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Autor Thema: Fototechnik  (Gelesen 35598 mal)

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Lung Tom

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Re: Fototechnik
« Antwort #270 am: 28. März 2019, 20:05:30 »


Hallo Bruno,

Danke für Deine Aufklärung über den Zwischenring.

Wäre wirklich klasse, wenn Du uns über Deine "chinesischen Erfahrungen" berichten würdest,

beste Grüße

(Lung) Tom  [-]
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #271 am: 28. März 2019, 20:23:31 »

Zwei der drei benoetigten, oder besser gesagt, der gewuenschten Adapter, sind aus China bereits in-house, einen anderen musste ich leider per Amazon (aus den USA ?) bestellen, ist in der gewuenschten Groesse in CN nicht verfuegbar.
Nur das geht noch eine kleine Weile bis er hier ist.

Nichtsdestotrotz, werde ich aber, peu à peu, was ueber die Retrostellung von Objektiven fuer Makrofotographie vorbereiten.
Voraussetzung ist, man verfuegt ueber eine Kamera, bei der man die Objektive wechseln kann, egal ob Schraub-(M42) oder Bajonettverschluss.
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #272 am: 29. März 2019, 09:52:59 »

Lazada scheint einen neuen Lieferanten fuer Fotozubehoer an der Angel zu haben.
Da ich in den letzten Wochen intensiv gesucht habe, waere er mir sicherlich aufgefallen, denn die von mir bestellten Teile haetten nicht aus China bestellt werden muessen, zumindest ist nicht angegeben, dass sie aus dem Ausland geliefert werden, aber auch die angegebene Lieferzeit dazu ist zu kurz fuer Auslandbeschaffung.

https://www.lazada.co.th/jjc/?page=1&spm=a2o4m.pdp.0.0.21b238d8PPDvOX

Unter vielen Artikeln (lt. Anzeige sind es 1154) findet sich auch ein Kopie des frueher von mir mal vorgestellten Rocket-Blaesers von Giottos, einfach nur viel billiger  ;D

https://www.lazada.co.th/products/super-rocket-blaster-air-blower-lens-dust-rubber-cleaner-for-camera-dslr-lense-i159917819-s191673288.html?spm=a2o4m.searchlistcategory.list.3.2702e05enLhdlu&search=1
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #273 am: 29. März 2019, 16:26:53 »

Makroaufnahmen mit Zwischenring und Objektiv in Retrostellung

Beginnen wir mal mit den Zwischenringen.
Ich versuche es moeglichst einfach, ohne viel technischen Krimskrams zu veranschaulichen.

Zwischenringe werden, wie man aus der Bezeichnung schliessen kann, zwischen Kamera und Objektiv eingesetzt.
Das setzt natuerlich voraus, dass die Kamera tauglich fuer einen Objektivwechsel ist.
Diese Ringe haben keine optischen Linsen, der Zweck eines oder mehreren dieser Ringe besteht darin, die Bildweite zu verlaengern.



Die Bildweite beschreibt den Abstand von der Linse zum Kamerasensor (bei analogen Kameras zum Film/Platte).
Mit der Verlaengerung der Bildweite kann der Minimalabstand zum Objekt verringert und dadurch eine Vergroesserung erzielt werden.

Eingesetzt sieht das dann so aus;



Da vermutlich hier im Forum niemand mehr mit analogen Kameras arbeitet, werde ich mit den nachfolgenden Erklaerung mich auf Digitalkameras beschraenken.

Mit der Digitalisierung haben sich auch die Objektive technisch veraendert.
Die Blende wird nicht mehr am Objektiv eingestellt, wie folgende Abbildung zweier alter Linsen von mir zeigen:



Welche Funktionen hat denn die Blende?

Die Blende ist eine Oeffnung mit der ich einerseits steuern kann, wieviel Licht ich durchlasse, also bei geoeffneter Blende, z.B, 2.8 kommt mehr Licht durch als bei "geschlossener" Blende (z.B. 22).
Andererseits steuere ich damit aber auch die Tiefenschaerfe, das heisst, in welchem Bereich ist das Bild scharf, abhaengig von der Distanz zum Objekt.
Je weiter weg das Objekt ist, umso groesser wird bei gleicher Blende auch die Tiefenschaerfe.
Umgekehrt heisst das, dass der Schaerfebereich sich verkleinert, je naeher ich ans Objekt gehe.

