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Autor Thema: Der Thai und seine Kabel  (Gelesen 67135 mal)

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Tommi

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #225 am: 31. Oktober 2014, 16:54:49 »

PS: Wie sieht es in Bangkok aus? Ein User aus einem anderen Forum ist mal richtig
bösartig bei diesem Thema geworden. Er wohne in Bangkok und dort würde jeder Thai
durchdrehen, würde man ihm ein Objekt ohne Erdung (Standard wie in DACH) anbieten.

Ist das so?  ???
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Kern

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #226 am: 31. Oktober 2014, 17:12:57 »

Hallo Hans Muff


Franzi tu dringend was!!! Wir kriegen hier noch Klarheit und Linie in den thread.

 ;}

---

Hallo franzi


Anderseits, was soll beim Duschen viel passieren, solange der Duschstrahl nicht in den Erhitzer selbst gelangt.

Das kann ein tödlicher Irrtum sein, denn im Durchlauferhitzer selber ist ja diese gefährliche Kombination aus Wasser und elektrischen Strom vorhanden.
Und im Laufe der Jahre kann die Korrosion im Gerät selber eine tödliche Verbindung schaffen.

Und Hans Muff hat absolut Recht mit: "Franzi tu dringend was!!!"
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Burianer

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #227 am: 31. Oktober 2014, 17:26:54 »

 ???  In Deutschland zwingend vorgeschrieben, in Thailand darf jeder selber entscheiden,  ob er frueher zu Budda will  :]
Zitat
Grenzen der Schutzwirkung[Bearbeiten]Ein Fehlerstromschutzschalter bietet keinen Schutz gegen Stromschlag, wenn eine Person auf isolierendem Untergrund stehend beide Netzspannungsleitungen (L und N) berührt, da hier kein Fehlerstrom auftritt. Ebenso ist kein Schutz gegeben, wenn ein unerwünschter Strom zwischen mehreren Außenleitern (L1, L2 oder L3) in einem Dreiphasenwechselstromnetz fließt. Berührt man zum Beispiel an der Anschlussdose eines Elektroherdes oder eines Durchlauferhitzers gleichzeitig mehrere Leiter des Drehstroms, kann eine Fehlerstromschutz-Einrichtung nur auslösen, wenn auch ein Fehlerstrom gegen Erde fließt.

  
 und vieles mehr.
 http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter#Grenzen_der_Schutzwirkung  

In den alten Thaihaeusern  , die eh nur aus Holz bestanden, kannte man fast keinen Stromschlag, da Holz bekanntlich eine sehr gute Isolationswirkung hat.
Man musste schon beide Adern  beruehren  , linke Hand den Stromfuehrenden, rechte Hand den Nullleiter,  um moeglichst in den vollen Genuss eines Stromschlages zu kommen, der dann auch toedlich sein konnte  ]-[
Duschen  und ein Fehlerhafter Warmwasserboiler  hat schon so manchen ploetzlich aus dem Leben gerissen.
Budda ist es wohl egal, wie man aus dem Leben scheidet  ]-[
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Kern

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #228 am: 31. Oktober 2014, 17:44:21 »

Zur Info:

Der FI in Thailand muss nicht extra geerdet werden, "N" ist in Thailand geerdet,kann man an den Strommasten sehen das jeder  zweite geerdet ist, darum kann man auch nullen, was man in der DDR gemacht weil es genau wie hier keine extra Erde gab.
Mein FI arbeitet, Handwerker hatten ein Kabel ( unterputz ) beschädigt und der FI schaltete alles ab, da ich mehre Stromkreise
gemacht habe konnte ich den Fehler schnell lokalisieren.


und ... >>http://de.wikipedia.org/wiki/Nulleiter<< (samt >>http://de.wikipedia.org/wiki/PEN-Leiter<<)
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vicko

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #229 am: 31. Oktober 2014, 17:48:56 »

Also im Klartext zu dieser Deiner Übertreibung:
Man bekommt nicht unbedingt ab 50mA Herzflimmern, sondern kann es bekommen ... ab einer Einwirkdauer von einer Sekunde.

In der Regel sind das Näherungswerte, die in der Praxis unterschiedliche Auswirkungen haben können, daher meine "plus/minus/null" Anmerkung.
Gefahr des Herzkammerflimmerns und Muskelverkrampfungen, können schon unter 50mA auftreten (s. mein eingestellten Link)
Es wird immer noch zusätzlich, auf den jeweiligen Einzelfall und besondere Faktoren ankommen, z.B. wie ist der Stromunfall passiert; Umgebung/Standort; Kind oder älterer Mensch; Gesundheit der Person, wie Herzschrittmacher schwaches Herz usw.

