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Autor Thema: Jacks Geschichten und Anekdoten  (Gelesen 2817 mal)

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Profuuu

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Re: Jacks Geschichten und Anekdoten
« Antwort #15 am: 29. August 2009, 11:56:44 »

he he, ich liebe solche Anekdoten.  :D Echt cool  8)
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Jack

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Re: Jacks Geschichten und Anekdoten
« Antwort #16 am: 04. September 2009, 11:43:42 »

freut mich dass sie jemandem gefallen  :)
Es sind nun gesamthaft beinahe 30 Geschichten, jedoch habe ich mein Wunschziel, monatlich etwas zu erzählen, nicht erreicht, ganz im Gegenteil  :'(
Seit über einem Jahr herrscht Flaute und nur selten ist etwas zu lesen.
Ideen und angefangene Geschichten hätte ich noch einige, leider fehlen mir die nötigen Pointen  ;D
Bin vielleicht auch zu träge geworden, wer weiss  :D
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markusz

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Re: Jacks Geschichten und Anekdoten
« Antwort #17 am: 04. September 2009, 15:28:13 »

Ich habe krampfhaft überlegt, welches Gerät am Ende zur Pointe DEN gleichen Effekte erziehlen könnte, aber auf die Zahnbürste bin ich nicht gekommen.  :D :D

Keine Sorge Jack, Schreiben sollte kein Zwang sein und ich erachte es nicht als Schande, sich gelegentlich eine Auszeit zu gönnen. Schreiben fällt ja schliesschlich unter die Kategorie Musse, nicht Spitzensport!  ;D

Markus
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thai.fun

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Re: Jacks Geschichten und Anekdoten
« Antwort #18 am: 04. September 2009, 15:46:15 »

Ideen und angefangene Geschichten hätte ich noch einige, leider fehlen mir die nötigen Pointen  ;D
Bin vielleicht auch zu träge geworden, wer weiss  :D
Hei Jack, wieder einmal ne "Geile" Geschichte. Für weitere Pointen und einen trägen Schluck sorgen wir dann im Dez. Gell. und Gruss Max
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Jack

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Wo sind sie
« Antwort #19 am: 06. Februar 2010, 20:41:16 »

Vielsprachiges Stimmengewirr ist zu vernehmen.
Leute hasten von einer Stelle zur anderen.
Ein paar sitzen auf Stühlen oder versuchen so gut es geht in den unbequemen Sitzgelegenheiten etwas Schlaf zu finden.
Uniformierte, die sich sehr wichtig vorkommen müssen, halten die Maschinenpistolen lässig in ihren Händen während sie patrouillieren.
Aus dem Lautsprecher ertönen Informationen die zum Teil sogar verstanden werden können.
Auf den Monitoren werden wechselweise Daten angezeigt.
So ein Flughafen mit seiner Emsigkeit ist für mich immer wieder faszinierend
Vor dem Abflug überkommt mich immer wieder eine gewisse Nervosität.
Habe ich auch wirklich alles eingepackt, nichts vergessen, finde ich den richtigen Durchgang und das auf den Monitoren angezeigte Gate, reicht die Zeit noch für einen Kaffee?
Ungewollt schleichen sich Zweifel und Ängste ein, ob alles gut ablaufen wird.

Vor mir befindet sich eine Familie, dessen Männer, aus welchen Gründen auch immer, Tücher um den Kopf gewickelt haben und in lange Gewänder gehüllt sind.
Den Worten nach zu urteilen sind sie nicht aus diesem Land.
Hört sich an wie irgend etwas zwischen "nicht von hier und noch weiter entfernt".
Ein paar Gören versuchen lauthals den Erwachsenen etwas zu sagen.
Irgendwie wirken die Quengeleien dieser Quälgeister trotz den lauten Umgebungsgeräuschen sehr störend, wenigstens aus meiner Sicht.

Zu meiner Freude sind meine Kinder zwischenzeitlich erwachsen.
Genug mit Papa hier, Papa da, Papa könnten wir, Papa kaufst du uns, Papa noch und noch.
Heute heisst es höchstens noch "Daddy alles Gute, bleib gesund, achte auf dein Gewicht, treib regelmässig etwas Sport oder mach wenigstens täglich etwas Gymnastik, rauch nicht so viel, hast du was zum Lesen eingepackt, genug Geld eingesteckt, Ticket und Passport dabei, wirst du nach der Ankunft abgeholt, wann besuchst du uns mal wieder, wenn du was brauchst oder Probleme hast ruf einfach an" und so weiter.
Ach ich liebe meine Kinder, wovon der Ausdruck Kinder in deren Alter schon etwas unpässlich klingen mag.
Wenn die Zeit es ihnen erlaubt begleiten sie mich zum Flughafen, so auch heute.
Auch sie lieben das Gefühl der Ferne, der Vielvölkerschaft, der Exotik.

