenig dazu beigetragen, dass ich in Thailand nicht ganz "verloren" bin. Mein Herz ist mittlerweile ziemlich gepanzert. Da schleicht sich so schnell keine falsche "Liebe" mehr ein.


Noch was zu "den Chinesen" in Thailand:
Die Chinesen, die hier oft als die angeblich Einzigen dargestellt werden, die Rechnen können, zeigen ein falsches Bild von China: Es handelt sich hier auch um eine Art Elite, die entsprechende Schulbildung aufweist. Die Billigstarbeiter, die in Chinas Fabriken arbeiten, sind meist nicht besser gebildet, als die Landarbeiter in Thailand. Viele von ihnen sind auf Reisfeldern ohne nennenswerte Schulbildung aufgewachsen und irgend wann mal in die Stadt gewandert. Im Gegensatz zu Thailand kann dort auch kaum jemand Englisch. Nicht mal die Taxifahrer! Der Umgang mit chinesischen Arbeitern ist in meinen Augen eher noch schwieriger!

Ich hoffe, Du hast meine Beweggründe nun verstanden: Ich finde es einfach falsch, wenn man alle Thais (und alle anderen Asiaten) einfach als "zu dumm zum.." abstempelt. Es gibt durchaus auch Vieles, was wir von ihnen lernen können. Man muss nur genau hinsehen und auch mal jehnseits unserer anerzogenen Muster denken (lernen).

Falls Du meine Geschichte nicht glaubst: ich kann Dir gerne per PN die Telefonnummer meines früheren Chefs geben. Er wird Dir sicher bestätigen, warum man bei Problemen in Asien bevorzugt den Mösi geschickt hat.

Gruss, Stefan
« Letzte Änderung: 13. Mai 2009, 22:23:53 von Moesi »
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thai.fun

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #202 am: 13. Mai 2009, 23:16:35 »

Hallo, Stefan. Ich mag solche Handfesten Berichte. Man/n muss wirklich hie und da Handfestes lesen um nicht in den Slangs der Forums-Wissenschaft hängen zu bleiben.

Da ich ein guter viel Leser aber ungeschickter wenig Schreiber bin, fallen mir solche Berichte mit Hintergrund Erfahrungen auch als Lichtblitze auf. Es hat einige Schreiber hier, die mir durch solche Lichtblitze (auch Kamera Blitzer) auffallen. Diese Lichtblitze nehme ich auch als Thaikultur Beiträge auf. Alles andere ist oft Selbstdarstellung mit vermutlich aufgenommenem aus dem Beiträge-Links-Mischsalad von Farangs.
Aber auch dies hat Daseinsberechtigung in einem Forum.
Es ist der Schaum auf dem Bier. Und ein Bier im Glas ohne Schaum ist.... :o :o

Zum Thread Titel "Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen" möchte ich sagen, dass tun wir doch schon?
Was gibt es besseres als Devisen in Form von Firmen wie sie unser "Mösi" betreut hat, Tourismus, Blaudächern, Liebeskasper, Zeitungsverleger (Roy,s) und Barfine mit Ladydrinks usw...

MG
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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #203 am: 14. Mai 2009, 01:21:20 »

Ich finde es einfach falsch, wenn man alle Thais (und alle anderen Asiaten) einfach als "zu dumm zum.." abstempelt.

Man sollte die Beurteilung unter Berücksichtigung deiner Erfahrungen vielleicht von "alle" auf "mehrheitlich" abmildern.., um den derzeitigen Istzustand praxisgerechter darzustellen.  ;)  Bis jetzt scheint übrigens auch die Monarchie Hand in Hand mit dem Militär stabilisierend auf diesen seit Generationen bewährten Zustand gewirkt zu haben..

Man beugt ansonsten zu befürchtenden Unruhen im Land demnach wirkungsvoll vor. Ein mit lohnhungrigen Spitzenkräften übermäßig versorgtes Land würde nämlich  sehr schnell "wertlos" für globale Investoren und auch lokale Profiteure eines möglichst niedrigen Lohnniveaus.

