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Autor Thema: Nick Nostitz  (Gelesen 29887 mal)

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namtok

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Re: Nick Nostitz
« Antwort #255 am: 18. September 2016, 15:08:15 »

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namtok

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Re: Nick Nostitz
« Antwort #256 am: 09. Oktober 2016, 13:00:07 »



http://www.bangkokpost.com/news/special-reports/1105965/photojournalist-in-the-eye-of-the-storm-no-more


Wir wünschen einen guten Flug und viel Glück beim Start in den neuen Lebensabscnitt !
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Boy

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Re: Nick Nostitz
« Antwort #257 am: 09. Oktober 2016, 13:07:39 »

Das schliesse ich mich gerne an. Alles Gute fuer die Zukunft, Nick. }} [-]
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Narrenhände beschmieren Tische und Wände

Johann43

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Re: Nick Nostitz
« Antwort #258 am: 11. Dezember 2016, 12:58:28 »

 https://www.facebook.com/nick.nostitz/posts/1245211688858863

Für Member die auf Faceook nicht lesen können:

"Es sind jetzt 2 Monate seit wir in Deutschland angekommen sind. Bis jetzt war es eine interessante Erfahrung.

Gestern sind wir von dem Haus in dem wir seit unserer Ankunft lebten ausgezogen. Die Situation wurde unertraeglich. Was wir zuerst als einen Freund der uns Hilfe anbot sahen hat sich als schwer gestoerter und dysfunktionaler Egomane herausgestellt, der nur Vorteil aus unserer Notsituation ziehen wollte um umsonst Arbeiter zu bekommen. Ich war nicht “deutsch” genug fuer ihn, wurde im besten Fall mit Misachtung und Arroganz behandelt, und angebruellt wenn ihm danach war. Meine Familie, nicht als kleine Deutsche dressiert, wurden ignoriert. Ich bin mir ziemlich sicher dass er sich nicht einmal die Muehe machte sich die Namen meiner Frau und unseres Sohnes zu merken. Er zeigte ueberhaupt kein Interesse and unserem Leben und unseren Schwierigkeiten uns an Deutschland zu gewoehnen, waren nur eine Stoerung seiner Bequemlichkeit.

Ich kann nur raten ueber den Grund warum er sich so gegen uns gewendet hat. Es koennte meine Weigerung gewesen sein sich an seinem privaten Krieg gegen unser ehemaliges Internat zu beteiligen, in dem durch einen langen Mediationsprozess zwischen Internat und uns Opfern eine Loesung gefunden wurde, mit dem ich villeicht nicht absolut gluecklich bin, aber womit ich leben kann. Er war nicht in der Lage zu kommunizieren was so falsch bei uns war, ausser mit haltlosen Anschuldigungen und kulturchauvinistischen wenn nicht sogar grenzwertig rassistischen Kommentaren um sich zu werfen.

Sein Haus ist in der Tat ein wunderschoenes Haus mit einem traumhaften Garten in einer sehr wohlhabenen Gegend Muenchens. Aber innen drin ist es eine ekelerregende Muellhalde. Seine Kueche ist eine Zuchtstation fuer Pilze und Bakterien, seine 7 halbwilden Katzen benutzten das Haus nur als Fressstation und als Klo und verursachten eine Infestation von Floehen die insbesondere mich die ersten 2 bis 3 Wochen zerbissen haben bis wir es schafften, ihnen zum groessten Teil in unserem Zimmer Herr zu werden, und zu einem ertraeglichen Zustand in den anderen Teilen des Hauses zu denen wir Zugang hatten. Wir tolerierten den katastrophalen hygienischen Zustand des Hauses, und taten unser bestes dies zu verbessern. Das arrogante Benehmen mir gegenueber tolerierte ich aus Ruecksicht auf meine Familie in der Hoffnung dass es sich mit der Zeit verbessern wuerde. Was es nicht tat, es wurde nur schlimmer. Die letzte Grenzueberschreitung war aber als ein Freund/Faktotum unseres Hauswirtes (erfolglos) versuchte mich wegen einer eigentlich laecherlichen Angelegenheit koerperlich zu bedrohen. Was mich dabei am wuetendsten machte ist die Ruecklichtslosigkeit gegenueber meiner Frau, die sowieso mit Heimweh- und Adaptionsproblemen zu kaempfen hat, und einem Trauma hervorgerufen durch die letzten 3 Jahre in Thailand.

