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Autor Thema: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder  (Gelesen 429880 mal)

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arthurschmidt2000

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #855 am: 13. Dezember 2014, 14:28:58 »

Zitat
Dazu würde  zunächst einmal die Öffnung  unserer Märkte  für  Erzeugnisse aus den Koloniallaendern gehören.

Das wüsste ich gern ein wenig genauer. Ausser Rohstoffen und einigen landwirtschaftlichen Produkten fällt mir nicht viel ein, was die Länder südlich der Sahara, umgangssprachlich Schwarzafrika, anzubieten haben.

Um es ganz deutlich zu machen, wer fordert, dass keine verbilligten oder geschenkten Lebensmittel mehr nach Afrika geliefert werden, der fordert zugleich eine Erhöhung der Lebensmittelpreise dort. Manch einer hegt da erhebliche Zweifel, ob sich die Bevölkerung der großen Städte die leisten kann.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Helli

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #856 am: 13. Dezember 2014, 16:53:46 »

Zitat
Dazu würde  zunächst einmal die Öffnung  unserer Märkte  für  Erzeugnisse aus den Koloniallaendern gehören.
Das wüsste ich gern ein wenig genauer. Ausser Rohstoffen und einigen landwirtschaftlichen Produkten fällt mir nicht viel ein, was die Länder südlich der Sahara, umgangssprachlich Schwarzafrika, anzubieten haben.
Um es ganz deutlich zu machen, wer fordert, dass keine verbilligten oder geschenkten Lebensmittel mehr nach Afrika geliefert werden, der fordert zugleich eine Erhöhung der Lebensmittelpreise dort. Manch einer hegt da erhebliche Zweifel, ob sich die Bevölkerung der großen Städte die leisten kann.
Das sagen Kritiker aber genau anders herum. Die hoch subventionierten Lebensmittel (gilt für Textilmüll gleichermaßen) aus Europa machen dort das Kleingewerbe und die Landwirtschaft kaputt. Indem man ihnen die in der EU nicht verkäuflichen Sachen vor die Tür kippt, verhindert man nachhaltig, dass die irgendwann mal selbst auf die Füsse kommen.
Von den Rohstoffen haben die Schwarzafrikaner selbst garnichts. Die werden von internationalen Großkonzernen ausgebeutet, die auch den Reibach machen. Ein paar korrupte schwarze, große Köpfe machen das möglich.
Nach meinem Geschmack wäre wünschenswert (Traum), dass man die jetzigen Staatsgrenzen (von den Kolonialmächten willkürlich gezogen) aufweicht, den Kontinent nach Volksgruppen neu sortiert und ihnen nur noch Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen lässt und natürlich die Gewinne aus dem Raub der Bodenschätze zum Aufbau der Infrastruktur heranzieht.
Wie gesagt: Träume!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Suksabai

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #857 am: 13. Dezember 2014, 17:15:41 »

Nach meinem Geschmack wäre wünschenswert (Traum), dass man die jetzigen Staatsgrenzen (von den Kolonialmächten willkürlich gezogen) aufweicht, den Kontinent nach Volksgruppen neu sortiert und ihnen nur noch Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen lässt und natürlich die Gewinne aus dem Raub der Bodenschätze zum Aufbau der Infrastruktur heranzieht.
Wie gesagt: Träume!

Helli, viiiiel zu spät!
Wo auch immer die WEISSE PEST (Europäer) aufgetaucht sind, haben sie den Einheimischen ihren eigenen Lebensstil aufgedrängt und somit als Nebenerscheinung auch Bedürfnisse erweckt, die vorher nicht existierten.
Jetzt kann man sich nur um Schadensbegrenzung bemühen.

Ich weiss, jetzt werden gleich wieder einige aufheulen und über mich herziehen, aber ich stelle einmal die (provokante) Grundsatzfrage:
Ist ein Mensch, der Alternativen zu seinem bisherigen Lebensstil nicht kennt, glücklicher?

Meiner Meinung nach schon, was in den Augen der "Heilbringer der Moderne" absolut negativ war, nämlich ein Leben, das sich über Jahrtausende entwickelt hat, ist ja nicht ohne Grund so geworden. Die Natur denkt sich schon was dabei.
Und ja, dazu gehören auch hohe Kindersterblichkeit, Tod durch Wildtiere etc., brutal ausgedrückt "Natürliche Bevölkerungsregelung"
Andererseits gabs keine Toten durch "Zivilisationskrankheiten"!

