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Autor Thema: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?  (Gelesen 54853 mal)

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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #255 am: 26. Mai 2009, 06:42:31 »

Reden ist silber....
....Schweigen ist Gold.  8)

..sagte der Anwalt mit mahnend erhobenem Zeigefinger zum Mafia-Boß ..und plädierte anschließend vor Gericht für Freispruch des schweigenden Unschuldslammes....

Zitat
Jedenfalls gebe ich Günther's jüngsten Postings recht, nicht ohne aber Kubo's Ausführungen gänzlich zu negativieren.


Das Problem hat du diplomatisch gut gelöst, Scottie, denn bei  "gänzlichem Negativieren" meiner Ausführungen würdest du unweigerlich beim thailanderfahrenen Leserpublikum deine Glaubwürdigkeit verlieren.. ;)

Zitat
Es braucht wohl seine Zeit, unseren Kubo "richtig" zu verstehen und daraus folglich die eigenen Schlüsse zu ziehen  ;)
Die alten TIP-Hasen haben dies bestimmt auch schon gemerkt und reagieren zunehmend
eher wohlwollend denn erregt.

Meine ebenfalls wohlwollenden Ausführungen sind vorzugsweise den Richtigverstehenwollern gewidmet und das erregt  :-) , ..besser gesagt, regt die Nicht- und Falschverstehenwoller höchstens so lange auf.., bis sie später ..vielleicht aus eigener Erfahrung und gegen ihren Willen.. zu Richtigverstehenmüssern  ;) geworden sind.

Zitat
Unser Kubowsky setzt wohl voraus, dass seine Meinung bestimmt immer richtig ist  :-)
Scottie, du verwechselst mich jetzt doch wohl nicht versehentlich mit unserem deutschen Papst.. ?  ;D

Zitat
Auch Moesi wird dies noch merken, auch wenn Hobby-Isaanfarmer und Palmenprediger wie meine Wenigkeit dazu etwas länger brauchen.

Moesi ist nach eigenen Angaben erst 43 Jahre jung und eine akute Gefahr, daß er beim alters- oder krankheitsbedingten Ausschluß aus besseren Geldverdienerkreisen immer noch  ernsthaft den Status des nur befristet geduldeten und ausschließlich geldbringenden Thailand-Dauergastes anstrebt, kann ich im Moment noch nicht deutlich genug erkennen.

Bis dass der arbeitsbegeisterte Leistungsträger tatsächlich soweit ist, sich z.B. im Isaan zwischen der ganz anders  gesinnten einheimischen Bevölkerung niederlassen und sich gemeinsam mit denen die von ihm zu bezahlende Zeit vertreiben zu können, läuft noch viel Wasser den Chao Praya..oder wie der trübe Fluß heisst..hinunter .

Zitat
In diesem Sinne - Chok dii !
Das kannst du wohl laut sagen..  ;D

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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #256 am: 26. Mai 2009, 08:29:14 »

Zuviel Leistung bringen lohnt sich eben für unsere Arbeiter nicht. Die werden zu stark geschröpft und von zusätzlichen Leistungen in Form von Überstunden profitieren außer dem Fabrikbesitzer hauptsächlich die Finanzämter.
Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?

Die Frage verstehe ich nicht .. Wieso ..kaum 100 Baht .. für mich lohnen ?

Zitat
Wir Schweizer und Liechtensteiner sagen eher, das liegt daran, dass wir nicht zu Faul sind. Und dass wir nicht zu Faul sind, zeigen wir auch gerne. Kaum einer, der nicht mit seiner Überzeit prahlt!
Gezwungen wird man bei uns für (regelmässige) Mehrarbeit eher selten. Die Meisten arbeiten von sich aus länger, weil sie einfach einen guten Job machen wollen.

Ihr seid schon ein seltsames Völkchen.. Leider auch ein ziemlich eigenbrödlerisches und egoistisches.. >:

Anstatt mit euren "Überzeiten" zu prahlen, solltet ihr lieber auf die Worte des Herrn hören und euer Brot und euren Mantel bzw. eure Arbeit mit jenen Brüdern und Schwestern teilen, die keine haben.

Zitat
Viele Schweizer nehmen sogar von sich aus den Laptop in den Urlaub mit, um für ihren Boss "jederzeit erreichbar" zu sein. Ich gehörte zu Denen. Solange das "von oben" ausreichend honoriert wurde, gab es auch kein Problem damit.

