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Autor Thema: Thailand und Asien im Fernsehen  (Gelesen 266096 mal)

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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #525 am: 31. Oktober 2011, 16:40:05 »

Phoenix : Trends und Tradition
Sonntag  20.11.2011  21:45-22:30 Uhr

Robert Hetkämper und sein Team begeben sich für PHOENIX in Südostasien auf die Suche nach Trends und Traditionen. Sie reisen durch das Raucherparadies Indonesien und auf einem Güterzug durch Kambodscha. Sie besuchen ein thailändisches Raketenfest und bestaunen die Show-Elefanten in Ayuttaya. Indonesien: Geraucht wird hier fast überall. Tabak-Multis aus den USA haben den Trend gesetzt, indem sie sich in großem Stil in Indonesiens Zigarettenindustrie eingekauft haben. Philippinen: Um Wirtschaftsinteressen geht es auch im Slum von Manila. Ein "menschenfreundlicher" Kredithai verleiht Kleinkredite zu sagenhaften 180 Prozent Jahreszins. Seine Schuldner mögen ihn trotzdem. Wie ihm das wohl gelingt? Kambodscha: Auch China will seine Wirtschaftsmacht stärken und investiert in ein neues Eisenbahn-Netz in Südostasien. Durch Kambodscha führt die Strecke, auf der künftig Menschen von Singapur nach Peking und weiter nach Europa reisen können. Robert Hetkämper ist ein Stück mitgefahren. Thailand: In der alten thailändischen Hauptstadt Ayuttaya sucht man nach neuen Wegen: Asiatische Hauselefanten werden zu Touristenattraktionen und Schwalben-Eier in großem Stil für chinesische Feinschmecker gezüchtet. Beim traditionellen Raketenfest von Yasothorn wird schließlich der Wettergott angerufen: Raketen Marke Eigenbau sollen den ersehnten Regen bringen.
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namtok

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #526 am: 05. November 2011, 01:06:42 »

Aktuell live aus dem Seebad:

Die Wahl der Miss Tiffany  :-*  (mit einem Aufgebot von Kathoeys aus aller Welt  :o ) live im Thai TV Channel 9.


Dauert wohl noch bis tief in die Nacht...
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #527 am: 05. November 2011, 16:10:44 »

ARD : Weltreisen
Donnerstag  4.11.2011  4:10-4:40 Uhr

Gesichter Asiens - Mit der Dampflok nach Darjeeling.
Mitten in den Ausläufern des Himalaya liegt das verwunschene Hochland von Darjeeling. Im 19. Jahrhundert kultivierten die Briten hier den Teeanbau an sanften Berghängen, die buddhistischen Mönche bauten ihre Klöster schon Jahrhunderte zuvor. Missionare errichteten Schulen in dem angenehmen Gebirgsklima, bei klarer Sicht sind die Gipfel des Himalaya gut zu sehen. Die Lebensader dieser faszinierenden Region aber ist die Dampfeisenbahn. Seit über 100 Jahren bringt sie Tag für Tag Passagiere und Güter aus den Ebenen Bengalens nach Darjeeling auf mehr als 2.000 Meter Höhe. Mit der Dampflok haben sich Florian Meesmann und sein Team auf den Weg gemacht durch eine der faszinierendsten Landschaften Südasiens.
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #528 am: 05. November 2011, 16:16:36 »