Bei den Digitalkameras wird die Blende in den Einstellungen an der Kamera vorgewaehlt und wenn das Bild geschossen wird, uebertraegt die Kamera den vorgewaehlten Wert an das Objektiv.

Daher ist es sehr wichtig, dass die Zwischenringe den Informationsaustausch gewaehrleisten.
Ich koennte als Zwischenring auch eine Klopapierrolle verwenden, nur ist dann eben die Kommunikation von Kamera zum Objektiv unterbrochen.

Wie bereits erwaehnt, verringe ich mit dem Ring den Abstand zum Objekt, dadurch verringere ich aber eben auch die Tiefenschaerfe.
Die allermeisten Kameras haben eine Funktion, wie dieser Bereich ueberprueft werden kann, und zwar ist es in kleiner Knopf an der Kamera in unmittelbarer Naehe des Objektivanschlusses, also an der Vorderseite.
Druecke ich diesen Knopf (Abblendtaste) wird die Blende auf den vorgewaehlten Wert gestellt und solange die Taste gehalten wird, kann auch die Tiefenschaerfe ueberprueft werden.
Nicht erschrecken, wenn dadurch das Bild dunkler wird.
Wer die Taste nicht findet, muss im Handbuch nachschauen, ob die Kamera entsprechend ausgeruestet ist.

Hier ein paar Bilder aus dem Netz unterschiedlicher Kamerahersteller mit Hinweis auf die Abblendtaste:







Wenn es erforderlich ist, muss ich halt die kleinstmoeglich Blende (die hoechste Zahl) einstellen, was aber zur Folge hat, dass ich viel Licht brauche, oder den ISO Wert (Empfindlichkeit des Sensors) hochschrauben muss.
Je hoeher die ISO Zahl ist, umso groesser wird auch das Bildrauschen.
Eine weitere Moeglichkeit ist, ich verlaengere die Belichtungszeit, was aber nur dann Sinn macht, wenn sich das Objekt nicht bewegt.

Die Abhaengigkeiten von Blende, Verschlusszeit und ISO nennt man das Belichtungsdreick.



Jeder engagierte Amateur sollte sich ueber die Wechselwirkungen dieser drei Komponenten im Klaren sein, nur dann kann er die richtigen Einstellungen vornehmen und gute Ergebnisse erzielen.

Ein oder mehrere Zwischenringe unterschiedlicher Laenge miteinander kombiniert, ermoeglichen also Makroaufnahmen.
Fuer gelungene Aufnahmen brauche ich aber noch etwas mehr Zubehoer als nur einen Ring.
Ein stabiles Stativ gehoert da ebenfalls zur Grundausruestung.

Zwischenringe ermoeglichen sehr nahe ans Objekt zu gehen, was dann dazu fuehren kann, dass das Objekt durch Kamera oder Objektiv beschattet wird und ich zu wenig Licht habe.
LED Lampen (Stirnlampen) sind da kostenguenstige Hilfsmittel.





Um Verwacklungen zu Vermeiden sollte unbeding ein Ausloeser (mit Kabel oder kabellos) angeschafft werden:



Nicht immer hat man die Moeglichkeit das Objekt in der Distanz zu verstellen.
Um umstaendliches hantieren des Statives zu vermeiden kann ich solche Schienen (zwischen Kamera und Stativ) empfehlen.



Kombiniere ich 2 solcher Schienen (um 90 Grad abgedreht verbunden) kann ich die Kamera nicht nur vor und zurueck sondern auch nach link und rechts verschieben.

Beispiele neuster Aufnahmen mit einem Zwischenring habe ich in den letzten Tag eingestellt.

Im naechsten Teil gehe ich dann auf die Moeglichkeit von Umkehradapter ein, um das Objektiv in sog. Retrostellung zu bringen.

P.S. fuer Fragen oder Tips stehe ich natuerlich gerne zur Verfuegung.
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dolaeh

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Re: Fototechnik
« Antwort #274 am: 29. März 2019, 17:53:22 »

So gut erklaert, dass sogar ich es verstehe  :)
Hast du dir jetzt eigentlich dieses Superding gekauft, mit dem man ein Objekt heranzoomen kann welches etliche Meilen entfernt ist?
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #275 am: 29. März 2019, 18:01:01 »

 ;]    ;}

Hast du dir jetzt eigentlich dieses Superding gekauft, mit dem man ein Objekt heranzoomen kann welches etliche Meilen entfernt ist?

