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Autor Thema: Neues aus Indonesien  (Gelesen 41173 mal)

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Boy

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #135 am: 26. Mai 2016, 19:39:52 »

Der Indonesische Präsident Ermächtigt Kastration für Verurteilte Kinderschänder

Der indonesische Präsident, Joko Widodo, hat am Mittwoch ein Dekret unterzeichnet das zur chemischen Kastration für schuldig befundene Sexualstraftäter ermächtigt, darueber hinaus sollen Straftaeter die auf Bewährung entlassen werden elektronische Überwachungsgeräte tragen.

Die neue Strafe kommt als Reaktion auf die brutale Vergewaltigung und Ermordung eines 14-jährigen Mädchen im April, das auf dem Weg nach Hause auf der Insel Sumatra ueberfallen wurde. Sieben Teenager wurden jeweils zu 10 Jahren Gefängnis für das Verbrechen verurteilt, die nationale Empörung hatte die früheren Forderungen zur chemischen Kastration als Strafe gegen Sexualstraftäter neu belebt...

http://www.chiangraitimes.com/indonesian-president-authorizes-castration-for-convicted-child-sex-offenders.html
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Benno

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #136 am: 24. Juni 2016, 04:00:09 »

Indonesien: Halal Katzenfutter und Kloschüsseln



Indonesien ist der größte Moslemstaat, und dort kann man bereits kaufen, was es bald in Germanistan und Eurabien auch geben wird. Halal-Wasser, Halal-Farben, Halal-Papier, Halal-Katzenfutter, Halal-Eiscreme, Halal-Kopftücher, Halal-Kondome, und die Gläubigen fragen bereits nach Halal-Kloschüsseln. Packen wir es an, unsere Firmen sollten sich langsam umstellen und aus Muttis halaler Umvolkung ein Geschäft machen! Halali!

"Die fragen sogar nach 'Halal'-Toilettenschüsseln" Islamkonformes Katzenfutter, Eis, Briefpapier – in Indonesien grassiert der "Halal"-Trend. Dahinter steckt knallharte Geschäftemacherei. Und außerdem der ein oder andere arabische Golfstaat. ...

...Der Trend ist neu in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Erde. 87 Prozent der 250 Millionen Indonesier sind Muslime, viele trinken Bier, essen Schweinefleisch und nehmen es auch mit anderen islamischen Regeln nicht so genau. Doch in dem südostasiatischen Inselreich nimmt der Einfluss arabischer Staaten, in denen strenge islamische Gesetze herrschen, immer stärker zu. Die Nachfrage nach "Halal"-Produkten steigt – und ist zu einem Riesengeschäft geworden. ...

...Plötzlich gibt es "Halal"-Katzenfutter – egal, ob die Vierbeiner nun religiöse Gefühle haben oder nicht. Es gibt "Halal"-Eiscreme, hergestellt mit Wasser aus einem berühmten Brunnen in Mekka und entsprechend teuer verkauft. Doch der Begriff lässt sich noch weiter dehnen: Beim "Halal"-Speed-dating sitzt eine Anstandsdame mit am Tisch. Für fromme Muslime bieten geschäftstüchtige Pharmazieunternehmen neuerdings sogar "Halal"-Fäden für medizinische Eingriffe an, hergestellt aus geschächteten Lämmern.

Dabei ist dieser Trend nicht unumstritten auf dem Archipel. In Indonesiens sozialen Netzwerken entbrannte zum Beispiel eine heftige Diskussion über die Firma Zoya, die die ersten "Halal"-Kopftücher anbietet – garantiert ohne Schweinegelatine als Emulgator für die Stoffe. Da müsste ja fortan auch die Unterwäsche "halal" sein, spotteten Blogger. Die Firma hat ihre Werbung inzwischen zurückgezogen.

Quelle: pi-news.net und http://www.welt.de/politik/ausland/article156395867/Die-fragen-sogar-nach-Halal-Toilettenschuesseln.html
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Suksabai

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #137 am: 24. Juni 2016, 11:22:19 »


@Benno

Dein Bericht ist momentan noch einzureihen zwischen bemerkenswert und unterhaltsam.

