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Autor Thema: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«  (Gelesen 3642 mal)

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PaNuch

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»Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« am: 01. Januar 2011, 15:38:07 »

»Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«

Es gibt schon ein Interesse bei mir, diese Frage an einen Resident zu richten, der sich seit etwa zwei Jahrzehnten in Thailand aufhaelt, und mit dem ich mich bereits ein paar Mal in der »soi sanug« unterhalten habe, obwohl es mir etwas schwer faellt, denn er artikuliert sich in einem fuer mich ziemlich undeutlichen Dialekt.
Gerade hat er sich zu mir gesellt und »naam plaao«, eine Flasche Wasser, geordert. Er bedient sich der englischen Sprache, die sich uebrigens auch reichlich Dialekt-gefaerbt anhoert, wie ich amuesiert feststellen kann. Thai hat er bisher nicht lernen koennen. Das habe noch Zeit, meint er selbstbewusst.

Mein bereits angesprochenes Interesse ruehrt daher, dass ich neulich eine freundschaftliche Beziehung zu einem anderen deutschen Resident abrupt beendet habe, nachdem dieser »Freund« es nicht unterlassen wollte, die ThailaenderInnen staendig als »monkeys« zu bezeichnen.

»Nein«, spricht der gefragte »Dialektiker« mit unglaeubigem Unterton und offensichtlicher Ueberzeugung, »Die Thailaender und intelligent? Wie kann man nur so eine toerichte Frage stellen?«

Eigentlich habe ich mich bisher trotz der Dialektbarriere ganz gern mit ihm unterhalten, aber jetzt weiss ich, dass sich diese »Freundschaft« ebenfalls dem Ende naehert, falls er bei seiner Meinung bleiben sollte. Aber ich will ihm noch eine Chance geben: »Womit begruendest du das denn?« moechte ich wissen.

»Das weiss doch jeder hier«, spricht er, der Experte.

Eigentlich sollte ich das Gespraech unter irgendeinem Vorwand beenden und mich schleichen. Aber er ist einer meiner Nebenbuhler, und ich muss ihn im Auge behalten, denn es ist mir nicht entgangen, dass er sich um die Thailaenderin meiner Wahl bemueht und, dass sie das nicht ungern zur Kenntnis nimmt. Schliesslich ist er juenger als ich, und Maenner in meinem Alter nippeln schon bisweilen ploetzlich und unerwartet ab. Die Meine hat also offensichtlich noch ein Ass im Aermel, obwohl er fuer mich nach der letzten Bemerkung den Wert einer Lusche angenommen hat.

Sie drueckte ihren Wunsch nach einer Alternative neulich in ihrem gekonnten Thai-Englisch so aus: »You are my last man«, und nach einer Kunstpause fuegte sie laechelnd hinzu: »If you not die early«.

Nun bin ich auf keinen Fall »Jeder«, und Nebenbuhlern gegenueber kann man sich schon mal wettbewerbsmaessig auffuehren vor allem, wenn man bereits die dritte Flasche Bier in Angriff nimmt.

»Das ist mir zu wenig. Kannst du nicht etwas detaillierter antworten?«

Er wirkt verunsichert, besinnt sich dann aber offensichtlich doch auf seine Expertenrolle: »Du brauchst dir doch nur die thailaendische Politik anzuschauen«.

Brauche ich nicht, denke ich so bei mir, denn das ist nicht »my cup of tea«. Das ist schliesslich Sache der Thailaender, »gemaess internationalem Recht«, wuerde mein »Freund« der Botschaftsangehoerige hinzufuegen, und ich muesste ihm hier beipflichten.

Der nebenbuhlerische Experte nimmt jetzt Fahrt auf. »Denke nur daran, wie Thaxin das Volk belogen und betrogen hat«.

Da denke ich doch eher an Franz Josef Strauss, den ehemaligen bayerischen Landesvater, der so einige Skandale provoziert hatte, den aber trotzdem nicht nur ich fuer einen guten Politiker halte. Ein solcher hat schliesslich dafuer zu sorgen, dass die »polis«, die Volksgemeinschaft, gedeiht und, dass Schaden von ihr abgewendet wird. Dass er zu diesem Volke gehoerend dabei bisweilen die Spielregeln etwas »geschmeidiger« gestaltete, kann ich, der ich auch ueber zwei Jahrzehnte hinweg ein Wahlmandat inne hatte, irgendwie nachvollziehen.