NDR : Länder-Menschen-Abenteuer
Donnerstag  24.11.2011  21:00-21:45 Uhr

Chinas wilder Fluss - An den Ufern des Mekong.
Der Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt in den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das Südchinesische Meer erreicht. Die halbe Strecke verläuft der Fluss durch chinesisches Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er Lancang Jiang - wilder Fluss. ARD-Korrespondentin Ariane Reimers reist an den Ufern des Mekong entlang, trotz vieler Schwierigkeiten. Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. An den Hängen geht es fast 1.000 Meter steil in die Tiefe, weit über dem Lancang Jiang erheben sich schneebedeckte Gipfel des Meili-Gebirges. Der Kawagebo ist mit 6.740 Metern der höchste Berg. Er gilt als heilig und ist Ziel vieler Pilger. Die Region ist weitgehend von Tibetern besiedelt. Bunte Gebetsfahnen flattern dort über dem Fluss, in kleinen buddhistischen Tempeln beten die Dorfbewohner. Das Leben ist hart und entbehrungsreich. Die Bauern leben von Mais, Weizen und Kartoffeln. Seit dem 19. Jahrhundert, nachdem französische Missionare in der Region entlang des tibetischen Lancang Jiang wirkten, wächst auch Wein am Fluss. Die ältesten Reben stehen in Cizhong, einem kleinen tibetisch-christlichen Dorf, in dem die Kirche die Wirren der Geschichte nahezu unbeschadet überstanden hat. Seit drei Jahren gibt es dort wieder einen katholischen Priester und jeden Sonntag wird eine Messe gelesen. Entlang des Flusses, ihn immer wieder kreuzend, zieht sich ein Handelspfad, auf dem noch bis in die 1960er-Jahre meist zu Pferd wichtige Güter transportiert wurden. Heute kennt man diesen Weg als "Chamagudao", den alten Teehandelspferdeweg. Die älteren Menschen in Yunnan können sich noch an die Zeit erinnern, als tatsächlich Tee durch Berge und Täler transportiert wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurden dort auch Waffen für den Kampf gegen die japanische Besatzungsmacht befördert.
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samurai

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #529 am: 12. November 2011, 18:57:24 »

Heute
23:45  ZDF Neo
   Michael Mittermeier in "This Prison Where I Live"
Wo Lachen strafbar ist - Ein Comedian in Burma
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Ein Leben ohne Strand ist Moeglich, aber sinnlos. 

dart

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #530 am: 12. November 2011, 19:12:06 »

Für alle die es nicht im ZDF sehen können, ist hier ein kurzer Trailer auf Youtube.

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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #531 am: 13. November 2011, 15:49:17 »

hr : Im Luxuszug von Bangkok nach Laos
Montag  28.11.2011  16:00-16:45 Uhr

Nur einmal im Jahr fährt der berühmte Orient-Express von Bangkok durch den Nordosten Thailands in Richtung Laos. Das Team des ARD-Studios Singapur hat die Reise des Luxuszuges mit der Kamera begleitet, und es war dabei, als der Zug erstmals über den Mekong hinüber nach Laos rollte - ein Stück Eisenbahngeschichte für Südostasien, dessen Länder entschlossen sind, durch den Ausbau ihrer Schienennetze näher zusammenzuwachsen. Entstanden ist eine unterhaltsame Reisereportage über das Abenteuer Zugreise im tropischen Teil Asiens, bei der es nicht immer ohne Überraschungen abgeht. So hat der überlange Luxuszug mit seinen zwei Speisewagen und einem Bar-Waggon mit massiven Verspätungen zu kämpfen, weil die Lokomotiven der Thailändischen Staatsbahn bisweilen zu schwach für den Monsterzug sind. Die Gäste nehmen es gelassen, wenn der Zug im Dschungel stehen bleibt. Es ist ja genug Wein und Champagner an Bord. ARD-Korrespondent Robert Hetkämper und sein Team fanden dazu viele bunte und informative Geschichten links und rechts des Schienenstranges: ein Elefantencamp in der alten thailändischen Königsstadt Ayuttaya, ein Fest mit selbst gebastelten Raketen, Bauten der alten Khmer-Kultur oder ein Konzert mit der eigenständigen Musik des "Isaan", des trockenen Landes des Nordostens. Zum Kontrast mit dem Luxus des Orientexpress reiste das Team auch mit einem lokalen Zug und porträtiert eine kleine Bahnstation, an der die ursprüngliche Eisenbahnromantik noch ganz lebendig ist. Vor allem durch diese Geschichten entsteht ein Porträt des "Isaan" und dessen Menschen, die in Thailands Politik eine immer größere Rolle spielen.
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #532 am: 13. November 2011, 15:52:12 »

