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Autor Thema: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?  (Gelesen 51853 mal)

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Binturong

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #300 am: 28. Mai 2009, 11:56:17 »

Samuitilak:

Bei meiner Familie das ähnliche.
Bei Geldforderungen müssen die dann aber auch meine/unsere Forderungen eingehen.
-Machen sie aber nicht: Deshalb noch nie Geld.

Die alte Mutter bekommt zu Thai – Festtagen den üblichen Betrag, den auch die anderen Kinder geben.

Bei einem Unfall: Immer das gleiche wie die anderen Geschwister auch bezahlen – kein Farangbonus von mir.

Trotzdem komme ich/meine Frau mit allen sehr gut aus.

Was ganz Wichtiges noch:

- Freundschaft kann man weder in D. noch in Th. und hier auch im Issan nicht kaufen!!! -

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thaiman †

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #301 am: 28. Mai 2009, 12:16:14 »


Hallo Binturong
auch Feste, oder Feirtage die Sie
nicht kennen feirn
Schlafende Hunde soll man nicht Wecken          Gruss thaiman
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Man wird nicht reich von dem was man verdient, sondern von dem was man nicht ausgibt

Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #302 am: 28. Mai 2009, 20:47:57 »


Farangs, die nichts mehr haben, gelten in ihrem Umkreis, und noch viel schlimmer: Vor sich selbst(!), als völlige Versager! Sie kriegen höchstens noch Hilfe vom Sozialamt. Viele sehen keinen Ausweg mehr und wählen stattdessen den "12. Stock".

Ich hab in Pattaya das hässliche Aufklatschen schon zweimal gehört. Einmal sogar aus nächster Nähe! Bin mir seither nicht mehr sicher, welches "Sozialsystem" wirklich das Bessere ist.

Dann solltest du ganz schnell den Durchblick gewinnen.. Mach dazu einfach die offensichtlich vom Rosabrillengestell zu stark verdeckten Sehschlitze deiner imaginären Scheuklappen frei   ;) ..und dann wirst du problemlos feststellen können , daß das deutsche Sozialsystem , verglichen mit dem Nichts, komma001  in Thailand das Bessere ist. 

Der Vorteil für Thailand besteht allerdings darin, daß es dort nur noch besser werden kann, während das leider bereits bei allen Völkern als "weltoffen  --C " bekannte deutsche Sozialsystem inzwischen einen etwas überlasteten Eindruck macht und daher schon rein zwangsläufig Abbaugefahr droht..

Zitat
Dank meiner an der Nase angeschweissten rosa Brille und meiner hoffnungslosen Naivität und Dummheit, kann ich aber durchaus am Thai-System viele Vorzüge gegenüber unserer doch ziemlich mörderischen Egoisten-Gesellschaft erkennen.


Ist ja schon gut, Hoffnung besteht noch.., denn dein Geständnis zeugt von teilweise noch vorhandener Einsichts- und Lernwilligkeit, aber wie ich schon zuvor ausführlich erläuterte, ist in diesem Fall deine Rosa Brille nicht allein an deiner Unsicherheit schuld , das bessere System deutlich zu erkennen  :
Zitat
Welches System tatsächlich das Bessere ist kann ich immer noch nicht 100%-ig sagen.

Das ist nun auch nicht mehr nötig, denn ich habe das ja für dich schon geklärt. Wenn du trotzdem noch zweifelst, starte mal eine Leser-Umfrage..

Zitat
Sicher ist nur, dass die beiden Systeme sich leider nur schlecht kombinieren lassen: "Er", ist nach unserem System reich und egoistisch. "Sie", braucht Geld weil "Mama had accident"... Bingo?

"Er" ist eben nicht generell reich und egoistisch, sondern viel zu oft weich und optimistisch..  und "Sie" dagegen schlau und listig..!