Bei näherer Betrachtung stellt sich mir die Frage, ob 87 Prozent der 250 Millionen Indonesier nicht in naher oder auch fernerer Zukunft das Potenzial für ein gewaltiges Pulverfass bieten, zumal - wie du auch berichtest - dort auch schon div. Golfstaaten tätig sind und werden.. . .

lg
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Benno

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #138 am: 24. Juni 2016, 23:46:41 »

Bemerkenswert und unterhaltsam ist augenblicklich  der Ramadhan in Medan/Sumatra wie ich ihn hautnah taeglich erlebe.

Fluechtete ich in den vergangenen Jahren bisher immer an den geruhsamen unislamischen Lake Toba so bleibt mir dieses Jahr vorerst dieser Klimawechsel erspart.

Der sonst allgegenwaertige,zum Ramadhan besonders intensive Audio-Terror der zahlreichen Moscheen ist diesmal sehr dezent.
Ich kann z.Zt. sogar ohne Gehoerschutz in der Art von Ohropax schlafen.
Offensichtlich hat eine hoehere islamische Stelle verfuegt,dass die Verstaerker der frueher unertraeglich plaerrenden Lautsprecher reduziert worden sind.
Der Laerm von den Moscheen beginnt zwar immer noch zu nachtschlafener Zeit im Ramadhan sogar schon um 03.15-03.25 WIB, wo mit dem islamischen Schlachtruf SAHUR zur ersten Fressorgie vor dem Morgengebet um 4.55 WIB aufgerufen wird.



Wie heisst es doch so "schoen": as-salatu chairu-mina-naum - Gebet ist besser als Schlaf





Quelle: islam.de

Dieses Gelaerme kann bei einem besonders glaeubigen Rufer durchaus 2 Stunden am Stueck andauern.
Heute konnte  ein Nachwuchs-Imam, auf Grund der kindlichen Stimme war es sicher ein Schueler "der Islam-Wissenschaften" von der Mesjid Raya in Medan mit arabischen SingSang ununterbrochen seine Ergebenheit zu Allah dem Allergroesten und einzigen Gott  von ca. 12.30 Uhr bis etwa 18.30 Uhr also im 6-stuendigen Marathon bekunden.

Die Ausbreitung des Islam von Arabien bis Indonesien:

Der Prophet Muhammad schloss mit lokalen Herrschern auf der arabischen Halbinsel Verträge ab, in deren Folge die Angehörigen der Stämme muslimisch wurden, oder er führte Schlachten gegen Aufständische und Andersgläubige, die anschließend der islamischen Herrschaft unterworfen wurden. Bis zu seinem Tod im Jahr 632 n. Chr. war schließlich ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner der arabischen Halbinsel muslimisch.

Der Islam war von Anfang an eine massive Bedrohung für Europa (und die Welt). Der Islam hat sich über weite Strecken durch Krieg, Genozid, Sklaverei und Zwangsislamisierung verbreitet von Spanien bis Indonesien von Mali bis Usbekistan.

Von traditionellen muslimischen Gelehrten als "Volksislam" diffamiert, haben sich im Laufe der Jahrhunderte in Indonesien, Malaysia und den Philippinen Glaubens-Amalgame herausgebildet, die islamische Glaubensgrundsätze mit tradierten, teilweise naturreligiösen Inhalten vermengt haben.

In einem Land mit mehr als 360 verschiedenen Völkern macht diese synkretische Form des Islam Sinn, die die islamischen Glaubenssäulen viel toleranter und großzügiger interpretiert, als es etwa auf der Arabischen Halbinsel der Fall ist. 90 Prozent aller Indonesier sind Muslime. Doch der Islam ist in dem Land nicht Staatsreligion. Das spricht Bände und muss auf die faschistischen IS-Ideologen wie eine permanente Provokation fernöstlicher Leichtigkeit wirken.

