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Autor Thema: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?  (Gelesen 54925 mal)

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Phuketfan

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #270 am: 27. Mai 2009, 01:25:41 »

[...]
Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..
[...]
So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)

Irgendwie wiedersprichst Du dir da selber.. Es gibt doch einige gute gründe, um nach TH auszuwandern, und nicht nur die von dir gelebte Wirtschaftsflüchtling-Taktik der überwinterung.. Wenn Du wirklich so denken würdest, wärst Du nicht dort, auch nicht "nur" im Winter - denn dass ist schonmal verdammt viel Zeit   :-)

In TH kann man eine gute Zeit haben.. Ist es hier Pflicht, sich eine Thai zu angeln, und sich mit deren Familien einzulassen (was offensichtlich des öfteren schiefgeht)??

Dass es so oft schiefgeht, führe ich insbesondere auch auf meine These der bildungsärmeren Wirtschaftsflüchtlinge zurück, und der in der Heimat etwas angescheiterten Aussteigern. Den genannten fällt es insbesondere auch in der Heimat schwer, eine stabile Partnerschaft aufzubauen.
Als dritte riege spielen sicher auch noch die Kategorie der Rentner mit rein, die sich einen schönen knackigen und jungen Lebensabend leisten wollen, und dafür dann auch den Preis bezahlen. Hei, mit 60+ haben wir alle unsere Kanten abbekommen, und haben es im allgemeinen mit neuen Umgebungen und Partnerschaften nicht so entspannt. Dann weiss man was man will.  Das eine junge Thai sich völlig umkrempelt, und sich da einpressen lässt - sorry, das kostet. Auch hier: eine tolerante Lebenshaltung, oft durch etas Bildung beflügelt, verspricht auch hier mehr Erfolg.

Worauf ich hinaus will: Ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Lebensabschnitt mit meiner Partnerin / Frau in TH zu verbringen. Oder als Single / Witwer eine gute Zeit in TH zu haben. Da braucht man keine rosa brille - Meer, Strand, Sonne.. Feines Essen, eine erschwingliche Umgebung.. LOS - freundliche und fröhliche Menschen überall.

Massagen, Pflegepersonal, Haushaltshilfen - alles erschwinglich und entspannt...

DAS ist nahe der perfektion eines relaxten Lebens..

Das ist keine rosa brille, das deckt einfach vieles der Wünsche ab, die Mann und Frau in Europa sich als traumhaft vorstellen.

Logisch ist das Leben einfacher, entspannter, nicht alles so durchorganisiert und rechtlich abgedeckt wie in zentr. Europa - aber wer braucht das schon wirklich. Manchmal zahlt Farang einen höheren Preis - so what.. In der Schweiz, Engadin, zahlt sogar auch der schweizerische Flachland-Tourist die hohe Erholungsgebiets Taxe (zumindest war das so als ich mal in Scuol war, vor jahrzenten) - kratzt auch keinen.

Wer so an Thailand herangeht, und keine partnerschaftlichen ambitionen pflegt, diese vielleicht sogar einfach mitnimmt  - und sich seiner Hobbys durchs Arbeiterleben gerettet hat, hats zuhause in europa schön, und in Thailand erst recht..

Phuketfan

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Bangna

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #271 am: 27. Mai 2009, 02:18:20 »

Die Frage muss mit "nicht" beantwortet werden!

Die wollen keine HILFE.
Immer diese scheiss SOZI fragen!

Die Frage sollte lauten "wie kann ich mir selber helfen", damit ich mir in zukunft keine solchen Fragen mehr stellen muss!
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peter51 †

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #272 am: 27. Mai 2009, 02:40:22 »

ein Zitat-und Argumetationsfeuerwerk erster Güte  :D
Könnte zu einer neuen Rubrik werden:
 "Kubos Advokatenstube"
 :D

darauf einen Verpoorten ;D
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #273 am: 27. Mai 2009, 02:53:22 »

@Phuketfan:
Du sprichst mir aus dem Herzen  8)

@Bangna:
In etwa hast Du recht. Die "Hilfe", die wir uns vorstellen, um denen ein Leben nach unseren "Normen" zu ermöglichen, kommt bei denen nicht immer gut an. WOLLEN die überhaupt so leben, wie wir?

Trotzdem kann man das nicht generell so sagen.
Es gibt immer und überall Möglichkeiten, wo man ein wenig helfen könnte.
Nicht nur im Isaan oder in Thailand.

Aber Dein Schlussatz trifft voll ins Schwarze:
Viele von den "Problemen", die hier dem Isaan immer wieder nachgesagt werden, sind viel mehr die Probleme, der im Isaan lebenden Farangs und stören die Einheimischen eigentlich gar nicht!
Um so weniger ist es verwunderlich, dass sie nichts dagegen unternehmen.

