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Autor Thema: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“  (Gelesen 8753 mal)

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fauler Hund

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #15 am: 02. August 2009, 20:00:28 »

Klasse Bericht Ozone, sehr herzlichen Dank!

Auha, dass ist einfach nur noch schrecklich, armes Phang Nga. Ich war vor 5-6 Jahren mal da und war schon genervt. Aber jetzt?

Massentourismus ist tödlich. Die Leute schmeißen mit dem Geld nur so um sich, nur für ein Pic vom ‘Urlaubsparadies‘. Schnell ist verständlicherweise von ‘Brut‘ die Rede, von Abzockern usw., aber wenn man ehrlich ist, ist das zu einfach. Wenn man es mal aus anderer Perspektive betrachtet: denjenigen möchte ich sehen, der das Geld nicht nehmen würde.

Z.B. Isla Mujeres in Mexico sah vor 20 Jahren auch schon so aus. Oder die Crans Montana, Schweiz: nirgends habe ich ein ekligeres Schnitzel mit ranzigen Pommes, unsauberem Besteck usw., für damals umgerechnet 28,- DM bekommen, nach 1 Std. anstehen.

Das Problem liegt meiner Meinung nach ganz woanders, bei uns selbst. Muss die ganze Welt denn unbedingt da hin? Weil es ein schönes Panorama hat, wie Volkschoen sagt?

Meinetwegen sollen sie die Preise verzehnfachen. Obwohl das ist auch Quark, weil dann kommen Kashoggi & Co

« Letzte Änderung: 02. August 2009, 20:17:58 von fauler Hund »
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hellmut

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „Beach“
« Antwort #16 am: 05. August 2009, 06:29:22 »

@ Ozone, meinen herzlichen Dank für deinen Bericht.

So, in der Art, mit (fasst) ähnlichem Preisniveau und Tourinepp hatte ich PhiPhi Anfang 1998 erlebt. Damals verließ ich nach nur einem Tag meine ehemalige Trauminsel mit einem Riesenhass ob der negativen Veränderungen innerhalb nur wenigen Jahren.


... Ich bin aufgrund solcher Berichte schon 1984 in Phuket von Phi Phi weggeblieben. Schon damals konnte man nämlich lesen, und zwar in genau den sogenannten "alternativen" Reiseführern, die die Leute erst hergelockt haben, daß die Insel überlastet sei, daß es am Strand streng nach dem gewissen Gemisch aus Sonnenmilch und Müll stinke, und daß die Mafia regiere. ...

@ hmh, du hast sicher noch einige "echte" Paradiese erlebt.
Für mich war PhiPhi 1991, somit 7 Jahre vordem du Negativberichte in den Travellerführern last, noch "fasst" ein Paradies.

Bis Dato war Koh Phnaghan meine "Trauminsel", doch bis auf ausgelassenes Feiern - (damals noch) einmal im Monat  für drei Tage am Haad Riin- sowie Kiffen bis zum Abwinken, sowie Mopedgeländetouren durch den (Ur-)Wald bot Phanghan nicht viel.

Erfreulich anders stellte sich mir PhiPhi dar.
Meine Unterkunft suchte ich mir lange vor Ankunft in der "Tavellerbibel" von Stefan Loose, es entsprach auch alles bestens der Beschreibung.

100 Baht kostete die Unterkunft in zweitbester Lage am Ende des besten Strandes. ... Zweitbeste Strände, zu denen ein Dschungelmarsch notwendig gewesen wäre, wollte ich mir nicht antun, da mein Begehr der Tauchsport war, zu dem die Insel laut Travellerbuch beste Voraussetzungen bieten sollte.

Mein Bungalow, zwar nur ein profanes Betongebäude, Hauptraum etwas größer als das Doppelbett darin, aber mit Dusche/WC im Hinterraum, war ein kleiner Luxus, üblich waren noch Bambusverschläge mit Gemeinschaftssnitär am Ende eines Trampelpfads.

In der "besten Lage am besten Strand", es muss wohl Maya gewesen sein, an einen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, waren solche Bambusverschläge ohne Sanitär noch der Standard. ... Doch kosteten die auch schon um 100 Baht. Vergleichsweise rief man auf Phanghan für sowas nur 30-40 Baht auf.