Ja, auch "Unterboß" spielen und sich entsprechend wichtig fühlen zu dürfen, macht schon Spaß..

 
Zitat
Doch dann kamen die "Manager".... Mit bis zu fünf "Managern" pro Ingenieur, vergeht einem irgendwann auch die grösste Arbeitswut...

Verständlich, denn wenn der Oberhäuptling den Laptopträgern zu viele Eierköpfe auf den Hals hetzt,  damit sich der Verein gegenseitig arbeitsmäßig aufgeilen kann, kommt es bei den Vereinsmitgliedern sehr leicht zu Irritationen über den jeweils noch verbleibenden eigenen Stellenwert.. ;)

Zitat
(Hoch-)Deutsch ist zugegeben nicht meine Muttersprache. Aber für mich haben Deine Posts eine etwas andere Aussage.
Jeder liest sich daraus eben das zurecht, was er möchte. Ich habe darauf keinen Einfluß.., antworte aber gern auf spezielle Nachfragen, wenn jemand etwas genauer erklärt haben möchte.

Zitat
Ist nach Deiner Meinung jeder Farang hier nur ein Geldbringer?

Sollte er lt. ausdrücklichem Willen und lt. entsprechend gestalteten thailändischen Ausländergesetzen jedenfalls sein.  Das schließt natürlich nicht aus, daß sich ein paar schwarze Farang-Schafe ..bis sie gefaßt und ausgewiesen werden..anders verhalten, als es der thailändische Gesetzgeber möchte. Manche "Insider" leben bis dahin ganz gut vom Beschei..sen ihrer eigenen Landsleute.. ;D

Zitat
Zeig mir das Land, wo man gratis leben kann.


Ich will hier keine unbezahlte Deutschlandreklame für potentielle ausländische Zuwanderer machen.. ;)

Zitat
Oder wo man für sein Geld mehr bekommt als hier!
 
Kommt drauf an, um welche käuflichen Dinge es sich handelt, die du gern hzaben möchtest.   Thaifood bekommst du in Thailand viel preisgünstiger als in Deutschland. Bei europäischen Lebensmitteln, die der Europäer auch in Thailand gerne isst, greift man dir ganz kräftig in die Tasche. Selbst dann, wenn sie in Thailand von Europäern für Europäer gemacht worden sind.

Zitat
Kann man in dem Land auch Nachts alleine auf der Strasse rumlaufen? Gibt es dort auch eine einigermassen ausreichende Infrastruktur?
Na klar, komm mal probeweise als Urlauber zu uns..

Zitat
Ich habe, ausser in Afrika, auf allen Kontinenten in unzähligen Ländern gearbeitet. Auch in vielen sogenannten "Traumdestinationen". Manchmal nur ein paar Tage. Oft aber Wochen und Monate. Jedenfalls lange genug, um die Lebensbedingungen fernab von Touristen-Klischees zu studieren. Aber ich habe kein Land gefunden, wo ich mich gesamthaft wohler fühle als Thailand.
 

Du stehst also auch auf Thai-Frauen , welche dort für den extremen Wohlfühlfaktor zuständig sind..und dem Farang dabei helfen, sämtliche in Thailand reichlich vorhandenen Unzulänglichkeiten als klein und nebensächlich erscheinen zu lassen. ?  ;) 

Zitat
Wär ja schlimm, wenn gleich die ganze Schweiz auswandern würde! Aber hier in Thailand leben viele Schweizer. Manche schon seit Jahrzehnten. Und fast allen die ich kenne geht es hier sehr gut.

Das wird daran liegen, daß die (manchen = wenigen) Schweizer, die du dort kennst , ähnlich gut wie du zur Zeit noch mit "Kohle" versorgt sind und sich daher ihr Exil besser und erträglicher ausgestalten können. Die anderen, die du nicht kennst, haben ihre Wohnungen und Condos aber inzwischen schon wieder verkauft (siehe Leerstände..) oder kampflos an ihre Thaifamilien verloren und sind dann um einige kostspielige Erfahrungen reicher in die Schweiz zurückgekehrt.

Zitat
Es steht jedem frei, in welchem Land er sich wohl fühlt. Viele bevorzugen lieber kühlere oder kalte Länder wie z.B. Kanada? Aber wer sich nach Thailand begibt, der sollte sich im Klaren sein, dass es hier auch Thais hat. Und das ist auch gut so.