Wenn man denen wirklich helfen wollte, dann müsste man ihnen gut bezahlte Arbeitsplätze im Isaan schaffen. Aber das sagt sich so leicht: Da müssen wir zuerst vor der eigenen Haustüre wischen: Die Zahl der Arbeitslosen in unseren Ländern steigt gerade bedenklich...
Haben wir bald einen Isaan in Zentral-Europa?

Gruss, Stefan
« Letzte Änderung: 27. Mai 2009, 02:58:51 von Moesi »
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drwkempf

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #274 am: 27. Mai 2009, 04:08:01 »

Ich will niemanden nerven - aber können wir noch einmal versuchen, auf die Eingangsfrage zurückzukehren?
Ich habe viele Argumente gelesen, viele davon waren - wenigstens für mich - recht aufschlussreich, dafür möchte ich mich hier schon einmal bedanken.
Heute bin ich trotzdem nicht klüger als zuvor.
Wollen sich die Thais überhaupt helfen lassen, und wenn, in welche Richtung soll die Hilfe sie führen, welchen "Preis" wollen sie für eine Hilfe zahlen? Wollen wirklich mehr als nur einzelne Thais wirklich ihren (von unds oft wenig geschätzten) Lebensstil verändern?
Sind wir unter gegebenen Umständen nicht nur dummes mühelos melkbares Hornvieh, von den Thais eher verachtetes als wertgeschätztes Hornvieh?
Ist es nicht viel sinnvoller, sich im gegebenen Umfeld so behaglich wie nur möglich einzurichten?
Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?
Im Gegensatz zu anderen Autoren bin ich nicht der Meinung, dass nur einkommensschwache Europäer ein Interesse daran haben, sich längere Zeit in Thailand aufzuhalten, auch wohlsituierte Mitteleuropäer denekn durchaus darüber nach, wie sie der "kühlen" Athmosphäre  in Mitteleuropa wenigstens größere Teile des Jahres entfliehen können. (Angenehme "Nebeneffekte" will ich an dieser Stelle nicht erneut anführen.)
Wer durch das Isaan reist, der entdeckt mühelos viele schöne Plätzchen, die auch zu längerem Verweilen einladen. Er lernt sicherlich auch einige Menschen kennen, die ein näheres Kennenlernen wert sind, zum Beispiel auch eine ganze Reihe von euch!!!
ganz klar, wenn man hier länger lebt, stellt sich die Frage, ob und wie man den Menschen hier helfen kann, ihre Lebensumstände zu verbessern. Meiner Meinund nach wird es eine generelle Hilfe gar nicht geben können, bei Ausnahmen, die die Regel bestätigen, kann amn durchaus eine Ausnahme machen.
Eine Gegenfrage: Wie viele von uns wären bereit, sich "helfen" zu lassen, wenn damit eine wesentliche Veränderung der gewohnten Lebensumstände Bedingung wäre?
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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #275 am: 27. Mai 2009, 05:45:23 »

[...]
Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..
[...]
So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)

Irgendwie wiedersprichst Du dir da selber.. Es gibt doch einige gute gründe, um nach TH auszuwandern, und nicht nur die von dir gelebte Wirtschaftsflüchtling-Taktik der überwinterung.. Wenn Du wirklich so denken würdest, wärst Du nicht dort, auch nicht "nur" im Winter - denn dass ist schonmal verdammt viel Zeit   :-)

Schade, daß du nur von "einigen" guten Gründen , nach Thailand auszuwandern , schreibst;
.. und obwohl sich "einige" schon eher nach "wenige"  oder "kaum welche"  ;) anhört, führst du vorsichtshalber keinen einzigen  davon auf.

Macht aber nichts, denn ich kann darauf auch ganz einfach antworten, daß Thailand nachweislich das absolute Gegenteil eines Einwanderungslandes ist und daß es daher nicht nur einige, sondern sogar sehr viele gute Gründe gibt,  sich das Auswandern nach Thailand aus dem Kopf zu schlagen und lieber zu Hause zu bleiben.. ;D

Wenn ich mich nun spaßeshalber als Hobbywirtschaftsflüchtling wegen dreimonatiger Energiekostenersparnis im Winter bezeichnet habe, ändert das natürlich überhaupt nichts an meiner bereits bekannten Einstellung zu einer Übersiedlung nach Thailand.  Ein schöner Winterurlaub zu der für Farangs besten Jahreszeit ist alles andere als eine echte , bzw. die in Thailand praktisch nur mögliche "versuchte Auswanderung" .

