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Umfrage

wie soll die Justiz mit jugendlichen Gewalttäter umgehen

gleich abschieben
- 4 (20%)
Strafe absitzen und dann abschieben
- 9 (45%)
Strafe absitzen und versuchen zu resozialisieren
- 2 (10%)
Boothcamps einführen
- 2 (10%)
die ganze Familie ausweisen
- 3 (15%)
in Hessen gibt es ein program wo ein Boxtrainer sich die Straffälligen resozialiesiert
- 0 (0%)

Stimmen insgesamt: 19


Autor Thema: jugendliche Gewalttäter  (Gelesen 2910 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

rora

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #15 am: 26. Oktober 2008, 02:25:06 »

@Grüner,

a) .....dafür ist es zu spät.  Kein Handel=kein Öl. Umgekehrt: Kein Handel=kein Mercedes verkaufen, keine Technologien...etc.

b) .....dafür ist es zu spät. Die Reichen und Mächtigen fangen wohl kaum an, sich mit ihrem eigenen Land (ihren selbst entwickelten/ produzierten Gütern :D) zu begnügen.
Wie das Leben nach dem Koran in Enthaltsamkeit etc, aussieht, lässt sich auch selbst in KT gut auf der Sukhumvit Soi 5 (oder 3? Hab`s vergessen .....jaja der Alkohol... :-*) erleben.......

c) ......dafür ist es zu spät. Sie haben schon (wie die "westlichen" Medien) das Pay-TV System erkannt. Massen-Steinigungen in Stadien nur noch gegen Bezahlung........ >:

.........
.........

k) ........ dafür ist es zu spät. Zu viele Leichen, schlimmer noch, zu viele Kosten; die der "Westen" investiert hat.

........
........

n) ........dafür ist es zu spät. Wohin mit den eiligst produzierten Bömbchen? Ist ja auch mal Interessant, die Wirkung zu sehen...... ist halt menschlich.
 Gibt ja auch genug (heimische) Idioten, die auf der Autobahn von 200 auf 80 abbremsen, um ein "vollkommenes, detailgetreues"  Panoramafoto in ihre After-Holiday-Diashow einzufügen.......


Der Mensch ist nichts weiter als ein Tier.
Nee, das klappt nicht mit dem "nicht hereinlassen" oder "herausslassen", je nach Bedarf........

..... wie schon gesagt, dafür ist es zu spät.

PS: .......übrigens schon seit Adam in die Schlange biss......, oder war es umgekehrt?
Ich erinnere mich so langsam an diverse Photos eines Members.......!?!? .....Hmmmmm.....

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michaleo

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #16 am: 26. Oktober 2008, 03:20:39 »

Ich denke, es darf keine Subkultur in einem europäischen Staat geben, von Menschen mit Migrationshintergrund. Keine Parallelwelt von Muslims.
Das ist aber nur möglich, wenn wir den Migranten mit einem klaren patriotischen Selbstbewusstsein gegenüberstehen, eine innere Akzeptanz unseres Staates und unserer Gesetzte vorleben, das erstrebenswert für die Ausländer wird, damit sie auch so werden wollen, wie wir sind.
Das geht natürlich nur, wenn wir in einem Staat leben, zu dem wir auch stehen können. Wie sollen junge Migranten uns als Vorbild nehmen können, wenn wir selber unser Staat und unsere Gesetze nicht ernst nehmen? Da werden auch diese Jungen grenzenlos, denn niemand stellt ihnen ernsthaft Grenzen.  :-[
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Herzlichen Gruss aus Bern und Ban Muang!

Profuuu

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #17 am: 26. Oktober 2008, 03:30:33 »

Nach bester Thailogik müsste man jetzt eigentlich die Busse aus dem Verkehr ziehen.

Ähnlich wie damals in Bangkok, als ein paar Bomben zu Silvester in öffentlichen Papierkörben hochgingen und jemand aus der demokratischen Elite die Idee hatte, diese zu entfernen um zukünftiges Unheil zu verhindern. 
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mfG
Professor Triple U

Tom

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #18 am: 26. Oktober 2008, 03:37:11 »

Zitat
Mein provokanter Vorschlag geht dahin, wenn ihr eure Kinder nicht erzieht so habt Ihr auch eine "teilschuld".

Nun, meine Eltern haben mich im Nachhinein gesehen sehr gut erzogen, ich habe die Schule gut abgeschlossen, einen Beruf erlernt und mich beruflich weiterentwickelt, hatte keinen Gefängnisaufenthalt, bin nie negativ aufgefallen und habe eigentlich bisher ein glückliches Leben gelebt. Dennoch habe ich gekifft, ich habe 2-3 Mal in einem Laden geklaut und war auch schon mal an Sachbeschädigung beteiligt... Und jetzt? Haben meine Eltern eine Teilschuld, dass ich mich ungesetzlich verhielt? Hätten sie sogar dafür bestraft werden sollen? Sie hatten ja keine Ahnung davon - und haben dennoch absolut nichts falsch gemacht bei meiner Erziehung.