3sat : Unterwegs
Freitag  2.12.2011  14:30-15:15 Uhr

Der Norden Thailands fasziniert mit weiten Naturlandschaften, Regenwäldern, idyllischen Bergdörfern und wundervollen Tempeln. Damit hebt sich der Norden nicht nur stark von den Traumstränden des Südens ab, sondern auch vom quirligen und hastigen Bangkok. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise für die Reihe "unterwegs" in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nord-Thailand bringt: nach Chiang Mai. In einem Außenquartier besucht sie eine Manufaktur, in der die bekannten Thai-Schirme nach alter Tradition von Hand zusammengestellt und kunstvoll bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander - es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster. Wasiliki Goutziomitros verbringt einen Tag mit Elefanten, beobachtet ihre Verhaltensweisen und macht einen Ausritt mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #533 am: 13. November 2011, 15:54:42 »

MDR : Eisenbahn-Romantik
Freitag  2.12 2011  15:30-16:00 Uhr

Zwischen Thailand, Indien und China liegt Burma, fast doppelt so groß wie Deutschland. Im Sommer 2007 kam es dort zu einem Aufstand der Mönche, der von der Militärregierung blutig niedergeschlagen wurde. Zwei Monate danach, als das Land von Touristen gemieden wurde, gelang es einem Eisenbahnfreund, ungestört Filmaufnahmen zu machen. Von Güter- und Personenzügen, die mit Dampflokomotiven bespannt waren und vom einfachen Leben der Menschen in den Dörfern des Deltas des Irrawady. Viele der im Film gezeigten Dörfer wurden sechs Monate später durch einen verheerenden Wirbelsturm verwüstet. Der Film zeigt auch das Leben der Mönche in den zahlreichen Tempeln und Pagoden und die tiefe Religiosität der Birmanen. Als die Engländer 1886 Burma in ihr Empire eingliederten, fanden sie im Nordosten des Landes ein Silberbergwerk, das bis heute in Betrieb ist. Der Film zeigt auch Einsätze der letzten, dort ehemals zahlreichen Dampflokomotiven. Leider entschied die Bahnverwaltung im Sommer 2008 alle Dampflokomotiven still zu legen, daher sind die Aufnahmen des Filmes nicht wiederholbar.
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #534 am: 13. November 2011, 15:56:37 »

N24 : Oh,mein Pattaya!Im Tollhaus von Thailand
Samstag  3.12.2011  18:05-19:00 Uhr

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KhunBENQ

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #535 am: 18. November 2011, 11:08:28 »

Aus der ZDF Mediathek (15.11.2011)

Zwischen Mann, Frau und Buddha

Im Norden von Thailand bietet ein Tempel ein spezielles Programm an: Ladyboys (thailändische Transvestiten) sollen vom sündhaften Verhalten befreit werden und lernen wie man sich als "Mann" verhält.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1492588/Zwischen-Mann%252C-Frau-und-Buddha?bc=sts;suc&flash=off
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #536 am: 19. November 2011, 21:15:16 »

SWR : Bedrohte Paradiese
Mittwoch  7.12.2011  7:30-8:00 Uhr

Folge3/3,Thailand - Naturzerstörung im Tropenparadies
Feinkörnige Sandstrände, farbenprächtige Unterwasserlandschaften, märchenhafte Inseln, auf denen einst James-Bond-Filme gedreht wurden: Trotz der Unruhen in Bangkok ist Thailand nach wie vor ein Top-Reiseziel deutscher Urlauber. Doch das Paradies ist bedroht: Nach dem verheerenden Tsunami 2004 setzte vor allem auf den Inseln Phuket und Koh Samui ein gigantischer Bauboom ein. Statt Palmenhainen findet man dort jetzt Hotelbunker. Der Film dokumentiert den Raubbau an der Natur und konfrontiert die politisch Verantwortlichen mit ihren Recherchen. Der Meeresbiologe Dr. Robert Hofrichter und Unterwasserkameramann Jörg Matzky zeigen die Schönheit der Unterwasserwelt, aber auch den Kahlschlag, den die Umweltverschmutzung und die Fischerei in den Korallenriffen anrichten.
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sitanja

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #537 am: 22. November 2011, 17:20:07 »

