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Autor Thema: "Quo vadis" Thailand ?  (Gelesen 36610 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Waitong

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #360 am: 10. Dezember 2008, 07:05:31 »

Sehr deutliche Worte findet das HANDELSBLATT zur Situation in Thailand.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/thailand-der-winter-des-monarchen;2104756
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gruffert †

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #361 am: 10. Dezember 2008, 13:48:28 »

Waitong,

Schoen dass du wieder da bist, und dass dir augenscheinlich die Ereignisse der letzten Wochen etwas die Augen geoeffnet haben. Ich kann mich noch daran erinnern, dass du Chamlong anfangs mal gelobt und als echten Demokraten angesehen hast.

Wer ein bischen im Internet surft, oder gar auf das Thema Thailand abonniert ist, der wird festgestellt haben, das keine Zeitung des Auslands noch irgend ein Verstaendnis fuer die Ziele und Methoden der PAD hat. Die verschiedenen Kommentare lesen sich alle so, als haetten sie in "Schoenes Thailand" gestanden. Das muss ja wohl seinen Grund haben, oder ???

Das kann allerdings einige Hardliner hier nicht davon abhalten sich immer wieder vor diesen Verein zu stellen, oder handeln sie dabei nur als "advocatus diaboli" ?

Guenther

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Waitong

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #362 am: 10. Dezember 2008, 18:24:39 »

Gruffert,

deine freundlichen Worte freuen mich. Ja, eines meiner Augen war nicht ganz geöffnet (das RECHTE), ein Freund aus Bangkok, der seit über 30 Jahren hier lebt und arbeitet, hat mir einiges über den MOB (aus erster Hand ) berichtet. Es ist eine sehr ernste Angelegenheit, die mir  Kopfschmerzen bereitet.

Einen Gedanken will ich in diesen "FRED" einbringen, vieleicht auch ein neues Thema daraus machen:

Die Rolle des buddhistischen Klerus bei der friedlichen Konfliktbewältigung.

Da hört und liest man wenig !



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kernel

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #363 am: 27. Dezember 2013, 21:40:23 »

Schön, wenn man dieses Thema seit 2008 mal wieder in Angriff nehmen kann. Was hat sich denn seither verändert? Und wieviele mussten bis heute ihr Leben lassen? War das nötig?

In diesem Sinne:

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Bruno99

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #364 am: 27. Dezember 2013, 21:52:49 »

Und wieviele mussten bis heute ihr Leben lassen? War das nötig?

spielst du auf die politischen Probleme, die Anschlaege im Sueden oder die tausenden von Strassenopfern jedes Jahr an  ???
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

kernel

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #365 am: 27. Dezember 2013, 22:14:48 »

Und wieviele mussten bis heute ihr Leben lassen? War das nötig?

spielst du auf die politischen Probleme, die Anschlaege im Sueden oder die tausenden von Strassenopfern jedes Jahr an  ???

Jedes Opfer von Gewalt ist eines zuviel.

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Blick nach Ost- und Südostasien. So argumentiert Aurel Croissant (2003) in einer vergleichenden Studie über Staat, Staatlichkeit und demokratische Transformation in Südkorea, Thailand und den Philippinen, dass abgeschlossenes Statebuilding eine Funktionsvoraussetzung der Demokratie darstellt. Rechtsstaatliche und demokratische Inklusion der Bürger lassen sich dabei am besten durchsetzen, wenn das Kräfteverhältnis von Staat und Gesellschaft in eine gewisse Balance gebracht wird, mithin ein Mittelweg zwischen schwachem und starkem Staat gefunden wird. Während nämlich ersterer nicht in der Lage ist, politische Entscheidungen gegenüber gesellschaftlichen Interessengruppen wirksam durchzusetzen, neigt letzterer dazu, verbriefte Rechte einzuschränken und die Bürger letztlich nicht in die Staatsbildung einzubeziehen.
Quelle: http://inef.uni-due.de/page/documents/t_debiel_reinhardt_04-3.pdf  (ich habe da jetzt auch nicht alles gelesen, vielleicht in einer freien Minute, aber state building scheint wohl wichtig zu sein in einem Reformprozess, den alle so dringend wünschen)
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arthurschmidt2000

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #366 am: 28. Dezember 2013, 07:33:27 »

Zitat
Rechtsstaatliche und demokratische Inklusion der Bürger lassen sich dabei am besten durchsetzen, wenn das Kräfteverhältnis von Staat und Gesellschaft in eine gewisse Balance gebracht wird, mithin ein Mittelweg zwischen schwachem und starkem Staat gefunden wird.

Klingt gut und ist frei von jedem konkreten Inhalt. Richtig brauchbar für die Praxis!
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

namtok

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Re: "Quo vadis" Thailand ?
« Antwort #367 am: 28. Dezember 2013, 09:39:11 »

Die Themenüberschrift ist zwar aktueller denn je, aber es existieren genügend  Themen neueren Datums, in denen sich hierüber weiter diskutieren lässt.


Ich halte daher es für wenig sinnvoll, diese "historische" Thema wieder künstlich aufzuwärmen
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██████
 

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