Wenn jugendliche Täter verhaftet werden, dann lautet deren Grundangabe für die kriminelle Tat sehr oft, dass es keine gibt... dass dies hauptsächlich aus Langeweile geschehen ist. Man habe sich gar nichts dabei überlegt. Für uns schwer nachvollziehbar, zu Recht, denn viele von uns haben ganz andere Jugendjahre erlebt wie dies heute der Fall ist. Stichwort Technik: die Jugendlichen können sich heute innert Minuten per SMS informieren und treffen. Wie war dies bei uns? Wir hätten ein paar Tage vorher abmachen müssen, dass wir uns am Tag X am Ort Y treffen um auf die Gasse zu gehen. Stichwort Filme: was haben wir für Filme gesehen... Komödien, Roadmovies, das actionreichste war vielleicht der erste Teil von Clint Eastwood in Dirty Harry... Und heute wird in den Blockbustern gemeuchelt, gemetzelt, getötet... die Jungen leben in einer ganz anderen Welt als wir dies taten. Stichwort Games: Wer kann sich noch daran erinnern, wie wir damals im Spielsalon vielleicht mal an einem geilen Spiel ein paar Raumschiffe abgeknallt haben? Mehr gab es damals nicht... und heute? Es wird geschossen, geknallt, getötet.... Wer hat noch nicht? Wer erwischt am meisten? Eine ganz andere Welt als damals bei mir, anfangs der 80er-Jahren... Stichwort Lehrstelle: Ich konnte mir tatsächlich die Lehrfirma noch aussuchen! Ich schrieb 4 Firmen an und hatte 3 Optionen. Und heute? Bei meinem Arbeitgeber melden sich auf 1 Lehrstelle inzwischen 60 BewerberInnen... Was wäre damals aus uns geworden, wenn wir so hätten erwachsen werden sollen?

Dies soll keine Rechtfertigung für die heutigen Uebergriffe sein, ganz und gar nicht. Aber dies ist denke ich mit ein Grund, weshalb die heute Erwachsenen so machtlos sind und keine richtigen Lösungen dafür haben. Ich weiss auch nicht, wie man dagegen angehen sollte. So sehr man auch wirklich rigoros gegen jugendliche Kriminelle vorgehen sollte, so sehr sollte man auch unbedingt ein Umfeld schaffen, dass den Jugendlichen wieder mehr andere Perspektiven aufzeigt.

Was die "Ausländer" anbelangt, da bin ich der Meinung, dass man doch unterscheiden muss, ob jemand nur einen Migrationshintergrund (und eben kein Ausländer ist) hat oder ob er immer noch ausländischer Staatsbürger ist. Ist erstes der Fall, ist es für mich ganz klar, dass dieser Mensch wie ein Deutscher oder ein Schweizer behandelt werden muss. Es ist ja nicht sein Fehler, wurde er eingebürgert, sondern die Gesetze sind so wie sie sind und müssen deshalb auch so angewendet werden. Man darf nicht bei der ersten Uebertretung auf diesen Menschen zeigen und "Ausländer, Ausländer!" brüllen, denn dies ist er nicht. Ist zweites der Fall da bin ich schon auch der Meinung, dass eine Aufenthaltsbewilligung auch mal nicht verlängert werden darf... In der Schweiz wurde dies in letzter Zeit etwas vermehrter angewendet und es ist wohl das beste Zeichen an einen Ausländer, dass er sich an die Lebensart seines Gastlandes anzupassen hat und nicht umgekehrt. Im Gegensatz dazu dürfte man Ausländer welche sich wirklich einwandfrei integrieren durchaus auch etwas "belohnen". Damit meine ich dass ich es persönlich oft als sehr störend empfinde, dass optimal integrierte Ausländer genau gleich behandelt werden wie beispielsweise ausländische Drogendealer...

Gruss Tom
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Ingo †

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #19 am: 26. Oktober 2008, 09:30:15 »

Ich schrieb 4 Firmen an und hatte 3 Optionen. Und heute? Bei meinem Arbeitgeber melden sich auf 1 Lehrstelle inzwischen 60 BewerberInnen... Was wäre damals aus uns geworden, wenn wir so hätten erwachsen werden sollen?


Ja Tom,
ist alles OK was Du beschreibst. Nur hierbei bin ich ergaenzend.
Du hast an 4 Firmen geschrieben. Heute wird ein empfohlener Rundumschlag bis zu 100 Bewerbungen gemacht. Und so kommt es, dass auf ein Angebot (nicht nur bei Lehrstellen) gleich 100 Bewerber kommen. Dies ist Statistik.