Glaub mir einfach, daß ich die 3 Monate Aufenthalt in TH als ausreichend ansehe.  Man freut sich,  anschließend wieder nach Deutschland zurückfliegen und wenn man im Dezember bei sinkenden Temperaturen zu Hause kalte Füße kriegt,  kauft man sich eben wieder eine ausreichende Portion Sommer in Thailand..

Der fürsorgliche Thai-Gesetzgeber weiß auch ganz genau, wie lange Thailand einem durchschnittlich belastbaren Farang ohne Unterbrechung zuzumuten ist und hat darum ganz konsequent die Aufenthaltsdauer für Einreisende mit Non- Immi-Visa auf 90 Tage begrenzt..  :-)

 
Zitat
In TH kann man eine gute Zeit haben.. Ist es hier Pflicht, sich eine Thai zu angeln, und sich mit deren Familien einzulassen (was offensichtlich des öfteren schiefgeht)??


Das ist absolut keine Pflicht und auch überhaupt nicht notwendig, wenn man lediglich eine gute Zeit haben will.  Ein einigermaßen vernünftiger Mensch würde sich auch nicht gleich eine teure Kuh kaufen, wenn er nur mal ein paar Gläser Milch trinken möchte.. 8)

Zitat
Dass es so oft schiefgeht, führe ich insbesondere auch auf meine These der bildungsärmeren Wirtschaftsflüchtlinge zurück, und der in der Heimat etwas angescheiterten Aussteigern. Den genannten fällt es insbesondere auch in der Heimat schwer, eine stabile Partnerschaft aufzubauen.


"Etwas gescheitert" gehört bei uns in Krisenzeiten schon zum guten Ton, wenn man nicht abseits stehen möchte..
Trotzdem ist es schwer, bei uns in Europa eine stabile Partnerschaft aufzubauen, wenn die Einnahmen instabil sind oder werden. Es liegt zusätzlich auch daran, daß die Europa-Frauen genau wissen, daß selbst der Scheidungsrichter einem völlig gescheiterten und daher "nackten" Mann nichts mehr aus der Tasche ziehen kann.  Die meisten Thaifrauen dagegen halten schon jeden Farang für reich und daher begehrenswert, der sich das Rückflügticket Europa-BKK-Europa leisten kann.

Zitat
Worauf ich hinaus will: Ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Lebensabschnitt mit meiner Partnerin / Frau in TH zu verbringen. Oder als Single / Witwer eine gute Zeit in TH zu haben.

Wenn der probeweise Abschnitt nicht gleich zu lang ist..  ;) Geh erst einmal für ein Jahr nach Thailand  und wenn du das gut überstanden hast und die Partnerin und noch Geld genug vorhanden ist, kannst du noch länger bleiben.

 
Zitat
Da braucht man keine rosa brille - Meer, Strand, Sonne.. Feines Essen, eine erschwingliche Umgebung.. LOS - freundliche und fröhliche Menschen überall.

Na na. , nur nicht gleich so euphorisch.. Das "feine Essen" in Thailand ist schon mal reine Geschmackssache, aber im Forum findest du bestimmt genug "Expats" aus abgelegenen Gegenden ,  mit denen du später ausgiebig diskutieren kannst, wie und wo du am besten an Brot , Wurst oder sonstige vernünftigen und farangverträglichen Lebensmittel herankommst.. ;D  Die von dir erwähnten freundlichen und fröhlichen Menschen werden übrigens schnell Mangelware, wenn du denen nicht genug Kohle rüberschaufelst..

Zitat
Das ist keine rosa brille, das deckt einfach vieles der Wünsche ab, die Mann und Frau in Europa sich als traumhaft vorstellen.

Schade eigentlich, daß nur Vorstellungen die Wünsche abdecken, wie die Rosabrille die Augen des auch am Tage Träumenden.   Mit der Erfüllung der Wünsche klappt es aber meist nicht so wie erträumt, was vermutlich an irgendwelchen, durch die Rosabrille nicht deutlich genug erkennbaren Deckungslücken liegen könnte.. ;D

Zitat
Logisch ist das Leben einfacher, entspannter, nicht alles so durchorganisiert und rechtlich abgedeckt wie in zentr. Europa - aber wer braucht das schon wirklich.

..sagte die Kuh, als sie sich leichtsinnig aufs Glatteis begab, ..aber zum Glück hing sie trotzdem noch fest an der Sicherheitsleine des von ihr nicht geliebten Europa- Bauern, der sie im Notfall trotzdem aus dem Wasser ziehen würde.. ;)

 
Zitat
Manchmal zahlt Farang einen höheren Preis - so what..

Ja, ..das nennt man in Thailand dann  "Farangpreis" ..

