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Autor Thema: Neues aus Myanmar (früher auch "Birma" oder "Burma")  (Gelesen 104653 mal)

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theworldismyhome

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Re: Birma
« Antwort #30 am: 11. August 2010, 22:37:31 »

Sehr gut, dann weiss ich schon, wo ich im November hinflieg, war mir bisher zuviel Aufwand und wollte mich nicht den Repressalien des MR unterwerfen. Hoffe das gilt auch für Anreise aus Nachbarstaaten (Thailand/Indien)
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namtok

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Re: Birma
« Antwort #31 am: 13. August 2010, 16:56:50 »

Für den 7. November wurden Wahlen angesetzt, das erste Mal seit 20 Jahren:

http://www.bangkokpost.com/news/world/190929/burma-to-hold-general-election-on-november-7


Die "Lady" bekam damals ca. 80% aller Stimmen, sie darf aber diesmal nicht gewählt werden:


Suu Kyi, whose latest 18-month detention term started May 27 last year, is now likely to be freed around November 27.


http://www.nationmultimedia.com/home/2010/08/13/headlines/Burma-sets-November-7-election-date-30135811.html



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dart

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Re: Birma
« Antwort #32 am: 13. August 2010, 17:01:08 »

Dazu auch noch ein deutscher Beitrag aus dem Spiegel.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,711655,00.html

Man fragt sich unwillkürlich, warum die Junta überhaupt, nach 2 Jahrzehnten, Parlamentswahlen durchführen will? ???
Das bringt denen doch eher weitere interne Unruhen.

Zitat:
Von fairen Wahlen kann allerdings keine Rede sein: Die Junta beansprucht ein Viertel aller Parlamentssitze und die Schlüsselpositionen in der Regierung.
« Letzte Änderung: 13. August 2010, 17:05:43 von dart »
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Samuijumbo

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Re: Birma
« Antwort #33 am: 13. August 2010, 18:49:23 »

Ist dies in Los anderst?  :'(  :'(  :'(
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mangoboy

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Re: Birma
« Antwort #34 am: 14. August 2010, 16:06:45 »

Die Militärmachthaber in Birma haben Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von den kommenden Wahlen ausgeschlossen. Dafür wurde ein eigenes Gesetz geschaffen, das Gefangenen verbietet, einer politischen Partei anzugehören.

Dummdreist-bösartig ist eine viel zu milde Bezeichnung für diese "Strategie" der Diktatoren. Man sperrt zuerst alle politischen Gegner ein - und danach lässt man wählen.
Alle Gefangenen dürfen nicht gewählt werden. Hallo???   --C  --C  :-X  {[ (da gehen einem glatt die Smilies aus...)
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crazyandy

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Re: Birma
« Antwort #35 am: 14. August 2010, 16:26:45 »

@ Mangoboy wie kannst Du das nur in einem Thai Forum Posten, Dir ist doch bekannt das die alles kopieren na na na  {[ {[ {[
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khon_jaidee

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Re: Birma
« Antwort #36 am: 27. August 2010, 19:45:32 »

Burma erleichtert die Einreisebestimmungen
Ab sofort erhalten Besucher des südostasiatischen Vielvölkerstaates Burma, der auch Myanmar genannt wird, ihr Visum nach der Landung am Flughafen. Das teilt die deutsche Vertretung des Fremdenverkehrsamtes Myanmar mit.

Das hat sich bald wieder erledigt.

Zitat
Myanmar: Kein Visum mehr bei Einreise

  Wer demnächst eine Reise nach Myanmar plant, muss vorab wieder bei einer myanmarischen Auslandsvertretung ein Visum beantragen. Nach Informationen des Auswärtigen Amts hat die Regierung des Landes das "Visa on arrival"-Programm mit Wirkung zum 1. September bis auf Weiteres ausgesetzt. Das Programm war erst im Mai eingeführt worden und hatte es internationalen Besuchern ermöglicht, ihr Visum unmittelbar bei der Einreise über die Flughäfen Rangun und Mandalay einzuholen. Anzeichen dafür, dass die myanmarische Regierung die Erteilung von Visa bei der Einreise im Vorfeld der Parlamentswahlen am 7. November vorübergehend aussetzen könnte, gab es bereits Mitte August.