Beim langweiligen Warten vor dem Eincheckschalter verirrt sich von irgendwoher eine Polle und nistet sich in meine Nasenschleimhaut.
Die Folge davon ist weder zu überhören noch zu übersehen.
Mehrmaliges heftiges Niesen schüttelt meinen Körper arg durch
Durch die dabei stossweise austretende Flüssigkeit in Tröpfchenform wird die Polle auf eine weitere Reise geschickt, bleibt aber vermutlich in unmittelbarer Nähe irgendwo kleben.
Beinahe wäre ich gestürzt so schlimm sind die Reaktionen auf etwas so unscheinbares.
Gerade noch schaffe ich es mich am Gepäckwagen fest zu halten.
Nur jetzt nicht auch noch den Boden unbeabsichtigt küssen müssen, bin doch nicht der Papst.
Tränen in den Augen verschleiern mir den Blick.
Meine anwesenden Kinder haben auch oft Probleme mit Pollen.
Es scheint eine familienübergreifende Allergie zu sein.
Als ich endlich wieder einigermassen sehen konnte bemerke ich es sofort.
Ich habe sie aus den Augen verloren.
Oh Gott, warum muss das gerade jetzt passieren.
Trotz angestrengtem Umherschauen kann ich sie nicht entdecken.
Ein innerlicher Aufschrei lässt mich erzittern.
Wo sind sie.
Gerade jetzt beim Einchecken könnte ich sie so gut gebrauchen.
Die schweren Koffer müssen ja auch noch beschriftet und auf die Wage gehievt werden.
Das Leben kann manchmal grausam so sein.

Mein umherirrender Blick versucht sie zu finden.
Zwecklos.
Sie sind weg, nicht zu sehen.
Meine Nervosität hat erheblich zugenommen.
Vermutlich ist der Adrenalinspiegel kurzzeitig auch höher als sonst.
Jetzt nur nicht ängstlich oder verschreckt wirken, sonst glauben die Leute noch ich hätte Angst vor dem fliegen.
Die Dame am Schalter bemerkt meine leichte Verstörtheit und fragt ob ich Hilfe benötige.
Dankend lehne ich ab.
Ich habe gelernt mich den Situationen anzupassen.
Es muss schnell gehen, die Leute hinter mir werden noch ungeduldiger als sie schon sind.
Zu viel Zeit ist bereits nutzlos verstrichen.
Zu allem Überfluss spricht eine hinter mir stehende Frau auch noch folgende Worte: "alte Leute sollte man nicht allein im Flughafen lassen", was ihr wohlwollendes Gemurmel entgegenbringt.
Das war so wie Wasser in brennendes Öl leeren.
Leicht verärgert drehe ich mich um und betrachte sie kurz.
Was ich da zu sehen bekomme lässt mich beinahe schaudern.
Eine nicht gerade schlanke aber dafür um so hässlichere Frau ist die Urheberin der für mich aggressiv wirkenden Worte.
Ihre fettigen Haaren umranden ein Gesicht das mit mindestens einem halben Kilo Schminke getrimmt wurde, was aber vergebliche Liebesmüh war.
Ihr abwertender Blick veranlasst mich ihr zu erwidern dass die Leute vermutlich eine noch grössere Geduld aufwenden müssen, bis sie sich im Flugzeug durch den schmalen Durchgang zwischen den Sitzreihen zu ihren drei Plätzen durchgezwängt hat.
Ihr aufkommendes Gekeife ignorierend drehe ich mich wieder um, damit ich mich erneut meinem Problem widmen kann.
Wenn ich noch etwas erwidert hätte könnte man vermutlich den Abdruck ihrer imposanten Handtasche noch einige Zeit in meinem Gesicht erkennen.
Nochmals den Blick schweifen lassen, in der Hoffnung doch noch fündig zu werden.
Nichts Rien Niente Nothing Nada.
Nun war guter Rat teuer.
Nochmals die Hirnzellen aktiviert und überlegt was denn nun zu tun ist.
Und da, wusste ich es doch, die Lösung liegt so nah.
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Ich habe noch eine Brille eingepackt, damit ich auch ohne die aus den Augen verlorenen Kontaktlinsen klar sehen kann.

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Kern

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Re: Jacks Geschichten und Anekdoten
« Antwort #20 am: 11. Februar 2010, 11:13:38 »

Hallo Jack

Schoene Geschichte   ;)   ;)


Nun weiss ich wieder, warum ich keine Kontakterbsenlinsen mag.

Verliert man sie, geht man ganz vorsichtig auf die Knie (um sie nicht akustisch zu orten),

und dann beginnt die muehselige Erbsenzaehlerei Linsensucherei.


Gruss  Achim

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