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Autor Thema: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen  (Gelesen 85374 mal)

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Burianer

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #15 am: 19. Juni 2010, 15:31:46 »

 {[ fast jeder praktizierende Arzt..  --C
oder warum  fahren die nur gute hochwertige Autos, 1,4 mio Bath,  {; unter eine Fortuner kommt doch keiner mehr her  :]
das zahlen die aus der familien Kasse, :]
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #16 am: 19. Juni 2010, 15:55:04 »

Der Liebe Dr.Weng hat 1,4 Millionen Baht fuer seinen Auftritt erhalten. Fuer 2 Monate Reden schwingen nicht schlecht. Ob er auch soviel als Arzt verdient? Ich glaube kaum. Wenn man die Ueberweisungen anderer anschaut war er aber recht bescheiden.  :-) Das ganze Gerede von dem freiwilligen,  unentgeldlichen Einsatz war also auch eine Luegen.  :-) Aber was solls. Wer macht schon was freiwillig in Thailand.   ;]
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namtok

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #17 am: 19. Juni 2010, 16:20:08 »

wo steht was von 1,4 Millionen erhalten  ??? Dann müssten ja Thakkis Verwandte weiter oben in der Spalte "Total revolving Money" auch ihre Milliardensummen kürzlich erhalten haben  --C    :o

Für einen Thaiarzt ( mal abgesehen von Berufsanfängern im staatlichen Krankenhaus) ist das nun wirklich keine Summe. Ausserdem hab ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass Dr. Weng seine eigene Klinik betreibt, da ist ein Milliönchen doch gar nix  {+

Seine Motivation kommt wohl daher, dass er als junger Medizinstudent in den 70 ern in den Dschungel flüchten musste. Dort hat er dann bei den kommunistischen Guerillas den sicher dringend benötigten Medizinerposten übernommen. Nach dem Ende der kommunisten in Thailand und einer Amnestie für die geflüchteten Studenten konnte er zurückkehren und wurde ganz normal in seinem Beruf tätig. An den Demos im Mai 1992 war er aber auch beteiligt.

Auf seine alten Tage ein paar Baht mit bezahlten Reden nebenbei zu verdienen hat er bestimmt nicht nötig. Und von Onkel Thakki schon gleich gar nicht, weil er den nämlich überhaupt nicht mag und deshalb anfänglich bei den Gelben als Redner zu finden war ( dort hatte ihm auch niemand vorgeworfen, für Geld aufs Rednerpult zu steigen :o ) , als ihm der gelbe Haufen zu durchgeknallt wurde, wechselte er zu den Roten ...
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #18 am: 19. Juni 2010, 19:23:01 »

Auf seine alten Tage ein paar Baht mit bezahlten Reden nebenbei zu verdienen hat er bestimmt nicht nötig. 

Ob es noetig hatte oder nicht keine Ahnung. Ohne Bezahlung hat er es jedenfalls nicht gemacht wie die Roten ja immer so gerne behauptet haben.   :D

uwe49

Da die Roten ja staendig behauptet haben das Thaksin mit der ganzen Sache nicht zu tun hat und die Demo wird aus Spenden finanziert und die Leute kommen ohne Bezahlung. Was kann man gegen Luegen machen? Ganz einfach den Leuten die Wahrheit zeigen. Woher das Geld komt wird sich ja bald aufklaehren wenn die Leute es erklaeren muessen. Bei Geldbewegungen kann man uebrigends nachvollziehen woher das Geld gekommen ist. Daher wird man schon wissen wer der Absender war. Ungewoehnlich hohen Geldbewegungen muss man uebrigends in Deutschland auch beim Finazamt nachweisen. Die haben sogar das Recht die Konten einzuschauen und Banken muessen Meldung machen wenn ungewoehnlliche hohe Summen auf dem Konto erscheinen oder abgehoben werden. Dagegen ist das Bankgeheimnis in Thailand ja noch geradezu schweizerisch.