Ok, genug der Abschweifungen, Tatsache ist, dass viele Menschen speziell in sog. "Entwicklungsländern" jetzt alternative und ihrer Meinung nach leichtere Lebensweisen kennen und auch erreichen wollen, was sie zwangläufig nach Europa u.ä. führt.

lg

PS: Ich bin mir bewusst, dass meine Denkansätze auch utopisch sind!
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

jock

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #858 am: 13. Dezember 2014, 17:16:03 »

@Helli

Ich spinne den Traum weiter.

Man sollte die Kolonialherren von damals verpflichten,ihre die damaligen
Gebiete zu rekolonialisieren und innerhalb von 50 Jahren auf den heutigen
wirtschaftlichen und sozialen Standard zu bringen.

Anschliessend sind sie wieder in ihre Unabhaengigkeit zu entlassen.

Kann aber danach passieren,dass im Jahre 2070 ein afrikanischer Staatsmann
stoehnt: Wohin mit den vielen Wirtschaftsfluechtlinge aus Deutschland,England,
Frankreich u.s.w.

Jock
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Burianer

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #859 am: 13. Dezember 2014, 18:23:35 »

 ??? Der Titel sagt doch schon alles, aermer, ja, duemmer ?  wer Dumm genug ist, hat keine   Probleme mehr.
Leider haben wir in Deutschland auch sehr viele Probleme, was jockt mich den Afrika  oder gar das Gesuelze  von den Kolonialmaechten  >:
War eigentlich Deutschland mal ne Kolonialmacht  :] ausser zwei kleinen Gebieten  :]
Toga ist ja immer noch froh, mal ne deutsche Flagge gesehen zu haben  [-]
Ich lach mich wirklich weg  :]
Ausser England, Frankreich, Portugal und Holland   kann man die anderen eh vergessen  :-X
 http://de.wikipedia.org/wiki/Kolonialmacht  
Was Amerika getan hat,  ist natuerlich unter jedem Diskussionwert. ( Sklaven  importieren    {;  )  
Die sind heute noch so  {+
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2014, 18:28:48 von Burianer »
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Alex

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #860 am: 13. Dezember 2014, 18:42:02 »

Irgendwie gibt es hier extreme Verständnisschwierigkeiten .

Wir haben die Afrikaner in Schwarz Afrika und  wie  heißt denn

das andere Afrika ; DAS ICH 18 Jahre meines Lebens intensiv bereist habe

domestiziert , versklavt , ausgebeutet ihnen die Früchte ihres Kontinents geklaut

und nun wollen wir , dass sie in ihrem Elend verrecken ? Verstehen nicht , das sie alle

ins gelobte Europa wollen :::: nicht in die USA::: wer die Büchse der Pandora öffnet

sollte soviel Anstand besitzen , damit auch vernünftig umzugehen ! Wir haben ihnen

ihre Würde genommen und nun ??? Für meinen Teil hoffe ich , sie danken uns das mit

Einbringen in unsere Kultur ! Jeder der von Euch oder Euren Frauen einen Blutdiamanten

an seinem Finger trägt , sollte sich bewusst sein welches Elend daran klebt ! Simbabwe

habe ich noch vor MUGABE kennen gelernt , Mali , als es noch von der Freelimo besetztes

 Gebiet Marokkos war , und  Namibia , als Windhook noch unter unter der rassistischen

Fuchtel Südafrikas zu leiden hatte .  Wenn ihr schon nicht die Verantwortung für Eure

gewählten Polithuren hier darstellen könnt , so seid Euch doch der Tatsache bewusst ,

dass jede Ursache eine Wirkung nach sich zieht ! Buriraner ich bin ja einiges von Dir

und Deinen Smilies gewöhnt , aber ich muss Dir mal sagen , nach Deinem letzten Statement

stelle ich für mich fest  . belesen mit dem über das was Du da fabulierst bist  Du wirklich nicht !

« Letzte Änderung: 13. Dezember 2014, 18:51:28 von Alex »
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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

jock

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #861 am: 13. Dezember 2014, 19:05:10 »

@Burianer

Die zwei kleinen Gebiete,die einst in Afrika deutsche Kolonien waren,er-
strecken sich ueber eine Flaeche von rund 1,8 Mio km2 und waren damit
3x so gross wie das Mutterland.