Thaxin ist immerhin der erste thailaendische Minister-Praesident gewesen, der nach einer voll durchgestandenen Legislaturperiode wieder gewaehlt worden ist und zwar mit einem Wahlergebnis, dass der damalige CSU-Chef nie geschafft hat, obwohl er siegesbewusst den Ausgang einer Wahl bisweilen mit »50 plus X« prognostiziert hatte.

Nach dem Tsunami 2004 hatte Thaxin europaeische Finanzhilfe abgelehnt mit der Begruendung, dass die Europaeer lieber ihre Einfuhrzoelle fuer thailaendische Produkte senken sollten.

Das finde ich ziemlich clever, denn jetzt bekomme ich thailaendische Meeresfruechte z.B. bei Lidl zu »Jubelpreisen«.

Mein Experte, der wahrscheinlich noch nicht einmal Umsatz und Rendite auseinanderhalten kann, weil er nie kaufmaennisch taetig gewesen ist, nippt an seinem Wasser und bemerkt daraufhin, dass das doch nur Thaxin's Firmen genutzt habe. Wie kommt er nur zu dem Wissen, dass Thaxin thailaendische Produkte, z.B. gung, shrimps, nach Europa verkauft?

Und was war mit dem Drogenkrieg, den er angezettelt hatte, faehrt er fort, und mit dem »Steuer-betruegerischen« Verkauf der »Shin Corporation« ins Ausland?

Darauf kann und will ich nicht antworten. Also koennen wuerde ich schon wollen, aber die Meine, die an den Tischen in der naeheren Umgebung bei den farang ihre T-shirts promotet, beginnt, mitunter besorgt zu uns hinueber zu schauen, denn es ist ihr nicht entgangen, dass mein Gespraechspartner nach dem Motto »Lautstaerke ersetzt Argumente« das Gespraech uebernommen hat, und ich mich ungewohnt ruhig verhalte. Sie oeffnet wiederholt ihren reizenden Mund wie ein Fisch, der sich an Land befindet, was nonverbal die Information rueberbringt, dass einer von uns beiden den anderen nicht zu Wort kommen laesst. Gemeinhin meint sie damit allerdings mich.

Jedenfalls hat der damalige thailaendische Minister-Praesident den Drogenhandel zwar nicht zum Stillstand gebracht aber doch erschwert, was zuvor so niemand geschafft hat.
Der Verkauf seiner Firma hat nichts mit Politik zu tun. Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die auch nach Steuerexperten-Meinung nicht zu beanstanden gewesen ist, wie der Bangkok Post zu entnehmen war.

Als Politiker, der ein Wahlmandat bekommen muss, hat er dem Volk zeigen wollen, wie man Geld machen kann, weil er bewiesen habe, dass er etwas davon verstuende und er war gewillt, es anderen zu zeigen. Aus diesem Grund hat er entsprechende Projekte auf den Weg gebracht.

Das finde ich ziemlich clever, denn der »kleine Mann«, ja ganze Doerfer, konnten jetzt eine Perspektive entwickeln.

Als ich die »Experten«-Meinung des Nebenbuehlers nicht weiter kommentiere, meint er mitleidig, dass ich, der sich nur bisweilen in Thailand aufhalte, die Zusammenhaenge natuerlich nicht kennen koenne. Natuerlich nicht :-(
Auch habe er meine Web-Site gelesen. Der koenne man ganz klar entnehmen, dass ich keine Ahnung habe. Auf meine Frage, ob er selbst denn schon etwas geschrieben habe, meint er: »Aber natuerlich, Berichte waehrend des Berufslebens«. Natuerlich :-)

Um das Thema »Politik« zu verlassen, erlaube ich mir, ihn zu fragen, warum ihn nie ein Maedel begleite und er nur Wasser trinke.

