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Man versehe mich mit Luxus.Auf Einfaches kann ich verzichten.

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Lupo2002:
@jock,
aus meiner Sicht bist du ein Möchtegern, Personen die über erhebliches Vermögen verfügen würden nie einen Kommentar hier einstellen.

schiene:

--- Zitat von: Lupo2002 am 07. Januar 2021, 20:43:26 [email protected],
aus meiner Sicht bist du ein Möchtegern, Personen die über erhebliches Vermögen verfügen würden nie einen Kommentar hier einstellen.

--- Ende Zitat ---
@lupo2002
..und Leute welche keine Ironie/Spass verstehen bezw.herauslesen können sollte nicht gleich losschreiben und
Unfug von sich geben  {--

jock:
Luxus beginnt dort,wo man sich den Zeigefinger vermessen laesst.

Die Leute,die sich in der Manufaktur die Laenge des Zeigefingers vermessen lassen,
haben es geschafft.

Ob durch Betrug,Erbschaft,Heirat oder Geschaeftssinn ist egal.Sie haben Geld wie
Heu und ein Hobby - die Jagd.

Dort in Suedschweden ist der Sitz eines Buechsenmachers,der die teuersten Jagd-
waffen herstellt.
Fuer eine VO Falcon Rifle muss man schon rechnen,dass man 500.000 Euro auslegen
wird muessen und die Lieferung eine laengere Wartezeit beansprucht.

An der Waffe ist alles edel.Angefangen vom Wurzelholz eines Nussbaumes,der mindest-
ens 3 Jahre austrocknet,bis zum "japanischen"Stahl,aus dem die Laeufe gezogen
werden,zu der Mechanik,die auf 1/1000 Milimeter genau hergestellt wird und der Hand-
gravuren auf den Beschlaegen.

Die Laenge des Zeigefingers ist deshalb wichtig und fliesst bei der Herstellung der Waf-
fe ein,weil damit der Abzugshahn so positioniert wird,dass er optimal ereichbar ist.

Nur 5 glueckliche Jaeger koennen jaehrlich eine neue Waffe in Besitz nehmen und sie
weitervererben.

Will man sich den Weg nach Schweden ersparen,wird man auch in London fuendig,
um eine exclusive Jagdwaffe zu erstehen.

Purdey heisst das 1814 gegruendete Unternehmen,das in Mayfair von zwei weissen
Porzellanhunden bewacht wird und befriedigt, wie Olson,hoechste Ansprueche auf ein
Jagdgewehr.

Obwohl man nur 110.000 Pfund fuer ein Gewehr auslegen muss,kann man trotzdem
nicht von einem Billigheimerladen reden,denn angeboten wird auch das Rundherum
fuer einen Weidmann was Accessoires und Bekleidung betrifft,das auch ganz schoen
ins Geld geht,

Wie ueberhaupt die Jagd kein billiges Hobby ist.

Im Gegensatz zu meinen Ahnen,die alle Jaeger waren,reizt es mich nicht,ein "Bambi"
abzuknallen oder einem Elefanten das Lebenslicht auszublasen.

Wahrscheinlich ist das auf meine philantrophische DNA zurueckzufuehren und hoere
erst gar nicht auf die Spottgesaenge hin die versuchen,mich haemisch aus der Re-
serve zu locken.

Es kann schon sein,dass meine Ahnen,die kurz nach den franzoesischen Kriegen,sich
Russ ins Gesicht geschmiert haben,wenn sie illegal auf die Pirsch gingen,keinen Jagd-
schein hatten und auch ueber kein eigenes Revier verfuegten.

Das wuerden sie heute nicht mehr tun und sich ein eigenes Jagdrevier zulegen.

Vor kurzen fand ich etwas geeignetes in Kaernten und wird/wurde als Schnaeppchen
und seltene Gelegenheit angeboten.

5.100 ha gross,guter Baum-und Wildbestand,absolute Ruhelage mit Jagdhuette.

Nur 51.000.000 Euro soll es kosten,3.750.000 Euro betragen die Kaufnebenkosten.

Da kann man doch nicht lange zuwarten ! So etwas geht weg,wie warme Semmeln.

Einer wie ich,muesste sich dann umschauen,dass eine oder zwei VO -Falcon Buechsen
im Gewehrschrank lagern und vor der Jagdhuette ein Mercedes G-Klasse vom AMG
parkt.