Durch zu viele übermäßig gebildete Häuptlinge im System  und dem dadurch bald absehbaren Billigindianer-Mangel könnte der ganze Stamm,  ..u. a. auch in kultureller Hinsicht durch Gefährdung der sogenannten Korruptionskultur.., derart in Schieflage geraten,  daß von zu hoch gebildeten Neu-Schlaubergern z.B. sehr dumme Einsparungs-Überlegungen angestellt werden, welche dann womöglich noch die  Existenznotwendigkeit der etablierten Oberhäuptlinge in sträflicher Weise in Frage stellen könnten.. [/quote]

 
Zitat
Es gibt durchaus auch Vieles, was wir von ihnen lernen können. Man muss nur genau hinsehen und auch mal jehnseits unserer anerzogenen Muster denken (lernen).

Tja, ..das sagt sich so leicht dahin.. Uns hat man wahrscheinlich so gründlich verzogen, daß die meisten Leute auch beim besten Willen so gut wie nichts  Brauchbares zum Lernen von den Thais entdecken können.

Sicher gibt es  unter Europäern einige  Ausnahmen, ..die aber aus Alters- und mancherlei anderen Gründen im krisengeschüttelten  Europa ohnehin nicht mehr auf der offiziellen Nachfrageliste stehen und daher schon rechtzeitig nach Thailand "ausgewandert" sind. 

Diese hochmotivierten Lernwilligen , in Thailand unbeirrbar mit rosa Brillen die einheimischen LehrmeisterInnen  betrachtend, fallen in ihrem Heimatland ..bei sehr genauem Hinsehen.. leider nur noch dadurch auf, daß ein von ihnen bewirkter, ständiger Devisenabfluß in Richtung Thailand zu beobachten ist.. ;D

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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #204 am: 14. Mai 2009, 01:43:02 »

Diese hochmotivierten Lernwilligen , in Thailand unbeirrbar mit rosa Brillen die einheimischen LehrmeisterInnen  betrachtend, fallen in ihrem Heimatland ..bei sehr genauem Hinsehen.. leider nur noch dadurch auf, daß ein von ihnen bewirkter, ständiger Devisenabfluß in Richtung Thailand zu beobachten ist.. ;D

Meine Brille ist gewiss nicht so rosa, wie manch einer mir hier unterstellt. Ich hab einfach das Glück (ist es wirklich nur Glück?), dass ich mich nicht blindlings in ein missglücktes Ehe-AbendTEUER binden liess.

Aber die Rosa-Brille ist längst nicht die einzige Seh-Behinderung hier. Einige hier im Forum laufen mit einer dermassen dicken schwarzen Panzerglasbrille durch Thailand, dass sie ja das Gute hier gar nicht mehr sehen KÖNNEN.
 ??? ;D

Gruss, Stefan
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #205 am: 14. Mai 2009, 03:05:30 »

Das kann ich mir nicht vorstellen, denn wo wenig sichtbar und zu erwarten ist,  lohnt es sich sowieso nicht,  seine edle Farangnase zum Schutz vor ziemlich unwahrscheinlichen Überraschungen positiver Art extra mit einer schweren, schwarzen  Panzerglasbrille schützen zu wollen..

Damit würde man eventuell auch die Glaubens-Gemeinschaft der Rosabebrillten gegen sich aufbringen und  ..als eine dem gelobten und gepriesenen Gastland "unangepaßt" ausgerüstete Minderheit.. angefeindet werden.. ;)
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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #206 am: 14. Mai 2009, 04:14:24 »

Mit einem trainierten Hirn  fällt es einem Menschen auch leichter die ein oder andere Lebensweisheit (auch aus der Bibel) zu verstehen und sich daran auszurichten, um sein Leben lebenswerter zu gestallten.

Einspruch..Euer Ehren..!    ;D   Ein trainiertes Gehirn nützt dir überhaupt nichts, wenn es ..wie in Thailand zu beobachten ist.. lt. Spezial-Trainingsprogramm der dort herrschenden Obrigkeiten trainiert wird. 

Ein Training wird immer zu einem ganz bestimmten Zweck vorgenommen und wenn den Menschen in Thailand immer nur die gleiche Art von Hirn-Trainern zur Verfügung steht, wird das Gehirn genau so trainiert, wie es die nicht einfach auszuwechselnden hohen Chef-Trainer in vermutlich nicht immer ganz  selbstloser Weise  >: beabsichtigen..