Er fuehlt sich wohl etwas ausgebremst, denn er wirft mir einen Blick zu, der mir zur verstehen gibt, was er von mir haelt.
Die Sache mit den Ladies habe er laengst aufgegeben, da doch nie etwas Vernuenftiges zustande gekommen sei. Die Bisherigen seien so bloed gewesen, dass sie noch nicht einmal Deutsch lernen konnten. »Die einfachsten Begriffe konnten die sich nicht merken«. Jetzt lebe er halt mit seiner Katze zusammen, und Wasser trinke er, weil es gesuender sei. Frueher habe er in europaeischen Restaraunts taeglich an die 5.000 Baht, ja manchmal sogar 10.000 Baht gelassen.
Ja, frueher, da war alles besser, selbst die Zukunft.

Er bestellt ein weiteres Wasser bezahlt die 20 Baht ohne ein Trinkgeld zu geben, wie es hier allgemein und unabhaengig vom geforderten Betrag schon ueblich ist, denn die bedienenden Maedchen bestreiten so weitestgehend ihr Einkommen.

Das Thema »Sind Thailander intelligent« will mich allerdings doch noch nicht loslassen.

»Die thailaendische Politik hat aber doch gezeigt, dass man ein Land clever fuehren kann«, und ich beziehe mich auf das »OTOP«, das Darlehenszinsen- und das »one-million-cow«-Projekt, jedoch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob er versteht, wovon ich ueberhaupt spreche, denn er geht nicht auf meine Bemerkung ein.

»In Thailand ist doch alles viel schlechter geworden. Schau dir nur die vielen Auslaender an. Ueberall nur Araber, Schwarzafrikaner, Inder, Russen und Englaender, die man nicht versteht, weil sie so komische Dialekte sprechen« - mein Schmunzeln scheint ihn zu irritieren - dagegen muesse der Gouverneur von Bangkok doch etwas unternehmen«.
Das erinnert mich an einen japanischen Tuersteher, der uns in Bankok nicht in sein Lokal eintreten liess: »not for foreigners«.

»Fremd ist der Fremde nur in der Fremde«, zitiere ich dem »auslaendischen Inlaender« Karl Valentin und denke an die Polizeirazzien, die erst kuerzlich gegen die Schwarzafrikaner durchgefuehrt worden sind.
Ein Artikel in der Bangkok Post hatte berichtet, dass der Aufmarsch der Schwarzafrikaner auf dem Gebiet der Sukhumvit den Verdacht aufkommen lasse, dass hier der Rauschgifthandel floriere.
Den gleichzeitigen Aufmarsch der schwarzen »Schwestern« sehe ich zwar nicht ungern, aber das Verhalten ihrer »Brueder« gab damals zum Nachdenken Anlass. Das sah die Polizei offensichtlich genauso.
Aber eine Razzia durchzufuehren ist bei der heutigen »Handy-Generation« gar nicht so einfach. Kaum laesst sich eine Uniform blicken, schon wird das Handy an die schwarzbraunen Lauscher gedrueckt und die Nachricht verbreitet sich in Windeseile.

Wir sassen auf der Sukhumvit-Seite der soi sanug, denn die soi 13 war voller Russkugeln - wie meine Frau farbige Personen zu nennen pflegte - die laermend kundtaten, dass sich ihr Hormonspiegel Oberkante Unterlippe befand. Ploetzlich kamen von allen Seiten gruen-gelbe Taxen angefahren, was an sich nicht ungewoehnlich ist. Ungewoehnlich ist aber gewesen, dass sie mit einem Mal anhielten und so alle Ausgaenge blockierten. Ihnen entstiegen Polizisten, die die Dunkelhaeutigen kontrollierten und etwa 20 Personen festnahmen, die dann in die Taxen verfrachtet wurden. Was fuer ein Service!

Ein paar Tage spaeter, als die Farbigen nach Taxen Ausschau hielten, fuhr die Polizei mit ca. 50 Motorraedern vor und versperrte mit ihnen abermals alle Fluchtmoeglichkeiten. Diesmal wurden die Arretierten in einem Mannschaftswagen abtransportiert.