Quellen des Textes: wasglaubstdudenn.de , welt.de

Als Provokation empfinden selbst glaeubige Muslime Indonesiens den Islam in der Sumatra-Provinz Aceh:



Das Leben in der indonesischen Provinz Aceh ist streng nach den Regeln des Korans ausgerichtet. Seit dem Ende des Bürgerkriegs vor zehn Jahren regieren hier die Rebellen von damals – die sich für einen aus ihrer Sicht unverfälschten sunnitischen Islam starkmachen.

Weit holt der Scharfrichter aus und lässt den anderthalb Meter langen Rohrstock hinunter fahren auf den Rücken der vor Schmerz schreienden Frau. 

Die Strafe der öffentlichen Auspeitschung für moralische Vergehen ist üblich in Ländern, wo man die Regeln der Scharia, des islamischen Strafrechts, radikal auslegt: in Saudi-Arabien, Sudan, Somalia und seit einiger Zeit auch in Aceh, einer Provinz an der Nordspitze der indonesischen Insel Sumatra. ...

..."Wir praktizieren die Scharia äußerst streng, um das soziale Leben hier in Aceh zu kontrollieren. Begehe ich zum Beispiel Ehebruch, verfalle dem Glücksspiel oder dem Alkohol, dann handle ich gegen unser aller Religion, den Islam. Die Scharia-Polizei wird mich deshalb festnehmen. Das Scharia-Gericht wird mich zu einer bestimmten Anzahl von Schlägen verurteilen. ...

..."Allah hat uns aufgerüttelt mit dieser Katastrophe. Wir sollten aufhören mit dem Bürgerkrieg, der so viele unschuldige Menschen das Leben gekostet hatte. Und wir sollten aufhören, herumzuhuren in den Bordellen unserer Städte. Diese Lektion haben wir zum Glück gelernt."

Systematisch hat sich die Regierung der autonomen Provinz Aceh das Recht ertrotzt, immer neue Bereiche auch des privatesten Lebens den Vorschriften des Koran zu unterwerfen. Frauen müssen den ganzen Körper verhüllende Gewänder tragen und den Hijab, einen langen Schleier. Glücksspiel und Alkohol sind verboten. Unverheiratete Paare dürfen sich nicht allein treffen; Homosexualität gilt als Verbrechen.

Durchgesetzt werden diese Gebote von einer Scharia-Polizei, die in feldgrünen Uniformen patrouilliert. Scharia-Gerichte verurteilen überführte Delinquenten zu Prügelstrafen, die im Rahmen eines öffentlichen Spektakels verabreicht werden. Der Tarif für Sex außerhalb der Ehe liegt bei 100 Stockhieben.

Nun exportieren sie ihr Verständnis des Islams in andere Regionen des Inselstaates, obwohl Indonesien ein säkulares Staatswesen ist und der Islam keine Staatsreligion.

Chairul Fahmi, ein Soziologe, er forscht am – international geförderten – Aceh Institute das Verhältnis zwischen Politik und Zivilgesellschaft in der Provinz. Der Gelehrte greift während des Gesprächs immer wieder zu Folianten in arabischer Schrift, die in verstaubten Glasvitrinen liegen. Die Regulierung des sexuellen Lebens durch die Scharia erklärt er damit, dass die Ehre des Einzelnen und seiner Familie geschützt werden müsse. Die Scharia-Strafen hält auch er für nicht so schlimm, wie sie aussähen.

"Diese Strafen verfolgen in erster Linie das Ziel, den Delinquenten öffentlich bloßzustellen, damit er bereut und andere abgeschreckt werden. Vor der Bestrafung zieht der Verurteilte eine dicke Jacke an. Der die Strafe ausführende Scharia-Polizist darf nicht zu stark ausholen.

Sicher, Striemen auf dem Rücken haben die Geschlagenen anschließend, aber noch keiner musste meines Wissens wegen solcher Verletzungen ärztlich behandelt werden. Nur einmal wurde eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert – dies aber nicht wegen ihrer Verletzungen, sondern weil sie infolge der öffentlichen Bloßstellung und Schande ohnmächtig geworden war."