Auch ich hatte vor 5 Jahren mal nach einen Lehrling als "technischer Zeichner" gesucht.
Ueber 60 Bewerber waren da. Keiner war aufgrund seiner Schulbildung und Auftreten fuer mein Buero geeignet.
Die Anforderungen heute sind anders und hoeher gestellt bei einer Ausbildung.
Hier liegt das Problem, dass von den Schuelern zu wenig gefordert wird, die Schueler froh sind, dass nicht mehr verlangt wird.
Die Eltern im Ansporn versagen. Nicht koennen oder zu faul sind.

Zu meiner Zeit -in den 50ern- gab es es kein Fernsehen zum Kosumieren oder passiv die Welt erleben. Wir musste aktiv unsere kleine Welt erkunden. Diese Verbloedung durch das Fernsehen im fruehen Alter hat m.E. heute eine Mitschuld. Auch hier sind es wiederum die Eltern die Vorschub leisten.
Die Verbloedung im Erwachsenenalter ist ja auch augenfaellig.

Und spaeter versorgt mit Minimum doch der Staat.
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rh

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #20 am: 26. Oktober 2008, 09:40:45 »

Ingo,

was Du da geschrieben hast,ist alles goldrichtig. Gratulation.
rh
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khon_jaidee

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #21 am: 26. Oktober 2008, 10:05:25 »

Hallo allerseits,

wenn man sich die Auswahlmöglichkeiten ansieht, sollte der thread dann nicht "Wie sollte man mit ausländischen jugendlichen Gewalttätern umgehen" heißen? Die Abschiebungs- und Ausweisungsoptionen kommen doch für deutsche jugendliche Gewalttäter in Deutschland eher nicht in Frage...

Ansonsten schließe ich mich vollinhaltlich der Aussagen von Tom und Ingo an.

Tom
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crazyandy

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #22 am: 26. Oktober 2008, 15:29:27 »

@ all
nun ich nehme mal an das ist das Schlusswort
zu Antwort # 18 in meiner Sturm und drangzeit, sah ich bedingt durch meinen Kumpel viele Kriegs und Kampffilme, es hat mich nur darin bestätigt das ich Kriege fürchte und ich auch nicht brutal drauf bin. Natürlich ist es nicht nur ein Ausländer Problem es gibt auch Deutsche Schläger, nur zu diesem Thema sind es eben oft die beschriebenen leider, die weiblichen Türkinnen integrieren sich zum großteil sehr gut. Nun zu den Eltern ja sie machen ihre Arbeit teils schon Zeit Jahrzehnten in D, aber es sind die Kindeskinder die keine Perspektiven haben bzw sich diese selbst verbauen, es sind die Kindeskinder und diese sollten integriert sein sollten wissen das sie lernen müssen um hier weiterzukommen. Jetzt sind wir bei der Integration, schon die Eltern sollten einigerMassen dies sein, aber doch wissen das ihre Kinder in der Schule deutsch lernen müssen um Chancen hier auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Durch das zu lassen von "Ghettos" und reinen Ausländerklassen an unseren Schulen hat auch der deutsche Staat eine mitschuld, nur die jetzt Prügler und nur um diese geht es hier für die ist es 1 Minute vor 12, es ist kein Spaß wenn ich einen Menschen Krankenhausreif schlage, dieser aufgrund des erlebten nicht eventuell nicht mehr arbeiten gehen kann und das der Freund dann auch noch mit der Handykamera aufnimmt was für ein toller Typ der Schläger doch ist.
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crazyandy

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #23 am: 26. Oktober 2008, 15:37:02 »


80% sind für das abschieben eine gewaltige Zahl

2 User haben für das einführen von Boothcamps gestimmt ( ich halte dies nur für die 2. letzte Lösung da die jugendlichen "gebrochen" werden )

keiner stimmte für die hessische Variante die sicher auch Risiken birgt leider
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thai.fun

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #24 am: 26. Oktober 2008, 16:29:59 »

Ich Hasse solch Threads >:(
Aber guten Menschen ;D
brauchen schlechte um >:
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michaleo

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Re: jugendliche Gewalttäter
« Antwort #25 am: 26. Oktober 2008, 16:43:13 »

Hier liegt das Problem, dass von den Schuelern zu wenig gefordert wird, die Schueler froh sind, dass nicht mehr verlangt wird. Die Eltern im Ansporn versagen. Und spaeter versorgt mit Minimum doch der Staat.
Ich sehe das auch so. Egoistische Eltern, die zwar stolz darauf sind, möglichst viele Kinder zu haben, diesen aber kein Vorbild sind, weil sie sich selber nicht anpassen und nur darauf bedacht sind, in ihrer Heimat ein Häuschen bauen zu können und in kurzer Zeit möglichst viel Geld scheffeln zu können. Lehrer, die überfordert sind. Aengstliche Polizisten. Desinteressierte Mitbürger. Und zuletzt der Sozialstaat, der für alles, was schiefgegangen ist, verantwortlich gemacht wird  ???
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Herzlichen Gruss aus Bern und Ban Muang!
 

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