Wieder ein paar Tage spaeter meinte die Meine ploetzlich, es seien ueberall Polizisten in Zivil aufgetaucht. Mir war nichts aufgefallen.
»Du musst auf die Schuhe achten«, meinte sie frohgemut, »Wenn ein thailaendischer Bursche festes Schuhwerk an den Fuessen traegt, dann ist er mit ziemlicher Sicherheit Polizist«.
Zwar hatte ich bisher nicht gewusst, dass die Meine Wenn-Dann-Bedingungen beherrscht, aber sie hatte recht. Ploetzlich begannen die Under-Cover-Polizisten mit ihren Kontrollen. Ein dunkelhaeutiger Riesenkerl versuchte sich der Verhaftung zu entziehen, was keine gute Idee war, wie sich schnell herausstellte. Soll ich Details anfuehren? Vielleicht eins, naemlich, dass die Polizisten kein Englisch verstanden. »Stop it - I go with you«, flehte der am Boden liegende, blutende Riese, aber dies »Fussballspiel« war fuer ihn noch lange nicht zu Ende. Schliesslich wurde er hog-tied, nach Cowboy-Manier an allen Vieren gefesselt und zum Abtransport in einen neutralen PKW geworfen.
Dieser Wechsel der Razzia-Methoden machte dem schwarzen Spuk in der soi 13 (vorerst) ein Ende.

Das finde ich ziemlich clever, denn jetzt koennen wir wieder unsere gewohnten Plaetze in der soi sanug einnehmen.

Zwischenzeitlich hat sich die Meine zu uns gesetzt und zwar zwischen uns beide. Sie legt beschwichtigend ihre Patschhaendchen auf unsere Oberschenkel, wobei sie mutig Sperrzonen ueberschreitet. Auf meinen fragenden Blick hin antwortet sie spitzbuebisch: »I must check«, verraet aber nicht was. Auf alle Faelle neutralisiert sie mit ihrem Charme die angespannte Situation.

Das finde ich ziemlich clever, denn wir, die beiden Streithaehne, prosten ihr gemeinsam zu, und ich frage sie auf Thai, ob sie mit ihm schon »short-time« gewesen sei. Gschert kann ich schon auch sein, und weil der ganz Andere nicht versteht, worueber gesprochen wird, steckt er sich eine Zigarette an, was die Meine nun ueberhaupt nicht mag, und sie entzieht ihm ihr Patschhaendchen.
Auf Thai antwortet sie froehlich, dass er es schon versucht habe, aber seine geliebte Katze habe die Sache vereitelt. Braves Kaetzchen.

Immer noch das Thema »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?« verfolgend meine ich launig, dass die Meine schon auch intelligent sei. In Deutschland habe ich ihr die sechs Stunden Zeitunterschied erklaert. Nach einer kurzen Pause des Nachdenkens drehte sie ihre Armbanduhr einfach um und befestigte sie an ihrem rechten Handgelenk. Was den Stundenzeiger betraf wusste sie jetzt, in welcher Zeitzone sie sich befand. Die Minuten zaehlen in der »mei-pen-rei«- Gesellschaft eh kaum.

Mein Gespraechspartner blickt entruestet gen Himmel und scheint nun endgueltig an meiner Intelligenz zu zweifeln. Aber gerade der gesunde Menschenverstand ist es doch, der mich bei den ThailaenderInnen oft ueberrascht.

So hatte ich neulich Thailaendern mitgeteilt, dass ich bei mir zu Hause den Schnee auf dem Gehsteig wegschippen muesse und, dass mir besonders das Salzstreuen laestig falle, da ich keine geeignete Schuette habe. Einer von ihnen stand darauhin auf, ging ins Haus und kam mit einem leeren Plastikbehaelter und einem scharfen Messer wieder - zwei Schnitte und fertig war die Schuette.



Das finde ich ziemlich clever ...

... genauso wie die Angewohnheit der Thailaender, Toilettenpapier zu Servietten umzufunktionieren. Gebe ich eine Grillparty, dann stehen diese Spender jetzt griffbereit auf den Tischen. Das ist viel preiswerter, weil auch sparsamer, als die ueblichen Servietten zu verwenden.

Die Meine trollt sich wieder, um ihr »business« anzukurbeln aber auch, um ein paar Drinks zu schnorren, wahrscheinlich, um ihren »Marktwert« zu testen. pai joking nennt sie das.