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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #19 am: 19. Juni 2010, 22:34:56 »

Es ist sehr wohl interessant zu wissen wer das alles finaziert hat. Wurde das ganze von Volk finanziert koennte man in der Tat von einer Revoluton reden. War aber nicht der Fall. Der Sponsor war Thaksin. Vom Politiker, Armee, Polizei, UDD-Fuehrer, Redner bis zur Wache wurden alle entlohnt fuer ihren Einsatz und geschmiert. Wie koennte man auch etwas anders erwarten von Thaksin. Da er es doch gewohnt ist alles zu kaufen von Abgeordneten bis zum Politiker. Die Mehrheit der Thais haben erkannt das es nicht um ihre Interessen geht und haben sich da rausgehalten.  Du hast Recht es ging nur um den Platz am Futterrtrog den die Roten fuer sich beanspruchen.
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Kubo

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #20 am: 20. Juni 2010, 00:13:42 »

Es ist sehr wohl interessant zu wissen wer das alles finaziert hat. Wurde das ganze von Volk finanziert koennte man in der Tat von einer Revolution reden. War aber nicht der Fall. Der Sponsor war Thaksin.

Fred, wie soll ein so armes Volk,  wie es im Norden und Nordosten anzutreffen ist, denn eine erfolgversprechende Revolution zustande bringen, wenn es nicht ganz großzügig von finanzkräftigen Sponsoren dabei unterstützt wird ..? ?

Und Sponsoren, die nach dem "Mutter Theresa-Prinzip" ihr Geld an Bedürftige verteilen, gibt es im wahren Leben nirgendwo.

Außer Thaksin haben die Roten noch viele weitere Förderer, ..und dazu zählen auch große Unternehmen, die zufällig das gleiche Ziel verfolgen, von dessen Erreichen  sich auch die armen Reisbauern und Arbeitslosen im Norden eine Verbesserung ihrer persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse erhoffen, nämlich vom Sturz des derzeitig an der Macht befindlichen Regimes.

Zitat
Die Mehrheit der Thais haben erkannt das es nicht um ihre Interessen geht und haben sich da rausgehalten.

Demonstrationen sind immer nur die aus  der Oberfläche herausragenden „Spitzen von Eisbergen“  und was als Demo nicht nur in BKK, sondern auch in anderen Gegenden gelaufen ist, war eine extrem deutlich  ans Licht gekommene Riesen-Spitze.  Ob dahinter eine Volksmehrheit steckt, könnte Abhisit bei Stellung einer Vertrauensfrage mittels sofortiger Neuwahlen schnellstens  erfahren.  Will er aber aus naheliegenden Günden nicht..und bevorzugt Dauer-Ausnahmezustände..  ;D.
 
Das Regime weiß nämlich ganz genau, welcher rote Vulkan unter der jetzt wieder durch den Militäreinsatz mit Blut der „Terroristen“ geglätteten Oberfläche noch „brodelt“ . Daher auch die  jetzt zu beobachtenden Extrem-Anstrengungen  des Abhisit-Regimes ,   einen möglichst dichten Deckel  darüber zu stülpen.

Komisch, das erinnert mich irgend wie an BP.. :-)
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #21 am: 20. Juni 2010, 00:52:41 »

@ Kubo

Das ist ganz einfach. Unzufriedenheit kann nicht durch bezahlte TV Sender und bezahlte Agitatoren, bezahlte Politiker, geschmierte Armee, geschmierte Polizei, bezahlte UDD Fuehrer die den Leuten erzaehlen wie schlecht die Welt ist und eine grose Inzenierung  in BKK erzeugt werden. Die Thais muessen das schon selber erkennen wenn sie etwas veraendern wollen. Wenn die Thais aus eigenen Stuecken auf die Stasse gehen weil sie unzufrieden sind (das koste kein Geld ) und dem System die Gefolgschaft verweigern dann wird sich was aendern. Wenn 5000 Thais von ueber 60 Millionen Thais in BKk die Sau rauslassen und Gebaeude niederbrennen und sich dafuer auch noch bezahlen lassen reicht das wohl nicht aus um irgend etwas zu veraendern. Das ist eher ein bezahltes, inzeniertes Theater eines einzelnen Herren dessen Name mit dem Anfangsbuchstaben T anfaengt.  :D Die Spitze des Eisbergs hat sich wohl als Eiswuerfel herausgestellt der schnell geschmolzen ist nachdem der Geldhahn und die Agitation abgedreht wurde.