Die von mir gewählte Anlage gehörte zum Tauchclub eines Unternehmens aus der Hauptstadt.
Kommerziell erschien mir das nicht und ein guter Teil der "besseren" Hütten war von angestellten europäischen Divemastern" belegt. - Ohne Tauchausflüge zu buchen kam man da nicht unter, doch genau das war mein Grund die Insel zu besuchen.

Ich erinnere mich, neben diversen Pady-Kursen wurden Tagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu 900 Baht angeboten. Für den Zehnerpack wurden weniger als 7 000 verlangt.
Nach 2x Tagesausflug buchte ich dieses, meine beiden 1x Buchungen wurden problemlos umgeschrieben, somit das Gegenteil von Abzocke ... in diesem Club.

Da ich eine "open water" Prüfung aus Deutschland vorweisen konnte, brauchte ich keinen Kurs belegen, doch verlangte man trotztem dem theoretischen Unterricht beizuwohnen und Prüfungsbögen auszufüllen eh man mittauchen konnte. Schlimm fand ich diese Bedingung nicht - außerdem gab es kostenlos Plätzchen und Tee, soviel man wollte dazu.
Das Tauchboot dieses Clubs war bestens ausgestattet, reinster Luxus, auch nach heutigen Gesichtspunkten.
Jeder Tauchlehrer/Divemaster nahm maximal Spaßtaucher oder einen Kursteilnehmer mit.
Eine einfache Milchmädchenrechnung ergab das das nix verdient werden konnte, doch das bezweckten sie offensichtlich auch nicht.
Alle anderen Tauchbasen, es gab ca. 10, waren kommerziell, doch auch nicht mal teuer. Nur hatten die kein Interesse an Kunden die keinen Lehrgang belegen wollten. ... Das ist übrigens eine Sache die mich in Thailand bis heute verfolgt.

Meine 10 Tauchtage zogen sich über einen Monat hin.
Zwischendurch "erkundete" ich die Insel.
Wilde Müllkippen, die allabendlich angesteckt wurden, sogar Dosen und Bierflaschen wanderten ins Feuer, waren quasi an jeder Ecke. Und manche Bereiche konnte man nur überbrücken indem man für einen halbe Minute keine Luft einatmete, was für einen Taucher kein Problem darstellen sollte. ... Somit stimmten die Angaben in hmh's Travellerführer mit meinen Erlebnissen überein.

Doch auch die "Zweipreispolitik", die Ozone erwähnt, existierte schon.

Zigaretten kosteten deutlich mehr als auf dem Festland, allerdings nur für "Gäste", was ich "damals" noch nicht allzu kritisch empfand, zumal es im der Tauchbasis einen Einkaufsservice gab, "Insulaner kauft für Tauchkunden".

Oben auf dem "Viewpoint" (es ging etliche hundert Treppenstufen herauf) verbrachte ich die Meiste Zeit in diesem Monat. Dort lernte ich täglich stundenlang Thai, und gewann einige Freunde. - Auch Thais von außerhalb die dort arbeiteten mussten in den Minimärkten mehr zahlen als Insulaner. Deren (mir damals ersichtliche) einzige Vorteil: Für eine kleine Flasche, vermutlich schwarz gebrauten Whiskey, zahlten sie am Markt 20 Baht. Für Touristen existierte dieses Angebot nicht, obwohl es sich bei den Maekhong-Flaschen im Minimarkt, die damals schon doppelt so teuer waren wie in Krabi, vermutlich um die gleiche schwarz gebrannte Plörre handelte.

Scheinbar sämtliche Restaurants und Strandbars waren damals von Farangs betrieben, selbst die Kellner rekrutierten sich aus Travellern die entweder ihren Urlaub dort finanzieren, oder sich ein Taschengeld für die weiterreise verdienen wollten.
Polizei oder Immigration Police (Stichwort: keine Arbeitserlaubnis) waren wohl unbekannt, doch möchte ich im nachhinein nicht wissen wie viel die Strandbarbetreiber abdrücken mussten.

Allerdings hatte ich außer der "Dorfdisco" und dem Viewpoint auf dem Berg, in dieser Zeit nie ein Restaurant von innen gesehen - Vermutlich mein Glück, sonst wäre mein virtuelles Erlebnis vom Paradies wohl nicht zustande gekommen.