Mir reicht jetzt die Expertenmeinung meines rauchenden Gespraechspartners und ich beginne damit, ihn hinweg zu loben, ein probates Mittel nicht nur in der Politik, um jemanden zum Gehen zu bewegen:
»Ich bewundere dich«, beginne ich die laudatio, »Du sprichst weder Thai noch kannst du es lesen und trotzdem hast du so eine unerschuetterliche Meinung. Wie machst du das nur?«

Er reagiert unwirrsch: »Ich verstehe schon Thai, und alles was du so von dir gibst, ist doch nur Unsinn«. Er steht auf und winkt ein Taxi heran. »Du hast keine Ahnung. Du haeltst dich wohl fuer einen Experten?«
»Genau«, stimme ich ihm zu, »und zwar fuer einen selbst ernannten«.

Er steigt in das Taxi: »Du weisst doch gar nichts«, und verschwindet zurueckkehrend zu seiner ueber alles geliebten Katze.

Hat er mich gerade beleidigt, oder ist er nur der Wahrheit zu nahe gekommen? Sollte ich mein Wissen ueber die ThailaenderInnen, ihre Kultur und Verhaltensweisen falsch einschaetzen?

Merke jedoch: Intelligenz hat nichts mit Wissen zu tun, sondern mit der kreativen Anwendung desselben.

»Ich weiss, dass ich nicht weiss«, hatte schon Plato etwa zu Zeiten Buddhas zugeben muessen. So weit befinde ich mich doch in gar keiner so schlechten Gesellschaft.
Zwar weiss ich also nicht allzu viel, dennoch weiss ich, dass der »Experte« die Meine gern selber haette. Ferner weiss ich, dass er Thailaendisch nicht versteht und, dass er mich fuer einen Dummkopf haelt. Na, ja, die Dummen sind zufrieden, und ich bin sehr zufrieden. Da sich aber gleich zu gleich gern gesellt, heisse ich ihn willkommen im Club. Er kann sofort Praesident werden - ohne Wahlmandat. Einstein sagte bereits, zwei Dinge seien unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum sei er sich aber nicht sicher. Ob er auch so einen »Experten« gekannt hat?
Also werde ich mein Wissen »intelligent« anwenden und ihm das naechste Mal im Beisein der Meinen ein Gespraech ueber die thailaendischen Tugenden »graeng djai«, »naam djai« und »kao djai gan dii« aufzwingen.
Mein Leben gedenke ich ueberdies zu verlaengern, und wenn ich mir AIDS einfangen muss, denn wer AIDS hat, der lebt noch mindestens 10 Jahre. Das weiss doch jeder hier.

Die Meine kriegt der Katzenvieh-Liebhaber nicht.
Der nicht!

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dart

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #1 am: 01. Januar 2011, 17:29:59 »

Sorry, ich hab nicht durchgehalten und nur bis zur Hälfte gelesen.
Eines ist klar, die Überschrift ist irreführend.
Besser wäre wohl eher "Ist rudimentäre Intelligenz von so manchem selbsternannten Kenner überhaupt noch verifizierbar" :]
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TiT

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #2 am: 01. Januar 2011, 17:40:07 »

Meinte doch ein Studienkollege von mir, der einige Jahre seines Berufslebens in Thailand verbracht hat, mal zu mir: "Also, ich habe ein echtes Problem, in diesem Land oft auch nur Ansätze von Intelligenz zu erkennen."

Und der Mann ist Spezialist für Nano-Technologie!!
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"Die Grünen sind eine späte Vereinigung von Marx und Morgenthau" (Otto Graf Lambsdorff - der hat die schon 1983 durchschaut...)
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malakor

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #3 am: 01. Januar 2011, 18:30:09 »

Worum geht es hier eigentlich?

Um farang, um Thai, um dich oder darum, dass deine nun wirklich anders ist ?    }{
« Letzte Änderung: 01. Januar 2011, 19:03:48 von Kern »
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sam

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #4 am: 01. Januar 2011, 20:10:28 »

PahNuh

So einen Menschen wie du beschreibst gibt es viele, ich kenne auch einen, nennen wir ihn Georg, ich hatte immer Mitleid,

das er die Intelligenz nicht mit löffeln gefressen hat, dafür kann er nicht, aber einmal wurde mir die Dummheit zufiel und

habe die Freundschaft beendet, was sagte Nietzsche:diskutiere nicht mit Idioten.
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TeigerWutz

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #5 am: 01. Januar 2011, 20:22:23 »



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thai.fun

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #6 am: 02. Januar 2011, 00:06:09 »

 Für mich ist die Frage »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?« eine Frage eines Menschen
der sich besser als die gesamte Thailändische Bevölkerung stellt oder sieht!  