Das reimt sich anscheinend sogar.. , jedoch führt die Kombination der beiden "Systeme" dennoch gelegentlich zu fatalen Unverträglichkeitserscheinungen , die dann die geschilderten Farang-Fenstersprünge zur Folge haben. Besonders die Deutschen hatten bekanntlich immer schon ein gewisses Faible für dramatische "Endlösungen" ..ganz unabhängig vom bestehenden Sozialsystem..  8)

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Scottie

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #303 am: 28. Mai 2009, 21:44:18 »

Zitat Binturong:
"Freundschaft kann man weder in D. noch in Th. und hier auch im Issan nicht kaufen!!! "

Absolut richtig erkannt.
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #304 am: 29. Mai 2009, 05:42:36 »

@Samuitilak und Binturong
Ihr habt nicht nur das System richtig erkannnt, ihr geht offenbar auch gut damit um.
Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen übermässigem Gutmenschen und schlimmem Geizkragen.

Das kann funktionieren. Aber nur dann, wenn die Familien nicht aus einer oder mehreren schwerst alkoholkranken "Pattaya-Rückkehrerinnen" bestehen.
Ich kenne zwei solche Familien. Da ist  Hopfen und Malz verloren. Sie sind nach jahrelanger "Arbeit" in den Bars zu "runzlig" für den "Viehmarkt" geworden und völlig unfähig durch "normale" Arbeit ihr Geld zu verdienen. Dafür ist ihr Bedarf an teurem Whisky und Bier unermesslich. Von Moralvorstellungen nach jahrelanger Prostitution gar nicht zu reden. Solche Menschen (Frauen und Männer!) gibts leider sehr viele im Isaan. Sie belasten ihre Familien und Verwandtschaften erheblich. Eigentlich bedauernswerte Opfer der hier immer wieder hochgelobten "Devisenspender" in den Rotlichtvierteln...


;) ..und dann wirst du problemlos feststellen können , daß das deutsche Sozialsystem , verglichen mit dem Nichts, komma001  in Thailand das Bessere ist.
Das mag stimmen, solange Du noch nicht alles verloren hast.
Zwei Aufklatscher genügen mir. Pass auf Dich auf ;-)

Gruss, Stefan

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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #305 am: 29. Mai 2009, 05:56:43 »

Scottie, ..  ich möchte dir nachstehend eine sehr interessante Expertenmeinung zur Kenntnis geben, damit du speziell die Freundschaften zwischen Thais und Rosabrillenträgern besser beurteilen kannst..  ;)

Uneigennützige Freundschaft gibt es nur unter Leuten gleicher Einkommensklasse.
JEAN PAUL GETTY
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Binturong

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #306 am: 29. Mai 2009, 16:15:01 »

Kubo:

Von dem selben junge Mann kommt auch dieses:

Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld.

Jean Paul Getty

Könnte es sein, dass er immer nur von oben (Geld) nach unten (Arm oder einfach) geschaut hat oder musste?
Dazu hätte ich/man ihn persönlich kennen müssen.

Ich glaube oder weiß sogar, dass es bei vielen Sozialarbeitern, Sportlern nicht der Fall sein muss.
Sorry, bei Managern verkehre ich nicht so oft… .

Es kommt auf den gegenseitigen Charakter an!
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Samuitilak

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #307 am: 29. Mai 2009, 16:25:48 »


@Kubo,

da liegt der gute Getty aber nur dann richtig, wenn er unter "uneigennützig", nur die
finanzielle Uneigennützigkeit versteht.

Selbst in der gleichen Einkommensklasse haben angestrebte oder bestehende Freundschaften
oft eigennützige Hintergründe anderer Art.

Dagegen kann ich aus eigener Erfahrung sagen, daß ich einige enge Freundschaften nach
"unten" und "oben" pflege und schätze. Diese bestehen teilweise seit der Jugend.
Reiche Kinder, arme Kinder und trotzdem Freunde. Teilweise haben sich die finanziellen
Möglichkeiten gedreht (Beruf, Erfolg, Glück), die Freundschaften gibt es aber immer noch.

