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Autor Thema: Drogenkrieg in Thailand und anderswo  (Gelesen 98658 mal)

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gam

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #45 am: 25. Januar 2011, 20:43:34 »

Zitat
Kolateraltoten

Ja das ist so eine Sache.
Zum beispiel unser Nachbarsjunge. Der wurde gerade mal 10. Seine Eltern kamen Nachts noch vorbei, und meinten das mit ihm etwas nicht in Ordnung sei.
Am naechsten Morgen war er tot. Vollgepumpt mit Yaba. Das war noch vor Thaksins Zeit. Danach hat sich dann einiges geaendert.

Weisst du Samurai, ich hab nichts gegen Leute, welche mal einen Joint rauchen, oder solche die sich gelegentlich ne Opiumpfeife reinziehen. ( Schliesslich sind das altbewaehrte Naturheilmittel  :) )

Abschaum hingegen , welchen Kinder auf den Schulhoefen bewusst harte Drogen verteilen, um sie zu zukuenftigen Kunden zu machen, halte ich es fuer durchaus angebracht, ihnen einfach eine Kugel in den Kopf zu lassen.
Thaksin hat das erkannt !!


Zitat
Hier im Süden wird kontrolliert wie schon lange nicht mehr. Ohne Tote, mit Verhaftungen. Und Klasse 1 Dealer (Yaba, Ice, Koka, H) kommen hier auch nicht mal eben auf Kaution frei.

Schoen das das bei euch so ist. Hier im Suedwesten von CNX geht ein anderer Film ab.

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Bulle von Toelz

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #46 am: 25. Januar 2011, 23:17:38 »

Liebe Forumgemeinde. Sicher ist bekannt, daß es die Drogenprobleme seit Jahrzehnten hier gibt. Unter Taksin wurden die Dinger noch teuer für 400-500 Baht
verkauft. Heute kann sich jeder Schüler das Zeug für 80 Baht kaufen. Wenn Ihr mal die Nachrichten  von Thailand richtig von euer Mia übersetzen läßt, so werdet
ihr auch erfahren, daß die Polizei Drogenhändler schon mehrfach abkassiert hat und die Händler sich mit dem Geld freikaufen konnten. C-- C-- Leider mehrfach. Die
Kontrollen im Norden, Chiang Mai in Richtung Süden besteht geht nach dem Zufall, Dorgenkuriere, die den Braunen bekannt sind haben schon vorher
ihre Kaution bezahlt und sind markiert. Dumm wird es erst, wenn sich eine andere Drogenfahndungsgruppe ohne Absprache einmischt oder das Fernsehen live
dabei ist. Da gab es schon den einen oder anderen Toten bei den Sicherheitsorganen. Was jetzt abläuft ist nur Volksverdummung und gefaßt werden nur
Kleindealer und Anfänger in den Dörfern, da sie kaum organsiert sind.  ??? ???Die Grossen werden nicht belästigt, da sie ja mit den Behörden zusammen arbeiten.
Die Show must go on. Das erleben wir jeden Tag hier. wie bei uns in Deutschland, die Kleinen hängt man und die Großen läßt man laufen. Wie immer im Leben,
wer schmiert    fährt gut mit seinem Drogenlaster weiter. Der Transfer läuft nicht im Ameisensystem, sonder kommt gleich mit den Lkws. Selbst wenn die
Laster auf die Waage müssen ist vorher schon alles geregelt. Es soll doch Jedem bekannt sein, daß ohne die BRAUNEN nichts läuft. Leider entwickelte sich die
Korruption hier bis zur Endstufe. Durch die vielen Verzweigungen kommt es oft zu Kompetenzproblemen zwischen den Braunen, den Melonen und den Behörden.
Also genug genervt. Servus
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dart

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #47 am: 21. Februar 2011, 20:07:38 »

Hier eine Meldung aus ST.

Zitat:
Die Polizei gab gestern in  Chiang Mai auf einer Pressekonferenz die Festnahme von 12 Verdächtigen Drogenlieferanten bekannt. Bei den Verdächtigen wurde Heroin im Wert von  Baht.1.2 Milliarden oder 195 kg gefunden.

http://www.schoenes-thailand.de/startseite/verschiedenes/7510-verdaechtige-mit-195-kg-heroin-festgenommen
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Bruno99

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #48 am: 21. Februar 2011, 20:17:24 »

Bei den Verdächtigen wurde Heroin im Wert von  Baht.1.2 Milliarden oder 195 kg gefunden.


diese Menge geht wohl kaum mehr als Eigenbedarf durch  C--
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dart

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #49 am: 27. Februar 2011, 18:58:54 »

