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Autor Thema: "Tausendjährige" Eier  (Gelesen 2215 mal)

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wufgaeng

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"Tausendjährige" Eier
« am: 20. September 2008, 09:57:50 »

Anmerkung: Die folgende, als eigenes Thema abgetrennte Antwort gab wufgaeng ursprünglich auf eine Frage von dragon im Tibet-Thema.  ( http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=343.0 )
hmh.

Für die Zubereitung der, bei Westlern, bezeichneten faulen Eiern - oder den tausendjährigen Eiern habe ich hier das Rezept zur Zubereitung. Ich selbst habe diese delikaten Enteneier schon öfters selbst eingelegt:

Die Eier werden mit heißen Wasser abgewaschen, dann jeweils 5 mm dick mit einem Brei aus Holzkohle von Kiefernholz, dessen Asche und gebrannten Kalk umhüllt; sie müssen rundherum vollkommen bedeckt sein. Danach werden sie in feuchten Lehm , Limettensaft und dann in trockenen Spelzen (von Reis oder anderem Getreide) gewälzt, damit sie nicht aneinanderkleben.

Die so vorbereiteten Eier werden dann in einem großen irdenen Gefäß aufeinandergestapelt und der Topf wird mit einem Deckel verschlossen und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt. Nach 3 Tagen müssen die Eier gedreht und dabei umgeschichtet werden: die oben lagen müssen nach unten und umgekehrt. Das Umordnen wird während der folgenden 15 Tage fünfmal wiederholt.

Nach dieser Zeit wird das Gefäß fest verschlossen. Die Eier müssen nunmehr 1 Monat lang stehen gelassen werden. Eine chinesische Legende sagt, dass in dieser Zeit die Hausfrau möglichst wenig sprechen darf. Am Ende der insgesamt 45 Tage sind die Tausendjährigen Eier fertig. Die Mischung aus Salz, Limettensaft und Asche hat inzwischen die Eier langsam "gegart" und so wird eine Zeitmaschine 1.000 Jahre auf etwa 50 Tage verkürzen.

Wenn man die Eier verspeisen will, muss man zuerst die Aschenschicht abwaschen, dann die Schalen rundum sanft aufklopfen und vorsichtig entfernen. Dann die Eier längs achteln oder vierteln. Sie müssten nun grünlich-schwarz gefärbt sein und im Geschmack an scharfen Käse erinnern. Serviert werden die Eier in Thailand mit eingelegten Ingwer, gerösteten Erdnüssen, Reisessig und Sojasoße. In Yunnan hat man eine ganz besondere andere Art der Zubereitung, die uns sehr exotisch anschien und schmeckte. Es gibt in der westlichen Küche nichts Vergleichbares!
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2008, 01:25:42 von hmh. »
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Hoffentlich wird alles nicht so schlimm wie es jetzt schon ist!

Blackmicha

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Re: "Tausendjährige" Eier
« Antwort #1 am: 14. Oktober 2010, 21:07:06 »

Koennte sowas sein ...



heute auf dem Markt in DiAn gesehen !
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Essen und Beischlaf sind die großen Begierden des Mannes

Konfuzius - oder so

boehm

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Re: "Tausendjährige" Eier
« Antwort #2 am: 14. Oktober 2010, 21:17:44 »

Wünsche allen die probieren Guten Appetit!

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