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Autor Thema: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund  (Gelesen 58927 mal)

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Bruno99

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #360 am: 30. Mai 2020, 23:38:51 »

Darius, die Verbundenheit zur Astronomie liegt einzig und allein in seiner Definition, naemlich der "Betrachtung himmlischer Koerper:-)

Spass beiseite, es ist ein Hobby, dem ich seit meinem 16. Lebensjahr nachgehe, einige Jahre sogar als ehrenamtlicher Demonstrator auf einer oeffentlichen Sternwarte.
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Darius

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #361 am: 31. Mai 2020, 00:06:10 »


Darius, die Verbundenheit zur Astronomie liegt einzig und allein in seiner Definition, nämlich der "Betrachtung himmlischer Körper:-)

Spaß beiseite, es ist ein Hobby, dem ich seit meinem 16. Lebensjahr nachgehe, einige Jahre sogar als ehrenamtlicher Demonstrator auf einer öffentlichen Sternwarte.

Na ja, auch da kann man ja mal jemand kennenlernen welche einen "Himmlischen Körper hat".

Ok, ich blende mich hier gleich wieder aus, da wieder mal auf "Necking" taste gestelt. Nimm es mir nicht übel.
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namtok

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #362 am: 15. Juni 2020, 01:32:40 »

Der letzte Vulkan-Ausbruch in der Eifel liegt knapp 13.000 Jahre zurück. Er hatte laut Forschern eine Wucht wie der philippinische Vulkan Pinatubo, der 1991 fünf Milliarden Kubikmeter Asche und Staub in die Luft katapultierte. Man gehe davon aus, dass sich unter der Eifel Magma in einer Tiefe von rund 50 Kilometern ansammele,

https://de.nachrichten.yahoo.com/eifel-brodelt-noch-092341757.html
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Helli

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #363 am: 16. Juni 2020, 17:48:42 »

Der letzte Vulkan-Ausbruch in der Eifel liegt knapp 13.000 Jahre zurück. Er hatte laut Forschern eine Wucht wie der philippinische Vulkan Pinatubo, der 1991 fünf Milliarden Kubikmeter Asche und Staub in die Luft katapultierte. Man gehe davon aus, dass sich unter der Eifel Magma in einer Tiefe von rund 50 Kilometern ansammele,

https://de.nachrichten.yahoo.com/eifel-brodelt-noch-092341757.html

Das ist richtig, das ist unter dem "Laacher See" bei Mendig in der Vordereifel. Direkt daneben ist ein 927 Jahre altes, sehenswertes Benediktinerkloster (https://www.maria-laach.de/unser-kloster/) und ein Dorf weiter (Wassenach) ein buddhistisches Kloster.

Von der "Wucht" leben die Landbesitzer (Bauern) seit Generationen, denn die Asche dieses Vulkanausbruchs (ca. 50 km Umkreis) wurde und wird bis heute als Bims verkauft!

Die schlauen Geologen haben uns vor nicht langer Zeit darüber informiert, dass der Vulkan bald wieder ausbrechen könnte/würde/sollte. Er wäre also gefährlich. Wann? In etwa 10.000-50.000 Jahren.

Dann tut mir (und uns) kein Knochen mehr weh!
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Bruno99

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #364 am: 07. Juli 2020, 12:10:40 »

Das Weltraumteleskop Hubble hat Galaxien am Rande des bekannten Universums entdeckt, beobachtete Galaxien die zusammenschmolzen.
Mittels Hubble fanden die Wissenschafter die "dunkle Energie" hinter dem expandieren Universum und kartographierten die Galaxien verbindende dunkle Materie... und noch vieles mehr.

Ein kleines, knapp 3 minuetiges Filmchen dazu.



Deutsche Untertitel koennen generiert werden.
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Darius

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #365 am: 10. Juli 2020, 23:52:13 »

Mit unglaublicher Kraft macht sich die Menschheit auf zu einer Reise in ferne Galaxien, um neue Planeten zu erforschen und außerirdisches Leben zu entdecken. Gewaltige Raketen befördern Astronauten samt Ausrüstung bereits seit einigen Jahren ins All. Doch wie weit könnte uns die moderne Technik noch bringen? Die faszinierenden Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung über die Reise ins Universum erklärt Prof. Dr. Ulrich Walter in einer neuen Folge "Spacetime".