Die Prügelstrafe als eine heilsame Lektion für Übeltäter. Diese Theorie predigen unverdrossen auch viele Politiker ausländischen Besuchern in Aceh. Ganz anders sprechen Menschen, die wenig anfangen können mit islamischer Theologie und Ideologie – wie die die alte Bäuerin Ani im Dorf Lam Teungoh:

"Ich habe einmal mit angeschaut, wie sie auf dem Hof einer Moschee Ehebrecher bestraft haben. Der Mann wurde von einem Mann geschlagen, die Frau von einer Frau. Beide haben furchtbar geschrien, weil das wohl sehr wehtat."

Mehr lesen: http://bit.ly/28UOenl

Die Provinz Aceh auf Sumatra in Indonesien kann als Blaupause dienen was uns in Europa bevorsteht wenn weiterhin dem Islam aus Arabien ungebremst die illegale Einreise als Eroberer und "Kultur-Bereicherer" durch die Merkel-Regierung und der EU gestattet wird.

In den naechsten Tagen werde ich versuchen mit der Smartphone-Kamera einige authentische,aktuelle Schnappschuesse vom Ramadhan aus Medan zu posten.
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Boy

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #139 am: 05. Juli 2016, 20:51:48 »

Tödliche Gier nach Palmöl

Als Intan am 15. September für Tütensuppen und Biosprit sterben musste, war sie neun Jahre alt. Auf dem Weg in die Schule erstickte das Mädchen am Rauch – in ihrer Heimat Zentralkalimantan im indonesischen Teil der Insel Borneo brennen seit Wochen die Wälder. Laut indonesischer Regierung sind bereits 200 000 Hektar Regen- und Torfwälder den Flammen zum Opfer gefallen; eine Fläche so groß wie die kanarische Ferieninsel Teneriffa. Und sie wächst jeden Tag.

„Unsere Wälder brennen wie nie zuvor, unsere Kinder sterben, Menschen und Tiere fliehen vor den Feuern, die Vögel fallen vom Himmel“, sagt Nordin. Mit seiner Organisation „Save our Borneo“ kämpft der indonesische Menschenrechts- und Umweltaktivist schon sein halbes Leben für den Erhalt der letzten Wälder in Kalimantan. „Und alles nur wegen der Gier nach Palmöl, immer mehr Palmöl für Biosprit, immer mehr Plantagen, immer mehr Feuer.“...

http://www.fr-online.de/panorama/indonesien--toedliche-gier-nach-palmoel,1472782,32168884.html


Es wird auch wohl weiterhin noch diese ueble Luftverschmutzung in Indonesien, Malaysia und Suedthailand geben.

Die grossen Palmen-Oel Konzerne in Indonesien ignorieren das Abkommen zu einer "Null-Abholzung durch Feuer", um neue Anbauflaechen zu schaffen.

Das Versprechen der indonesischen Regierung das Problem intern zu loesen, wird sich vermutlich in Rauch aufloesen. {--

http://www.scmp.com/news/asia/southeast-asia/article/1985755/new-haze-fears-palm-oil-firms-ditch-indonesia-pact
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franzi

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #140 am: 06. Juli 2016, 03:04:53 »

Unterschreibe seit Jahren Petitionen der "Rettet den Regenwald" Organisation.



Kostet nix, ist mit kaum Arbeit verbunden und bringt manchmal Erfolg.
Durchschnittlich trudelt pro Woche ein Aufruf ein.

https://www.regenwald.org/

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arthurschmidt2000

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #141 am: 06. Juli 2016, 08:11:19 »

Solange Milliarden Menschen Auto fahren (und sich über die hohen CO2 Emissionen der anderen beschweren) wird es immer eine große Nachfrage nach Palmöl geben.

Solange Milliarden Menschen Palmöl als Lebensmittel benutzen wird es immer eine große Nachfrage nach Palmöl geben.

Usw. usw.