Ich mag solche Fragen nicht, weil ich die Thailändische Kultur Weltweit gesehen,
in allem von Menschen Messbaren, Statistischem, in etwa der Mitte sehe!

Ist WikiLeaks-Gründer Julian Assange, intelligenter,
als der Thai-Reis-Bauer, der anstelle eines gerissenen Büffel-Lederriemens ein Hanfseil webt und dieses braucht?

Ok, schreibt ein Buch darüber, ich für mich messe Menschen an Ihrer Sympathie die sie auf mich ausstrahlen.   {:}
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sabeidi

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #7 am: 02. Januar 2011, 01:39:48 »

also ich weiss ja nach 20 J. Thailand noch immer nicht ob der Thai Intellegent ist, das ist aber auch garnicht so schlimm.
Aber eines weiss ich ganz sicher, die Art und Weise wie sie sich zu helfen Wissen, und das sie auch aus nix noch etwas machen, grenzt für mich schon mehr an Bauernschlau.
Intellegent und clever, glaube ich nicht so, aber " Bauernschlau, und raffiniert " das schon eher. ;] C--
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thaiman †

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #8 am: 02. Januar 2011, 07:49:27 »


Denke, Er ist clever, denn sonst wuerden nicht soviele Farang's drauf
reinfallen und hier um Mitleid bitten
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khun mai ru

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #9 am: 05. September 2011, 16:09:28 »

Hallo @PaNuch!

Ich las eben erst Deinen Beitrag. Er ist m.E. sehr gekonnt formuliert.

Was die Bewertungen betrifft, stimme ich grundsätzlich @thai-fun zu.
Wenn es aber so   und mit einem gewissen Augenzwinkern geschieht,
ist daran meiner Meinung nach nur auszusetzen, dass es weder "DEN"
Thailänder, noch "DEN" Deutschen gibt und dass Du Khun Albert nicht 
ganz korrekt zitiert hast.. :)

mfg kmr
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namtok

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #10 am: 05. September 2011, 17:03:10 »

Sorry, ich hab nicht durchgehalten und nur bis zur Hälfte gelesen.


Während der Neujahrsfeiertage muss mir diese Story wohl entgangen sein. Es lohnt sich jedoch, sie auch ein gutes halbes Jahr später ganz zu Ende zu lesen  }}
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uwelong

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #11 am: 05. September 2011, 18:15:55 »

Auch ich habe gerade erst den Artikel gelesen.


Da kommt bei mir die Frage auf, wie viele Farangs haben sich in Thailand schon in den Kreisen bewegt, wo die thailändische „Intelligenz“ anzutreffen ist?



In der „soi sanuk“ jedenfalls ganz bestimmt nicht!
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Bruno99

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #12 am: 05. September 2011, 19:03:03 »

Was die "Thailaendische Intelligenz" ist, weiss ich nicht, aber in den verschiedenen IT Projekten die ich hier in TH abgewickelt hatte, habe ich schon den einen oder anderen intelligenten Thai angetroffen, muss aber dazu auch sagen, dass die meisten Firmen international taetig sind und unter Japanischer oder Westlicher Fuehrung waren.
« Letzte Änderung: 05. September 2011, 19:15:30 von Bruno99 »
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Alfred

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #13 am: 05. September 2011, 19:33:59 »

-Namtok-
Die Anderen Geschichten von -Pa Nuch- gefallen mir noch besser.

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=9013.msg149636#msg149636
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Alfred

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Re: »Ist er intelligent, der Thailaender an sich?«
« Antwort #14 am: 05. September 2011, 19:45:23 »


http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=9013.msg149550#msg149550

Leider hat PaNuch seit Jaenner nichts geschrieben und seit April hier nicht mehr ins Forum geblickt.
Schade, ich las irgendwie -Low- Artiges bei ihm.
Ich checke mal seine Website und sende PM.
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