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Autor Thema: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte  (Gelesen 24514 mal)

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Friesland2Phuket

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Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #75 am: 10. August 2018, 20:12:24 »

Lesereise Südsee (Picus Lesereisen)


Lesereise Südsee (Picus Lesereisen) Gebundenes Buch – 5. Juli 2010
von Volker Mehnert (Autor)
 
'Ich habe das magische Universum Ozeaniens in mich aufgesogen wie ein Schwamm', schrieb der Maler Henri Matisse und schwärmte von der betörenden Schönheit der Südsee. Dass das Klischee von einem Paradies auf Erden mit palmengesäumten Stränden, tiefblauen Wassern und freundlichen Menschen durchaus der Wahrheit entspricht, zeigen die in diesem Buch versammelten Reportagen und Impressionen von Volker Mehnert und Frank Rumpf. Die beiden erfahrenen Reiseautoren beleuchten jedoch auch die andere Seite des Traumes: den ungelösten Konflikt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Naturschutzund Wirtschaftsinteressen. Deutlich zeigt sich dieser Zwiespalt in dem zu Frankreich gehörenden Archipel Neukaledonien. Auch von anderen Orten der weiten Inselwelt des Südpazifiks wird berichtet, manche so klein, dass man sie kaum auf der Weltkarte findet: Raiatea und Tuvalu, Bora Bora und Thursday Island.Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, lebendiges, aber auch zum Nachdenken anregendes Panorama einer der schönsten und entlegensten Gegenden der Erde.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 132 Seiten
    Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1. (5. Juli 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3854529805
    ISBN-13: 978-3854529804
    Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 20,6 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Lesereise-Südsee-Lesereisen-Volker-Mehnert/dp/3854529805
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Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #76 am: 11. August 2018, 08:27:09 »

Lesereise Nordseeküste (Picus Lesereisen)


Lesereise Nordseeküste (Picus Lesereisen) Gebundenes Buch – 5. Juli 2010
von Wolfgang Stelljes (Autor)
 
Der Himmel (meist) unendlich weit und blau, die Bäume schief vom ewigen Westwind, das Meer, es kommt und geht, und die Häuser ducken sich hinter dem Deich – das ist die Nordseeküste zwischen Ems- und Elbemündung. Eine Landschaft, ebenso schön wie herb: Ostfriesland, natürlich, aber auch die Region rund um den Jadebusen oder zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Hier lebt ein besonderer Menschenschlag. Wortkarg soll er sein, mitunter eigenwillig, aber auch ausgestattet mit trockenem Humor und seltsamen kulinarischen Vorlieben: für Kohl & Pinkel zum Beispiel, eine Art Grundnahrungsmittel in der kalten Jahreszeit. Grünkohl ist Kult, genauso wie das Boßeln, ein beliebter Friesensport, oder der Rhabarberkuchen im Kurhaus zu Dangast. Wolfgang Stelljes zeichnet ein Bild der Landschaft und ihrer Menschen, mit Blick für das besondere Detail, manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Er taucht ein in den Alltag eines Deichschäfers und eines Inselvogts, besucht die Kunsthalle in Emden und das Deutsche Auswandererhaus, beschreibt das Leben in der angeblich 'härtesten Männer-WG der Welt' und verrät, wie man kultiviert Tee trinkt.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 132 Seiten
    Verlag: Picus Verlag; Auflage: Nachdruck (5. Juli 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3854529813
    ISBN-13: 978-3854529811
    Größe und/oder Gewicht: 11,1 x 2,3 x 20,3 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Lesereise-Nordseeküste-Lesereisen-Wolfgang-Stelljes/dp/3854529813
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« Antwort #77 am: 15. August 2018, 18:07:23 »

Red Notice: Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde

Red Notice: Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde Gebundenes Buch – 23. Februar 2015
von Bill Browder (Autor), Hans Freundl (Übersetzer), Sigrid Schmid (Übersetzer)