Auch die neue Sprache ist zu lernen,so dass man bei "Blume" nicht an den Loewenzahn
denkt,dass man mit "Loeffel" keine Suppe loeffeln kann,der Schuesseltrieb nicht in
Verbindung mit Erotik steht und dass "gamsig"sein,ein anderer Ausdruck fuer Geilheit
ist.

Jock

NT Die beruehmtesten Gewehre in Deutschland sind Silberbuechse,Henrystutzen
und Baerentoeter und sind in einem Museum in Radebeul ausgestellt.

Waffentechniker wollen herausgefunden haben,dass der Schuetze des Baerenteoters
um einen Hauch schneller tot waere,als der Baer,der auf ihn schossen wird.





jock:
Liebe Leute,wenn die letzten 5 Woerter Raetseln aufgeben und euch womoeglich
um die Nachtruhe bringen,ziehe ich sie zurueck.

Richtig soll es heissen,dass der Schuetze,der mit dem Baerentoeter einen Baeren
erlegen will,keine Gelegenheit mehr haben wird,ihn das Fell ueber die Ohren zu
ziehen.

Das Kaliber des Baerentoeters ist zu gross fuer ein Jagdgewehr und wuerde beim
Abfeuern explodieren bzw. die Rueckstossenergie ausreichen,um den Schuetzen
ins Jenseits zu befoerdern.

Es waere unethetisch,den Ungluecklichen dann zur Strecke zu legen und ihn mit
dem Jagdhorn "Hirsch tot" zu verblasen.

Daher wird man von einem Ritual der Waidmaenner Abstand nehmen muessen.

Jock

jock:
Gemma wos essen ? Vorspeise gefaellig ? Vielleicht Austern ?

Austern gelten als Luxusvorspeise und setzt handwerkliches Geschick voraus,bevor
man sie geniessen kann.

Jemand,der in kulinarischen Dingen ein vollstaendiges Greenhorn ist,kann Austern-
essen eine Herausforderung werden.

Beginnt schon mal,dass ungewoehnliche Werkzeuge und Dinge bereitgelegt werden,
bevor noch eine einzige Auster serviert wird.

Das seltsame Messer mit der kurzen Klinge,die grosse Manschette dran,die verhindern
soll,dass sich der Gast verletzt und die Gabel,die so anders aussieht,als gewoehnlich.
Ein Kettenhandschuh,der von einer Ritterruestung stammen koennte,soll ebenfalls Ver-
wundungen hintanhalten,obwohl Austernrestaurants,auch eine Ausstattung von Ver-
bandszeug bereithalten.

Kommen die Austern dann,auf Eis gebettet,serviert,sehen sie aus,wie schroffe Steine
vom Wegesrand.

Fuer Ungeuebte ist es wahrscheinlich leichter,einen Autoreifen zu wechseln als eine
Auster zu oeffnen und es soll schon ein "Kruzifixteufelnocheinmal"gehoert worden sein.

Geuebte wissen hingegen,dass man die Auster,mit der Woelbung nach unten,in die eine Hand nimmt und mit der anderen,mit dem Messer das Scharnier knackt.Dann nur noch den Muskel,der die Auster mit der Schale verbindet durchtrennen.Fertig !

Ist es geschafft,die restlichen Splitter der Austernschale mit dem Pinsel zu entfernen,ist
die Delikatesse essfertig.
Man kann sie noch verfeinern - mit ein paar Spritzer einer Zitrone oder man bearbeitet
die Auster noch mit der Pfeffermuehle,sowie es auch andere Verfeinerungszutaten gibt.

Das Austernfleisch Schlucken oder Kauen ? Hier scheiden sich die Geister.

Es wird empfohlen,das Austernfleisch zu kauen,denn da entfaltet sich die Nussigkeit,
das Mineralische,die Suesse oder das Salzige richtig.Eine Assoziation von Urlaub,Meer
und Strand stellt sich ein.

Austern sind nicht billig.Manche Sorten lagern bis zu 8 Monate im Reifebecken,bevor
sie in der Gastronomie landen.Feine Restaurants,wie z.B beim Kaefer in Muenchen,sind
sie schon fuer ca.7 Euro/Stk zu haben,wobei die beruehmte Tsarkaya - Auster,die einst
am Zarentisch zu finden war,noch teurer kommt.

Champagner oder ein trockener Riesling sind die besten "Hinunterspueler".

Von aelteren Herren werden Austern gerne bestellt.Denn sie gelten als Rueckholer von
laengst versagender Kraefte,die sie in jungen Jahren,haeufig verschwendet haben.

Jock







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