Zitat
Wer so an Thailand herangeht, und keine partnerschaftlichen ambitionen pflegt, diese vielleicht sogar einfach mitnimmt  - und sich seiner Hobbys durchs Arbeiterleben gerettet hat, hats zuhause in europa schön, und in Thailand erst recht..


Auch solche Frohnaturen kommen in Thailand voraussichtlich im Laufe der Zeit in Schwierigkeiten.  In europäischen Krisenzeiten könnte der unbedingt erforderliche Devisennachschub in Richtung Thailand  ins Stocken geraten.

Selbst wenn die Bezüge aus der Heimat gleich bleiben,  sinkt die Kaufkraft durch den künstlich auf "stark" getrimmten Baht und die jährliche Inflationsrate.  Die einst "reichen" Rentner sitzen dann wegen der ständigen "Nullrunden" und wegen der noch zu erwartenden trickreichen Rentenkürzungen bald auf dem Trockenen,..

..doch dann haben die notgedrungen plötzlich zu Kiniaus mutierenden "Big Bosse" aus Europa wenigstens Gelegenheit, ihre Thai-Gastgeber noch erheblich besser kennenzulernen, als zuvor.. 8)

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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #276 am: 27. Mai 2009, 06:21:10 »

@drwkempf: Was verstehst Du unter "Helfen lassen"?

Wenn Du ihnen die Möglichheit gibst, all die angenehmen Dinge aus der Werbung zu kaufen, dann lassen sie sich sicher gerne helfen! Allerdings nur, wenn sie ihr Leben nicht auf völlig unangenehme Weise verändern müssen und nie mehr das gefürchtete "Tschep Tong" (Bauchweh, z.B. durch Hunger) droht. Denn wenn das wieder droht, dann verkaufen sie eh wieder eins nach dem anderen!

Normalerweise können sie sich die Dinge höchstens durch den Verkauf von Grundstücken oder durch die Aufnahme von Krediten leisten. Denn selbst wenn sie Arbeit finden, ist der Lohn viel zu tief, um sich all diese teuren Sachen leisten zu können.

Wenn man also irgendwie helfen wollte, dann müsste man Arbeitsplätze mit einem einigermassen guten Einkommen schaffen. Natürlich gehört da auch eine gewisse Bildung dazu.
Wenn die meisten Leute nicht mehr aus Wirtschaftlichen Überlegungen schon mit 15 die Schule abbrechen müssten, wäre da schon viel geholfen.
Wenn man sieht, wieviele ab dem Alter schon in Thailands Rotlichtbezirke stürmen, dann wäre auch hier viel Potential zu helfen. Doch die Farangs (und Thais!) wollen "Frischfleisch"! Und solange dieser Markt floriert, wird sich hier wenig ändern.
Diese Leute kommen einige Jahre später als arbeitsunfähige Berufsalkoholiker in den Isaan zurück und belasten zusätzlich das kränkelnde Wirtschaftssystem ihrer armen Familien.

Zu den Eheproblemen kann ich nicht viel sagen: Bin bisher gottseidank von der "I only Love you"-Problematik ziemlich verschont geblieben.
Aber viele vergessen offenbar, dass auch zuhause Scheidungen fast immer zu Lasten des Mannes gehen. Zwar ist es hier unbestritten einfacher, eine heiratswillige Partnerin zu finden. Doch ein langfristiges gutes Zusammenleben scheint mir hier wegen der völlig gegensätzlichen Kulturen ungleich schwieriger.
Wenn die eine Seite von Anfang an nur denkt, dass die andere Seite "zu dumm" und "unfähig" ist, dann kann das nicht lange gut gehen. Denn in einer Ehe müssen sich BEIDE aufeinander anpassen können. Sonst gehts nicht lange gut. Auch nicht mit Geld.

Eine als Gesprächspartnerin immer wieder sehr interessante ältere Thai-Frau, die übrigens christlichen Glaubens ist, hat mir zu dem Thema mit den "ATM-Ehemännern" mal gesagt "Because Farang Show-OFF their Money"
Das will soviel heissen wie: Der Farang wird nur zur Geld-Kuh, weil er zuviel mit dem Geld wedelt. Aber welchter Farang findet eine Thai-Frau, wenn er nicht mit dem Geld lockt? Wenn er aber eine Frau nur wegen des Geldes kriegt: Warum kann er sich danach beklagen, dass "sie"  Geld will?
Fragen über Fragen! Doch die Antwort kann ICH nicht geben. Es muss jeder in seinem persönlichen Fall selbst herausfinden, wieviel an seiner Beziehung echte Liebe ist (die gibts tatsächlich! Manchmal) und wieviel halt doch nur wegen seinem Geld zustande gekommen ist.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen solche Ehen. Den einzigen Rat, den ich hier geben will, ist eine möglichst lange "Probezeit" auszuleben und sich dann immer wieder die Frage zu stellen, ob man sich unter den gegebenen Umständen wirklich langfristig binden will - oder besser: ob man das wirklich kann!