Jock
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Tommi

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #862 am: 13. Dezember 2014, 19:40:21 »

Eine mathematische Flächengrösse ist nicht gleich eine qualitative Grösse.
Aber nun, das ist nicht wirklich mein Punkt.

In den ehemaligen Deutschen "Kolonien" schwärmt man bisweilen heute noch
von der guten, alten Zeit unter den Deutschen. Ich weiss, behaupten die MM.

Ich denke, wenn man in Afrika ein paar Vietnamesische Bauern arbeiten liesse,
würde es wohl mit der Ernährung der Bevölkerung auf wundersame Weise klappen.
Nein, ich spreche nicht von Reis. :-)

Ich war auch mehrfach in Afrika, obwohl ich zugebe, nicht 18 Jahre intensiv!
Ausserdem war ich in ein Hilfsprojekt des damaligen DRS (heute im SRF aufgegangen)
involviert. Ein Medienaufbauprogramm in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle.
Ich mag da nichts schildern, aber ich weiss - es geht nur um Geschenke, nicht um
die eigene Arbeit. Und, gelte ich hier als Rassist, oder rechts? Es ist einfach so!

@Burianer, ein Beitrag mit Sternchen! ;}
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Burianer

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #863 am: 13. Dezember 2014, 19:46:14 »

 :] jock, bemessen an dem, was die wirklichen Kolonialmaechte hatten immer noch ein kleiner Teil  :-X
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drwkempf

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #864 am: 13. Dezember 2014, 21:59:09 »

Ja Burianer,

Wir sind vom Thema abgeschweift, wir wissen das...aber unser Forum hält  das schon einmal aus.
Mir ist schon klar, dass Deutschland davon nicht klüger  wird ;D

Deutschland ist als Teil der EU zusammen mit den ehemaligen "großen" Kolonialmächten, die Aussenwirtschaftspolitik der EU schüttet den Markt auch gegen Afrika wirksam ab.
Das freut auch schon einmal die deutschen Landwirte.
Andererseits möchten wir schon sehr gern unsere Hightech und andere Konsumgüter  auch nach Afrika verkaufen, je mehr je lieber.
Aktuell können diese Güter aber meist nur von der Wirtschaftshilfe  bezahlt werden,  da außer  einigen dringend benötigten Rohstoffen kaum etwas aus Afrika importiert werden kann.
Das kann auf die Dauer nicht funktionieren.

Die meisten afrikanischen Länder sind immer noch Agrarstaaten und so auf den Export landwirtschaftlicher Gueter  angewiesen.
Viele Lebensmittel konnten von dort günstig eingeführt werden, die hohen Subventionen für in Europa produzierten Lebensmittel sollten m.E. besser für eine Landschaftspflege (sehr gern durch unsere Landwirte) verwendet werden.

Wolfram
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arthurschmidt2000

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #865 am: 13. Dezember 2014, 22:04:10 »

Zitat
Simbabwe habe ich noch vor MUGABE kennen gelernt

Ich habe das Land bereist, als es noch Rhodesien hieß. Damals konnte es seine Bevölkerung ernähren und jede Menge Lebensmittel exportieren. Heute nicht mehr!

Es ist für mich ein wenig erstaunlich, dass die Afroamerikaner in den USA immer noch die Unterschicht dort erheblich und hauptsaechlich bereichern. Das mag man mit Rassismus erklären. Nicht erklären kann der Einwand des Rassismus allerdings, warum es die meisten Einwanderer aus Asien es dort geschafft haben.
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2014, 22:17:14 von arthurschmidt2000 »
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arthurschmidt2000

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #866 am: 13. Dezember 2014, 22:12:04 »

Zitat
Die meisten afrikanischen Länder sind immer noch Agrarstaaten und so auf den Export landwirtschaftlicher Güter  angewiesen.

Die produzieren nicht einmal genug, um ihre eigene Bevölkerung satt zu bekommen und sind auf Lebensmittelimporte dringend angewiesen.