Von der Erde in die Unendlichkeit | SPACETIME Doku
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Darius

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Darius

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #366 am: 16. Juli 2020, 02:46:43 »

Absolute toll animierter Kurzfilm zum Thema: In etwa 4 Milliarden Jahren treffen die Milchstraße und die Andromeda Galaxie aufeinander - eine spektakuläre Aussicht von unserem Planeten ist garantiert! (Für diejenigen die dabei sind...)

Überleben wird die Erde dies zwar nicht, da ab Jahr 3 Mil es scheinbar ungemuetlich wird, aber toll ist das Video so oder so und gibt trotzdem eine Idee wie es denn sein könnte wenn die Erde überleben würde.

Andromeda und unsere Milchstraße stoßen zusammen
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Markus Langer und Artist Chill Carrier



Darius
« Letzte Änderung: 16. Juli 2020, 03:09:29 von Darius »
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Darius

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #367 am: 18. Juli 2020, 00:57:21 »

Das Folgende kann man so sicherlich ohne Kommentar stehen lassen, da es einfach gute Bildung im allgemeinen ist.  [-]

A-Z über das Weltall und mehr ...ist zwar schon alles ein bißchen älter doch alles ist soweit gängige Wissenschaft...viel Spaß !!!
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Darius
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Bruno99

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #368 am: 28. Juli 2020, 12:06:50 »

Wenn alles gut verlaeuft gehts am kommenden Donnerstag, 30. Juli los.
Die neue Marsmission mit dem neuen Rover (Perseverance --> Ausdauer, Beharrlichkeit) und einem Fluggeraet an Bord beginnt.



Damit man sich die Groesse des Rovers vorstellen kann, folgendes Bild:



Die Aufgabe des Rovers ist ziemlich klar: Suche nach Hinweise auf frueheres Leben auf dem Mars.

Ein kurze Erklaerung zu Rover und Copter von einer NASA Projektmitarbeiterin



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Bruno99

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #369 am: 31. Juli 2020, 12:45:37 »

Seit gestern ist der Rover auf dem Weg zum Mars, NASA und ihre Partner haben fuer einen perfekten Start gesorgt.
Die Sonde wird jetzt gut 7 Monate unterwegs sein und voraussichtlich am 18. Februar 2021 auf dem Mars landen.



Mit im Gepaeck ist der autonom fliegende Helikopter namens "Ingenious".
Ein Wunderwerk der Technik bezueglich Gewichtseinsparung und Flugtauchlichkeit.
Auf der Erde wiegt er gerade etwa 1.8 Kg, also ca. 4 Pfund (pounds), auf dem Mars dann gerade noch 1.5 Pfund, bei einer Spannweite von 1.2 m.

Was die Flugtauchlichkeit anbelangt, muss man wissen, dass die Atmosphaere auf dem Mars gerade etwa 1% der Dichte der Erdatmoshaere auf Meereshoehe entspricht.
Das entspraeche in etwa einem Flug auf der Hoehe von 30'000 m (100'000 ft) ueber der Erde fuer einen Helikopter (der Rekord liegt bei ca. 12'000 m (40'000 ft)).



Derek Muller (promovierter Physiker) hatte die Gelegenheit die "Macher" im JPL-Labor in Pasadena einen Besuch abzustatten   ;}




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Darius

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #370 am: 19. August 2020, 22:23:30 »

Die folgende Doku ist zwar schon etwas älter, macht aber trotzdem Spaß und ist immer wieder spannend, da zum Teil absolut fantastische Bilder mit sehr detaillierten Erklärungen zum jeweiligen Geschehen. Einiges kennt man und anderes lernt man dazu. Viel Spaß

Die Schöpfung (Weltraumdokumentation)
1,464,388 views / Oct 23, 2013


Daius
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goldfinger

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Re: Interessante Links mit wissenschaftlichem Hintergrund
« Antwort #371 am: 28. August 2020, 14:39:14 »

Wie kam das Wasser auf die Erde



Ein Stück des Meteoriten Sahara 97096, etwa 10 cm lang, ein Enstatit-Chondrit.

Wasser bedeckt 70% der Erdoberfläche und ist für das Leben, wie wir es kennen, von entscheidender Bedeutung, aber wie es hierher gelangt ist, ist seit langem Gegenstand einer wissenschaftlichen Debatte.

Das Rätsel war der Lösung am Donnerstag einen Schritt näher gekommen, nachdem ein französisches Team in der Zeitschrift "Science" berichtet hatte, sie hätten herausgefunden, welche Weltraumgesteine dafür verantwortlich sind, und behaupteten, unser Planet sei seit seiner Entstehung nass.