Da Du dies als Zitat gesetzt hast, denke ich, daß es nicht uneingeschränkt auch Deine
Meinung ist, Du alter "Zupfer", wie Buci zu sagen pflegt ;) ;) ;)

Gruss

Walter
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Wie man in den Wald hineinruft, hallt es zurück.......

Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #308 am: 29. Mai 2009, 22:42:47 »

@ Samuitilak

..eine eigene Meinung habe ich aber zu den Versuchen von rosabebrillten Thailandfans, dieses "Nichts" von Sozialsystem in Thailand sozusagen noch zu beschönigen, indem Zweifel geäußert werden, ob es nicht vielleicht doch besser wäre als das deutsche.  --C

Angesichts solcher „Unsicherheiten“  in der Beurteilung muß man sich doch an den Kopf fassen, um ihm noch zusätzlich beim Schütteln zu helfen.. :o

Es wäre vielmehr angebracht, etwas mehr Klartext zu reden in dieser Angelegenheit.  >:
 
Thailand ist nun mal ein äußerst trauriges Rückstandsland in Sachen Sozialsystem.  Die Thais können , evtl. weil sie sonst nicht mehr erreicht haben,  zwar sehr stolz auf Dynastien ruhmreicher Könige und in den letzten Jahrzehnten auf mehr als genügend Regierungen zurückblicken,  haben aber das Pech,  dass ihre Obrigkeiten bisher keinen nur annähernd an einen deutschen Bismarck erinnernden  „Populisten“ lange geduldet haben.

Um den noch nicht völlig merkbefreiten "Rosabrillenträgern mit Thailandsyndrom" einmal vor Augen zu führen, wie weit ihr Traumland Thailand hinter der sozialen Entwicklung  z.B. in Deutschland hinterherhinkt, braucht man sie nur einmal auf die Jahreszahlen im folgenden Abschnitt achten:

Im Jahre 1883 führte Bismarck die Krankenversicherung ein, 1884 die Unfallversicherung und ab 1889 konnten die Arbeitnehmer sich erstmals gesetzlich gegen die Folgen von Alter und Invalidität absichern.

Da  haben die  Thais Anfang des  21. Jahrhunderts wirklich  auch einmal Glück gehabt,  als es ihnen gelungen ist,  einen Populisten wie Thaksin zumindest so lange an der Macht zu halten, bis der üble Kerl  ..natürlich aus rein populistischer Bosheit ..die steuerfinanzierte 30-Baht-Krankenversicherung für die armen Eingeborenen eingeführt hatte.  ;D

Dabei wäre das doch gar nicht nötig gewesen, werden die  üblichen Verdäch..äh.. Ignoranten und Merkbefreiten unter den Farangs sofort feststellen können, denn die Thais sind doch durch ihr geniales System der  Sozialversicherung auf familiärer  Gegenseitigkeit  quasi beitragslos  privat versichert    :-) , was sich in Deutschland wegen der hohen Versicherungsprämien nur die besser Betuchten leisten können..

Für Farangs , die den richtigen  --C Durchblick haben, also sehr empfehlenswert,  dieser privaten Thaifamilien-Sozialversicherung als freiwilliges Mitglied und Zahlemann in spe beitreten zu dürfen.  Die ganz Klugen zahlen sowieso nur auf Thai-Niveau dazu, denn es kann ihnen schließlich egal sein, wenn z.B. der arme Thai-Bruder der Farang-Ehefrau im billigen Ortskrankenhaus an einer viel zu kostspieligen Krankheit verrecken muß , von der er im teuren Privatkrankenhaus ..bei optimaler Behandlung ..  zumindest mit  90-prozentiger Sicherheit hätte geheilt werden könnte..