Was sollen die davon exportieren? (Sarkasmus aus!)
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Helli

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #867 am: 13. Dezember 2014, 22:27:41 »

Zitat
Die meisten afrikanischen Länder sind immer noch Agrarstaaten und so auf den Export landwirtschaftlicher Güter  angewiesen.
Die produzieren nicht einmal genug, um ihre eigene Bevölkerung satt zu bekommen und sind auf Lebensmittelimporte dringend angewiesen. Was sollen die davon exportieren? (Sarkasmus aus!)
Freund, Du widersprichst Dir selbst! Es ging doch vorher (Deine Rede: Damals konnte es seine Bevölkerung ernähren und jede Menge Lebensmittel exportieren.), warum denn heute nicht mehr? Ist das Land kleiner geworden oder die Ackerflächen wieder zugewachsen?
Nein, es sind die billigen, durch Steuern subventionierten Importe aus der EU, die dort Ackerbau und Viehzucht unrentabel gemacht haben. Heute kriegen sie soviel Geflügelreste tiefgefroren vor die Füsse geworfen, dass sie sich jeden Tag diesen Geschmack für kleines Geld auf die Zunge zaubern können, früher gab die eigene Produktion für's gleiche Geld vielleicht nur einmal die Woche Hahn am Spieß her und das war auch ok, weil man es nicht anders kannte.
Sie brauchen also keine billigen Importe sondern Hilfe bei der rentablen Organisation der eigenen Landwirtschaft. Die Chinesen machen es doch vor! Sie kaufen Land in Afrika ohne Ende und karren die Lebensmittel nach China, um ihre eigenen Leute satt zu kriegen! Es wären also Überschüsse genug zu erzielen.
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2014, 22:36:00 von Helli »
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jock

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #868 am: 13. Dezember 2014, 22:51:05 »

In der Agrarwirtschaft Afrikas sind 60 % der Bevoelkerung taetig.

Die Anbauflaeche eines " Bauernhofes" betraegt 2 Ha. Wie @AS 2000 schon
erwaehnt hat benoetigen viele dieser afrikanischen Laender ihre Lebensmittel-
produktion  komplett fuer die eigene Bevoelkerung.

Einzelne Produkte,die aus dem "Boden" kommen,wie Baumwolle,Kakao,Tee werden
ja exportiert.

Folgende Probleme,die verhindern,dass ein Lebensmittelexport zustande kommt sind:

Die Anbauflaechen von 2 Ha sind zu klein um industrielle Plantagenwirtschaft zu betreiben.

Landgrabbing entzieht den Bauern wertvolle Anbauflaechen.

Die produzierten Landwirtschaftsgueter entsprechen nicht immer den Essensgewohnheiten
auf den vorgesehenen Absatzmaerkten in der EU.

Schlechte,oder nicht vorhandene  Strassen-oder Bahnverbindungen verzoegern,vor allem
waehrend der Regenzeit,den Transport von verderblichen Lebensmittel zur Weiterverarbeitungs-
stelle oder Exporthub.

Eine hohe Geburtenrate engt das Volumen fuer Exporte ein,da der Bedarf staendig steigt.

Unstabile politische Zustaende,verbunden mit Rechtsunsicherheit,lassen Investoren genau
pruefen,ob eine Investition zu risikoreich ist oder nicht.
(Aber die sind ja ohnehin verpoent,weil die Parole ja lautet: "Hilfe durch Selbsthilfe"

Nicht alle genannten Punkte treffen fuer alle afrikanischen Staaten gleichermassen zu.

Jock





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arthurschmidt2000

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Re: D-A-CH - immer dümmer, doofer und blöder
« Antwort #869 am: 13. Dezember 2014, 22:51:53 »

Zitat
Ist das Land kleiner geworden oder die Ackerflächen?

Nein, viel einfacher. Damals hieß es noch Rhodesien und heute Zimbabwe.

Die EU hat so rd. 500 Mio. Einwohner. Dor werden genug Lebensmittel produziert, um alle satt zu bekommen und manch einen sogar übergewichtig.

Unglücklicherweise produzieren die dann auch noch so viele Überschüsse, um den ganzen Markt Schwarzafrikas mit gut 1 Mrd. Menschen zu destabilisieren. Mag sein. Mag nicht sein.

Naheliegend wäre es dann eigentlich, den Afrikanern vorzuschlagen, auf Billigimporte zu verzichten und es genauso  zu machen, wie die EU.

@Jock

Zitat
benoetigen viele dieser afrikanischen Laender ihre Lebensmittel-produktion  komplett fuer die eigene Bevoelkerung.

Das Problem ist, diese Produktion reicht eben nicht aus, die Bevölkerung dort zu versorgen!


« Letzte Änderung: 13. Dezember 2014, 23:14:22 von arthurschmidt2000 »
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