Ich entschied dann dass wir wohl in einer Obdachlosenunterkunft fuer Familien besser aufgehoben waeren und habe die Wohnungslosenhilfe angerufen, erklaerte unsere problematische Situation and bat um einen Platz in einer Notunterkunft. Die Beamten dort waren sehr verstaendnisvoll, erklaerten dass heutzutage so etwas sehr haefig passiert in Deutschland, wo die enorme Wohnraumknappheit es Leuten einfach macht die Notsituation von anderen auszunuetzen.

Unser Glueck wandelte sich nun aber. Nach einigen Tagen wurde uns mitgeteilt dass ein Platz fuer uns gefunden wurde – eine einfache aber sehr ordentliche 2-Zimmer Wohnung mit eigener Kueche und Bad in zentraler Lage in Muenchen, ganz in der Naehe meiner Tante und einiger Freunde. Wir koennen dort erst einmal ein halbes Jahr bleiben, vielleicht auch etwas laenger, und koennen darauf hoffen danach in eine permanente Wohnung zu ziehen.

Wenigstens haben wir jetzt ein wenig Raum zu atmen, und anstatt dass sich unser Leben um die dysfunktionalen Zustaende in diesem Hoellenhaus dreht wenn wir nicht gerade mit der ueberwaeltigenden deutschen Buerokratie beschaeftigt sind, koennen wir villeicht mit unserem Leben hier beginnen.

Unser Sohn ist fantastisch, er ertrug das ganze enorm stoisch, wie er den ganzen Umzug nach Deutschland nahm. Fuer ihn ist das ganze ein grosses Abentheuer, und solange wir drei zusammen sind ist er gluecklich. Sein einziger Kommentar war dass wir endlich von dieser Hoelle wegkamen, und er fragte noch ob wir nicht das Haus niederbrennen sollten. Er geht in die Schule, mit sehr viel mehr Freude als in Thailand (da Lehrer hier keine Kinder schlagen). Seine Ueberlebens- und Adaptionstalente sind unglaublich. Im grossen und ganzen geht es meiner Frau auch viel besser als zuerst, als sie viel weinte. Beim Lesen der Nachrichten aus Thailand bin ich trotz der Schwierigkeiten froh das wir nach Deutschland kamen.

Ich bin zwar emotional sehr erschoepft, hoffe aber dass wir bald die naechsten Schritte machen koennen, dass ich an arbeiten, schreiben und Photographie denken kann. Obwohl der Dschungel der Buerokratie immer noch ueberwaeltigend ist, und wir so einiges wegen dem Umzug wiederholen muessen, haben wir doch einige Fortschritte gemacht. Wir bekommen endlich, nach zwei Monaten Dokumentenschleppen, Arbeitslosengeld. Was auch bedeutet dass wir nicht mehr Unsummen fuer oeffentlichen Verkehr ausgeben muessen und guenstige Tickets bekommen. Meine Frau geht zwei mal die Woche in leichte und druckfreie Sprachkurse.

Der Umzug und das Arbeitslosengeld bringen hoffentlich ein wenig Stabilitaet in unser Leben so dass wir aus einem provisorischem Leben aus dem Koffer ein Zuhause in Deutschland machen koennen."
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Der Weg ist das Ziel

namtok

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Re: Nick Nostitz
« Antwort #259 am: 04. Juni 2020, 18:29:29 »

Die Vortragsreihe "Thailand Talks" vor ein paar Tagen :


Als Fotojournalist bei den Gelb- und Rothemden  Coronabedingt als Videoseminar


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