Verdeckte Ermittler überführten 4 Polizisten in Doi Saket/ Chiang Mai des Besitzes und des Handels mit 150.000 Amphetaminpillen im wert von ca. 11.5 mio Baht.
Todesstrafe für die Amtskollegen.
http://www.bangkokpost.com/breakingnews/223113/4-policemen-get-death-sentence

http://www.thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/vier-grenzpolizisten-wegen-drogenhandels-zum-tode-verurteilt/back/2/



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EDIT: Link zur TIP Meldung eingefügt
« Letzte Änderung: 28. Februar 2011, 12:50:34 von Ozone »
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Kern

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #50 am: 09. März 2011, 09:36:20 »

Bemerkenswert:

Nun schon seit Monaten lauft der aktive, aber zivilisiert durchgefuehrte Drogenkrieg.  ;}
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thai.fun

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #51 am: 09. März 2011, 20:00:07 »

... und anderswo hab ich heute gelesen, ich weiss nicht mehr genau wo,
"unerklärlich warum sich in letzter Zeit innert kürze 9 Polizisten in TH das Leben nahmen"?

Könnte mit dem Drogenkrieg zusammenhängen, oder? Wenn sie z.B. selber Dealer waren.....  :-X
« Letzte Änderung: 09. März 2011, 20:05:12 von thai.fun »
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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #52 am: 10. März 2011, 02:40:13 »

Drogenmissbrauch: Sind die USA für die Rauschgiftkriminalität verantwortlich?



http://www.profil.at/articles/1108/560/290032/drogenmissbrauch-sind-usa-rauschgiftkriminalitaet



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farangjürgen

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #53 am: 10. März 2011, 21:40:12 »

Ich finde es auf jeden Fall imer sehr lustig, in der Zeitung ein Bild mit frisch gefangenen Ausländichen Dealern, die demütig hinter Ihrer Ware sitzen. C-- Aber mal im Ernst,wer kennt ein Land wo es diese Probleme nicht gibt. :'(
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samurai

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #54 am: 28. März 2011, 08:26:19 »

"Hochrangiger Regierungsbeamter wegen Drogen-Handel verhaftet
Wie der ONLINE-TIP bereits mehrfach berichtete, sind dutzende von verdeckten Drogenermittlern seit Monaten dabei, die Szene zu unterwandern um an die Hintermänner zu gelangen."

http://www.thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/hochrangiger-regierungsbeamter-wegen-drogen-handel-verhaftet/back/2/

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dart

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #55 am: 20. Mai 2011, 10:04:35 »

Der Drogenhandel im Norden  (Ein Bericht von Khajohn Boonpath)

Die wichtigsten Transitrouten für das Schmuggeln von Heroin, Ya baa, Ice(Kristall Methamphetamin) aus Myanmar sind vor allem in Pai (Bezirk Mae Hong Son), Mae Taeng  und Galyani Vadhana , nach Angaben der ermittelnden Behörden.

In der Vergangenheit sind die Drogenhändler in relativ großen Gruppen von "bis zu 20 Männern", mit schwer bewaffnetem Begleitschutz, unterwegs gewesen, doch die Händler haben vor kurzem ihre Taktik geändert und sind jetzt nur noch in kleinen trupps von bis zu 5 Mann unterwegs, bei Kontrollen geben sie vor Dorfbewohner aus der näheren Umgebung zu sein, die unterwegs zur Jagd sind oder Nahrungsmittel im Wald sammeln

Die Drogen sind auch in deutlich kleinere Portionen abgepackt und werden unter vielen kleinen Gruppen aufgeteilt. Oft werden auch Angehörige der Hilltribes, die im Grenzgebiet leben als Kuriere eingesetzt.

Behörden berichten, dass im Ausland die Nachfrage nach Heroin derzeit sehr hoch ist und die Märkte sich über ganz Amerika, Europa, dem Mittleren Osten und Japan verteilen.
Das Heroin, das von der Roten Wa produziert wird erfreut sich besonders hoher Nachfrage, da es in einer deutlich besseren Qualität hergestellt wird, als das Heroin vom ehemaligen Drogenboss Khun Sa.
Viele der ehemaligen Mitarbeiter von Khun Sa arbeiten nun für die Rote Wa. Mit Einsatz neuer Techniken und moderne Produkte wurde die Produktivität enorm gesteigert.

Pai soll Top-Destination für Schmuggler und Einkäufer sein, die Behörden weisen darauf hin, dass Pai, nach Koh Samui im Süden, den zweithöchsten Umsatz und Tausch von Fremdwährungen in Thailand hat.