Moskau nach dem Zerfall der Sowjetunion: Die Oligarchen sichern sich die Pfründe und machen ein Vermögen. Der Amerikaner Bill Browder nutzt die Gunst der Stunde und investiert in aufstrebende Unternehmen. Doch dann kommt er Putin und seiner Politik in die Quere: Er wird erpresst, verfolgt und bedroht. In einem Rechtsstaat kann man sich dagegen wehren. Aber nicht in einem Russland, wo Willkür und Tyrannei herrschen. Browders Anwalt Sergej Magnitski wird unter fadenscheinigen Vorwänden inhaftiert, gefoltert und schließlich im Gefängnis erschlagen. Aber Bill Browder gibt nicht auf. Als Menschenrechtsaktivist macht er international Druck auf Putin. Eine wahre Geschichte – packend geschrieben wie ein Thriller.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 410 Seiten
    Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (23. Februar 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3446443037
    ISBN-13: 978-3446443037
    Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 3,7 x 21,9 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Red-Notice-Putins-Staatsfeind-wurde/dp/3446443037
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franzi

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #78 am: 16. August 2018, 00:23:42 »

Zitat
meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

damit das Gehirn mit dieser Luegengeschichte ordnungsgemaess antirussisch gewaschen wird  {+

. . . . . .Der Versuch einer Kurzfassung der Vorgeschichte

Um die sehr komplizierte Thematik ein wenig greifbarer zu machen, lohnt es sich, die Vorkommnisse vor zehn Jahren von der medialen und politischen Aufarbeitung erst einmal zu trennen. Wer war Sergei Magnitski und warum musste er sterben? All dies ist wohl nicht zu beantworten, wenn man die Geschichte nicht mit der eigentlichen Schlüsselperson beim “Fall Magnitski” anfängt – dem britischen Hedge-Fonds-Manager Bill Browder. Der gebürtige US-Amerikaner, der aus Steuergründen die britische Staatsangehörigkeit annahm, gehörte in den “wilden Jahren” der Jelzin-Ära zu den größten ausländischen Finanzspekulanten, die ihren Teil vom gigantischen russischen Kuchen abbekommen wollten. Sein Hedge-Fonds “Hermitag
e Capital” konnte in der Russischen Föderation binnen weniger Jahre vom Steuerparadies Guernsey über weitere Steuerparadiese, wie die russische Republik Kalmückien, Aktiva von mehr als vier Milliarden US-Dollar ergattern. Hermitage war damit die Nummer Eins auf dem russischen Markt. Dass man es mit den Gesetzen und vor allem der Steuerpflicht nicht so genau nahm, versteht sich schon fast von selbst. So waren halt die “Räuberjahre” im “wilden Osten”, wie sie heute retrospektiv genannt werden. Vor Gericht gelten solche Ausreden jedoch bekanntlich nicht. . . . . . . . .

https://www.nachdenkseiten.de/?p=45269

fr
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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #79 am: 18. August 2018, 00:26:06 »

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'
 Gebundenes Buch – 27. April 2015
von Jürgen Todenhöfer (Autor)

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. April 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3570102769
    ISBN-13: 978-3570102763

https://www.amazon.de/Inside-10-Tage-Islamischen-Staat/dp/3570102769
« Letzte Änderung: 18. August 2018, 00:39:42 von Friesland2Phuket »
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Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #80 am: 20. August 2018, 00:44:49 »

Der große Ausbruch: Von Armut und Wohlstand der Nationen


Der große Ausbruch: Von Armut und Wohlstand der Nationen Gebundenes Buch – 27. Januar 2017
von Angus Deaton (Autor), Thorsten Schmidt (Übersetzer), Stephan Gebauer (Übersetzer)

Heute sind die Menschen gesünder, wohlhabender und sie leben länger als früher. Einem Teil der Menschheit ist »Der Große Ausbruch« aus Armut, Not, Krankheit und Entbehrung in Freiheit, Bildung, Demokratie und eine freie globale Weltwirtschaft gelungen. Dennoch nimmt die Ungleichheit zwischen Nationen und Menschen unaufhaltsam zu. Das Opus Magnum des Nobelpreisträgers beschreibt, wie Lebens- und Gesundheitsstandards sich weltweit erhöhen ließen, wenn Aufrichtigkeit und neue Fairness Einzug in die globale Weltwirtschaft hielten. Aus dem »Wohlstand der Nationen« könnte ein Wohlstand aller Nationen werden.