Ähnliche Schlußworte "..und das ist auch gut so.." :-)  kennen wir übrigens vom Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit..in einer anderen Angelegenheit, in der die Meinungen zwischen Minderheit und Mehrheit ähnlich weit auseinandergehen..

 Von denen, die sich nach Thailand begeben haben, wird natürlich jedem von Anfang an klar gewesen sein, daß "es dort auch Thais hat".  Anfangs haben sie sich vermutlich auch bestimmt nichts weiter dabei gedacht, doch später sind bestimmt viele heimkehrende Farangs zu der Auffassung gekommen, daß es eventuell sogar besser gewesen wäre, wenn es dort nicht so viele Thais gegeben hätte..; jedenfalls nicht in unmittelbarer Nachbarschaft..  ;D

Zitat
Wenn es hier zu und her ginge wie am Ballermann, dann müsste ich mir ein anderes Land suchen.

Brauchst du nicht, solange du deine schöne Schweiz hast.  In Thailand mußt du allerdings als bekennender Ballermann-Allergiker die bekannten Touristenorte meiden, denn deren Rummel würde dich sofort wieder an Mallorcas Ballermann und die dortigen Attraktionen erinnern.

Zitat
Ausser einem gutbezahlten Job in einem "Hightech"-Unternehmen, finde ich hier alles, was ich zum Leben brauchen würde. Für die billige Massenproduktion hier, bin ich hoffnungslos überqualifiziert.

Na also, das Wichtigste fehlt dir dort jetzt schon und ohne gut bezahlten Job fehlt dir die dicke Kohle,  die in Thailand die Voraussetzung für das angenehme, unbeschwerte  Leben in einem für Farangs nicht sonderlich geeigneten (..auch ausländerpolitisch gesehen..) Klima ist .
 
Zitat
Ich bin mit 43 noch zu jung, um einfach nichts zu tun. Ich hab von Anfang an meine "Auszeit" in Thailand bis "ca. Juni" begrenzt. Mein Visum würde noch bis Ende Jahr reichen und eine Verlängerung ist zur Zeit kein Problem...sogar gratis. Das Geld würde auch noch ein paar Jahre reichen. Aber das will ich mir fürs "Alter" aufheben.

Dann kannst du ja "im Alter" mal eine für dich leicht verkraftbare Probesumme in den Thaisand setzen. Aber nicht gleich alles, sonst könntest du das eventuell bald bereuen..

Zitat
Ich wollte "ab ca. Juni" hier in Asien in den Buden, wo ich schon gearbeitet habe, einen Job suchen. Aber da kam mir die Wirtschaftskrise dazwischen: Die Buden (in Thailand, China und Singapore), die noch bis letzten Herbst sehr an mir interessiert waren, streichen zur Zeit viele Projekte und stellen massenhaft Leute auf die Strasse.
Dazu kommt, dass ich wenn ich zu lange hier bleibe, Probleme mit der AHV (Alters und Hinterbliebenen Versicherung...Rentenkasse in CH/FL) bekomme oder auch mit der Arbeitslosenversicherung (falls ich auch in Europa keinen Job finde, habe ich darauf Anspruch...aber nur bis zu einer gewissen Frist...und die läuft sehr bald ab!).

Sieh zu, daß du durch irgendwelche Asien-Abenteuer nicht aus dem sicheren europäischen Sozialnetz fliegst. Wenn du von den Thais begeistert bist, lerne von denen zunächst, daß es wichtig ist, sich möglichst immer dort aufzuhalten , wo "oben" ist , also z.B. keinesfalls in rückständigen Ländern unten in Asien, sondern , sondern besser oben in der Schweiz oder noch weiter oben im Supersozialstaat (trotz Krise bis auf weiteres noch ..) Deutschland.. 8)


« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 08:41:04 von Kubo »
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Isan Yamaha

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #257 am: 26. Mai 2009, 08:44:00 »

Hi es gehen gerüchte um,das ein Kubo,die Doktorarbeit macht????
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #258 am: 26. Mai 2009, 10:29:47 »

Rein technisch gesehen, mit den vielen zwischengestreuten Zitaten, ist das wirklich eine tolle Leistung. ;D ;D ;D
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Phuketfan

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #259 am: 26. Mai 2009, 16:59:23 »


Kubo, dass nenne ich mal ein "ausführliches eingehen" auf Fragen und Beiträge anderer  :o  ;)

Kann es sein, dass dein Umgang in TH oftmals mit Personenkreisen erfolgt, die auf diese zurück greifen?