Nein habe ich nicht, aber zum Eisbaeren fotographieren waere es super, in den Tropen wegen der flirrenden Luft nicht unbedingt ein Vorteil.
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rampo

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Re: Fototechnik
« Antwort #276 am: 29. März 2019, 18:13:58 »

Hatte mal vor Jahren , einen Spitzen Knippser  im Bauernhof .





Adam Fergeson .

Fg.
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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #277 am: 29. März 2019, 20:05:26 »

Schoene Kamera, nicht gerade billig das Teil  ;}
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #278 am: 30. März 2019, 13:27:04 »

Fahren wir mal weiter mit und zwar mit

Retrostellung mittels Umkehradapter

Damit das Objektiv "verkehrt rum" angeschlossen werden kann, braucht der Adapter einerseits den richtigen Kameranschluss (Canon, Nikon, Sony etc.) und andererseits ein Schraubgewinde, welches dem Filterdurchmesser des Objektives entspricht.



Wird der Adapter mit dem Filtergewinde vorne aufs Objektiv geschraubt, koennen wir nun das Objektiv von der Kamera trennen und verkehrt rum, als sog. Retrobjektiv, wieder einsetzen.



Diese Retrostellung ermoeglicht sehr grosse Vergroesserungen eines Objektes.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welche Objektive kann ich dazu verwenden und welche machen Sinn.

Nehmen wir mal 3 Objektive, ein Weitwinkel-, ein Normal- und ein Teleobjektiv. 50 mm gilt als Normalobjetiv, bezogen auf ein Vollformatsensor.

Mit dem Teleobjektiv vergroessere ich Objekte in einer bestimmten Distanz, respektive ich sehe sie auf dem Bild groesser als beim Normalobjektiv.
Mit dem Weitwinkelobjektiv verkleinere ich das Objektiv, respektive ich sehe es kleiner dafuer ist der Bildausschnit viel groesser.
Nun, mit der Retrostellung des Objektives drehe ich auch optische Regeln, das heisst, dass ich mit dem Weitwinkelobjektiv einen groesseren Abbildungsmasstab erreiche als mit dem Teleobjektiv (verkehrte Welt).
Somit schliesst sich eigentlich das Teleobjektiv in Retrostellung fuer Makroaufnahmen eigentlich aus.

Jetzt man aber auch wissen, dass ich mit einem Objektiv mit fixer Brennweite auch einen definierten Abstand habe, an dem das Objekt scharf ist.
Damit ist natuerlich auch der Abbildungsmassstab gegeben.
Veraendere ich die Distanz zwischen Objektiv und Objekt, kann ich das Objekt eventuell nicht mehr scharf stellen, was natuerlich ein gewisser Nachteil ist, da ich im Bildausschnitt limitiert bin.

Ganz anders sieht es mit Zoomobjektiven aus, am besten verwendet man eines von Weitwinkel etwas ueber Normalobjektiv hinaus, also z.B. ein Zoom 18 -55, 24 - 60, 35 - 70 mm etc.
Je mehr Weitwinkel, umso naeher kann ich ans Objekt, also desto groesser der Abbildungsmassstab.
Ein Fischauge wuerde daher die groessmoeglich Abbildung erzeugen, aber wegen der gewoelbten Linse ist unter Umstaenden eine Retrostellung gar nicht moeglich.

Im Gegensatz zu den Zwischenringen habe ich hier keine Kommunikation von Kamera zu Objektiv, das heisst, saemtlich automatischen Funktionen sind ausser Kraft gesetzt.
Es muss man uell gearbeitet werden, die Kameraprogramme geben keine Unterstuetzung.
Aber nicht nur das, sondern auch die Blende ist jetzt voll offen und dadurch habe ich bedingt durch die Distanz zum Objekt einen extrem kleinen Schaerfebereich.
Auf der gluecklichen Seite ist, wer da noch alte Objektive mit manueller Blendenwahl zur Verfuegung hat, wie ich bereits abgebildet habe.
Da halte ich die Blende offen, um moeglichst viel Licht zur Verfuegung zu haben, stelle das Objekt scharf und schliesse danach die Blende manuell um einen groesseren Tiefenschaerfebereich zu erhalten.

Aber auch bei den neuen, "digitalen" Objetiven gibt es einen Trick.
Normal angeschlossen stellt man die Blende in der Kamera auf den gewuenschten Wert (z.B.) 22, und drueckt die Abblendtaste.
Dadurch schliesst sich die Blende auf den eingestellten Wert. Die Taste gedrueckt gehalten, schaltet man die Kamera aus, die Blende sollte geschlossen bleiben.
Nur funktioniert auch dies nicht bei allen Kameras, wie etwa bei meiner Canon.