Angus Deaton, der Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2015, schildert die Geschichte der Weltwirtschaft überraschend neu und anders. Vor 250 Jahren bescherte die Industrielle Revolution Westeuropa und den USA nachhaltigen Aufschwung und wirtschaftlicher Fortschritt, der bis heute andauert. Viele Menschen in Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland überwanden ihre Armut, eigneten sich Bildung an und gestalteten ihre Staaten freiheitlich und demokratisch um. Aber bereits damals öffnete sich die Kluft zwischen Reich und Arm.
 
Erhellend und eindringlich entwirft der Ökonom ein Panorama überwältigender Entdeckungen und phantastischer Erfindungen: Von der Überwindung von Pest, Cholera und Epidemien, von den Errungenschaften wie Impfungen, Antibiotika, Hygiene, sauberem Trinkwasser und den Erfolgen der modernen Medizin und Technik.

Dennoch holen schmerzhafte Rückschläge auch die modernen Gesellschaften – vor allem aber die Ärmsten – immer wieder ein: entsetzliche Hungersnöte, Naturkatastrophen, Drogenhandel, Krebserkrankungen und die AIDS/HIV-Epidemie auf der anderen Seite.

Alternativen bieten Reformen: Die Entwicklungs- und Protektionspolitik des Westens sollte eingestellt, jedenfalls grundlegend verändert werden. Dringend müssten die Handelshemmnisse aufgehoben werden, um der ganzen globalisierten Welt ihren eigenen „Großen Ausbruch“ zu eröffnen.

Unser Wohlstand ist anfällig; Umdenken und anders Handeln sind dringend erforderlich. Hatten die USA noch vor 20 Jahren einen bis dahin nie gekannten Wohlstand für viele Amerikaner erreicht, wächst das einstige Vorbild der westlichen Welt heute wirtschaftlich schleppend oder gar nicht. Die Ungleichheit unter den Amerikanern hat schlagartig zugenommen. Hingegen hat sich das Wirtschaftswachstum in Indien und China vervielfacht und das Leben von mehr als zwei Milliarden Menschen unvorstellbar verbessert.

»Dieses Thema bedarf einer großen Leinwand und eines kühnen Pinselstrichs, und Angus Deaton liefert auf virtuose Weise beides.«

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
    Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Druckaufl. (27. Januar 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3608949119
    ISBN-13: 978-3608949117
    Originaltitel: The Great Escape
    Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 3,2 x 22,3 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

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Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #81 am: 23. August 2018, 23:58:25 »

Stadt der Bücher


Stadt der Bücher Gebundenes Buch – 5. April 2012
von Ilija Trojanow (Autor), Anja Bohnhof (Fotograf)
 
"Der Anfang eines Textes ist eine Wurzel, die in die Zukunft wächst.", stellte Ilija Trojanow in seiner Antrittsvorlesung zur Heiner-Müller-Gastprofessur in der Berliner Freien Universität fest. Der erste Satz seines jüngsten Werkes "Stadt der Bücher" lautet: "College Street ist keine Straße, es ist kein Viertel und keine Hochschule; College Street ist das Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt."

Bibliophilen dürfte diese Aussage einen enormen Adrenalinschub verpassen. Das "Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt." Wo bitteschön ist diese College Street? Wie komme ich schnellstmöglich dahin? Zumal bereits das Cover, das einen bunten Stapel aufgeschichteter Bücher zeigt, jeden Bibliomanen ins Auge gefallen sein dürfte. Ein kurzes erstes Durchblättern des kleinformatigen Bandes offenbart weitere farbenfrohe Bucharrangements. Doch die anfängliche Euphorie weicht einem ungläubigen Erstaunen, wenn man den Ort dieses literarischen Offenbarungseides erfährt. Denn diese College Street liegt in... Kalkutta.

Der bulgarische Autor, dessen Roman "Der Weltensammler" 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse gewann und der selbst vier Jahre in Indien lebte, nimmt mit diesem ungewöhnlichen, einem Essay ähnelnden Text, den Leser in eine der wohl gegensätzlichsten Städte des tropischen Subkontinents mit. Fragend, suchend, zweifelnd, prüfend und neugierig herumirrend sinniert Trojanow in kurzen Sätzen über eine Straße, der scheinbar jegliches Maß fehlt. "Bescheidenheit oder Beschränkung sind Fremdworte, die in keinem der örtlichen Dialekte auftauchen. Wer sich hier verirren sollte, wird einer Überdosis Wissen erliegen.", warnt er.