Die meisten Schweizer, nehmen zeit ihres Lebens keine Auffangbecken in Anspruch. Der Normalweg sieht doch so aus: Schule Lehre oder Studium, und danach Arbeiten. Vielleicht mal 1-2 Monate arbeitslos - was aber durch bezahlte Beiträge in die Kasse - auch völlig zurecht überbrückt wird.

Daher stelle ich einfach mal die These auf, dass Auswandern anscheinend meistens für eine Gesellschaftsschicht interessant ist, die hier geringe Einkommen erzielen, und auch eine sehr rudimentäre Ausbildung genossen haben.  Auswandern, für andere vielleicht auch ein bewusster Ausstieg aus dem "System" - bietet den betreffenden dann mehr Möglichkeiten, etwas aus ihrem begrenzten Guthaben oder Rente zu erzielen..

Jemand der in DE, CH, AT einen guten Job hat, erfolgreich agiert, einen Freundeskreis pflegt, denkt doch selten über Auswandern nach..

Daher, Kubo, sind deine Erfahrungen bzw begegnungen auch eher ernüchternd, denke ich mir  ???

Aber vielleicht weisst Du auch ein paar Geschichten zu erzählen, die die Lebensläufe eines "normalem" gutsituierten und durchschnittlich intelligenten Auswanderers (den es nach meiner These nach, dass dieser gar nicht sein Land verlässt, wiederspricht  ;D)?

WICHTIG: Damit will ich hier niemanden Angreifen. Fakt ist, dass die meisten Auswanderer sich im Ausland MEHR erhoffen, was für mich einfach heisst dass es zuhause WENIG gibt. Das ein Rentner mit einer Rente von 1000-3000 k Euro / mo - in Thailand ein besseres Leben geniessen kann, eine pflegekraft im Alter erschwinglicher ist etc, ist völlig klar. Dass hier einige auch aus anderen Beweggründen ausgewandert sind - weiss ich auch, ich denke einfach dass meine These die breite Masse der Auswanderer ganz gut trifft.

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #260 am: 26. Mai 2009, 18:40:09 »


Daher stelle ich einfach mal die These auf, dass Auswandern anscheinend meistens für eine Gesellschaftsschicht interessant ist, die hier geringe Einkommen erzielen, und auch eine sehr rudimentäre Ausbildung genossen haben.  Auswandern, für andere vielleicht auch ein bewusster Ausstieg aus dem "System" - bietet den betreffenden dann mehr Möglichkeiten, etwas aus ihrem begrenzten Guthaben oder Rente zu erzielen..

Jemand der in DE, CH, AT einen guten Job hat, erfolgreich agiert, einen Freundeskreis pflegt, denkt doch selten über Auswandern nach..


Einspruch !!!

Es gibt ne Menge gutsituierter Leute, auch mit hoher Bildung, die auswandern oder daran denken. Um die zu sehen, muss man natürlich seinen eigenen Horizont über die von ihren Holden in die Pampa Vergatterten hinaus erweitern. Mal abgesehen davon, dass Thailand kein Einwanderungsland ist, würde ich die meisten "ärm Schlucker" eher als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.  :P   
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #261 am: 26. Mai 2009, 18:52:31 »

Hi es gehen gerüchte um,das ein Kubo,die Doktorarbeit macht????

Was nützen grosse Lexikon, Google und Wikipedia, wenn in einem Gedicht das Ganze Leben Platz finden kann?

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #262 am: 26. Mai 2009, 19:33:45 »

Schau Kubo

Im Post #249 beschreibst Du es ja ganz deutlich: Du wohnst vermutlich hinter meterhohen Mauern in einem Stück "sauberer Heimat", welches Du sorgsam vor der schmutzigen Thai-Verwandschaft verschliessen musst und Du kommt auch nur hierher, wenn die Temperatur nicht affig heiss ist und suchst in den Bierbars und Farang-Supermärkten nach Gleichgesinnten, denen Du als "Beichtvater" begegnen willst.
Du bist zwar öfters im Isaan. Aber nicht mit dem Isaan. Das Wort "Anpassung" ist für Dich ein Reizwort.