Allabendlich wurde in der Anlage gegrillt. - Meist kostete es nichts, die Fänge der Tauchgänge wurden zubereitet, ab und an gab es besondere Spezialitäten die die örtlichen Fischer gefangen hatten gegen einen geringen Obolus.

- - - - -

Schnitt; zwei Jahre später war ich nochmal auf der "Trauminsel.

280 Baht kostete die Übernachtung im Ressort der Tauchbasis.
Tauchen war noch günstig, doch wäre es ohne meine Bekanntschaft zum letzten verbliebenen "alten" Tauchlehrer ohne Belegung eines teuren Kurses zwecks Erwerbs eines Sowiso-Scheins weit teurer gekommen. Doch alles in allem, und nicht zuletzt weil ich die Insel schon kannte, hielten sich die Kosten im Rahmen.

- - - - -

Noch ein Schnitt, zurück zum Beginn meines Beitags, 1998.
Kostenpunkt der mittlerweile verwohnten (noch gleichen Hütte) 1200 Baht pro Tag.
Die Tauchbasis existierte noch, doch statt des erstklassigen Tauchbootes hatten die nur noch schrottmäßige Langboote, Tagestauchgang (nichts anderes gab es mehr) kostete weit mehr als in Deutschland. ... Weitere Eindrücke decken sich fasst mit denen von Ozone von diesem Jahr.

Eine letzte Anmerkung: Kurz nach meinem dritten und letzten Besuch wurde besagter Film auf der Insel gedreht.
Die Filmchrew wurde belangt für die Renovierung der Insel zuzahlen. Sie wurden gewaltig für die angebliche Zerstörung der Strände ausgenommen.
Doch die hatten schon zu meinem zweiten Besuch nicht viel mehr als Schrottwert.
Beim dritten Mal waren sie weitaus besch....er als die von Pattaya heute, mit Ausnahme der Wasserqualität. Doch dafür konnten die Insulaner nichts.
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Ozone

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #17 am: 05. August 2009, 07:28:03 »

Klasse Hellmut, aus älteren Zeiten zu hören. Ich kenne Phi Phi erst seit 9 Jahren, also alles in der Nachfilm Aera von "The Beach". Hatte aber wie Du (1998)  die gleichen Eindrücke betreffend den Jahren 2003/2004. Wir haben Verwandte da, ansonsten habe ich da nix verloren.

Habe aber schon damals Koh Lanta bevorzugt. Weiss mittlerweile nicht, wie es sich da mittlerweile entwickelt hat. War  zwar einige Male da in den letzten Jahren, aber in der Monsoon Season und alles war dicht. Insel nur per Auto+ 2 Kurzfähren erreichbar, da hoher Wellengang.

Dass auf Phi Phi 2 unterschiedliche Preise zum Festland existieren, damit könnte ich noch leben, sofern sich die Differenz auf max. 25  % einpendelt. Die Waren müssen alle von Krabi oder Phuket per Boote dahingeschifft werden. Aber doppelt und dreifach teuer rechtfertigt die 55 km Bootsfahrt nicht und deren damit verbundenen Umstände der Be-/Entladung.

Mir ist noch nie so viel Arroganz und Unfreundlichkeit begegnet, wie dieses Jahr auf der Isthmus Insel. Die schlagen Phuket/Patong um Längen. Sind aber aus gleichem Holz geschnitzt.

Es gibt sie noch, die Hotspots der Ruhe und Tauchfreunde. Ich werde in der nächsten Hochsaison (Hochsaison darum, weil südlich von Krabi während der Monsoon Saison alles geschlossen ist und die meisten Fährbetriebe eingestellt werden) mal so in der Gegend Krabi Süd/Trang/Satun rumgondeln und davon berichten.
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Ozone

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #18 am: 05. August 2009, 07:44:49 »

Vielleicht noch ne kleine Anmerkung:

Ich hatte den Eindruck, dass sich seit meinem letzten Besuch im Dezember 2004  (1 Woche vor dem Tsunami) alles noch zum negativen verschlimmert hat.