Auf Grund der detailreichen und farbenprächtigen Fotos von Anja Bohnhof, die den dortigen allseits präsenten Respekt vor dem gedruckten Buch anschaulich und liebevoll in Szene setzt, taucht man Seite für Seite in ein Labyrinth aus bedrucktem Papier ein. Unbeeindruckt von jeglichen Buchdruckuntergangsszenarien stapeln sich in Kalkuttas Universitätsviertel in oft improvisiert anmutenden Verkaufsständen "von den Bürgersteigen zu den Durchgängen, von Türen über Treppen bis hinauf zu vollgestopften Dachgeschossen (...) die Bücher zu Fassaden, Ecken und Erkern", ergänzt Trojanow, der in seinem Text gleichfalls auf Historie sowie die politische und soziologische Gegenwart dieser "Stadt inmitten von Krankheit, Elend und Durcheinander" eingeht und auch persönliche Kontakte mit Verlegern, Druckern oder aber dem sechzigjährigen Bücherträger und Straßenkehrer Ramlal, einflicht.

Doch Vorsicht mit vorschnellen Reisebuchungen in das vermeintliche Eldorado der Buchdruckerkunst. Die etwa fünftausend Verkaufsstände sind für den gewöhnlichen Literatur-Flanierer und -Stöberer nicht zugänglich. Wie bitte? Erneutes ungläubiges Stirnrunzeln. Aber wie verkauft der indische Buchhändler denn seine Ware? Ganz einfach: Man trägt einen konkreten Wunsch an ihn heran und dann stehen die Chancen verblüffend gut, dass das Buch innerhalb von zehn Minuten auftaucht, so IlijaTrojanow. Ein Selbsttest des Autors mit Nennung seines eigenen Autorennamens konnte dies tatsächlich bestätigen.

Der letzte Satz dieses liebevoll gestalteten Büchleins lautet übrigens: "An der Zukunft wird noch gebaut: An der Ecke der zwei größten Straßen, neben der Haltestelle der roten Tram, entsteht ein gewaltiges mehrstöckiges Gebäude, das bald vielen Verlegern und Buchhändlern zur Heimstatt werden soll, ein Bucheinkaufszentrum wie nur wenige auf der Welt, konzipiert von dem berühmten Architekten Hafeez Contractor, ein Ort, an dem alle Buchinteressierten zusammenkommen sollen, wo auf 100.000 Quadratmetern alles zu finden sein wird, was mit dem Buch zu tun hat." Also doch: Auf nach Kalkutta!

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
    Verlag: Langen-Müller; Auflage: 1 (5. April 2012)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 378443293X
    ISBN-13: 978-3784432939
    Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 1,7 x 18,8 cm

https://www.amazon.de/dp/378443293X
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« Antwort #82 am: 27. August 2018, 21:44:45 »

Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775

Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775 (Ein abenteuerlicher Reisebericht)
 - Vollständige Ausgabe Taschenbuch – 1. November 2017


"Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775 (Ein abenteuerlicher Reisebericht) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Georg Forster (1754-1794) war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär in der Zeit der Aufklärung. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil und lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee. Er gilt als einer der ersten Vertreter der wissenschaftlichen Reiseliteratur. Das Leben Georg Forsters war kurz, aber reich an Erfahrungen und Erlebnissen, wie sie im 18. Jahrhundert nur wenigen Menschen vergönnt waren. Von allen deutschen Aufklärern dürfte Georg Forster am meisten von der Welt gesehen haben. Aus dem Buch: "Sonnabend, den 11. Juli, begaben wir uns an Bord. Am folgenden Tage, als der Wind ziemlich heftig blies, bemerkte mein Vater, der zufällig an Deck umherging, eine Änderung der Lage unseres Schiffes, und ihn dünkte auch, als wenn es auf die Klippen zutriebe. Er teilte diese Vermutung dem Lotsen Gilben mit, der sogleich bemerkte, dass die Kette, woran das Schiff lag, gebrochen war. Gleich auf den ersten Lärm waren alle Matrosen in Bewegung, die Segel wurden aufgespannt und die Kabel in Bereitschaft gesetzt, und nun liefen wir an der »Adventure« und an einem anderen Schiff vorbei und entgingen der großen Gefahr, an den Felsen zu scheitern. Unsere Seeleute schlossen aus diesem bedenklichen und glücklichen Vorfall auf einen günstigen Verlauf der ganzen Reise, und wir konnten nicht umhin, die Leitung der göttlichen Vorsehung in diesem wichtigen Augenblick zu erkennen, der alle unsere Hoffnungen beinahe vereitelt hätte."
Produktinformation

roduktinformation

    Taschenbuch: 200 Seiten
    Verlag: e-artnow (1. November 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 8026860500
    ISBN-13: 978-8026860501
    Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 1,2 x 22,9 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