Sei mir nicht böse. Aber die Art von Farangs meide ich in Thailand so gut wie möglich. Ich begegne ihnen zum Glück auch nur selten, weil ich lieber dort bin, wo auch Thais verkehren.
Nichts für ungut. Aber Thailand ohne die Thais zu erleben, kann auf Dauer nicht gut gehen. Ich verstehe nun Deine Frustration.

Gruss, Stefan
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #263 am: 26. Mai 2009, 20:56:31 »


Es gibt ne Menge gutsituierter Leute, auch mit hoher Bildung, die auswandern oder daran denken.


Die Leute mit hoher Bildung denken vielleicht gelegentlich daran, aber die Leute mit hohem Einkommen wandern wirklich aus..
Jedoch nicht unbedingt nach Thailand, sondern die bevorzugen z.B. die Schweiz.., das Rückzugsgebiet berühmter Formel-1 -Stars wie Michael Schumacher und sogar schon die neue Heimat des 21-jährigen deutschen Schumi-Nachfolgers Sebastian Vettel..

Zitat
Um die zu sehen, muss man natürlich seinen eigenen Horizont über die von ihren Holden in die Pampa Vergatterten hinaus erweitern.


Ja, ..z.B. durch regelmäßiges Lesen der Tageszeitung oder Buchung einer Entdeckungsreise in die von Ausländern schon "teilbesetzte" Schweiz..  ;)

Nur Moesi, dem die Zuwanderung der vielen Ausländer in der Schweiz  ...wegen seiner vielen Auslandseinsätze oder wegen der seine Übersicht versperrenden hohen Berge dort..   evtl. bis jetzt total verborgen geblieben ist, fragt noch ganz verwundert:

Zitat
Kann sich in D-Land, der Schweiz oder in Liechtenstein jeder einfach so niederlassen?

Das ist nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten..denn wenn das Geld im Kanton klingt, der Ausländer in die Schweiz reinspringt.. Eines Tages wird es aber auch dem Moesi auffallen, daß die Schweiz schon längst von armen und reichen Ausländern "teilbesetzt" ist und viele der "eingeborenen" Schweizer sich bereits darüber ärgern, daß  ihnen die bösen Ausländer die schönsten Fleckchen Erde der Schweiz vor der Nase wegschnappen.. ;D

In Thailand dagegen nützt es dem Farang noch nicht einmal etwas , wenn er eine Thaifrau geheiratet hat.  Er ist und bleibt dort lebenslang ein in Bezug auf Zuwanderung unerwünschter, jedoch regelmäßig auf seine intakte Funktion als Geldbringer kontrollierter  Fremdling, darf nicht einmal auf eigener Scholle sein kleines Häuschen bauen und wegen bestehender Berufsverbote auch nicht jeden Beruf seiner Wahl ausüben..

Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..

Zitat
Mal abgesehen davon, dass Thailand kein Einwanderungsland ist, würde ich die meisten "ärm Schlucker" eher als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.  :P   


So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)
« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 21:01:26 von Kubo »
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #264 am: 26. Mai 2009, 21:12:37 »

Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D

Erstens sprechen die Deutsch-Schweizer einfach Deutsch im Tessin, was als Respektlosigkeit betrachtet wird und zweitens kaufen die dort die schönsten Flecken weg.

So lebt halt jeder auch mit seinem eigenen Leid im eigenen Lande.  8)

Und ja. Die Schweiz ist nicht nur ein Einwanderungsland für "Reiche". Wer lange genug hier arbeitet, dem stehen nach 8 bis 10 Jahren hier alle Türen offen. Inklusive Schweizer Pass, wenn es denn unbedingt sein muss.  ;)
« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 21:24:36 von Profuuu »
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #265 am: 26. Mai 2009, 21:49:58 »

Schau Kubo

Im Post #249 beschreibst Du es ja ganz deutlich: Du wohnst vermutlich hinter meterhohen Mauern in einem Stück "sauberer Heimat", welches Du sorgsam vor der schmutzigen Thai-Verwandschaft verschliessen musst ..