Der Isaan jenseits der Farangs lebt nach wie vor in ziemlichem "Elend". Doch das ist nur in materieller Hinsicht so. Die meisten Leute, die ich dort kennengelernt habe, sind trotz ihrer Armut voller Lebensfreude und haben ihr Lächeln noch nicht verloren. Brauchen die wirklich die Art "Hilfe", die wir ihnen geben wollen? Macht sie unser Geld alleine (langfristig) wirklich glücklicher?

Wow, 06:19 Uhr, es wird schon hell draussen...!

Gruss Stefan

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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #277 am: 27. Mai 2009, 07:20:11 »

Wollen sich die Thais überhaupt helfen lassen, und wenn, in welche Richtung soll die Hilfe sie führen, welchen "Preis" wollen sie für eine Hilfe zahlen?

Die wollen sich bestimmt sehr gern helfen lassen, wobei sich die Hilfe nach ihrer Wunschvorstellung vorzugsweise auf das Finanzielle konzentrieren sollte.  Die gebotenen Hilfen sollen aber keinesfalls an Bedingungen geknüpft sein . Über die Verwendung der finanziellen Zuwendungen möchten die Thais (.."die Freien") nämlich selbst entscheiden können . Der Farang würde sowieso nicht kapieren,  wie z.B. die Isaaner die Fördergelder "anlegen".  ;D

Zitat
Wollen wirklich mehr als nur einzelne Thais wirklich ihren (von unds oft wenig geschätzten) Lebensstil verändern?
Nein,  "die sind so"  wie sie sind ..sh. auch entsprechenden Thread im Forum.
 
Zitat
Sind wir unter gegebenen Umständen nicht nur dummes mühelos melkbares Hornvieh, von den Thais eher verachtetes als wertgeschätztes Hornvieh?

Die Wertschätzung ist dem großzügigen Geber auf jeden Fall sicher. Die Thais verachten ihn auch nicht, sondern haben eine spezielle Vorstellung von Farangs : "Farangs sind zwar etwas seltsam und evtl. auch dumm, aber auf  jeden Fall reich. "

Zitat
Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?

Wenn man genug Zeit und Geld hat, ist es höchstens anfangs eine gewisse Belastung, bis sich die Frau in Deutschland eingelebt hat. Ohne genügend Zeitaufwand wird das nichts. Man muß sich intensiv als "privater Integrierungshelfer" betätigen.  Viele Farangs sind leider ungeeignet für diese anspruchsvolle Tätigkeit und einer intelligenten Thaifrau fällt dann vielleicht zusätzlich noch auf, daß ihr Farang- Big Boß auch sonst eine ziemlich schlichte Natur ist.. Als Profi schaut sie sich dann zu Lasten der Scheidungsquoten nach interessanteren Veränderungsmöglichkeiten um ..

Zitat
Im Gegensatz zu anderen Autoren bin ich nicht der Meinung, dass nur einkommensschwache Europäer ein Interesse daran haben, sich längere Zeit in Thailand aufzuhalten, auch wohlsituierte Mitteleuropäer denekn durchaus darüber nach, wie sie der "kühlen" Athmosphäre  in Mitteleuropa wenigstens größere Teile des Jahres entfliehen können. (Angenehme "Nebeneffekte" will ich an dieser Stelle nicht erneut anführen.)

Betonung auf "Teile des Jahres.."  ;)

Zitat
ganz klar, wenn man hier länger lebt, stellt sich die Frage, ob und wie man den Menschen hier helfen kann, ihre Lebensumstände zu verbessern.


Das sieht meines Erachtens noch etwas anders aus.  Es stellt sich nicht die Frage, ob und wie man den Menschen helfen kann, sondern der Farang bekommt die Frage nach Hilfe schon viel eher von  ihm bekannten/verwandten  Menschen gestellt. 

Darüber, wie sich die Thais dann in den meisten Fällen die gewünschte Hilfe von Seiten des Farangs vorstellen, habe ich am Anfang dieses Beitrages schon geschrieben. Auszahlung in bar als Geschenk oder als "Kredit", was aber praktisch die gleichen Auswirkungen hat. Das Geld ist weg.. und wird nicht mehr gesehen.. ;D

Soweit meine Meinung dazu, doch wer es ganz genau wissen will , sollte lieber Günther fragen, weil der schon erheblich länger mit Thais "zu tun" hat und entsprechend erfahrener ist als ich, der (nur..) Winterurlauber in Thailand. 