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« Antwort #83 am: 27. August 2018, 21:54:14 »

In der Südsee (Vollständige deutsche Ausgabe: Band 1&2): Ein klassisches Erlebnis- und Reisebuch (Erinnerungsbericht über Stevensons drei Kreuzfahrten: Tahiti, Hawaii, Samoa und mehr) 

In der Südsee: Vollständige Ausgabe Taschenbuch – 4. April 2016
von Robert Louis Stevenson (Autor)
 
Der schottische Schriftsteller Robert Louis Balfour Stevenson (1850-1894) schuf mit »Die Schatzinsel« und »Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde« zwei Klassiker der Weltliteratur, die unzählige Male verfilmt wurden und ihn unsterblich gemacht haben. »In der Südsee« ist ein Reisebericht über Stevensons drei Kreuzfahrten, die er – lange geplant – 1888 mit seiner Familie antrat. Über die Marquesas-Inseln führte die Reise über Tahiti und Honolulu auf O'ahu, einer der acht Hauptinseln des Hawaii-Archipels. 1889 reisten die Stevensons zu den Gilbert-Inseln und im Dezember des Jahres besuchte Stevenson zum ersten Mal Samoa, wo er ein Anwesen erwarb. 1890 machten die Stevensons eine dritte Kreuzfahrt in der Südsee und siedelten im Oktober endgültig nach Samoa über, wo Stevenson die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Produktinformation

    Taschenbuch: 424 Seiten
    Verlag: nexx verlag; Auflage: 1 (4. April 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3958704913
    ISBN-13: 978-3958704916
    Größe und/oder Gewicht: 13 x 2,7 x 20 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Südsee-Vollständige-Robert-Louis-Stevenson/dp/3958704913
« Letzte Änderung: 27. August 2018, 22:12:10 von Friesland2Phuket »
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franzi

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #84 am: 29. August 2018, 09:12:23 »

Leonard C. Lewin ist in der Hauptsache als Autor der Satire "Verdammter Friede" ( Report From Iron Mountain on the Possibility and Desirability of Peace ) bekannt. Hauptberuflich ist er freier Schriftsteller.

Inhalt

Der Satire "Verdammter Friede" erschien 1967 in einem Sachbuchverlag. Ein einleitendes Interview und eine kurze Einführung geben den Eindruck dass es sich bei dem restlichen Werk um den Bericht ( Report ) einer im geheimen arbeitenden Gruppe von Wissenschaftlern handele. Diese Special Study Group traf sich in einem Irom Mountain genannten atombombensicheren Bunker um die negativen Folgen eines langen Friedens zu untersuchen und alternativen zu entwickeln.

Einer der Wissenschaftler in der Satire nur als "Joe Doe" identifiziert beschloss jedoch den Abschlussbericht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck trat er an Leonard Lewin heran der dann die notwendigen Kontakte zur Dial Press im Verlagshaus Simon & Schuster herstellte.

Die Schlssfolgerungen des Berichts sind ernüchternd in dem "Friede nicht im Interesse einer stabilen sei. Krieg sei für die Wirtschaft zu wichtig als dass man ihn 'abschaffen' dürfe. Mehr noch auch Regierungen erhielten ihre Autorität aufgrund ihrer Fähigkeit Krieg zu führen und hätten daher ebenfalls kein Interesse einen Zustand dauerhaften Friedens herbeizuführen.

Falls ein dauerhafter Friede jedoch unvermeidbar sei solle die Regierung alternative Programme initiieren: Der Wohlfahrtsstaat ein Raumfahrtprogramm oder ein gigantisches Rüstrungskontrollprogramm.