Dabei hat man da vollmundig, (äquivalent zu den Tourismusbehörden in Phuket) versprochen, den Wiederaufbau nutzen um alte Fehler nicht zu wiederholen. Alles hat von einem neuen Anfang gesprochen. Umweltschutz, Gastfreundlichkeit und adäquate Besucherzahlen waren die Schlagwörter.

Tja, in Zukunft kann die Verwandtschaft zu mir kommen. Ohne zwingenden Grund bringt mich kein überladenes Boot (auch nicht gratis) dahin.

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hellmut

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #19 am: 05. August 2009, 08:00:51 »

Klasse Hellmut, aus älteren Zeiten zu hören. ...
Dass auf Phi Phi 2 unterschiedliche Preise zum Festland existieren, damit könnte ich noch leben, ... Die Waren müssen alle von Krabi oder Phuket per Boote dahingeschifft werden.

... Mir ist noch nie so viel Arroganz und Unfreundlichkeit begegnet, wie dieses Jahr auf der Isthmus Insel. Die schlagen Phuket/Patong um Längen. Sind aber aus gleichem Holz geschnitzt. ...
Na ja, meine ersten Thailand-Erfahrungen liegen noch nicht sonderlich lange zurück.
Gerademal 20 Jahre. Gerne hätte ich Thailand zu Zeiten eines Ebbe Kornerups kennen gelernt, oder auch nur das eine oder andere Jahr vor dem ich das erste mal dort war.

Ganz klar, wer zum allerersten Mal eine thailändische Insel besucht, wird auch heute noch seinen Traum erleben. ... "Halb so teuer wie XXX, etc." wird er seinen Daheimgebliebenen berichten.
Um Zweipreispolitik festzustellen, muss man entweder lesen können, oder Kontakt zu "normalen" Einheimischen finden.
Wer dies nicht hat, dem wird wohl kaum auffallen mit welch einer unverfrorenen Art und Weise ihm das Geld aus der Tasche "geklaut" wird.

Zitat
... Es gibt sie noch, die Hotspots der Ruhe und Tauchfreunde. Ich werde in der nächsten Hochsaison (Hochsaison darum, weil südlich von Krabi während der Monsoon Saison alles geschlossen ist und die meisten Fährbetriebe eingestellt werden) mal so in der Gegend Krabi Süd/Trang/Satun rumgondeln und davon berichten.

Es würde mich freuen davon zu lesen.

Gerade jetzt bin ich in einer schwierigen Lage. ...
Die 18jährige Tochter eines Nachbarn darf als Abiturgeschenk für 8 Monate in Südostasien und Australien urlauben. 1. Station, wie üblich: Thailand

Nun soll ich Tipps geben. Allerdings kenn ich mich in der Backpackerszene schon lange nicht mehr aus, und was ich in deren Foren lese: Egal wo, übelste Abzocke!

Für das was die für einen fensterlosen Verschlag in der KSR (Khaosarn Road, Bangkok) zahlen, könnte ich in Pattaya ein Hotel mit A/C empfehlen.
Und die "Inselparadiese" von früher - Unbezahlbar!

Hatte den Eltern vorab gesagt, mit 1000€ pro Monat solle es kein Problem sein, doch die meinen mit 200€ käme man in Thailand gut aus. .... Was nun?
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Ozone

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #20 am: 05. August 2009, 08:14:04 »

Hatte den Eltern vorab gesagt, mit 1000€ pro Monat solle es kein Problem sein, doch die meinen mit 200€ käme man in Thailand gut aus. .... Was nun?

Dran bleiben, bleibt dir wohl nichts anderes übrig.  :D

Wenn sie nämlich in Bangkok rauchend und kippenspickend beim Strassenüberqueren erwischt wird, später dem Mofa-Verleiher In ???-province das moped mit ein paar Kratzern zurückgibt, hat sich das mit den 200 Euro schon erledigt.  8)
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hellmut

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #21 am: 05. August 2009, 08:22:46 »

Na ja, nicht nur das, in der KSR kostet nun alles richtig Geld.

Authentisches thailändisches Essen, wie Spaghetti und Döner (kao pad wird da schon langen nicht mehr angeboten) macht 100 Baht.

(Nicht nur) daher hab ich ihr bereits geraten da so kurz wie irgend möglich zu verweilen. ...