Zitat
Meiner Meinung nach wird es eine generelle Hilfe gar nicht geben können, bei Ausnahmen, die die Regel bestätigen, kann man durchaus eine Ausnahme machen.

Ähnlich optimistisch denkt auch mancher Farang, der sich erwartungsvoll nach Thailand begibt, um dort eine Thaifrau fürs Leben kennenzulernen. Wenn es dann endlich nach langen 1 oder 2 Tagen intensiver Wartezeit geklappt hat und er von der Richtigen entdeckt worden ist, stellt der Farang zufrieden fest,  daß die Eine , welche er kennengelernt hat, zum Glück gaaanz anders ist, als all die anderen.. ;) 

Zitat
Eine Gegenfrage: Wie viele von uns wären bereit, sich "helfen" zu lassen, wenn damit eine wesentliche Veränderung der gewohnten Lebensumstände Bedingung wäre?

So eine Frage ist nur sinnvoll, wenn sie an Hilfsbedürftige gerichtet ist.  Von denen wird kaum jemand angebotene Hilfe ablehnen;..es sei denn, die Hilfen sind an unzumutbare Bedingungen geknüpft.
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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #278 am: 27. Mai 2009, 13:46:07 »

KUBO,
Wenn ich bisher deine meist den Punkt treffenden Ausführungen gerne gelesen habe, so überfliege sie jetzt meist nur noch. Es ist einfach zuviel des Guten.

Wenn  du schreibst: Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können,

so muß ich dir aus eigener Erfahrung sagen, daß das Blödsinn ist. Natürlich gibt es hier eine Menge kaputter Typen, und der Anteil dieser Figuren am Gesamtaufkommen der Farang in Thailand ist sicher höher, als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung in Deutschland. Das mag an Gründen liegen, die Phuketfan hier schon angeführt hat. Es gibt aber auch nicht wenige, die haben sich hier ein vernünftiges Leben aufgebaut, und finden nichts Anziehenswertes oder gar Sinnvolles daran den Zugvogel zu spielen so wie du. Das bedingt keineswegs eine rosa Brille. Du kennst wie die meisten hier im Forum meine Postings und damit auch meine Meinung über dieses Land und seine Menschen, und kannst mir keine rosarote Brille vorwerfen.

Die Problemen die du hier immer wieder ausbreitest, sind viel mehr die Probleme, der in Thailand lebenden Farang. Sie berühren die Thais überhaupt nicht. Folglich muessen die Farang damit fertig werden, nicht die Thais!

Aber um das was Moesi geschrieben hat etwas abzuändern:

In Thailand leben – egal ob nur für drei Monate oder das ganze Jahr - ohne zu akzeptieren, daß die Thais sind so wie sie sind, kann auf Dauer nicht gut gehen. Das gilt nicht nur für die Nachbarn, sondern auch für die eigene Frau oder Freundin.

Wenn drwkempf schreibt: Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?, So kann ich im nur antworten: Muß nicht, aber es hat seine Vorteile. Dem wird sogar Kubo zustimmen, weshalb sonst hätte er sich eine Frau aus dem Isaan zugelegt.

Guenther
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #279 am: 27. Mai 2009, 15:07:01 »

Aber um das was Moesi geschrieben hat etwas abzuändern:

In Thailand leben – egal ob nur für drei Monate oder das ganze Jahr - ohne zu akzeptieren, daß die Thais sind so wie sie sind, kann auf Dauer nicht gut gehen. Das gilt nicht nur für die Nachbarn, sondern auch für die eigene Frau oder Freundin.

Besser kann man das wohl nicht ausdrücken!


Das beinhaltet auch gleich die Antwort auf die Frage, wie man "den Menschen im Isaan" wirklich helfen kann: Nämlich sie so zu akzeptieren, wie sie sind!
Einfach die oft schon krankhaften Versuche weglassen, ihnen dauernd und überall unsere "so viel bessere" (?) Denkweise aufzuzwingen. Diese Versuche sind meist weitgehend zum Scheitern verurteilt und verursachen auf beiden Seiten nur Unbehagen und Unverständnis.