Die Nachfrage schafft sich ihr Angebot!
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

franzi

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #142 am: 06. Juli 2016, 09:36:59 »

Die Nachfrage nach Palmoel von Autofahrern wird sich in Thailand leider nicht in Grenzen halten, da Benzin mit raffinerierten Palmoeprodukten subventioniert und daher billiger ist. Allerdings nur auf dem ersten Blick.
Messungen haben ergeben, dass unsere Fahrzeuge mit E20 zum Teil wesentlich mehr Sprit verbrauchen. Tanken daher die einspurigen Fahrzeuge mit reinem Benzin, die mehrspurigen meistens mit dem mit 5 Prozent Palmoelzusatz (obwohl sie E20 geeignet waeren, brauchen aber mit 5 Prozent Zusatz ebenfalls rund einen halben Liter/100km weniger, wie mit den 20 Prozent), manchmal aber auch mit Benzin pur.

Ich finde es jedenfalls ueberaus pervers, Lebensmittel als Treibstoff zu missbrauchen. Konzerne, die davon profitieren, natuerlich nicht. Politiker, die von solchen Konzernen geschmiert werden, logischerweise ebenfalls nicht.

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namtok

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #143 am: 07. Juli 2016, 03:59:51 »

Im Prinzip hast du recht, Palmöl wird aber nicht beim Benziner  sondern als "Biodiesel" mit maximal 5% bei gewöhnlichen Dieselfahrzeugen untergemischt. Nennt sich in Thailand B 5.

Für Ethanol als Benzinzusatz  kommen kohlehydratreiche Pflanzen in Frage.
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franzi

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #144 am: 07. Juli 2016, 04:48:43 »

Danke fuer die Aufklaerung  ;}, war tatsaechlich der Meinung, das Palmoel auch mit Benzin vermischt wird.

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Alex

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #145 am: 07. Juli 2016, 07:46:49 »

Zitat
Solange Milliarden Menschen Palmöl als Lebensmittel benutzen wird es immer eine große Nachfrage nach Palmöl geben.


Solange Lebensmittel als Kraftstoff Beimischungen mißbraucht werden ,
ganze natürliche Vegetationen dem Wahnsinn dieser Monokulturen zum Opfer fallen ,
solange zeigt sich für mich die Ignoranz der Menschheit den Hunger und die Armut
 auf der Welt zu beseitigen .

Aberwitzig ist in diesem Zusammenhang anzumerken , das die Welt eher an
einer Überproduktion mit ins Bodenlose fallenden Kraftstoff Preisen darbt  ,
daß volle Tanker auf Rede gehalten werden um die Preisspirale nach unten einzubremsen .

Tolle Strategen sind da am Werk und hier wird gefaselt vom Welthunger nach Treibstoff !
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Boy

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #146 am: 11. Juli 2016, 22:44:59 »

Indonesien bereitet angeblich 16 weitere Exekutionen vor.

http://thediplomat.com/2016/07/indonesia-prepares-for-another-round-of-executions/
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Benno

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #147 am: 12. Juli 2016, 03:15:50 »


Was soll das Gejammere ?

Der informierte Reisende weiss was ihn im schlimmsten Falle bei Drogen-Vergehen in Suedostasien erwartet:



Deshalb kein Erbarmen mit den in Indonesien zum Tode verurteilten Auslaendern !

Bereits im Flugzeug durch das Zollformular - und spaetestens vor der Immigration im Airport weiss schliesslich jeder Einreisende was ihm bevorsteht wenn er diese Warnung negiert:

Im Flugzeug füllt man vor der Ankunft eine Einreisekarte (nicht mehr notwendig) sowie eine Zoll- und Devisenerklärung aus.



 Der Besitz selbst geringer Drogenmengen und Betäubungsmittel wird mit hohen Haftstrafen geahndet, bei Drogenhandel droht die Todesstrafe.



Indonesien hat im letzten Jahr 14 Exikutionen ausgefuehrt die im Zusammenhang mit Drogen stehen.
Trotz internationaler Verurteilung wird es im Jahre 2016 wesentlich mehr Todeskandidaten geben die hingerichtet werden.