Daneben sei die Schaffung von alternativen Feinden eine mögliche Lösung; vorgeschlagen wurden Begrohungen durch Außerirdische Asteroiden oder massive globale Umweltverschmutzung. Aber auch Gladiatorenspiele oder öffentliche Prozesse wie in der spanischen Inquisition seien denkbar.

Wirkung des Berichts

Bei seinem Erscheinen wurde der Bericht von vielen Menschen für echt gehalten; dies wurde dadurch verstärkt dass der US-amerikanische Regierung generell Misstrauen entgegengebracht wurde und diese ihre Dienststellen extra anwies den Bericht als Scherz darzustellen.

Eine rechtsgerichtete Gruppierung ( Liberty Lobby ) ging so weit den Bericht nachzudrucken da ein Regierungsbericht keinem Urheberrecht unterliege.

1972 fünf Jahre nach Erscheinen des Buches bekannte Lewin seine Autorschaft. Eine 1996 erschienene Neuauflage enthält in einer neuen Einführung Einzelheiten zur Entstehung des 'Scherzes'.



Ein Kommentar zu diesem "Scherz"

Zitat
Was natürlich die Sache in einem bestimmten Licht erscheinen lässt, ist folgendes:

Man sagte, dass der damalige US-Präsident Lyndon Johnson förmlich durch die Decke gegangen sein soll, wegen des Erscheinens dieses Büchleins. Jedenfalls löste die Veröffentlichung in Washington einen Skandal aus. Der Bericht wurde dementiert und ist seitdem heftig umstritten. Eine rechtsgerichtete Gruppierung ( Liberty Lobby ) ging so weit den Bericht nachzudrucken, da ein Regierungsbericht keinem Urheberrecht unterliege. Bei seinem Erscheinen wurde der Bericht von vielen Menschen für echt gehalten; dies wurde dadurch verstärkt, dass der US-amerikanische Regierung generell Misstrauen entgegengebracht wurde und diese ihre Dienststellen extra anwies, den Bericht als Scherz darzustellen.
Fakt ist auch, dass Anfang der 70er Jahre der Autor – aus welchen Gründen auch immer – eine Erklärung darüber abgab, dass das Ganze als Satire zu verstehen ist und sich gegen Parallelen zur Realität aussprach. Diese wurde auch bei der Neuauflage dieses Buches im Jahre 1996 als Einführung abgedruckt. Möglicherweise ist das der Grund, warum er zuhause in seinem Bett friedlich sterben konnte und nicht einem Unfall zum Opfer fiel.


http://www.pfui.ch/downloads/lewinverdammterfriede.pdf

Das herunterladen ist kostenlos.

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namtok

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Neues Buch von Thilo Sarrazin : Feindliche Übernahme - Wie der Islam...
« Antwort #85 am: 31. August 2018, 21:28:18 »



Thilo Sarrazin
Feindliche Übernahme
Gebunden, 450 Seiten
Artikelnummer: 128670
ISBN-13: 9783959721622
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« Antwort #86 am: 01. Oktober 2018, 19:13:16 »

Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika

Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika
 Gebundenes Buch – 1. Januar 2010 von Giles Milton (Autor)


Es ist eine wenig bekannte, dunkle Seite der Geschichte. Europa im 18. Jahrhundert: Piratenschiffe kreuzen vor den Küsten und greifen die zivile Schifffahrt in Atlantik und Mittelmeer an. Zu Hunderten werden ganze Besatzungen von Handelsschiffen gefangen genommen, verschleppt und – als 'Weißes Gold' – auf dem Sklavenmarkt nordafrikanischer Städte feilgeboten.
Giles Milton erzählt die ergreifende Geschichte des Briten Thomas Pellow, der im Sommer 1716 im Alter von nur elf Jahren in die Fänge von Sklavenhändlern gerät und erst nach 23 leidvollen Jahren wieder frei kommt. Eine wahre Begebenheit, wie man sie spannender und dramatischer kaum hätte erfinden können! 'Weißes Gold' ist Biografie, Abenteuergeschichte und historisches Lesebuch in einem. Es ist eine Geschichte voller Exotik, Pomp und Pracht, aber auch eine Geschichte vom Zusammentreffen des Islams mit dem Christentum, von Not und Unrecht, und vor allem der ungebrochenen Sehnsucht nach Freiheit.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (1. Januar 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3806222479
    ISBN-13: 978-3806222470
    Verpackungsabmessungen: 21,8 x 15,4 x 3,2 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 