Gruss, Stefan
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drwkempf

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #280 am: 27. Mai 2009, 15:08:21 »

Ich bin bei einem meiner Thailandaufenthalte einmal von einer Gruppe von jungen Leuten gefragt worden, wie ich es geschafft habe, aus dem Stand im Laufe der Zeit recht wohlhabend zu werden. Ich habe darauf geantwortet, dass ich zeitlebens von allem, was ich verdient habe, 10% zurückgelegt habe, auch wenn es manchmal schwer fiel (Ich habe mein Arbeitsleben nicht als Arzt angefangen). Das müssten sie auch in etwa so machen. Außerdem dürften sie nie zu einer Verabredung zu spät kommen.
Am Gesichtsausdruck meiner Zuhörer war mühelos abzulesen, dass sie sich zu einer derartigen Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten außerstande sahen.
Ich weiß nicht, ob im Isaan das Streben nach Sanuk viel ausgeprägter ist als im übrigen Thailand, vermute es allerdings stark.
Übermäßig sanukbetont erfolgreich zu sein, dürfte nicht nur in Thailand kaum möglich sein.
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Phuketfan

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #281 am: 27. Mai 2009, 15:09:51 »

Schade, daß du nur von "einigen" guten Gründen , nach Thailand auszuwandern , schreibst;
.. und obwohl sich "einige" schon eher nach "wenige"  oder "kaum welche"  ;) anhört, führst du vorsichtshalber keinen einzigen  davon auf.


Hab ich schon  ;) Kurzfassung, Meer, Strand, Sonne, Klima, LOS, Essen  


Zitat
Macht aber nichts, denn ich kann darauf auch ganz einfach antworten, daß Thailand nachweislich das absolute Gegenteil eines Einwanderungslandes ist und daß es daher nicht nur einige, sondern sogar sehr viele gute Gründe gibt,  sich das Auswandern nach Thailand aus dem Kopf zu schlagen und lieber zu Hause zu bleiben.. ;D

Glaub mir einfach, daß ich die 3 Monate Aufenthalt in TH als ausreichend ansehe.  Man freut sich,  anschließend wieder nach Deutschland zurückfliegen und wenn man im Dezember bei sinkenden Temperaturen zu Hause kalte Füße kriegt,  kauft man sich eben wieder eine ausreichende Portion Sommer in Thailand..


Gegen das Pendeln spricht nichts. EDIT: unnötig. Sorry, nur im Winter irgendwo hin zu ziehen, wo man es gerade so mal 90 Tage aushält, und froh ist wieder heim zu kommen?   --C  Hast wohl eine masochistische Ader, denn die Welt ist gross, und viele Orte laden zum überwintern ein.  Daraus schliesse ich mal, dass Du ausschliesslich provozieren willst,  und dich dann doch jedesmal auf TH freust.

Ich für mich gehe auch gern Skifahren, wäre schade den Winter ganz woanders zu verbringen. Zudem wäre es schade das Geld auf der Strasse liegen zu lassen, wenn man mit etwas Arbeit davon was verdienen kann.

Zitat
"Etwas gescheitert" gehört bei uns in Krisenzeiten schon zum guten Ton, wenn man nicht abseits stehen möchte..

Das denke ich nicht. Jeder der will, und sich anstrengt, kann ein annehmbares Einkommen erziehlen (ich rede nicht von reich werden). Wenn das dein Horizont ist, geht uns wohl bald die Diskussionsbasis aus ;-)

Zitat
Trotzdem ist es schwer, bei uns in Europa eine stabile Partnerschaft aufzubauen, wenn die Einnahmen instabil sind oder werden. Es liegt zusätzlich auch daran, daß die Europa-Frauen genau wissen, daß selbst der Scheidungsrichter einem völlig gescheiterten und daher "nackten" Mann nichts mehr aus der Tasche ziehen kann.  Die meisten Thaifrauen dagegen halten schon jeden Farang für reich und daher begehrenswert, der sich das Rückflügticket Europa-BKK-Europa leisten kann.

Achso, dann gehst du also nur wegen der Frauen, die dein begrenztes Budget nicht erkennen, nach TH? Dein Frauenbild muss recht verbittert sein, wenn Du die europäische Frau so einschätzt... Das tut mir leid.
Durch meinen Job kenne ich so einige Junggesellen, die man extrem gut situiert nennen kann - und einfach keine feste Partnerschaft aufbauen können, weil keine Frau anbeisst.
Weil es die Frauen meiner Generation schlichtwegs nicht mehr interessiert, da sie sich selber versorgen können. Da zählen Gefühle, Geborgenheit, Spass, Sex, Gemeinsamkeiten - oder aber immer öfters - einfach eine geile Zeit zu haben, mit absehbaren Ende..
Geld hilft hier überhaupt nicht mehr, ausser man greift in die unterste Schublade von Frauen, mit extrem einfachen Gemüt...

Der rest deines Beitrags dreht sich, glaub ich, um Deckungslücken, Sicherheitsleine Europa, abbrechender Devisennachschub  ???

Sorry, wer auswandert, in ein Land wo er nicht so einfach arbeiten darf, sollte eine gedeckte Versorgung haben. DH, eine ausreichende Rente & Vermögen, oder per se genügend Geld haben.