Es gibt mehr als 120 Personen in den Todeszellen  Indonesiens, darunter 35 Auslaender.
Dazu gehoeren Mary Jane Veloso aus den Philippinen, Lindsay Sandiford aus England und Serge Atlaoui aus Frankreich.

Generalstaatsanwalt M. Prasad will, dass die Hinrichtung von Todeskandidaten so schnell wie möglich umgesetzt wird.

Der Praesident Indonesiens Jokowi hat wiederholt betont, dass Indonesien derzeit mit einem Drogennotfall konfrontiert ist.



 Danch sterben jeden Tag etwa 50 Jugendliche Indonesiens durch Drogenmissbrauch.



Die Mehrheit der indonesischen Bürger unterstützen deshalb die Todesstrafe bei Drogendelikten.

Quelle: http://bit.ly/29R62B7
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Boy

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #148 am: 12. Juli 2016, 21:07:44 »


Was soll das Gejammere ?

Wie meinen? Wer hat denn gejammert? --C {+

Wenn es mehr Drogentote in Indonesien gibt ist das wohl ein eindeutiges Zeichen das die Todesstrafe als Abschreckung versagt hat.

Wie waere es stattdessen mit etwas mehr Bildung und Aufklaerung in den Schulen und Familien?
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Benno

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Re: Neues aus Indonesien
« Antwort #149 am: 12. Juli 2016, 23:38:33 »

Wie meinen? Wer hat denn gejammert? --C {+

Wenn es mehr Drogentote in Indonesien gibt ist das wohl ein eindeutiges Zeichen das die Todesstrafe als Abschreckung versagt hat.

Wie waere es stattdessen mit etwas mehr Bildung und Aufklaerung in den Schulen und Familien?

Wie waere es erst einmal den Inhalt der Links zu lesen bevor du sie in das Tip-Forum einstellst ?

Weil die Todesstrafe fuer Drogendelikte in den letzten Jahren zu selten verhaengt wurde explodiert die Anzahl der Drogentoten Indonesiens durch den Schmuggel von verbotenen Betaeubungsmitteln.

Die Bildung und Aufklaerung zur Drogengefahr erfolgt nicht nur in den Schulen, sondern permanent auch in den Kirchen und Moscheen, Radio und Fernsehen sowie mit unzaehligen Postern an den Strassenraender und den Shopping-Centren:











Der Generaldirektor des Zolls Heru sagte , dass vom 15.-31. März 2016 57,2 kg verschiedenen Arten von Drogen beschlagnahmt wurden.
Nach den Anweisungen von Präsident Joko Widodo,  wurde der Kampf gegen Drogenverbrechen intensiviert.
Aus den Ergebnissen der Operation beschlagnahmten die Offiziere des Zolls Methampetamine 52.922,36 kg, Ecstasy (3995,00 kg), Haschisch (320 Gramm), Kethamine (6 Gramm) und Marihuana (19,84 Gramm).
"Der Wert der Drogen betraegt  Rp 81,2 Mrd. und wurde bei 18 Verdächtigen gesichert.
Die Verdächtigen sind 2 Personen aus China, Iran (zwei Personen), Malaysia (zwei), Frankreich (eine Person) und Indonesien (11).
Während eines Zeitraums von drei Monaten entdeckte die Oberzolldirektion 90 Fälle von Drogenschmuggel mit insgesamt 244,6 kg im Wert von Rp. 488 Milliarden.
Heru sagte, die Verdächtigen haeten eine Vielzahl von Modilitaeten wie sie die Drogen verstecken.
Unter anderem verstecken sich in den Körper um damit geschickt durch den Zoll zu kommen.
Die Verdächtigen werden mit den vorliegenden Beweisen der Nationalen Polizei und der National Narcotics Agency (BNN) zugefuehrt, wo sie auf die weitere Untersuchung und Entwicklung warten.