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supawan

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #22 am: 20. Juni 2010, 01:13:15 »

Heinrich Heine, 1822 (1799-1856)
1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein (CHAO PRAYA)
Der Gipfel des Berges funkelt,
Im Abendsonnenschein.

2. Die schönste Jungfrau (KÖNIGIN) sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold'nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt'ge Melodei.(GEWEHRFEUER)

3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Loreley(KÖNIGIN)  getan.



Liest sich doch besser wie das dauernde WIEDERHOLEN dieser gelblastigen Suelze, oder?
« Letzte Änderung: 20. Juni 2010, 01:26:32 von supawan »
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aber hallooooo,wir können auch anders

tom_bkk

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #23 am: 20. Juni 2010, 11:42:27 »

@fred

Eigentlich kann ich den Post auch bleiben lassen, denn Fakten interessieren dich eh kaum.

Trotzdem hier fuer dich: Klicke hier http://web.nso.go.th/en/survey/lfs/lfs2010_tab.htm auf

Table 7 Average wage of Employed Persons by Industry for Whole Kingdom : 2001 - 2010

Und du wirst feststellen, dass es bei aermsten Teil der Bevoelkerung ( Agriculture = Bauern ) seit Abhisit eher schlechter, vorher aber trendmaessig nach oben ging ...

Darfst weiterschwurbeln  :D
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #24 am: 20. Juni 2010, 15:55:50 »

tom_bkk

In deiner Tabelle erscheint fuer 2010 nur das erste Quatal. Das ist laut Tabelle  in alle Jahren niedriger als die andernen Quartalen. Die saisonbedingten  Schwankungen  in der Landwirtscshaft resultierten aus der Erntezeit und der Trockenperiode.  Aus deinen Tabellen kann man entnehmen, das die Einkommen bei Leuten die nicht in der Landwirtschaft arbeiten  staerker gestiegen sind. Die Lohnsteigerung ist die ganze Zeitspanne Prortional nach oben und man kann keinen unterschied zu Thaksins Zeit und danach feststellen. In der Landwirtschaft sieht es schon etwas anders aus. Die Einkommenssteigerung unter Thaksin und danach ist bei weitem nicht so steil verlaueft aber auch Prortional. Die leichten Einkommensschwankungen waehrend und nach Thaksin kommen vermutlich von den jeweiligen Ernteerfolgen in den jeweiligen Jahren. Die Tabelle zeigt das sich fuer die Bauern in Sachen Einkommen nichts gravierendes in den letzten 10 Jahren geaendert hat. Wenn man die Inflation der letzten 10 Jahre dazu rechenet  haben sie sich sogar verschlechtert. Die Tabelle bestaetigt sogar, das sich fuer die Bauern unter Thaksin in Sachen Einkommen nicht so viel geaendert hat wie immer gerne behauptet. Ganz anders sieht es in anderen Sektoren aus. Aber auch dort ist kein Unterschied in den 10 jahren festzustellen. Die Tabelle sagt nichts ueber die Gewinne der Reichen aus.

Wer Exel beherrscht kann es sich ja mal ein Diagramm anlegen und die Zahlen vergleichen. Vereinfacht die Sache.

