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Autor Thema: Eine Frage an alle Expats  (Gelesen 8678 mal)

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Kubo

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #15 am: 16. August 2008, 22:01:02 »

Die deutschen Finanzämter brauchen lebende Steuerzahler, denen man dann die lebenslang gültige, neue Steuernummer zuteilt.
Im Laufe der Zeit  haben aber derart viele mit deutschen und sonstigen Zusatz- und Steuerspar-Zweitpässen jahrelang im Ausland herumvagabundierende Deutsche ganz unauffällig den Löffel abgegeben,  so daß man zwecks Vermeidung einer Karteileichen-Verwaltung erst einmal klären muß,  wen es noch wirklich im Original gibt..  Dazu ist das persönliche Erscheinen in der zuständigen Heimatbehörde unumgänglich.. 8)

Wie sollten die zuständigen Bundesbehörden denn auch sonst die zu bildenden Rücklagen seriös kalkulieren können, die gemacht werden müssen, weil man z.B. ständig neue deutsche Entführungsopfer in aller Welt mit Millionenbeträgen freikaufen muß ..
..und somit den Deutschpaßinhabern das Recht,  sich in jedem beliebigen Krisengebiet der Welt frei und ungezwungen bewegen zu können,  gegenüber andersdenkenden ausländischen Gangsterbanden absichert.. ;D
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† Jhonnie

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #16 am: 16. August 2008, 23:39:20 »

Da war er Wieder unser guter Kubo

von der seite was du siehst, sehe ich auch den Ansatz. Aber wenn die das mit allen machen wollen, prost Mahlzeit!

Sonex

genau das habe ich raus bekommen: in DE gemeldet, Mein Haus mit meiner Mutter drin , aber eben nur da gewesen wenn es mein terminplan zugelassen hat. Somit die 6 monats klausel ueberschritten .
Angeblich wurden deshalb nachforschungen in der nachbarschaft angestellt. >:

Naja werds wiegesagt am montag von Sydney aus rausbekommen. Jedenfalls Vorliegen kann nix, das ist sicher.

Aber das Wort "ausgliederung" ist defenitiv auf der botschaft gefallen als auch auf dem Mobile Phone mitschnitt meiner Schwester auf dem meldeamt!!

Abwarten und Bierchen trinken derweil.

Jhonnie

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.... In der Bibel steht geschrieben: " Liebe deinen Naechsten " UND das Kamasutra zeigt  " WIE ES GEHEN KOENNTE". auch fuer RUD's behaftete geeignet.

Sonex

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #17 am: 17. August 2008, 00:15:50 »

Ich habe in so einer Sache mal ein Problem wegen Waffenbesitz  >:gehabt.
Sachen gibt es !  ??? 
Da wurde ich auf einmal bundesweit gesucht ohne es zu wissen. - ohne zu wissen was los war.  --C
Mein Freund, bei dem ich gemeldet war ist heute noch sauer auf mich !
Da stand nämlich auf einmal ein Polizeiaufgebot vor der Tür.
war echt nicht lustig !  :(

Auf einer  Autobahn bei München wurde ich dann gestoppt.

Die Sache hat dann mein Rechtsanwalt innerhalb von drei Tagen erledigt.
Die Kosten für den RA durfte ich zahlen.


(Ich habe mich sogar bei der Bundeswehr erfolgreich vor Schießübungen gedrückt.
Die Waffen hatte ich geerbt.)


Mit dem deutschen Meldegesetz ist nicht zu spaßen !

Sonex
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illuminati

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #18 am: 17. August 2008, 02:39:18 »

Hallo,

ich kann den Link nicht mehr finden, aber vor ein paar Monaten ging es durch die Presse, dass einem im Ausland lebenden Deutschen die Passverlängerung verwehrt wurde, weil in Deutschland ein Widerspruch gegen einen Steuerbescheid noch nicht vor Gericht geklärt war. Der Grund des schwebenden Verfahrens war offensichtlich ausreichend.   ??? ???