ARTE HD : Der Fang
Samstag  10.12.2011  22:40-00:10 Uhr

Kambodscha, 1972: In der Nähe eines kleinen Bauerndorfes, das zum Großteil nur noch aus Frauen, Kindern und Alten besteht, weil fast alle Männer in den Kampf gezogen sind, stürzt ein amerikanisches Kampfflugzeug ab. Der 15-jährige Pang, im Dorf "Bastard" genannt, weil sein Vater für den proamerikanischen Politiker Lon Nol kämpft und seine Mutter in Phnom Penh als Prostituierte arbeitet, entdeckt abseits des Wracks einen Fallschirm, der dem Piloten des Flugzeugs gehört haben muss. Pang, seine Freunde Siet und Ney und die anderen Jungs des Dorfes nehmen dessen Spur auf und können den afroamerikanischen Soldaten schließlich tatsächlich gefangen nehmen. Der Chef einer Gruppe der Roten Khmer, die regelmäßig das Dorf kontrollieren, überträgt den Kindern und allen voran Pang die Verantwortung über den "feindlichen Imperialisten". Mit der Zeit werden die groben Feindseligkeiten gegen den Gefangenen weniger. Während Siet und Ney sich dem Piloten allmählich annähern und eine fast schon freundschaftliche Beziehung zwischen ihnen entsteht, entwickelt sich Pang in eine vollkommen andere Richtung: Er, der im Dorf nie anerkannt wurde, fühlt sich endlich zugehörig, denn der Chef der Khmer-Gruppe verspricht ihm Anerkennung, wenn er nur vollkommen der Sache des Angkar, der höchsten Macht der Roten Khmer, diene. So verliert das Kind Pang nach und nach seine Unschuld und entwickelt sich zu einem despotischen Krieger, den die Indoktrination der Roten Khmer sogar so weit bringt, seine eigene Familie zu verraten, um "dem Kollektiv zu dienen". Währenddessen arbeitet der Gefangene im Geheimen an seiner Flucht aus den Händen seiner jungen Bewacher - eine Flucht in die absolute Ungewissheit.

Rithy Panhs Film "Der Fang" nach dem gleichnamigen Roman ("Shiiku", 1958) von Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe, macht auf zurückhaltende aber dafür umso eindrücklichere Art und Weise deutlich, wie das Rekrutierungssystem der Roten Khmer funktionierte, die ihre Anhänger schon bei den Kleinsten suchten und durch Manipulation und Zugehörigkeitsversprechen auch fanden. Der Meisterregisseur Nagisa Ôshima verfilmte schon 1961 unter dem Titel "Die Beute" das mit dem Akutagawa-Preis, einem der bedeutendsten japanischen Literaturpreise, ausgezeichnete Werk Ôes. Der Regisseur Rithy Panh ist 1964 in Phnom Penh, Kambodscha, geboren. Seine Familie wurde von den Roten Khmer aus ihrer Heimatstadt vertrieben und seine Eltern und viele seiner Verwandten starben in Arbeitslagern. Rithy konnte fliehen, erst nach Thailand und von dort aus nach Frankreich, wo er sich in Paris niederließ. Dort machte er einen Abschluss an der Filmhochschule und bekam für seinen ersten Dokumentarfilm "Site 2" ("Das Land der anderen") auf dem Filmfestival von Amiens den Grand Prix de Documentaire. Zu fast allen seinen Filmen verfasste er auch das Drehbuch, so auch zu "Das Reisfeld" und "Im fernen Osten von Paris". 2003 schuf er seinen wahrscheinlich bekanntesten Dokumentarfilm "S21 - Die Todesmaschine der Roten Khmer", der bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises mit dem Dokumentarfilmpreis Prix Arte ausgezeichnet wurde. Sein Werk "Le papier ne peut pas envelopper la braise" über eine Prostituierte in Phnom Penh wurde 2007 mit dem gleichen Preis gewürdigt.
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Benno

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #538 am: 22. November 2011, 18:38:07 »

ARTE HD : Der Fang - Samstag  10.12.2011  22:40-00:10 Uhr

Soll mit diesem Film diejenigen Gedanken weggefangen werden welche in anbetracht des dargestellten afroamerikanischen Soldaten als abgeschossener Pilot der US-Airforce in "Der Fang" eventuell zu den Kriegsverbrechen der USA durch Flaechenbombardements in Kambodscha und Vietnam aufkommen ?