Alles kein Problem,  denn das ist schließlich schon wieder ein Pluspunkt des überlegenen thailändischen Systems.  --C  Es fördert den Familienzusammenhalt  ungemein . Besonders aus  ..zwangsläufig.. großzügigen Farang-Zahlemännern werden ohne Rücksicht auf den Einkommensklassenunterschied echte Freunde der Thais und/oder Pleitegeier ;..
..und das tolle System ist für den Staatshaushalt zudem noch kostensparend.. 8)

Das muß es auch sein, denn wenn unnötig Steuergelder für soziale Experimente verpulvert werden, bleibt  viel zu wenig übrig für die etablierten Obrigkeiten, welche schließlich mit Hilfe ihrer Waffenträger für Ruhe und Odnung im Lande sorgen müssen und nach den mit Thaksin gemachten schlechten Erfahrungen noch erheblich strenger darauf zu achten haben, dass so schnell nicht wieder irgendein Populist an die Macht kommt, der sich beim unmündigen Wählervolk als Einführer von dubiosen Sozialsystemen westlicher Prägung populistisch anbiedert..  ;D

Wie man sehen kann ; ..ein empfehlenswertes  Einwanderungsland , und verständlich, daß es besonders von jenen Farangs, die es nicht besser wissen man dort bis jetzt noch in aller Freundschaft als zuverlässige Helfer und Geldbringer schätzt,  gelobt und gepriesen wird..






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sitap

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #309 am: 30. Mai 2009, 19:56:58 »

Ja, ja Kubo, wir wissen alle dass die Deutschen Spitze sind. Das Sozialsystem in D kostet heute so viel, dass der Staat fast bankrott ist. Und den Bürgern wird die Steuerschlinge um den Hals immer enger gezogen. Ist aus diesem Blickwinkel die Situation in TH wirklich so schlecht. Oder gibt es neben den "Rosabrillenträgern" vielleicht auch noch "Schwarzbrillenträger"?
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thaiman †

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #310 am: 30. Mai 2009, 20:36:07 »


Ja, ja wir alle wissen es,
aber aendern?
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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #311 am: 30. Mai 2009, 21:56:24 »

Das Sozialsystem in D kostet heute so viel, dass der Staat fast bankrott ist.

Wieso "fast " ?  ;)  Daran ist aber nicht das deutsche Sozialsystem schuld.  Das ist richtig gut, doch wie wir alle wissen,   haben uns "unsere" Politiker viel zu viele hochintelligente, aber beim Einzahlen dauerhaft schwer "behinderte" Neumitglieder ins System geholt, die aus den von manchen dämlichen Farangs  so hochgelobten "Sozialsystemen" thailändischer Bauart weggelaufen sind..  8)

Zitat
Und den Bürgern wird die Steuerschlinge um den Hals immer enger gezogen.


Das ist ..zum Teil.. die Folge der oben beschriebenen Mitgliederstruktur des Sozialsystems.  Und dann haben wir als deutsche Haupt-Nettozahlemänner schließlich noch unsere marode EU mitsamt ihren kaputten Neuzugängen über Wasser zu halten, was uns aber auch noch nicht reicht, denn wir verteidigen als Retter des Abendlandes und Freunde der imperialistischen Amis auch noch ganz kostspielig unsere Freiheit am Hindukusch, erschrecken die Piraten vor Somalia usw. und so fort.. 
Das alles muß vom ..ehrlichen.. Steuerzahler bezahlt werden.

Zitat
Ist aus diesem Blickwinkel die Situation in TH wirklich so schlecht. Oder gibt es neben den "Rosabrillenträgern" vielleicht auch noch "Schwarzbrillenträger"?

Die "Situation" auf sozialem Gebiet ist in Thailand nach wie vor besch..eiden... Da kann sich jemand dieses "Nichts" aus allen erdenklichen Blickwinkeln betrachten oder auch den Blick mit beliebig gefärbten Brillen trüben, ohne daß sich daran tatsächlich etwas ändert.  Der thailändische Rückstand von über 100 Jahren auf moderne und bis heute bewährte Sozialsysteme läßt sich dadurch nicht wegdiskutieren.