Quelle: <<< Thai-Ticker >>>>

Auch zu finden unter den <<< aktualisierten Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts >>>
« Letzte Änderung: 27. August 2010, 19:52:25 von khon_jaidee »
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farang

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Re: Birma
« Antwort #37 am: 25. September 2010, 19:13:05 »

In Nordburma haben sie einen weissen Elefanten gefangen.
Das soll ein gutes Omen für die erste demokratischen Wahlen sein. ???

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Seltener-weisser-Elefant-in-Burma-gefangen-11077924
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farang

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Re: Birma
« Antwort #38 am: 22. Oktober 2010, 01:29:28 »

Ein sehr guter Bericht über Burma.Leider nur 7 Tage online.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=069c3c98-ebc3-470d-90fc-a76d487a3306
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hellmut

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Re: Birma
« Antwort #39 am: 22. Oktober 2010, 15:56:01 »

Myanmar, bzw. Birma hat sich eine neue Landesflagge gegönnt.

Drei waagerechte Balken, Oben gelb, der Mittlere ist grün und der Untere rot.
Mittendrin sitzt ein fünf-zackiger Stern in Weiß.

Eine neue Nationalhymne wurde ebenfalls eingeführt, sowie Regeln für die bald stattfindenden Wahlen festgelegt. Hintergrund der Änderungen ist die neue Verfassung von 2008, die jedoch erst in Kraft tritt wenn die Generäle, diesmal unter dem Deckmantel einer parlamentarischen Demokratie, fest im Sattel sitzen:

Zitat
"The State Peace and Development Council (SPDC) shall continue to exercise state sovereignty before this constitution comes into operation," one of the provisions state.

Eine der Bestimmungen besagt, "das die neue Verfassung erst wirksam wird nachdem die staatliche Friedens und Entwicklungsversammlung (SPDC) die staatliche Souveränität durchgesetzt hat."  ???

Zu den Wahlen am 7. November haben sich, so ein hochrangiger Uniformierter, bislang 37 politische Parteien sowie 82 unabhängige Kandidaten angemeldet.

Die staatliche Wahlkampfkommission gestattet den Parteien bis einschließlich dem 31. Oktober, im staatlichen Radio und Fernsehen ihre Werbespots auszustrahlen.

Als Vorbereitung auf die Parlamentswahl hatten bereits zu Beginn des Jahres führende Generäle ihre militärischen Ämter pro forma niedergelegt, und politische Parteien gegründet. Die zukünftige Verfassung besagt das die Parlamentsmitglieder Zivilisten sein müssen.

Zitat
The president is also chief of national defense and security commission in which commander-in-chief of the defense services is a member.

Der zukünftige Präsident soll jedoch zugleich Chef der Verteidigungs- und Sicherheitskommission sein, der auch der Kommandierende der Armee angehören soll.

Quelle: Xinhua

Durch die unzähligen Parteien der jeweils ein (ehemaliger) General vorsteht, ist es unabhängig vom Wahlausgang möglich, Koalitionsregierungen zu bilden, in denen einzig die Militärs tonangebend sind.

Die neue Verfassung scheint somit "perfekt" durchdacht zu sein.  :)
Zukünftig werden in- und ausländische Beobachter nicht mehr so einfach Wahlbetrug oder Manipulationen unterstellen können.

Vielleicht wäre diese Ordnung eine Option für die zukünftige Verfassung eines östlich von Birma gelegenen Nachbarn.  {--
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Blackmicha

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Re: Birma
« Antwort #40 am: 22. Oktober 2010, 22:08:30 »

komme gerade aus Myanmar ...

nix los da , ausser : es gibt kein lokales Bier da !  {+
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Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.

hellmut

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Re: Birma
« Antwort #41 am: 22. Oktober 2010, 22:19:02 »

@ BM, hast du keine Bilder geschossen?

PS: Warum heißt es auf Deutsch Bierma wenn er kein Bier gibt?  ???
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schiene

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Re: Birma
« Antwort #42 am: 22. Oktober 2010, 22:27:22 »

so schaut sie aus
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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

Grüner

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Re: Birma
« Antwort #43 am: 23. Oktober 2010, 02:48:59 »

Eine Flagge, so sympathisch wie die Betonköpfe, die sie fabriziert haben.