Für mich ist klar dass, die wenigen Vorteile der Globalisierung und des Multikulti für den Normalbürger systematisch gekappt werden nicht nur in D ist das zu beobachten, sondern weltweit. Das einzige was es noch geben wir sind organisierte Ausflüge mit Neckermann - All Inclusiv - in TH nennt man das Qualitätstourismus. Individualistenreisen werden gestrichen oder entsprechend erschwert - statt dessen werden die Partys in den entsprechenden Ländern von  Firmen für ihre verdiente Mitarbeiter oder als Lustreise für hart arbeitende Politiker organisiert.

Ich vermute auch, dass Geldtransfers z.B Rente von D ausserhalb Europas nur noch mit entsprechendem Abschlag, wenn überhaupt geleistet wird - das kommt nicht sofort, aber in einem Zeithorizont von 20 Jahren ganz sicher. Jeder Bürger mit der neuen Steuernummer ist gläsern und will er vom guten Staat gefüttert werden, dann muss er auch das nehmen was der Kellner bringt, alla card ist nicht  >:

Die Zeit des --Free Launch-- ist so wie es aussieht vorbei, oder wie es P. Scholl-Latour trocken in einem Interview bemerkte, die Spassgesellschaft ist zu Ende .............  noch nicht ganz aber bald.  :P

@jhonnie
ich kann deinen Aerger gut verstehen, als ich vor 10 Jahren schon einmal 2 Jahre in TH lebte, hat mich damals das Bafögamt wegen 3000 DM noch nicht zurückgezahltem Bafög im Vierteljahresrhytmus mit Post aus D genervt - ich weiss heute noch nicht wie die meine Adresse in TH erfahren haben  --C
Mit der Passrückgabe, spricht Ausbürgerung das würde ich mir aber dann doch ganz genau überlegen .....



Gruss
« Letzte Änderung: 17. August 2008, 02:54:20 von illuminati »
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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #19 am: 17. August 2008, 03:52:32 »

Ich verstehe die Empörung nicht.

Wer seit Jahren Expat ist und immer noch im Heimatland gemeldet, darf sich halt auf alles gefasst machen. Ist doch klar, dass das Finanzamt wissen will, was mit dem Jung nu wirklich los ist. Nix Neues.

Das Problem mit der Rente ins Ausland überweisen, verstehe ich auch nicht.

Das Bank-Konto für die Rente kann doch ohne Probleme in Europa bleiben. Von da lässt man sich halt die Rente nach Asien oder sonst wohin überweisen.

Mir ist schon klar, dass es immer enger wird, aber vor 5 Jahren z.B. hat mein Arbeitgeber in Ö nicht auf einen Anmeldezettel in der Personalakte bestanden. D.h. man konnte sich in Deutschland abmelden, in Ö arbeiten und verdienen und keine offizielle Stelle wusste, wo man war.

Selbst eine Anmeldung am Ort der Arbeitsstelle in Ö wurde nicht nach Deutschland (Berlin) weitergeleitet. Wird sie auch heute noch nicht.

Etwas anders in der Schweiz. Da ist eine Anmeldung am Wohnort Voraussetzung für einen Arbeitsvertrag, wenn man kein sog. Grenzgänger ist und in der Schweiz arbeitet, aber in Deutschland wohnt. Aber auch dann wollen die Schweizer die Anmeldung in Deutschland sehen, nämlich um diese Leute steuerlich als Grenzgänger einstufen zu können.

Wenn man aber in der Schweiz permanent wohnt, verlangen die Schweizer eine Abmeldung oder Zweitwohnung-Bescheinigung von dem Land, von dem man kommt, ehe sie eine Anmeldung akzeptieren. Aber auch dann wird eine Anmeldung in der Schweiz nicht den Behörden in Deutschland automatisch mitgeteilt.

Kreative finden ob solch fehlender "Vernetzung" leicht Schlupflöcher. Wenn man sich nicht selbst drum kümmert, bleibt Deutschland völlig im Dunkeln darüber, wo man gerade ist.

Erst wenn es um einen neuen Pass geht oder so, heisst es:

"Guten Tag, nett sie zu sehen, wir dachten schon, sie wären untergetaucht."