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« Antwort #87 am: 02. Oktober 2018, 19:07:13 »

Paradise Lost: The Destruction of Islam's City of Tolerance: Smyrna 1922 
Paradise Lost: The Destruction of Islam's City of Tolerance: Smyrna 1922 - The Destruction of Islam's City of Tolerance (Englisch) Taschenbuch – 28. Mai 2009
von Giles Milton (Autor)
,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-
On Saturday 9th September, 1922, the victorious Turkish cavalry rode into Smyrna, the richest and most cosmopolitan city in the Ottoman Empire. What happened over the next two weeks must rank as one of the most compelling human dramas of the twentieth century. Almost two million people were caught up in a disaster of truly epic proportions.

PARADISE LOST is told with the narrative verve that has made Giles Milton a bestselling historian. It unfolds through the memories of the survivors, many of them interviewed for the first time, and the eyewitness accounts of those who found themselves caught up in one of the greatest catastrophes of the modern age.

Produktinformation

    Taschenbuch: 464 Seiten
    Verlag: John Murray (28. Mai 2009)
    Sprache: Englisch
    ISBN-10: 9780340837870
    ISBN-13: 978-0340837870
    ASIN: 034083787X
    Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,8 x 19,8 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5

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Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #88 am: 09. Oktober 2018, 01:12:19 »

Vergessene Städte am Indus: Frühe Kulturen in Pakistan vom 8. bis 2. Jahrtausend
 

Vergessene Städte am Indus: Frühe Kulturen in Pakistan vom 8. bis 2. Jahrtausend Gebundenes Buch – 1. Januar 1987
von Günter (Hrsg.) Urban (Autor)
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Vor viele Jahrzehnte war in Münster eine Ausstellung über die Indus-Kultur. Unser Zahlen System kommt daher und vieles mehr war die Vorstuffe f. die spätere Ägyptische Kultur. Hoch Intressant von mir 5 von 5 Punkte
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Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
    Verlag: Philipp von Zabern (1. Januar 1987)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3805309570
    ISBN-13: 978-3805309578
    Verpackungsabmessungen: 22,8 x 21 x 2,2 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen


« Letzte Änderung: 09. Oktober 2018, 01:21:07 von Friesland2Phuket »
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« Antwort #89 am: 09. November 2018, 00:55:36 »

Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung

Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung Broschiert – 6. April 2016
von Bastian Obermayer (Autor), Frederik Obermaier (Autor)
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Die Geschichte des größten Daten-Leaks aller Zeiten – die Quelle ist anonym, die Betroffenen sind alles andere als das
Alles beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“ Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen. Sie bieten einen Einblick in eine bislang vollständig abgeschottete Parallelwelt, in der Milliarden verwaltet, verschoben und versteckt werden: die Gelder von großen Konzernen, von europäischen Premierministern und Diktatoren aus aller Welt, von Scheichs, Emiren und Königen, von Mafiosi, Schmugglern, Drogenbossen, von Geheimagenten, FIFA-Funktionären, Adligen, Superreichen und Prominenten. Um möglichst viele internationale Geschichten erzählen zu können, beschließen die beiden Journalisten, ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern – das ICIJ – einzuschalten. Während sie selbst weiter nach Namen und Geschichten suchen, koordinieren sie gemeinsam mit dem ICIJ die Arbeit hunderter Journalisten. Fast ein Jahr arbeiten Reporter der wichtigsten Medien der Welt – etwa des Guardian, der BBC oder von Le Monde – unter höchster Geheimhaltung zusammen, um im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ zu veröffentlichen. Dieses Buch ist die faszinierende Geschichte einer internationalen journalistischen Recherche, die aufdeckt, was bis jetzt verborgen war: Wie eine kleine Elite, die sich niemandem mehr verantwortlich glaubt, ungeheure Vermögen versteckt. Es ist, als würde man in einem dunklen Raum das Licht anknipsen: Plötzlich ist alles sichtbar.

Produktinformation

    Broschiert: 352 Seiten
    Verlag: KiWi-Paperback (6. April 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783462050028
    ISBN-13: 978-3462050028
    ASIN: 3462050028
    Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3 x 22 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

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