Selbst die Trainer , denen guter Wille nachgesagt wird,  sind häufig nicht gerade als solche zu empfehlen.

Schau dir zum besseren Verständnis meiner Ausführungen einmal den kirchlichen Obertrainer aus Rom an, der kürzlich den noch nicht ausreichend gehirntrainierten Negern in Afrika sein Trainingsprogramm vorgestellt hat, damit die Ärmsten endlich einmal ihr schlimmes Aidsproblem in den Griff kriegen..

"Zusammen beten, anstatt zu bumsen", hieß es darin .. 
 
Jetzt fehlst du nur noch als Co-Trainer mit der Lizenz zum Klopfen von Bibelsprüchen, um den Leuten zu erklären, daß sich durch den Verzicht auf ihr bisheriges Hauptvergnügen auch noch zusätzlich ihr sowieso schon beschi..senes Armutsleben "lebenswerter gestaltet" .. ;D
 
Zitat
Wie überall auf der Erde, die Armen können selten rechnen, also sind die Probleme miteinander verknüpft. Wer rechnen kann findet erfahrungsgemäß schneller und nachaltiger aus der Armut heraus.


Auch das ist weitgehend unzutreffend, denn es finden viel mehr Leute schnell und nachhaltig aus der Armut heraus, indem sie, erfolgreichen Vorbildern folgend,  möglichst viele andere Leute übervorteilen.., also so gut es eben geht,  übers Ohr hauen.  Das funktioniert sogar häufig noch , wenn beide Beteiligten ...im Sinne der Beherrschung schulischer Rechenarten.. nicht gut rechnen können.

Beispiele aus dem Alltag belegen das.. Du brauchst noch nicht einmal die krassesten Fälle zu berücksichtigen, also wenn z.B. eine völlig ungebildete selbständige "Unternehmerin" mit einer Pflaume mehr Geld verdient, als der gut ausgebildete Nachbar mit seinem ganzen Gemüsegeschäft.. ;)

 .. nein,  auch der einfache, ungebildete und sich und unsere Kultur bereichernde  Zuwanderer , der noch viel zu dämlich ist, fürs deutsche Finanzamt eine Steuererklärung auszufüllen, verdient mit ungelernten Arbeiten häufig mehr Geld als der gut ausgebildete deutsche Lohnbuchhaltungsgehilfe in Steuerklasse Eins, ..obwohl der , dank seines bestens durchtrainierten Gehirns sogar seine eigenen monatlichen Abzüge mühelos centgenau berechnen und vom bescheidenen tariflichen Bruttolohn bis tief hinunter zum verbleibenden Nettotrinkgeld abrechnen kann.. 8)

Zitat
Man soll die Hoffnung nicht so schnell aufgeben und denken es ist sinnlos den Menschen aus dem Isaan etwas beizubringen, da bin ich völlig anderer Meinung als Gruffert in seinem obigen Zitat.

Da mein forentrainiertes Gehirn im Moment noch Kapazitäten frei hat, will ich dir Günthers Meinung :

 
Zitat
Und der gute Rat von Waitong, den Thais die Grundrechenarten beizubringen ist wieder so sinnlos wie seine Bibelsprueche.

gern etwas ausführlicher erläutern.

Günther hat in dem Satz keinesfalls behauptet, dass es sinnlos wäre, den Thais die Grundrechenarten beizubringen , sondern ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dein „guter Rat“ , sie ihnen  beizubringen , wieder so sinnlos sei, wie deine (zitierten..) Bibelsprüche ..

Merkst du schon  den kleinen, aber feinen Unterschied ? Günther weist nämlich gleichzeitig (von dir beim Reißen des Satzes aus dem Zusammenhang   >:  nicht zitiert..)  darauf hin, dass den Thais die Grundrechenarten schon in 6 bis 8 Jahren Volksschule beigebracht werden .

So, ..nun nun musst du zwischendurch auch etwas mit- und weiterdenken.. 

Selbstverständlich sind nicht alle Thais so blöd, dass sie nach 6-8 Jahren  Schule die Grundrechenarten nicht zumindest  einigermaßen beherrschen,...und wenn es  in vielen oder von mir aus ..in den meisten.. Fällen auch nur mit Taschenrechnerunterstützung der Fall ist..   