In meinem Fall bin ich froh, dass ich mich schon gleich bei meinem ersten Auslandsaufenthalt als Expat in Deutschland abgemeldet hatte. Hauptsächlich wg. irgendwelchen eventuellen Steuerforderungen. Die Lohnsteuerjahreskarte wird einem ja jedes Jahr zugeschickt. Wenn die unzustellbar ist, fangen sich gewisse Leute an zu wundern und kommen auf dumme Gedanken. Wenn man sich aber ins Ausland abgemeldet hat, hört das auf.

Mein erstes Expat-Land Saudi ist nämlich absolut steuerfrei. Brutte = Netto.

Dank eines Doppelsteuerabkommens zwischen Deutschland und Saudi bedeutet das:

"Mach dir keine Sorgen Jung. Du bezahlst Steuern nach den Regeln Saudis, wo du arbeitest. Fertig. Glück für dich, dass es dort keine Steuern gibt."

Ich habe aber versucht, mein heimatliches Einwohnermeldeamt immer auf dem Laufenden zu halten, wo ich wohne. Die haben das dann in ihre Datenbank eingetragen. Als ich das aber vor 8 Jahren wieder machen wollte, haben die mich gar nicht mehr gefunden. Ich war schon wegarchiviert.  ;D

Empfehlenswert ist es in diesem Zusammenhang, den Kontakt nach Berlin nicht zu verlieren. Z.B. zur Rentenversicherung. Falls die wissen, wo man im Ausland wohnt, ist eine Rentenabfrage relativ simpel. Falls die von dem neuen Wohnsitz völlig überrascht werden, geht der Papierkram los, mit Wohnsitz-, Identitätsnachweis, etc. etc.

Was ich eigentlich sagen will, ist:

Es gibt (noch) keinen automatischen Austausch zwischen den Ländern über die Wohnorte von Ausländern. Es ist (noch) der Person selber überlassen, seinem Heimatland mitzuteilen, wo er rumstromert. Wer will, kann sogar in Europa untertauchen, für die Deutschen Behörden unsichtbart werden. Und das 10 Jahre lang, nämlich solange sein Pass gilt. 10 Jahre sind eine lange Zeit. Da kam sicher manch einer auf halbseidene Ideen.

Es würde einen Riesenaufwand von zwischenstaatlichen Abkommen und Administration bedeuten, einen Austausch von Ab- und Anmeldungen in verschiedenen Ländern bilateral mit dem Heimatland zu vernetzen.

Da werden noch einige Jahrzehnte ins Land gehen, wenn überhaupt.

Da damit Schindluder getrieben werden kann, und ich bin sicher wird es, kann es wohl zu Stichproben kommen, die persönliches Erscheinen erfordern.

Was mich nur wundert, dass im Falle von Jhonnie dazu die Botschaft nicht reicht. Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, ist, dass er immer noch auch in Deutschland gemeldet ist. Von meinen Botschaftskontakten weiss ich nämlich, dass sie in Bezug auf neue Pässe nicht unbedingt zuständig sind, falls man noch in Deutschland gemeldet ist, weil das eigentlich nur einen temporären relativ kurzen Aufenthalt im Lande der Botschaft impliziert. Dann ist nämlich noch das Einwohnermeldeamt der Heimatstadt verantwortlich. Es sei denn, der Pass wurde geklaut oder man hat ihn verloren.   

Warum Jhonnie nach solch langer Zeit immer noch in Deutschland gemeldet ist (so wie ich ihn verstehe), weiss nur er selber. Er mag seine Gründe haben.

Aber ich bin froh, dass ich solche Gründe nicht habe.


 

 

 



 

 
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Kubo

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #20 am: 17. August 2008, 05:38:31 »

(Ich habe mich sogar bei der Bundeswehr erfolgreich vor Schießübungen gedrückt.

Sonex

Das ist natürlich echt Klasse..!  Manchen Experten gelingt es schon mal, sich auf der Arbeitsstelle vor der Arbeit zu drücken oder in der Kneipe vor dem Bezahlen,  aber dass sich jemand bei der Bundeswehr vor Schießübungen drücken kann,  habe ich noch nie gehört..