Deshalb mein Hinweis nach einem "Stromschlag".
"Durch die chemische Wirkung des Stromes kann, vor allem bei längerer Einwirkungsdauer, das Blut elektrolytisch zersetz werden. Dadurch kommt es zu schweren Vergiftungserscheinungen. Solche Folgeerscheinungen können erst nach einigen Tagen eintreten. Aus diesem Grund sollte man nach einem Spannungsunfall in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, auch wenn zunächst keine Anzeichen auftreten."

http://www.elektro-wissen.de/Tipps/wirkung-des-stroms-auf-den-Menschen.html

 

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Kern

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #230 am: 31. Oktober 2014, 17:57:24 »

Zwar sind hier einigen wenigen Schreibern Blablabla und Haarspalterei wichtiger, als eine möglichst sichere Elektro-Installation.
Das ist aber nicht wesentlich. Wichtig ist die Kombination der möglichen Sicherheits-Faktoren (mit unterschiedlicher Wichtigkeit).
Z.B. ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter (= FI) wichtiger als dicke Leitungen.

Diese Haarspalterei bringt doch nichts.
Wesentlich ist bei der Funkenschusterei hier in Thailand, dass man den hiesigen Fachleuten nicht blindlings vertraut, sondern seine Elektro-Installation möglichst so sicher wie in DACH gestaltet oder gestalten lässt.

Dazu gehören:
1. Fehlerstrom-Schutzschalter, die nur in Ausnahmefällen auf "direct" (= Durchgang) geschaltet sein dürfen.

2. Eine Erdung (Potential-Ausgleich) zumindest für den Sicherungskasten und alle Steckdosen.
Da reicht es nicht, einfach nur einen Draht einige Zentimeter tief ins Erdreich zu stecken (wie beim Nachbarn gesehen  :-) ).

3. Ausreichend dicke Leitungen. Besonders die Unterputz verlegten Leitungen (samt 3. Ader für die Erdung) sollten nicht - wie in DACH oft üblich - nur 1,5 qmm haben, sondern in Thailand eher 2,5 qmm. Denn hier werden zuweilen minderwertige Legierungen statt guter Kupferkabel verkauft.
In Thailand werden noch oft Leitungen mit nur 1qmm Querschnitt verlegt. Schliesst man da starke Verbraucher an (z.B. Klimaanlage, Mikrowelle usw.), dann können die sich schön aufheizen (Verschmoren, Brandgefahr). Ferner haben sie einen viel höheren Innenwiderstand als dickere Leitungen und erhöhen dadurch unnötig den Stromverbrauch.

4. Vernünftige Sicherungsautomaten. In den in Thailand üblichen, schon zusammengestellten Sicherungskästen sind meist auch idiotisch begrenzende Sicherungen eingebaut, die von 10 Ampere (oft zuwenig) bis 32 Ampere (zuviel; manchmal noch mehr) reichen.
16 Ampere sind meist ausreichend, denn 16 Ampere x 220 Volt ergeben immerhin 3.520 Watt Leistung. Mehr brauchen eigentlich nur E-Herde, diverse Durchlauferhitzer, manche Klima-Anlagen und verschiedene Profi-Maschinen.

Und Sicherungen/Sicherungs-Automaten sind nicht dazu da, um möglichst viel Strom durchzulassen.
Sondern sie sollen die maximale Stromstärke begrenzen, um Haus, Geräte und besonders Menschen zu schützen.

Beispiel:


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malakor

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #231 am: 31. Oktober 2014, 18:05:16 »

Leben Warmduscher nun gefaehrlicher als Kaltduscher ?   Ich bitte um sachgerechte Aufklaerung.
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Allgeier der 2.

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #232 am: 31. Oktober 2014, 18:27:45 »


Wenn man keinen FI Schalter hat, deswegen trennt es einem aber trotzdem den Hauptschalter wenn jemand einen Kurzschluss verursacht? Oder nicht.

Seit ein paar Wochen hab ich keinen FI Schalter mehr.
Letzes Jahr kaufte ich einmal so einen kompletten Kasten der Firma Safety Cut.
Nur wenn es den Hauptschalter zu oft hinausnimmt, dann kann es sein das er irgendwann nicht mehr oben bleibt. Und das war bei mir eben vor ein paar Wochen der Fall abends um 10 Uhr.
Dann stellte sich heraus das es einen neuen Hauptschalter nicht gibt sondern man muss das ganze Safty Cut Teil neu kaufen. Nun habe ich einen neuen Hauptschalter im Kasten aber da der von einer anderen Firma ist als der von Safty Cut vertragen sich die nicht.
Nun hat es hald nur den Hauptschalter. Und der trennt auch.