Aber ich habe es dann so geloest, dass ich bei gehaltener Abblendtaste und eingeschalteter Kamera das Objektiv einfach entferne.
Dadurch wird die Verbindung zur Kamera sofort unterbrochen und die Blende bleibt im eingestellten Wert.
Ich weiss, dass die Kamerahersteller in ihren Manuals schreiben, dass die Kamera vor Objektivwechsel ausgeschaltet werden soll, ist aber nicht mehr als ein Satz zur eigenen Absicherung.
Wer Bedenken hat, kann das Internet mal mit dieser Frage absuchen.
Ich habe lange gesucht, und keinen einzigen Hinweis gefunden, dass das Entfernen eines Objektives bei eingeschalteter Kamera zu einem Defekt an Kamera oder Objektiv gefuehrt hat.

Also hat das Objektiv die Blende jetzt geschlossen, und ich setze es verkehrt rum ein, platziere Stativ und suche das Objekt.
Wie ich ja bereits ausgefuehrt habe, laesst eine geschlossene Blende nur wenig Licht durch.



Es ist jetzt unerlaesslich alle verfuegbaren Lichtquellen aufs Objekt zu richten, denn das Licht brauche ich zur Scharfstellung.

Noch ein Worte zu Einstellungen an der Kamera, da jetzt die Verwendung automatischer Programme zu Fehlberechnungen fuehren.
die Blende ist ja bereits am Objetiv eingestellt, da bleiben also nur die anderen beiden Einstellung des Belichtungsdreieckes uebrig, ISO und Belichtungszeit.
Habe ich ein bewegtes Objekt, muss ich also eine schnelle Verschlussgeschwindigkeit haben und daher die ISO hochschrauben.
Nicht vergessen, ein Bild mit etwas Rauschen ist immer noch besser als kein oder ein unscharfes Bild.

Ist das Objekt "tot", kann ich also eine niedrigere ISO waehlen, damit weniger Rauschen, muss aber die Belichtungszeit entsprechend verlaengern.
Da ich mit Ausloeser arbeite, stelle ich die Kamera auf 'B'  (Bulb) und der Verschluss bleibt offen, solange ich den Ausloeser nicht loslasse, also eine klassische Langzeitbelichtung.

Um allfaellige Vibrationen des hochklappenden Spiegels (bei den neusten Kameras, den sog. Mirrorless, ist das obsolet), verwende ich die Einstellung, dass mit dem ersten ausloesen der Spiegel hochklappt, warte 2 bis 3 Sekunden und mit dem zweiten Ausloesen wird dann das Bild geschossen.
Ist die Belichtungszeit zu kurz oder zu lang, schiesse ich erneut ein Bild mit veraenderter Belichtungszeit, bis es passt.
Mit der Zeit und viel ueben hat man dies ziemlich schnell im Griff.

Tip, wenn man mit Fernausloeser arbeitet, hat man eine Hand frei fuer eine weitere Lichtquelle.

Fertig mit der trockenen Materie und kommen nun zu ein paar Aufnahmen.

Als Objekte dienten meine Armbanduhr und ein Einbaht Geldstueck



Die Datumsanzeige der Uhr



Die Bahtmuenze direkt von oben und etwas schraeg





Die ganze Muenze (Zomm etwa auf 50mm) mit geschlossener Blende



und mit offener Blende (extrem kleiner Tiefenschaerfebereich)



Alle Aufnahmen sind Originalgroesse, also keine Ausschnittsvergroesserung und unmanipuliert.

Da bin ich jetzt mal auf eure Fragen gespannt  ;)
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Khun Hans

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Re: Fototechnik
« Antwort #279 am: 30. März 2019, 15:17:55 »

 {* {* {*
Ich kann nur Danke sagen.

Ich bin mit einer Sony Alpha @6000 unterwegs, Objektive benutze ich folgende:
Sony 16-50 /3.5-5.6  War beim Kit dabei. Habe ich fast immer drauf, ist auch sehr schnell.
Sony 55-210 / 4.5-6.3 Bei Reisen immer dabei, Schnappschüsse in die Ferne, Tiere, Pflanzen.
Sony 50 / 1.8 FE also Vollformat, brauche ich, einfach wenn ich zu faul bin für was anders mit zu nehmen, ist sehr leicht und für Landschaften Top.
Sigma 16 / 1.4 Video und Portraitaufnahmen.