Wie stellt man das denn an ? Vielleicht ärztliche Bescheinigung über schwere Schießprügelallergie vorzeigen oder was ? ?
Oder warst du vielleicht bei der Bundeswehr nur als privater Dienstleister ?  Hausmeister, Nachtwächter oder so ähnlich ? 

Du machst mich neugierig.. ;D
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Kubo

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #21 am: 17. August 2008, 06:00:04 »

Für mich ist klar dass, die wenigen Vorteile der Globalisierung und des Multikulti für den Normalbürger systematisch gekappt werden ...

Mir wird das Kappen glücklicherweise überhaupt nicht auffallen, denn als Normalbürger habe ich bisher weder die Vorteile der Globalisierung noch die des Multikulti registrieren können..   ???
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thpitsch

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #22 am: 17. August 2008, 09:41:23 »

Von meinen Botschaftskontakten weiss ich nämlich, dass sie in Bezug auf neue Pässe nicht unbedingt zuständig sind, falls man noch in Deutschland gemeldet ist, weil das eigentlich nur einen temporären relativ kurzen Aufenthalt im Lande der Botschaft impliziert. Dann ist nämlich noch das Einwohnermeldeamt der Heimatstadt verantwortlich. Es sei denn, der Pass wurde geklaut oder man hat ihn verloren.   

Unzuständigkeit der Botschaft - tatsächlich erhebt die Botschaft eine sog. "Unzuständigkeitsgebühr" für das Ausstellen eines Reisepasses in dem Fall, dass man noch in DLand gemeldet ist. Das heißt, sie macht es zwar, aber sie ist eigentlich nicht zuständig. Möglicherweise geht das aber nur eine begrenzte Zeit lang, und hier geht es ja um 18 Jahre.
Ich habe mich übrigens per Post von Thailand aus abgemeldet, musste also nicht (und hätte es bestimmt auch nicht getan) persönlich zur Abmeldung auf's Meldeamt.
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Sonex

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #23 am: 17. August 2008, 12:09:14 »

(Ich habe mich sogar bei der Bundeswehr erfolgreich vor Schießübungen gedrückt.

Sonex

Das ist natürlich echt Klasse..!  Manchen Experten gelingt es schon mal, sich auf der Arbeitsstelle vor der Arbeit zu drücken oder in der Kneipe vor dem Bezahlen,  aber dass sich jemand bei der Bundeswehr vor Schießübungen drücken kann,  habe ich noch nie gehört..

Wie stellt man das denn an ? Vielleicht ärztliche Bescheinigung über schwere Schießprügelallergie vorzeigen oder was ? ?
Oder warst du vielleicht bei der Bundeswehr nur als privater Dienstleister ?  Hausmeister, Nachtwächter oder so ähnlich ? 

Du machst mich neugierig.. ;D

Hallo Kubo,
Es hat irgendwie geklappt, ohne mich absichtlich krank zu melden.
Aber zuerst will ich dir die Vorgeschichte erzählen.
Ohne zu wissen was mir geschah, bin ich bei der Bundeswehr zu einer berüchtigten Einheit gekommen.
Wir wurden ausgebildet für den Einsatz hinter der Front.

Dazu gehörte die umfangreiche Information, welche nützlichen Sachen  nach den Genfer Konversionen verboten waren.
Man zeigte uns wie man am praktischsten mit Gefangenen umgeht. Natürlich nicht ohne die Aufklärung wie gefährlich Gefangene sind, wenn man sich durch ein feindliches Gebiet durchschlagen muss. (Mit anderen Worten: seht zu, dass ihr sie auf der Flucht tötet.)
Im Sanitätsunterricht wurden wir belehrt, welche Selbstmordversuche unbrauchbar sind und welche Alternativen es gibt.
Die  Jungs die etwas weiter waren als wir, bekamen u.a. eine Ausbildung in waffenlosen Nahkampf. Also jemanden nur mit den Händen, einem Messer oder einen Konservendosendeckel zu töten.
Glaub mir unsere Ausbilder nahmen ihren Job ernst.
Wir wurden ständig einer physischen und psychischen Dauerbelastung ausgesetzt. (Hab ich wenigstens so empfunden.)