Wikipedia und Kambodscha:
Zitat
Von März 1969 bis August 1973 wurden rund 3.500 B-52-Flächenbombardements durch die US Airforce geflogen und dabei 539.129 Tonnen Bomben mit teilweise bis zu 200 Einsätzen pro Woche abgeworfen. Dies entspricht etwa drei Tonnen Bomben pro Quadratkilometer oder der doppelten Menge der Bombenlast, die auf Japan im zweiten Weltkrieg abgeworfen wurde, und kostete die USA etwa sieben Milliarden Dollar. Die Schätzungen der Opfer unter der kambodschanischen Zivilbevölkerung reichen dabei von 200.000 bis zu 1,1 Millionen. Der Großteil des kambodschanischen Farmlandes wurde zerstört.

Wikipedia Korea und Vietnam:
Zitat
Bei ausgedehnten Flächenbombardements, vorwiegend ausgeführt durch B-29-Verbände der US Air Force, kamen im Koreakrieg (1950-1953) vor allem in Nordkorea vermutlich über 1 Million Koreaner ums Leben. Das Land war bei Kriegsende nahezu total zerstört. Im Vietnamkrieg zerstörten die USA durch Flächenbombardements Städte im Mekong-Delta, zum Einsatz kam vor allem der Langstreckenbomber Boeing B-52. Bekannt geworden sind hierbei besonders die Operation Rolling Thunder von 1965 bis 1968 sowie die Operation Linebacker II im Dezember 1972, mit der die Nordvietnamesen an den Verhandlungstisch "zurückgebombt" werden sollten.

- Auch nach heute gültigem humanitären Völkerrecht sind flächendeckende Bombardierungen ziviler oder Zivilisten unvertretbar betreffender Ziele eindeutig als Kriegsverbrechen zu werten, da nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges Flächenbombardements in den Genfer Abkommen 1949 umfassend neu geregelt und begrenzt wurden.

Wer irrtuemlichweise Mitleid mit den im Film "Der Fang" gefangenen US-Piloten bekommt,sollte zur Heilung dieses Irrtums sich die Realitaet anschauen welche Kriegsverbrechen durch diese "glorreichen" US-Soldaten damals verursacht wurden.
Fotos der US-amerikanischen Todesmaschinerie :

http://www.geschichteinchronologie.ch/as/vietnam/vietnamkrieg-fotos.html

OB
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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

schiene

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Re: Thailand und Asien im Fernsehen
« Antwort #539 am: 30. November 2011, 03:56:46 »

ZDF am30.11.11um22:30,auslandsjournal

u.a. mit dem Thema:
Transsexuell im Tempel - wie Mönche thailändische Ladyboys umerziehen Der 15-jährige Pipop lebt als Novize unter buddhistischen Mönchen. Wie die meisten Erstgeborenen in Thailand besucht er eine Klosterschule. Doch für Pipop ist es ein Leben unter Fremden. Er fühlt sich wie eine Frau, möchte sich weiblich kleiden und verhalten - er ist ein Ladyboy. In Thailand sind diese Transsexuellen zwar gesellschaftlich weitgehend akzeptiert. Doch im Tempel hat die Toleranz ein Ende. "Die Gesellschaft wird immer unzüchtiger. Deshalb müssen wir Härte zeigen", erklärt der Mönch Phra Wiroon die Erziehungsmaßnahmen. Weibliches Verhalten soll in der Tempelschule abtrainiert werden. Auch wenn es ihm schwerfällt: Pipop ist bemüht, den Regeln der Schule gerecht zu werden. Durch einen Schulverweis würde er Schande über seine gesamte Familie bringen und die eigene Zukunft gefährden. Denn er möchte Bankerin werden und nicht wie die meisten Ladyboys in Bangkoks Rotlichtmilieu arbeiten. Nach seiner Zeit im Tempel will er seinen größten Wunsch erfüllen und endlich als Frau leben. Doch Pipop weiß: "Es ist schwierig für einen Ladyboy. Egal ob hier drinnen oder da draußen. Aber ich habe keine Wahl." ZDF-Reporter Andreas Korn über Ladyboys in Thailand

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Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.
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