Regierungsbeamte haben ihre größten Bedenken zum Problem des Drogenhandels wie folgend geäußert:

1. Der Mangel an Vertrauen, Integration, Einheit, Solidarität bei der Zusammenarbeit der ermittelnden Behörden, ein konstruktiver Austausch von Informationen über die Bewegungen der Drogenschmuggler an der Grenze fehlt.

2. Es werden nicht genug notwendige Haushaltsmittel bereitgestellt, so das die Arbeit der Behörden in Sachen Informationssammlung nicht sonderlich effektiv ist.
Der Bedarf an modernen Geräten ist ebenfalls hoch, leider reicht das Budget in der Regel nicht für den Erwerb neuer Fahrzeuge und Geräte, während die Drogenhändler gut mit neuen Allrad - Fahrzeugen ausgerüstet sind.

3. Viele Angehörige der Bergstämme auf thailändischer Seite haben familiäre Bindungen zu den Einwanderern aus Myanmar und ünterstützen diese im Drogenschmuggel. Darüber hinaus sind offensichtlich einige Dorfvorsteher und Mitarbeiter der lokalen Behörden am Drogengeschäft beteiligt, im März 2011, fand die Polizei herraus, dass mit einiger Sicherheit eines Dorfvorsteher im Pangmapha Bezirk im Drogenhandel verwickelt war, und den Schmugglern die vermeintlich sichersten Routen nach Thailand gezeigt hat..

4. Einige Behörden und deren hochrangige Beamten sind nicht aktiv beteiligt bei dem Kampf gegen den Drogenhandel.

5. Schwierigkeiten beim Ermitteln gegen einflussreiche Personen die am Handel beteiligt sind, für die kleineren Ermittlungsbehörden gelten diese Personen als unantastbar.
Quelle: http://www.chiangmai-mail.com/current/news.shtml
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P-Pong

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #56 am: 20. Mai 2011, 10:22:32 »

...

... 2. Es werden nicht genug notwendige Haushaltsmittel bereitgestellt, so das die Arbeit der Behörden in Sachen Informationssammlung nicht sonderlich effektiv ist.
Der Bedarf an modernen Geräten ist ebenfalls hoch, leider reicht das Budget in der Regel nicht für den Erwerb neuer Fahrzeuge und Geräte, während die Drogenhändler gut mit neuen Allrad - Fahrzeugen ausgerüstet sind.

4. Einige Behörden und deren hochrangige Beamten sind nicht aktiv beteiligt bei dem Kampf gegen den Drogenhandel.

5. Schwierigkeiten beim Ermitteln gegen einflussreiche Personen die am Handel beteiligt sind, für die kleineren Ermittlungsbehörden gelten diese Personen als unantastbar.

1. Man verlässt sich offensichtlich nach wie vor darauf, dass die >westlichen Länder, Australien> ihr entsprechendes Scherflein an der technischen Ausrüstung beitragen.. so war es schon immer, so wird es heute noch sein...

2. ...nun, wer will ausschließen, dass der Eine oder andere nicht wirklich aktiv an  :-X beteiligt ist; einst saß ein persönlicher Fahrer eines Generals in Preungesheim ein ;]

3. ... so wird es wohl immer sein {[
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dart

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #57 am: 20. Mai 2011, 10:28:28 »

Frage: Beim Übersetzen ist mir aufgefallen, das mir der Name des Druglord Khun Sa schon seit etlichen Jahren bekannt ist. Red Wa ist mir dagegen völlig unbekannt.
Ist das ein Kunstname einer Gangstertruppe oder der Name einer ethnischen Minderheit etc.?
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P-Pong

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #58 am: 20. Mai 2011, 10:41:50 »

... zu Khun Sa siehe http://www.burmariders.com/?page_id=44&news_id=76 ... m.W. soll er inzwischen tot sein !?
Red Wa.... {:} noch nie gehört, unterstelle jedoch, dass dieser Zusammenhang mit den ethnischen Stämmen entstand
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dart

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #59 am: 20. Mai 2011, 11:33:08 »

In dem von dir verlinkten, höchst interessanten Bericht, wird schon von den Red Wa berichtet, wie du es schon vermutet hast, ist es eine ethnische Gruppe mit kommunistischem Hintergrund.

"Khun Sa’s Monopol im Goldenen Dreieck findet 1990 durch einem erneuten Opiumkrieg ein Ende: die Wa, einst seine Lieferanten, stiegen jetzt selbst in grossem Stil in den Drogenhandel ein. Durch das Ende der kommunistischen Partei Burmas (CPB) und der Massenmeuterei der sogenannten ‚Wa daeng’ (der ‚roten’ Wa) ihrer Armee wurden Tausende gut ausgerüsteter und kampferprobter Soldaten frei, die die United Wa State Army (UWSA) gründeten und sofort mit Khun Sa und der MTA aneinandergerieten.
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