Quelle: http://bit.ly/29EWIzq

In @Boy's eingestellten Link steht u.A.:

"Wir  in der indonesischen Menschenrechtsgemeinschaft dachten, dass er ( Jokowi) eine positive Veränderung bringen würde." Die Hinrichtungen wurden von ausländischen Regierungen und NGO's kritisiert , sowohl international als auch innerhalb Indonesiens.

 Für einen Großteil des vergangenen Jahres gab es kaum Erwähnung von Hinrichtungen von der Zentralregierung.
Viele dachten, dass Jokowi seine Position verändert hatte.
Dann, plötzlich und scheinbar aus dem Nichts, Praesident Jokowi verdoppelte den Krieg gegen die Drogen als einer der Mittel seiner Regierung um Indonesiens Problem Nummer eins in den Griff zu bekommen.

Er zielt darauf ab , in Indonesien die Hinrichtungen wieder aufzunehmen und die 16 indonesischen und ausländischen Staatsangehörigen vor ein Exekutionskommando zu stellen , offenbar bald.

Dies wird wahrscheinlich zu einem neuen internationalen globalen diplomatischen Aufruhr führen und sowohl Jokowi und Indonesien Ruf schädigen.

Jokowi kümmert sich einfach nicht viel über seinen internationalen Ruf. Während des letzten Jahres haben die Hinrichtungen die rosarote globale Bild von Indonesien verletzt.
In der Tat war die erste Runde der Hinrichtungen einer der ersten entscheidenden Aktionen vom neuen Präsidenten und wurden von den Indonesiern stark unterstützt.
 Was auch immer er an Prestige im Ausland  verloren hat, es wurde mehr als wettgemacht durch das was er im Inland gewonnen hat.

Diese Drogen sind eine Bedrohung, welche die indonesischen Gesellschaft zerstört.
Die Zahlen , die er sagt sind ganz erstaunlich - 4,5 Millionen Süchtige, 40-50 junge Menschen sterben jeden Tag durch Drogenkonsum. Statistiken, die nach Andreas Harsono, Indonesien Researcher von Human Rights Watch (HRW), fehlerhaft sind.

Darüber hinaus wird die Verwendung der Todesstrafe nach wie vor von den meisten Indonesier unterstützt. Dadurch entsteht ein eher seltener Fall, wo Jokowi Entschiedenheit zeigen kann.

"Die Todesstrafe [hat] mehr als 80 Prozent Unterstützung", sagte Harsono und fügte hinzu, dass die Rolle der islamischen Gruppen, die seine Verwendung unterstützen, macht es schwieriger für die Opposition an Dynamik gewinnen. Dies gibt Anlass zur Sorge.

"Die Jokowi Verwaltung ... hat nicht die am häufigsten zitierten Menschenrechtsprobleme in Indonesien gelöst, zum Beispiel. Religionsfreiheit, Diskriminierung von Frauen im Namen der Scharia, und die langjährigen Rechtsverletzungen in Papua ", sagte Harsono.

Auch der besonders beliebte ehemalige Präsident BJ Habibie hat sich gegen die Todesstrafe und die Hinrichtung ausgesprochen.
Dennoch wird es schwer sein für die Opposition zu gewinnen.
Nach dieser Runde der Hinrichtungen wird erwartet , dass  eine weitere Runde folgt, da die Regierung den Krieg gegen die Drogen erweitert und dabei die Todesstrafe anwendet.

Autor des Orginalartikels ist Nithin Coca ein freier Schriftsteller mit dem Schwerpunkt auf Menschenrechte und Umweltfragen in Asien.





Quelle: https://twitter.com/excinit

http://www.nithincoca.com/writer/

Der er als Gast Indonesiens offensichtlich im Lande "gutmenschliche" verbotene Missionsarbeit verrichtet wird es vermutlich nicht mehr allzulange dauern bis er durch die indonesische Immigrationsbehoerde richtigerweise deportiert wird oder zumindest bei einer erneuten Einreise geblacklistet ist.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2016, 23:44:41 von Benno »
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