Wenn bei uns durch die Schuld politischer Blindgänger Finanzierungs - Probleme auftreten, ist das zwar ärgerlich,  doch auch bei eventuell notwendigen Korrekturen im Sozialsystem, Leistungen und die Finanzierung betreffend,  besteht kein Anlaß, unser Sozialsystem gleich auf thailändisches Niveau , also 100 Jahre zurück zu "reformieren"..

Wer das plant, müßte uns dann vielleicht auch unseren alten Kaiser Wilhelm und seine Soldaten wiederbeschaffen, damit auch die deutsche Obrigkeit der heutigen thailändischen Situation annähernd angepaßt werden kann .  ;D



Die «Kaiserliche Botschaft» von 1881

Darin heißt es:

" ... Aber auch diejenigen, welche durch Alter oder Invalidität erwerbsunfähig werden, haben der Gesamtheit gegenüber einen begründeten Anspruch auf ein höheres Maß an Fürsorge, als ihnen bisher hat zuteil werden können. Für diese Fürsorge die rechten Mittel und Wege zu finden, ist eine schwierige, aber auch eine der höchsten Aufgaben jedes Gemeinwesens, welches auf den sittlichen Fundamenten des christlichen Volkslebens steht ... "

.
« Letzte Änderung: 30. Mai 2009, 22:30:49 von Kubo »
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #312 am: 31. Mai 2009, 00:58:04 »

Wenn bei uns durch die Schuld politischer Blindgänger Finanzierungs - Probleme auftreten, ist das zwar ärgerlich,  doch auch bei eventuell notwendigen Korrekturen im Sozialsystem, Leistungen und die Finanzierung betreffend,  besteht kein Anlaß, unser Sozialsystem gleich auf thailändisches Niveau , also 100 Jahre zurück zu "reformieren"..
Das verlangt ja auch niemand. Aber ein bisschen weniger egoistisch und geizig zu denken, würde vielen hier bestimmt nicht schaden.

DAS ist das, was ich am Thailändischen "System" lobe: Die Menschen und Familien kümmern sich (entsprechend ihren Möglichkeiten) noch um einander. Und das sind Zustände, von denen wir nur noch Träumen können. Wir überlassen das alles nur noch den Altersheimen, den Versicherungen, den Hilfswerken und den Sozialwerken....

Gruss, Stefan
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Kubo

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #313 am: 31. Mai 2009, 07:42:15 »

@ moesi,

..was gibt es da noch zu loben ? Die müssen sich zwangsläufig umeinander kümmern, weil außer Familienmitgliedern in Notlagen und im Alter niemand für sie sorgen wird.
 
So etwas bezeichne ich nicht als Sozialsystem , sondern als Trauerspiel.

Eine Folge des tollen Systems ist auch, daß gerade die Ärmsten der Armen die meisten Kinder in die Welt setzen und damit dafür sorgen, daß den Mächtigen, Reichen und Ausbeutern stets ein Überangebot an Arbeit und  Brot Reis suchenden Kräften zur Verfügung steht und nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage das "Menschenmaterial" spottbillig bleibt.

Na ja.. wir Farangs profitieren immerhin auch davon, denn die weibliche Ware Mensch ist in den Bumsgebieten solcher rückständigen Trauerspiel-Länder aus den obengenannten Gründen  natürlich auch preisgünstig zu haben.. 8)
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Moesi

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Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
« Antwort #314 am: 31. Mai 2009, 17:48:15 »


@Kubo

Vielleicht wirst Du im Isaan auch mal Menschen finden, die nicht nur ans Geld und/oder ans Bumsen denken. Die gibts tatsächlich!
Vielleicht kannst Du mich dann ein wenig besser verstehen.

Gruss, Stefan
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