Du verbiegst da einiges, um deine "Argumente" zu schönen... .. Meine Thaiverwandtschaft ist keinesfalls schmutzig,  sondern meist sauberer als ich..  Wenn du "die" Thais  etwas besser kennen würdest, könntest du auch nachvollziehen , warum das so ist.

Ich kann es dir aber gern verraten :  Das liegt daran, daß sich die sauberen Thais nicht besonders gern schmutzig machen .. ;D

Zitat
..und Du kommt auch nur hierher, wenn die Temperatur nicht affig heiss ist

So ist es..

 
Zitat
..und suchst in den Bierbars und Farang-Supermärkten nach Gleichgesinnten, denen Du als "Beichtvater" begegnen willst.

..ziemlich verdreht von dir geschrieben. >:  Ich gehe nicht in Supermärkte und Bierbars, um dort "Gleichgesinnte" zu suchen.., sondern ich spreche, wenn ich zufällig dort bin, gern mit Landsleuten, .. egal, wie sie gesinnt sind.. ;D  Von denen erfahre ich dann häufig manche Dinge, die dir als überzeugtem Thailandfan mit Sicherheit verborgen bleiben, wenn du nicht zufällig im Forum Beiträge von mir oder anderen Leuten zu lesen bekommst, welche deine Träume vom schönsten und besten Zuwandererland der Welt etwas stören.. ;)

Zitat
Du bist zwar öfters im Isaan. Aber nicht mit dem Isaan. Das Wort "Anpassung" ist für Dich ein Reizwort.

Ich bin nicht reizbar, fühle mich höchstens " angesprochen" .  Sicher passe ich mich im Isaan an,  so weit es unbedingt notwendig ist. Esse also auch notgedrungen thailändische Lebensmittel, weil ich schließlich nicht erwarten kann, daß wegen mir im Isaan ein europäischer Supermarkt eröffnet wird. Den Thais passe ich mich soweit an, daß ich ihnen z.B. in ihrer Sprache mitteilen kann, was sie ggf. für mich tun könnten..selbstverständlich gegen ordentliche Bezahlung, denn sonst macht sowieso kein Thai die Finger für einen "reichen" Farang krumm..

Zitat
Sei mir nicht böse. Aber die Art von Farangs meide ich in Thailand so gut wie möglich. Ich begegne ihnen zum Glück auch nur selten, weil ich lieber dort bin, wo auch Thais verkehren.

Die verkehren zwar häufig, aber nur in preisgünstigen dörflichen Bordellen, genannt z.B. Karaoke-Bars, wo es mich noch nie hingezogen hat. 

Zitat
Nichts für ungut. Aber Thailand ohne die Thais zu erleben, kann auf Dauer nicht gut gehen.

Ganz "ohne" ist doch überhaupt nicht nötig und auch nicht erforderlich, wenn z.B. die räumliche Distanz zur Nachbarschaft  gewahrt bleibt.

Zitat
Ich verstehe nun Deine Frustration.

Du gibst damit schon wieder an, etwas zu verstehen, was nicht existent ist. Frustration ? Worüber denn ? Vielleicht, daß ich ich mich nicht ganzjährig in Thailand aufhalten darf ?  :o  Ich habe doch wohl schon ausreichend und "gebetsmühlenartig" genug erklärt, warum ich trotz (bzw. gerade wegen.. ;) ) meines nur 3 Monats-Aufenthaltes im Isaan-Paradies meine, die für mich optimale und dabei völlig thaibehördenkompatible "Auswander-Lösung" gefunden zu haben.  ;D


 
« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 21:53:45 von Kubo »
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #266 am: 26. Mai 2009, 22:39:02 »

Jedoch nicht unbedingt nach Thailand, sondern die bevorzugen z.B. die Schweiz.., das Rückzugsgebiet berühmter Formel-1 -Stars wie Michael Schumacher und sogar schon die neue Heimat des 21-jährigen deutschen Schumi-Nachfolgers Sebastian Vettel..
Und viele andere Eurere Stars, die in der Schweiz, oder auch in Monaco ihren Wohnsitz zumindest angemeldet haben (einige wohnen gar nicht wirklich dort).
Für die sind zwei Dinge wichtig: Die einzig legale Art der Steuerflucht (hier aber im falschen Thread) und kurze Wege zum nächsten Flughafen.