           
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Kubo

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #25 am: 20. Juni 2010, 22:06:12 »

Entscheid von Schiedsrichter Kubo !  :]

Freistoß für Supawan.. ;}

Fred beging ein Foulspiel, indem er folgendes zurechtschwurbelte. >:

supawan

Die Armen sind unter Thaksin nicht reicher geworden aber die Reichen UND die roten Politiker bedeutend reicher. Das sind FAKTEN.  ;)

Ohne Freds typische Begünstigung der Gelben hätte die Aussage wie folgt lauten müssen:

Die Armen konnten selbstverständlich auch unter Thaksin nicht im Schnellverfahren zu Reichen gemacht werden, doch ihnen wurde offensichtlich erheblich mehr Zuwendung zuteil, als in ..zig Jahren von sonstigen Machthabern zuvor.

Daß die Reichen immer reicher werden,  ist nichts Neues und auch nicht auf Thailand beschränkt gültig,  doch Fred klopft diesen Spruch speziell unter Hinweis auf die angeblich „bedeutend“ reicher gewordenen roten Politiker.

Außerdem versucht er rote Politiker im Isaan in möglichst schlechtem Licht erscheinen zu lassen, indem er ganz scheinheilig fragt:

Zitat
„..was haben die roten Politiker  in ihren Gemeinden fuer die Leute zum positiven veraendert? Wenn ich uebers Land fahre kann ich nicht viel endecken...“ ???

Dabei übersieht er schon sofort, daß es viele Straßen, die er beim Überlandfahren jetzt nutzen kann,  ohne Thaksin, seine Isaan-Förderprogramme und die roten Isaan-Politiker bis heute nicht geben würde.  

Außerdem übersieht Fred vorsätzlich , daß es sich bei den von ihm als schlechtes Beispiel präsentierten roten Politikern im Isaan nur um Kommunalpolitiker handelt, die alles, was sie in den Gemeinden des Isaans verbessern wollen, nun erst einmal den Gelben aus BKK aus den leider nicht an den Isaan adressierten Geldsäcken holen müssen.  

Die Bewohner des Isaans scheinen jedoch sehr zufrieden mit den für sie erbrachten und angeblich „populistischen“ Leistungen der von ihnen einst gewählten Thaksin-Regierung gewesen zu sein, denn sonst hätten sie andere Förderer und Wohltäter gewählt ...

..und die brauchten sich dann auch nicht so umständlich wie das Abhisit-Regime in Folge eines Militärputsches an die Macht zu mogeln. Ebenfalls würde es ich erübrigen, diese Macht durch blutige Niederschlagung von Demonstrationen, die angeblich nur eine ..trotz Vermögensbeschlagnahme..  immer noch reiche Einzelperson aus Montenegro bezahlt haben soll --C, mit Militärhilfe gegen das eigene Volk zu verteidigen.  

Supawans Antwort an Fred ist daher schon ein Abschlag in die richtige Richtung:  

Zitat
Kannst mir erzählen was Du willst, fuer mich steht fest das ,die sogenannte Fuehrungselite in Bangkok ist ein einziger Haufen von Versagern und solange die nicht beseitigt werden, mit oder ohne Waffengewalt ist in Thailand Dunkelheit angesagt.

Dazu wäre wohl nur noch Freds lustige Empfehlung zu berücksichtigen:

Zitat
Die Thais muessen das schon selber erkennen wenn sie etwas veraendern wollen. Wenn die Thais aus eigenen Stuecken auf die Stasse gehen weil sie unzufrieden sind (das koste kein Geld ) und dem System die Gefolgschaft verweigern dann wird sich was aendern.