Auf jeden Fall hatte ich wenig Böcke auf diese Art von Wehrdienst - und bin in der Poststube gelandet.
Von da an ging alles über meinen Schreibtisch. Das gefiel mir schon besser.
Mein vorgesetzter Feldwebel mochte mich nicht. Wenn der seine Bildzeitung las, nahm ich meine Frankfurter und lächelte leicht.
Der Bursche hat mich doch vergessen auf zwei Übungen mitzunehmen.
Dann kam noch der eine oder andere Trick und als die feststellten was los war, hatte ich mehr Resturlaub als Tage abzudienen.

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #24 am: 17. August 2008, 12:30:43 »

Hallo,

ich kann den Link nicht mehr finden, aber vor ein paar Monaten ging es durch die Presse, dass einem im Ausland lebenden Deutschen die Passverlängerung verwehrt wurde, weil in Deutschland ein Widerspruch gegen einen Steuerbescheid noch nicht vor Gericht geklärt war. Der Grund des schwebenden Verfahrens war offensichtlich ausreichend.   ??? ???
....
Ich vermute auch, dass Geldtransfers z.B Rente von D ausserhalb Europas nur noch mit entsprechendem Abschlag, wenn überhaupt geleistet wird - das kommt nicht sofort, aber in einem Zeithorizont von 20 Jahren ganz sicher. Jeder Bürger mit der neuen Steuernummer ist gläsern und will er vom guten Staat gefüttert werden, dann muss er auch das nehmen was der Kellner bringt, alla card ist nicht  >:
...
Gruss

Also eine Verweigerung der Passverlängerung während eines laufenden Verfahrens, kann ich mir nur bei Flucht- oder Verdunkelungsgefahr vorstellen.
Müßte ja eine dicke Sache gewesen sein.
Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass gewisse Börden-auch Finanzämter- gerne übertreiben.
Andere Ämter liefern dann Amtshilfe. - Die wollen ja für nichts verantwortlich sein.

 Rente  nur noch mit entsprechendem Abschlag gibt es beispiesweise in Belgien, wenn der Rentenbezieher nicht in Belgien wohnt (und da sein Geld ausgibt) .

Die Idee ist nicht neu.

Wenn der Staat die Change hat einen zu ärgern, dann tut er das.
Man hat als 'Auslandsdeutscher Vor- und Nachteile.
Zeitweise hab ich mich in D-land abgemeldet. Meine Frau blieb aber angemeldet.

Das Finanzamt weiss, wo ich wohne und schickt Bescheide und Mahnungen immer zu meiner ausländischen Adresse.
Denn:
Wenn das Finanzamt nicht weiss wohin ein Bescheid geschick wird, dann kann dieser öffentlich ausgehangen werden.
Dies hat den Status der Zustellung.
Bestimmt nicht sehr geschickt es so weit kommen zu lassen.

Sonex
 

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illuminati

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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #25 am: 17. August 2008, 18:53:48 »

Zitat von: Kubo
Mir wird das Kappen glücklicherweise überhaupt nicht auffallen, denn als Normalbürger habe ich bisher weder die Vorteile der Globalisierung noch die des Multikulti registrieren können..   ???

Hallo,

Also so schwer ist der Gedankensprung jetzt aber auch nicht, unser wiedervereinigtes Reich zuvor 2 staatlich - einer davon mit Stadtmauer und Fernreisebegrenzungseinrichtung, solche oder ähnlich nützliche Einrichtungen diesmal für ganz Europa sind schnell geschaffen. Unsere Bundesvorbeterin Ex-FDJ Führerin Merkel hat da sicher noch ein paar Vordrucke herumliegen, die schnell an die aktuelle  Situation angepasst werden können  ;D

Und schon wird unser -kubo (Ex Profiteur von Globalisierung und Multikulti )- seinen verdienten 2-3 monatigen Auslandaufenthalt in TH nur noch mit einer Sondergenehmigung vom europäischen Ausreiseministerium wenn überhaupt (gegen entsprechenden Aus- und wieder Einreiseobulus) genehmigt bekommen .....   denn die hart gedrucken Euros sollen schiesslich da bleiben wo sie herkommen und nicht mehr zur Entwicklungshilfe in fernen Ländern vergeudet werden.