Das,  worauf es jedoch zusätzlich ankommt,  hat Günther auch noch erwähnt:

Was (..den Thais) fehlt, ist das Vermoegen damit zu kalkulieren und disponieren. !!

..aber du hast dich nur auf einen von dir aus dem Zusammenhang gerissenen Satz " gestürzt“ . Vermutlich,  um dadurch besser „ganz anderer Meinung“ sein zu können.  ;)

« Letzte Änderung: 14. Mai 2009, 04:21:40 von Kubo »
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drwkempf

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #207 am: 14. Mai 2009, 04:53:01 »

Lieber Moesi,
mir scheint, dass viele Bewohner Südostasiens da am erfolgreichsten sind, wo sie am "unasiatischsten" sind. Als Beispiel dafür möchte ich Singapur nennen, eine Stadt, in der man oft kaum glauben mag, dass man noch in Asien ist. Aber das ist eben wahrscheinlich das "Geheimnis" ihres Erfolges.

Die Beherrschung der Grundrechenarten ist sicher hilfreich, und es ist bestürzend, dass viele Thais auch für einfachste Rechenoperationen ohne einen automatischen Rechenidioten nicht einmal die einfachsten Rechenaufgaben lösen können. Aber das sehe ich inzwischen in Deutschland auch. Selbst viel meiner akademischen Kollegen mögen in "Religion sehr gut" gewesen sein, im Kopfrechnen sind sie absolut schwach! Werden die etwa schon "thai"?
Die größere Schwäche ist meines Erachtens nach der fehlende Wille, über größere Zeiträume hinaus vorausschauend zu denken. Bei den chinesischstämmigen Thais fehlt diese "Begabung" nicht, Chinesen denken seit eh' in Dynastien, also leicht auch noch über längere Zeitperioden als wir Westler, und das gilt nicht nur für die hochgebildeten Chinesen.
Viele Thais aus der Unter- und Mittelschicht des Isaan waren Jahrhunderte lang froh, wenn sie die nächsten Stunden erfolgreich bewältigen konnten, ein Nachdenken über mehrere Tage, Wochen, Monate oder Jahre war einfach nicht sinnvoll, weil gar nicht möglich. Ihre Bosse sagten ihnen kurzfristig, was sie in den nächsten Stunden zu tun oder zu lassen hatten. So konnte man die Unterschicht am wirkungsvollsten unter Kontrolle behalten, und so funktioniert das System auch heute noch. Der anerzogene Hang zum Sanuk hilft dabei natürlich.
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Thai, der konsequent von Ausländern im Ausland unter vollständiger Trennung von der durchschnittlichen Thaikultur erzogen wird, sich ganz anders entwickelt, als man das von einem Durchschnittsisaaner kennt.
Ich kenne persönlich Thais aus der Bangkoker Upperclass, die in ihrem Verhalten sehr international agieren. Nicht alle - aber viele - sind Thaichinesen.
Wie man auf die Schnelle den Durchschnittsbewohnern des Isaan helfen soll, weiß ich allerdings auch nicht, zumal wir uns über eine  solche Nachhilfe mehr den Kopf zu zerbrechen scheinen, als es die Thais selbst zu tun gewillt sind.

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #208 am: 14. Mai 2009, 08:27:58 »

Kubo,

Dein Spruch:

dass eine völlig ungebildete selbständige "Unternehmerin" mit einer Pflaume mehr Geld verdient, als der gut ausgebildete Nachbar mit seinem ganzen Gemüsegeschäft.

gehoert in eine Aphorismensammlung.

Guenther
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Louis

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #209 am: 14. Mai 2009, 11:42:29 »


Aber fast alle Farangs sind sich der urgewaltigen Sprengkraft der "Eifersucht" nicht bewusst

Eifersucht: Thai beißt belgischem Touristen in das beste Stück
Ein belgischer Tourist wurde in Pattaya am 14. Mai erheblich verletzt, als ihm eine Thai in das beste Stück biß und dieses dabei fast abtrennte.
(...) Als seine Freundin herausfand, daß der Belgier seine Männlichkeit nicht auf sie allein beschränkte, wurde sie wütend und biß zu.

Aus der "Nation" von heute
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