Nur Moesi, dem die Zuwanderung der vielen Ausländer in der Schweiz  ...wegen seiner vielen Auslandseinsätze oder wegen der seine Übersicht versperrenden hohen Berge dort..   evtl. bis jetzt total verborgen geblieben ist, fragt noch ganz verwundert:

Zitat
Kann sich in D-Land, der Schweiz oder in Liechtenstein jeder einfach so niederlassen?

Das ist nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten..denn wenn das Geld im Kanton klingt, der Ausländer in die Schweiz reinspringt.. Eines Tages wird es aber auch dem Moesi auffallen, daß die Schweiz schon längst von armen und reichen Ausländern "teilbesetzt" ist und viele der "eingeborenen" Schweizer sich bereits darüber ärgern, daß  ihnen die bösen Ausländer die schönsten Fleckchen Erde der Schweiz vor der Nase wegschnappen.. ;D
Das ist schon lange eingebremst worden. Die wählerstärkste Partei der Schweiz (SVP) tut ihr Bestes, um hier einen Riegel vorzuschieben.
Übrigens: Schumacher konnte sein Schloss auch nicht da bauen, wo er eigentlich wollte. Das haben die Stimmbürger abgeschmettert.

Bisher wurden die vielen Deutschen Zuwanderer dem Volk als "Segen für die Wirtschaft" verkauft. Das ändert sich aber zur Zeit heftig: Zum einen wegen der zur Zeit steigenden Arbeitslosigkeit, zum anderen haben langsam einige Leute gemerkt, dass die Wirtschaftszahlen gar nicht so rosig angestiegen sind, wenn man die immensen Einwanderungszahlen  berücksichtig. Wenn man die einrechnet, dann gings mit unserer Wirtschaft bachab, seit die Grenzen geöffnet wurden.... (Siehe Boulevard-Blätter wie "BLICK"...die werden das sicher in den nächsten Monaten noch gross zur Diskussion bringen)

In Thailand dagegen nützt es dem Farang noch nicht einmal etwas , wenn er eine Thaifrau geheiratet hat.  Er ist und bleibt dort lebenslang ein in Bezug auf Zuwanderung unerwünschter, jedoch regelmäßig auf seine intakte Funktion als Geldbringer kontrollierter  Fremdling, darf nicht einmal auf eigener Scholle sein kleines Häuschen bauen und wegen bestehender Berufsverbote auch nicht jeden Beruf seiner Wahl ausüben..
Nur in Thailand??
Als ich mein Visum in einem Konsulat in Österreich verlängerte, kam grad ein völlig verzweifelter Österreicher herein: Er hat seinen Job verloren und deshalb wurde seine Ehefrau ausgewiesen!! Er kann nicht mehr für sie aufkommen, also muss sie offensichtlich raus !?!
Das Thai-Konsulat konnte aber hier auch nicht helfen.

(Die sagten, er sei verheiratet. Kann es aber nicht mit 100%-iger Sicherheit bestätigen)


@ Kubo: Zum Thema überqualifiziert (ein paar Posts vorher)
Mein "hoffnungslos überqualifiziert" bezog sich nicht auf das Einkommen, sonder auf die Art der Arbeit: Ich habe keine Lust wie ein Mond-Schlumpf verkleidet 12 Stunden am Tag im Reinraum zu stehen und darauf zu warten, dass die vollautomatischen Maschinen irgendwann mal einen Fehler machen. Das ist mir als Service- und Entwicklungsingenieur viel zu langweilig. DAS meine ich mit überqualifiziert. Andere Positiionen sind in Thailand sehr selten, weil hier fast nur Massenproduktion stattfindet.
Ich hoffe Du verstehst den Unterschied.

Gut geschulte Thai-Ingenieure kassieren in diesen Betrieben angeblich um 35'000 Baht im Monat. Könnte mir sogar vorstellen, dass ich mit ein wenig mehr auskommen könnte, wenn es mir nur darum geht, hier zu bleiben. Hab das schon mit einigen Buden ausdiskutiert. Aber die Langeweile macht mir Kopfzerbrechen.

Das was ich hier "Verdreht" haben soll:
Ich nehme dazu Stellung, wie Du es rüber bringst. Wenn ich hier alles falsch verstanden haben soll, dann musst Du Dich besser ausdrücken.

Ja, ich weiss in welchem Dreck die Isaanis leben. Ich habe viele Wochen in Ihren Hütten verbracht. Aber den meisten ist der Unterschied zu einem Farang-Haus durchaus bewusst. Und Putzen können sie auch. Nicht alle, ich weiss.