So ungefähr ist meine Vision  8)

Gruss
« Letzte Änderung: 17. August 2008, 19:09:27 von illuminati »
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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #26 am: 17. August 2008, 19:05:29 »

Zitat von: Profuuu

Das Problem mit der Rente ins Ausland überweisen, verstehe ich auch nicht.

Das Bank-Konto für die Rente kann doch ohne Probleme in Europa bleiben. Von da lässt man sich halt die Rente nach Asien oder sonst wohin überweisen.
 

Hallo,

soweit der aktuelle Stand.

Falls solche Ueberweisungen in Zukunft nach ausserhalb der EU nicht mehr erwünscht sein sollten - ist dem schnell ein Riegel vorgeschoben, mit oder ohne Wohnsitz in D. Es gibt schon heute ein automatisches Meldverfahren in D für Ueberweisungen ins Ausland z.Zt wenn > 10000 Euro. So etwas weiterzumelden an eine Rentenversicherung bedarf nur eines Knopfdrucks.
Wie gesagt, noch interessiert so etwas niemand - aber eine Gesetzesänderung genügt - das kann auch eine Verordnung der EU sein - dann ist Ende Gelände.

Ihr geht immer davon aus, dass es keine Aenderung des Status Quo geben wird, aber genau das erwarte ich für die Zukunft.

Gruss
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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #27 am: 17. August 2008, 19:21:28 »

@illuminati,

guckst du dich eigentlich immer um, wenn du spazieren gehst?

Könnte ja einer hinter dir gehen, der dir an den Kragen will.  ;D
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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #28 am: 17. August 2008, 21:01:45 »

Zitat von: Profuuu


guckst du dich eigentlich immer um, wenn du spazieren gehst?


nicht nur einmal - die Umgebung wird unablässig und unauffällig gescant  8)

Jederzeit bereit und immer mindestens 1 Schritt schneller ..... >:
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Re: Eine Frage an alle Expats
« Antwort #29 am: 20. August 2008, 14:57:53 »


ich kann den Link nicht mehr finden, aber vor ein paar Monaten ging es durch die Presse, dass einem im Ausland lebenden Deutschen die Passverlängerung verwehrt wurde, weil in Deutschland ein Widerspruch gegen einen Steuerbescheid noch nicht vor Gericht geklärt war. Der Grund des schwebenden Verfahrens war offensichtlich ausreichend.   ??? ???

Hallo illuminati
Ich weiß warum du den Link nicht mehr finden kannst - es gibt ihn nicht!

Es gibt keine Paßerlängerung - es gibt nur eine Passneuausstellung! Wenn ein Antrag auf Neuausstellung gestellt wird und er nicht bewilligt wird hat er bei der Antragsbehörde, wo der alte Paß ausgestellt wurde, einen Vermerk  Paßversagen

Der Antrag für einen neuen Paß kann bei einer anderen Paßbehörde gestellt werden, wenn er einen Wohnsitzwechsel dorthin verlegt hatte. Es wird aber an der alten Paßaustellungsbehörde nachgeforscht da der alte Paßantrag nicht bei der neuen Behörde vorliegt.

Die Computervernetzung ist mit auch mit der kleinsten Dorfbehörde bestehend und bei Antragsstellung steht die Bewilligundsbehörde im alten Pass und bei Neuantrag kann man Einsicht, per PC, in die Austellungsbehörde der alten Erteilung
ersehen ob Paßversagen vorliegt. Liegt er nicht vor wird ein Antrag der auf einer Botschaft gestellt wird auch abgewickelt werden mit Erfolg

Paßversagen wird erteilt bei Strafverfolgung, bei Versäumniss der Unterhaltszahlung, vorsetzlichen Kreditbetrug und bei Vergehen bei der Steuerbehörde auch bei Anfangsverdacht. Es wird dann die ausstellende Behörde des alten Passes angewiesen Paßversagen zu erteilen.

Einwende - aber bei meiner Behöde in XXUUWW war das anders sind freierfunden - Es ist Bundesgesetz

Grüße von Jürgen.
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