Der Spiegel hat derzeit eine Photoreihe mit 15 Bildern über Birma:

Gesichter der Unterdrückung

Von Hendrik Ternieden

Zitat
Mit brutaler Härte regiert die Militärjunta in Burma, Millionen Menschen fliehen vor der Unterdrückung ins Ausland. Porträtfotos für Human Rights Watch zeigen das Leid von Minenopfern und Kindersoldaten - doch sie dokumentieren auch den Stolz des Widerstands.

Es ist eine Geschichte der Unterdrückung und der Flucht aus der Heimat ... Friedliche Protestbewegungen wie 1988 oder 2007 der Aufstand der buddhistischen Mönche wurden niedergeknüppelt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,724070,00.html
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hellmut

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Re: Birma
« Antwort #44 am: 23. Oktober 2010, 04:20:02 »

Schön das überhaupt eine Zeitung über Birma berichtet.
Nur frage ich mich welches Ziel der Spiegel mit seiner Reportage bezweckt?

Zitat von: Der Spiegel vom 20. 10. 2010
Millionen Menschen fliehen vor der Unterdrückung ins Ausland.

Genau genommen war die große Fluchtwelle vor 20 Jahren. Thailand hat seit Thaksin die Grenzen relativ dicht gemacht. Die jetzige Regierung bandelt sogar mit den Militärherrschern zum Nachteil der Unterdrückten an.

Offensichtlich interessiert es die westlichen Staaten relativ wenig bis überhaupt nicht wie es den Menschen in Birma geht.
Die Haltung der chinesische Seite kann ich ebenso wie die Indische verstehen. Eine Diktatur die sich ausschließlich um innere Angelegenheiten kümmert ist, als Puffer zur anderen Großmacht, ein willkommener Nachbar.

Eine solche Betrachtung sollte für die westliche Welt, wenn überhaupt, nur hinterrangig zählen.
Trotzdem werden gegenüber den "Generälen" fasst alle Augen zugedrückt.
Ins westliche Ausland dürfen sie angeblich nicht Reisen,
komischerweise sieht man sie jedoch regelmäßig auf ASEAN Konferenzen.  {--

Auch existieren weitreichende Embargos gegen dieses Land.
Die Junta kann sich trotzdem im Ausland mit modernen Waffen eindecken, ohne das irgend ein Staat das merkwürdig zu finden scheint. Bei medizinischen Geräte und Medikamenten scheint das Embargo jedoch perfekt zu wirken.  ???

Als vor zwei Jahren der Wirbelsturm "Nargis" das Land heimsuchte, drohte allein Frankreich mit Militäreinsatz, sofern die Junta sich weiter weigern würde humanitäre Helfer ins Land zu lassen.

Frankreichs Vorstoß scheiterte an der fehlenden Unterstützung anderer Staaten. Insbesondere "unser Angela" trägt eine erhebliche moralische Schuld am Scheitern dieses Plans.
Na gut, schließlich hat unsere "Mutter der Nation" eine humanistische Ader. Immerhin hatte sie sich schon im 1. Irakkrieg für einen deutschen Militäreinsatz stark gemacht, und als sich dieser innenpolitisch nicht durchsetzen ließ, unterstützte sie das der damalige US Präsident "Papa Bush" ordentlich mit deutschen Steuergeldern als Ausgleich für den ausgebliebenen Militäreinsatz gepudert wurde.  :o

Hätte Frankreich nur ein oder zwei Mitspieler gefunden, wäre die birmesische Junta längst Geschichte.
Hinter der unterdrückten Opposition steht eine überwältigende Mehrheit im Land. Nur kann diese nicht mit bloßen Händen gegen Panzer und Kampfflugzeuge ankämpfen.
Es bedürfe einzig einer kleinen Unterstützung von außen, und die Menschen wären ohne großes Blutvergießen frei.

Genau diese Hilfe verweigert der gesamte "Westen", von Frankreich, siehe Oben, abgesehen.

In diesem Sinne, immerhin ist es gut das Zeitschriften wie der Spiegel überhaupt über dieses Land berichten, auch trotzdem bei der Presse, kein Interesse etwas zum Positiven zu bewirken, erkennbar ist.
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