Ich weiss nicht so recht die Aufregung um den Safty Cut.

Oder uebersehe ich da etwas.

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Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln
 
“Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.”

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franzi

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #233 am: 31. Oktober 2014, 18:33:52 »

Dann mal Danke für die Tipps!

Hoffe, wenn ich in einigen Tagen in LOS aufschlage, nicht wieder alles vergessen zu haben.

Und was wahrscheinlicher ist: Verdrängt.

Was aber eher unwahrscheinlich ist, denn hier scheinen Fachmänner von tatsächlichen Gefahren, was Strom betrifft, zu warnen ;}

Bin (unter Anderem) diesbezüglich eine Flasche  :'(

fr
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vicko

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #234 am: 31. Oktober 2014, 18:35:39 »

Wenn man keinen FI Schalter hat, deswegen trennt es einem aber trotzdem den Hauptschalter wenn jemand einen Kurzschluss verursacht? Oder nicht.

Genau so ist es !  :)
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Hans Muff

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #235 am: 31. Oktober 2014, 18:38:43 »

Also im Klartext zu dieser Deiner Übertreibung:
Man bekommt nicht unbedingt ab 50mA Herzflimmern, sondern kann es bekommen ... ab einer Einwirkdauer von einer Sekunde.

In der Regel sind das Näherungswerte, die in der Praxis unterschiedliche Auswirkungen haben können, daher meine "plus/minus/null" Anmerkung.
Gefahr des Herzkammerflimmerns und Muskelverkrampfungen, können schon unter 50mA auftreten (s. mein eingestellten Link)
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Ist ja alles richtig, und wenn es einem unter 100.000 passiert, ist das einer zu viel. Hab´s ja auch schon gesagt, real ist diese Gefahr nicht sehr groß, aber Vorsicht ist nicht nur die Mutter der Porzellankiste, sondern auch der BG. Die wäre nämlich als Berufsunfall leistungspflichtig.
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Freunde hab ich im realen Leben, ergo muss ich mir hier keine erschleimen. Verschleißt mich einfach wie ich bin. Oder auch: Wer mit den großen Hunden um die Häuser ziehen will, sollte wenigstens das Bein heben können!

Hans Muff

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #236 am: 31. Oktober 2014, 18:43:43 »


Wenn man keinen FI Schalter hat, deswegen trennt es einem aber trotzdem den Hauptschalter wenn jemand einen Kurzschluss verursacht? Oder nicht.

Seit ein paar Wochen hab ich keinen FI Schalter mehr.
  anderen Firma ist als der von Safty Cut vertragen sich die nicht.
1. Nun hat es hald nur den Hauptschalter. Und der trennt auch.

2. Ich weiss nicht so recht die Aufregung um den Safty Cut.

3. Oder uebersehe ich da etwas.


3. Wie du siehst, ist das ganze eine Glaubensfrage; und zwar eine religiöse. Für Buddisten, die an die Wiedergeburt glauben und es eilig haben, langt der Hauptschalter, alle anderen sollten tunlichst einen FI verbauen
1.Wenn er überhaupt trennt, dann trennt er aber zu spät, und  ]-[ Ich erklär auch mal warum, obwohl ich nicht so weit ausholen wollte, aber aufgrund der allgemeinen Verunsicherung mach ich´s trotzdem:
Der thailändische Porzellanklotz hat üblicherweise 60 oder 100 A Schmelzsicherungen und entspricht eigentlich den Messersicherungen (NH-Sicherung) im verplombten Hausanschlusskasten in D. Zu A und Ch kann ich nichts sagen, wird aber wohl ähnlich sein. Das langt für ne mittelmäßige Hinrichtung :D So lange kein Fehler auftritt ist die Welt aber in Ordnung. Kommt es zu einem Kurzschluss, reicht der fließende Strom aus, die Leitungen ans Glühen zu bekommen und es besteht akute Brandgefahr. Seine Aufgabe ist es lediglich die Hauszuleitung zu schützen. Im Land der Freien endet die Verantwortung des EVU an diesem Punkt und es beginnt die künstlerische Freiheit der Funkenschuster.
Um die Leitungen im Haus zu schützen, werden Sicherungsautomaten von üblicherweise 10 oder 16A verbaut. Tritt ein Kurzschluss auf, löst der Automat aus, und die Leitung wird stromlos, vor einem tödlichen Stromschlag schützt es aber nicht. Ein Kurzschluss kann sein der Kontakt von Phase und Nullleiter, oder von Phase und Schutzleiter - sofern vorhanden.
Ein FI misst, ob das was im einen Draht rausgeht auch an dem anderen wieder zurückkommt (laienhaft ausgedrückt) - egal wie groß oder klein der Strom ist. Ist jetzt beispielsweise die Isolierung in einem Gerät schadhaft und man berührt das jetzt stromführende Gehäuse, oder man kommt mit stromführenden Kabel in Kontakt und der Strom fließt nicht mehr seinen vorgegeben Weg, sondern zum Teil über den Körper ab. Es löst dann der FI ab seinem voreingestellten Wert aus, da zufließender und zurückfließender Strom nicht mehr gleich sind, sondern ein Teilstrom über den Körper abfließt.
Zusammengefasst: Hauptschalter und Sicherungen dienen dem Leitungsschutz, der FI dem Personenschutz.
1Sieh zu, dass du wieder so ein Ding rein bekommst!!! Und es gibt keine Inkompatibilität zwischen Hauptschalter und FI; k.A. was der Funkenschuster da zusammen gedröselt hat.
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 20:43:08 von Kern »
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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #237 am: 31. Oktober 2014, 19:07:34 »