Die Kosmochemikerin Laurette Piani, die die Forschungen leitete, sagte gegenüber der AFP, die Ergebnisse widersprachen der weit verbreiteten Theorie, dass Wasser von weit entfernten Kometen oder Asteroiden auf eine zunächst trockene Erde gebracht wurde.

Nach den frühen Modellen für die Entstehung des Sonnensystems waren die großen Gas- und Staubscheiben, die um die Sonne wirbelten und schließlich die inneren Planeten bildeten, zu heiß, um Eis zu tragen.

Dies würde die kargen Bedingungen auf Merkur, Venus und Mars erklären - aber nicht unseren blauen Planeten mit seinen riesigen Ozeanen, seiner feuchten Atmosphäre und seiner gut durchfeuchteten Geologie.

Die Wissenschaftler stellten daher die Theorie auf, dass das Wasser danach kam, und die Hauptverdächtigen waren Meteorite, die als kohlenstoffhaltige Chondrite bekannt sind, die reich an wasserhaltigen Mineralien sind.

Das Problem war jedoch, dass ihre chemische Zusammensetzung nicht genau mit den Gesteinen unseres Planeten übereinstimmt.

Die kohlenstoffhaltigen Chondrite bildeten sich auch im äußeren Sonnensystem, so dass es weniger wahrscheinlich ist, dass sie die frühe Erde geschleudert haben könnten.

- Planetarische Bausteine -

Eine andere Gruppe von Meteoriten, die so genannten Enstatit-Chondrite, sind chemisch viel näher verwandt und enthalten ähnliche Isotope (Arten) von Sauerstoff, Titan und Kalzium.

Dies deutet darauf hin, dass sie die Bausteine der Erde und der anderen inneren Planeten waren.

Da sich diese Gesteine jedoch in der Nähe der Sonne bildeten, hatte man angenommen, dass sie zu trocken waren, um die reichen Wasserreservoirs der Erde zu erklären.

Um zu prüfen, ob dies wirklich stimmte, verwendeten Piani und ihre Kollegen vom Centre de Recherches Petrographiques et Geochimiques (CRPG, CNRS/Universite de Lorraine) eine Technik namens Massenspektrometrie, um den Wasserstoffgehalt in 13 Enstatit-Chondriten zu messen.

Die Gesteine sind heute recht selten und machen nur noch etwa zwei Prozent der bekannten Meteorite in Sammlungen aus, und es ist schwierig, sie in unberührtem, unkontaminiertem Zustand zu finden.

Das Team fand heraus, dass die Gesteine genügend Wasserstoff enthalten, um die Erde mit mindestens der dreifachen Wassermasse ihrer Ozeane zu versorgen - und möglicherweise noch viel mehr.

Sie haben auch zwei Isotope von Wasserstoff gemessen, da der relative Anteil dieser Isotope von einem Himmelsobjekt zum anderen sehr unterschiedlich ist.

"Wir stellten fest, dass die Wasserstoffisotopenzusammensetzung der Enstatit-Chondrite ähnlich der des im Erdmantel gespeicherten Wassers ist", sagte Piani und verglich sie mit einer DNA-Übereinstimmung.

Es wurde festgestellt, dass die Isotopenzusammensetzung der Ozeane mit einer Mischung übereinstimmt, die 95 Prozent Wasser aus den Enstatit-Chondriten enthält - ein weiterer Beweis dafür, dass diese für den Großteil des Wassers auf der Erde verantwortlich sind.

Die Autoren fanden ferner heraus, dass die Stickstoffisotope aus den Enstatit-Chondriten denen der Erde ähnlich sind - und schlugen vor, dass diese Gesteine auch die Quelle der am häufigsten vorkommenden Komponente unserer Atmosphäre sein könnten.

Piani fügte hinzu, dass die Forschung eine spätere Zugabe von Wasser aus anderen Quellen wie Kometen nicht ausschließt, sondern darauf hinweist, dass die Enstatit-Chondrite zum Zeitpunkt ihrer Entstehung wesentlich zum Wasserhaushalt der Erde beitrugen.

Die Arbeit "bringt ein entscheidendes und elegantes Element in dieses Rätsel", schrieb Anne Peslier, eine Planetenwissenschaftlerin für die NASA, in einem begleitenden Leitartikel.

https://www.bangkokpost.com/world/1976099/blue-planet-study-proposes-new-origin-theory-for-earths-water

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Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…
 

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