Doch was ist mit Inseln?
Kennst du oder evtl. jemand anders noch etwas vergleichbares mit Phanghan und PhiPhi von damals?
Strom in der Hütte muss nicht sein, Hauptsache billig.
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sitanja

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #22 am: 05. August 2009, 08:27:30 »

Warum Phi Phi?

Ko Yao Noi ist mit dem Longtailboot nur ne Stunde entfernt von Phuket.
Waren letztes Jahr für eine Nacht auf Ko Yao Noi,und hatten die Insel für uns alleine.
« Letzte Änderung: 05. August 2009, 08:38:10 von sitanja »
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Ozone

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #23 am: 05. August 2009, 08:40:12 »

Warum Phi Phi?

Ko Yao Noi ist mit dem Longtailboot nur ne Stunde entfernt von Phuket.
Waren letztes Jahr für eine Nacht auf Ko Yao Noi,und hatten die Insel für uns alleine.

@Sitanja

Berichte doch von deinen Erfahrungen. Haben alle etwas davon. Betreffend Hinkommen habe ich gerade aus aktuellem Anlass vor etwa einer Woche jemanden ein PM geschickt. Auszug daraus.

Der Bangrong Pier ist im Nordosten der Insel und meines Wissens nur von 2 Seiten problemlos erreichbar.  Vom Flughafen her (auf Nr 402) Richtung Phuket Town schon schnell mal links weg Richtung Bangrong pier.

Von Phuket Town her (auf Nr. 402) kommend nordwärts fahren Richtung Flughafen. Abzweigung rechts weg nach Pa Khlok nehmen.

Habe hier noch die Karte von Google map. Ansicht etwas verkleinern zur besseren Uebersicht.





@Hellmut,
da überfrägst du mich in der Aktualität. Hab den Rucksack schon seit 2004 nicht mehr gepackt. Man wird älter ;D

Aber was ich dir mit Bestimmtheit sagen kann, dass Backpackerabsteigen (selbst in Patong)  in Phuket weniger kosten als an der KSR.

Selbst für KleinHotel/Gasthaus/Mansion-Besucher in Patong kostet z.Zt ein schönes neuwertiges AC Zimmer mit allem drum und dran. 400-650 Baht/Tag im Schnitt. Bei längerem Aufenthalt weniger. Das gilt bis November.
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hellmut

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #24 am: 05. August 2009, 09:03:34 »

@ Ozone, die Zeit hat mich (mindestens) genauso überholt.

Seit meinem ersten beruflichen Engagement ging nichts mehr mit Rucksack, da allemal ein kurzer Wochenendtrip drin war, und Hotels im Vergleich zu den sonstigen Reisekosten (ordinäry bus für ein paar Baht war zeitlich nicht mehr möglich) nicht zu Buche schlugen.

@sitanja, ich bitte ebenfalls um einen ausführlichen Bericht.
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sitanja

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #25 am: 05. August 2009, 09:20:42 »

Ozone,Gut das du ne Karte reingesetzt hast,habe selber über ne Stunde versucht es über Google zu finden.
Bin damals mit meinem Kumpel Loso,der auch seit 2 Wochen hier Forist ist rüber auf die Insel.
Er startete morgens von Phuket Town aus mit dem Moped zum Pier,und ich von Patong aus mit dem Zweirad.Fragt mich nicht wie ich dahingekommem bin.
Mein kumpel hatte es mir morgens am Telefon erklärt das ich am Kamalabeach,Laemsingbeach u:s.w. vorbei muss.
Habe ihn unterwegs auch nochmal anrufen müssen,da ich mich auf Phuket nicht auskenne.
An der letzten Abzweigung von der Hauptstrasse aus zum Pier haben wir uns dann getroffen,das Boot ging so gegen 10 Uhr Morgens los.
Wir waren die einzigen Fallangs auf dem etwas größerem Longtailboot.
Da mein kumpel Loso schon 3 oder 4 mal drüben war Kannte er noch ungefähr den Ablauf.
Preis für Moped,war soweit ich noch weiss etwa 180 baht,für eine person meine ich wären es 150 baht gewesen für die Überfahrt.
Die haben die Mopeds mit drei Mann auf und abgeladen.
Waren halt nur eine Nacht auf der Insel,wäre aber gerne länger geblieben.