Nein, ich meine nicht (nur) die Karaoke Bars. Sondern die ganz normalen Dorf-Kneippen. Dort findest Du auch viele von den Farangs, die immer noch gerne im Isaan leben.
Sag mir mal, in welchere Gegend Du "wohnst". Vielleicht kann ich Dir welche nennen. Vielleicht besuche ich Dich auch einmal. Bin normalerweise mehrmals im Jahr dort. Meist im Grossraum Udon Thani, aber auch Khon Kaen, Nakhon Ratchasima, Nong Kai und eher selten Surin.
Besuche dort immer einige Thais, aber je nach Ortschaft auch Farangs, die ich dort kenne. Wann ich das nächste Mal komme, weiss nur der Job-Markt. Denke aber spätestens über Weihnachten.

Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D
Also zu mir sind sie immer freundlich. Vielleicht weil ich auch ein paar Brocken Italiano kann.

Dass sie die Deutschschweiz nicht mögen, hat in erster Linie politische Gründe: Sie sehen sich als Minderheit und werden bei Wahlen regelmässig von uns überstimmt. Sowas wie der "Röschtigraben" halt.

Gruss, Stefan

EDIT: Moesi, kannst du das mal Zitatmässig auf die Reihe bringen? Da blickt ja keiner mehr durch. Das eine Zitat z.B. ist nicht von mir, etc. etc.
« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 23:01:17 von Profuuu »
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #267 am: 26. Mai 2009, 22:45:24 »

Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D

Erstens sprechen die Deutsch-Schweizer einfach Deutsch im Tessin, was als Respektlosigkeit betrachtet wird und zweitens kaufen die dort die schönsten Flecken weg.

So lebt halt jeder auch mit seinem eigenen Leid im eigenen Lande.  8)


Nun, als Thailand Kenner schätze ich Dich - aber als Experte für die Schweiz... ???

Seit meinen Jugendzeiten reise ich jedes Jahr einige male in den Tessin, meist für einige Tage,
aber auch für Ferien. Nie wurde ich mit deinen oben erwähnten Problemen konfrontiert! Viele
Tessiner zähle ich zu meinen Freunden. Beim HC Ambri, einem Eishockey Club der obersten Liga, bin
ich immer noch in einem Donatoren-Club und bis zu meiner Thailandzeit war ich immer im Besitzt einer Jahreskarte.
Übrigens hat Ambri rund 500 Einwohner und bis zu 7000 Zuschauer, die meisten aus der Deutschschweiz :)!

Dass die meisten Schweizer schlecht Italienisch sprechen hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun sondern liegt am Schulsystem. In der Deutschweiz war und ist
Italienisch kein Pflichtfach, jedoch Französisch. Während im Tessin Deutsch Pflichtfach ist. So liegt es nahe, dass
die meisten sich mit Deutsch durch wursteln. Aber; prego, per favor, gracia und uno, due, tre sprechen die meisten
Schweizer auch :).

Dass Deutschschweizer im Tessin Grundstücke kaufen ist richtig. Aber jemand muss sie ja kaufen und dass Geld fliesst damit
in den Tessin und kann anderweitig in die Wirtschaft investiert werden.
Das Hauptproblem im Tessin sind die vielen tausend italienischen Grenzgänger, die zu minderst Löhnen arbeiten und die Tessiner Fachkräfte
zwingen in der Deutschschweiz Arbeit zu suchen.



 

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Profuuu

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #268 am: 26. Mai 2009, 23:05:56 »

@Bankal01,

sie werden das gerade dir auf die Nase binden. Träum weiter.  ;D

Natürlich kann ein Deutsch-Schweizer auch ein gutes Verhältnis mit den Tessinern haben. Aber du als Schwalbe machst noch lange keinen Sommer.
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Bankal01

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #269 am: 26. Mai 2009, 23:20:19 »

@Bankal01,

sie werden das gerade dir auf die Nase binden. Träum weiter.  ;D

Natürlich kann ein Deutsch-Schweizer auch ein gutes Verhältnis mit den Tessinern haben. Aber du als Schwalbe machst noch lange keinen Sommer.

Ja, ja und demnächst wirst mir weismachen dass der Schnee schwarz ist :).
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