Gruss Khun Hans

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Re: Fototechnik
« Antwort #280 am: 30. März 2019, 15:27:40 »

Gern geschehen  ;)

Hans, da waeren doch Zwischenringe fuer dich eine gute Loesung, sofern du an Makro interessiert bist.
Die und ein stabiles Stativ kosten ja nicht alle Welt, und ein Stativ kann man auch sonst brauchen, auch bei Landschaftsaufnahmen.


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Re: Fototechnik
« Antwort #281 am: 30. März 2019, 15:41:47 »

Danke Bruno

Stativ habe ich, das brauche ich um bei uns die Anlage zu photographieren, oder eben, wenn ich Videos mache.  ( selten)
Das mit den Zwischenringen muss ich mal überdenken, da ich alles e-Mount habe,
ich muss mich da mal gescheit machen, denn Macro wäre schon noch was.  ???
Aber eben die liebe Zeit   :D
Gruss Khun Hans
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Bruno99

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Re: Fototechnik
« Antwort #282 am: 01. April 2019, 14:53:46 »

Nachtrag zu Zubehoer fuer Makro mit Zwischenring und Objektiv in Retrostellung

Wie ich beschrieben habe, brauchts fuer Makroaufnahmen viel Licht, LED's sind da ein geeignetes Mittel dazu.
Nicht erwaehnt habe ich externe Biltzgeraete, wuerde aber eher davon abraten, bei falscher Platzierung gibts das Risiko von Schattenwurf durchs Objektiv oder Streulicht im Objektiv, ausserdem ist Streiflicht auch nicht bei allen Fotos vorteilhaft.

Der Vollstaendigkeits halber moechte ich noch auf eine Lichtquelle hinweisen, die direkt am Objektiv angebracht werden kann.

Ringleuchten oder Ringblitze:

https://goo.gl/w9QjbR

Ringblitze gabs vor knapp 40 Jahren schon und waren schweineteuer.
Ihren Einsatz hatten sie vor allem in der Medizinalfotographie, aber auch fuer technische Teile.
Mit den LED's steht heute bedeutend kostenguenstigeres Zubehoer zur Verfuegung.
Der Vorteil liegt auf der Hand, man kann kuerzere Belichtungszeiten bei bewegten Objekten verwenden. Auch gilt dann natuerlich die beste Mischung aus Belichtungszeit und ISO zu bestimmen.

Auf Lazada findet man sie bereits um die 1000 Baht rum und sind bei Makros mit Zwischenringen es wert ueber eine Anschaffung nachzudenken.
Sie eigenen sich nicht fuer Retrostellung der Objektive, da sie ueber das Filtergewinde am Objektiv angebracht werden.

Aber auch fuer Objektive in Retrostellung gibt es unterstuetzendes Zubehoer fuer automatische Blendenkontrolle ueber die Kameraeinstellung.
Das hat den grossen Vorteil, die Blende ist offen und somit hat man viel mehr Licht fuer die Scharfstellung.
Dieser Adapter besteht aus 2 Teilen, der quasi das Objektiv an beiden Enden "einpackt" und erst mit dem Ausloesen die Blende auf den eingestellten Wert stellt.

https://goo.gl/48i5QK

Auch diese Adapter koennen bei Lazada bestellt werden, die Lieferung erfolgt aus China (bis dato kein Thai Lieferant gefunden), Kostenpunkt so um die 2500 Baht rum.
Achtung, der exakt gleiche Adapter wird von unterschiedlichen Lieferanten zu unterschiedlichen Preisen angeboten, aber Lazada-Profis kennen dies natuerlich bestens.

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Re: Fototechnik
« Antwort #283 am: 20. April 2019, 19:54:53 »

Gibts dazu Werkzeug in Thailand? Ich meinen, den richtigen Schrauber?

Also, nur so als kleine Aktualisierung: hab einige Tipps etc. bekommen, aber das Thema etwas schleifen lassen. Vor 4-5 Tagen wieder mal auf die Kamera geschraubt, hat gewackelt wie nichts. Jetzt koennte ich hier erklären, was sich zwischenzeitlich abgespielt hat, ist aber bestimmt langweilig. Also, deshalb hier, in K. besorgte Hilfsmittel, jetzt funzt das Objektiv!!





Beispiel, noch nicht perfekt, da ich ja erst ein paar Stunden richtig mit dem Objektiv "arbeite"  ;] :



Macht jedenfalls Spaß!!!



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