Und es gibt keine Inkompatibilität zwischen Hauptschalter und FI; k.A. was der Funkenschuster da zusammen gedröselt hat.

Wenn Hauptschalter und FI von verschiedenen Firmen sind, dann vertragen die sich nicht. Mal bei mir. Dann wuerde ich mir im nachhinein ueberlegen ob ich in einer Gegend wohne wo es oeffters den Hauptschalter hinausnimmt. Denn der mag das wohl nicht wenn er zu oft trennen muss und irgendwann kommt eben dann der Zeitpunkt wo er nicht mehr oben bleibt und dann hat man den Salat, vor allem wenn es nachts ist. Bei mir hatte er nach einem Jahr keine Lust mehr. Und jetzt soll ich knappe 2000 Bath fuer einen neuen Hauptschalter + FI zahlen nur weil es wohl keinen passenden Hauptschalter mehr gibt.
FI raus und Hauptschalter einer fremden Firma fuer 200 Bath. Und komischerweise trennt es auch so.

Nur wie ist es mit dem Haeusern und Wohnungen in Deutschland, da hat es meistens auch nur einen Hauptschalter und das hat jahrzehnte lang gereicht. Und der hat immer getrennt wenn es einen kurzen gegeben hat.

Frage: Der FI braucht eine Erdung? Nur wenn in meinem Stall die Kabel nicht geerdet sind, dann nuetzt ja der FI nichts? oder. Aber der Hauptschalter trennt trotzdem . Wie wenn das nicht reichen  wuerde.

Wenn ich wieder einen Safty Cut einbaue, dann werde ich denn ausserhalb vom Kasten montieren. Auf jedenfall keinen sollchen Kompaktkasten mehr. Wenn der Hauptschalter kaputt ist oder der Safty dann gibt es wieder keine Ersatzteile und man darf den ganzen Kasten neu kaufen.





« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 19:29:31 von Allgeier der 2. »
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Pedder

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #238 am: 31. Oktober 2014, 19:21:27 »

Danke an Achim das er dieses wichtige Thema hierhin verschoben hat  ;}
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karl

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Re: Der Thai und seine Kabel
« Antwort #239 am: 31. Oktober 2014, 19:29:26 »

ich habe in unserem Haus alles nach deutschen Richtlinien verdrahtet.
Geräte unterschiedlicher Hersteller juckt überhaupt nicht, passt elektrisch alles, höchstens die mechanische Aufnahme im Gehäuse ist anderst.
Ich habe 3 x ein 6 Meter Edelstahlrohr 32 mm im Erdreich versenkt, 1 x beim Elektrokasten, einmal beim Elektrozaungerät und einmal beim Container

In TH besteht die Vorschrift von 2.5 qmm, weil die meistens nur 1 Sicherung haben und alles in Reihe hintereinander durchgeschaltet haben.
Bei mir wurde die 1.5 qmm Verdrahtung anstandslos akzeptiert, da ich jedes Zimmer an einer eigenen Sicherung habe.

Außerdem habe ich deutsches Elektrokabel (mitgebracht im Container) verwendet mit selbstverlöschender PVC-Isolation.
Die Thai-Kabel Isolation brennt bei Überhitzung ziemlich schnell.

Hier nochmals mein Elektroverteiler

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