Fred müsste uns aber gelegentlich noch erzählen, wie er auf seine bemerkenswerte Idee gekommen ist,.. bzw. in welcher Bananenrepublik z.B. im Laufe der Geschichte derartige „Revolutionen“ ohne Kapitaleinsatz, ohne Revolutionsführer , Organisatoren und Sponsoren erfolgreich verlaufen sind.   ;D
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #26 am: 20. Juni 2010, 22:57:37 »

Kubo

Ich muss mich da korrigieren. Das die Armen in Thailand reicher geworden sind, stimmt so nicht. Sie sind hoechstens Reicher an Erfahrungen geworden. Die Schere zwischen Arm und Reich ist in Thailand auch unter Thaksin noch weiter auseinander gegangen. Das konnte man ja besonders gut an Thaksin selbst beobachten.  :D Die roten Provinzpolitiker im Isan muss ich nicht im schlechten Licht erscheinen lassen. Unter das Licht stellen sie sich selbst. Wer soll es ihen uebel nehmen wenn sie ihrem Vorbild Thaksin nacheifern.  9 Jahre am regieren in der Provinz und was ist geschehen? Du willst doch nicht etwa nur auf die Strassen verweisen. Das Strassenbauprogramm wird uebrigends in BKK entschieden daher haben die lokalen Politiker damit auch nichts zu tun. Das Geld kommt aus dem Steuertopf in dem die Roten ja auch gen mal reingegriffen haben. Es ist ja nicht das nie Geld in die Provinz geflossen ist. Das die Roten Politiker in den Provinzen in allerlei Geschaefte verwickelt sind ist nichts neues und weiss jedes Kind in Thailand. Der ploetzliche Reichtum kommt nicht von ungefaehr oder ihren Gehaeltern die sie als Politiker beziehen. Im Isan und Norden gibt es auch genug Geldsaecke das ist nicht nur den Reichen in BKK vorenthalten auch wenn man sie nicht gleich auf dem ersten Blick sieht. Den Heiligenschein, den du den roten Provinzpolitikern aufsetzen willst nimmt dir vielleicht ein unwissender Auslaender ab. Die Thais koenne darueber nur schmunzeln.

Ich kenne keine erfolgreiche Revolution in der die Leute erst mit finanziellem Anreiz und grosser Agitation ihren Hintern bewegt haben. Aber vielleicht kennst du ja eine Revolution in der Geschichte bei der die Fuehrer fuerstliche Entlohnt wurden fuer ihre heissen Reden und die Leute erst mit Handgeld auf die Strasse gegangen sind wobei die Leute die umhergeballert haben ja noch eine Extrapaemie erhalten haben. Man koennte das auch Risikoentschaedigung nennen.  :D
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tom_bkk

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #27 am: 20. Juni 2010, 23:03:51 »

@fred

Zitat
Ich kenne keine erfolgreiche Revolution in der die Leute erst mit finanziellem Anreiz und grosser Agitation ihren Hintern bewegt haben. Aber vielleicht kennst du ja eine Revolution in der Geschichte bei der die Fuehrer fuerstliche Entlohnt wurden fuer ihre heissen Reden und die Leute erst mit Handgeld auf die Strasse gegangen sind wobei die Leute die umhergeballert haben ja noch eine Extrapaemie erhalten haben. Man koennte das auch Risikoentschaedigung nennen

Ich schon - Parlamentsputsch Thailand 2008  {-- ... oder Gelbhemdenputsch allgemein  :D
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namtok

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #28 am: 20. Juni 2010, 23:07:00 »

Der Bangkok Pundit hat die Konten-Liste genauer unter die Lupe genommen, er klärt sowohl die Sache mit Dr. Weng ( Geld aus Grundstücksverkauf) und stellt auch ein paar andere Dinge klar. So etwa der Generalleutnant, der 400 000 Baht in neun Monaten abgehoben haben soll ( das sind keine 45 000 Baht pro Monat und entspricht noch nicht mal seinem offiziellen Gehalt  --C )

http://uk.asiancorrespondent.com/bangkok-pundit-blog/are-these-the-red-shirt-funders
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fred

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Re: Die Thai-Politik nach den UDD-Demonstrationen
« Antwort #29 am: 20. Juni 2010, 23:12:58 »

tom_bkk

Ich wollte noch schreiben aber bitte nicht die Aktionen der PAD. Haette ich blos gemacht.  :D
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