Ohne Mäusies ist es überall gleich mau.. Das man, sobald man als schnorrer entlarft ist, fast überall auf missfallen stösst, ist denke ich normal, und kein Thai phänomen.

Das geht jetzt nicht nur an dich hier gerichtet.. Aber wie verqueer hier einige herumheulen, geht echt auf keine Kuhhaut, und ist jammern auf sehr hohem niveau  >:
« Letzte Änderung: 27. Mai 2009, 15:52:05 von Profuuu »
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Isan Yamaha

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #282 am: 27. Mai 2009, 15:10:36 »

Moesi,
richtig und Kopfschmerzen,magemschmerzen. usw
Ich mache jetzt Immer ein Faust in der Tasche,und denke bald ist es vorbei.
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Bankal01

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #283 am: 27. Mai 2009, 19:10:16 »

@Moesi

Zitat: "Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?"

Solch niedrige Löhne sind mir nicht bekannt, schliesse das aber nicht aus. In meiner Gegend Ban Dung, fände ich keinen Landarbeiter, der für diesen Betrag arbeiten würde.
Normal ist ein Tagesverdienst von 160 - 200 THB, je nach Alter und Leistung. Selbst die auf Grossbaustellen arbeitenden Burmesen verdienen meist in diesem Bereich.
Viele Landarbeiter versuchen in einer Fabrik Arbeit zu bekommen, weil die Verdienstmöglichkeiten besser sind und ein Monatsverdienst zischen 8000- 13'000 THB durchaus
möglich ist.
Liegt es drin, dass Du dich verschrieben hast ??? ?
 

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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #284 am: 27. Mai 2009, 19:19:53 »

Natürlich gibt es hier eine Menge kaputter Typen, und der Anteil dieser Figuren am Gesamtaufkommen der Farang in Thailand ist sicher höher, als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung in Deutschland.

..ist sicher erheblich :) höher..  ;)

Zitat
Es gibt aber auch nicht wenige, die haben sich hier ein vernünftiges Leben aufgebaut, und finden nichts Anziehenswertes oder gar Sinnvolles daran den Zugvogel zu spielen so wie du. Das bedingt keineswegs eine rosa Brille.

Einige der wenigen sind aber aus unterschiedlichen Gründen schon etwas flügellahm und wollen oder können ihrem exotischen Käfig wegen angeheir.. angelegter Fußfesseln nicht mehr so einfach verlassen.  

 
Zitat
Du kennst wie die meisten hier im Forum meine Postings und damit auch meine Meinung über dieses Land und seine Menschen, und kannst mir keine rosarote Brille vorwerfen.

Das mache ich auch nicht, der Rosabrillen"vorwurf" richtet sich an die euphorischen Träumer vom thailändischen Paradies, die so gern alle Fakten  ausklammern , deren Berücksichtigung und Wertung ihre Auswanderungsträume empfindlich stören würden.  

Zitat
Die Problemen die du hier immer wieder ausbreitest, sind viel mehr die Probleme, der in Thailand lebenden Farang. Sie berühren die Thais überhaupt nicht. Folglich muessen die Farang damit fertig werden, nicht die Thais!

Das ist richtig,  ich bin vermutlich  ein schlimmer Farang-Egoist und denke zunächst einmal an die Probleme und Gefahren, die auf unsere Landsleute in Thailand warten. Besonders auf die, welche die imaginäre Rosabrille auf ihrer nase angelötet haben und dann mit entsprechender Sichtbehinderung in alle möglichen Fallen geraten können.

Um beim Threadthema zu bleiben..

In die typischen TH-Fallen geraten viele Farangs sogar bei ihren Bemühungen, den Menschen aus dem Isaan zu helfen.  Dass es sich beispielsweise um so eine "Falle" handeln könnte, wenn der gutmütige und stets hilfsbereite Farang schon zum dritten Mal den von seinen geliebten Thai-Angehörigen verpfändeten Reisacker vor dem endgültigen Verlust retten muß, merkt der dick Rosabebrillte doch viel zu spät, wenn ihn niemand  rechtzeitig im TIP-Forum ausdrücklich darauf aufmerksam macht.. ;D

Günther, du mußt dir aber solche von mir in den Ring geworfenen Rosabrillen nicht gleich "anziehen" , denn du kennst doch längst die von Seiten der hilfsbedürftigen Thais drohenden Gefahren und hast dich mit dem politischen Regime, welches du nicht ändern kannst, schon abgefunden und erkennst, dass es trotz einiger verdächtiger Ähnlichkeiten wesentlich besser ist, als das frühere unseres nationalistischen deutschen Führers. Der hätte als Boß von Thailand nämlich die Farangs schon zum Tragen eines entsprechenden Kennzeichens verdonnert, um sie besser im Griff zu behalten.  ;)

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