Auf der insel habe ich vielleicht 20 Touristen gezählt, mehr nicht,wird sich aber auch noch ändern.
Wir haben dann bei "Namtok Bungalow" übernachtet,war nicht direkt am Beach aber ne  echt lockere Atmosphäre.Die hatten Nagelneue Bungalows für 1000 baht die Nacht und ältere für 450 baht die Nacht.
« Letzte Änderung: 05. August 2009, 09:24:30 von sitanja »
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sitanja

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #26 am: 05. August 2009, 09:40:02 »

Das Bier hat man sich vorne an der Rezeption,wenn man es Rezeption nennen kann aus dem Kühlschrank rausgeholt und in einem Buch vermerkt,welches auf der Bescheidenen Theke gelegen hatte.Gezahlt wurde also am Ende beim ausschecken.
Dort waren auch einige lockere typen von jung bis alt und haben Abends nach dem gemeinsamen essen noch ne Tüte geraucht und sich dann alle in die Hängematten gelegt und Musik gehört.
Der Geschäftsführer oder Besitzer hat mitgeraucht und war der lockerste von allen.
Der war schon bei unserer Ankunft ziemlich müde  :D ;D.
Weiss nur nichtmehr den Namen von dem Typen,habe aber noch ne Visitenkarte vom
NAMTOK BUNGALOW.
Wenn ich nochmal meinen Kumpel besuchen sollte auf Phuket,werde ich diese Tour garantiert nochmal machen.
« Letzte Änderung: 05. August 2009, 09:47:55 von sitanja »
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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #27 am: 05. August 2009, 20:30:02 »

NAMTOK BUNGALOW.


Ob da etwa unser...? 
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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #28 am: 05. August 2009, 21:35:43 »

Neee, is wirklich nich  --C



Aber zu dem Trip kann ich was themenbezogenes beisteuern...  8)




Ich hatte den Tagestrip kurz nach Neujahr 1991 gebucht, absolute Hochsaison, von daher auch damals schon ziemlich gedrängt voll.


Damals ab Patong incl. Zubringer und Mittagsbuffet nicht mehr als 500 Baht, es können auch nur 400 oder 450 gewesen sein, weiss ich nimmer so genau  :-)


Der Trip damals mit einem gut überladenen Fischkutter, ein englisch radebrechender "Captain Beer" (Standardspruch "Beer like German Beer")  tuckerte uns in gut 2 Stunden gemächlich ans Ziel.

Genausolang war dort der Aufenthalt, auf  noch nicht so überfüllten Strand hatte ich keinen Bock




einmal umdrehen, menschenleer...






und die schmale Landzunge war schnell erkundet, also rauf auf den Viewpoint ( um diese Tageszeit bei der Mittagshitze dort ganz alleine) und ein paar Foddos geschossen, von Bebauung war damals nix zu sehen...






Danach gings Richtung andere Insel




zum halbstündigen Schnorcheln, Fische in Massen...






und  kurz in die Wikingerhöhle






 das wars und damals noch seinen Preis wert.



2 Jahre später hab ich dann auf PhiPhi einmal für 500 Baht übernachtet, das entsprach wohl als Einheitspreis dem heutigen 1500 Baht Standard, mit Checkout um 9  h morgens, pünktlich zum ersten Schiff...



« Letzte Änderung: 05. August 2009, 21:41:29 von namtok »
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namtok

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Re: Ernüchterung auf Phi Phi und am „The Beach“
« Antwort #29 am: 05. August 2009, 21:39:56 »

Ein halbes Jahr später nach dem ersten Trip, Juli 1991 auf der anderen Seite im Golf von Thailand, der Tagestrip von der Pirateninsel ab Hafen Nathon zum Angthong Marine NP  kostete nur 200 Baht, ebenfalls incl. Mittagessen an Bord. :o

den hab ich mir im Jahr darauf für  nun schon 250 Baht nochmal gegönnt, aber dann gings rapide mit den Preisen, schon seit Jahren geht anscheinend nix mehr unter tausend... --C



 Aufstieg zum noch tolleren Viewpoint als PhiPhi und Schnochelstop.










« Letzte Änderung: 05. August 2009, 21:53:31 von namtok »
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